Ich habe hier ein Pult, bei dem mir die Lampenanschlüsse Sorgen bereiten.
Das Netzteil ist nicht sehr sauber gelöst, es wird einfach von einer ca. 18V Wechselspannung mittels Widerstand und einer Diode eine Halbwelle gesperrt und ein bisschen Spannung am Widerstand verbraten.
Das Oszilloskop zeigt eine Amplitude mit ca 24V Spitze. Das Ding ist nicht mehr wirklich sinusförmig, ich bin trotzdem von einer Effektivspannung (wenn beide Halbwellen da wären) von 24V : 1,4 = ca 17V ausgegangen. Soweit war das für mich noch alles irgendwie naheliegend, beim nächsten Schritt hab ich aber Bauchschmerzen (vielleicht auch bloß, weil ich grad zuviel gegessen hab)
Wenn eine Halbwelle wegfällt, halbiert sich dann die Leistung? Dann müsste man die Spannung nur nochmals durch 1,4 teilen und hätte dann die Effektivspannung einer Halbwelle bei vertrauten 12V? Ein konventionelles 12V Birnchen hat, jedenfalls in meinem kurzen Testzeitraum, anstandslos geleuchtet. (irgendwann wurde es in der Hand zu warm) Die Spannung am Oszi sinkt um ca 2V unter Last.
Soweit scheint dass alles irgendwie zu passen, aber ich würde da gerne LED-Lampen dranhängen.
Hat irgendwer Erfahrungswerte oder theoretische Einwände, dass das nicht funktionieren wird?
Gibt das ekliges Flimmern oder mögen gar die LEDs die Spannungsspitzen nicht?
Wenn ja, lässt sich das irgendwie glätten? (Drossel?)