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Beiträge von audiobo

  • Probleme mit Shure UC4 Anlagen

    • audiobo
    • 17. Februar 2011 um 14:40

    Ich muss Jens übrigens recht geben. Vielleicht ist die Formulierung etwas unglücklich geraten.

    Auch bei Sennheiser EW... gibt es Bänke und Kanäle, die in sich intermodulationsfrei funktionieren. Wenn man allerdings andere Systeme dazu holt bzw. mehr Kanäle benötigt als die Gruppe ursprünglich vorsieht, kann man den Frequenzrechner anwerfen und ein anderes, je nach Fähigkeit des Technikers mehr oder weniger funktionierendes Setup zusammenstellen, ohne dauernd in irgendwelche Tabellen blicken zu müssen.

    Wer häufiger einen Mischmasch aus verschiedenen Shure-Systemen vor der Nase hatte (MA-Sender mit MB-Empfänger, dazu UC usw.) der weiß, wie nervig das werden kann. Es gibt halt leider auch den Schlag Verleiher denen es scheißegal ist welchen Sender sie zu welchem Empfänger packen: "Steht doch überall Shure drauf, das muss funktionieren..." :evil: Wenn man dann die Tabelle nicht dabei hat und irgendwo ohne Internet in der Pampa sitzt, kann u.U. ganz schön viel Zeit ins Land gehen bis das Zeug miteinander spielt. Zumal die Sender nur Bank/Ch anzeigen, aber keine Frequenz.

  • Umgehhung von Remote Preamps durch feste Gain einstellung?!

    • audiobo
    • 17. Februar 2011 um 10:37

    btw.: Was die Sache mit den Ausgangsspannungen der Mikrofone angeht - definiere doch einfach eines als Referenz. Wen interessiert den, wie viel mV jetzt tatsächlich in den MicPre geschoben werden, du brauchst doch nur die relativen Verhältnisse zueinander. Nur wie gesagt, ich sehe die Probleme sowieso eher bei den Geräten die keine mV/Pa-Angabe haben...

  • Umgehhung von Remote Preamps durch feste Gain einstellung?!

    • audiobo
    • 17. Februar 2011 um 10:26

    Ok, sorry dafür, dass war auch eher eine Antwort auf marcoboys post um darzustellen d.d. "Digitalrauschen" eigentlich gar keine Rolle mehr spielt.

    Das Problem ist, dass deine Frage auch nur sehr persönliche Meinungen zu dem Thema hervorbringen kann.
    Anders ausgedrückt - bei einem üblichen kleinen R&R-Job mit Standard-Mikrofonierung liege ich bei den Drums in einem Gainbereich von 0-10dB, Vocals und Gitarren 14-20dB, bei Sprache bis 30dB. So gesehen wäre das Ganze also erstmal machbar.
    Dann kommen allerdings die Keyboards, der DI-Out vom Bassamp, Funkmikrofone etc. Und da ist mir schon fast alles untergekommen, ob Flüsterpegel knapp überm Pultrauschen oder Brachial-Linepegel der selbst bei gedrücktem Pad noch die rote LED als Kanalmarkierung benutzt. Nicht immer gibt die Arbeitssituation her, dass man die Zeit hat auf der Bühne an der Quelle zu arbeiten.

    Deswegen: Du kennst DEINE JOBS am besten. Wenn du wissen willst, ob es für dich hinhaut wenn du ausschließlich den Trim einsetzt, schnapp dir ein paar Testfiles (Sinus, Vocaltracks) die du über eine DI-Box mit verschiedenen Gain-Einstellungen (welche praktisch deine "Refenz-"Positionen darstellen) in den Preamp schiebst und normalisiere/analysiere das Ganze.

    So würde ich das jedenfalls machen.

  • Umgehhung von Remote Preamps durch feste Gain einstellung?!

    • audiobo
    • 17. Februar 2011 um 01:40

    24 vs. 16 Bit sind 58dB Unterschied, zumindest in der Theorie. Da kannst du die digitalen Stufen-Verzerrungen nicht wirklich aufführen, da diese komplett im analogen Noisefloor untergehen. Ein Standard-Wandler macht vllt. von den theoretischen 144dB max. 115. Im Vergleich zu den praktischen 92dB (96 theoretisch) eines 16Bit-Wandlers macht das etwas über 20dB Unterschied.

    Es ist bei Mehrspuranwendungen auch absolut unpraktikabel bis auf 0dBFS zu gainen - das muss hinterher alles wieder herunter gezogen werden, um den Master nicht völlig zu überfahren. Also wahlweise den Trim herunter oder die Fader in eine unsinnige Stellung bringen.

