Ich bring dir demnächst noch Digico bei, dann bist du erst mal gerüstet :D. Dafür brech´ ich mir gerade einen ab bei der Show-Vorbereitung auf dem ilive - Editor für nächste Woche. Ist irgendwie nicht meins... Vor allem auf dem kleinen Bildschirm hier... :?
Beiträge von audiobo
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Is ja witzig - abgesehen von GEQ entspricht dein Aufbau quasi dem ChannelView vom Venue-Editor, welcher auch am Pult selber auf dem Bildschirm zu finden ist - abgesehen davon, dass der Editor (übrigens scheinbar als einer der wenigen :roll: ) noch auf einen 1024x768 Bildschirm passt, ohne wie blöd hin und her scrollen zu müssen. :wink:
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Zitat von "billbo"
Es gab schon mal eine Technologie, mit der so was recht problemlos zu bewältigen war.
Aber auch bei dieser Technologie ist man dann davon abhängig, ob das Siderack verkabelt bzw. überhaupt funktionierende Verkabelung vorhanden ist.Da geht ein Softwarepatch eigentlich einfacher, ist halt nur je nach Pultdesign verschieden zu realisieren.
Die große Schelle gehört hier doch wieder mal dem Verleiher/Pultbetreuer verpasst, der nicht vernünftig vorgearbeitet hat - denn ganz ehrlich: man kann auch auf der SD8 ein allgemein gut nutzbares Bandsetup vorbereiten, mit genug Effekten, ein paar Subgruppen, etc.wora: Heißt das, du hast tatsächlich analoge Dynamics eingeschleift aufgrund des Handlings???
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dann eher Crestfaktor-gesteuert - sonst reißen die den Input noch mehr in den roten Bereich...
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Meiner Einer ist bis jetzt mit gebrauchten IBM/Lenovo Thinkpads ganz gut gefahren, die gibt es öfter bei diversen Online-Händlern (z.B. Itsco, Harlander) wenn ein größeres Unternehmen mal wieder neue Rechner zur Abschreibung braucht. Nach einem passenden Modell müsstest einfach mal schauen (ein T61 liegt z.B. bei ca. 260,- Euro).
Nur das Betriebssystem sollte für die Anwendung vorher von den ganzen Business-Tools befreit werden.
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Zitat von "Wurst Werner"
3. Was sollte unbedingt behandelt werden?
Na DU, wenn du mit dem Haufen Arbeit dann endlich fertig bist...

Da ist ein Zwanni für 40 Stunden ja schon echt als geschenkt anzusehen.
Um so blöder, dass das diesen Monat nicht klappt mit deinem großen Setup - das hätte man direkt mal mit verwursteln können... -
Ja, da hast du im Prinzip schon recht, sorry ich hing mit meinen Gedanken noch ein wenig hinterher - das liegt wohl daran, dass mir in der Praxis noch nie eine Komplettauslöschung (was dann ja auch immerhin schon eine Totalreflektion wäre) untergekommen ist, nur stärkere Dämpfungen, wenn mal wieder einer ein ganzes Funk-Rack mit RG59 verdrahtet oder undefinierte BNC-Adapter verwendet hat. Wobei ich aber bei diesen Jobs auch nie die Zeit hatte, mal ein wenig mit den Frequenzen herumzuprobieren.
Es ist halt wieder mal die Frage nach Theorie und Praxis...
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wie gesagt, es geht erst einmal ums Grundsätzliche.
Ansonsten bin ich z.Z. ein wenig am herumprobieren. Heute hatte ich testweise neben dem vorhandenen Shure Aktiv-Paddel (konventionell mit RG58 angeschlossen und 10dB Boost) eine Ground-Plane der Marke Eigenbau mit einem alten 20dB Antennenverstärker in Betrieb und ich muss sagen das spielt soweit richtig gut.
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Ehrlich gesagt, kommt mir das mit den F-Buchsen und den 75Ohm zumindest beim Booster sogar gelegen, dadurch lassen sich die weitaus günstigeren SAT-Installationskabel nutzen - auch die einfachen Antennenstecker sind für die Festinstallation durchaus ok, da werden einfach die Kabel irgendwo direkt festgestrapst.
