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  2. mathias81

Beiträge von mathias81

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 08:54

    schotte

    Ich bin da, denke ich, auf einem sehr ähnlichen Standpunkt.

    Dass es häufig vorkommt, dass der direkte mathematische Zusammenhang zwischen IR und frequenzabhängiger Amptlitude vs. Time, also Amplituden und Phasenfrequenzgang, nicht erfasst wurde, ist mir auch schon oft aufgefallen.


    TomyN

    Die Gesamtlatenz ist einer der Preise die man dafür bezahlt, wenn man die Laufzeitentzertung FIR basiert macht, ganz klar. Zumindest wenn man eine 0 Phase im tieffrequenten Bereich anstrebt, steigt die auch ganz schnell auf inakzeptable Werte an.

    Was am Markt gerade, meiner Beobachtung nach, gar nicht beachtet wird ist, dass man in einem gewissen Rahmen auch per IIR laufzeitentzerren kann. Da ist dann nur noch das Delay zu beachten, das zwangsweise für den HF im Vergleich zur nicht entzerrten Phase entsteht, weil man ihn verzögert.

    Die Ansicht darüber, dass die Lautsprechet, egal ob Top-Top oder Sub-Top, auch im Phasenfrequenzgang matchen müssen sobald sie verheiratet werden sollen, teile und verfechte ich seit vielen Jahren. Leider gibt es da immer noch "Systeme", auch von premium und advanced Herstellern, bei denen das nicht def Fall ist. Da frage ich mich als gerne wo dann eigentlich nochmal der Sinn des "Systems" lag. Die Diskussion hierüber würde ich aber in einen anderen Thread auslagern wollen, da wird auch viel Marketing mitschwingen. :D

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 01:52

    Ich bin seit einigen Jahren, spätestens seit der Verfügbarkeit von Controllern mit vielen Allpassfiltern hoher Güte oder mit FIR Blöcken, in die man selbstdesignte FIR Daten importieren kann, viel mit dem Thema der absoluten Phase bzw. des Phasenfrequenzgangs, beschäftigt.

    Es geht darum, ob man grundsätzlich die sozusagen glattere Phase eine einzelnen Systems hört oder nicht, oder ob das am Ende eine Frage die Geschmacks ist, wie beim Amplitudenfrquenzgang auch - was mittlerweile ein bisschen zu meinem Eindruck wird.

    Phase ist zunächst mal im Grunde die Angabe in Grad, wo bzw. in welchen Schwingungzyklus, auf der Zeitachse sich die jeweilige Frequenz gerade befindet und kann wiederum in Groupdelay umgerechnet werden. Das bedeutet: Je mehr der Phasengraph ins Negative abfällt, desto später kommen typischerweise die tieferen Frequenzen bei uns an.

    In der Debatte darüber, ob das nun hörbar ist oder nicht, scheiden sich die Geister massiv. Es gibt Studien und geschätzte Kollegen, denen ich in keiner Weise Kompetenz absprechen will, die besagen, dass das nicht hörbar sei. Das wiederum entspricht jedoch keineswegs meinem Empfinden oder meiner Erfahrung aus den letzten 20 Jahren.

    Ich habe, um das ein bisschen zu verifizieren, bei fast allen meinen Seminaren in den letzten Jahren, Blindtests mit meinen Teilnehmern gemacht.

    Hierbei wurde bei fast jedem Seminar jeweils die gleiche Box, einmal im mit der unbearbeiteten Phase und einmal mit einer, mit 512 Taps realisierbaren, entzerrten Phase vorgespielt, ohne dass die Zuhörer wussten worin der Unterschied liegt. Umgeschaltet wurde via FIR bypass oder aktiv in der Controllersoftware. Die Lautsprecher mit denen das stattfand waren bei jedem Seminar andere, je nach dem was die Rentalbude oder der Vertrieb gerade so da hatte.

    Der Trend, nämlich dass von ca. 150 Seminarteilnehmern etwa 130 die entzerrte und somit glattere Phase mit weniger Groupdelay favorisierten, ist recht eindeutig.

