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Beiträge von billbo

  • Behringer WING

    • billbo
    • 14. Oktober 2020 um 15:21

    Gewisse Fortschritte bei der Forschung in Sachen AES50/ WING und CAT. Ist ja gerade genügend Zeit für so was; am anderen Ende hängt eine Midas DL32:

    1.) Ein getestetes Kabel schlägt bislang alles. Leider starre Innenleiter:

    DRAKA UC900SS23 CAT7 S/FTP 4P PUR

    Spielt als 100m Leitung völlig problemlos. Und, bemerkenswert: in Verbindung mit 30m DRAKA PATCH PRO FLEX CAT 7A nebst mehrerer Spookies immer noch! Das ist immerhin mehr als die anderthalbfache Länge dessen, was der Gerätehersteller offiziell frei gibt. Erst mit noch mal 10m und einem Spookie mehr dran gibt‘s dann Sync- Aussetzer. (Genau dann wird‘s auch mit einem DANTE Setup aus CL5 und RIO3224 kritisch).

    Leider habe ich kein durchgehendes 120m- Stück; könnte mir das anhand der Testergebnisse aber als 120m Festival CAT durchaus vorstellen. Und fast erschreckend billig ist es auch noch; so ab EUR 1,20 + Ust./ m.

    2.) Es gibt mittlerweile auch das von mir als für unsere Zwecke als äußerst sinnvoll angesehene AWG22/7, und zwar sogar mit Herstellung in D:

    https://www.voka.de/cms/datenkabel…#product-detail

    Passt problemlos in Neutrik NE8MX6. Hat laut Datenblatt exakt die selben Dämpfungswerte wie die ebenfalls angebotene AWG22/1 Variante. Gibt‘s gem. Auskunft des Herstellers auf Wunsch auch mit PUR Mantel (ab 3km Abnahmemenge:rolleyes:).

    Kostet allerdings wohl auch ein 'bisschen' was; da spezifiziert für "maritime- und offshore Anwendungen". Da ich in nächster Zeit vermutlich keinen Flugzeugträger verkabeln werde, wird den WING 120m- Test damit also jemand anderes machen müssen.

    3.) Mit der nächst dünneren Variante

    https://www.voka.de/cms/datenkabel…#product-detail

    (davon ist uns ein 500m 'Reststück' zugeflogen) funktioniert‘s leider nicht. Aber ist ja auch bloß für Schienenfahrzeuge spezifiziert...

  • Behringer WING

    • billbo
    • 14. Oktober 2020 um 15:12

    Diese Bank nutze ich bei 'Bandmix' für die 4 Master. Die ich wiederum stumpf als Subgruppenersatz hernehme (Drums/ Bass, Melodieinstrumente, Vocals, Sonstiges); damit verbrate ich keine Busse für so was. Seither man in jeden dieser 'Submaster' auch noch einen passend konfigurierten Multibandkompressor inserten kann ergibt das in Verbindung mit der üppigen Matrix eine mächtige Master Sektion; da kann man dann nahezu den gesamten Input Bereich für persönliche Spielereien verbraten. :)

  • Behringer WING

    • billbo
    • 14. Oktober 2020 um 13:54
    Zitat von guma

    ...Hand aufs Herz und mal Hände hoch:

    Hab' ich irgendwann mal zufällig durch rumspielen entdeckt. Daher auch keine Ahnung, seit welcher Firmware das so funktioniert oder ob das von Anfang an so vorgesehen war.

    Diese ganze Abteilung ist für mich bisher eh eine von den Programmierern noch weitgehend vernachlässigte Baustelle.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • billbo
    • 14. Oktober 2020 um 13:27

    'Fiktiven Unternehmerlohn' (1000 Euro/ Monat) gibt's in NRW auch. Hoffentlich auch für die Verlängerung September bis Dezember.

    Deckt ziemlich genau 50% meiner Sozialabgaben (KV incl. Pflege, freiwillige Höchstbeiträge in die Rentenkasse). Hab's zwar noch nicht genau bis auf den letzten Cent durchgerechnet - aber rein gefühlsmäßig gibt's damit in Sachen unternehmerische Existenzsicherung mittel- bis langfristig noch ein paar ungeklärte Detailfragen. X/

  • FBT Moonsound-R

    • billbo
    • 10. Oktober 2020 um 20:04

    RCF L15P/100A

    Die italienische Kopie des JBL D130

  • "Night of Light" - Mahnmal für die VA-Wirschaft

    • billbo
    • 6. Oktober 2020 um 14:12

    Fast alle Freelancer aus meinem Bekanntenkreis machen zur Zeit was anderes; mal mit mehr, mal mit weniger Begeisterung. Meist mit weniger.

