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Beiträge von audiobo

  • LS9 od. M300 od. R72

    • audiobo
    • 6. Mai 2011 um 08:06
    Zitat von "wora"

    beim ganging wählt man einfach im touchscreen das gewünschte ganging aus


    Tja, wenn ich das mal irgendwo gefunden hätte... :?

    Zitat von "wora"

    wenn man sich auf ein system eingeschossen hat, und sei es noch so komliziert, empfindet man die anderen systeme eher als belastung, einfach weil der arbeitsablauf ein anderer ist.


    Jein. Als ich im Dezember plötzlich `ne D-Show vor der Nase stehen hatte, gab es auch ein paar Dinge, die mich gestört haben, aber wenn ich ne schicke, übersichtliche I/O-Kreuzschiene vor der Nase habe, stimmt mich das direkt schon mal versöhnlich :D. Das schöne für mich: man kann praktisch das ganze Pult über den Bildschirm bedienen und muss keine auf der Oberfläche verteilten Taster suchen. Nur etwas unflexibel, das Ganze. (Der Babysitter während der Va war dann übrigens meiner einer :D, jedenfalls für den Supportact)
    VI6 hatte ich jetzt auch nicht oft vor der Nase, da sind aber eigentlich die meisten Dinge selbsterklärend - zum Konfigurieren muss man halt den All Busses-Taster kennen. VI1 sah genauso aus, bei der SIcompact gab es fast gar nichts zu suchen, aber die Kiste ist Featuremäßig auch nicht so dolle.


    Um auf den Vergleich zurückzukommen: M300 kenne ich leider nicht, die Wahl zwischen LS9 und R72 wäre von der Anwendung abhängig. Beide haben da Vor- und Nachteile. Von den Features liegt auf jeden Fall die iLive vorne, ganz klar. Was den Vergleich zusätzlich noch etwas "unfair" macht, ist die Tatsache, dass ich seit eh und je noch meinen Tablet-PC mit an der LS9 hängen habe für Grafik-EQs und Übersicht etc., was sicherlich bei iLive auch geht, da werde ich mir aber noch mal den Editor anschauen müssen.

  • LS9 od. M300 od. R72

    • audiobo
    • 5. Mai 2011 um 22:19
    Zitat von "wora"

    wie wär´s mit ein wenig mehr info zu diesem offenbar unglücklichen vorfall?


    Türlich.
    Nix Babysitter - Job war eine Industrienummer, ein paar Funken, Live-Schalte via Tandberg-Codec und Dolmetscher. Gestern Abend Aufbau, heute Mittag VA. Also alles nix wildes, die Anzahl der Fader ist dabei an sich nicht das Problem. Eigentlich ein genau passendes Pult für den Einsatzzweck. Zuhause am Editor aufarbeiten war bei den paar Stunden Schlaf auch nicht drin.

    Die Kommunikation war ein Problem und ich hätte auch das sonst immer genutzte 01V96 nehmen können, aber man will ja mal weiter kommen... Außerdem ist das ganze akustisch doch recht heikel mit den Lautsprechern hinter den Rednern usw.

    Zitat von "simonstpauli"

    Es gibt übrigens auch die Routing-Seite, auf der man in beide Richtungen die Routings sehen kann, auch auf Aux-Wege.


    Dies gilt aber nicht für die Matrix. Da sieht man nur im Matrix-Weg die Quellen, aber in der Gruppen/Main-Ansicht kann man nicht sehen, wo das Signal überall hingeht - bei den Yammis sieht man das sofort in der Kanalzug-Darstellung, bei Digico übersichtlich in einer Kreuzschienen-artigen Darstellung.
    Und das ist der Punkt der mich stört - ich habe lieber alles etwas kleiner und dafür komplett als ständig zwischen verschiedenen Seiten hin und her springen zu müssen.
    Auch die Ausführung mit den dedizierten Tastern auf der Oberfläche - für mich gehören seit eh und je, ob analog oder digital, Auxsends und Routing zum Kanalzug. Und wenn es nur in der Übersicht ein Softbutton ist, der die entsprechende Routing-Seite öffnet.