    Hinzukommen ähnliche Versuche in vielen verschiedenen Arenen, Clubs, Theatern und open Air Situationen mit einer Vielzahl an FOH Kollegen, Systemern und sonstigen Tontechnikern in der Praxis. Teilweise bekamen das sogar unbeteiligte Lichtoperatoren mit.

    Die Größe der Systeme bei den Versuchen außerhalb der Seminare variiert von 2 x 6.5" Arrays, ab einer Länge von ca. 8 Elementen, bis hin zu 2x 15" Arrays und einer länge von 16 Elementen. Der Trend war auch hier der gleiche. Ohne dass die Probanden zunächst wussten was sie da hörten, entschied sich der Großteil für die entzerrte Phase. Wissentlich habe ich von den Versuchen on the Road nur zwei Kollegen im Kopf die sich für die nicht entzerrte Phase entschieden haben.

    Die Ausdrücke um das Verhalten mit entzerrter Phase zu beschreiben, reichen von tighter, impulstreuer, mehr Grip, detailgetreuer, aufgeräumter, mehr Information, jetzt höre ich sogar den Pinsel und den Teppich der Snare, bis hin zu "ich höre nun mehr und kann sogar leiser machen" oder "ich höre heute Details in meinem Mix die ich sonst höchstens auf dem Kopfhörer wahrnehme".

    Es gibt ja bekanntermaßen zwischen den in Deutschland verbreiteten Brands die Aussagen von einigen Kollegen, dass Brand A, der in Regel mit einer glatteren Phase ab Werk aufwartet, mehr ins Gesicht springt, oder nach Rock 'n' Roll klingt als Brand B der auch mal 1000 Grad im System hat. Was nun besser oder schlechter ist soll gar nicht gewertet werden.

    Mich würde, vor dem Hintergrund dass FIR Design und Laufzeitentzerrung per IIR und FIR ein Block in meinem Level II sein wird, interessieren, ob euch da schon Unterschiede aufgefallen sind, wenn ja welche und ob ihr damit mal in irgendeiner Form herumprobiert habt?

    Im Anhang habe ich noch eben einen Screenshot von den Phasenfrequenzgängen zweier ähnlich großer Systeme mit völlig verschiedenen Verläufe, um zumindest zu zeigen was ich meine.

    Grüße Matze

    Bilder

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  • Kling und Freitag CPA Controller settings für CPA Full-Range Systeme Top

    • mathias81
    • 16. Februar 2021 um 21:47
    Zitat von Unser

    Wie kann ich diese Frage verstehen? Der Verkäufer heist Oliver Holm. Ich wüste nicht wie und warum ich mit dir deswegen Kontakt gehabt haben soll. ;)

    Forget it. Ich hatte die letzten beiden Beiträge falsch verstanden. :)

  • Kling und Freitag CPA Controller settings für CPA Full-Range Systeme Top

    • mathias81
    • 16. Februar 2021 um 21:36
    Zitat von Unser

    Danke, dass Angebot kenne ich auch schon. Ist aber ein wenig zu teuer nur zum messen und den Rest brauche ich auch nicht.

    Hatten wir mal Kontakt deswegen? Ich erinnere mich nicht daran oO

    Edit: Vergiss den Beitrag :)

  • Kling und Freitag CPA Controller settings für CPA Full-Range Systeme Top

    • mathias81
    • 16. Februar 2021 um 20:08
    Zitat von utzr

    Und an die "kannste ausmessen Fraktion" und "warum sind die so zickig mit ihren Controllerdaten" Diskutierer: habt ihr mal bei Meyer oder d&b angefragt, ob man euch die Presets zB. der D12 gibt, damit ihr was billiges sonderbares nutzen könnt? Die Antworten dürften auch da recht schmallippig ausfallen ;) .

    Nein, haben wir damals nicht, weil wir kein d&b und Meyer wollten.

