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Beiträge von audiobo

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • audiobo
    • 19. April 2011 um 14:09

    Das laden einer "Session" (welche das Pendant zur "Show" darstellt) dauert ungefähr 3-4 Sekunden, danach ist sowohl Engine wie Oberfläche spielbereit.

    In den jeweiligen Sessions lassen sich "Snapshots" abspeichern, die Snapshot-Verwaltung ist dabei mit die umfangreichste, die ich kenne. Da kann z.B. die Vi-Serie nicht mithalten oder wir waren mit 4-5 Leuten (inkl. einem Vorführenden von ProAudio selbst) unabhängig voneinander auf mehreren Baustellen einfach zu blöd die entsprechenden Funktionen zu finden.

    Snapshots sind in der Regel sofort am Start (solange man keine Fadezeiten o.ä. eingestellt hat). Das einzige, was manchmal echt dauern kann, ist das Erkennen von USB-Stick. Mit meinem vollgemüllten 8GB-Stick kann ich eine SD9 für mind. eine halbe Minute außer Gefecht setzen. :D


    Zur Bedienbarkeit: So ziemlich jeder Pultmann, den ich am Pult (SD8 / SD9) einweisen durfte, kam innerhalb kürzester Einarbeitungszeit damit zurecht und hat die Bedienung sogar (von Kleinigkeiten abgesehen) als größtenteils angenehm empfunden. Allerdings muss man bei den Kisten als Babysitter erst einmal herausfinden, wie im Schnitt die beste Grundeinstellung aussieht und wie viel automatische Bildschirmumschaltung man z.B. mit den Funktionen jeweils zulässt, da sich diese auch recht kontraproduktiv überlagern können. Mittlerweile bin ich sogar soweit, dass ich die Screens fast nur noch manuell umschalte.

  • Das HUI/GUI Dilemma ......

    • audiobo
    • 15. April 2011 um 11:53
    Zitat von "guma"

    2. Das Einbinden fremder tools in eine bestehende Oberfläche:

    Beispiel "waves soundgrid" macht natürlich nur Sinn, wenn das Konzept des Herstellers es zulässt, fremde plug ins, am elegantesten ohne externes Laptop, aus der Pult HUI/GUI heraus zu bedienen und setzt einen entsprechenden frei konfigurierbaren screen voraus. Konzepte wie encoder im Schirm oder Lichterkranz-Encoder sind da eher ein Hindernis.

    Das sehe ich nicht ganz so. Wenn die Pulthersteller mal etwas unternehmen würden in Sachen "freie Belegbarkeit von Encodern/Fadern", wie dies schon zu Zeiten der guten, alten Midicontroller möglich war, wäre man z.B. in der Lage, sich die wichtigsten Effektparameter, die man sehr häufig editieren muss, auf einen, sagen wir mal, Vistonics-Screen zu legen. Ich hätte keine Lust an einer Digico mit Soundgrid alles über Touch n Turn regeln zu müssen. Zumindest nicht während des Konzertes.
    Ich habe ja in der Vergangenheit die Vertriebsjungs von Digico/Soundcraft bei Produktvorführungen immer wieder mal gefragt "Kann ich diesen oder jenen Parameter bei Bedarf über Midi-Controller steuern?" und es hieß nach anfänglicher Verdutztheit und erstauntem Blick: "Nein, ich glaube nicht." Das einzige was funktioniert ist der Editor über Netzwerk wo ich mit der Maus herumfuhrwerken muss.

    Meiner Meinung nach stellt diese Nicht-Implementierung alter Standards, die nicht mal große Ressourcen in Anspruch nehmen und zudem über eine Learn-Funktion heutzutage sehr einfach zu benutzen sind, bereits einen gewissen Rückschritt dar.

    Nicht auszudenken was möglich wäre wenn man auf dieser Grundlage einfach mal weiterentwickelt hätte...

  • Yamaha PM5D, M7CL, LS9 Sessions konvertieren

    • audiobo
    • 5. April 2011 um 03:10

    Gerade mal testweise eine M7-Datei zu LS9 gewandelt und im Studiomanager geladen:

    Patches (In/Out/Rack) sowie UDKs werden nicht übernommen, Effekte, Bussettings, Kanaleinstellungen und Input-Gains (an die physikalischen Inputs gebunden) passen.

