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  2. mathias81

Beiträge von mathias81

  • Delayline - Mono oder Stereo

    • mathias81
    • 3. August 2020 um 12:21

    Zum Thema Überdelay bzw. Haas Effekt oder nicht, habe ich die Tage gerade auch ein paar Gedanken bzw. Erfahrungen in Worte gefasst.

    Ergänzend dazu aus meiner Beschallungsparxis will ich erwähnen, dass ich selbst aus freien Stücken so gut wie nie haase.

    Wenn ich dazu von irgendwem genötigt werde, lande ich recht häufig bei 2-3ms (bei Sprache aus meiner Sicht noch halbwegs akzeptabel) was auf das stärkste Kammfilter zwischen 150 und 250Hz hinausläuft. Für Rock und Popmusik würde ich das niemals so in Anwendung bringen, da in dem Bereich zu viel Information der Bassgitarre und zum Beispiel der Snare liegen.

    Hier der Link zu dem Facebookbeitrag. Im großen und ganzen läuft der Beitrag darauf raus, nicht pauschal Überdelay zu verwenden ohne sich dabei der eingekauften Probleme und Kompromisse bewusst zu sein.

    https://www.facebook.com/DoctorLocke/posts/930859754046704?notif_id=1596184385127981&WCF_AMPERSAND¬if_t=page_post_reaction

  • Specialdeal - Unbranded Sound System Design & Engineering - August 2020 TDA Bottrop - Septemeber 2020 Audio Pro Heilbronn

    • mathias81
    • 28. Juli 2020 um 13:32

    Wir überstehen die Corona-Krise gemeinsam! ??

    Da unsere Branche derzeit am Boden liegt, alle mit den wirtschaftlichen Folgen zu kämpfen haben, ich aber trotzdem versuchen möchte möglichst vielen Kollegen die Möglichkeit zur Weiterbildung in dieser Zeit zu geben, habe ich mir ein Special was die Seminargebühren angeht überlegt.

    Ich biete für alle meine Unbranded Sound System Design & Engineering Seminare 2020 folgende Zahlungsmöglichkeiten an:
    ➡️ Variante 1: Normal bezahlen per Vorkasse.
    ➡️ Variante 2: 50%Vorkasse und den Rest in den 2 Folgemonaten in 2 Raten.
    ➡️ Variante 3: 50% Vorkasse und in den 3 Folgemonaten in 3 Raten

    Einfach bei der Anmeldung V1, V2, oder V3 vermerken und läuft.

    Ich würde mich freuen doch noch dem ein oder anderen von euch hiermit die Tür zu öffnen und würde mich über etwas Support freuen. Daher möchte ich euch bitten diesen Beitrag zu teilen,da bei den kommenden Seminaren bei TDA in Bottrop und Audio Pro in Heilbronn noch einige Plätze frei sind.

    24. - 26.8.2020 bei TDA: https://www.facebook.com/events/1331761287018839/

    29.9. - 1.10.2020 bei Audio Pro: https://www.facebook.com/events/294255871743946/


    Gemeinsam überstehen wir die Krise und machen danach umso stärker weiter! ??

    #fullsupportfürdieeventbranche #gemeinsamstark

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  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 23. Juli 2020 um 23:35

    Warum kann er sich nicht äußern? Es ist hoffentlich nichts passiert? oO

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 20. Juli 2020 um 00:31

    Ich denke die Sache mit dem Gewicht relativiert sich recht schnell wenn man überlegt, dass man für so eine 12 lange Standartbanane K2 und co auch schnell mal 750 kg ins Dach zieht. Nicht dass es damit realistisch wäre 100 m machen zu wollen aber nur mal so als grobe Hausnummer...