    By the way, macht Meyer seit einigen Jahren, inklusive der Serien aus der von mir genannten Zeit, das Processing der Box selbst in der Kiste weil selfpowered ,und das seit 30 Jahren systemübergreifend phasenkohärent.

    Ich revidiere meine Aussage sofort, wenn du mir auch nur einen einzigen Teil des Scena 15 Processings aufzeigen kannst den man in einem guten anderen Controlleramp nicht bauen kann. Gerne per PN.

    Wie du im Zusammenhang mit der von mir erwähnten und seiner Zeit aktuellen Power H auf billig kommst, erschließt sich mir nicht ganz. Der Amp kostete den Verleiher zu der Zeit auf 4 Kanäle mit DSP Modul gerechnet um die 7500€ netto, konnte und kann um Welten mehr Processingleistung und Umfang bereitstellen als ein CD44 mit FP10000, ist flexibler einsetzbar, und schlägt die FP10000 in Sachen Sound und Output jeder Zeit. Sound war bei gleichem Phasen und Frequenzgang klar hörbar für alle Probanden und der Output spätestens ans Subs sowieso, das war aber naturgemäß auch messbar. Selbst wenn man das alles ignoriert gibt der Blick in die Datenblätter weiteren Aufschluss.

    Wir hätten diese Diskussion damals nicht geführt, wenn zu der Zeit die PLM am Markt und bei K&F als Systemamp gesetzt gewesen wäre.

    Eine minderwertigere Endstufe als unsere beiden Firmen im Lager hatten zu kaufen, kam aber halt nicht in Frage. Der ursprüngliche Gedanke war damals K&F Lautsprecher zu kaufen, weil es sich um handwerklich diskussionslos gutes Material handelte und wir davon ausgingen, dass man wie zu CA15... Zeiten, vorhandenes Amping nutzen kann.

    Ich habe übrigens mit keiner Silbe angekreidet, dass man die Settings nicht rausgeben wollte. Ich sagte dass man es nicht getan hat und uns die 30 Kisten ohne die überbewertete FP10000 nicht verkaufen wollte. :)

    Kollegiale Grüße

    Matze

  • d&b V-Sub

    • mathias81
    • 16. Februar 2021 um 17:20

    Moin Wora,

    der Thread ist zwar schon etwas älter, aber da ich die letzten Jahre einerseits wegen der fast schon infaltionären Verbreitung von CSA gradient Subwoofern oder Stacks immer wieder beobachtet habe wie diese falsch eingesetzt werden und ich auch häufiger danach gefragt werde, habe ich beschlossenen das Thema etwas aufzuarbeiten. Mit gradient oder endfired Subs vor der Bühne würde ich als erstes fragen wollen, ob das eine, für Mehrzweckhallen typische, geschlossene Bühne war.

    Falls ja, heißt die Antwort schlichtweg: Falsches Werkzeug für diesen Einsatz.

    Gerichtet abstrahlende Bässe können vor einer Rückwand, oder geschlossener Bühne nicht so wirklich funktionieren bzw. löschen sich in der untersten Oktave auf der Hauptachse selbst aus.

    Die V Subs sind jetzt keine Teifbasswunder, können sie auch nicht weil es gradient Subs sind, allerdings kommt da unter 60 Hz durchaus noch etwas raus. Gradient bringt mit sich, dass der Rearsub auf der Hauptachse, also vorne, eine Oktave unterhalb der Zielfrequenz mit 90 Grad Phasenverschiebung ankommt, aus denen 3 dB weniger Addition zwischen front und rear folgen.

    Beim V Sub dürfte den Gehäusemaßen nach, das akustische Zentrum des jeweils nach vorne und nach hinten strahlenden Chassis ca. 46cm vom jeweiligen Gitter entfernt liegen. Das führt zu einer Zielfrequenz von etwa bei 50Hz. Die Lossfrequenz liegt demnach bei 25 Hz und dieser Bereich ist in der Regel knapp eine Oktave breit - also by Design schonmal -3dB bis ca. 40 Hz.

