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Beiträge von gerol80

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 24. Februar 2006 um 16:56

    Ja ja, ich hab schon verstanden, dass er den Gain des Mitten-EQ meint. So weit komme ich noch mit :)

    Aber er schreibt ja nicht, den EQ (also den Frequenzregler) auf Linksanschlag, sondern er schreibt "den Gain auf Linksanschlag". Aber dann dürfte ja nichts mehr koppeln, oder??

    Ich denke mal, soweit kann ich die PA gar nicht hochfahren, dass es selbst bei "Gain auf Linksanschlag" noch rückkoppelt.

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 24. Februar 2006 um 16:18

    Nochwas, was ich nicht so ganz verstehe: du schreibst jetzt, dass Kugel-Headsets deutlich besser sein sollen als Nieren-Headsets? In allen bisherigen Posts in diesem Thread war das eigentlich genau anders herum :)

    IMHO macht für ein Headset eine Nieren-Charakteristik eigentlich auch viel mehr Sinn, denn ich habe das Mikrofon ja im Prinzip direkt vor dem Mund (oder knapp drunter/daneben). Wieso sollte ich da ein Kugel-Mikrofon wollen, das mir allen möglichen Ringsum-Schall mit einfängt? Optimal müsste das doch sein, wenn ich eine Niere nehme, die genau auf den Mund zeigt. Oder wo denke ich da jetzt falsch?

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 24. Februar 2006 um 15:51
    Zitat von "dieterk"

    Ich würde an dieser Stelle den Gain des Mitten-EQ auf Null stellen, das Mikrofon zum Koppeln bringen, den Gain auf Linksanschlag und dann die Koppelfrequenz suchen, anschließend den Gain langsam wieder erhöhen. Wichtig dabei ist, das unter "Einsatzbedingungen" zu testen.


    Sorry, aber das verstehe ich nicht so ganz. Gain auf Null und Mikrofon zum Koppeln bringen ist klar. Wenn ich aber dann den Gain auf Linksanschlag drehe, wie soll ich dann noch eine Koppelfrequenz suchen? Mit Gain auf Linksanschlag sollte es doch dann nicht mehr rückkoppeln, oder??

    Zu der Sache mit der Einstellung (ich nenn es jetzt mal die "Ü"-Methode :-)), kann ich nur sagen: das werden unsere Akteure sicher nicht mitmachen. Wie ich ja schon geschrieben habe, waren sie von meiner Aktion, wie ich sie oben beschrieben habe, schon genervt. Dabei hat das ganze grad mal runde 10 Minuten gedauert und sie mussten ja nicht mal was tun dabei. Klar, dass es dabei öfter mal nen lauten Brummer gibt (um die Koppelfrequenz zu finden, muss ich natürlich erstmal eine Rückkopplung provozieren). Und nur dadurch waren sie anscheinend schon so genervt, dass dann eben Reaktionen wie "Dauert das noch lange?" oder "Was soll das? Das nervt!" kamen. Ich kann's ja auch irgendwie verstehen, denn der unambitionierte Laie denkt ja "wenn die Anlage brummt, ist es schlecht". Wie sollen die also verstehen, dass ich die Anlage grade zum Brummen bringen will!?

    Also lange Rede, kurzer Sinn: die werden sich sicher nicht 5 Minuten auf die Bühne stellen und "üüüüüüüüü" sagen :)

    Noch was zu dem "Trittschalldämpfer". Bei dem PowerMate heißt der tatsächlich "Lo-Cut" Filter und filtert alles unter 80 Hz weg. Ist bei allen Mikrofonen immer aktiviert.

    Zusätzlich hat der PowerMate noch einen so genannten Voicing Filter, dazu heißt es in der Anleitung:

    Zitat

    Diese Taste schaltet ein spezielles asymmetrisches Filter für Mikrofone zusätzlich zur Klangregelung in den Signalweg. Es verstärkt die Grundwelle und den oberen Bereich der menschlichen Stimme wobei der Mittenbereich etwas abgesenkt wird. Dadurch wird die Stimme druckvoll aus dem Mix hervorgehoben. Mit einem normalen Terz- oder Oktavequalizer kann diese “Shaping” nicht nachvollzogen werden. Die Anwendung des Filters ist nicht nur auf die Vocals begrenzt, auch mit Blasinstrumenten und anderen Akustikinstrumenten können hervorragende Ergebnisse erzielt werden.
    Experimentieren Sie ruhig mit dem VOICING-Filter in verschiedenen Einsatzfällen. Probleme mit Rückkopplungen brauchen Sie dabei normalerweise nicht zu befürchten.


