Die Yammis zeigen das Signal des lautesten Kanals POSTFADE an. Prefade hätte ich mir zwar auch schon das ein oder andere Mal gewünscht, aber dann wäre ich vermutlich ständig zwischen beiden Varianten am umschalten. So gibt es mir ein Gefühl für die Pegelverhältnisse, nur versehentlich geschlossene Kanäle bleiben natürlich an dieser Stelle unerkannt.
Beiträge von audiobo
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Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger Sinn ergibt für mich eine Summierung der zugeordneten Kanäle:
1. möchte ich ein Gefühl dafür bekommen, ob in einem der zugeordneten Kanäle etwas schief läuft (zu viel Input).
Bei einer Summierung ist die Anzeige davon abhängig, in wie vielen Kanäle gleichzeitig etwas passiert, dies wiederum abhängig von der Phasenlage der Signale zueinander (ich weiss, das ist jetzt recht theoretisch, kann aber z.B. bei gesplitteten Kanälen relevant werden).
2. Einer der grossen Vorteile von VCAs/DCAs ist ja, dass die Signale völlig unterschiedlich verteilt werden können, in dem Fall findet überhaupt keine Summierung statt. Oder zumindest nicht so wie die Kanäle den DCAs zugeordnet sind.
3. Möchte ich eine Übersicht über eine Gruppensummierung benutze ich meist eine Subgruppe. Das hat den Vorteil, dass ich dort auch schnell Eingriffe in den Gesamtklang (EQ/Dynamic) vornehmen kann. (Hier fehlt mir i.d.R. aber noch die Rollout/Spill-Möglichkeit - Hallloooooo, liebe Pultdesigner...
)audiobo
ich würde mir bei Klassik/oder sehr vielen Inputs einen Bildschirm exklusiv für Pegelanzeigen anschließen und dann seh ich sofort wo das Clipping war
Genau das meine ich aber, wenn ich schreibe, dass du in dem Moment deinen Focus verschieben musst - auch ist eine Kanalübersicht von 90-100 Kanälen nicht immer so schnell erfasst wie man es gerne hätte.
In dem Fall haben sich übrigens Meter-Anzeigen auf Touchscreens (wie z.B. bei VI / Yamaha) bewährt, die einem beim darauf tippen direkt den passenden Layer aufrufen.
Trotzdem weiss ich mittlerweile aus der Praxis, dass ich mit der DCA-Variante doch insgesamt schneller bin. Hätte ich vorher selber nicht gedacht. Auch scheint DCA-Rollout langsam zu einem Konsens bei Digitalpulten zu führen, daher wäre man an dieser Stelle weniger an die Gewöhnung seines "Lieblingspult-Layouts" gebunden.
wenn der kanal aber gerade nicht auf der oberfläche liegt, geht eine rote clip-LED neben dem layer-taster an, in dem der kanal liegt.
Jup, zugegebenermassen hatte ich das gerade nicht mehr auf dem Schirm. Was bedeutet denn "knapp unterhalb des Clippings"? Je nach Input-Quelle taucht ja u.U. gar kein pultseitiges Clipping mehr auf...
guma magst du unseren kleinen Exkurs evtl. abtrennen? Wird ja doch langsam recht eigenständig.
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wieso Mundart? Musik aus der Schweiz kann auch cool sein, z.B. Yello ? (btw. mit 079 kommst du bei den Hands auch „noch“ so einigermassen an)
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was die sache mit der pegelanzeige in den DCAs angeht: ich habe das bisher noch gar nicht vermisst, da ich meine gainstruktur normalerweise gut im griff habe. deshalb ist es mir persönlich egal, ob das kommt oder nicht.
Mit der Gainstruktur hat das überhaupt nichts zu tun. Vielmehr mit inputseitigem Überraschungsmoment und schnellstmöglicher Reaktion.
Dadurch dass das Bedürfnis von anderen nicht verstanden wird, wird es ja nicht inexisistent. Manchmal können in speziellen Fällen solche Kleinigkeiten sogar showrelevant sein und dafür sorgen ob ein Pult gefordert wird oder nicht.
mögliche Anwendung gefällig?:
Orchester, ca 90+ Kanäle, mit nem grossen Haufen 4099. Mischen also eh grösstenteils über DCAs.
Mitten in der Overtüre, während du noch den Sound gerade schraubst, richtige Proben gab es leider kaum, kracht es plötzlich.
Ohne DCA-Metering: Focus weg vom Sound, konzentrierter, suchender Blick auf die Gesamtpegelübersicht, ah da, Cello 3, Layerwechsel, Cello 3 auf Mute.
Mit DCA-Metering: ah Clipping bei den Celli, DCA-Rollout (den nehm ich jetzt als vorhanden an), Peakhold zeigt Clip bei Cello3, also aus damit und weiter.
2. Anwendung: Sprachveranstaltung mit 60+ Mikrofonen (zeitgleich): Wer spricht gerade und wie schnell hast du denjenigen bei Bedarf lauter gestellt z.B. um dem integrierten Automixer mehr „Futter“ zu geben weil woanders einer mit dem Glas klappert?
Ganz ehrlich: Warum wird bei den Möglichkeiten, welche uns die Digitaltechnik bietet, immer wieder aus Unverständnis gesagt „braucht man nicht“, und zwar genau so lange bis der eigene Lieblingshersteller es implementiert oder ein toller Name mit fettem Preisschild (gerne unmittelbar gefolgt vom Aktionspreis) drauf pappt?
