Moin
nur kurz: was meinst du mit "zu tief"?
Oder anders: was fehlt?
Moin
nur kurz: was meinst du mit "zu tief"?
Oder anders: was fehlt?
Falls das meinerseits so rüberkam, möchte ich mich bei dir entschuldigen, mir gings bei der Anrede an dich nur um den Studio vs. Live - Unterschied.
Ich glaube aber, dass du mit einem ebenfalls anständigen Kleinmembranmikro an der selben Position die gleiche positive Bilanz gezogen hättest, weil die Positionierung dabei viel entscheidender ist als die Ausführung des Mikrofons.
Ich hab übrigens das Schoeps-Buch noch nie gelesen, mal schauen...
Ich sehe darin auch keinen Ersatz für´s übliche Digipult, wäre mir viel zu unbequem... ![]()
Es ging in dem Beitrag ja um eine Lösung auf 1-2 HE mit relativ starren Vorgaben, wo später nur wenig dran gedreht werden muss. Also eigentlich `ne DME für Arme. Dafür würde ich sie aber auch bedenkenlos einsetzen, wobei glaube ich, aber das Delay in den In-/Outputs fehlt, zumindest hab ich beim überfliegen nichts davon gelesen. Die DSP-Engine wurde ja eigentlich eher für´s Monitoring bei Rechner-Aufnahmen konstruiert, da passt sowas nicht rein.
Ich habe mir das 828 halt als Interface für den Laptop geholt und mich über die Zusatzfunktionen gefreut, zumal die Kiste 2 Wochen am Stück ohne zu zicken durchgehalten hat. Naja, einer meiner Laptops hat leider nen komischen USB-Chipsatz, der zwischendurch bei der Wiedergabe vom Rechner mal ausgerastet ist (Digital-Störgeräusche mit 100% aus allen Speakern, geil :? ), aber nach Inet-Recherchen und einem anderen, einwandfrei funktionierendem Läppe kann ich den Schuldigen ganz klar benennen. Dafür mach ich ja auch immer erst entsprechende Testläufe, wenn Computer mit im Spiel sind.
Interessant fand ich auch, ich glaube Christophers, Denkansatz bezgl. der Basswiedergabe von Grossmembranen im NBE-Bereich - wenn der NBE von Grossmembranen stärker ist, würde das ja eigentlich bei naher Positionierung zu einer besseren tieffrequenten Rückkopplungsfestigkeit führen. Wäre vllt. mal einen entsprechenden Test wert. Beim vergleichweise schwachen Kontrabass könnte man evtl. noch die höhere Empfindlichkeit als Pro-Argument gelten lassen, um das Rauschen niedrig zu halten, aber auch das funktioniert eigentlich noch super mit Kleinmembranen.
tonzwerg: Richtig, der Mann spricht von Studioaufnahmen - das ist aber nicht direkt mit Beschallung zu vergleichen. Meiner Erfahrung nach braucht viel eher mal eine Studio-Aufnahme (wobei ich leider bisher noch nicht in die Verlegenheit kam, bei grossen Orchesteraufnahmen mitzuwirken) diesen gewissen Touch, um lebendiger zu klingen, etwas woran sich das Ohr reibt und den Hörer auch zum zuhören "zwingt". Ein Effekt, der oft mit dem Attribut "Wärme" versehen wird, auch wenn das die tatsächlichen akustischen Verhältnisse nicht wiederspiegelt.
Bei Konzerten braucht man es nicht - es liegt schon durch den akustischen Klangkörper eine ganz andere Spannung im Raum, hinzu kommt der optische Reiz, der bei vielen Leuten zu einer vollständig anderen Wahrnehmung führt. Da schliesse ich mich selbst auch nicht aus, wie oft habe ich irgendwelche Spielfehler erst beim Live-Mitschnitt gehört, mal von irgendwelchen ganz grossen Schnitzern abgesehen, weil ich in dem Moment einfach von der Gesamtperformance so beeindruckt war.