    Der Rest macht auf Privatier und/ oder übt sich in distinguiertem Fatalismus :sleeping:

  • Behringer WING

    • billbo
    • 29. September 2020 um 10:01
    Zitat von treibsand

    Wie war doch gleich das Topic???

    "Behringer Wing bei Rock am Ring."

  • Behringer WING

    • billbo
    • 29. September 2020 um 01:01

    Ach, Guma. :rolleyes:

    "Meine" Lösung liegt seit Monaten spielfertig im Regal bzw. spielt hin und wieder auf der einen oder anderen merkwürdigen Social Distancing Baustelle ein paar Euro ein.

    Wir sind uns trotzdem einig, dass wir uns das längst mögliche Kabel mit der bestmöglichen elektrischen Performance, der höchst möglichen Zuverlässigkeit und den angenehmst möglichen Handlingeigenschaften wünschen? Und du erlaubst dass ich das deshalb zum Anlass nehme laut darüber nachzudenken, warum die für unsere Belange offenbar beste Lösung AWG22 stranded bislang niemand herstellt?

    Noch mal zum mitschreiben:

    - AWG22 solid ist absolute Standardware. (Das ist z.B. das orangene standard CAT7 Verlegezeugs.)

    - Wenn 'stranded‘ gegenüber 'solid‘ keine Performancenachteile hat, ist 'solid‘ nur die zweitbeste, weil für den mobilen Einsatz fragwürdige(re) Lösung.

    - Noch dicker wäre unsinnig, weil‘s keine nennenswerten Performancevorteile mehr, dafür aber Gewichts- und Handlingnachteile bedeutet.

    - Dünner ist ebenfalls ziemlich unsinnig, weil 'solid‘ dann mechanisch noch fragwürdiger und 'stranded‘ gegenüber 'solid‘ noch verlustreicher ist.

    Da auf die simple Frage "warum baut das dann keiner?“ offenbar aber niemandem eine schlüssige Antwort einfällt, sollten wir‘s erst mal dabei belassen.

  • Behringer WING

    • billbo
    • 28. September 2020 um 22:03
    Zitat von TomyN

    Ich kann man ich eigentlich nicht entsinnen, dass meine 50m Trommel jemals nicht gereich hätte, eher dass sie ganz selten ganz abgerollt war.

    50m können/ konnten (zufällig) in Einzelfällen reichen, oder für die Kneipen-/ Jugendzentrumstour. Auf 'ner 'richtigen‘ Tour durch große Clubs oder mittlere Hallen musst du jederzeit damit rechnen, dass dein Frontplatz dort steht, wo der Hallennutzungsplan es vorsieht. Und dein Multicore dort entlang gelegt wird, wo im Hallenplan 'Kabelschacht‘ steht. Das kann dann auch schon mal durch den Keller gehen, an der Wand der quer bespielten Halle entlang, oder durch die eine oder andere Brandschutzklappe im Bühnenportal. Mal eben so aufbauen, wie‘s das Multicore hergibt (und vor dem Notausgang dann 'nen alten Teppich drüber legen) war vor 30 Jahren mal. Die 80m erachte ich daher heutzutage als die in der Praxis tatsächlich regelmäßig benötigte Mindestlänge.

    Aber hier ging‘s ja eher um den Spezialfall Großfestival. Und da sind selbst 120m nicht in jedem Fall verschwenderisch üppig. 50m davon brauchst du wenn du Pech hast schon, um von deinem Gast-Monitorplatz ganz hinten außen SL bis zum Kabelkanal SR zwischen der Doppelbühne zu kommen…

    Zitat von niggles

    Da kannst du auch gleich wieder ein analoges Multicore verlegen...

    Draka UC900 SS23 (AWG23/1; gibt‘s auf Wunsch auch mit Polyurethanmantel/ hab' ich gerade zum Testen in der Halle) hat 7,5mm Durchmesser. Da passen die 100m noch auf 'ne bessere Baumarkt- Plastiktrommel. Genau wie auch das als Pro Snake gelabelte, wunderbar flexible AWG24/7 Chinacat vom großen T. Selbst als Dreierbündel (2x CAT + 1x Titanex 3x 1,5mm²/ passen die 80m so gerade noch auf Schill HT480 (okay, mit 1cm Kernverbreiterung :whistling:).

    Und sooo viel dicker und unhandlicher kann AWG22/7 (oder besser noch 22/19) dann eigentlich auch nicht mehr sein. Hab' gerade mal nachgeschaut: Kupfer- Gewichtsunterschied zu AWG26 ist 16kg/ km.