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 19. Juli 2020 um 01:06

    Ich hatte vor einigen Monaten versprochen meine Aussagen, Thesen und Berechnungen,die laut Tobias Kammerer falsch sein sollen, mit Messungen aus dem echten Leben zu belegen. Leider habe ich das bisher versäumt und hole es hiermit nach :)

    Ich für meinen Teil warte immer noch darauf, dass von dem genannten Kollegen etwas mehr kommt als die Behauptung, dass auf Basis von Physik gemachte Aussagen die aberhunderte Male in der Praxis angewendet und belegt wurden, falsch sein sollen.

    In diesem Falle handelt es sich um einen Aufbau bei dem ein Pointsource Top (90 x 40°) bzw. dessen Hochtöner in 4.5m Höhe geflogen war. Der Downtilt betrug -8° und wurde im Vorfeld auf die in Beitrag #344 beschrieben Weise berechnet.

    Dieser Brechnung liegen Streckenverhältnisse, aus denen man die Pegelabfälle berechnet zugrunde, und diesen versucht man durch entsprechendes Ausrichten des Horns entgegen zu wirken.

    Der Beginn der zu beschallenden Fläche liegt bei 3.5m Distanz (am Boden gemessen) und das Ende bei 20m (am Boden gemessen). Daraus ergeben sich im Dreieck für die erste Reihe 4,48m und die letzte Reihe 20.2m Distanz. Eine Veranschaulichung inklusive markierter Messpunkte findet ihr im Anhang (Bild 1).

    Aus dem Kopf heraus ist das grob ein Streckenverhältnis von 1 zu 4, was 12dB Abfall bedeutet. Diesen 12dB können wir in diesem Falle 6dB Pegeldifferenz entgegenhalten. Daraus ergeben sich insgesamt 6dB Abfall zwischen der ersten und der letzten Reihe bei annähernd gleichbleibender Tonalität. Anbei die Messungen (indoor, also mit etwas Roomgain im Lowmidbereich) mit 1/12 Oktav aufgelöst. Einmal ungefenstert (Bild 2) und einmal TFC 1ms gefenstert (Bild 3). Bild 4 enthält die gleichen Messungen gefenstert und normalisiert (Kurve "Mic 2" +3dB und Kurve "Mic 3" +6dB) um die gleichmäßige Tonalität aufzuzeigen. Aus den Messungen geht hervor, dass die getroffenen Aussagen den Pegelabfall anhand von Streckenverhältnissen recht einfach und schnell berechnen zu können, bis auf ein paar halbe dBs, 1 zu 1 zutreffen und anwendbar sind.

    Was die Aussagen von Tobias zur Flughöhe von Linearrays angeht stelle ich kommende Woche einen Beitrag inklusive Messungen ein der die Aussagen, dass ein niedrig geflogenes Linearray was das Verhalten im Lowmidbereich angeht mehr Sinn machen würde zumindest relativiert bzw. entkräftet. Ich will nicht rumgiften aber solche, auf welcher Basis auch immer getroffenen, einseitigen und fragwürdigen Aussagen will ich nicht im öffentlichen Raum stehen lassen.

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  • Unbranded Sound System Design & Engineering vom 24.-26.8.2020 TDA Rental Bottrop

    • mathias81
    • 12. Februar 2020 um 16:36

    Es geht wieder los! Ich freue mich auf drei spannende Seminartage bei den Kollegen von TDA in Bottrop im August.

    26. - 28.8.2020 Unbranded Sound System Design & Engineering in Bottrop hosted by TDA Rental

    https://www.facebook.com/events/1331761287018839/

    Weitere Infos und das ein oder andere Tutorial und Introductionvideo findet ihr unter:https://www.facebook.com/DoctorLocke/


    Einige Plätze sind schon belegt.

    Ich freue mich den ein oder anderen dort zu sehen.