    Bei den regelmäßigen Stereomikro-Klassik-Mitschnitten die ich mache, ist das Rauschen der Wandler wirklich das geringste Problem - da liegen die Spitzenpegel bei ca. -10dB, Musik/Applaus-RMS in einem Bereich von -50 bis -20 und der Rauschteppich bei -70 bis -60. Geräusch, verursacht durch Menschen und Nachhall. Von der Technik rauschen am ehesten noch die Kleinmembranmikros. Wenn diese abgesteckt sind herrscht plötzlich Totenstille auf dem Kopfhörer.

    Allerdings muss ich sagen, dass mir da eine reine Digital-Trim-Variante trotzdem Unbehagen bereiten würde, immerhin bin ich bei diesen Aufnahmen öfter schon bei fast 40dB Gain. Und ein MicPre will halt auch einen einigermaßen vernünftigen Arbeitspunkt haben. Es würde mir aber oft schon reichen wenn dieser 10 oder gar 20dB-Schritte hätte, solange ich einen "stufenlosen" Trim habe. M7 und LS9-Headamps benutze ich auch nur in 6dB-Schritten... :D

  • Bedienkonzepte für Audio on PC - Live

    • audiobo
    • 15. Februar 2011 um 13:04

    Meine Traumvorstellung diesbezüglich wäre auch eine Art "Vistonics"-Oberfläche mit MultiTouch-Funktionalität, 1 Faderreihe 1 Encoderreihe und ein paar wenige fühlbare Hardware-Buttons für wichtige Funktionen wie Tap, Szenenweiterschaltung etc.

    Das ganze natürlich frei belegbar in einem Oberflächeneditor programmierbar bzw. mit einer Art grafischem "Setzkasten": EQ z.B. über Multitouch wie in den aktuellen iPad-DigitalPult-Apps, Auxregler über Touch, Encoder oder Fader, Mute-, Solo- und andere Buttons sowie Meters da wo man möchte, Faderumschaltung auf EQ, wenn man es will, verschiedenfarbige Hintergründe für die Fader/Kanäle usw. usf.

    Das ganze in "12er Packs" (d.h. 12 Fader, Größenordnung vllt. 30x40cm), die man aneinander docken kann. Dazu ein kleiner Bildschirm (damit das o.g. User-Interface nicht zu groß und teuer werden muss) + Tastatur und Maus für PlugIns, Routing, System etc. Das kann natürlich auch direkt der Laptop sein.

    Dann kann sich jeder Templates bauen, die seinen Bedürfnissen entsprechen, von klassischen Encoder-Channelstrip-Design bis hoch spezialisiert auf eine Anwendung. Dazu eine passende Internetseite/Forum, wo man die Templates hochladen kann für die Leute, die da nicht so den Plan haben aber trotzdem gerne damit arbeiten würden. Bzw. vllt. davon dann eher nur die Templates, die man als eine Art "Standard" ansehen könnte und getestet sind.

    Das wäre dann der Moment wo man sagen könnte "Du, ich hab hier mein Pult auf dem USB-Stick,ich würde das mal eben gerne aufspielen...?" :D

    Ein Interface das einfach nur kontaktfreudige Software benötigt und dem es ansonsten egal ist was diese Software macht. Falls einem irgendein "Bedienelement" fehlt, kann es einfach von einem findigen Communitymitglied geschrieben werden und als "App" hochgeladen. :wink:

    Nur eines ist klar: billig ist das natürlich nicht, erst wenn die Teile Massenware werden (wozu es für mehr nutzbar sein muss als nur Audiomischer) dürfte es bezahlbar werden. Ob als Lichtsteuerung, DJ-Pult (wenn sich die Faderanordnung ändern lässt), DAW-Steuerung, Keyboard-Erweiterung (z.B. für Software-Orgeln und Synthies), Video-Mischer oder Raumsteuerung in Installationen, so ein Ding hätte schon Potenzial.

    Aber ein Behringer kostet halt nur einen Bruchteil davon... :?

  • Siderack aufn Laptop

    • audiobo
    • 14. Februar 2011 um 11:29
    Zitat von "Wurst Werner"

    Die Zukunft wahrscheinlich bei Audio über Ethernet sein...


