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Beiträge von audiobo

  • überdenken des eigenen tuns

    • audiobo
    • 22. Oktober 2017 um 08:35

    Aber mal kurz zu den technischen Details des griechischen Strassenfestes: ich kenne diese Deltamax-Kübel ja nicht, daher mal flugs im Internet nachgeschaut - dem Datenblatt nach können sich aber auch einige aktuelle Lautsprecher hinten anstellen was Kontinuität in der Directivity und Klirrfaktor angeht - egal wie viele tausend Watt man da jetzt hineinschieben kann. (http://pdfstream.manualsonline.com/4/4c7c1242-e48…c50a848c4a2.pdf)

    Manchmal (immer öfter) habe ich auch den Eindruck ein Grossteil der "Fachleute" unserer Branche "verkommt" langsam zu marketinggesteuerten Konsumenten oder Werbeträgern. Immer das neueste Tool dabei, immer den aktuellen "GameChanger" am Start, immer die neusten, noch besseren Preamps an kritischsten Punkt der Signalkette (wie gut müssen die eigentlich noch werden - ach ja, so gut bis sie nach vintage klingen), immer NOCH mehr "Impact" seitens der PA.

    Ich persönlich liebe ja neues Spielzeug - aber streng genommen ist es oft (nicht immer) genau das: Spielzeug. UNSER Spielzeug.

  • überdenken des eigenen tuns

    • audiobo
    • 22. Oktober 2017 um 08:07

    hihi . Habe gestern mal wieder ein Konzert für Kinder mischen dürfen - 83.6dBALeq können ziemlich viel Spass machen wenn der Content stimmt ?

    "Pluginketten bis nach Meppen" finde ich aber auch super ? - vor allem im Sänger-Inear

  • KS CPD14

    • audiobo
    • 20. Oktober 2017 um 16:37

    Schallgeschwindigkeit 340m/s ; Trennfrequenz 120Hz (Hz=1/s) ; kleinster Weg ab dem man über akustische Effekte wie Bündelung, Abschattung etc. zu studieren anfängt: 1/4 Wellenlänge - darunter kann man von 100% Beugung ausgehen

    340[m/s] / 120[1/s] = 2,833[m] Wellenlänge

    2,833[m] / 4 = 0,71[m]

    Bautiefe der Box (massgeblicher Faktor für den seitlichen Einbau): 0,35m (= 1/8 der Wellenlänge, also irrelevant)

    Das gilt natürlich nur solange man die Box nicht direkt seitlich an die Wand stellt, mit den Speakern dagegen strahlend... ;)

  • Kleines Mischpultratespiel

    • audiobo
    • 20. Oktober 2017 um 14:57

    yeah ? Ehrlich gesagt wollte ich dir ja auch schon die Variante 2xSD11 kaskadiert bzw. im Mirrormode vorschlagen, die kannst du kompakter verstauen als 1x SD9- wäre aber immer noch kein 10"-Touch ?

  • Kleines Mischpultratespiel

    • audiobo
    • 20. Oktober 2017 um 14:33

    wenn man bedenkt, wie viele Kollegen sich in der Vergangenheit schon negativ über die 128 Werte (7bit) einer Midi-Remotesteuerung ausgelssen haben und heutzutage beträgt unsere haptische/optische Werterückgabe z.T. keine 4bit (= 16Werte) ?

  • Kleines Mischpultratespiel

    • audiobo
    • 20. Oktober 2017 um 14:06
    Zitat von Seven

    ich will nicht anhand von 13 LEDs (X32) oder noch weniger (iLive) sehen was ich grade drehe.

    Lieber einen zusätzlichen Miniscreen im Channelstrip, der einem immer das zeigt wo man gerade die Finger dran hat, inkl. Touchsensitivity mit Parameterhervorhebung ( z.B. der Scheitelpunkt in der EQ-Grafik, der dann aufleuchtet)

    - in den Auxsends fehlt mir irgendwie die optische Vergleichslinie - da mag ich eher Darstellungen ala Studiomanager (einer der wenigen Punkte, denen ich bei der Digico SDxx nie etwas abgewinnen konnte, diese Potidarstellung)

    - wenn Leuchtkranz, dann bitte "stufenlos", mit Farboptionen je nach Position (z.B. +-0dB (nom) = weiss, -xxdB =gelb, +xxdB =rot oder so...) und integrierter Pegel- (Gain) bzw. GainReduction-Anzeige (Kompressor/Gate/etc.)

  • Electro Bands + Vocals -> Warum tun sich FOH damit so schwer?

    • audiobo
    • 20. Oktober 2017 um 11:30
    Zitat von zegi

    wo man von der Person A gebucht und bezahlt wird, aber die Person A ist eigentlich der Person B unterstellt. Und wenn jetzt B eine andere Vorstellung hat als A -

    Event/Werbe/Marketing/sonstwiekreativ-Agentur?