    Ausgehend von der Zielfrequenz, muss mittels dem Passivdesign der V Subs der Rearkanal um ca. 5.1ms verzögert werden, was sich vor einer Wand noch fataler auf die untere Oktave auswirkt, als es das eh schon tut. Das Problem hat man mit allen "zwangsgradient" Subwoofern, sobald sie zu nahe vor einer begrenzend wirkenden Fläche stehen. Wie das zusammenhängt erfasse ich die kommenden Tage / Wochen mal in zwei Videos, es wird ja langsam etwas wärmer. Im ersten Teil mit omnidirektional abstrahlenden Subs, die man durch stumpfes Umdrehen vor einer geschlossenen und massiven Bühne deutlich effizienter nutzen kann, und im zweiten Teil mit cardioid Subs. Ob gradient oder endfired spielt dabei gar nicht sooo die Rolle.

    Ich poste dann die Links, ich habe mir die letzten Tage Gedanken gemacht wie man das erfassen und erklären kann.

    Grüße Matze

  • Kling und Freitag CPA Controller settings für CPA Full-Range Systeme Top

    • mathias81
    • 15. Februar 2021 um 16:28
    Zitat von steffen r

    Dann habt ihr das nicht verstanden... im CD44 gab es einen Sense Weg für Tops und Bässe...
    Die Lautsprecherleitungen wurden durch den Controller geführt... der Verkäufer hat wahrscheinlich nicht so recht gewusst wie er das sonst verkauft kriegt...

    Was gibt es da nicht zu verstehen?

    Der CD44 macht somit nichts anderes als irgendein anderet moderner Controlleramp, Strom und Spannung messen und entsprechend regulieren.

    Anders gefragt: Was denkst du denn was eine PLM tut in Sachen Limiter? Nicht dass ich die FP mit den PLMs vergleichen wollte, aber inzwischen wurde ja die als Systemamp eingeführt und die tut nichts anderes als Spannung messen und begrenzen im ISVPL bzw. stumpf wie jeder andere Limiter im Linebereich, Spannung begrenzen wenn man den ISVPL nicht benutzt.

    Zitat von steffen r

    Ich behaupte nicht das dies besser ist als irgendwas anderes... aber K&F klang schon immer sehr gut, wenn man keinen Mist damit anstellt.

    also ich hab das anders in Erinnerung...

    Was meinst du mit anders in Erinnerung?

    Zitat von Walgesang

    Habe gerade mal geschaut, es gibt weder für den CD44 noch für die PLMs Presets für das System.

    Daher kann dir K&F immerhin nichts neues verkaufen :)

    Allerdings reduziert das auch die Wahrscheinlichkeit das es Daten gibt.

    Aber Fragen hilft vermutlich, ich habe K&F immer als ausgesprochen freundlich in Erinnerung auch wenn die Systemamppolitik schon fragwürdig war.

    Ich sagte nicht, dass man unfreundlich war. Das zickig bezog sich auf die fachlichen Hintergründe :)

  • Kling und Freitag CPA Controller settings für CPA Full-Range Systeme Top

    • mathias81
    • 15. Februar 2021 um 15:38

    Ich kenne K&F in dieser Hinsicht tendenziell als eher zickig. Als wir mal Interesse an dem Material hatten (zu Zeiten als der Scena 15 neu war), war man gerade auf den Systemampzug aufgesprungen. Seinerzeit hieß das: FP10000 und CD44. Da wir zu der Zeit mit Bergen an Power H ausgestattet waren, und ampseitig keinen Rückschritt machen wollten, fragten wir nach Settings, die man uns nicht gab mit der Begründung, dass da spezielle Dinge stattfinden. Wir haben uns das dann rausgemessen und nach 20 Minuten das Preset, das ein gewöhnliches IIR Design hatte, in Amplituden und Phasenfrequenzgang exakt nachgebildet. Erwartungsgemäß klang die Power H für jeden hörbar besser. Was mit der FP10000 an Bässen passiert, bzw nicht passiert dürfte inzwischen bekannt sein. Auch da hatte die Power H die Nase deutlich vorne. Einen RMS und einen Peaklimiter setzen ist dann nur noch eine Fingerübung. Verkaufen wollte man uns das Materiel aber partout nicht ohne die Lab Gurke und so gab es dann andere Kisten. Von Sidechain oder Multibandlimitting war damals nichts zu messen.