    Die nicht übernommenen Einstellungen bleiben auf dem Standard-Setting.

  • Spezielle Frage zu LS9 Studiomanager und Midi

    • audiobo
    • 5. April 2011 um 03:06

    versuch mal .com

  • Virtueller Soundcheck - überschätzt oder sinnvoll?

    • audiobo
    • 3. April 2011 um 13:57

    Ich bin selbst leider noch nie dazu gekommen es auszuprobieren, aber vom Gedanken her fehlt mir da einfach auch die Interaktion von Mikrofon, Lautsprecher und Raum. Das einzig Positive, was ich dem ganzen abgewinnen könnte, wäre die Möglichkeiten an ein paar Feinheiten wie Effekten, Multiband-Kompressoren, etc. arbeiten zu können, was ansonsten zeitlich meist etwas schwierig wird. Das wiederum fände ich dann allerdings mal sehr angenehm.

  • Vi1 oder SD9

    • audiobo
    • 3. April 2011 um 13:28

    Die VI1 kenne ich jetzt leider nicht so gut, war nur mal letztens mal bei einer Firma um die Ecke zur Produktvorführung anwesend. Allerdings schaffe ich es immer, zu Dingen Fragen zu Stellen bei denen die Vertriebsjungens irgendwann nicht mehr weiterwissen. :D

    Nach dem ersten Eindruck (zumindest haben wir uns damit dann auch kurz recht intensiv auseinandergesetzt) scheinen die Snapshotmöglichkeiten bei der SD-Serie wesentlich umfangreicher zu sein, wenn man einzelne Funktionen nur in bestimmten Kanälen aufrufen will - aber da lasse ich mich auch sehr gerne eines besseren belehren. Bei der VI1 sah das dann so aus, dass man mehrere Snapshots mit den unterschiedlichen Funktionen anlegen muss, die dann gekoppelt nacheinander automatisch abgerufen werden müssen. Ich weiß, klingt gerade kompliziert, so etwas ist in den meisten Situationen auch gar nicht nötig.

    Was die Bedienphilosophie angeht, sind das natürlich zwei verschiedene Konzepte, dass muss jeder für sich entscheiden - an der SD9 stehe ich recht häufig und komme gut damit klar, schon der erste Job war eine Monitornummer für eine fremde Band mit über 20 Kanälen und 10 Monitorwegen. Die Resonanz von Fremdmischern die dann mal davorstehen "müssen" fällt im großen und ganzen doch recht positiv aus, womit ich gar nicht mal unbedingt gerechnet habe.
    Sonnenlichterfahrung habe ich leider noch keine mit der Kiste sammeln können, da immer im Club verwendet.

    Negativ empfinde ich bei der VI1 die im Pult verbauten Preamps, bzw. eine Stagebox macht die Kiste im entsprechenden Vergleich halt wieder teurer. Die Aussage vom Vertrieb, dass man das Pult dann ja auch mit bereits fest installierten Multicores nutzen kann, habe ich dann auch mal gleich als Nonsens deklariert, da man eine Stagebox auch mit an den FoH stellen kann.

    Zum Sound kann ich leider nicht viel sagen, die Effekte in der SD klingen gut, wobei sie auch nicht ganz meinen Geschmack treffen, bei den Kompressoren muss man etwas aufpassen, die greifen sehr schnell sehr hart, Ducker gibt es leider immer noch keinen, ansonsten macht die Kiste einen sehr transparenten Eindruck.
    Die VI1 ist z.Z. als Monitorpult für Stromae mit auf Tour, laut Aussage des Monitormann sind wohl die Effekte nicht auf PCM90-Niveau, eher MPX, weshalb er noch ein M3000 mit im Rack verbaut hat. Ob das stimmt kann ich leider weder bestätigen noch widerlegen.

    Letzten Endes finde ich beides schöne Pulte in dem Preissegment jeweils mit individuellen Stärken und Schwächen.