    Ein paar Dinge sind auch echt angenehm in der Handhabung, z.B. kann man sehr bequem, schnell und genau mit einem Stift die Grafik-EQs bedienen.
    Nachteilig empfinde ich wiederum, dass zuletzt angewählte Parameter wie z.B. Treshold nach einem Seitenwechsel wieder neu angewählt werden müssen und nicht markiert bleiben. Auch beim PEQ könnte das ganze noch intuitiver funktionieren, wenn automatisch der Encoder auf den Bandbreitenregler des gerade markierten EQ-Bandes springen würde.

    Wie das mit dem Ganging funktioniert habe ich auf die Schnelle nicht herausgefunden, ich vermute aber mal, das hat mit der Assign-Taste zu tun, die ich praktisch erst während der VA entdeckt habe.
    Das verwirrende mit dem Touchscreen war, dass man bei einigen Darstellungen mit Scrollbalken (z.B. Routing) nicht den Balken anfassen und verschieben kann, sondern auf diese Pfeile drücken muss, was ich normalerweise nie mache. Aber ich habe heute eh die ganze zeit mit Stift gearbeitet, was sowieso wesentlich präziser ist.
    Was das Filemanagement von Digico angeht, für mich ist das irgendwie ganz normale Computerprogrammlogik, Save, Load, Save As, Partial Load (was allerdings noch etwas verbesserungswürdig ist, wie Guma im Digico-Thread bereits bemerkte)

    Vieles ist halt auch wirklich subjektiv und Geschmackssache.

  • Jemand etwas WebSpace für SAC Tutorials übrig?

    • audiobo
    • 5. Mai 2011 um 21:57

    [edit] marcoboy: recht haste :D

  • LS9 od. M300 od. R72

    • audiobo
    • 5. Mai 2011 um 01:38

    Hatte heute nachmittag einen erzwungenen Erstkontakt ohne Vorabinfo mit der R72 - also meinen Geschmack trifft das mal gar nicht. Für Geschichten wie Routing, Konfiguration, etc. gibt es viel zu viele Seiten, die man per Hardware-Button anwählen muss. Eine vernünftige Übersichtsdarstellung für Routing, Auxe, Matrizen habe ich auch nicht gefunden. Die Sache mit den Mix-Buttons ist zwar ganz nett, aber bei Jobs mit n-1 Schalten und so `nem Kram will ich auf einen Blick sehen können wo mein Signal überall landet. (zur Erinnerung: das Teil hat nur 12 Fader)
    Auf dem Screen wird vergleichsweise wenig, aber groß dargestellt - dafür treffe ich mit meinen Patschefingern aber außergewöhnlich wenig, da hab ich auf ner Digico (der das ja wegen ihres Informationsüberflusses auf dem Bildschirm nachgesagt wird) weniger Probleme.
    Wie ich den Oszillator route habe ich bis zum Schluss nicht herausgefunden. Speichermanagement ist aus meiner Sicht gewöhnungsbedürftig, aber machbar.

    Schön ist, dass man im EQ einfach reingreifen und mit dem Finger Freq und Gain ziehen kann.

    Aber: warum zum Teufel geht das Ding für 25 Sekunden auf "busy", wenn ich in der Configuration mal ein paar Kanäle als Stereo definieren möchte???

    Ich habe das Gefühl, das ist das erste Pult, für das ich wirklich mal das Manual zur Hand nehmen muss...


    Ist aber nur meine persönliche Meinung.

  • AirFader (LS9 Stagemix auf Windows)

    • audiobo
    • 5. Mai 2011 um 00:57

    Ich habe mir heute auch mal das Demo angeschaut (danke übrigens für den Hinweis) - in ein paar Punkten ist es der Ipad-Lösung eigentlich echt vorzuziehen, da wesentlich mehr Parameter regelbar sind und man auch in der Übersicht die Anzahl der gleichzeitig angezeigten Fader einstellbar ist. Der einzige Nachteil ist wohl, dass Multitouch wahrscheinlich nicht explizit unterstützt wird.

    Wenn dann gleichzeitig parallel der Studiomanager mit einem anderen Rechner noch funktioniert, ist das sogar ein erheblicher Vorteil.