    Was ich damit sagen will ist: Ich würde nicht damit rechnen, dass man da bei solchen Anfragen mit offenen Armen empfangen wird. Wenn die Allpassfilter unumgänglich sind, kannst du mal im folgenden Link stöbern. Da habe ich mal alle allpassfähigen Controller die mir bekannt sind zusammengetragen und ein bisschen beschrieben.

    https://www.facebook.com/37943979585537…/?sfnsn=scwspmo

  • Dynacord DSA 8410 Erfahrungen?

    • mathias81
    • 14. Februar 2021 um 23:56

    Die DSA ist eine Serie, die damals hauptsächlich für den Instalbrreich, wenn es um eine hohe Kanalzahl ging, gebaut wurde. Ich habe die DSA ein paar male verbaut und, wie von allem Amps aus dem Haus, nichts mehr gehört. Im Vergleich zu anderen 8 Kanalkonzepten aus der Zeit, hat der Amp sich gut geschlagen was Sound und Output angeht, war jedoch mit Power H nie vergleichbar, mit den modernen TGX schon gar nicht. Von der Installationsserie IPX gibt es auch eine 8 Kanal Variante die Ihresgleichen sucht, wie die ganze X Serie. Die Ausstattung des internen DSPs hält ziemlich alles bereit was man braucht. Von Unmengen an EQs, Delays, 1024 Tab FIR bis Peak und RMS Limitern in jeden Kanal. Soundmäßig, egal ob mit vier oder acht Kanälen, waren das aus meiner Sicht die ersten Class D Amps die an einem Topteil an Class H oder AB herankommen, bei entsprechender Class D Effizienz. Der große Vorteil im Vergleich mit Powersoft liegt meiner Meinung nach in der neuen Remoteplattform Sonicue, die für meinen Geschmack wesentlich komfortabler bedienbar ist als z.B. Armonia. Ich würde daher eher an einen der aktuellen Mehrkanaler denken.

  • Subwoofer + Vera 10

    • mathias81
    • 15. September 2020 um 08:23

    Die kannst du auch sehr gut nutzen für das was du vorhast.

    Das Trennfilter der Vera kenne ich nicht, ist aber im Grunde auch fast egal da du das eh nicht ändern kannst, zumindest nicht ohne weiteres. Du musst ja nur den Phasenfrequenzgang messen und den des Subs den du damit verheiraten willst, entsprechend zurechtschieben. Am Ende sollte es vom Amplituden und Phasenfrequenzgang her Sinn machen .

  • Subwoofer + Vera 10

    • mathias81
    • 9. September 2020 um 22:09

    TG7 mit RCM28 Modul oder respektive Power H5000 mit RCM28 gibt es immer mal wieder gebraucht für einen guten Kurs. Wer die Amps kennt weiß dass die völlig stressfrei noch einige Jahre laufen werden und die meisten Amps am Markt gerade im Bassbereich in den Schatten stellen.

    Die alten PLM 20.000Q findet man gerade auch regelmäßig am Gebrauchtmarkt.

  • Subwoofer + Vera 10

    • mathias81
    • 9. September 2020 um 20:23

    So lange du einen Sub mit einem potenten Chassis nimmst, dessen Gehäuse keine völlige Fehlkonstruktion ist, einen für Subs halbwegs brauchbaren Amp mit offenem DSP nimmst (PLM12K44, PLM20.000, PLM20K44, TG7, TGX10 und TGX20 wären da die üblichen Verdächtigen), der dir am besten auch eine Widerstandskurve abbildet, Peak und RMS Limiter richtig setzt und den Phasenfrequenzgang durch sinnvolles Nutzen der Crossover so hinschiebst, dass das zum Topteil passt sehe ich da keinerlei Problem.