    Aktiviere ich diesen Filter bei den Headsets, ergibt sich auch wieder eine Verbesserung, vermutlich durch die Absenkung im Mittenbereich. Allerdings reicht auch das noch nicht ganz, um das Problem zu lösen.

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 24. Februar 2006 um 12:10

    Hallo,

    dann will ich doch rückschauend nochmal einen kleinen Ergebnisbericht geben :)

    Zum einen war der Gain des Senders wirklich relativ weit aufgedreht, so dass der Eingangsgain am Mixer relativ weit zugedreht werden musste. Es gab zwar am Funkempfänger trotzdem keine Übersteuerung (!!), trotzdem habe ich den Gain des Funksenders weiter zu- und den Eingangsgain des Mixers weiter aufgedreht.

    Weiterhin habe ich bei allen verwendeten Funkmikrofonen (2 Headsets + diverse Handmikros) versucht, die "gefährlichsten" Mitten rauszufiltern nach dem üblichen Muster:

    1. An den parametrischen Mitten den +/- Regler voll aufdrehen.
    2. Mit dem Frequenzenregler die Frequenz suchen, die am ehesten rückkoppelt.
    3. Diese Frequenz rausziehen.

    Kleine Anmerkung: logisch, dass man für diese Vorgehensweise mit jedem Mikro erstmal einen schönen Brummton erzeugen muss. Spätestens nach dem dritten Mikro brüllte es schon aus allen Richtungen: "Muss das sein? Bist du nicht bald mal fertig? Das nervt!" - da ich das etwa 1 1/2 Stunden vor der letzten Faschingssitzung gemacht habe, waren natürlich die anderen Akteure auch schon da und haben sich ihrerseits auf den Abend vorbereitet.

    Weiterhin habe ich die beiden "Träger" der Headsets genauestens instruiert, wo das Mikro hinsoll und dass sie da gefälligst nicht dauernd dran rumzubiegen haben.

    Außerdem habe ich im Monitorweg über den Feedback-Filter auch die für die Headsets gefährlichen Frequenzen noch rausgefiltert und die Headsets im Monitorweg außerdem leiser gemacht als über den "Hauptweg".

    Resultat des Ganzen: es war zwar besser, allerdings waren immer noch leichte "Wegbrumm"-Tendenzen da, die ich auch nicht wegbekommen habe, allerdings konnte man einigermaßen damit leben.

    Das "billige" Headset scheint tatsächlich Kugelcharakteristik zu haben, da ich testweise mal versucht habe, von allen möglichen Richtungen reinzusprechen, und es dabei immer annähernd gleich laut war.

    Was mir bei dieser Testerei auch aufgefallen ist, da ich dabei die Headsets ja in der Hand halten musste (am Nackenbügel): das billigere Headset ist deutlich anfälliger auf kleine "Klopfer" am Nackenbügel. Hält man das am Nackenbügel in der Hand und klopft mit einem Finger mal leicht auf den Nackenbügel, gibt das fast so laute Geräusche als wenn man direkt auf's Mikro klopft :) ... das AKG ist da deutlich unempfindlicher. Genauso verhält es sich auch bei den Ploppgeräuschen beim Sprechen. Das AKG erzeugt deutlich weniger Plopps und überträgt auch deutlich weniger Atemgeräusche.

    Für die Faschingssaison 2007 stellt sich mir nun natürlich die Frage, wie man die verbleibende "Wegbrumm"-Tendenz auch noch in den Griff bekommt. Hat dazu noch jemand eine Idee?

  • CD-Player über lange Strecke an PA anschließen?

