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Beiträge von audiobo

  • verschwinden die FOH Plätze so langsam?

    • audiobo
    • 9. September 2015 um 13:59

    Zum Thema "Minimal-FoH" muss man auch bedenken, ob dieser gross genug ist, dass eine gewisse Sicherheitszone gegeben ist.
    Wie sich so ein Stoss gegen den Ellenbogen bei Tabletbedienung auswirken kann, hat wora vor einiger Zeit aus eigener Erfahrung ja schon beschrieben. Dementsprechend ergibt sich ein Mass von mind. 1x1m nur für die Bewegungsfreiheit des Technikers welche gewährleistet sein muss.

    Zur Erinnerung:

    Zitat von "wora @Ursprungspost"

    worauf ich aber eigentlich hinaus will:
    wie zum henker kommt man auf die idee, solch potente anlagen (immerhin lassen sich damit ohren kaputt machen!) einfach ohne weitere kontrolle auf das publikum los zu lassen? ob´s schön klingt oder nicht ist ja wirklich geschmacksache, aber ich halte das wirklich für grob fahrlässig.


    Diese Sicherheitszone erreicht man halt durch zusätzliche Abstandhalter (Technik, Erhöhung/Podest) oder entsprechende (bei fehlendem Abstand genügend hohe) Eingrenzung (Gitter/Zaun/Mauer). Hinzu kommt die Gefahr der, je nach Veranstaltung, "fliegenden Kaltgetränke"...

  • Pult Netzwerkadresse ändern

    • audiobo
    • 6. September 2015 um 18:13

    Sagen wir so: alles was zu einem Reboot führt, sollte man bei laufendem Programm vermeiden... ;)

    Bei Yamahapulten ändere ich ziemlich oft die Adresse auf 19.168.1.xx, da ich meinen Krempel idR. in diesem Adressbereich betreibe - was bei LS9/M7 ganz easy zwischendurch zu ändern war, hat bei meinem ersten CL5-Job zu einem "Oha"-Moment geführt und dafür gesorgt, dass ich den Job ohne Remote durchstehen musste (was in dem Moment aber auch ok war).

  • verschwinden die FOH Plätze so langsam?

    • audiobo
    • 6. September 2015 um 14:34
    Zitat von "simonstpauli"

    Und gute Kapellen, die unter 16 Kanäle brauchen, gibt es auch heute noch.

    Das ist richtig - witzigerweise sehe ich solche aber oft eher in Situationen, in denen eh schon alles stimmig ist... ;)

    Ansonsten: volle Zustimmung. Letzten Endes zählt, was wir daraus machen und wie wir innerlich und äusserlich damit umgehen.

  • MADI Signal über Koax-Kabel (Soundcraft SiEx2+Stagebox16)

    • audiobo
    • 5. September 2015 um 10:32

    Moin Mathias.

    Da Coax-Kabel (RG59) meines Wissens in der MADI-Spezifikation bis 100m vorgesehen sind und (vernünftiges Erdungs-/Massekonzept zur Vermeidung von Brummschleifen vorausgesetzt) häufig erfolgreich eingesetzt werden (z.B. als Standardausführung bei Digico), spricht prinzipiell erst einmal nichts dagegen.

    Wie die Kollegen schon sagten muss das Ganze natürlich elektrisch harmonieren (Abschlussimpedanz von Quelle und Senke = 75Ohm).
    Ich würde mich mit dem Anliegen direkt an Soundcraft/Harman wenden und fragen welchen Medienconverter sie dafür empfehlen würden...

    Und gerne mit Berichterstattung hier im Thread... :wink:

  • verschwinden die FOH Plätze so langsam?

    • audiobo
    • 3. September 2015 um 08:08

    Also, ich mache ja ehrlich gesagt kaum Stadtfeste, in DE gar nicht mehr, das letzte, in welchem ich dort involviert war (vor fast 2 Jahren), war ne etwas grössere Nummer mit extra Monitorplatz, 2x VI6 usw.
    Von daher habe ich vielleicht nicht so ganz den Überblick - aber:

    1. Von der Seite gemischt habe ich bereits vor 13 Jahren - ohne die Möglichkeit per iPad zu korrigieren. Multicorekabel waren halt sackteuer, vergriffen oder kaputt.