Das Omnitronic-Teil ist zwar durchaus interessant und für unterwegs bestimmt eine gute Alternative zu den "amtlichen" Herstellern, kostet aber auch noch über 80€ und macht im Vergleich nur 10dB. Mit einer passiven Antenne müsste ich dann u.U. auch wieder 2 hintereinander hängen.
Der UA-1000 liegt dann auch noch bei 400,- Euro, bei den TV-Verteilern gibt es schon welche mit 4 Abgängen für 30,- (x2), etwas bessere, z.B. von Hirschmann, für ca. 70,- Euro.
Davon abgesehen geht es mir darum, ob es einen grundlegenden, u.U. Performance-beeinträchtigenden Unterschied (Grundrauschen etc.) gibt oder die Unterschiede nur "äußerlicher" Natur sind, welche für den mobilen Einsatz natürlich fraglos wichtig sind. -
Ich hab da mal eine Frage an die Wireless-Spezialisten:
Gibt es, wenn solche Sachen wie Wetterfestigkeit und Fernspeisung über das Antennenkabel irrelevant sind, einen triftigen Grund der dagegen spricht, statt der "teuren" Booster/Splitter von Sennheiser, Shure usw. einen einfachen, günstigeren Antennenverstärker/Verteiler aus dem TV-Bereich zu verwenden, wenn die doch recht hohe Verstärkung (20-30dB) zum Rest (Kabellänge etc.) passt?
Die Fehlanpassung von 75 auf 50 Ohm ist jedenfalls für mich keiner, das holt der Verstärker locker wieder auf. Daher die Frage, ob sich tatsächlich praktische Nachteile ergeben können.
Und keine Sorge, ich will keinem auf irgendeiner Baustelle einen Bastelhaufen vor die Füsse werfen, es geht eher um Installation über die Sommermonate, wo bei dieser Variante kaufen halt günstiger wäre als anmieten.
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Zitat von "billbo"
Und dort gab es (früher Pflicht, freiwillig z.T. heute noch) einen schönen Brauch: die Walz, eine im Anschluss an die Lehrzeit zwecks Erfahrungssammlung mehrere Jahre dauernde Berufswanderschaft mit 50 Kilometer Bannkreis rund um den Heimat – und/ oder Ausbildungsort.
Genau das sollte auch vielen Festangestellten in manchen Firmen (am besten seit der dort gemachten Ausbildung zum VT oder Praktikum) am besten "alle Jahre wieder" mal widerfahren.
Zitat von "billbo"Mörder Maloche, wenig oder kein Schlaf; oft unter besch...enen und manchmal lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen; immer für schmalstes Geld.
Schön, wenn man irgendwann gelernt hat, dass es auch anders geht - scheiße, wenn man immer wieder mit Leuten zu tun hat, die das seit 30 Jahren nicht in die Birne kriegen.
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außerdem darf man nicht vergessen, dass die Dame auch über ausreichend (Hör-)Praxis verfügen dürfte, wenn sie vorher schon Klassik für´s Fernsehen und so weiter gemischt hat - Pop ist einfach dann nur andere Musik, welche sie bestimmt vorher auch mal gehört hat. Ich finde es müssig über solche Informationswege die Ausbildung zu bewerten, dafür muss man schon den Werdegang einer Person miterleben. (womit ich keinesfalls die SRT diskreditieren oder mit der SAE auf eine Stufe stellen möchte - da ich die SRT-Ausbildung nicht kenne kann ich das ja auch gar nicht)
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Zitat von "oton"
Ich denke auch, das für jemanden, der das Pult dann vollständig "neu" lernen muss egal ist, ob es jetzt Yamaha, A&H oder Digico ist,...
Im Prinzip sehe ich das genauso, allerdings neige ich zusätzlich dazu, dass ganze aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten:
Für mich als Techniker mit Ambition den Weltrekord im Querverstrickungsrouting aufzustellen, passt Digico mit seinem großen Bildschirm ganz gut ins Konzept. Ein Musiker, der mal schnell etwas nachregeln möchte, braucht da vielleicht ein etwas klareres Fader/Knöppe-Konzept. Oder er gehört zur Generation Laptop und ist gewohnt alles mit der Maus zu machen, da ist dann wiederum der Editor etwas unglücklich gestaltet.