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 16:20

    Ich mache da gar nichts mehr! Wenn die der Meinung sind, dass der CD-Player jetzt eben doch da stehen bleiben soll, weil der Aufwand sonst zu groß ist, dann bleibt er eben da stehen. Fertig! Zum Affen machen muss ich mich deswegen auch nicht.

    Außerdem haben sie noch bemängelt, dass man dann ja vom CD-Player aus die Lautstärke nicht regeln kann und dann ja trotzdem andauernd jemand auf die Bühne laufen muss (ok, mit dem Kopfhörerausgang könnte man das vielleicht sogar, falls der regelbar ist - ist mir jetzt aber auch egal!).

  • CD-Player über lange Strecke an PA anschließen?

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 16:10

    Naja, an sich ist das Problem erledigt. Der CD-Player steht jetzt einfach weiterhin direkt neben der PA zwischen sämtlichem Equipment. Wenn da was kaputt geht, ist es mir mittlerweile auch egal (solang es nicht mein Keyboard ist).

    Ich hab den Verantwortlichen vom Verein nämlich den Vorschlag mit 2 DI-Boxen plus Kabel unterbreitet (mit Kostenaufstellung über 51 Euro). Ich hatte so das Gefühl, sie haben das gar nicht richtig wahrgenommen. Der 2. Vereinsvorstand hat den Zettel mit der Kostenaufstellung in seinen Aktenkoffer getan und da ist er wahrscheinlich jetzt immer noch. Über alles, was Geld kostet, wird offensichtlich noch nicht mal richtig nachgedacht.

  • Mikrofoning bei einem Duo

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 16:07
    Zitat von "derautor"

    Der ist bei den modernen Drahtbügel-Headsets auch gegeben, siehe auch derzeit "Waldy & Harry" im Olympia-TV. Wenn DPA zu teuer ist, es gibt auch von audio technica was Feines, Kleines, dessen Preis & Bezeichnung mir aber gerade nicht einfällt.


    Also bei der Sendung habe ich mich auch gewundert, dass so ziemlich für jeden etwas anderes verwendet wird.

    "Waldy" hatte ja eben so ein Drahtbügel-Headset wie auch manche Gäste. Ein anderer Teil der Gäste hatte Ansteckmikros an der Kleidung. Und Harald Schmidt hatte eines irgendwie im Krawattenknoten versteckt (so hat er es auch immer in seiner Sendung). Warum nimmt man da nicht einfach was einheitliches?

  • Der Neuentwurf der DIN 15905 Teil 5

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 13:38

    Naja, ich denke mal, dass die wenigsten Besucher einer solchen Veranstaltung überhaupt wissen, welches gesundheitliche Risiko sie damit eingehen. Und spätestens, wenn dann der Alkohol mal ein bisschen reichlicher geflossen ist, denkt da auch niemand mehr drüber nach.

    Ich weiß nicht - vielleicht ist der Vergleich etwas blöd - aber für mich klingt das so ähnlich, wie wenn ein Hersteller von Silvesterraketen sagen würde "Wenn Sie möchten, können Sie unsere Raketen auch im Haus abfeuern - aber sicherheitshalber legen wir jeder Packung einen Feuerlöscher bei".

  • Der Neuentwurf der DIN 15905 Teil 5

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 13:11

    Sorry, wenn ich als unbedarfter Laie mal eine etwas blöde Frage stellen muss:

    Wieso schreibt man vor, dass ab 95 dB "Beurteilungspegel" Gehörschutz ausgeteilt werden muss (der dann den Pegel zum Beispiel um 15 dB absenkt)? Da kann man doch den Pegel gleich auf 80 dB begrenzen und sich den Zirkus mit dem Gehörschutz sparen ... oder nicht?

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 11:03

    Hm, also wenn ich das richtig verstehe, ist es am besten leicht seitlich am Mundwinkel, etwa 1 cm vom Kopf entfernt. So ähnlich ist es bei dem AKG eigentlich automatisch, da der "Mikrofonarm" gar nicht länger ist.

    Allerdings glaube ich, dass man die Länge des "Mikrofonarms" bei diesem Billig-Teil gar nicht verstellen kann. Und der ist deutlich länger, geht also im Prinzip genau bis vor den Mund. Mal sehen, wie ich das irgendwie hinkriege.