    2. waren, wie niggles schon sagte, auch die damals üblichen Anlagen (z.B. 2x 12" Horngeladen) in der Lage Übles anzurichten. Vor allem wenn man nicht hoch genug stapeln konnte und die hinteren Reihen "laute, lauter" geschrien haben... (Wir erinnern uns: 6dB pro Entfernungsverdopplung)

    3. (zur Soundqualität) ist halt die Fachkompetenz des betreuenden Personals nicht im gleichen Mass mit gewachsen, wie die Anzahl der möglichen Inputs, welche auch mittlerweile häufig ausgenutzt werden, bzw. die Erwartungshaltung von Besuchern mit stetig zunehmender audiophiler Erfahrung (so wie dir, wora).
    Ich kann mich nicht erinnern, wann ich die letzte Kapelle mit 2x Gitarre, Bass, Drums, 2x Gesang hatte...
    Keyboarder hatten damals ihre Submixer, wenn der Keyboardmix kacke war, dann war das halt so - hat man gewusst und in Gedanken abgehakt, bzw. ab und zu an der Lautstärke gedreht.

    Wenn aber jetzt das mittlerweile übliche Programm ankommt mit zusätzlichem Sequenzer, 6-10x Gesang, halbe Bigband usw. dann ist der Praktikant/Azubi/aushelfender Hobbymusiker, von Beruf Bäcker/DJ mit eigener Anlage/etc. pp. schnell überfordert.
    An der Stelle muss man aber dazu sagen, dass auch der Profi bei einem solchen Programm nicht mehr unbedingt mit Currywurst in der rechten und Kaffeetasse in der linken Hand das mal eben so aus dem Ärmel schüttelt.
    Und an dem Punkt erst macht sich meiner Meinung nach erst die FoH-Position in Erwartung an ein stadtfestübliches Klangerlebnis im Vergleich zu früher relevant bemerkbar - akustische Feinkost habe ich dort noch nie erwartet. (siehe auch niggles Anspielung an die früheren Bühnen - gibt es etwas akustisch grausameres als einen auf einer Seite offenen Planen-LKW?)

  • verschwinden die FOH Plätze so langsam?

    • audiobo
    • 2. September 2015 um 05:47

    "Warum möchten/haben Sie denn genau noch mal den Auftrag an mich (ge)geben?"

    Antwort A - "Qualität": "Sehen Sie, das hängt unmittelbar zusammen..."
    Antwort B - "Preis": "Gut, wenn ich schon finanziell suboptimal dabei rauskomme, dann möchte ich wenigstens so arbeiten, wie es mein Qualitätsanspruch für notwendig erachtet."
    Antwort C - "Weil Sie mir nun mal von meinem Bekannten XY empfohlen wurden.": "Und glauben Sie wirklich, XY würde ihnen irgendeinen Mist empfehlen?"

  • "Bässe mischen"

    • audiobo
    • 2. September 2015 um 05:39
    Zitat von "kob1"

    ...hab ich QSubs mit B2 gemischt erlebt. Ob das herstellerseitig so "erlaubt" ist weiß ich nicht...

    Ist es. Gab es genau so auch im Messworkshop von d&b. Nach eigener Aussage sind die verschiedenen Bässe in den Dxx-Amps kompatibel zueinander angepasst.
    Würde aber trotzdem immer etwas Platz dazwischen lassen... :wink:

  • Alternative zum Pipes & Drape System als F.o.H. Umrandung

    • audiobo
    • 31. August 2015 um 08:03

    Hier in der Gegend taucht immer mehr von diesem System auf:

    http://www.clipdisplay.de/messestaende/clip-modular/

    Ist ziemlich praktisch und vor allem leicht, aber wohl auch nicht unbedingt die Sparvariante...

  • Warum klingen Festival Mitschnitte IMMER bescheiden?

    • audiobo
    • 30. August 2015 um 15:02

    Was mir in letzter Zeit immer stärker auffällt, ist der unglaublich hohe Anteil von Ambience bei allen möglichen Aufzeichnungen/Übertragungen - ob bei der (heute mittag kurz reingezappt) Moderation des BuViSoCo (Elton hatte bei seinem Bericht aus dem Irgendwas-Room den gleichen Hallensound wie Raab als Bühnenmoderator, von daher schliesse ich ungewolltes Übersprechen klar aus) oder diverse Festivalmitschnitte im Radio: läuft beim Autofahren mal ein cooler Song vom Festival XY und ich drehe etwas lauter auf, zerreisst es mir beim Applaus regelrecht den Schädel.

