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Beiträge von audiobo

  • Vocal Mikrofone Vergleich

    • audiobo
    • 31. März 2017 um 00:59

    *Räusper... ich meinte das klassische Moderations-/Q&A-/Interview-Durchreichmikrofon - bevor ich da Körbe umschraube greife ich doch lieber zum EQ - und bevor ich bei jedem Wechsel wie blöd ständig von Hand Hoch- und Tieftonbereich anpasse lasse ich das entspannt die Automatik regeln.

    Gehört hier aber wirklich nicht hin, ich wollte nur kurz darstellen, dass auch das KSM9 durchaus passen kann, freilich eher weniger bei scharf artikulierten Sprachen wie dem Hochdeutschen.

  • Vocal Mikrofone Vergleich

    • audiobo
    • 30. März 2017 um 18:33
    Zitat von wora

    ja, das KSM9 ist mir auch zu zischelig geraten.

    beim "Schwitzerdütsch" passt das noch ganz gut, das klingt von Natur aus nicht so scharf ^^ Und bei den Deutschen greift der DynamicEQ dann in die Vollen...

  • Laufzeitkorrekturen für die Schlagzeugmikrofonie

    • audiobo
    • 29. März 2017 um 19:43

    Üüühh... und ich dachte, diese Taste wäre ein völlig überflüssiger dämlich aussehender Emoticon :D

    Danke, da muss man mal drauf kommen... hab halt noch so viele Schland-Tastaturen lange Zeit benutzt.

  • Optimale technische Grundausstattung eines Gemeindehauses für flexible Nutzung

    • audiobo
    • 29. März 2017 um 12:10
    Zitat von mslr

    Wie würdet ihr in heute technisch ein Gebäude ausstatten, in dem verschiedenste Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden...

    Mit grossen Kabelkanälen.

    Zitat von mslr

    und durch ehrenamtliche Mitarbeiter betreut wird.

    möglichst simpel.

    Analog Audio = XLR-3 mit Laufrichtung female-male (kein Genderchanging), wenn Multicore dann Sonderstecker (Harting, Tourlock u.ä., kein RJ45, auch wenn's praktisch ist)

    Digital Audio = Ethercon - nur eine Art von Netzwerk

    DMX = XLR-5

    normales Netzwerk = RJ45 Standard

    Wichtig: klare farbliche und schriftliche Markierung

  • Laufzeitkorrekturen für die Schlagzeugmikrofonie

    • audiobo
    • 29. März 2017 um 10:07

    Ich möchte das Thema mal wieder hochholen, nachdem mir gerade so ein kleiner theoretischer Querdenker durch den Kopf geschossen ist: ^^

    Hintergrund ist die Beschäftigung mit der Gruppenlaufzeit von PA-Subs: die dümpelt ja bei 50Hz schnell mal um +20ms herum.


    Angenommen ich nutze die guma'sche Frequenztrennstrategie (vielleicht noch ein wenig tiefer angesetzt) und meine spektrale Sortierung des vorhandenen Instrumentenarrangements beinhaltet eine Kickdrum mit tiefem Low-End, dann kann sich schnell eine gewisse Unzufriedenheit in Hinsicht auf die (Achtung: Benutzung eines der Lieblings-Termina der Audio-Guru-Szene;)) "Impulswiedergabe" einstellen.

    Weiterhin angenommen, dass der phasenrichtige übergangsbereich einer korrekt eingemessenen Anlage von anderen Instrumenten wie Bassgitarre, Gitarre, Keyboards, etc. bedient wird, wäre es theoretisch denkbar das Drumset inkl. des innen liegenden Kickdrum-Mikrofons gegenüber dem Low-End-Mikrofon entsprechend zu verzögern bis sich das Gefühl einer präzisen Impulsdarstellung von Kanal 1 und 2 einstellt. Gerade auch wenn die Bässe eh separat vom Pult angefahren werden können.

    (Disclaimer: über die praktischen Einschränkungen hinsichtlich solch hoher Verzögerungszeiten im Beschallungsalltag bin ich mir vollends bewusst, an dieser Stelle möchte ich darauf verweisen dass es sich in erster Linie um ein Gedankenexperiment handelt und gleichzeitig Kollegen, welche zufälligerweise eine Grössenordnung bzw. ein Setup bedienen bei dem man mit solch hohen Delays arbeiten kann und die evtl. zwischendurch dafür die Zeit aufwenden können, dazu motivieren diese Vorgehensweise einmal auszuprobieren.