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 10:47
    Zitat von "fladimir"

    An dem rauschen lässt sich meineswissens jedoch am meisten durch die positionierung machen.


    Ja, aber wohin? Wenn ich den Mikrokopf irgendwie so hin biege, das er mehr oder weniger direkt vor dem Mund ist (was meines Erachtens am besten wäre), dann ist er logischerweise auch direkt unter der Nase.

    Aber so nach außen wie er ihn dann biegt, um die Atemgeräusche wegzubekommen (der "Schwanenhals" steht dann mehr oder weniger gerade nach vorne weg), muss ich natürlich lauter aufdrehen, damit man überhaupt etwas von seiner Stimme hört. Und dann ist natürlich wieder erhöhte Brummgefahr.

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 10:37

    Naja, es ist ja so ein Schaumstoff-Windschutz drüber - aber trotzdem hört man jeden Atemzug, wenn man das Mikro nicht bis zur Seite wegbiegt. Was vermutlich wieder scheiße für den Klang ist, aber der Moderator macht es trotzdem, weil er eben hört, dass es bei jedem Atemzug rauscht wie blöd :)

    Und wenn man jetzt den Schaumstoff-Windschutz wegmacht und nur auf die Hinterseite etwas anderes bastelt, dann wird das mit den Atemgeräuschen ja wahrscheinlich noch schlimmer.

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 10:32

    Oh je ... du glaubst doch nicht, dass die mich mit Silikon an ihren heiligen Mikrofonen basteln lassen? :) ... zumal ich wirklich zugeben muss, dass das nur so eine mehr oder weniger laienhafte Idee von mir war und ich da wohl wirklich zu wenig Ahnung davon habe, wie sich das Klangbild verändern würde.

    Übrigens hatte ich nicht an Tesa-Film, sondern eher an Gaffa gedacht :)

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 10:25
    Zitat von "fladimir"

    wenn das Headset wirklich Kugelcharakteristik hat würde es sich wahrscheinlich lohnen die Monitore bei den beiden Herren abzudrehen.
    Wenn die eh nur reden, werden die Monitore nicht unbedingt benötigt denke ich.


    Das habe ich schon versucht. Die Rückkopplungen müssen irgendwo über die Haupt-PA kommen.

    Außerdem hängt auf dem Monitorweg auch ein Lautsprecher, der im Keller im Umkleideraum steht, damit die dort unten immer wissen, wo wir im Programm grade sind ... damit niemand seinen Einsatz verpasst. Ist also schlecht, das völlig abzudrehen :)

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 10:22
    Zitat von "Kalottenschinder"

    Am effektivsten ist bei solchen Geschichten imer noch ein parametrischer EQ im Insert. Da braucht man allerdings ein bischen Erfahrung und es besteht die Gefahr, das du das Mikro totfilterst, d.h. es pfeift zwar nicht mehr, aber es ist auch nicht mehr laut genug.


    Naja, parametrische Mitten sind vorhanden. Daran hab ich ja am Samstag schon ganz verzweifelt gedreht :) ... aber wie du schon sagst, klingt die Stimme dann immer "komischer", aber die Sache mit dem Brumm wird nicht wirklich besser.

    Wahrscheinlich gehört die Anlage auch von Grund auf mal wieder richtig eingestellt. Aber mach das mal unseren lieben Sängerkollegen klar, dass wir jetzt mal ne Stunde lang alle Mikros neu einstellen und dass deshalb jetzt mal jeder 5 Minuten lang was ins Mikro labern muss. Die sagen "1, 2, 3, Test" und denken dann "Na geht doch, was will er denn?" :)

    Ich denke mal, dass ich mit den begrenzten Einstellungsmöglichkeiten, die der Powermixer bietet (sprich: 1-fach parametrische Mitten und 7-Band Eq in den Summen) schon zurechtkomme, aber mal jemand anderen dazuhaben, der wirklich Ahnung davon hat, wäre sicher auch nicht schlecht. Und der eben solche Sachen machen kann wie den Raum erstmal einzurauschen etc. (wenn die Leute bei uns was von weißem Rauschen und rosa Rauschen hören, dann lachen sie sich kaputt :) ). Allerdings bringt das alles natürlich auch nur etwas, wenn man einen Eq mit genügend Bändern hätte.