    Von meiner 80er Jahre Lösung (120m 80-Kanal Analog + 2x 3x2,5mm², als Acht im netten Sixwheeler Case brutto knapp 250 Kilo) ist das alles jedenfalls ganz, ganz weit entfernt. :S

    Zitat von guma

    hinreichend flexibles Massivleiterkabel

    Ist m. E. für den ständigen Mobileinsatz trotzdem ein Unding. Nicht umsonst ist sowas für den gesamten Bereich mobile Energie-/ Netzkabel ein absolutes No Go.

  • Behringer WING

    • billbo
    • 28. September 2020 um 13:58
    Zitat von wora

    dass man mit einem Yamaha und "Szene null laden" am besten fährt,

    ... bleibt selbstverständlich die zweitbeste Lösung, falls mal aus der Idee mit dem eigenen Spielzeug - aus welchen Gründen auch immer - doch nichts wird. Yammi ist Pflicht, Fanboypulte (incl. z. Zt. noch Wing) sind Kür.

    (Hab' neulich mal mein derzeitiges Lieblingsspielzeug mit W am Anfang im Auto gelassen und stattdessen das örtliche CL5 genutzt, weil das aus mehreren Gründen stressfreier war. Dürfte im Publikum niemand bemerkt haben - ich kam mir allerdings schon so ein bisschen 'amputiert' vor... ;))

  • Behringer WING

    • billbo
    • 27. September 2020 um 21:20

    War auch mehr so 'ne Scherzfrage ^^

  • Behringer WING

    • billbo
    • 27. September 2020 um 21:05

    Auch das ist bloß AWG24. Draka (davon haben wir die eine oder andere 100m Leitung; leider vergessen wie es heißt) schafft das gleiche immerhin in AWG23, allerdings auch 'solid'. Starre Leiter in Verbindung mit 'Tourbetrieb' verweigern die Kompatibilität mit meiner Technikerseele.

    Stranded AWG22 gibt's (als Industriekabel) bisher nur 2-paarig. Nutzt AES50 eigentlich wirklich alle Paare? :/:evil:

  • Behringer WING

    • billbo
    • 27. September 2020 um 20:20

    Das hängt stark vom Durchmesser ab. Ab AWG22 geht der gemeine Netzwerkkabelhersteller davon aus, dass die Dämpfungsverluste von 'stranded' gegenüber 'solid' vernachlässigbar sind. Das behauptet er sicherlich nicht einfach so ins Blaue hinein. Hier wird's z.B. ganz gut erläutert:

    https://www.quabbin.com/tech-briefs/ch…-stranded-cable

    Daher ja meine Frage: warum findet man buchstäblich nirgendwo 'AWG22 stranded'?

    (Die Antwort ist vermutlich: weil außer ein paar Festival - Livetonlern niemand flexible 100m Netzwerkleitungen braucht und sich die Herstellung deshalb nicht lohnt.)

    Könnte Uli B. nicht mal versuchen, irgendeine Chinabude dazu zu überreden? Den einen oder anderen guten Kontakt hat er dort mittlerweile ja bestimmt... :/

    (Und die Repeater - Lösung (noch dazu ohne die Möglichkeit von PoE ?() ist streng genommen natürlich Bastelkram, auf den man wenn's geht in der Praxis auch gerne verzichtet.)

  • Behringer WING

    • billbo
    • 27. September 2020 um 16:11
    Zitat von wora

    aber mal ganz ehrlich: 50.000 leute - und dann ein M32?

    also bei der besucherzahl geht doch die miete für ein richtiges pultsystem völlig im rauschen unter...

    Auch vor 50.000 Leuten bin ich mit einem 5000 Euro System, was ich in und auswendig kenne und auf welchem ich mit einem vielfach erprobten Startfile an den Start gehe, um Welten besser als auf einem 100.000 Euro System, welches ich zum ersten Mal nach einem Jahr oder so wiedersehe. Und außerdem rauscht es dann (zumindest ein bisschen) in meinem Geldbeutel statt in dem eines mir unbekannten Pultevermieters.

    Bzgl. AES50 bin ich nicht ganz so uneingeschränkt optimistisch wie Guma. Mag daran liegen, dass ich (mit M32, 100m local CAT und vor knapp fünfstelliger Zuschauerzahl) schon mal das Vergnügen von 1, 2 Sync- Knacksern und Sekundenbruchteil- Aussetzern hatte. Wie sich's gehört natürlich nicht beim Soundcheck, sondern erst nach 30 Minuten Show. Zum Glück waren wir 'Special Guest' mit 45 Min. Spielzeit; musste ich also nicht mehr all zu lange schwitzen. Klar, Episode; vielleicht hat ja auch nur irgendjemand ungünstig aufs Kabel getreten...