    Wenn du bei den wenigen Subs hinten noch ein bisschen leiser haben willst, ohne vorne allzuviel Energie zu verschenken und dabei platzsparend unterwegs sein möchtest, baust du dir gleich noch ein Setting für inverse stacked endfire und alles ist hübsch.

    Sofern du nicht ernsthaft Rider erfüllen musst ist das überhaupt kein Problem und etwas anderes als das oben beschriebene macht ein Systemhersteller in der Regel auch nicht.

    Falls das Knowhow dafür nicht vorhanden ist gibt es am Markt Leute die das in einem halben Tag gegen Einwurf von Münzen erledigen können.

  • Lake Controller Software + Lake Contour unter Win10 funktioniert nicht

    • mathias81
    • 14. August 2020 um 19:43

    Ich kenne mich mit den virtuellen Maschinen unter Apple nicht mehr wirklich aus, da ich vor ca 8 Jahren zu Windows zurückgekehrt bin. Ich ich kenne jedoch bis dato keinen meiner Systemerkollegen der es geschafft hat den Lake Controller (auch nicht die neuen deutlich pflegeleichteren Versionen) auch nur halbwegs flüssig auf einem Mac zum laufen zu kriegen. Trotzdem wünsche ich dir viel Glück mit deinem Vorhaben und gebe vorab den Tipp nach einem gebrauchten Lenovo X200 irgendwas ausschau zu halten und das dafür zu verwenden. Der so oder so zickige Lake Controller 5.8 läuft darauf einigermaßen sauber und allgemein macht Lake auf einem Touchscreen mit Stift am meisten Spaß und man ist damit deutlich schneller.

  • Lake Controller Software + Lake Contour unter Win10 funktioniert nicht

    • mathias81
    • 14. August 2020 um 00:52

    Die alten Contours und DLPs laufen mit nichts neuerem mehr als der 5.8 er Version. Diese wiederum macht auf Windows 10 absolut keinen Spaß und funktioniert, wenn überhaupt, nur sehr unsmooth wenn du in den Einstellungen der Windows Startleiste dafür sorgst, dass die Leiste immer im Hintergrund und ausgeblendet bleibt. Aber auch dann macht das nicht wirklich Spaß. Eigentlich brauchst du für 5.8 einen alten XP Rechner

  • Tipps für neue hochwerte Sprachbeschallungsanlage

    • mathias81
    • 7. August 2020 um 14:26
    Zitat von wora

    jo, das sieht in der tat nach einer ziemlich großen serienstreuung aus...


    nochmal kurz zur Nexo box:

    einen messfehler habe ich natürlich gerne vermieden ;)

    ich habe mal auf einer messe den dortigen Nexo vertriebler darauf angesprochen. seine antwort war in etwa: "das ist das Nexo sytemdesign, wenn man sich auf die philosophie einlässt, funktioniert das sehr gut"

    da ich mit diesen Boxen leben muss, habe ich dann für mich festgelegt: ich sch... auf das systemdesign und passe mir die boxen über die pult-EQs an, so wie ich sie brauche. dann kann ich auch gut damit leben ;)

    Alles anzeigen

    Ich meinte eher einen eventuellen Messfehler in meinen Messungen :)

    Ich bin mal wieder ketzerisch und sage, dassich es dir gleichtue und auf die Aussagen der meisten Vertriebler sch... weil sich das irgendwie bewährt hat *g*

  • Tipps für neue hochwerte Sprachbeschallungsanlage

    • mathias81
    • 6. August 2020 um 22:08

    Moin Wora,

    die PS15 R2 an irgendeinem "digitalen" Nexo Amp hatte ich letztes Jahr während einem Seminar bei einer bayrischen Firma stehen. Die Dips bei 2kHz aus deiner Messung kann ich in der Art bestätigen. Ich habe mir die Messungen gerade mal hergenommen und die waren mir damals auch aufgefallen. Das Phänomen bleibt auch sehr kurz gefenstert noch zu bestehen, die Kohärenz bricht in diesem Bereich nicht ein und der Phasenfreuenzgang zeigt da auch keine besonderen Auffälligkeiten. Daher schließe ich einen allfälligen Messfehler aus und die Passivweiche ebenso.