    P.S.: Schweizer Appletastaturen fehlt leider das grosse ü - voll nervig... :/)

  • Audionetzwerke 2017

    • audiobo
    • 29. März 2017 um 08:42
    Zitat von ThoSchu

    Madi ist definitiv kein Netzwerk.

    AES50 aber auch nicht... :/

  • Video zum Thema AD/DA-Wandlung, Bit-Tiefe, Dither und mehr

    • audiobo
    • 21. März 2017 um 11:46

    Jep.

    Allerdings gilt zu beachten dass hier nur die Digitaltechnik als Transportmedium berücksichtigt wird. Processing auf der digitalen Ebene findet hier keine Beachtung, höchstens bei der Verringerung der Wortbreite und dem dazugehörigen Dithering.

    Aber als Grundlage schon mal absolut sehenswert.

  • Einfluss des Arbeitspegels auf EQ und Dynamics bei Digitalpulten

    • audiobo
    • 19. März 2017 um 12:49
    Zitat von Bodo Felusch

    Ich finde, wenn Du schon korrigierst, solltest Du auch selber nicht den Bereich der Spekulation betreten, oder ihn zumindest kennzeichnen Denn die interne Wortbreite ist nicht dokumentiert. Im Pegeldiagram ist lediglich der relative Noisefloor dargestellt. Wenn wir von 32bit reden ...fix oder float? ...das ändert den Dynamikumfang ungefähr um den Faktor 10. Es kommt darauf an, welche Baugruppe die Berechnung durchführt und dies ist z.B. bei den Premium Racks anders als bei dem Rest. Aber auch diese Informationen sind mündlich intern, einigen wir uns darauf, das es nicht dokumentiert ist und wir es nicht wissen!

    Berechtigter Einwand - tatsächlich benutzen wir allgemein den Begriff "Wissen" oft zu schnell - wir meinen zu wissen was der "Phase Reverse" Schalter macht, weil wir mal das Grundprinzip von Polarität mehr oder weniger verstanden haben... ^^ - spätestens auf der digitalen Berechnungsebene dürften die meisten von uns aber passen, wenn es um die konkrete Ausführung der Rechenvorgänge geht.

    Uns Techniker - im Sinne von "Anwender" - bleibt oft nur die Interpretation vorliegender (Erfahrungs-)Daten und Dokumentationen.

    Das Yamaha bei QL/CL in den Specs keine Angaben zur Rechenauflösung macht ist mir durchaus aufgefallen - nun aber folgt die Interpretation:

    1. Ich sehe keinerlei Begründung warum Yamaha in der Auflösung unter die eines 01V96 gehen sollte:

    Zitat von yamahaproaudio

    General specifications 01V96i
    Internal processing 32bit, Accumulator: 58bit

    2. Yamaha hat bei der Einführung der CL irgendwo damit geworben, dass das Premium Rack mit Fliesskommaprozessen berechnet wird - desweiteren haben sich in der Vergangenheit einige Hersteller durch die Bewerbung vom generellen Einsatz der Fliesskommatechnik in ihren Pulten versucht am Markt hervorzuheben. Führt insgesamt zur Schlussfolgerung (auch ohne spezifische Angabe) dass die meisten Rechenprozesse in Yamaha-Pulten in Festkommatechnik ausgeführt werden.

    3. Das Pegeldiagramm zeigt 2 durchgehende gestrichelte Linien bei 0Bit (0dBFs) und 32Bit (ca.-192dBFs), betitelt mit "Digital Clipping Level" und "Max. DSP Noise Floor", was auf auf die Verwendung von Prozessen >=32Bit fixpoint schliessen lässt.

    Daher darf ich doch wenigstens verwundert sein, wenn dann jemand (so sehr ich dessen fachliche Arbeit und das öffentliche Hinterfragen und Querdenken zu schätzen weiss) erzählt, dass die Berechnung nur mit 24Bit Festkomma durchgeführt wird.

    Falls dem tatsächlich so ist, ist aus meiner Sicht das Pegeldiagramm falsch, was durchaus passieren kann - allerdings habe ich Yamaha in Sachen Dokumentation bisher als recht gewissenhaften Hersteller kennengelernt.

  • Einfluss des Arbeitspegels auf EQ und Dynamics bei Digitalpulten

    • audiobo
    • 18. März 2017 um 09:19

    Ich denke nicht, dass man da einen Unterschied hört.