  • Sehr interessanter Rider

    • audiobo
    • 3. Mai 2011 um 10:59
    Zitat von "gert"

    Die andere Art ist die wo der Veranstalter froh ist das er die Band hat ( Das sind ganz wenige) Da bringt die Band alles mit und es reicht ne Steckdose.


    ...oder klärt vorher telefonisch/per Email was alles benötigt wird. (z.B. bei einem Einzelgig in Übersee)

    Schön ist auch immer der Abschnitt, in dem steht, dass die Bühne mind. 12x10m groß sein muss - damit die sich dann doch mit 4-5 Leuten auf eine 8x5m Clubbühne stellen :D

    Zitat von "gert"

    Die eine Art ist bei der der Künstler froh ist das er einen Gig hat ( Das sind die meisten Shows ). Da wird genommen was da ist und eine Channel Liste reicht da völlig.


    Das setzt aber voraus, dass jeder Beteiligte seinen Job einigermaßen ernsthaft betreibt.
    Ich denke mal, dass einige so einen Rider aufsetzen, weil die echt keinen Bock darauf haben, dass der Veranstalter den nächsten Plastikboxen-Verleiher-DJ damit beauftragt, dessen Anlage schon bei 50%-Hintergrundmusik zerrt. Das macht weder dem Musiker/Techniker noch dem Besucher Spaß, nur der Verleiher/DJ klopft sich stolz auf die Brust, hat wieder etwas für seine Referenzliste (die sonst ja nur aus Jobs besteht, bei denen er mal eine Kiste geschoben hat) und der Veranstalter zählt im Hinterstübchen grinsenderweise die Geldscheine von den Biereinnahmen, da er den DJ noch auf die Hälfte des (viel zu geringen) Kostenvoranschlages gedrückt hat.

    Viele scheinbar hoch gegriffene Forderungen erledigen sich oft mit einem Telefonat und alle sind happy.

    Und nebenbei gibt es Veranstalter/Deppen, die bis heute noch nicht begriffen haben, dass es für die LocalCrew eine Zeitersparnis darstellt, wenn man auf der Basis einer Channellist und eines Stageplots schon mal alles vorbereiten kann - dann aber hinter einem steht warum man eine halbe Stunde vor Einlass noch nicht fertig ist, obwohl die Band ja schon vor 10min mit ihrem Kram angekommen ist... :roll:

    Ich finde den Rider(abschnitt), den Klauston da bekommen hat völlig ok - er erfüllt voll und ganz seinen Zweck, nämlich den Bedarf nach Kommunikation auf Technikerseite und Darstellung der Tatsache dass das Frequenzspektrum etwas weiter ausgenutzt wird als normal - ob die Angaben physikalisch alle so ihre Richtigkeit haben sei mal dahingestellt.

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • audiobo
    • 1. Mai 2011 um 20:36

    Hmm, bei Reichelt kostet 1m bzw. 1,5m 1,10Euro und die spielen bei mir ohne Probleme. Gibt es halt nur nicht als 0,5er.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • audiobo
    • 1. Mai 2011 um 16:47

    Da steht zwar dran "für Einbaustecker", aber da die Innen-Durchmesser identisch sind, sollte da auch genauso auf einen Kabelstecker passen ;)

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • audiobo
    • 30. April 2011 um 15:05

    Du könntest diese hier nehmen:

    http://www.neutrik.com/de/de/industry…SCM_detail.aspx

  • Sehr interessanter Rider

    • audiobo
    • 30. April 2011 um 11:24
    Zitat von "linearray"

    Generell hat sich seit der 100er Limite der Mix etwas Richtung HiFi gewandelt

    HiFi hätte ich gerne, mit 8 115HiQ plus Drumfill auf der 8x5-Bühne in einer 800er Location mit viel Beton und Haudrauf-Mucke kannste das aber knicken. :/ Und mit Plexiglas kommt dieses Klientel irgendwie nicht klar...

    Ach und die 100dBA waren nicht explizit gefordert, aber wenn das Ordnungsamt anklopft, weiß man halt wo man mit dem Pegel ungefähr hin muss.