    Vielleicht tatsächlich gewollt? Wenn ich den Amp mal wieder in die Finger bekommen messe ich mal den Amplitudenfrequenzgang des Presets raus.

    Bei LSS sieht so ein Crossover aus wie im Anhang. Pro Screenhsot sind Jeweils zwei der gleichen Lautsprecher, nagelneu und zeitgleich gekauft, abgebildet.

    Der Signal-Rauschabstand bei allen Messungen liegt bei mehr als 40dB und alle fanden in exakt gleichem Abstand statt, draußen und windgeschützt. Smoothing 1/48 Oct, TFC 3ms.

    Auffällig sind für neue Lautsprecher doch recht große Toleranzen in Amplitude und Phase, dass die Passivweichen bis auf die Q Rex recht simpel gehalten sind und daher auch entsprechend mäßig funktionieren. Wir sprechen von einem Hersteller sprechen der sich mit Advanced bezeichnet, bei dem keine einzige Box zur anderen passt was den Phasenfrequenzgang angeht, und die Kisten somit ein Allpassgemetzel erfordern wenn das Zeug mal zusammen auf einer Baustelle landen sollte. Eigentlich sind das fast Zufallsprodukte....

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  • Delayline - Mono oder Stereo

    • mathias81
    • 4. August 2020 um 11:16

    Hey Henry,

    Du bringst mich mit deiner Frage bezüglich der Delayline siedend heiß auf ein Thema: In dieser ollen Software wird im Placement, also der gezeigten Seitenansicht, jeder Lautsprecher immer auf den Kopf ausgerichtet. Warum auch immer man das 2001 so gemacht hat. Das lässt sich auch nirgendwo abschalten. Das muss ich dringend nachher noch in den Beitrag reinpacken. Die abgebildete Winkelung der Quellen entspricht also nicht der Realität. In Wahrheit hatte das Delay deutlich weniger Downtilt und lief mit -5dB zum Hauptsystem. Daraus resultierte der Spatial Crossover auf der Position des Kopfs. Danke für den Hinweis.

  • Tipps für neue hochwerte Sprachbeschallungsanlage

    • mathias81
    • 4. August 2020 um 00:17

    Die ein oder andere brauchbare Box findet man da sicher im Portfolio, das will ich nicht in Abrede stellen. Alles in allem ist man aus meiner Sicht anhand der gemachten Erfahrungen bei so ziemlich jedem halbwegs vernünftigen Hersteller besser aufgehoben was die genannten Dinge betrifft.

    Da werden so Dinge getrieben wie ein 2 x 12" Monitor (passiv getrennt ohne biamp Option) deren Weiche so designed ist, dass genau in der 1-2kHz Oktave ein Einbruch von bis zu 15dB entsteht. Das Motto scheint da zu lauten: Hauptsache die Kiste ist dick und irgendwie laut. Dass genau in dem Bereich aber ein großer Teil der Information für ein Vocalmonitoring liegt weiß man entweder nicht oder ist schlichtweg nicht fähig eine Weiche zu designen.

  • Tipps für neue hochwerte Sprachbeschallungsanlage

    • mathias81
    • 3. August 2020 um 23:00

    Hier ist der Kommentar, inklusive Link zu Gruppe.