  • Mischen von LA SB18 mit SB28

    • mathias81
    • 24. November 2019 um 14:03

    Das das ist grundsätzlich mein Problem da die Phasenfrequenzgänge von SB18 und SB28 nicht weiter differieren. Wenn du das 60Hz und das 100Hz Preset mischst solltest du ein Phasealignment machen

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 20. November 2019 um 16:23

    Mit dem Satz dass er unterstreichen will dass meine Aussagen falsch seien wurde von ihm aus meiner Sicht etwas anderes gesagt....

    Mir ist ebenfalls rätselhaft was es bringt über einen nicht existenten Lautsprecher zu philosophieren den man wenige cm über Kopf aufhängen könnte der dann -5-7 Grad off Axis um deutlich mehr als 6dB abfallen müsste damit das wovon wir sprechen funktioniert oder über Winkelsettings ( 8x5° im unteren Teil) in Linearrays die es in der Realität so nicht braucht und dann on Top zu behaupten dass Streckenverhältnisse in dem Zusammenhang mit Pegelabfällen keinen Sinn ergeben. Wenn dem ganzen noch das Verbreiten von Theorien die in der realen Welt jeder Zeit widerlegbar sind folgt habe ich den Drang bei der Diskussion mit zu machen, in der Regel mit Aussagen die belegbar sind. Am Ende lesen Kollegen mit die sich hier evtl. Denkansätze holen wollen und prompt sind gravierende Fehlinformationen am Markt.

    Wenn ich dabei etwas harsch wirke tut es mir leid, das war nicht Ziel der Übung. Sowas ist in Chats und Foren leider immer etwas schwierig rüber zu bringen.

    LG Matze

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 19. November 2019 um 02:17

    Ok dann muss ich auch nochmal etwas dazu sagen da hier recht selbstherrlich Dinge als falsch und befremdlich gestempelt werden die seit Jahren in der Praxis sowie zahlreichen Versuchen bewiesen sind, in Seminaren gelehrt werden und in der einschlägigen Fachliterartur geschrieben stehen.

    Die Aussage von Tobias was den Pegelabfall von Pointsources angeht die man angeblich nicht anhand der Streckenverhältnisse berechnen kann halte ich bestenfalls für gewagt mit der Tendenz zu komplett falsch, aus oben genannten Gründen. Ich habe seit den 90ern genau auf diese Weise Pointsourcecluster geometrisch über den Pythagoras berechnet, gewinkelt und gepegelt und aberhunderte male die gerechneten Ergebnisse mittels entsprechenden Messungen verifiziert. Es ist messbar, hörbar, begründbar (Kugelfläche) und in Tobias‘ Welt falsch… okay wenn das so sein mag.

    Was ich aber mindestens für bedenklich halte ist dann in einem Forum solchen Unsinn zu verbreiten und Leuten die sich eventuell auch ein bisschen mit der Materie beschäftigen Verständnislücken zu unterstellen.

    Mit Pointsources lässt sich genau auf die beschriebene Weise in gewissen Grenzen recht homogen beschallen indem man sich deren Abstrahlcharakter zu nutze macht und mit dem Pegelunterschied von 0 bis -6dB innerhalb des nominalen Abstrahlwinkels arbeitet um Streckenabfälle auszugleichen. In der Regel ist das aber auch nur innerhalb der nominellen Abstrahlwinkels wirklich anwendbar da ich noch keine Pointsource gefunden habe die außerhalb dieses Bereiches über das ganze Spektrum so gleichmäßig abfällt dass da ein brauchbares Ergebnis zu erzielen wäre. Daher zweifle ich das angegebene Ergebnis von der Aktion bei KV2 auch stark an. Das ist gutes Material, ich habe deren Lautsprecher die letzten Jahre immer wieder bei einigen Musicals verbaut und eingemessen aber gezaubert wird da halt eben auch nicht.

    Anbei die Screenshots der angeblich falschen Berechnung via simpler Geometrie und deren Verifizierung in LA Soundvision.