    Aber du kannst ja mal einen Kanal nehmen, EQ/Dynamic-Einstellungen duplizieren, Input splitten, Polarität im duplizierten Kanal umkehren und dann an allen denkbaren Pegelstellschrauben drehen bis sich das Signal maximal auslöscht.

    Wichtig: Clipping unbedingt vermeiden und darauf achten, dass die Gainreduction der Dynamics in beiden Kanälen identisch ist.


    Desweiteren möchte ich kurz ein paar Details (aus ansonsten sehr guten Beiträgen) aufräumen:

    Zitat von wora

    wir arbeiten ja für gewöhnlich mit 24Bit auflösung,

    Pultintern i.d.R höher.

    Zitat von wora

    das beispiel mit den -30dB signalpegel darf man aber nochmal überdenken.

    bei +20dBFS wären das also zum maximal möglichen spitzenpegel geschätzte -50dB.

    Abgesehen davon dass wora vermutlich +20dBu meinte (das andere klingt ziemlich eklig), bei Yamaha Headamps bezieht sich die Angabe der Eingangsverstärkung auf den ankommenden Referenzpegel, der in diesem Fall 30dB unter 0 liegt, daher bedeutet die Angabe "-30dB" tatsächlich eine Verstärkung von +30dB. Ist aber klar wenn man den Regler vor sich sieht.

    Zitat von Bodo Felusch

    Bei Yamaha Pulten geschieht dies mit 24bit Festkommaberechnung

    Bei QL/CL-Pulten läuft die interne Signalbearbeitung meines Wissens nach mit 32 Bit, siehe auch das Pegeldiagramm http://download.yamaha.com/api/asset/file…&asset_id=61863 , Seite 56

    - kleine Ergänzung: in dem Diagramm kann man sehen, dass die Signaldynamik auf knapp 28 Bit beschränkt ist, damit man den Headroom für Pegelanhebungen durch EQ etc. zur Verfügung hat.

    24dB sind es scheinbar im Inputpatch.

    Bedeutet aber auch, dass man das Signal u.U. ins digitale Clipping fährt, wenn man z.B. den Trim anhebt und dazu noch im EQ Frequenzen boostet.

    Zitat von Bodo Felusch

    ...und der D\A Wandler bei 0dBFS +18dBu abliefert.

    max. +18dBu (@0dBFs) ist nur beim DM2000 fix, QL hat als Standardeinstellung einen Maximalpegel von 24dBu - ich glaube es lässt sich allerdings irgendwo auf +18dBu umstellen (müsste ich bei Gelegenheit mal schauen).

  • Subgruppen auf Subgruppen/Auxe/FXe

    • audiobo
    • 17. März 2017 um 14:17
    Zitat von wora

    ...dafür aber auch genügend setup-zeit zur verfügung hat!

    Gerade da kann ich, wenn ich weiss wie es geht, erheblich Zeit einsparen. z.B. Inputpatch: Dank "ripple" kann ich 48 Kanäle auf einmal auf eine Stagebox patchen, mach das mal bei Yamaha oder Soundcraft VI. Oder die Kanalgrundeinstellung (EQ einschalten ;) ) auf alle anderen Kanäle kopieren ohne durch sämtliche Layer selektieren zu müssen.

    Einige "zeitraubende" Schritte, wie z.B. das Anlegen einer SessionStructure, kennst du ja auch bereits von A&H. Man muss halt etwas globaler denken und weniger "zu Fuss" erledigen wollen.

    Aber wir schweifen mal wieder ab.

  • HA Remote Control einer LS9 durch eine zweite LS9

    • audiobo
    • 17. März 2017 um 10:50
    Zitat von mslr

    Meinst du, dass ich mit dem DME-Netzwerktreiber beide Pulte über Midi mit einem Zusatzprogramm auf dem Rechner verknüpfen könnte?

    Wenn ich mich recht erinnere (ich kann es gerade im Moment nicht testen), kannst du eh im Studiomanager das zweite Pult über "Midi Thru" direkt einbinden. Nur filtern kannst du so nichts... Ansonsten halt mit dem Bome Midi Translator, da kannst du filtern bis der Rechner qualmt.

    Zitat von mslr

    Pro muss nicht immer Professionell bedeuten, kann auch die Abkürzung von Problemlos sein.

    Hihi, der ist gut, muss ich mir merken... :)

  • HA Remote Control einer LS9 durch eine zweite LS9

    • audiobo
    • 17. März 2017 um 10:08
    Zitat von ThoSchu

    Ich frage mich gerade warum kein gedingtestes Pult benutz wird.