    Andererseits hat Behringer die maximale CAT5e - Länge beim Wing wohl auch nicht ganz ohne Grund mit 80m statt 100m angegeben.

    Mit meiner 75m 2x CAT5e AWG24 + 1x Schuko auf Schilltrommel - Lösung (trotz Corona schon einige Male im Echteinsatz) sowie der einen oder anderen vorgefundenen örtlichen Installation läuft's jedenfalls einwandfrei. Für 'Großfestival' hab' ich mir 'nen Klark Teknik Repeater nebst zusätzlicher 50m Trommel mit 2x CAT5e-Patchcord aus der Resterampe besorgt - spielt alles zusammen ebenfalls einwandfrei. Plan für den Fall der Fälle (musste ich verständlicherweise leider noch nicht umsetzen): 75m vom FOH bis vor die (Groß-)Bühne, von dort 50m bis zum dem nicht Top-Headliner zugestandenen Monitorplatz irgendwo im Bühnenhintergrund.

    Trotz 80m Spezifikation läuft's (probeweise im Langzeittest) allerdings auch mit 100m AWG23 Starrleiter CAT5 völlig zuverlässig; mit teurem 100m AWG26 Flexcore dagegen nicht. Insbesondere Dicke und Ausführung der Innenleiter scheinen da also entscheidenden Einfluss auf die Performance im Grenzbereich zu haben (lässt sich ja auch den diesbezüglichen Ethernet Spezifikationen problemlos entnehmen). Für mich daher ziemlich unverständlich, warum bis heute niemand flexibles AWG22 anbietet. Wenn ich schon bereit bin, für eine professionelle, trittsichere, flexible, geflechtgeschirmte PUR-Mantel Lösung Geld auszugeben, dann kommt's auf die paar Cent für ein paar Gramm zusätzliches Kupfer doch auch nicht mehr an.

  • Behringer WING

    • billbo
    • 26. September 2020 um 22:24
    Zitat von madmax

    Man muß halt wissen, ob man irgendeinen Job trotz jeder Menge Unzulänglichkeiten trotzdem ungedingt annehmen muss.

    Ich will doch bloß durch die Weltgeschichte reisen, nette Menschen kennen lernen, lecker gratis essen, in schicken Hotels wohnen, hin und wieder ein schönes Konzert mischen, und für all das sehr ordentlich bezahlt werden. Ist denn das etwa schon zu viel verlangt?

    Im Gegenzug verzichte ich halt auf's Luxuspult im Luxuscase und erscheine mit B. WING (oder ähnlichem) in der Pappschachtel. Irgendwas is' ja immer. :)

  • Behringer WING

    • billbo
    • 26. September 2020 um 18:15
    Zitat von madmax

    Da muss eben ein weiteres Fahrzeug eingesetzt werden; so wirklich nichts verzichtbar ist.

    Ganz einfach.

    Es ist sogar noch einfacher: ob zusätzlich ein weiteres Fahrzeug eingesetzt wird, ob irgendetwas verzichtbar ist oder ob es ggfs. auch Tourtonler gibt, die prima mit dem jeweiligen örtlichen Angebot klar kommen, erklärt dir dann zum gegebenen Zeitpunkt schon der Auftraggeber. ;)

    'Tetris' ist nur selten das Problem. Ich behaupte: praktisch jedes mit technischem Tourneezubehör randvollgestopfte Fahrzeug unterhalb der Größenordnung 12- oder 18-Tonner ist hoffnungslos überladen. Zu Normalzeiten finden täglich hunderte internationale (also auch grenzüberschreitende) solcher Tourneen statt, durchgeführt von Menschen, die rechnen können und ziemlich gut wissen was sie tun. Und denen ist, nicht selten aufgrund persönlich gemachter Erfahrungen, durchaus geläufig, dass sich 'Stehenbleiben wg. Überladung' (an der Grenze/ in der Verkehrskontrolle) sich im Zweifel genau so wenig rechnet wie 'zusätzlicher 12-Tonner + Fahrer statt Bushänger'.

    Erst Gerätschaften wie das hier besprochene Pult machen die Annehmlichkeiten des eigenen mitgeführten Werkzeugs in solchen und vielen anderen Anwendungsfällen wieder möglich (zu Zeiten, in denen jede 08/15 Clubtour mit Sattelschlepper - Vollproduktion unterwegs war war's egal, was der Frontplatz wog). Wer das dann mittels eines fetten Luxus- Klappcases* in die Größenordnung PM5D oder XL3 aufblasen zu müssen meint hat irgendetwas nicht richtig verstanden.