    Im genannten Bespiel wurde eine LA Arcs genutzt deren Vertikaler Abstrahlwinkel (upside down geflogen) mit 60 Grad angeben ist. 20 Grad davon im oberen Teil des Horns von 0 bis +20 Grad und 40 Grad im unteren Teil des Horns von 0 bis -40 Grad. Heißt: bei -40 Grad ist das Horn 6dB leiser als bei 0 Grad.

    Screenshot 1 „Screen LA Arcs“ zeigt ein Bild des asymmetrischen Abstrahverhaltens der Arcs aus dem Manual. Dazu muss ich anmerken dass im Manual nicht die upside down Anwendung sondern die normale upright Anwendung dargestellt ist, also 30 Grad im oberen und 20 Grad im unteren Teil des Horns. Upside down habe ich sie im Beispiel verwendet um mehr nutzbares vertikales Coverrage zu erhalten mit dem man zwischen 0 und -30 Grad arbeiten kann.

    Ausgegangen wurde von einer zu beschallenden Fläche von 3.4m, Punkt A, (dünner grüner Pfeil) bis 20m, Punkt C, (dünner roter Pfeil) Distanz über Fläche. Also am Boden jeweils vom nächstgelegenen und vom am weitesten entfernt gelegenen Punkt gemessen zu dem Punkt an dem die Pointsource hängt. Siehe Screenshot 2 „Sideview“.

    Weiterhin in Screenshot 2 zu sehen sind die sich ergebenden tatsächlichen Strecken für beide Punkte über den Pythagoras (jeweils die dicken Pfeile) die zur Berechnung der zu erwartenden Pegelabfälle verwendet wurden die laut Tobias nicht anwendbar sind.

    Für Punkt A ergeben sich 5,25m und für Punkt C sind es 20,4m. Wer sich ein wenig mit den seit Jahren bekannten logarithmischen Verhältnissen die durchaus auf die Beschallungswelt anwendbar sind beschäftigt hat weiß jetzt schon aufgrund des grob ansetzbaren 1:4 Verhältnisses dass da ein Pegelabfall von ca. 12dB herauskommt. Genaueres ist in Screenshot 3 „Kalkulation“ zu sehen.

    Dieses Excel tut nichts anderes als über den Pythagoras die Pegelabfälle zu berechnen und weiter unten spielt man dann mit dem Winkel der Pointsource um mittels Winkleung möglichst die 0dB Achse der Box auf Punkt C und die -6dB Achse auf Punkt A zu richten.

    Nun können wir bereits grob erahnen dass wir wenn wir der Box eine Downtilt von den im Kalkulator ermittelten -11.3Grad verpassen mit einem Ergebnis rechnen können bei dem es an Punkt A etwa 6dB lauter ist als an Punkt C.

    Punkt B lassen wir mal außen vor für den Moment.

    Genauer genommen gehen aus dem Kalkulator für Punkt C im Vergleich zu Punkt A -11.47dB hervor. Davon ziehen wir nun 6dB ab weil wir die Nullachse des Horn auf Punkt C ausgerichtet haben dann ergeben sich nun -5.47dB für Punkt C.

    Um das ganze zu verifizieren habe ich den Pegel noch in Soundvision gemappt und zeige in Screenshot 4 „Punkt A SV“ die Pegel für Punkt A und in Screenshot 5 „Punkt C SV“ die Pegel für Punkt C. Es ergibt sich eine Pegeldifferenz von -6.15dB. Die 0.68dB missmatch zwischen Excel und SV sind geschenkt und vermutlich wegzukriegen wenn man die Arcs genauer ausmessen würde wo genau das Horn sitzt und in Soundvision noch genauer auflösen könnte was das Rendering betrifft.