Wenn man dann noch den Preis sieht und bedenkt, dass eine I/O-Erweiterung nur mit Digico- oder Madi-Komponenten möglich ist, ist das m.M.n. für den "Partyband-Bereich" eher suboptimal.
Eine SD11 macht am meisten Sinn in einem schon bestehenden Digico-Umfeld.Da stellt sich eine iLive IDR bereits etwas anders auf - man kann mit Engine und Laptop beginnen und weiter aufrüsten - ob mit Adat/Aviom, Madi, Ethersound oder Dante. Als Controller iPad, Laptop, PL6, R72, T...
Außerdem scheinen sich mittlerweile viele kleinere und mittlere Firmen eine iLive zu kaufen, was in Sachen Erweiterbarkeit / Übertragbarkeit sehr von Vorteil sein kann.Die sicherlich preiswerteste und doch klanglich hochwertige Lösung ist ein SAC-System - da kann man schon mit etwas Einkaufsgeschick für 1500,- bis 2000,- Euro sich ein hevorragend klingendes Setup zusammenstellen - allerdings muss man das wirklich wollen, inkl. der Bereitschaft sich intensiv mit Computerkonfigurationen auseinanderzusetzen und auch schon mal den Sonntags-Nachmittags-Bastelfrust mit einem Bier runter spülen zu müssen.
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Jaja, die Invasion der Würste...

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Zitat von "R880"
Wieso, hält das Beta 57 mehr als das 57er aus? Steh auf der Leitung....
Dieser dusselige Plastikring am SM57 geht gerne schon mal fliegen und dann ist es auch nicht mehr weit, bis die ganze Kapsel raushängt. Ich hatte auch schon 57er, die in der Mitte durchgebrochen waren (da wo die zwei Schafthälften zusammengeschraubt sind). Ob das Beta dort stabiler ist weiß ich nicht, aber irgendwie habe ich bei den Dingern ein vertrauenserweckenderes Gefühl, vor allem beim 56.
Was beim SM57 auch nerven kann, ist das Gerappel von dem Plastikring, wenn man eine sehr basslastige Bühne hat - vor allem weil sich das dann wie ein zerschossener Lautsprecher anhört. -
Zitat von "R880"
Meisstens kommt dan oben aber das 57er hin, da hier am wenigsten kaputt geht,
wenn ein Schlag daneben geht.Das kenn ich aber anders
Wenn´s nicht kaputt gehen soll, dann nimmt man eher ein Beta57/56 oder ein M201. Wobei mancher Drummer selbst einen massiven Stahlblock durchhauen würde... -
Zitat von "der diak"
Nun trug es sich zu, daß am gestrigen Tag, nachdem auch die 2.Supportacts erfolgreichst betreut wurden, der letzte Szenenwechsel auf den Hauptact stattfand, soweit so normal, ABER: der Gastmischer am Slavepult tobt Tod und Deibel, keine Gains würden mehr stimmen, alles am Clippen. Bei mir am Pult ( Master) aber war alles orginal so, wie beim stundenlaaangen Soundcheck eingestellt.
hmm... vllt. zum falschen Zeitpunkt den Tracking-Modus in den Kanälen gewählt? Wenn der Gain stimmte kann der Fehler ja nur über die Trim-Regler gekommen sein...
in Verbindung mit einer falschen Scope-Einstellung.
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Zitat von "Jonnytrance"
Simu: 100Hz LR24 Filter, Bass +6dB, Top 0dB.
erst bei ca.220 Hz werden beide Wege gleichlaut sein (akustisch). Und etwa bei 140Hz erreicht der Sub ursprungliche -6dB Punkt (wie der auch vorher bei 100Hz gewesen).