    Sorry aber das LSS Zeug ist ohne Sinn und Verstand zusammengebastelter Kram. Da wird plötzlich mitten in der Serie der Hochtöner gewechselt ohne auch nur die geringste Anpassung der Weiche und Endkontrolle vor Auslieferung findet nur mangelhaft statt. Von vier gekauften Lautsprechern ein verpolt angeschlossener HF Treiber in der gleichen Serie. In einem weiteren Lautsprecher aus einer anderen Serie war die Tackernadel zum befestigen des Dämmmaterials genau zwischen die Plus und die Minusleitung durchgejagt (Kurzschluss) und mit 8 weiteren Lautsprechern der gleichen Serie mussten wir erstmal munteres Matching betreiben bevor wir sie installieren konnten weil sie völlig unterschiedliche Amplitudenfrequenzgänge hatten, von einem weiteren verpolten Chassis abgesehen. Die Serientoleranz ist für die Preisklasse insgesamt völlig inakzeptabel, die Verarbeitung eine Katastrophe (die meisten Chassis sind nichtmal mit metrischen Schrauben und Einschlagmuttern befestigt sondern mit Spax) und die Platinen haben gerne kalte Lötstellen. Als wäre all das nicht genug kommen Presetempfehlungen die einfach nur amateurhaft sind wie z.B. empfohlene 48dB/Oktave bei 100Hz Trennung für einen Bassreflex Sub der bekanntermaßen by Design keine einzige Frequenz zeitgleich wiedergibt (hallo Groupdelay und Impuls(un)treue). Selbst bei zwei baugleichen und nagelneuen Subs bestand eine breitbandige Toleranz von bis zu 3.5 dB im Amplitudenfrequenzgang. Alles in allem hat man ca. 50-60% Fehlerquote bei Neuware und den Eindruck, dass da stumpf die Chassis mit den meisten Nullen in der Wattzahl in eine Holzkiste gespaxt werden. Zuguterletzt hat man uns seiner Zeit, bei den erwähnten acht Lautsprechern der gleichen Serie, Ware geliefert bei der nichtmal die Hardware identisch war (verschiedene Hochständerflansche und Aufnahmen für Ösen die dann plötzlich nicht mehr zum branchenüblichen Standard passten). Passendes Installationszubehör wie Flügbügel usw. suchte man zu dieser Zeit vergebens und wenn man den Schlosser beauftragt muss man damit rechnen, dass plötzlich ein Loch bei der nächsten Box der gleichen Serie wieder einen halben Zentimeter versetzt sitzt und das extra angefertigte Zubehör eben doch nicht passt. Im Falle von integriertem Rigging sollte man gerne jegliche Form von Gummi usw. in sämtlichen Varianten inklusive einer Bohrmaschine bereithalten, da auch hier hohe Toleranzen bestehen sodass bei etwas höheren Schalldrücken an sämtlichen Ecken und Enden das Geklapper losgeht und die Löcher aber gerne mal trotzdem nicht zueinander passen. Das können zig andere Hersteller in etwa dieser Preisklasse, wie z.B. die Audio Zenits, dB Technologies, Dynacords, KMEs, RCFs und Seeburgs dieser Welt, deutlich besser. Von der Serviceanfälligkeit über die Jahre hinweg spreche ich besser gleich gar nicht.


    Gruppe: https://www.facebook.com/groups/Beschal…&epa=SEARCH_BOX

  • Tipps für neue hochwerte Sprachbeschallungsanlage

    • mathias81
    • 3. August 2020 um 22:57
    Zitat von maaatin

    Hallo Pegler.

    Danke für den Tipp mit LSS - das ist mir bislang nicht bekannt, schaue ich mir nun aber mal an.

    X8 oder auch M8 fällt weg da da nach mehr wie 10 Metern nicht mehr das gewünschte Ergebniss realisert wird.

    Wir mussten dann eher Richtung d&b Q/Y gehen.

    Ich kenne die genannte Box von LSS nicht explizit, kann aber aufgrund von einigen ziemlich miesen Erfahrungen in der Vergangenheit nur von diesem Hersteller abraten. Ich habe gerade nicht die Muse das alles zu tippen aber suche mal den Kommentar den ich vor einigen Wochen auf Facebook gemacht habe raus. Da mangelt es an grundlegenden Dingen die sämtliche andere (auch nicht "Premium") längst begriffen und umgesetzt haben

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