    Geflogen ist die Arcs in 6.24m Höhe. Warum nun 6.24m und nicht 4m wie im Excel Kalkulator? Weil der Excelkalkulator derzeit keine Zuhörerhöhe berücksichtigt und ich von stehenden Zuhörern von 1,7m Größe ausgehe. Dann wären wir immer noch erst bei 5.7m Höhe..... Soundvision zeigt bei Z immer die Oberkante der obersten Box an. Da der Mittelpunkt des Hornes aber weder auf der Ober- noch auf der Unterkante sondern bei etwa 1/3 der Gesamthöhe der Box sitzt und die Box upside down hängt bin ich als hingegangen und habe von den 0.82m Gesamthöhe der Arcs 2/3 (0.54m) als Offset genommen um etwas genauer zu rechnen. Daher kommen die in Soundvision bei Z angezeigten 6.24m.

    Für Tobias fange ich beim nächsten Seminar in zwei Wochen extra die Messungen der Aufbauten mit Pointsources auf Strecke ohne Winkel und mit Winkeln um den Streckenabfall (den wir simpel über Geometrie rechnen und verifizieren und das Ergebnis bis auf 0.5dB stimmt) auszugleichen und Stelle Screenshots hier rein. Dann würde ich gerne wissen wie du Tobias darauf kommst dass das falsch sein soll und ebenso auf die Erklärung dessen.

    Was das Linearray angeht so halte ich deine Aussagen für mindestens genauso bedenklich und einseitig denn auch für das Linearray gilt Physik und in der ist eine Schallquelle die näher am Ohr plaziert ist lauter als eine die sich weiter weg befindet und die Differenz zwischen der kürzesten Strecke und der längsten Strecke wirkt sich auf den Pegelunterschied aus. Das bedeutet dass bei einem tiefer geflogenen Linearray, egal wie du es winkelst, der Pegelunterscheid zwischen der ersten und der letzten Reihe immer größer sein wird als bei einem das höher hängt. Dazu kommt dass ich noch kein Linearray vor dem Messmikrofon hatte bei dem große Winkel von 5° und mehr nicht zu Problemen mit der Wellenkrümmung im HF geführt hätten welche sich über den Abstand (also Höhe) relativieren. Ich erlaube ich mir an der Stelle das V Dosc Manual als Lektüre zu empfehlen. Da stehen generell viele wissenswerte Dinge darüber drin wie Linearrays funktionieren.

    Das Argument von den großen Festivals und wirklich dicken Beschallungen von wegen dass da keine großen Winkel stattfinden und die Arrays da auch nicht hoch hängen ist schlichtweg falsch. Ohne jetzt groß rumpoltern zu wollen was wer für Jobs macht sind bei mir K1/GSL K2/KSL/J und Co in 12-20er Rudeln relativ häufig an der Tagesordnung und auch bei diesen Längen sind Winkel von 5° und mehr im unteren Teil des Arrays üblich und notwendig, ebenso wie eine unterste Kante von mindestens 4m und mehr. Man könnte auch ganz stumpf die Frage stellen woher es kommt dass es seit Jahren den Kara Down K1 Bumper gibt oder warum man selbst auf richtig großen Stadionbeschallungen K2en unter den K1 Zeilen hängt…. Weil die K1 nur bis 5° Grad öffnet und das oft nicht ausreicht…..

    Weiterhin weiß wer solche Jobs macht auch dass man oftmals regelrecht genötigt wird sein Array so hoch wie es geht zu fliegen wegen Kameras, Video usw…. ich zweifle daher gerade ein wenig an dass mancher der hier auf den letzten Seiten die genannten Behauptungen aufgestellt hat schon öfter mal die Arrays in der genannten Größenordnung geflogen und beackert hat.

    Dieser Beitrag ist nicht persönlich gemeint. Wenn man mir aber sagt dass Dinge die schon unzählige Male verifiziert wurden falsch sein sollen möchte ich dazu gerne mehr lesen als ein paar Behauptungen.

    LG Matze

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  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 14. November 2019 um 20:18

    Da sind wir verschiedener Meinung, ebenso wie beim Linearray.