    Ich freue mich schon auf den Tag, an dem man von RME LowLatency-Netzwerkkarten kaufen kann... genannt Etherface :D

  • Problem mit Presonus Digimax D8

    • audiobo
    • 14. Februar 2011 um 10:52

    Dann muss das an der Charge liegen - bei meinen beiden ist zwar verglichen z.B. mit einem ChannelOne etwas mehr Rauschen hörbar und ich habe auch im Noisefloor ganz leichte Digitalgeräusche feststellen können (was mich doch auch ein bisschen ärgert), aber das auf einem Level der mit Signal überhaupt nicht auffällt. Bei den bisherigen Aufnahmen wurde das schon vom Grundrauschen der Mikrofone überdeckt. Was mir wirklich unschön aufstößt, ist die Tatsache dass das Ding 10dB weniger MaxGain hat als angegeben. :evil:

  • Siderack aufn Laptop

    • audiobo
    • 14. Februar 2011 um 10:42

    Richtig. In einer Zeit in der jeder sein eigenes Süppchen kocht ist kaum abzusehen, was mal "Standard" wird.

    Schau dir am besten an, was für Pulte du vorgesetzt bekommst. Bei den großen hast du in der Regel ein paar AES/EBU-Ports, dann noch MADI z.B. bei Digico, bei Yamaha ist alles möglich aber nur als optionale Karte (ob der lokale Verleiher die dann vor Ort und eingebaut hat ist eher fraglich) bei ilive ähnlich, dort allerdings am Stagerack. Wenn man oft an Kleinstudiopulten wie das 01V96 gerät, ist eine Adat-Schnittstelle nicht verkehrt.

    Zukunftspotenzial, gerade für Rechneranbindung, hat aus meiner Sicht z.Z. Dante, da man keine zusätzliche Hardware benötigt. Allerdings weiß ich da jetzt nicht wie hoch die Latenzen liegen, ob es sich womöglich nur für Recordings eignet. Aber da wird noch etwas Zeit ins Land gehen und ob jeder Pulthersteller da mitzieht ist die andere Frage.

    Und dann gibt es natürlich noch Waves mit ihrem Soundgrid... :roll:

  • USV - muss das sein?

    • audiobo
    • 14. Februar 2011 um 10:19

    Schick. Ich überlege gerade, ob ich noch eine für den Studiorechner hole, nachdem mir letzte Woche, als ich gerade am Schneiden war, ein paar lustige Gesellen den RCD für das halbe Haus geschossen haben. Glücklicherweise habe ich eine Minute vorher noch den antrainierten Strg+S-Griff angewandt... :roll:

  • beta 91a

    • audiobo
    • 13. Februar 2011 um 12:21

    Am besten ist immer "Live mit Band" - da hat man schon mal Unterschiede in der Durchsetzungsfähigkeit/Aufdringlichkeit die solo gar nicht mal unbedingt soooo störend wahrnehmbar sind. Und dann noch: Wie lässt es sich mischen mit ruhigen und schnellen Titeln, wie viel muss ich da verändern.

  • Anwenderfragen DiGiCo SD Konsolen

    • audiobo
    • 13. Februar 2011 um 12:06

    Indem du dir einen Input-Kanal von hinten nimmst und deine Faderlayer umbaust, falls nötig den Input-Patch ändern, was ja schnell geht.

  • Siderack aufn Laptop

    • audiobo
    • 11. Februar 2011 um 00:56
    Zitat von "guma"

    Ich glaube, hier wird nicht immer das Gleiche gemeint.


    Genau das ist es ja - man kann es sich so schrauben, wie man möchte. Ob 19"-Interface oder eines das noch in die Jackentasche passt - ob analog, AES/EBU, Adat, Madi, usw. alles ist möglich, ohne dass der Effekt von der Hardware abhängig ist.

    Im übrigen gebe ich dir prinzipiell recht, was die kostenlose Software angeht, es ist auch nicht so, dass ich ausschließlich solche einsetzen würde. Bei vielen Firmen sind es eher "Appetitanreger" für die grösseren und kostenpflichtigen Produkte. So habe ich mir heute nach dem Herumprobieren mit der kleinen noch mal die Features von der grösseren Reverberate-Version angeschaut und werde mir diese definitiv kaufen - da kommt man trotz Faltung nämlich auch als "Schrauber" voll auf seine Kosten. Ebenfalls interessant war gerade ein Testbericht über den Softube TSAR-1-Reverb und auch den Variverb aus Samplitude finde ich ziemlich geschmeidig, vielleicht hole ich mir den zusätzlich als VST-PlugIn. Ich habe nur für Live eine leichte Manie was den Verlust von USB-Dongles (ilok) angeht, die man für die meisten guten und teuren PlugIns mittlerweile braucht.