    Was die Sache mit der SI-Compact angeht - die wurde im Prinzip von den Meisten bei der Vorführung als unzureichendes Konzept abgewertet - klar gibt es ein paar schöne Sachen daran wie den direkten Zugriff auf alle Kanalparameter, aber solche Dinge wie fixe Shelvingfilter oder ein Ein/Aus-Schalter auf der Oberseite vom Pult sind für den allgemeinen Einsatz einfach nicht zeitgemäß bzw. auch relativ leichtsinnig (Ein Kollege hat sich dann einfach mal oben rechts am Pult mit der Hand abgestützt... :D ) - dann lieber eine LS9 und dazu noch ein hochwertiges Effektgerät.
    Als Bandpult wäre die Compact sicherlich ok, aber Tagungen etc. würde ich aufgrund der wenigen parametrischen Filter und der fixen Busstrukturen nicht machen wollen.

  • Netzbrummen / Dimmerbrummen streut in Gitarre ein! Ideen??

    • audiobo
    • 31. März 2011 um 16:12

    Ich würde aber sicherheitshalber dem Hinweis von guma einmal nachgehen - nicht dass tatsächlich die Abschirmung der Gitarre ineffektiv ist, weil die Erde am Amp fehlt. Ein einfacher Durchgangsprüfer reicht ja dafür und kann im Zweifelsfall ein Leben retten.

  • Netzbrummen / Dimmerbrummen streut in Gitarre ein! Ideen??

    • audiobo
    • 29. März 2011 um 09:09

    Besorgt euch zum Dimmen einen Stelltrafo. Dieser produziert im Vergleich zu Dimmern keinen Phasenanschnitt und somit keine Obertöne, bei 100% (= 50Hz-Sinus) habt ihr ja keine Probleme wie du schriebst. Ist allerdings für gewöhnlich etwas teurer und nicht DMX-tauglich, falls das eine Rolle spielt.

  • verblasen von funksignalen?

    • audiobo
    • 11. März 2011 um 10:00
    Zitat

    Informationen können nur aus
    Regionen mit Zielen (Regen, Insekten, ...)
    gewonnen werden -> Geschwindigkeit
    eines Rückstreuers wird gemessen


    Immerhin passt das grob mit der Verwendung des UHF-Bereiches.

  • Anordnung der Bässe...

    • audiobo
    • 7. März 2011 um 12:06

    Also bei uns sind gestern ein paar Plastikhupen vorbeigefahren, die Lärmentwicklung war auch nicht viiiiiel höher als die Autoradio/Gummisickenwobbler-Kombination am selbstgebauten Grillwagen von ein paar Freunden. Aber wehe da kam einer mit `ner dicken Trommel vorbei... :D Und die einzige Phasenkohärenz lag im gleichmäßigen Vernichten der Alkoholvorräte.

    In diesem Sinne: Helau...

    (und jetzt weg bevor es Haue von den Kölner Kollegen gibt... :D )

  • Aktives Kleintop-Monitor

    • audiobo
    • 7. März 2011 um 12:03

    Die AM12 hatte ich schon ein paar Mal für Vorträge auf Stativ in Kombination mit Headsets - fand ich persönlich eher schwierig bzw. suboptimal. Für Musik sind die Dinger ganz OK, allerdings sehe ich persönlich einen fehlenden XLR-LINE-Input als NoGo an. (Der vorhandene XLR-In kann nur Mikrofonpegel verarbeiten)

  • Funktionierende Plugins für SAC

    • audiobo
    • 28. Februar 2011 um 21:54

    Reverberate hat da leider ein Manko, dass ist mir bei der Verwendung im Live-Professor aufgefallen. Das PlugIn lässt sich nicht per Midi in Echtzeit einstellen, da jede neue Einstellung erst einmal "umgerechnet" werden muss, was bei meiner alten Möhre zu 1-2 Sekunden Stille führte. Per Maus direkt auf einen Wert springen funktioniert wesentlich besser. Das gilt auch für den integrierten EQ. Ist daher also leider nur als "Preset-Schleuder" (natürlich auch mit selbst gebauten Setups) geeignet.

  • Neue HighSpeed-Ports für PCs

    • audiobo
    • 28. Februar 2011 um 21:48

    Eigentlich braucht vorerst nur jemand auf die Idee zu kommen, einigermaßen preisgünstige Thunderbolt -> PCI/PCIe-Expension-Boxen auf den Markt zu werfen, die wesentlich günstiger sind als aktuell die Kisten von Magma mit Express-/PCMCIA-Card.

