ZitatAber dagegen können die PayPal Gebühren dem Käufer aufgedrückt werden, anders als die Ebay-Gebühren.
Ebaygrundsatz war/ist schon immer: Angebotspreis + Porto/Verpackung = Endpreis
Da immer mehr Kosten über Porto/Verpackung gedeckt werden sollten, werden nun Maximalversandkosten für bestimmte Kategorien (irgendwann wohl für alles) eingeführt.
In meinen Augen hat Ebay sehr verloren, 8% Verkaufsprovision bis 50 € sind schon hart, dazu noch Paypal (30 Cent + 2 % oder so) und der Zwang Paypal anzubieten bei (bisher) 1 Tages Auktionen.
Der Oberhammer wurde jetzt im letzten Newsletter angekündigt:
Frei wiedergegeben:
Seit einiger Zeit ordnen wir die Verkäuferkonten einem PC zu, bitte hinterlegen Sie eine Telefonnummer unter der wir sie ab Herbst erreichen können, wenn Sie von einem anderen PC aus Artikel einstellen wollen.
Dann muss ich mich wohl demnächst nach einem Hardware-Wechsel oder Neuinstallation erstmal bei Ebay für den Verkauf von meinem PC aus freischalten lassen... da frag ich doch: Was soll der Scheiss ?
(und so wie ich das verstanden habe, kann ich noch nichtmal anklicken: "Lass mich mit dem Scheiss in Ruhe, ich trage das Risiko selbst")
Dazu kommt noch, dass ich gerade sehr das Gefühl habe, dass der Marktplatz nicht mehr funktoniert.
Im Moment warte ich auf 2 bezahlte Artikel ( vom 15.7. und 22.07.) und hatte letzen Monat 1 offenen Ärger mit dem Verkäufer und 1x Ärger mit dem Käufer, was sich dann nach Wochen zum Glück geklärt hat...aber soviel Stress hatte ich bisher noch nie über Ebay und ein richtiges Druckmittel kann man auch nicht aufbauen, letztlich ist man wenn etwas nicht klappt der angearschte, weil man entweder auf die Ware oder auf das Geld warten muss, während Ebay schon längst die Gebühren eingezogen hat...
Postives zum Schluss: Ich hab nun erstmal mal was aus China kommen lassen, der Typ verschickte (wenn auch automatisiert) immer eine Email mit: "danke sie haben gekauft", "Danke sie haben bezahlt", "Die ware ist in der Post", "Ist alles ok, bitte hinterlassen sie eine Bewertung"
==> so muss das laufen... und insgesamt hats aus China auch nur 11 Tage gedauert, davon 9 Tage für die Postlaufzeit
Alternativen habe ich noch nicht getestet... ich versuche aber mittlerweilen immer erst meine Sachen vor Ort in der Online-Zeitung oder in einschlägigen Foren zu verkaufen.
Neben hood.de gibts z.B. noch http://www.gimahhot.de/ die ein ganz interessantes Konzept für Käufer haben...allerdings hab ich mich damals gegen gimahhot entschieden, als ich etwas höherwertigeres kaufen wollte, denn man findet im Internet viel, dass sich gimahhot nicht um die durchsetzung des zustande gekommenen vertrages kümmert. d.h. man überweist sein geld an das treuhandkonto von gimahhot und wenn man dann keine ware geliefert bekommt eiert man ewig rum, bis man dann von gimahhot das Geld zurück bekommen hat. der verkäufer der nicht liefert geht dann auch zunächst "straffrei" aus.