  • Sehr interessanter Rider

    • audiobo
    • 30. April 2011 um 04:45

    djobi: Saalschutz sieht erst mal wild aus (2 Leute, zig Kanäle und ein Bütec voll Elektrogeraffel) ist aber entspannt.

    Ansonsten finde ich jetzt 120dBSPL nicht sooooo wild - wobei 30Hz halt ne Ansage ist ist, vor allem für Verleiher die meinen unter 60Hz braucht man eh nix.

    Etwas weiter hinten steht ja auch "without any audible distortion". Im Club kommt man ganz locker auf 105-110 dBA, das Publikum schaffte gestern nach Aufforderung ("macht doch mal Lääääärm...") 120dBA. Gemessen ca. 3-4m über den Köpfen.

    Und ein Sänger der ohne Gehörschutz auf 2 115HiQ Gitarre bis zum Clipping braucht und dann noch irgendwie seine Vocals da durchhören will geht bei mir auch nur noch als "kerntaub" durch - aber wenn ich dann am Monitorpult stehe, kommen im schlimmsten Fall die Stopfen in die Ohren und man lässt sich vom Schalldruckpegel der Cuewedges schön die Beine massieren. Belehren kann ich die Typen, die das seit 30 Jahren brauchen eh nicht mehr.

    Lustig war es eben nach dem Besuch vom Ordnungsamt am FoH die Lautstärke von 108 auf 100dBA zu senken, sowie die Bässe rausnehmen - wenn die Bühne alleine ca. 104 macht - da kann man mit dem Mix fast von vorne beginnen...

  • Eure Wünsche für einen Software-Live-Mischer

    • audiobo
    • 25. April 2011 um 21:37

    Hi. Das schöne ist, dass man sich das alles im Editor anschauen kann. An den Pulten selber wäre es auch nicht so sinnig, da dort ja wieder die vorhandene Hardware eine Rolle spielt.

    Deswegen habe ich mich bewusst bis jetzt auf das Editor-Interface beschränkt.

  • Eure Wünsche für einen Software-Live-Mischer

    • audiobo
    • 25. April 2011 um 00:01

    Also meine Favoriten sehen in etwa so aus:

    - Channelstrip-Darstellung vom Venue D-Show Editor inkl. Ganging, PlugIns allerdings in eigenem PopUp-Fenster, Fadergrösse in der Reihe unten am besten einstellbar für verschiedene Bildschirm-/Auflösungsgrössen

    - Kanäle verschieben wie bei SAC

    - optische Markierung durch verschiedene Farbgebung wie bei ilive

    - Input/Output-Patching im Kanalzug und via Kreuzschiene ala D-Show

    - Filing und Snapshots wie bei Digico SD8/9

    - eine Reihe mit per Learnfunktion frei zuweisbaren "Reglern" und Buttons um wichtige Parameter (z.B. Tap, Delayfeedback, Reverbtime) im Direktzugriff haben zu können

    - Metering: Ich bin ja der Meinung, wenn digital dann bitte Maximum bei 0. Alles andere ist auf der Ebene keine echte Bezugsgröße. Wahlweise für Leute die eine 0 als "Arbeitspunkt" brauchen dürfte es doch eigentlich relativ einfach umzustellen sein, ist ja nur eine Beschriftung. In einer Übersicht wären Gainreduktion-Anzeigen hilfreich, falls das Programm eigene Dynamics haben soll.

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • audiobo
    • 23. April 2011 um 10:26

    Es wäre ja nur ein Workaround durch den "heißer" gefahrenen Steuerkanal. Und dass es bei Stereogruppen keinen zusätzlichen Link gibt finde ich halt auch nicht toll, wenn man da mal verschieden geroutete Signale (z.B. bei Surroundanwendungen) gemeinsam komprimieren möchte, ist dies im Pult schlicht nicht möglich.

    Mit dem Standard hast du recht. Auch das nach wie vor keine Ducker und Expander vorhanden sind, sehe ich als ziemlichen Rückschritt gerade in der digitalen Welt an.