    Was die abgerockten Vor-Ort-Geräte angeht: Die Probleme beziehen sich tatsächlich meist auf die Effektgeräte - gerade bei den günstig gebauten TC-Sachen wie D-Two und M-One habe ich schon sehr viele lockere Teile gesehen. Deswegen habe ich mir z.B. damals ein Roland SDE330 gekauft, auch wenn ich dafür immer einen Fußtaster zum tappen mitnehmen muss. Bei den Dynamics und EQs ist vielleicht ebenfalls mal ein Regler weg, aber davon gibt es dann ja immer mehrere auf einem Haufen. Und ein Klark-EQ funktioniert auch noch wenn 3-4 Schieberegler fehlen... :roll:

  • Studio Manager error

    • audiobo
    • 10. Februar 2011 um 17:13

    Eine Studiomanager-Datei oder aus dem M7-Editor? Bei ersterem sind es vielleicht die fehlenden Ports o.ä., die da nicht geöffnet werden können.

  • Siderack aufn Laptop

    • audiobo
    • 10. Februar 2011 um 17:11
    Zitat von "guma"

    OK, nochmal kurz zum Thema Milchmädchenrechnung ( wobei ich damit Seiten füllen konnte :(

    1. Auf den besagten 2 HE kann man problemlos 4 gute und separat anzufahrende FXe unterbringen, ohne den zusätzlichen Rucksack und ohne die zusätzlich zu den so oder so nötigen Audioleitungen oben aufgeführten zusätzlichen Käbelchen und Netzteilchen, interfaces, vorausgesetzt man hat irghendwann in grauer Vorzeit mal Geld für ordentliche Geräte ausgegeben. Der Workflow ist: "Einschalten - geht" !

    In meinem Fall geht das schon auf. Um noch mal auf die Milchmädchenrechnung zurück zu kommen:

    Features (mit besagter Software):
    - 10 analoge In/Out + 10 digitale (ADAT + S/P-DIF) (die Max-Grenze wurde gestern von den 4 Auxwegen gesetzt)
    - 1 HE (die 2te ist für den Channelstrip/Dynamic, der bei dir noch fehlt)
    - freie Effektauswahl ohne Schraubendreher
    - freies internes Routing auch von FX zu FX, separat speicher- und abrufbar
    - FX-Ausgänge lassen sich zusammenfassen, falls Input-Kanäle am Pult knapp werden oder die Interface-Ausgänge nicht ausreichen sollten.
    - zusätzlich zu den Snapshots der FXe sind alle Einstellungen (auch einzelne Parameter) in Cuelisten speicherbar für szenische Abläufe, abrufbar über Tastaturkommando/Midi/Mausklick
    - komplett per MIDI steuerbar, falls einmal nötig, mit einfachster Zuweisung (MIDI-Learn)
    - Global Tap, wenn man verschiedene Delays (Stereo/Mono) mischen möchte
    - Integrierter Zuspieler für Pausenmusik

    Kosten (gestriges Setup):
    - 430,- für einen X41T vor 2,5 Jahren, überholt mit 1 Jahr Gewährleistung (gekauft für alles mögliche unterwegs, das Ding ist somit eh längst kostenmäßig im grünen Bereich)
    - 480,- für die Motu 828MKII als Retourware, volle Garantie (ursprünglich für Aufnahmen und weiteres, mittlerweile mehr oder weniger abgelöst durch die Digiface)
    - 0 Euro für Software - Live-Professor ist noch eine freie Betaversion, ReverberateLE der freie kleine Bruder der großen Version, gesammelte Sample-Librarys aus freien Quellen, Kjaerhus Classic-Paket und noch weitere, die vielleicht nicht ganz top sind, aber z.T. besser als die meisten Hardwareteile unter 1000€.
    - Der grösste Kostenfaktor ist hier die investierte Zeit zum Ausprobieren, die muss man bei Hardware aber teils ebenfalls einkalkulieren, zumindest wenn man sich damit beschäftigen möchte um das Optimum herauszuholen.

    Direkte Einnahmen:
    - Keine, aber ich bin auch kein Verleiher. Ich kann das höchstens über die Eigennutzung rechnen und da stehen die paar Hardwareteile, die ich mir damals schon für eine Stange mehr Geld als oben genanntes Setup gebraucht gekauft habe, auf ziemlich verlorenem Posten hinten an.