    Zumal die ganzen Einstellungen eigentlich sowieso nichts bringen, da am Abend dann drei Leute über das Mikro singen und noch vier andere Akteure ihren Dialog drüber sprechen. Und der eine spricht leiser, der andere lauter, der nächste braucht mehr Bässe, der übernächste mehr Höhen. Wie soll da was vernünftiges dabei rauskommen?

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 14. Februar 2006 um 10:08

    Tja, da ich sowieso fest hinter meinem Keyboard stehe, habe ich mit meinem Kabel am Mikro absolut keine Probleme. Das ist da und das bleibt da :)

    Aber nach Überzeugung unserer Verantwortlichen sieht es einfach "scheiße" aus, wenn aus einem Mikro ein Kabel kommt. Selbst unser Gitarrist hat Funk für seine Gitarre, obwohl er sich den ganzen Abend keinen Meter hin und her bewegt. Wenn ich mir das so überlege - ich könnte doch für mein Keyboard auch mal ne Funkanlage kaufen :)

    Also ich glaube nicht, dass ich auch nur einen unserer Verantwortlichen von dieser Leihgeschichte überzeugen könnte. Wie gesagt wird die Anlage schon Wochen vor dem ersten Auftritt aufgebaut. Und da hätte dann wohl niemand Lust, vor den Auftritten nochmal nen Tag einzulegen, um die geliehenen Komponenten einzubauen und vernünftig einzustellen. Bei den Proben ist jetzt schon die Hälfte der Akteure meistens nicht da (beim Skifahren oder sonstwo).

    Zitat von "LC2412"

    Was Dir noch helfen würde, wäre einer, der das am Mischpult ein wenig für dich übernimmt, das ist auch leicht suboptimal, wenn man als Musiker und weißwasdennich auch noch PA machen soll. Möglichst auch noch so doof von der Bühne, dass man Feedbacks oder anderes erst hört, wenns schon jeder andere mitbekommen hat.


    Ja, da hast du sicher absolut recht. Ich finde es auch nicht optimal, mich mitten im Spielen umdrehen zu müssen, weil ich höre, dass ein Sänger zu laut oder zu leise ist. Natürlich kann ich dann nur noch mit einer Hand weiterspielen und so lange auch nicht weitersingen.

    Nur was soll man machen, wenn es in der Faschingsgesellschaft weit und breit niemanden gibt, der Ahnung davon hat?

    Ich bin echt schon froh, wenn außer mir niemand irgendwas an der Anlage anfasst. Neulich zum Beispiel schalte ich vor einer Probe den Powermixer an und alles brummt und pfeift los. Nach meinem ersten Gedanken "Was ist denn jetzt los?" schaue ich den Mixer mal genauer an - und sehe, dass alle Fader komplett bis oben aufgeschoben sind. Die einzelnen Kanäle, die Effektwege, der Monitorweg, die Summe - einfach alle. Da muss unter der Woche irgendso ein Idiot wieder dran rumgedreht haben. Wir hatten es z.B. auch schon, dass die Equalizer völlig verstellt waren. Und das alles, obwohl wir den Powermixer schon mit einem Tuch abdecken (Deckel drauf geht leider nicht, da wir da jedesmal alle Kabel abstöpseln müssten).

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 13. Februar 2006 um 22:22
    Zitat von "Eliminator"

    Ansonsten hilft bei solchen Problemen immer, bei den Verantwortlichen mal den Hafen aufzureißen und damit zu drohen, es dieses Jahr das letzte Mal gemacht zu haben, wenn sich an der Situation nicht bald was ändert. Leider wissen diese Herrschaften meistens nicht, was es heißt, mit suboptimalem Material noch sowas wie Qualität produzieren zu müssen. Vor so Leuten wie Dir, die es trotzdem immer irgendwie schaffen, kann man nur den Hut ziehen!