Und hier haben wir auch wieder einen wichtigen Punkt: Habe ich z.B. eine Chanson-Sängerin mit Pianobegleitung auf der Bühne und ich kann mir einen grösseren Mikrofonabstand erlauben, dann ist es mir technisch gesehen egal ob ich da ein gutes Kleinmembran- oder ein gutes Grossmembranmikro stehen habe - zum klingen krieg´ ich in der Live-Situation beide, aber das Grossmembran macht optisch einfach mehr her. Bei einer Opernsängerin (wenn überhaupt nötig) sollte es so klein und unauffällig wie möglich sein. Es wirkt natürlich genau wie im Studio auch auf die Psyche des jeweiligen Protagonisten, den einen spornt so ein grosses Mikro an, der andere fühlt sich dadurch gestört. Ein Profi sollte zwar immer seine Performance zu 100% bringen, aber auch Musiker sind nur Menschen.
Ich muss mich aber dem Chistopher anschliessen, gerade auch was die Zeitschrift "Keys" angeht: Ich halte das vornehmlich für Marketing-Geschwätz, auch wenn ich persönlich mit dem Phantom C gute Erfahrungen gemacht habe (der Klangleiter hingegen - naja, ist halt `n Kabel). Allerdings habe ich diesbezüglich auch schon gaaaaaaanz andere Kandidaten erlebt, mir fällt (vielleicht zum Glück) der Name nicht mehr ein... ![]()
Es bleibt wie´s immer wahr - erlaubt ist, was gefällt und wenn das nicht möglich ist, dann wenigstens das, was funktioniert.
Sound-Klinik: Ich weiss wohl, dass es so in der Praxis nicht vorkommt, es sollte nur als Rechenbeispiel dienen, sorry dass ich´s nicht dazugeschrieben habe - wie sonst will man das mit der Leistungsaufteilung beispielhaft darstellen. Ach so: Im Bereich Röhrenamps kann das schon annähernd hinkommen, dort gibt´s noch Impedanzanpassung mit schön fetten Trafos... :wink:
Vielleicht sollten wir einfach auch für Leistung den 20*log einführen, dann gibt´s immer +6dB und alles ist gut ![]()
Zitat von "Midas"Alles anzeigenUm die Frage des Starters hier mal kurz und bündig zu beantworten:
Hängt man einen baugleichen, zusätzlichen Subwoofer parallel zum vorhandenen an die selbe Endstufe, bekommt man 6 dB mehr. (reine Akkustische verdoppelung: 20xlog)
dazu hatte bwaack ja schon was geschrieben
Stellt man das gesamte "System" komplett mit Verstärker nocheinmal daneben, ergibt sich eine verdoppelung der Verstärkerleistung und somit bekommt man 3 dB mehr. (Elektrische Leistung (W): 10xlog)
hoffe die Frage ist damit beantwortet.
Wenn du mit "das gesamte System" Endstufen und Lautsprecher meinst, muss ich leider sagen: setzen, 6
Interessant ist das maximale Verschiebevolumen der Lautsprecher, wenn einer x hat, haben 2 davon 2*x, 4 haben 4*x und so weiter. Den Lautsprechern ist es dabei Sche...egal, woher die Leistung kommt, ob es die eine 0,001Ohm taugliche Megaendstufe mit 125A-Anschluss ist oder ob jeder Bass seine eigene braucht.
Logarithmisch gesehen ist hier 20*log[n*x/x] anzusetzen, entspricht also einer gleichwertigen Spannungsänderung am Lautsprecher.
Erst wenn z.B. 1 Lautsprecher mit x die Leistung y, die maximal von einem Verstärker zur Verfügung gestellt werden kann, komplett ausreizt und man einen 2. Speaker mit anschliesst, dann bekommen beide nur die halbe Leistung. Das bedeutet das 0,707fache der maximalen Spannung, also 0,707*x pro Speaker - da wir aber 2 Speaker haben, rechnen wir das mal zwo und haben 1,414*x, also +3dB.
In diesem Fall stellt die zusätzliche Leistung einer 2. gleichen Endstufe (10*log[2*y/y]) wieder die ursprünglichen Spannungsverhältnisse her und wir gewinnen weitere 3dB. Natürlich nur bei phasengleichen Quellen und sonstige akustische Kopplungseffekte aussen vor gelassen, denn ich glaube soweit sollte da gar nicht gehen.
Gruß
Zitat von "Midas"Noch ein kurzes Wort zum "Starter" Smilie
Der Wirkungsgrad eines Lautsprechers hat ÜBERHAUPT NICHTS mit der dB 1W/1m zu tun. Der Wirkungsgrad eines PA-Lautsprechers liegt um die 10-20%.
dB 1W/1m ist die Empfindlichkeit eines Lautsprechers mit der man mit der zugeführten Endstufenleistung zusammen den dB (SPL) errechnen "kann".