    Die Vor-Ort-Alternative:
    - besteht gerne mal aus einem D-Two mit herausfallendem Tap-Taster, einem Rev500, einem SPX9.. mit wackeligem Input-Poti und/oder einem PCM.. mit defektem Display - da brauche ich in Kombination mit einer maroden Verkabelung über den Workflow gar nicht erst nachzudenken. Gestern hätte ich 1 D-Two, 1 SPX und ein PCM in gutem Zustand gehabt, was bei der Akustik an sich schon ausgereicht hätte - aber manchmal kann es gerne auch mal etwas mehr sein.

    Zitat von "guma"

    Der Workflow ist: "Einschalten - geht" !


    Zugegeben, bei mir ist es immerhin: Motu einschalten, Rechner hochfahren, Live-Professor starten (das letzte Setup wird automatisch geladen) danach foobar2000 als Zuspieler starten, in der Reihenfolge. Solange ich keinen Murks zwischendurch im Setup veranstalte läuft die Kiste.

    Zitat von "guma"

    ohne den zusätzlichen Rucksack und ohne die zusätzlich zu den so oder so nötigen Audioleitungen oben aufgeführten zusätzlichen Käbelchen und Netzteilchen,


    Der Rucksack und der Rechner sind sowieso immer dabei, die zusätzlichen Käbelchen beschränkten sich gestern auf 1 USB-Kabel.

    Ich will dir genauso wenig die Laptop-Lösung aufschwatzen wie du mir die Hardware-Batterie, aber es geht in diesem Thread nun mal um das Thema "Siderack aufn Laptop" und für meine Bedürfnisse ist es praktisch und kostengünstig. Das du das u.a. als Verleiher anders siehst, kann ich durchaus nachvollziehen, aber ich sitze seit meiner Zivizeit mindestens genauso viel vor einer DAW wie vor analogen und jetzt digitalen Pulten und Menüstepperei habe ich halt noch nie gemocht.
    Für mich entwickelt sich das eher zu einer Art "Best of both worlds" :)

    Das leidige Thema mit den Steckverbindern ist das einzige, das mir u.U. etwas Sorgen macht, aber ich reiß im Betrieb ja auch nicht daran rum. Genauso wenig wie an einem Kaltgerätestecker der M7 ohne Haltebügel.. :roll:
    Wer es ganz sicher haben will, schraubt den Rechner am Rack fest, sowie WW bei seinem kleinen SAC-System.

  • Siderack aufn Laptop

    • audiobo
    • 10. Februar 2011 um 09:28

    ach und noch etwas: Für mich gehört auch Größe und Gewicht noch zum Thema Workflow. Da ich in der Stadt wohne und mit 99prozentiger Sicherheit abends keinen Parkplatz vor der Tür finde und zudem 3 Stockwerke Treppenlauferei habe, sind 2HE für mich das Maximum für Kisten die ich quasi "unbezahlt" mit mir rumschleppe.

    Daher habe ich für die Aktion auch nicht das grössere Rack mit der Digiface und den Audiorechner (mit der Kombination könnte ich nebenbei an einem Analogtisch auch problemlos alle Dynamics etc. machen) mitgenommen, sondern nur das alltägliche Arbeitstier mit der "schlechteren" Motu, die zusammen mit einem Focusrite Voicemaster, welchen ich ganz gerne in die Leadvoc-Gruppe einschleife, in 2HE verbaut ist. Der Rechner und Kleinkram verschwindet dann bequem im Rucksack.

  • Siderack aufn Laptop

    • audiobo
    • 10. Februar 2011 um 08:58
    Zitat von "guma"

    ... + nano control + midi-käbelchen + mäusekäbelchen + Netzteilerei + USB + sub-d .... äh Verzeihung firewire ... äh ja ... = workflow ?

    Öhm, nööö... :roll:

    Das Ding hat einen USB-Anschluss - damit wären am Laptop 2 USB-Ports sowie die Netzteilbuchse belegt. Die Maus kann man kabellos ausführen. Ich weiß ja nicht wo du da noch SUB-D und Midi-Käbelchen (ok, wenn ich das ganze noch mit einem Pult verkoppeln würde) siehst. Die einzig grössere Kabellage betrifft die Audioverkabelung am Interface, bei einem Digipult mit Adat-Anschlüssen kann ich mir selbst das sparen, dort reichen 2 Toslink-Kabel.