    Wie soll denn deiner Meinung nach da die Physik überlistet werden? Jede Pointsource der Welt fällt mit 6dB pro Entfernungsverdopplung ab, ebenso wie das Linearray ausserhalb des Nahfeldes. Bei der Pointsource kann man durch den Neigungswinkel in gewissen Maßen dagegen halten wie beschrieben. Ich habe noch keine Pointsource gesehen bei der es anders wäre. Warum sollte das Streckenverhältniss seine Gültigkeit verlieren? Kläre much da mal bitte auf.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 13. November 2019 um 22:49

    Mal so schnell aus der Hüfte.... die 2dB auf 100m kaufe ich nicht ohne das selbst gemessen und gehört zu haben.

    Dazu kommt dass da ja noch ein Downfill in den Video zu sehen ist. Gehen wir also mal davon aus dass das VHD 5.0 ein Streckenverhältniss von 10 -15m zu 100m meistern musste. Also ein Verhältnis von 1 zu 6 oder etwas zwischen 6 und 7. Macht mal grob überschlagen etwas zwischen 15,6 und 17dB Leveldrop. Machen wir da für den Kopf eine 16 draus. Wenn man es nun schafft das Horn so zu winkeln dass die Nullachse auf 100m zeigt und der -6dB Punkt auf 15m ergeben sich da ohne lange zu rechnen 10-11dB Drop. Ich glaube über den Pythagoras die tatsächliche Flugstrecke zu errechnen kann man sich da sparen denn auf dem Video sieht man eine Bühne die nicht mehr als ca. 6m Flughöhe hergibt, das wird nicht mehr viel Unterschied machen.

    Nicht dass ich das KV2 Zeug nicht mögen würde aber die 2dB halte ich für nicht machbar, auch für das VHD gilt die Physik.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 7. November 2019 um 10:41

    Die Anfälligkeit was Wind angeht ist nach meiner Erfahrung 1 zu 1 daran gekoppeltwie gut oder schlecht große Winkel zwischen den unteren Elementen im HF funktionieren. Stichwort Wellenkrümmung.

    Da gibt es sehr starke Unterschiede zwischen den Herstellern und man ist überrascht dass bei manch gesetztem Brand die Windstabilität gegen Null tendiert und man auch jeden Winkel der größer ist als 4 Grad sofort hört.

    Ich habe da über die Jahre mal drauf geachtet und mir ist klar aufgefallen dass die Systeme die im unteren Bereich des Arrays in dem die Winkel größer sind den HF einigermaßen im Griff haben wesentlich später im Wind zerfallen als diejenigen bei denen man schon bei recht kleinen Winkeln "Phasing" zwischen den Elementen wahrnimmt.

    Heißt: Wer die Wellenkrümmung im HF von Haus aus recht gut im Griff hat (also einen gut funktionierenden Waveformer verbaut) hat auch bei sich ändernden äußeren Bedingungen weniger Probleme mit zu hoher Wellenkrümmung und ist damit windstabiler.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 22. Oktober 2019 um 01:32

    Wo es gerade um Linearrays geht und ich dieser Tage einen kleinen Beitrag zum Thema Beamsteering und wie ein Uptilt für uns arbeiten kann veröffentlicht habe verlinke ich den mal eben hier. Als Beispiel diente eine Musicalthater in dem ich für das Systemtuning engagiert war.

    Geschrieben habe ich ihn auf Englisch

    https://m.facebook.com/story.php?stor…379439795855372

  • Unbranded Sound System Design & Engineering neue Termine im Herbst und Winter 2019

    • mathias81
    • 21. Oktober 2019 um 19:54

    In letzter Zeit kommt in einigen Gesprächen sowie in meinem Seminaren öfters das Thema Silenttuning auf. Da ich auch die ein oder andere Fachdiskussion über Uptilts in Linearrays hatte habe ich beide Themen sowie den automatischen Beamspread und Beamtilt simplified für die schnelle Anwendung im Alltag in einer kurzen Abhandlung erfasst. Als Beispiel diente eine Musicalthater in dem ich für das Systemtuning engagiert war.

    https://m.facebook.com/story.php?stor…379439795855372

  • Unbranded Sound System Design & Engineering neue Termine im Herbst und Winter 2019

    • mathias81
    • 28. August 2019 um 20:29

    Hallo zusammen,

    ich freue mich euch für das Spätjahr 2019 neue Termine für mein 3 tägiges Seminar präsentieren zu können.