    Zitat von zegi

    Es bringt der Band und dem FOH-Mensch wenig, wenn die Vorstellung der Band exakt umgesetzt wird, aber der Veranstalter und das Publikum unzufrieden sind. Hier muss die Band-FOHmensch-Kombi sich als Team und als Dienstleister verstehen, und ihr Ego den Erwartungen unterordnen.

    Jein. Dienstleister (als Musiker) ist man, wenn man irgendwo hinfährt und auftritt um damit Geld zu verdienen. Als Coverband oder Orchestermusiker (auch wenn diese das nicht gerne hören ;) ) z.B.

    Wenn es darum geht sich und seine (völlig eigene komponierte/getextete/sonstwie individuell entstandene) Musik den Leuten näher zu bringen fällt es unter den Sammelbegriff "Kunst".

    Ein wichtiger Teil der Kunst ist es, dass man den Erwartungen auch schon mal nicht entspricht, ob im positiven oder im negativen. Man muss den Zuhörern aber die Möglichkeit geben, ihre eigene Entscheidung zu treffen ohne dass jemand in der Mitte versucht das Ganze wieder in Richtung Einheitsbrei zu lenken.

    Sollte in diesem Fall dies der Wunsch des Veranstalters und gar eine etwaige Anordnung an den (von ihm bezahlten) Mischer sein, dürfte die Zusammenarbeit zwischen Musiker/Veranstalter von eher kurzer Dauer geprägt sein. Da ist der eigene Mischer quasi die letzte Chance, aber auch noch kein Garant dafür dass es miteinander funktioniert.

    Natürlich versuche auch ich als Mischer i.d.R. mich zusätzlich zum eigenen Geschmack an den Gesichtsausdrücken der mich umgebenden Menschen zu orientieren, ob es ihnen gefällt oder ob evtl doch ein paar Anpassungen vonnöten sind.

    Meistens gibt es jedoch auch keine so konkreten Ansagen und man lässt mich halt einfach machen.

    Wie so oft ist es halt eine Frage von Vertrauen und dem sozialem Umgang untereinander.

  • Electro Bands + Vocals -> Warum tun sich FOH damit so schwer?

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 20:26

    Wieso? Das dickste Portemannaie gewinnt... ??

  • wie machbar? PA über Position des Drahtlosmikros im Raum ansteuern

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 19:21
    Zitat von secluded

    ...die leicht verstärkten Headsets ...

    Haas? bzw. Gesetz der ersten Wellenfront?

  • Electro Bands + Vocals -> Warum tun sich FOH damit so schwer?

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 16:00

    Die "Pro"-Version hatte ich nur einmal für eine Sprachaufzeichnung mit schlechter Abhöre. Daher habe ich da keinen direkten Vergleich.

    Die Saturationstufe soll im Gegensatz zum älteren Gerät wesentlich mehr nach Röhre klingen, was ich aber bei Electro nicht unbedingt passend finde (ausser man bastelt sich eh eine Art Vintagesound). Diese VintageHarmonics-Geschichte mag ganz reizvoll für Studioproduktionen sein, für eine Liveumgebung allerdings ziemlich unbrauchbar (es scheint sich um eine Simulation der Aufzeichnungsseite eines dbx-Rauschunterdrückungssystems zu handeln, bei der über 3-Frequenzbänder leise Geräusche extrem verstärkt werden - alter Studiotrick um sehr dichte Signale zu erzeugen, z.b. für Rap-Vocals).

    Beide sind übrigens 100% analog - zu der Zeit hat man den (bezahlbaren) DSPs und Wandlern noch keine Moneychannel-Erstbearbeitung anvertraut ?

  • Electro Bands + Vocals -> Warum tun sich FOH damit so schwer?

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 13:52
    Zitat von cruelty

    ...Alesis 3630, Samson S-Com und dbx 266 XL...

    Für das gewünschte Ergebnis ist das alles nix - 3630 ist berühmt für´s Pumpen bei Dancetracks, S-Com ein langweiliges MeToo-Gerät klanglich ähnlich einem Behringer Composer oder dem 266, eher langweilig und nicht so zum verdichten, selbst den 166 sehe ich da weniger, auch der will nicht gehört werden.

    Von den Geräten die ich früher im Budgetsektor so benutzt habe war es echt der Voicemaster - FastAttack und HardRatio an, kurze Releasezeit und ab dafür - noch den Deesser und evtl etwas Saturation wenn es passt und schon hat´s Spass gemacht - einmal die Stimme an die Wand genagelt.

  • Kleines Mischpultratespiel

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 13:34

    ...und vermutlich auch an den inneren Werten ^^

  • Electro Bands + Vocals -> Warum tun sich FOH damit so schwer?

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 12:58
    Zitat von cruelty

    Wie empfindlich würdet ihr (als FOH) denn reagieren, wenn ich euch einen "Aufpasser" zur Seite stelle? Ihr müsstet im Prinzip ganz normal euren Job machen

    Es gibt solche und solche - wenn mir am Anfang gesagt wird, es ginge nur darum den künstlerischen Geschmack zu treffen und dies in der Vergangenheit leider oft nicht so war - easy. Dann hat der "Aufpasser" ja auch ausser vllt 1-2 Anmerkungen zu Beginn nichts zu tun.