Wolfgang: Ich meine mich zu erinnern, dass du damals beim Thema Automixer schon ähnlich unterwegs warst, was ist denn daraus mittlerweile geworden? ?
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EDIT MOD:
ICH TRENNE WIE GEWÜNSCHT DAS
"DCA-METERING" HIERHER AB
Pegelanzeigen im DCA werden ohne Funktion bleiben, warum hat Keith in irgendeinem POst mal ausführlich erklärt
Das ist sehr schade. Zumal ich seine Erklärung nicht sonderlich gelungen finde:
Without summing the channels, any metering would be incorrect, and providing incorrect information to the engineer is much worse than providing no information at all!Also die Variante der Konkurrenz (lautester Kanal gewinnt) finde ich völlig in Ordnung - ist doch Sache des Operators, ob er die Information als brauchbar erachtet oder nicht.
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Pegelanzeigen bei den DCAs sind aber immer noch ohne Funktion, oder?
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voila: https://pro.focusrite.com/red-range-in-depth
Ich will dem Gerät auch nicht seine Existenzberechtigung abreden, lediglich das Zusammenspiel Mittelklasse-Funkstrecke (selbst mit der besten Kapsel), HiEnd-Preamp, mp3-Playback und (vermutlich) Mittelklasse-PA will mir nicht ganz einleuchten.
Und wenn du das Gerät sowieso nicht mitnehmen möchtest, macht eine Verwendung beim Kapseltest eh keinen Sinn.
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Vielleicht fällt euch dazu ja noch was ein....
Wenn schon Aufwand, dann so:
Testaubau
- möglichst hallige Umgebung
- ein sehr guter Breitband -oder Koaxiallautsprecher in typischem Gesangsabstand zur Kapsel (z.B. 5 oder 10cm)
- ein zweiter, identischer Lautsprecher, welcher in einiger Entfernung in den Hallraum strahlt
- eine saubere Referenzgesangsaufnahme (am besten mit Druckempfänger in einem reflexionsarmen Raum erstellt)
- zusätzliche Messsoftware
- ! don't touch the levelknobs !
- je einen Durchgang mit Direktschall (LS 1) und Diffusschall (LS 2)
Du weisst damit hinterher exakt, wie es um die Pegeldifferenzen ausschaut und wieviel "Schmutz" du dir mit welcher Kapsel auf der Bühne einfängst.
- Danach Praxistest mit SängerIn, PA und Monitoren plus Recording. Pegelangleichung so wie gemessen.
Am besten wird dabei die Messung vorab von jemand anderem durchgeführt, um möglichst unvoreingenommen an den Praxistest gehen zu können.
Was die Preamp-Auflistung da zu suchen hat ist mir ein Rätsel - ich dachte du suchst eine Kapsel für eine im Livebetrieb genutzte Funkstrecke...?! Im übrigen hat Focusrite selbst mal auf der Website (leider ist die betreffende Seite nicht mehr online) verraten, was massgeblich für den Sound der Preamps verantwortlich ist - die Schaltung verursacht grob gesagt eine Art Tilt im Frequenzgang - weniger Bässe, mehr Höhen, Differenz ca. 2-3 dB, wenn ich mich recht erinnere. Problemlos nachzubilden, wenn man's mal gesehen hat. Ja, etwas Sättigung gibt's auch, aber ob die über den üblichen PA-Klirr noch durchkommt...

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Und am Ende fragt der Besteller wie man den Dugan einbindet, der soll bei Sprachbeschallung ja Wunder wirken ?
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Kurzbeschreibung „Stäbchen“: Starke vertikale Richtwirkung (= enger vertikaler Abstrahlwinkel), wenig horizontale Richtwirkung (= breiter Abstrahlwinkel)
Bei 90grad montage werden horizontale und vertikale gegeneinander vertauscht = für die meisten Anwendungen unbrauchbare Abstrahlcharakteristik
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Mach doch oben einen kurzen Ausleger mit Umlenkrolle dran. Dann musst du oben immerhin nur noch fixieren.
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Bei all den Stativfragen der jüngsten Vergangenheit frage ich mich immer wieder:
Was ist eigentlich aus den guten alten Traversenstehern mit 100kg Stahl-Bodenplatte geworden? (Alternativ grosse Holzplatte plus Ballast)
Man bekommt fast den Eindruck, als versuche man auf Teufel komm raus alles in ein Transportformat ala Mikrofonstativ zu bekommen.
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Konsequent wäre es, zumindest bei Bässen mit Altersschwäche, immer alle zu reconen - nur dann funktionieren z.B. Cardiod-Anordnungen auch weiterhin wie vom Hersteller vorgesehen.
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Technics??? Also bitte, ich akzeptiere nur professionelle Abspielgeräte wie EMT948...
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Um bei den ernsthaften Antworten zu bleiben:
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dann schau dir mal den Link von nasi an.
Wenn die EU den Mist einführt, dann die Schweiz früher oder später ebenfalls. War beim sinnfreien Glühbirnenverbot ja nicht anders.
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Das war einfach, die parteipolitischen Präferenzen sind zumindest in Europa überall ähnlich, nur die Bezeichnungen variieren.