Er gibt an wie gut der Lautsprecher das zugeführte elektrische Signal ins akkustische Signal wandeln kann.Der Wirkungsgrad RESULTIERT aus der Empfindlichkeit :wink:
Ok, nix für ungut Jungs, aber da es scheinbar nicht üblich ist, mal eben nen Link zu klicken, hier mal `ne kurze Erklärung von der Motu-Kiste:
Im Prinzip hat sie alles drin, was man für die geforderte Anwendung mit einer frei konfigurierbaren Matrix ala DME zusammenstellen würdest
- 8 Stereo-Mischebenen mit EQ´s und Dynamics auf jedem In- und Output + Reverb und zuweisbaren Ausgängen
- DSP-basiert - standalonefähig
- 1HE
- komplette Steuerung am Gerät möglich, komfortabel über angeschlossenen Rechner (z.B. Laptop) oder MIDI-Controller mit HUI-Protokoll (wobei - da weiss ich nicht, was alles möglich ist)
- gute Pegelanzeigen für die analogen Eingänge (meiner Meinung nach extrem wichtig für einen Mixer im Livebetrieb)
- 2x Mic In (inkl. 48V), sowie Instrument In mit direktem Gain-Regler und analogen Inserts + 8x Klinke LineIn (= 4x StereoKeys) + 2x ADAT In
-2 XLR-Main-Outs + 8x Klinke LineOut (wofür auch immer) + 2x ADAT Out
und zu guter Letzt ein hevorragendes Audio-Interface, falls du mal beabsichtigst, Software-Instrumente mit einzubinden.
Persönlich hab ich noch die alte Variante mit USB-Interface, die kann zwar nicht soviel (leider nur mit einfachem Mixer) aber ich hab das Ding trotzdem die letzten Tage echt zu schätzen gelernt, als Routing-Submix-Volume-Box (inkl. HotPlug, also im laufenden Betrieb Rechner ein- und ausstecken) und 5.1-Ausgang vom Rechner, alles parallel.
Wie ich gerade gesehen habe, haben wohl alle mk3-Kisten die gleiche DSP-Funktionalität, da hast du die Auswähl von der kleinen Ultra-Lite (9,5") bis zur "Alles-mit-XLR-inkl.8MicIns-ausgestattet"en 896 (2HE).
Und die Konkurrenz schläft auch nicht, vllt. auch dort mal schauen...
Dürfte aber Preis-/Leistungsmässig ganz weit vorne sein und nicht so starr wie ein analoges, zusammengequetschtes Minipult, welches als Spezialanfertigung auch nicht gerade preiswert ist.
Was alle Vorschläge gemeinsam haben (und wo imho der einzige, aber nicht ausschlaggebende Grund für ein Custompult besteht), ist der notwendige analoge Split vom Mikro - das macht man dann entweder vor der Buchse mit einem Y-Split oder, wer auf Nummer sicher gehen will, einem Split-Trafo. Alternativ mit einer DI-Box am Insert/an einem entsprechend geroutetem Ausgang. Bei der Gitarre würde ich mal schauen, ob es je nach Gitarre und dem resultierenden Kurbelfaktor vllt. Sinn macht dem FoH schon ein aufbereitetes Signal zu schicken (nur keine zu starke Kompression), das wäre für den FoHler oft schon mal ein Stressfaktor weniger. Ansonsten DI-Box am Insert/Ausgang.
Und wenn wir mal ehrlich sind: Die Bedienung wird auf so einer kleinen Frontplatte eh nicht der Brüller bei 2x Full-EQ, Kompressor, Subgruppe, Master-EQ...
Hallo Felix,
wie wäre es mit sowas:
http://www.klemm-music.de/motu/828mk3/index.html (ca. 730,-€), dazu 2 passive DI-Boxen, die du für den Split an die Insert-Sends von den beiden Mic/Inst. Inputs hängst. Das Ding kann alles was du brauchst und noch viel mehr (vllt. für die Zukunft relevant)
Zwar ist die Steuerung ohne angeschlossenen Rechner etwas suboptimal, aber bei dem von dir geschilderten Fall solltest du ja eigentlich nur je nach Tagesform deinen Mikrofonpegel angleichen müssen (Lautsprecher sind ja eh deine und ändern sich somit nicht, wg Feedback), da tut´s auch der Gain. Der Vorteil ist, dass du verschiedene Setups speichern kannst, z.B. Mono/Stereo, etc.