    Ach, da gab es schon sehr viele Diskussionen wegen solchen Dingen (nicht nur wegen Geld für die Technik, auch für die Garden z.B. für Kostüme, Stiefel etc. - oder auch für vernünftige Kostüme, die eben auch ihr Geld kosten). Meistens geht das dann ziemlich unschön aus, weil die Verantwortlichen in dem Verein sich einbilden, sie hätten von allem die größte Ahnung - und alle anderen haben überhaupt keine.
    Und gerade die sind es, die dann immer mit der Drohung kommen, dann eben gar nichts mehr zu machen, wenn es nicht nach ihrem Kopf geht.

    Ich bin mir darüber im Klaren, dass ich irgendwie mit der vorhandenen Technik auskommen muss. Wenn irgendwo mal ein bisschen Geld übrig ist, dann werden vermutlich erstmal zwei weitere Funkanlagen mit Handmikrofonen gekauft werden, da wir immer noch zwei Gesangsmikrofone mit Kabeln haben.

    Und ein neues Headset steht da auf der Liste sicher eher hinten (weil man doch schon eines hat - der blöde Musik-Idiot ist nur zu dumm es richtig einzustellen!). Und wofür man einen Equalizer braucht, kann man solchen Leuten schon gar nicht klar machen (haben wir doch früher auch nicht gebraucht!).

    Problematisch ist z.B. auch schon, dass die sechs Handfunkmikrofone, die wir haben, über den Abend bestimmt von 15 Leuten benutzt werden. Also bin ich schon da ständig am Nachregeln (sowohl was Lautstärke als auch was Klangeinstellungen angeht). Also ist das fast unmöglich, dann beim nächsten gesungenen Lied eine gute Einstellung zu haben - für sowas bräuchte man höchstens einen digitalen Mixer, wo man die Einstellungen abspeichern kann.
    Dann kommen natürlich noch solche tollen Sachen vor, dass die Akteure ihr Mikrofon mit in die Umkleide nehmen - natürlich eingeschaltet. Und du hörst dann mitten im nächsten Lied irgendwen reden - dann darfst du dich schnell umdrehen und den Kanal abdrehen. Oder sie legen das Mikrofon eingeschaltet auf der Bühne auf einen Tisch und klopfen dann am besten noch ein paar Mal kräftig auf den Tisch - ist ja kein Wunder, dass dann alles brummt und pfeift :)
    Aber mach solchen Leuten mal klar, dass das technisch totaler Mist ist, was sie da verzapfen - die haben genau einmal im Jahr ein Mikrofon in der Hand, nämlich bei den Faschingsveranstaltungen. Deren Denkweise ist so nach dem Motto "Ich rede in das Mikrofon rein und vorne aus den Boxen kommt dann was raus". Was das alles an Nebeneffekten haben kann, das bedenkt keiner. Und ich mache das jetzt schon 9 Jahre und meine ganzen Erklärungen "Tu dies nicht, tu das nicht, halte das Mikrofon nie vor die Boxen, halte das Mikrofon nie so, dass du den Korb halb zuhältst, leg das Mikrofon nicht eingeschaltet irgendwohin und so weiter und so fort" haben nie wirklich Wirkung gezeigt.

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 13. Februar 2006 um 21:36
    Zitat von "foh-platz"

    Argumentationshilfe:
    Wenn nur ein paar Gäste wieder kommen würden weil es nicht mehr so nervig rückkoppelt, könntes Du mit diesen Einnahmen locker die Miete für ein/zwei vernünftige(s) Headset(s) und einen EQ finanzieren.


    Grundvoraussetzung dafür wäre aber, dass das dem durchschnittlichen Gast erstmal auffällt. Meine Mutter war z.B. an dem Samstag auch als Gast in der Sitzung - und sie meinte hinterher, dass mit dem Brummen sei ihr überhaupt nicht aufgefallen (obwohl es zeitweise wirklich extrem war!). Dafür meinte sie, das Mikrofon von einem der Sänger hätte total beschissen geklungen, was von uns "Akteuren" eigentlich niemand nachvollziehen konnte :)

    Zitat von "foh-platz"

    Es reicht doch aus der Erfahrung vollkommen aus, wenn der Moderator am Nachmittag vor der ersten Veranstaltung (z.B. beim Soundcheck) sich mit dem "amtlichen " Headset vertraut macht. So müßtest du das Headset auch nur für die Auftrittstermine anmieten.