  • Neue HighSpeed-Ports für PCs

    • audiobo
    • 27. Februar 2011 um 23:19

    Nicht zu Madi. Madi ist ein digitales Audio-Multicore, nicht mehr und nicht weniger. Wenn 2 Geräte per Madi miteinander verbindet werden, weiß man, dass das eine dem anderen 56 oder 64 Audio-Kanäle schickt ohne dass irgendwelche Treiber da mitspielen müssen. Thunderbolt ist ein Bussystem für Computer, wie USB, Firewire, LAN, PCI oder eSata.
    Interessant könnte es durch die Echtzeit-Perfomance werden, wenn diese im selben Rahmen liegt wie PCI. Man beachte hierbei immerhin dass es für alle anderen Bussysteme PCI/PCIe-Controllerkarten gibt, d.h. diese Busse sind keinesfalls schneller an der CPU als ihr Host-Bus.

    Zitat von "chip.de - Cebit-News"

    In seiner ersten Generation soll Thunderbolt bis zu 10 GBit pro Sekunde an Daten übertragen können. Das entspricht in etwa Übertragungsraten, die zwei PCIe-Lanes der Version 2.0 (jeweils 5 GBit/s) übertragen können.


    Und wenn es wirklich auf dem PCI-Datenstromformat aufbaut, könnte ich mir vorstellen dass vielen Herstellern mit PCI-Erfahrung die Implementation recht leicht fällt.

    Aber wer weiß schon genaues... Hauptsache es bleibt spannend :D

  • Neue HighSpeed-Ports für PCs

    • audiobo
    • 25. Februar 2011 um 16:13

    Da hier ja durchaus den einen oder anderen interessieren könnte, was die Zukunft so an Audiointerfaces bringen könnte - das Zauberwort heißt scheinbar Thunderbolt:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge…00.html#ref=rss (neue MacBooks)

    http://www.heise.de/ct/meldung/Lig…ht-1196876.html (ein bisschen blabla...)

    http://www.heise.de/newsticker/mel…lt-1198049.html (interessant hierbei der Verweis auf PCIe - ist also gleichzusetzen mit einem externen PCI-Anschluss, welches immer noch die beste Schnittstelle für minimale Latenzen ist)

    http://www.heise.de/mac-and-i/meld…ng-1197773.html (hier macht die Erwähnung von Apogee und Avid doch mal direkt Lust auf mehr... :) )

  • Frage Spezialapplikation ILive-System

    • audiobo
    • 25. Februar 2011 um 15:23
    Zitat von "simonstpauli"

    Wenn nur 2 Adernpaare durch einen Extender genutzt werden schafft man so 2x2 Kanäle pro CAT-Leitung zu einem annehmbaren Preis.

    Also, wenn man davon ausgeht, dass es sich um symmetrische Linesignale handelt, kann man auch einfach die Cat-Strippe als Analog-Multicore missbrauchen, bei ebenfalls 4 Kanälen. Nur bei unsymetrischen Signalen sollte man das tunlichst lassen.

  • RME Hammerfall HDSP 9652 Mitschnitt

    • audiobo
    • 25. Februar 2011 um 01:35

    Sehe ich das richtig, dass du keine DA-Wandler brauchst? Beim Presonus D8 und Focusrite Octopre MkII hast du zusätzlich zum ADAT-Out noch analoge Outputs (natürlich vorverstärkt) sowie eine mehrstufige Pegelanzeige.

  • SAC Plugin Empfehlungen

    • audiobo
    • 24. Februar 2011 um 16:11
    Zitat von "Wurst Werner"

    ACHTUNG!
    Geht nicht auf diese Seite-->
    http://www.solid-state-logic.com/music/duende%20native/

    Waaaaaaaaaaaaaahhhhh... Sag doch sowas nicht. Du musst doch wissen, dass das einen nur neugierig macht... :wink:

    bin mal eben in der Geldbörse wühlen... :D

  • OH´s at PASIC Indianapolis 2010 / Beta181

    • audiobo
    • 19. Februar 2011 um 04:30

    Wow. Ich sach einfach mal danke dafür. :)

  • Probleme mit Shure UC4 Anlagen

    • audiobo
    • 17. Februar 2011 um 17:20

    Würde ich auch wenn ich Kunde wäre... ;)

    hat in der Konstellation meist etwas mit Geld zu tun.

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