    Wenn jedoch jemand schlechte Laune haben will, dann wird er sie auch haben, so oder so.

    Bedingung ist natürlich dass sich auch der "Aufpasser" seiner Kompetenzen (fachlich wie sozial) bewusst ist. D.h. im Zweifelsfall auch die Situation hinzunehmen und die Klappe zu halten - sonst braucht ihr tatsächlich einen eigenen Mischer.

  • Kleines Mischpultratespiel

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 12:41

    Wenn ich nicht den Caddy hätte, wäre mein FoH-Case wahrscheinlich auch kleiner als der knappe Quadratmeter, den es nun mal braucht ^^

  • Kleines Mischpultratespiel

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 12:16

    `n Anhänger ist billiger... (duckundweg :D )

  • Electro Bands + Vocals -> Warum tun sich FOH damit so schwer?

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 12:13
    Zitat von cruelty

    Soll ich die Kompression dem Tonmensch vor Ort überlassen? Der hat in der Regel ja ein paar Kompressoren am Start (entweder direkt im Pult oder sonst halt old-school im Siderack). Oder soll ich direkt meinen C300 nutzen?

    Wie bereits geschrieben, manche können´s leider einfach nicht richtig, bzw. haben es noch nie richtig probiert.

    Komprimieren würde ich ausserdem VOR den Effekten, dann stehen die Signale noch etwas stabiler im Raum - hinter den Effekten komprimieren hat den Nachteil dass man den Effektanteil beeinflusst, was wiederum zu matschigem Sound führen kann.

    Ausserdem solltest du, wenn du das Signal schon splittest, auf analoge Hardware setzen, damit sich die beiden Signale am FoH wieder gut mischen lassen (= Parallelkompression), wie wora mit seinem Hinweis auf Latenzen schon bemerkt hat. Der C300 arbeitet leider digital.

    Wenn ihr sonst nicht viele Signale zum Pult führen müsst könnt ihr das Ganze sogar noch aufblasen:

    unbearbeitet, komprimiert trocken und komprimiert Effect only - letztere vom Ausgangspegel aufeinander abgestimmt, so dass man einfach die beiden Kanäle am FoH gleich pegelt.

    Das fördert klare Ansagen, Überblick für einen (hoffentlich nicht notwendigen Aufpasser) und bietet gleichzeitig genug Flexibilität dass der Örtliche sich nicht herausreden kann.

    Klingt gerade relativ böse, aber im Endeffekt geht es darum dass du an dein Ziel kommst. Und das vor Ort natürlich möglichst freundlich.

  • Kleines Mischpultratespiel

    • audiobo
    • 19. Oktober 2017 um 11:56

    also eigentlich eine SD9 mit S21-Screen... (und nach Möglichkeit schmaleren Rändern ;) )

  • Electro Bands + Vocals -> Warum tun sich FOH damit so schwer?

    • audiobo
    • 18. Oktober 2017 um 23:41
    Zitat von guma

    ... und der Örtliche schiebt dann das schön fett komprimierte Signal ordentlich nach vorne, weil sich das dann prima machen lässt ...<X

    Das muss ja nicht so sein - wenn es "nur noch" um Lautstärke geht und der Sound schon recht fett und auch in den leiseren Passagen verständlich ist ist das den Leuten eher beizubringen als wenn es halt auch noch bescheiden klingt.

    "Misch es wie ein Instrument, nicht wie eine Stimme."

    Gegen die ganz abgebrühten hilft eh nur die Variante "Mischgeld" oder Aufpasser...

  • Electro Bands + Vocals -> Warum tun sich FOH damit so schwer?

    • audiobo
    • 18. Oktober 2017 um 20:57

    Ich sehe es in Sachen Klangbearbeitung wie oton schon beschrieben hat - allerdings habe ich auch die Beobachtung machen müssen, dass doch einige Tönler (gerade lokale) so ihre Probleme mit der lieben Kompression haben - bis hin zu einer generellen "Kompression ist böse"-Philosophie

    Ich würde es daher pragmatisch angehen: einen Channelstrip mit gutem, schnellen Kompressor und Deesser anschaffen (ein gebrauchter Focusrite Voicemaster dürfte da ein guter und günstiger Kandidat sein) und dem örtlichen 2 Signale anbieten - einmal schön fett komprimiert und einmal pur mit Dynamik, für Monitoring oder falls der Raum mal so richtig scheisse ist.

  • Kleines Mischpultratespiel

    • audiobo
    • 18. Oktober 2017 um 11:03

    damit er das ipad darauf legen kann... ;)

    Ich vermute mal guma hat diese Grösse für sich als optimal zwischen Bedienbarkeit und Baugrösse eingestuft. Kleiner wird zu fummelig und grösser geht meist wieder auf Bauhöhe oder -tiefe des Pultes.

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