    Klar, von hinten durch die "Leber" kann jeder.

    Hmmm... Basteltrieb? Keine Lust die Investition von damals in den Wind zu schiessen (der Gebrauchtmarkt ist scheinbar voll mit LS9, die keiner haben will)? Häufige Eigenanwendung bei der keine Ridertauglichkeit gefragt ist und kein Budget für neue Pulte (z.B. Vereintätigkeit)?

    Ich weiss, das ist alles nicht besonders "Pro" - aber ich habe z.B. so angefangen, liebe es noch heute mich zwischendurch in die Bastelstube zu setzen und habe auf dem Job oft den Eindruck flexibler und teilweise lösungsorientierter an unkonventionelle Aufgaben herangehen zu können als einige Kollegen die sich nur über grosse Pulte, das neueste dicke Linearray, die besten Preamps und was alles so gar nicht geht, wenn sie nicht aus dem Vollen schöpfen dürfen, unterhalten können.

    Siehe auch das Thema NF über CAT5 - die einen maulen rum, das ginge gar nicht, andere verdienen damit Geld und wieder andere freuen sich über kostengünstige und bei pfleglicher Anwendung hinreichend zuverlässige Minimulticores.

    So what? Jedem das Seine... ?

  • HA Remote Control einer LS9 durch eine zweite LS9

    • audiobo
    • 17. März 2017 um 09:28
    Zitat von djvomght

    MIDI over Ethernet ist kein Problem, ich benutze dafür rtpMIDI, braucht allerdings einen Rechner an jedem Pult (alte XP- Möhre reicht) oder eine KISS- Box.

    Eigentlich sollte das dann auch über die Ethernetverbindung vom LS9 gehen - dann braucht es nur einen Rechner mit dem DME Netzwerktreiber und das Problem der Kabellänge hat sich sowieso erledigt.

    Dass der HA-Regler auch Werte sendet, wenn kein Preamp gepatcht ist, mag ja sein, mich würde dann aber die fehlende Gain-Darstellung tierisch nerven und spätestens bei der Phantomspeisung, die ja über's Display geschaltet wird, habe ich meine Zweifel.

    Zumindest würde ich dann auf jeden Fall den Studiomanager für das bühnenseitige Pulte immer offen haben wollen.

    Muss man halt wissen, wie komplex das Setup in der Bedienübersicht sein darf...

  • Subgruppen auf Subgruppen/Auxe/FXe

    • audiobo
    • 17. März 2017 um 09:07
    Zitat von wora

    wenn ich das hier so lese überlege ich doch glatt, ob ich mir nicht doch mal wieder so eine SD zumindest mal näher ansehe.8) da hat sich offenbar einiges getan seit meinem letzten kontakt.

    Das würde ich eh jedem empfehlen: An den Digicos kann man gut Routingstrukturen und -Möglichkeiten trainieren, es ist zwar viel und wirkt daher im ersten Moment unübersichtlich, ist aber immer klar bezeichnet.

    Ein guter Erklärbär (wie z.B. der Gunther) kann einem dann noch die kleinen Tricks verraten die sich nicht von allein erklären (z.B. Ripple, OptionAll, etc.) dann macht das richtig Spass und kann verdammt kurzweilig werden ?. Der Fehler der meisten ist der, dass sie sich die Bedienung mal eben zwischen Tür und Angel drauf schaffen wollen. Das geht bei den Möglichkeiten nur bedingt und alles was man nicht verstanden hat stört natürlich.

    Eigentlich ist ja die Weihnachtspause immer ganz gut für so etwas... ?

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 16. März 2017 um 17:41

    Auch wenn Politik in diesem Forum eigentlich nichts verloren hat (bin auch gar nicht so der politische Typ) - deswegen halte ich es mal ganz allgemein, da es ja durchaus auch im Arbeitsumfeld oder schon mal hier im Forum auftaucht, wenn auch auf einem gänzlich anderen Niveau:

    i.d.n. diesen gegenseitigen Hass, das narzisstisches Gehabe und eine absolute Befreitheit jeglicher Selbstreflektion, so wie es aktuell wieder in höchsten Ebenen salonfähig geworden ist.

    WAS SOLL DAS ? :(

  • Anscheinend ist beim Aufsetzen der neuen Forensoftware leider das Niveau nicht zurückgespielt worden ....

    • audiobo
    • 16. März 2017 um 11:41

    Hab ich gerade vor einem Moment gesehen: Man sieht eine Zeile mit dem Hinweis dass es einen ausgeblendeten Beitrag von User XY gibt - wenn man darauf klickt erscheint der dazugehörige Beitrag.