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • audiobo
    • 23. April 2011 um 09:41

    Bei den Kompressoren gibt es eine Link-Funktion, dort könntest du das ganze mit deinem Steuerkanal koppeln, den du entsprechend "heißer" fährst.

    Kurioserweise steht diese Link-Funktion allerdings nur in Mono-Kanälen/Gruppen zur Verfügung und dann auch immer nur für ein Pärchen, es lassen sich keine 3 oder mehr Kanäle verlinken (so als wenn eine Summierung von mehr als 2 Kanälen aufwändig wäre :roll: ). Ich finde auch, hier sollte Digico nachbessern, da war man zu Analogzeiten bei Bedarf schon flexibler, auch wenn man dafür u.U. Splitadapter o.ä. brauchte.

  • Holz oder Kunststoff?

    • audiobo
    • 22. April 2011 um 16:21

    Witzigerweise kam das Thema gestern am Mittagstisch nach einer kurzen d&b R1-Schulung zur Sprache:

    Kurzum, es ist eine wirtschaftliche Entscheidung. Man muss ziemlich genau mit der Stückzahl, welche man mit einer Form erstellen kann, kalkulieren, da im Laufe der Zeit die Toleranzen immer größer werden. Höhere Stückzahl = teurere Form, das liegt wohl pi x Daumen im Bereich 50 000 - 70 000 Euro. Bei einer kleinen Budgetbox, die eh über Preis und Stückzahl verkauft wird, bei der auch keiner groß rumschreit, wenn irgendwann das Modell einem anderen weichen muss, geht das. Bei einer hochwertigen Beschallungsanlage, bei der man nicht genau wissen kann, wie sehr sie sich am Markt durchsetzt und wie viele Elemente (die auch dann noch akustisch und mechanisch zur ersten Box passen müssen) in 5 Jahren nachgekauft werden kann so etwas schnell zu einem finanziellen Schuss ins Knie werden.

    Was den Klang angeht: Mit einer ordentlichen Versteifung nähern sich die verschiedenen Materialien auf eine nicht hörbare Toleranz an. MPX ist halt durch die kreuzverleimten Schichten sehr biegesteif hat aber durch die Holzstrukturschichten durchaus noch ein paar Resonanzen. MDF wiederum verhält sich neutraler, da weicher und ohne Struktur (ist halt Presszeugs). Plastik ist nicht grundsätzlich dies oder jenes, da es verschiedene Mischungen gibt. Allerdings wird es gerne sehr dünn ausgeführt, was dann ohne Versteifung schnell die ganze Kiste resonieren lässt.

    Ein Vergleich mit hochwertigen Musikinstrumenten ist übrigens genau der falsche Weg, da diese bewusst resonieren sollen. Hierbei geht es nicht um neutrale Schallübertragung sondern um (subjektiv möglichst wohlklingende) Schallerzeugung. Und so nebenbei gibt es auch hochwertige Instrumente z.B. aus Kohlefaser, denen aber meist eine gewisse Leblosigkeit nachgesagt wird.

    P.S. zum Thema Holzauswahl: MPX hat sich für den Tour-/Verleihbetrieb einfach als beste Variante erwiesen, da es sehr robust ist.

  • Ilive Kombikabel

    • audiobo
    • 22. April 2011 um 11:57

    Nur so, der Spannungsabfall geht mit der angeschlossenen Last einher - da verhält es sich mit einer reinen Bedienoberfläche etwas anders als mit einem großen Analog-FoH mit Doppelnetzteil plus Siderackgeraffel. :roll:

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • audiobo
    • 19. April 2011 um 16:36
    Zitat von "guma"

    Genau das finde ich bei keinem Digitalpult schlimm und das Stricken solch einer "Startszene" wäre ja dann auch gleich der Qualifikationsnachweis für den Pultbetreuer. :wink:

    Tricky sind hierbei die Gewohnheiten der Gäste - Yamaha-Digital-User nutzen z.B. gerne den "Sends On Fader" - Modus, andere wiederum "Sends On Rotary". Manch einer wechselt die Bildschirm-Ansicht lieber manuell, der andere möchte, dass bei Solo/Select die Ansicht wechselt, damit man auch die Kanalzug-Regler für EQ etc. dort sofort nutzen kann.