    Wenn das bei den Produzenten die Auffassung von "Live-Feeling" ist, sehe ich für die nähere Zukunft schwarz in Punkto "akustisch überzeugende Live-Übertragung".

    An der Stelle kann ich übrigens auch die Argumente "kurze Umbauzeiten, eigene Bandtechnik, etc." nicht gelten lassen, da der Ambience-Anteil in den Händen des Ü-Technikers und nicht des Beschallers liegt.
    Die sonstige Mixqualtät lasse ich bewusst jetzt einmal aussen vor - bei den allermeisten Konzerten weiss ich schliesslich auch nicht wie's vor Ort live klingt (und wie es bei Zimmerlautstärke klingen würde -> subjektive Wahrnehmung durch Lautheitsempfinden).

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 24. August 2015 um 14:56
    Zitat von "djobi"

    Richtig. Ein voller Kühlschrank aber auch nicht.
    Ich muss aktuell noch 4stellig Kindergartenbeiträge bezahlen. Ist der Stadtkasse nach 2,5 Jahren doch mal aufgefallen. Ich hatte schon auf Verjährung spekuliert ...


    Dann heißt das aber nicht IDN, sondern "...zum Glück habe ich Jobs." Und die Priorität (Kühlschrank füllen) hast du ja eben gesetzt.

    IPad-mischen hatte ich auch am Wochenende: Insgesamt 11 Monitorwege (7x Wedge + 4x IE) von der FoH-M7, die mit knapp 40 Kanälen belegt war. Das eigentliche IDN an der Geschichte war allerdings: Ich wusste es schon vorher und habe es wg. privatem Stress irgendwie im Kopf beiseite geschoben. Also selber schuld.
    Ging auch. War nur für den FoH-Sound ein wenig blöd, weil man beim Konzert nicht mehr beliebig im Kanal-EQ nachkorrigieren konnte/durfte, zumal nicht alle zusammen am Vortag einen Soundcheck machen konnten (Bläser und Streicher kamen erst am Konzertabend dazu).
    Dafür ging es gestern bei mir komplett Rechner/IP/IPAD/IT-frei vonstatten, trotz Q1+RIO und d&b-Hang... nur das 100m-CAT5 Kabel hat dank zusätzlich vorhandener 90m-Trommel dann eher sekundäre Beachtung erfahren... :D

    Ach ja - IDN: 4x 50m-FBAS-Kabel statt RGBHV (für das Gastpult) sowie 12-Kanal-Unterverteilung mit Kabel (CA-COM male -> CA-COM female), Auflösung XLR-male->CA-COM female und Auflösung CA-COM female -> XLR-male+Genderchanger XLR-female-female; finde den Fehler... :roll:

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 24. August 2015 um 13:19
    Zitat von "djobi"

    Statt umsonst und draussen Sepultura live zu sehen und Bier zu trinken.

    Zitat von "djobi"

    Machmal sollte man einfach nicht sofort "hier" rufen.


    Reicht ja schon... persönliche Prioritäten sind nie zu unterschätzen.

  • Seeburg GL 24 Kombination mit G Sub

    • audiobo
    • 21. August 2015 um 13:51
    Zitat von "tobias kammerer"

    Es ist ein Irrglaube, dass dazu bestimmte Baugrößen nötig sind. Das gilt nur bei z.B. klassischen Hörnern oder Direktstrahlern.


    Interessant: also hat Seeburg einen Weg gefunden die Physik zu bescheissen...?!

    Zum Vergleich:
    1) http://www.seeburg.net/pdfs/produktpd…tenblatt_dt.pdf , Seite 2 (unten "GL 24 horizontal - 2D Directivity Plot")
    vs.
    2) http://www.dbaudio.com/fileadmin/docb…dbuch_2.4DE.PDF , Seite 6 ("Fig. 5: Abstrahlcharakteristik Q7 horizontal,
    Standard Anordnung")

    Beide Isobarengrafiken gehen bis +- 90° und lassen sich anhand der -6dB bzw. -12dB-Linien vergleichen; dabei kommt man zu folgenden (ungefähren) Frequenzen wo diese Linien die +-90° schneiden:

    1) GL24: -6dB@700Hz / -12dB@950Hz (plus Ausreisser bei ca. 2,1kHz) , Gehäusebreite 19cm

    2) Q7: -6dB@400Hz / -12dB@800Hz , Gehäusebreite 30,8cm

    Dies korreliert ziemlich eindeutig mit den üblichen Annahmen über den physikalischen Zusammenhang von Gehäusebreite und Wellenlänge...

