aber nur wenn's keine Quad-18"-Kisten wären...
Beiträge von audiobo
-
-
-
wie gesagt:
auch wenn ich mir bei diesem System umfangreichere Möglichkeiten bei den Szenen und vor allem Fadezeiten wünschen würde.
Bei den Snippets sehe ich das nicht so eng - hier würde ich eh immer nur recht wenig Änderungen einstellen, dafür gefällt mir die Übersicht, die sich durch die etwas reduzierten Möglichkeiten ergibt, sehr gut. Die Szenenprogrammierung aus der Digico dazu, zeitliche Automationen in die Cueliste umziehen lassen, voilà.
-
Deswegen würde ich mir ja eine Unterteilung wünschen, damit man etwas mehr Kontrolle hat.
Was dem von der prinzipiellen Aufteilung (auch optisch) recht nahe kommt, wie ich jetzt gemerkt habe (ich habe die Kiste noch nicht so lange bzw. nur recht rudimentär im Einsatz gehabt) ist die Scene/Snippet/Cue-Aufteilung beim X32 - auch wenn ich mir bei diesem System umfangreichere Möglichkeiten bei den Szenen und vor allem Fadezeiten wünschen würde.
Aber das ist in etwa das was ich meine: Grosse Szenenverwaltung für die Hauptdinger, ob für echte Showszenenprogrammierung oder als Sammelbecken für verschiedene Events/Showteile, Snippets/Snapshots mit direkt sichtbarer "WasIstDrin"-Darstellung für temporär aufzurufende Effekt- und Spezialeinstellungen und die Cueliste mit separat oder zeitgleich abrufbaren Scenes/Snippets vervollständigt das Ganze irgendwie...
Lustigerweise war mir das bis jetzt (wobei ich aber meist den Kopf mit anderen ToDos voll hatte) immer recht schleierhaft was ich mit den ganzen Seiten da anfangen soll...

-
mit den von mir oben genannten Ergänzungen funktionierte es in meinem Test auch im Nicht-relativen Modus, was ich manchmal geschickter finde.
Das Problem mit den Buttons ohne passendes Update-Filter ist ebenfalls bei beiden Varianten aufgetreten.
-
-
?
Da es mir gerade eh keine Ruhe gelassen hätte:
it works...
folgende Ergänzung:
bei den FX-Snapshots sollte man den "RecallScope" auf die zu verändernden Parameter beschränken und gleichzeitig diese unter "Group & auto update scope" deaktivieren.
Hintergrund ist dass Regler beim Wechsel zwar wieder auf den Snapshot-spezifischen Wert gesetzt werden, Schalter wie z.B. Mute werden jedoch durch die "GroupUpdate"-Funktion mit übernommen - u.U. eine blöde Falle, je nachdem was man damit macht.
Und damit wünsche ich eine gute Nacht...?
-
Bei PS15 habe ich bis jetzt einmal aufgrund von zu hohem Pegel einen Defekt gehabt.
Das war in einer Festinstallation in welcher die Senseleitung vom Controller nicht angeschlossen war.
-
hmm spannend. Ich gestehe dem Ganzen gerade nicht 100% hinterher zu kommen. Werde ich mir, wenn ich morgen oder übermorgen Zeit haben sollte (und den Windows Läppe nicht vergesse) aber ebenfalls mal zu Gemüte führen.
-
Ach und wie erwähnt: Ein/Aus-Logic
natürlich kann ich mir für jedes FX mehrere Szenen programmieren:
Aus dem obigen Beispiel mit 2 FX je 2 Einstellungen macht das 4 UDK - nach Ein-/Auslogik wären es nur 2.
Wenn man viele PageBookmarks benötigt oder auch noch 1-2 Jingles, um gar nicht erst auf solche Dinge wie Mutegruppen zu sprechen zu kommen, wird die Luft schnell dünn bei vielen Pulten.
-
für Win7 gibts keine Updates mehr
Sicherheitsupdates zum Glück schon