    Also die Soundeinstellung entwickelt sich eigentlich in den drei Bühnenproben, die es vor den Sitzungen gibt. Da wir dort wohl aber mit Abstand nie so laut fahren, wie dann bei den Sitzungen selbst, gibt es dort natürlich auch nicht so viele Probleme.
    Am Abend selbst gibt es dann höchstens nochmal einen kurzen Soundcheck mit den Sängern (es wird halt mal ein Lied durchgesungen), ansonsten sind die Akteure mit Umziehen, Schminken und ähnlichem beschäftigt. Wenn die beiden Moderatoren ihre Headsets bei mir abholen, dann wird es mal kurz eingeschaltet und zwei Worte gesagt (oder noch besser: reingepustet --- wie ich das hasse! Aber ich kann ihnen das nicht abgewöhnen). Eben um zu sehen, ob es funktioniert. Ansonsten wird da nicht groß drauf geachtet, wie es klingt. Man verlässt sich eben darauf, dass es in den drei Proben richtig eingestellt wurde.

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 13. Februar 2006 um 20:37
    Zitat von "Ribbon"

    Nach welchen Kriterien hast Du denn die von Dir aufgezeigte EQ-Einstellungen vorgenommen?


    Naja, ist das nicht so eine Art Standardeinstellung? So eine typische V-Form eben. Wenn ich die Bässe allerdings so weit anhebe wie die Höhen, dann kommt aus der Anlage eindeutig zu viel Bass raus. Deshalb ist das V links eben etwas flacher.
    Ich habe ja am Samstag die 250 Hz und die 630 Hz schon noch ein bisschen weiter abgesenkt, aber das hat auch nicht geholfen.

    Zitat von "LC2412"

    gerol80: Viele und gute Vorschläge sind ja schon gemacht. Was ich nun aber wirklich nicht verstehen kann ist, warum nicht einmal das Geld für einen EQ oder eben ein anderes Headset da sein soll. Warum hat man denn überhaupt eines gekauft und dann noch so ein grottenschlechtes? Da hätte man bestimmt 5 Jahre lang auch ein gutes leihen können.


    Das Headset ist gekauft worden, damit der Moderator die Hände frei hat beim reden. Und wie gesagt hat der Händler damals erzählt, das Ding sei das Non-plus-ultra in Verbindung mit der daisy-Funkanlage. Zu meiner Entlastung: ich habe damals mit dem Kauf überhaupt nichts zu tun gehabt. Ich habe das Ding zum ersten Mal gesehen, als es zum ersten Mal verwendet worden ist. Und selbst als ich es da sah, hab ich gleich gesagt "Das Ding kann doch nichts taugen". Das war mir schon klar, als ich nur die Verpackung gesehen habe :)

    Mit dem leihen ist das so eine Sache. Die komplette Anlage wird bei uns für die Bühnenproben schon Anfang Januar aufgebaut und steht dann durchgehend bis Aschermittwoch - bei einem langen Fasching also bestenfalls 8 Wochen. Und sich irgendwelches Equipment für 8 Wochen zu leihen, dürfte dann noch ein bisschen teurer werden als 10-20 Euro :)

    Das einzige, was wir uns mal geliehen haben, war ein Stroboskop, weil das ja wirklich nur für die Auftritte direkt gebraucht wurde, sprich also an zwei Wochenenden.

    Zitat von "LC2412"

    Aber wenn ich meiner eigenen Schreibe so zuhöre, komme ich zu Ribbons Empfehlung, doch mal den Raum erst ein wenig in den Griff zu bekommen.


    Ja, das mag sicher richtig sein. Aus der Sicht eines Profi-Tontechnikers (was ihr vermutlich alle seid) ist das ja auch zu verstehen. Aber aus der Sicht des Sportvereinsvorstandes nicht, der mit den Veranstaltungen möglichst viel Geld verdienen will. Und da es immer schwerer wird, das Haus vollzubekommen (und da die Gäste auch immer weniger Geld da lassen), muss man eben an den Ausgaben sparen. So ist das nunmal.