  • Günstige minimal Audioübertragung über RJ45 gesucht

    • audiobo
    • 20. August 2015 um 09:03

    e-on: Phantomspeisung = +48V auf pos. und neg. Ader gegen Masse - Fehlt die Masse, können die 48V am Mikrofon nicht aufgebaut werden.

    DMX-Std sagt 120Ohm, in der Praxis werden 110Ohm-XLR-Leitungen, welche auch AES-3-tauglich sind, verwendet. CAT5 (5e/6/7) hat ebenfalls 110Ohm. Also: freie Bahn diesbezüglich...

  • Seeburg GL 24 Kombination mit G Sub

    • audiobo
    • 20. August 2015 um 08:53
    Zitat von "kob1"

    Schön, dass dieser Bereich bei der reinen Sprachbeschallung der Kategorie "Hauptsach' man verstehts" völlig irrelevant ist...


    Wenn die Sprachbeschallung hochwertig (natürlicher Klangeindruck, guter STI / wenig Nachhall, etc.) sein soll jedoch, ist auch dieser Frequenzbereich vonnöten. Ein schönes Dokument um dafür das Bewusstsein zu schärfen, auch wenn es sich primär um Raumakustik und musikalische Darbietung dreht, ist dieses hier: http://www.sengpielaudio.com/DasVernachlaes…s-Fundament.pdf

    Man darf nicht vergessen, dass eine geringere Richtwirkung in einem bestimmten Frequenzbereich nicht nur zu weniger Gbf neben/hinter dem Lautsprecher führen kann, sondern auch einen höheren Diffusschallanteil provoziert. Je nachdem, welche Begrenzungsflächen sich störend auswirken (Decke/Boden oder Rück-/bzw. Seitenwände), muss man sein Beschallungswerkzeug auswählen und optimieren.

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 19. August 2015 um 09:04

    Grundsätzlich hast du damit erst einmal recht - ich mache so etwas mittlerweile allerdings nicht mehr:

    1. muss man leider auch davon ausgehen dass der Typ hinter einem sich nicht 100% im Griff hat - wenn er sich dadurch erschrickt und zu stark bremst oder sogar das Steuer herumreißt, kann das echt bittere Folgen für den nachfolgenden Verkehr haben. Ich weiß, bei den meisten ist das nicht der Fall, aber die Gefahr bleibt...

    2. hilft es nur für den Moment - belehrt fühlt er/sie sich dadurch nicht, beim nächsten Mal fährt er auch wieder so dicht auf

    3. entsteht so die Gefahr von Retourkutschen - in der jüngeren Vergangenheit hat sich ein zuvor drängelnder Porsche (auf der linken Spur war schon Kolonne fahren mit 110-120 angesagt, 120 ist eh Maximum (Schweiz)) mit einer anschließenden Starkbremsung bedankt


    Ich schau lieber, dass ich selber mit meinen Abständen safe bin, und riskiere lieber, durchs vorbeilassen ein paar Sekunden zu verlieren. Hatte letztes Jahr nachts noch 2 Wagen vor mir die mit ca. 150/180 und dämlichen Bremsmanövern ineinander gerauscht sind, das brauche ich selber nicht unbedingt (allein schon der Aufwand als Zeuge, weil der Dämlack wegen der Strafanzeige auch noch völlig schwachsinnige Falschaussagen getätigt hat... :roll: )

    Ach ja - IDN: Zeitplanung aufgrund von der vom Navi angegebenen Ankunftszeit - warum muss man eigentlich immer wieder erläutern dass das bei über 800km Fahrweg nicht ganz passen kann? tanken, essen, Stau, Zoll, Mautstationen, usw. - und in den meisten Ländern gibt es nun mal ein Tempolimit...

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 13. August 2015 um 20:09
    Zitat von "treibsand"

    Ich persönlich zweifele ja ein bisschen an der Kompetenz eines Tonlers, der Rider verschicken lässt, auf denen sein Name nicht als Ansprechpartner auftaucht.


    Der ist gut... :D

  • Defekte Motorfader -> Remote Hindernis?