  • Subgruppen auf Subgruppen/Auxe/FXe

    • audiobo
    • 16. März 2017 um 00:32
    Zitat von guma

    Wieso möchtest Du es am DiGiCo so unnötig kompliziert machen? Wenn Du keine echten Audiopfade für Laufzeiten brauchst, verwendest Du für das schnelle hin und her zwischen individueller und Gruppen-Aux-Send-Regelung Multichannels. Das erzeugt auch am wenigsten Gehoppel ... oder habe ich die Aufgabe nicht verstanden?

    Ich mag einfach das Prinzip der Gruppenbearbeitung - die Möglichkeit neben der individuellen Einzelbearbeitung die Gruppe zu komprimieren/limitieren oder schnell mal eben ein wenig ausdünnen. Gerne inkl. des FX-Feeds.

    Zitat von guma

    Äh, was mir noch auffällt:

    In frühen firmware Versionen gab es bei den SDs keine Aux Sends in Gruppen, das hat man inzwischen geändert und man kann über einen Aux-Send-button in der Gruppe das Auxpannel für die Gruppe öffnen und hat damit den Gruppen-Aux-Zugriff auf den Bankencodern.

    Tatsache, ich verreck'... 8| Da habe ich diesen neuen Button die letzten Male (so mit ohne Zeit) an den Schüsseln doch tatsächlich übersehen. Waren allerdings auch keine Jobs bei denen ich das gebraucht hätte.

    Dann ist ja alles in Butter, jetzt müssen die Firmen für die ich meistens arbeite sich halt neue Pulte zulegen. Oder die Firmen mit den richtigen Pulten mal früher anrufen... ^^

    (Von den 5 wichtigsten Kunden hat's 5x fast ausschliesslich Yamaha... :/ und an 2ter Stelle Soundcraft :rolleyes:)

    Da es mich ein wenig irritiert, dass man in der Übersicht die Regler nicht sehen kann, habe ich mir das gerade mal im Editor genauer angeschaut. Send on Fader scheint leider nicht zu funktionieren, von der Bedienung ist da also noch etwas Luft nach oben (ist allerdings noch V726-SD9).

  • Subgruppen auf Subgruppen/Auxe/FXe

    • audiobo
    • 15. März 2017 um 22:46

    Ja, wegen der Routingflexibilität habe ich die Digicos ja immer geliebt - von der Handhabung her bleiben solche "Spezialfälle" allerdings trotzdem auch dort ganz gerne mal eine Krücke - wenn man den falschen Weg einschlägt.

    Beispiel FX aus Gruppen beschicken, nehmen wir mal z.B. einen Orchestermix mit einem grossen Haupthall, gespeist aus den Instrumentengruppen und ein paar Einzelkanälen:


    a) Wenn ich die Merge-Funktion zu Hilfe nehme, dann könnte ich eine Matrix, welche ich mit den entsprechenden Gruppen füttere, auf den (evtl. schon angelegten) Effekt-Aux hinzugeben.

    b) Alternativ ist die Matrix mein Master-Send, auf den sowohl Gruppen wie Aux summiert werden. (Das dürfte so an praktisch jedem aktuellen Digipult funktionieren)

    Bei beiden Varianten bleibt die Tatsache bestehen, dass der Effektanteil der Busse untereinander in einer völlig anderen Ansicht als der restliche Mix in der Matrix geregelt werden muss. SoF fällt damit auch flach.

    c) Einigermassen komfortabel auf dem Fader anliegend wird es erst, wenn man zu jedem Buss einen 2. Buss anlegt, der sozusagen als Buss-Auxsend in Richtung Matrix dient (jetzt wird's verschwenderisch, aber bei Digico hat man's ja ;) ).

    d) Wesentlich übersichtlicher noch für die Show-Bedienung wird es erst, wenn ich (flexibles Routing-Konzept sei Dank) den Buss auf den Input eines Kanalzuges patche. Dann kann ich das Signal schön direkt auf den Aux schicken. Nur eines sollte man tunlichst unterlassen - hektisch im Routing Menü herumdrücken. Sonst hat man ganz schnell mal ein phasendes Doppelsignal oder, wenn man den passenden Button erwischt, die gefürchtete Feedbackschleife.