    Mit Workflow meine ich übrigens, dass man sich dann die wichtigsten Funktionen wie Reverbtime, Tap, Feedback einfach durch die Fernbedienung ans Pult legen kann, damit man sich gerade bei einem grösseren Analogtisch nicht immer zur Seite bewegen muss und die Augen an der Bühne bleiben und der Kopf vorne mit den Ohren links und rechts. Ein Umstand der schon beim 480L Spaß machte... ;)

  • Siderack aufn Laptop

    • audiobo
    • 9. Februar 2011 um 23:15

    So, heute Premiere gehabt mit dem "kleinen" Läppe, LiveProfessor und der Motu als FX-Siderack. Erst mal vorweg: Erstaunlich stabil, solange man die Systemeinstellungen in Ruhe lässt und mit 6ms genügend schnell für Reverb-, Delay- und sogar Chorus-Effekte. Kommentar der Kollegen: "Schöne Effekte hast du da." :) Dabei war ausschließlich Freeware am Start, wie z.B. der ReverberateLE + eine grössere ImpulsLibrary und das Classic Delay. Leider war die akustische Situation wie immer in der Location nicht der Bringer, weshalb ein wirklich gute, klangliche Beurteilung nicht möglich ist.

    Workflow ist in meinem Fall verbesserungswürdig, aber dafür braucht man ja immer den ersten Einsatz. Hatte die Maus vergessen und einen 12" mit Trackpoint bedienen ist links neben dem Pult auf dem Dynamics-Siderack stehend (also der Rechner, nicht ich ;) ) - nicht wirklich sexy. Die Workspaces werde ich in Zukunft noch etwas anders aufbauen.

    Global Tap ist ne geile Sache, man muss nur etwas aufpassen, da die Software auch seeeeeeehr lange Tap-Zeiten zulässt - ich hatte zwischendurch mal ca. 10bpm, weil ich auf dem aktuellen Workspace keine Anzeige gesetzt hatte und vorher einen Tap zu wenig reingehämmert (man braucht immer genau 4 Beats).
    Leider stand vom Vortag schon die X-VCA da, eigentlich hatte ich vor die M7 zu nehmen und dann MIDI-mäßig zu koppeln, das ergibt bestimmt noch ein paar interessante Möglichkeiten. Und beim nächsten Mal nehme ich mir so eine Korg NanoControl mit, damit denke ich mal wird das Mischen dann richtig Spass machen :)

  • Audioplayer mit Asio

    • audiobo
    • 9. Februar 2011 um 21:45

    Habe heute meinen kleinen Mädchen-für-Alles-Schlepptop als Siderack benutzt, mit Live-Professor und einer Motu 828MkII-USB-"Zicke" über ASIO-Treiber, nebenbei lief foobar2000, bei dem als Ausgang der MainOut der 828 ausgewählt war - lief tipptopp ohne Aussetzer oder Störgeräusche. Das System lief aber auch durchgängig auf 44.1 kHz, es waren meines Wissens nach auch keine 48kHz-MP3 mit in der Playlist, von daher kann ich nichts zu einem "Samplerate-Mischbetrieb" sagen.

  • beta 91a

    • audiobo
    • 9. Februar 2011 um 09:48

    Also ich rühre kein Fell mit scharfen Gegenständen an, wenn ich die Musiker/Backliner nicht kenne - ich mache dann im Beisein von mehreren Leuten darauf aufmerksam, dass es somit nicht mehr in meinem Ermessen liegt, das Optimum an Sound aus dieser Trommel herauszuholen. Dazu kommt, dass mittlerweile auch einige Leute diese Verstärkungsringe aus Kunststoff am Lochrand haben, da ist dann eh nix mehr mit schneiden.

    Ganz ehrlich: Wenn ich selber ein 901 besitzen würde, hätte ich mir schon längst eine Metallsäge geschnappt und diese beiden Ecken links und rechts abgesägt. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das ein Fehldesign, so cool das Mikro auch klingt. Ich bin dann mal auf das 91A gespannt, wie das sich klanglich so schlägt.

    btw.: Mit einem D112 hat man da auch verloren - noch ein Grund sich dieses Mikro nicht zu kaufen :D

  • beta 91a

    • audiobo
    • 8. Februar 2011 um 23:31

    Den Herstellern nach ist ein e901 105mm und das Beta91A nur 95mm breit, dafür 13mm länger - damit sollte letzteres eigentlich überall reingehen, bei dem e901 sind das immer die beiden kleinen Ecken vorne die dann nicht passen (bei wahrscheinlich genau 100mm Lochdurchmesser).

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