    10. - 12.9.2019 Unbranded Sound System Design & Engineering in Gilching bei München hosted by Limelight

    4. - 6.11.2019 Unbranded Sound System Design & Engineering in Köln hosted by RCF & dB Technologies

    26. - 28.11.2019 Unbranded Sound System Design & Engineering in Stralsund hosted by Sound Projekt

    Weitere Infos, Anmeldung und das ein oder andere Tutorial und Introductionvideo findet ihr unter:https://www.facebook.com/DoctorLocke/

    Inhalt und Themen:

    - Schall und Schallausbreitung

    - Frequenz, Periodendauer, Phase, Wellenlänge, Gruppenlaufzeiten

    - Wichtige Formeln und Kenngrößen für den Systemtechniker, Addition bzw. Summation

    - Phase, hört man Sie und wenn ja wann?

    - Polarität, Kammfilter

    - Abstrahlcharakteristika von Lautsprechern, Point Source, Linearray

    - Messtechnik, FFT Analyzer, Mapping und Prediction Tools, freie geometrische Planung eines einfachen Systems

    - Controller, EQing, Trennfilter, Limiter, einfaches Rechnen mit dB

    - Timealignment, Sub – Top Alignment, wie und wo?

    - Entzerrung bzw. Angleich der Gruppenlaufzeiten verschiedener Lautsprecher ( passiv, bi-triamped )

    - Planung Aufbau und Tuning eines kleinen Setups ( Main, Nearfill, Sub)

    - Bas(s)telstunde Vol. I, Subwooferarrays, “L/R Bass” vs. Distributed Subarray (“Arc”) + L/C/R,

    - Allpassfilter, Beamsteering

    - Timealignment und Sub Top Alignment Vol. II + III

    - Bas(s)telstunde Vol. II Cardioid Endfired + Gradient


    Beste Grüße und bis bald

    Matthias

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 18. August 2019 um 12:25

    Ja. Man muss den Peak sauber erwischen dann fasst man die Fensterlänge eigentlich nicht mehr an.

    Hier noch ein Auto vom IR Window Setup.

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  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 17. August 2019 um 20:32

    EIne Arcs II habe ich gerade nicht im Petto aber die ganzen passiv und biamp Speaker von L Acoustics haben so ziemlich genau den gleichen Phasenfrequenzverlauf. Kara/ArcsWF/ArcsII matchen erfahrungsgemäß ziemlich exakt.

    Mein letzter Post mit den Screenshots der Phasenverläufe war nicht von Sub-Top Alignment sondern von 2 Biamplinearrays des gleichen Herstellers ( Main und Side PA ) dessen Phasenfrequenzverläufe im Lomidbereich nicht matchen.

    Ich persönlich halte das für einen Premiumhersteller für ein ziemliches Nogo. Entweder muss der Kram mit den Presets in der Systemampingwelt matchen oder der Hersteller muss die Tools dafür freigeben dass man das Zeug verheiratet bekommt.

    Hier ein Screenshot von einer Arcs Wide mit SB 28_100.

    Sieht den Messungen mit Smaart weitestgehend ähnlich.

    Ein Unterschied ist dass unsere Peakfinds um 0,025ms variieren. Das ist erstmal weitgehend egal würde ich sagen.

    S/N bei beiden Messungen größer 30 dB von dem Peak von dem Stromgenerator mal abgesehen.