    • audiobo
    • 12. August 2015 um 09:53

    Als Workaround kann man ja beim Pult auf eine nicht verwendete Faderebene (unbenutzer Aux, Layer, etc.) gehen oder, je nach Pult (PM5D, CLx, Digico SDxx,...) evtl. gar in den Offline-(Preview-)modus wechseln und nur remoten (Achtung: Gedankenansatz - ob die Fernsteuerung dann noch tut sollte unbedingt getestet werden).

    Allerdings, bei einer Anwendung wie von billbo im anderen Thread beschrieben ohne Hardware-Fader definitiv sehr ungeil in der Handhabe.

    Beim M7 kann man, statt Kanäle kopieren und umpatchen, noch die ChannelMove-Funktion zu Hilfe nehmen, man muss sich allerdings definitiv merken (und nachvollziehen) können, was da wie verschoben wird. Am besten immer von hinten leere Kanäle auf die kaputten Fader dazwischenschieben.

  • Befähigungsnachweis für Pultbetreuer?

    • audiobo
    • 11. August 2015 um 09:28
    Zitat von "wora"

    denn im gegensatz zu dem für den kunden erstmal nicht nachvollziehbaren manko "wo ist der userlayer" waren kaputte mischpulte und kabel natürlich ein grosses ärgernis, aber definitiv viel leichter nachvollziehbar. denn das war ja wirklich kaputt, ...

    Dagegen sprechen aus meiner Sicht leider ein paar Dauerbaustellen in der Vergangenheit - bei 1-2 Verleihern wusste ich genau, dass die Kabel noch den selben Zustand hatten wie 3 Jahre zuvor - die Jobs hatten sie trotzdem... (Dumping ist ja auch keine Erfindung der digitalen Neuzeit). Und dem technikdesinteressierten Zuhörer ist's eh schnuppe, warum er gerade kein Delay, Gesang, Keyboard etc. hört, er denkt sich entweder "Kacksound" oder "ich brauch mehr Bier"...
    Und ganz ehrlich: Damit beim unbekannten Digipult ein Eingangskanal sporadisch ausfällt, seltsame Geräusche macht, etc. muss schon einiges an Fehlbedienung passieren - da suche ich lieber 3-4 Songs lang nach einem Workaround für die Effektbedienung.
    Und nein, es soll nach wie vor keine Entschuldigung sein, ich sehe es allerdings in der Tendenz doch eher als "Luxusproblem". Entscheidender sind dann doch Dinge wie FoH (bzw. SoH)-Platz und eine anständige Infrastruktur...

    (Mit bestem Gruß aus Südfrankreich, wo ich mich morgen vermutlich mit Shure WH30 und SLX für ein paar Opernsänger herumärgern muss, weil sie hier nichts anderes organisiert bekommen haben. Zum Glück habe ich wenigstens meinen Luxus-FoH-Platz (01V96 :D ) und eigene Kabel und kleinmembraner dabei... :wink: )

  • Befähigungsnachweis für Pultbetreuer?

    • audiobo
    • 10. August 2015 um 10:50

    marian: Ich weiß gar nicht was du hast, gefahren bist du doch... 150km immerhin... :D

    Und die Analogie stimmt im Übrigen in soweit überein, dass du dir keine Einweisung hast geben lassen in die gerätespezifischen "Specials". (Etwas ähnliches hatte ich übrigens auch mal, als ich damals das erste Mal Mercedes gefahren bin - heutzutage trete und drücke ich einfach mal sofort auf alles was ich finden kann, wenns nicht mehr geht :wink: :twisted: )

    wora: ganz ehrlich - wenn du die Wahl hättest zwischen nicht gefundenen Userbänken und maroder Siderackverkabelung, kaputten Insertbuchsen oder Multicores mit defekter Masse (als vergangene Stadtfestkrankheiten), was wäre dir lieber?
    Immerhin war doch das Essen gut... :wink:
    (Bei den unterschiedlichen (verbreiteten) Pulten hast du wenigstens prinzipiell die Chance dich durch persönliche Weiterbildung darauf vorzubereiten)

  • QL5 nicht spontan bedienbar ?

    • audiobo
    • 9. August 2015 um 17:58

    Ganz einfach - den nächstgelegenen Gemeindesaal ansteuern, Internetleitung checken, Kamera organisieren, aufbauen (der Tourleiter macht derweil ne coole Unterkunft klar); zum passenden Zeitpunkt ein Fernkonzert spielen und sich über den kurzen Heimweg freuen. Für irgendwas muss diese Videotechnik doch gut sein... :D

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