-
Man hat dann mit etwas Disziplin auch nicht so wesentlich was verschraubt.
Abgesehen vom Keyboarder, der sich gerade mal 20dB lauter gestellt hat, der Gastsänger, der sich spontan das falsche Mikrofon schnappt usw. Nur um mal 2 Klassiker zu nennen.
Die Sache mit der Disziplin ist halt die dass sich alle daran halten müssen.
- für snapshots, die man für eine "Bühnenakrobatik" so erzeugt hat, wie 'bemi' es beschrieben hat und die nur wenige Kanäle betreffen, ist es Voraussetzung, dass man im jeweiligen Pult schnell händisch die dazu notwendige recall safe Situation erzeugen kann.
Genau diese Voraussetzung würde mit der von mir genannten präferierten Speicher-Möglichkeit obsolet werden !!! An der Stelle muss man eindeutig von einem notwendigen Workaround sprechen.
- Sachen, die man kleinteilig von show zu show transportieren möchte, sollte man als preset an und wieder abwählen können.
Leider kann man nicht überall Presets per Hardware-Taster aufrufen, Tatsächlich habe ich diese Möglichkeit auf die Schnelle eben nicht einmal bei den Macros der Digico-Software gefunden. btw. habe ich auch schon Effekt-Wechsel mit Fadezeiten versehen, das geht mit Presets leider ebenfalls nicht.
- Das Setzen von aufwendigen update- und recall Filtern braucht Zeit. Das liegt in der Sache und macht nur Sinn, wenn man Zeit zum Vorbereiten hat.
DAS ist tatsächlich ein Grund der mich bei vielen Jobs davon abhält und nebenbei mein Verlangen nach flexiblen Echtzeit-Eingriffsmöglichkeiten nährt.
Insgesammt bleibt das Verwenden von snapshots eine Frage von Disziplin und guter Vorbereitung.
In meiner Realität fallen ja auch viele Mischjobs an: d.h. einige Ansprachen mit Handmikro/Headset usw. , Einspieler verschiedenster Qualität (Jingles/Videos), nebenbei zwischendurch noch eine bisher mir unbekannte Band abmischen, welche natürlich gerade heute nicht in der üblichen Formation auftritt, diverse Ausspielwege für Balkon und Foyer (teils nur Ansagen, teils Vollprogramm) verwalten, kurz vor Show noch 2-3 Mitschnittanfragen und einen Abgriff für die Kamerajungs zur Verfügung stellen (immer einer mehr als vorbereitet)
Alles über ein Pult versteht sich...
Die Anfragen die teilweise noch während der Show kommen sind mitunter regelrecht absurd. Ablauf? wird auch schon mal gedreht.
Das Potenzial sich dabei über die Szenenprogrammierung einen Bock zu schiessen ist leider nicht sooo gering.
Und ich möchte doch einfach nur auf Knopfdruck Hall kurz / Hall lang , Delay 1/4 Note wenig FB / 1/8 Note mehr FB , mal dumpfer / mal heller wechseln können.
Oder auch mal Einstellungen, die gerade onthefly neu entstehen.
Ohne Menü.
freie Ausspielwege für FX? 2... Rack? Voll...
Bock trotzdem 'nen geilen Sound abzuliefern? 100% (meistens)
Im Endeffekt geht es ja nur das Bedürfnis einfach mischen zu können und zusätzlich ein paar vorbereitete Einstellungen abrufen, ohne ständig auf die Szenenverwaltung achten zu müssen.
Ich hatte schon 2-3 top vorbereitete Shows bei denen ich schwitzenderweise während der Show kurz vorher Szenen schnell ändern musste weil es irgendwelche Änderungen im Ablauf gab. Ablaufregisseure können recht anstrengend sein.
So, wieder viel zu lang geworden - Kurzfassung: Ich merke oft dass mir im Arbeitsalltag etwas fehlt und bei unserem Austausch hier fällt mir dann gerne auf, was das überhaupt ist.

so gesehen
für's Forum -
Wäre es eigentlich möglich, dass du die Popgroup-Funktionionalität auch über MIDI abrufbar machst?
Ich vermute mal du hast sie bisher an die Tabletbedienung geknüpft und nicht an die Pultfunktion (CH select) (sorry, ich weiss nicht wie ich es anders ausdrücken soll)
Ich bin ja z.Z. nebenher dabei mir einen Controller zusammenzustellen und wenn man dort die Popgroups per Tastendruck öffnen könnte wäre das der Hammer.