    Edit sagt: Ich habe noch ein zweites Bild beigefügt mit einer 0-360 Grad Phasendarstellung.

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  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 17. August 2019 um 18:12

    Ich habe schon ewig nicht mehr mit Smaart gemessen. Magst du mal einen Phasenfrequenzgang posten und kurz zeigen was du meinst?

    Wovonich recht gute Portraits habe sind k2 und Kara. Wenn du zufällig davon welche hast könnten wir die Verläufesuper vergleichen.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 17. August 2019 um 16:06

    Die Shots die ich gepostet hatte bezüglich Phasemissmatch sind Systeme die bis ca 50Hz laufen. Ich bin immer noch auf dem Smartphone unterwegs. Wenn du andere brauchst muss ich die später nachreichen (Labtop ist in dee Bad gersde nicht zugänglich).

    Gerade das Phase messen in schwierigen Umgebungen war einer der Gründe die mich 2011 zu Systune bewegt haben.

  • Großbeschallung Bühne 5000+ ohne Linearray - 2019 noch zeitgemäß? Aktuelle Systeme?

    • mathias81
    • 17. August 2019 um 14:03
    Zitat von Schurik

    genau deshalb und weil ich doll an mir und meinem Setup gezweifelt habe bin ich vor sehr langer Zeit von Systune auf Smaart umgestiegen, obwohl mir viele Leute erzählt haben das geht alles in Systune....

    Das funktioniert in Systune so gar extrem gut, selbst unter widrigsten Bedingungen.

    Man muss dazu allerdinns wissen dass Systune ganz anders arbeitet als smaart. Systune setzt von selbst keinerlei Fenster. Deswegen muss man in Systune für die ungegegensterte TF Magnitude keinen Peakfind machen, heißt du misst erstmal immer alle Reflexionen mit. Smaart unterteilt von Haus aus das Spektrum in mehrere Bereiche, fünf oder sechs waren es glaube ich, und setzt dafür in ihrer Länge einigermaßen passende Fenster. MTW was noch in Smaart 8 dazu kam lassen wir mal außen vor an der Stelle.

    Also Smaart blendet schon mal einen bestimmten Teil an Reflexionen aus.

    Wenn du in Systune in einem Raum eine ungefensterte Phase anschaust siehst du zu 90% nichts verwertbares. Systune musst du sagen was es ein und ausblenden soll, sprich wie es fenstert. Ich benutze dazu fast ausschließlich das TFC Window. Das ist ein Algorithmus dessen Fensterlänge man für 1kHz bestimmt und nach oben und unten rechnet er die Fensterlänge in Verhältnis länger und kürzer.

    Nehmen wir an du misst unter schwierigen Bedingungen und musst sehr kurz fenstern, willst aber eine volle Periode durchlassen. Dazu setzt du die Fensterlänge auf 1ms was der Periodendauer von 1kHz entspricht, machst einen Peakfind der natürlich exakt stimmen muss und Systune zeigt dir die Phase des annähernd reinen Direktschalls selbst in der Arena und 70 m entfernt über das komplette Spektrum.

    Warum? Weil entsprechend der resultierenden Frequenzauflösung mehrere hundert FFTs gerechnet werden mit der exakt zur jeweiligen Frequenz passenden Fensterlänge.

    Beispiel:

    Wir hatten für 1kHz gesagt das Fenster soll 1ms lang sein.

    Für 100Hz ist das TFC Fenster dann 10ms lang. Für 2kHz ist es 0.5ms und für 10kHz ist es nur nur 0.1ms lang usw. Du kannst so absolut saubere Phasen messen. Ich habe so schon Lautsprecherpresets auf dem Job für bi und triamp Lautsprecher gebaut die bereits in der Truss hingen.

    Ich hoffe ich konnte das Prinzip erklären und bitte eventuelle T9 Fehler zu ignorieren ( mir dem Smartphone im fahrenden Nightliner getippt )

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