Also bei mir lag in der gleichen Simu der Kreuzungspunkt beider Linien bei ca. 120Hz. Das sind für mich +20%, natürlich linear betrachtet, auf Logarithmen-Umrechnung hatte ich jetzt keinen Bock
Zitat von "Jonnytrance"Der Punkt wo beide Wege dann gleichlaut sind wird auch durch Shelving verschoben. Shelving wird dann ganz gut Bassweg anheben und nur gering den Topweg.
Wenn du den Sheving ausschließlich im Bassweg einsetzt ja, wenn er vor der Frequenztrennung sitzt dann nicht. Jede Änderung im Übernahmebereich wird dann von Bass und Top gleichsam getragen, also keine Verschiebung. Andernfalls müsste auch jedes Kanal-EQing, jedes unterschiedliche Signal deine Trennfrequenz verschieben. Happy-Random-Crossing nennt man das wohl.
Mal es dir einfach mal auf, erst linear und dann auf beiden Wegen mit der entsprechenden Anhebung die der Filter macht. Der Kreuzungspunkt beider Linien wird auf der Frequenzachse keinen Millimeter weichen.Jens: Bei der Disco kommen ja noch Tops hinzu, also stimmt das Setup dort ja mehr oder weniger.
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Naja, "Haustechniker" bin dann in dem Fall ich - oder der Kollege.
Das Problem kommt in diesem Fall u.a. auch daher, dass bei der Disco zusätzliche Tops auf der Rückseite des Raumes mitlaufen.
Es gibt am Controller zwar unterschiedliche Input-Setups, allerdings scheinen diese nur bedingt auf das Problem abgestimmt zu sein. Um da etwas dauerhaft umstellen zu können, wird das allerdings erstmal einen bürokratischen Rattenschwanz hinter sich her ziehen, wer da überhaupt irgend etwas machen darf.
Im Moment versuche ich eher alle, die da mehr oder weniger fest arbeiten in Bezug auf die Problematik zu sensibilisieren, sind zwar zum Teil echt fitte Kollegen für FoH und Monitor aber leider nicht so eingearbeitet in das Thema Systemtechnik.
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Zitat von "guma"
Äh ... alles super, die Phasenlage im crossover Bereich zwischen Lautsprechern ist ein prima Thema und ja es hat auch entfernt was mit Equalizereinstellungen zu tun ...aber eben nur entfernt also bitte 'back to topic' !
Jetzt mal Phase hin oder her - Wenn man sich das Ganze aus der praktischen Sicht des gemeinen Schraubers anschaut, sieht es doch eher so aus:
Von einem linearen System ausgehend, verschiebt eine Anhebung des Bassweges um 6dB die Trennfrequenz um ca. 20% nach oben. Je nach Flankenstelheit hat man dann im Grundtonbereich eine mehr oder weniger plötzliche Anhebung, die man ausgleichen muss - im Idealfall mit einem Shelving-Filter, welcher über eine einstellbare Güte verfügt (was selten genug ist). Da man aber meist nur den Übernahmebereich als Problem wahrnimmt (und dann auch nicht unbedingt als falsche Systemeinstellung), hat man hier direkt schon mal den ersten Griff zum GEQ oder PEQ.
Dazu kommt allerdings noch, das bei einigen Anlagen die Bässe eh schon so hoch getrennt sind, wie sie noch sauber spielen. Wenn jetzt die Trennfrequenz angehoben wird, holt man sich auch den Problembereich nach vorne - dass einige 18"er schon bei 160Hz ganz schönen Mulm produzieren können ist ja auch nix neues. Hier spielt unter anderem eine Rolle ob im Hersteller-Preset zusätzliche Resonazfilterung vorhanden ist oder man sich dachte "das hört ja eh keiner mehr". Also wieder ein Griff zum EQ.
Ganz konkret weiß ich von einer bestimmten Clubanlage, welche auch für Disco genutzt wird: Wenn ich dort die Bässe um 6dB absenke und dann noch 2 Raummoden schmalbandig herausfilter ist alles tutti, dann komme ich mit Hochpass und minimal-EQ auf den Vocals aus und brauche eigentlich nur bei der Kick und dem Bass mal ein bisschen dazugeben - wenn nicht, weil ich vom Kollegen übernehmen muss, dann sieht´s irgendwann böse aus - auf Kanälen UND der Summe.