-
AVID habe ich auch gerade durch - hier gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten durch ein hohes Bastelpotenzial.
Aber auch hier das Gleiche: UNDO ruft ebenfalls den letzten Gesamtzustand auf - evtl. lässt sich etwas über die Events basteln z.B. mit Hilfe von "Store to selected snapshot" und snapshot-Verknüpfungen.
Ist aber eigentlich genau wie woanders schon wieder zu kompliziert.
Im Endeffekt läuft alles immer wieder darauf hinaus dass man entweder mit ganzen Szenen arbeitet oder für jeden Einzelbereich mehrere (sozusagen mind. 1x "AN" plus 1x "AUS") erstellt, was sich schnell in einer Fülle von belegten UDKs bemerkbar macht.
-
Klar, so einen 'undo' Button gibt's im DiGiCo SD 'snapshot panel' ebenfalls.

@ audiobo
Ist das nicht das, was den Zweck Deines 'momentary' erfüllt? Danach kanst Du den benutzten snapshot einfach löschen oder den nächsten als update drüber schreiben.
Habe es gerade mal im Editor ausprobiert.
Wie so oft liegt es auch in der Ausformulierung der Details, ob es die Wunschvorstellung trifft oder nicht...

Prinzipiell super, genauso als wenn man in seiner Hauptszene die Autoupdate-Funktion verwendet.
Allerdings, und da liegt das Detail verborgen, wird der Gesamtzustand des Pultes wieder aufgerufen - d.h. alles was in der Zwischenzeit bei aufgerufener FX-Szene geschraubt wurde (egal wo) wird wieder zurückgesetzt, es sei denn man benutzt die RecallSafe-Funktion, was u.U. aber an anderer Stelle wieder unpraktisch sein kann.
Mit Autoupdate ist man durch "group & auto update scope" noch flexibler, aber im Endeffekt ist es für eine doch recht übersichtliche Anforderung immer relativ viel Aufwand in der Szenenprogrammierung und immer mit potenziellen Fallstricken verbunden.
-
Ja geil - es läuft hier... ? Tatsächlich hatte ich bei digico auch nur den normalen Hardware-Undo im Hinterkopf, den ich irgendwie noch nie benutzt habe.
-
Ja, der undo-button kam mir auch noch im Zuge des Verlaufes hier in den Sinn - muss ich mal testen.
-
1) Bandtechniker produziert auf der Bühne ein ordentliches Feedback und zerschiesst einen oder mehre Monitorhochtöner.
was das angeht müsste man tatsächlich eher noch überlegen ob vor Ort eingegriffen wird um die Gesundheit der Anwesenden nicht zu gefährden - in einer solch schlimmen Lage ist das Überleben der technischen Komponenten von zweitrangiger Bedeutung.
-
gerade den uneingeschränkten Zugang dazu fordert aber fast jeder zweite Rider!
Auch ich habe noch NIE erlebt dass eine Verweigerung dessen zu einem Nichtstattfinden des Konzertes geführt hätte. - der letzte den ich erlebt habe, der herum genöhlt hat, ist vom Vermieter selber vor Ort mal eben ganz harsch zusammengefaltet worden "... jetzt geh und mach deinen Scheiss-Job" - den Leuten vorne haben dabei schon die Ohren geblutet und das nach 2 Minuten Soundcheck.
-
Wie willst du denn nachweisen, dass der Bandtechniker schuld ist?
Wenn der VA dich mit der Beschallung des Events beauftragt, du somit Technik UND Personal stellst, dann ist DEIN Personal für eine technisch einwandfreie Durchführung vor Ort verantwortlich.
Der Bandtechniker kann ja gar nicht wissen, wann der Lautsprecher kaputt geht, es sei denn es gibt einen eindeutigen und ihm vermittelten Warnhinweis (wie z.B. der Drehzahlmesser in einem Auto mit markiertem Warnbereich).
Stand der Technik ist doch heutzutage dass man durch passende Konfiguration (mit Limitern) sich selbst schützende Systeme aufstellt. Ist dies nicht möglich hat eher der Inbetriebnehmer dafür zu sorgen, dass die Geräte nicht ausserhalb ihrer spezifischen Arbeitsparameter betrieben werden.
Du müsstest ihm schon groben Vorsatz nachweisen können... und das geht sowieso nur vor Ort oder mit Hilfe von Zeugen, Dokumentationen etc. was in solchen Fällen recht schwierig sein dürfte.
Stell dir das Ganze mal umgekehrt vor - dein System versagt und für die danach auftretende Band muss schnellstens Ersatz besorgt werden, da diese sonst nicht auftreten kann - was glaubst du an wem das hängen bleibt?