Bei meinen 421 sind eigentlich alle Kapseln vom Gehäuseteil ziemlich Luftdicht getrennt.
Dann hast du sehr spezielle 421er. Die mir hoffentlich auf keiner Bühne jemals begegnen mögen.
Bei allen anderen führt ein kleiner, (halb) durchsichtiger Schlauch von der Rückseite der Kapsel in den Hohlraum des Mikrofonkörpers. Sobald an dieser Stelle (oder an den Öffnungen rund um die Anschlussbuchse) irgendetwas nicht stimmt ist's vorbei mit den (Bass-)Qualitäten dieses Mikrofontyps.
Probier's aus! ![]()
e 904/604 empfinde klanglich als eine Vollkatastrophe
9er gehen noch, aber das 604... freiwillig nehme ich es jedenfalls nicht
In der Praxis ist die Frage des 'Klangs' zweitrangig gegenüber der Frage, ob sich das Mikro nach ein paar Minuten Show noch möglichst genau in der Position und in der Ausrichtung befindet, in der ich es eingerichtet habe. Mit Schwanenhalskonstruktionen etwa ein aussichtsloses Unterfangen; aus diesem Grund habe ich die alten SM/ Beta98 nach diversen vergeblichen Versuchen immer statt mit der 'Tomhalterung' mit dem regulären Clip + K&M Klemme benutzt. Für das bisschen Badewanne, welches die Sennheiser- Teile an Toms benötigen, haben Mischpulte dagegen so kleine Knöpfchen.
Blöd ist nur, dass das Material der Sennheiser Halterungen (auch der neueren; die erste Version war eh eine seltsame Fehlkonstruktion) bei steigenden Temperaturen auf der Bühne weich wird und das Mikro dann zum Hinundherschlackern neigt. Das geht, siehe die erwähnten EV- Halterungen, auch deutlich besser.