Nur `ne Idee...
Na, da muss ich doch mal eine klare Warnung hinterlassen:
Filme von Helge Schneider hinterlassen eindeutig Nachwirkungen und können zu bleibenden Schäden führen... ![]()
(...zwei Meter zwei Mark... "mitdenArmenruder")
![]()
So, genug OT
BTW.: Was an den LED-Dingern gut ist, die halten richtig was aus. Ich hab die Tage aus Versehen meine Tischleuchte mit der teuren Plastik-Birne durch die Gegend gepfeffert (zuviel Helge Schneider imitiert :D), die Lampe ist Vollschrott, die Birne tut´s einwandfrei.
Zitat von "wora"eine frage bleibt aber: warum war ich früher auch immer so lange wach, als es noch keine energiesparlampen gab?
Da warst du ja auch noch jünger... "duckundweg" ![]()
Zitat von "Christopher Hafer"Deswegen wäre es auch ziemlich abwegig zu versuchen, irgendwelche Speaker-Frequenzverläufe exakt nachzubilden, auch, weil das Gehäuse selbst einen großen Einfluss hätte...
Schon klar - aber gerade im stark soundprägenden Hochmittenbereich ist das schon mal ein guter Anhaltspunkt, die verschiedenen Speakertypen durchzuprobieren. In der Praxis kommen ja noch weitere Faktoren wie Position der Mikrofonierung (sowie Auswahl des Mikrofons), Anzahl der Speaker, Positionierung der ganzen Box (vor einer Wand, auf dem Boden oder auf einer Kiste) usw. hinzu. Jede Menge Variablen. Aber der Speakercharakter (wo liegt die Resonanz der Pappe, wie steil ist der Abfall darüber) bleibt.
Btw. Ich bin schon mal soweit gegangen, dass ich mir im Rechner eine Speakersimu gebaut habe, in der alle Punkte (bis auf die Positionierung der Box) berücksichtigt wurden. Ich konnte das virtuelle Mikro vor der virtuellen Box hin und her schieben und das Ergebnis war schon recht gut, wenn auch damals noch nicht ganz ausgereift. Aber die zu berücksichtigenden Faktoren dafür sind der Hammer - frequenzabhängige Richtwirkung der Speaker, Entfernung der Speaker untereinander (wg. Kammfilter), Richtwirkung des Mikrofons, Resonanzen des Gehäuses, usw.
Hab´s dann (wie einige andere Spass-Projekte auf gleicher Basis) irgendwann aufgegeben, weil mir das Programm dafür zu teuer, leistungshungrig und unpraktikabel war. Aber den Lernfaktor damals will ich nicht missen.
Also wenn du nicht unbedingt die stufenlose Verstellung benötigst, dann hol dir doch nen Meter Aluminium im Baumarkt und bohr da passend die Löcher rein. 3/8-Zoll-Grobgewinde-Schrauben solltest du in jedem gut sortierten Schrauben-Fachhandel bekommen.
Ansonsten Alupipe mit Superclamps, ich weiss ja nicht, wie schick das aussehen muss... ![]()
Hört euch mal das Ding an: TONEWORKS AX3G (ca. 60,-) Sogar die über 10 Jahre alte Pandora (1. generation) von Toneworks, welche hier noch rumliegt, hat coole bluesige Crunch-Sounds, nur dass die Wandler damals schlechter waren.
Wer Interesse am elektronischen Nachgestalten von Gitarrenlautsprechern hat, bei -> Eminence gibt es Datenblätter mit Frequenzgang, die man gut als Anhaltspunkt nehmen kann - man braucht schon ein wenig mehr, als nur einen Tiefpassfilter, so 3-4 parametrische Bänder können da nicht schaden.
nicht zu vergessen, die Ergänzung zum Harmonizer, den Harmonizer II:
http://www.bybeetech.de/bybee_room_tuning.asp?topic=491
P.S.: Alter Schwede, die nehmen doch Drogen...