    Weiterer Nachteil der letzten beiden Varianten: Ich brauche, je nachdem wie ich arbeite, mehr Platz auf dem Pult, muss u.U. öfter den Layer wechseln. Dafür haben für alle Feingeister diese beiden Vorgehensweisen noch den Vorteil, dass man für jede Gruppe den Hallfeed individuell anpassen kann, z.B. im Frequenzgang und/oder indem man mit der Verzögerung das Predelay individualisiert.


    Wechseln wir zum Vergleich mal in die Yamaha-Welt:

    a) fällt weg, ausser ich gehe aus dem Pult raus, wieder rein und benutzte dafür die Cascade-Funktion

    b) funktioniert, zusätzlich habe ich SoF

    c) geht nicht, brauche ich aber dank b nicht

    d) funktioniert, wenn man den Umweg über Pult raus/Pult rein oder überflüssige Rackinstanzen (EQ 1-12 z.B.) nimmt. Allerdings werden bei einer CL5 ja irgendwann mal die Kanäle knapp...

    e) Man ist in der glücklichen Situation und muss keine grosse Beschallungszonenanpassung im Pult vornehmen L/R/Mono, und fertig - Dann nimmt man einfach - so ganz generell - als Effekt Sends die Matrix-Mixbusse, hat SoF im Inputchannel wie auf der Gruppe, und muss nur noch aufpassen, dass man nicht aus Versehen die Stereosumme da mit drauf schickt. Die oben genannte klangliche Feingeisterei fällt natürlich weg, aber seinen wir mal ehrlich - mit individuellem Predelay für die Tiefenstaffelung tun sich doch die meisten schon im Studio schwer...


    Diese Variante e ist das worauf ich hinaus möchte: Einfach machen können ohne grossartige Routing- und Oberflächenanpassungspläne stricken zu müssen. Ich glaube, wer bis hierhin mit dem Lesen durchgehalten hat, ohne dabei einen leichten Anflug von Kopfschmerzen oder zumindest einen kurzen "Puh, wass'n Kack"-Gedanken zu bekommen, darf sich schon fast "Nerd light" nennen... :D


    Disclaimer: Dieser Beitrag stellt kein Digico-Bashing dar - ich mag die Matrix dort sehr gerne und sehe die der Yamaha-Konsolen eher als eine Art "Extended Mixbuss". Alle Mixbusse sollten so sein. Und hinten dran noch die Digico Matrix. Eine Prise Pfeffer, etwas Salz, lecker (Hall-) Sauce, fertig.

  • Subgruppen auf Subgruppen/Auxe/FXe

    • audiobo
    • 15. März 2017 um 14:50
    Zitat von wora

    natürlich könnte man eine subgruppe auf einen digitalen ausgang routen, dann von dort über eine digitale verbindung (z.b. über eine Dante karte) wieder auf einen Dante eingang senden und dann per Tieline wieder auf einen Dante-ausgang, den man dann wiederum per Dante in einen eingang holt um ihn auf eine andere subgruppe zu senden.... ob das sinnvoll wäre, darfst du selbst entscheiden ;)

    Wobei ausgerechnet Dante natrürlich genau das Beispiel ist, wo man überhaupt keine Tielines braucht... ?

  • HA Remote Control einer LS9 durch eine zweite LS9

    • audiobo
    • 15. März 2017 um 14:19
    Zitat

    ...dass z.B. Kanal 17..32 des FOH auf 1..16 des Stage (und zurück) auf der MIDI Seite in beide Richtungen umgemappt würden, dann könnte ich die lokalen Inputs nutzen und getrennt steuern.

    Nein. Du brauchst auf jeden Fall die lokalen FoH-Headamps als Dummies, so blöd es auch klingen mag. Dass heisst du bist auf jeden Fall auf 16 separat regelbare Inputs eingeschränkt.

    Aber dafür kannst du das mit dem MIDI-Filter getrost vergessen, die Arbeit (und das wäre recht viel, ausserdem bräuchtest du ja noch einen PC im Midi-Signalweg) kannst du dir sparen. Einfach Layer 1-16 für FoH und 17-32 z.B. für Monitor nutzen, FullMirror (MIDI hin und zurück) und fertig. Daran denken, dass bei SceneRecall keine Parameter gesendet werden ‼️

    Einfach straight und überlegt da dran gehen, aufbauen, TESTEN, überlegen wer noch daran schaffen muss, gründlich einweisen und NIEMALS einfach einem Fremdtechniker o.ä. überlassen mit den Worten "Das passt schon". ?

    So einen Aufbau muss man schon eher als eine Art "PersonalDevice" sehen.

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