    Mir ist bis jetzt noch kein anderes Pult untergekommen, bei dem man durch die Einstellmöglichkeiten so intensiv mit seiner eigenen Arbeitsweise konfrontiert wird.

    @voetter: wo kommst du denn her?

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • audiobo
    • 19. April 2011 um 14:09

    Das laden einer "Session" (welche das Pendant zur "Show" darstellt) dauert ungefähr 3-4 Sekunden, danach ist sowohl Engine wie Oberfläche spielbereit.

    In den jeweiligen Sessions lassen sich "Snapshots" abspeichern, die Snapshot-Verwaltung ist dabei mit die umfangreichste, die ich kenne. Da kann z.B. die Vi-Serie nicht mithalten oder wir waren mit 4-5 Leuten (inkl. einem Vorführenden von ProAudio selbst) unabhängig voneinander auf mehreren Baustellen einfach zu blöd die entsprechenden Funktionen zu finden.

    Snapshots sind in der Regel sofort am Start (solange man keine Fadezeiten o.ä. eingestellt hat). Das einzige, was manchmal echt dauern kann, ist das Erkennen von USB-Stick. Mit meinem vollgemüllten 8GB-Stick kann ich eine SD9 für mind. eine halbe Minute außer Gefecht setzen. :D


    Zur Bedienbarkeit: So ziemlich jeder Pultmann, den ich am Pult (SD8 / SD9) einweisen durfte, kam innerhalb kürzester Einarbeitungszeit damit zurecht und hat die Bedienung sogar (von Kleinigkeiten abgesehen) als größtenteils angenehm empfunden. Allerdings muss man bei den Kisten als Babysitter erst einmal herausfinden, wie im Schnitt die beste Grundeinstellung aussieht und wie viel automatische Bildschirmumschaltung man z.B. mit den Funktionen jeweils zulässt, da sich diese auch recht kontraproduktiv überlagern können. Mittlerweile bin ich sogar soweit, dass ich die Screens fast nur noch manuell umschalte.

  • Das HUI/GUI Dilemma ......

    • audiobo
    • 15. April 2011 um 11:53
    Zitat von "guma"

    2. Das Einbinden fremder tools in eine bestehende Oberfläche:

    Beispiel "waves soundgrid" macht natürlich nur Sinn, wenn das Konzept des Herstellers es zulässt, fremde plug ins, am elegantesten ohne externes Laptop, aus der Pult HUI/GUI heraus zu bedienen und setzt einen entsprechenden frei konfigurierbaren screen voraus. Konzepte wie encoder im Schirm oder Lichterkranz-Encoder sind da eher ein Hindernis.

    Das sehe ich nicht ganz so. Wenn die Pulthersteller mal etwas unternehmen würden in Sachen "freie Belegbarkeit von Encodern/Fadern", wie dies schon zu Zeiten der guten, alten Midicontroller möglich war, wäre man z.B. in der Lage, sich die wichtigsten Effektparameter, die man sehr häufig editieren muss, auf einen, sagen wir mal, Vistonics-Screen zu legen. Ich hätte keine Lust an einer Digico mit Soundgrid alles über Touch n Turn regeln zu müssen. Zumindest nicht während des Konzertes.
    Ich habe ja in der Vergangenheit die Vertriebsjungs von Digico/Soundcraft bei Produktvorführungen immer wieder mal gefragt "Kann ich diesen oder jenen Parameter bei Bedarf über Midi-Controller steuern?" und es hieß nach anfänglicher Verdutztheit und erstauntem Blick: "Nein, ich glaube nicht." Das einzige was funktioniert ist der Editor über Netzwerk wo ich mit der Maus herumfuhrwerken muss.

    Meiner Meinung nach stellt diese Nicht-Implementierung alter Standards, die nicht mal große Ressourcen in Anspruch nehmen und zudem über eine Learn-Funktion heutzutage sehr einfach zu benutzen sind, bereits einen gewissen Rückschritt dar.

    Nicht auszudenken was möglich wäre wenn man auf dieser Grundlage einfach mal weiterentwickelt hätte...

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