    Zitat von "LC2412"

    Ich habe früher auch so lowcost-Geschichten gemacht und kenne das Problem. Es ist schwierig, klarzumachen, dass man nicht daran Schuld ist, wenn es Scheiße klingt, weil sich der Veranstalter zu Tode spart. Und Spass machen tut es einem dann auch nicht. Da ist viel diskutieren und viel Geduld gefragt.


    Also nochmal zum grundsätzlichen Verständis: ich bin kein externer Tontechniker oder Equipmentverleiher, der bezahlt wird, um dort die Technik zu stellen. Ich gehöre selbst zu der Faschingsgesellschaft und bin dort einfach mehr oder weniger für alles Musik- und Tontechnische zuständig. Ganz einfach darum, weil sich sonst keiner damit auskennt.

    Ich weiß natürlich auch, dass ihr mir nicht wirklich helfen könnt, wenn es absolut kein Geld kosten darf :) ... Ich dachte eben, es gibt vielleicht eine ganz einfache Möglichkeit, um das Problem wenigstens ein bisschen zu entschärfen. Für mich stellt sich zum Beispiel die Frage, warum man die Rückseite des Mikrokopfes nicht einfach abkleben kann, wenn es sich tatsächlich um ein Mikrofon mit Kugelcharakteristik handelt. Das müsste doch dann wenigstens den Schalleinfall von vorne (also was aus der Richtung des Publikums kommt) verhindern und damit schon mal viel weiterhelfen, oder?

  • Rückkopplung über Headset - ich werde noch verrückt :-)

    • gerol80
    • 13. Februar 2006 um 18:28

    Ok, das mit dem Headroom hätte ich jetzt schonmal verstanden :)

    Zitat von "Ribbon"

    Was die Handhabung der Lautsprecher angeht, würde ich in Deinem Fall die Subbässe auf einen Kanal legen und die Tops auf den Anderen!
    So kannst Du je nach Stellung des Balance-Reglers bestimmen welche Kanäle wieviel Bassanteil bekommen und somit die Headsets besser in den Griff bekommen!


    Ich denke nicht, dass das funktioniert. Die Subbässe haben nämlich eine Frequenzweiche extra für die Topteile eingebaut. Also kann ich hinter den einen Subbass nicht noch den zweiten hängen, da der dann keine Bässe mehr abbekommt (da die Frequenzweiche des ersten Subbasses die wegfiltert). Und die Topteile haben überhaupt keinen Ausgang, um weitere Boxen dahinterzuhängen (die haben nur einen Eingang für passiven und einen Eingang für aktiven Betrieb). Und der Powermate hat pro Kanal nur einen Ausgang.

    Die 7-Band-Equalizer an dem Powermate sind zurzeit etwa so eingestellt (die roten Striche - sage ich jetzt mal so aus dem Kopf):

    Falls man die Frequenzen schlecht lesen kann - es sind: 80 Hz, 250 Hz, 630 Hz, 2.5 kHz, 4 kHz, 8kHz und 16 kHz.

    Einen EQ zu leihen, würde auch wieder etwas kosten ... und das leidige Geldthema hatten wir jetzt ja schon oft genug :)
    Zudem ich dann wieder den Herren Verantwortlichen erklären müsste, warum ich jetzt einen Equalizer brauche, den wir ja jahrelang nicht gebraucht haben. Ok, das Headset nervt mich schon, seitdem wir es haben - aber so richtig schlimm ist es in jedem Jahr komischerweise immer nur an einem der drei Abende :)

    Außerdem würde durch so einen Equalizer ja dann der komplette Sound verändert. Das heißt, ich müsste auch alle anderen Kanäle (10 Mikrofone, Keyboard, Gitarre, Drums) neu einstellen. Wozu ich natürlich die Stimmen zu den 10 Mikrofonen bräuchte, sonst bringt das ja nichts. Und die Leute kommen erst alle am Freitag vielleicht 1 1/2 Stunden vor dem Auftritt wieder zusammen.

    Zudem ist das etwas kompliziert, da das Sportheim als Gaststätte an einen Wirt verpachtet ist. Sprich: ich kann da nicht einfach so rein und beliebig Krach machen.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  4. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  5. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  6. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  7. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  8. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  9. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  10. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
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