    *Was nicht bedeutet, dass ich das für z.B. den Einsatz in einer festen Location, wo's je nach Bedarf aus dem Lager in die eine oder andere Halle und danach wieder zurück gerollt wird, nicht auch total klasse finde.

  • Behringer WING

    • billbo
    • 25. September 2020 um 21:25
    Zitat von madmax

    Ich find' die ganze Gewichtsdiskussion irgendwie seltsam.

    Immer bedenken: es gibt mindestens genau so viele Nutzungsprofile wie Nutzer.

    Wenn es etwa darum geht, den Spezialhänger hinter dem überlangen Setra 431 tourgerecht zu bestücken, zählt im Zweifel jedes Kilo und jeder Kubikzentimeter. Instrumente, Backline, Deko, Lichtspecials, In Ear + Pult, Mikros, Sendeanlagen, Werkzeugkisten, Merchandise, Sponsoren- und Promotionkrempel, überzähliges Musikergepäck. "Wir überlegen gerade, wo wir ein bisschen Gewicht und Platz sparen können. Musst du eigentlich wirklich unbedingt auch noch dein FOH - Gedöns mitschleppen?"

    :rolleyes:

    X/

    "Ach so, ist nur so'n Köfferchen. Okay, wir schaun mal...".

  • Das erste Festival

    • billbo
    • 21. September 2020 um 16:01

    Wenn ich immer bloß Menschen welche wirklich singen können ein Mikro hingestellt hätte, dann hätte ich im Leben nur halb so viel gearbeitet.

  • Sichere Nachverfolgbarkeit / Besuchererfassung bei Events

    • billbo
    • 21. September 2020 um 10:52

    Eben. Und an das 'mitführen müssen' hat sich jeder jugendliche Club-/ Disco-/ Venuebesucher - Corona hin oder Corona her - spätestens an dem Abend blitzschnell gewöhnt, an dem es zum ersten Mal heißt "Kein Personalausweis (= kein Altersnachweis)? Tja, du kommst hier leider nicht rein!"

  • Behringer WING

    • billbo
    • 15. September 2020 um 23:55
    Zitat von wora

    dagegen spricht, dass es gerade bei den sehr günstigen produkten interessanterweise doch sehr viele kunden gibt, die dazu noch gnadenlos die preise vergleichen.

    Das haben sich die 'Kleinen' aber bei den Profis abgeschaut. Älteste Kaufmannsweisheit: Im Einkauf liegt der Gewinn.

    Ich würd' gerne mal Mäuschen spielen, wenn z. B. der Herr Sixt den Vertriebschef von VW bei sich antanzen lässt, um ihm seinen Preisvorschlag für die nächste Quartalslieferung zu erläutern. "Der nette Herr von Opel war übrigens vor 2 Stunden hier."

    Zitat von guma

    Vielleicht ist Billbo ja so nett und läßt uns an seinem Testergebnis Teil haben?

    Hab ich doch schon:

    Zitat von billbo

    'Meiner' hat Seriennummer 1910.....02 (wenn ich die kursierenden Seriennummern zutreffend deute offenbar der 2. zum Verkauf bestimmte Gerät, der je gebaut wurde) und läuft seit ein paar Stunden im Testmodus mit 'Zero Touch Events'.

    Irgendwann sind mir schlicht die Stunden ausgegangen. Offenbar hab' ich also das Exemplar mit dem funktionierenden Screen erwischt.

    Die Servicemisere bei Music Tribe habe ich vor einiger Zeit allerdings auch schon hautnah erleben dürfen. Das hatte aber auch mit den besonderen Umständen zu tun: M32 als 'Versandrückläufer/ dritte Wahl mit diversen Schönheitsfehlern' über ein großes Versandunternehmen, mit fast 35% Nachlass. Bei so was bin ich normalerweise schmerzfrei - Schönheitsfehler hat's nach 2 Wochen Gebrauch eh genug, und kleine Funktionsfehler repariere ich auch bei Neugeräten sowieso lieber selbst, als mir den Stress mit der Hin- und Herschickerei anzutun. Aber bei dem Teil wollte partout AES nicht funktionieren; also zurück mit der Maßgabe "keine Kaufrückabwicklung, stattdessen bitte instandsetzen" (Umtausch kam in diesem Fall ja aus naheliegenden Gründen nicht infrage). Nachdem sich aber auch nach Wochen und energischem Nachhaken einfach überhaupt nichts tat (außer immerhin einem Anruf aus England "we are very sorry Sir, but ..."), lief es letztlich doch auf Annullierung und Geld zurück hinaus.

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