:shock: :shock: :shock:
ZitatAuf eine ähnliche Art funktioniert auch der Steinmusic Harmonizer, allerdings doch eher auf homöopathischer Ebene.
ahhhhhhhhhh... ja. Ich glaube, damit kann man heute alles begründen :?
ZitatDie Luft wird hier also nicht real in Bewegung gesetzt, sondern mit einer Information beaufschlagt, die dasselbe bewirkt. Sie lässt sich nun ohne großen Aufwand aus der Ruhelage in Bewegung bringen, und ist so in der Lage, Schallereignisse in einer ganz anderen Qualität zu Gehör zu bringen.
Ist doch klar, die LED sendet Morse-Codes an die Luftmoleküle. Inhalt: "Uh, Baby, schwing dein Teil..." ![]()
ZitatDiese Erklärung der Wirkungsweise ist für uns eine Arbeitshypothese, mit dem Versuch, die Wirkungsweise des Harmonizers anschaulich zu machen. Alleine das klangliche Ergebnis ist es jedoch, was wirklich zählt. Und das kann sich hören lassen!
Anders ausgedrückt: "Wir haben keine Ahnung, was hier passiert, bilden uns aber ein, DASS etwas passiert, und weil´s so schön ist und wir hier unsere Zeit verplempern wollen wir von euch jede Menge Geld dafür..."
Wieviele von den Dingern braucht man eigentlich für ein 2000Mann-Konzert? Vielleicht würden sich dann endlich mal diese elenden Mischpult- und Mikrofonfragen erübrigen ![]()
Danke für diesen amüsanten Link, ich fahr gleich mal rüber in die Werkstatt, Holz, LED und Trafo hab ich noch da... Wobei - mit Batterie klingt´s bestimmt noch viel besser, durch die 100% galvanische Trennung sowie des völligen Ausbleibens disharmonischer Elektronenschwingungen aus dem üblichen Stromnetz. Diese verfälscht nämlich im Endeffekt die Informationen, welche an die Luftmoleküle gesendet wird, so dass die diese nicht mehr in der Lage sind ihrer korrekten Ausrichtung zu folgen. Und damit die Schallübertragung der Luft noch detailreicher und dynamischer wird, wird die LED mit Hilfe von diskret aufgebauten Operationsverstärkern bei einer symetrischen Betriebsspannung von +-45 Volt angesteuert, die von einem integrierten, handverlesenem Schaltnetzteil erzeugt wird, welches aus bester Produktion von ausreichend kleinhändigen Facharbeitern des führenden Landes für die Erstellung weltweit vertriebener Elektronikprodukte stammt.
So Long, frohes Fest und hoffentlich habt ihr was sinnvolleres zu Weihnachten bekommen...
Hmm, ich hab mir letzte Woche mal zum Testen so ne LED-Birne gekauft - OSRAM PARATHOM CLASSIC B warmweiss. Hat 17€ gekostet, 1,6W, so hell wie ne 10W-Glühbirne.
Hell ist sie und schön kühl dabei, aber als Hauptlichtquelle... no go. Hab sie mit ner IKEA-Tischleuchte ins Regal verfrachtet und konnte nicht mal das Fichtenholz farblich vernünftig erkennen. Und es strengt auf Dauer an, genau wie ein Laptop-Bildschirm ohne Umgebungslicht. Daher hängt bei mir in Zukunft immer noch ein Farbfilter mit dran, für reines Dekolicht.
Da bin ich froh, mir in der neuen Wohnung alles mit Halogensystemen eingerichtet zu haben, das Licht ist einfach nur gemütlich. Das Problem ist vielmehr, dass man nicht inmmer das Licht wieder ausmacht, wenn man aus dem Zimmer geht (gerade wieder gemerkt). Vielleicht werde ich mir einfach mal in ein paar Räumen (Diele, Küche) nen Bewegungssensor installieren (was zieht der dann eigentlich wieder dauerhaft an Strom?)
Ansonsten bin ich recht guten Gewissens mit meinem A++ Kühlschrank, Induktiv-Kochfeld (Gas ist auch cool, aber bei mir zu gefährlich
, da ich manchmal beim nächtlichen Kochen einpenne) und der Umluft-Grill-Mikrowelle, so dass man nicht immer den dicken Ofen braucht. Zusätzlich noch die Abdichtungen der Fenster überarbeitet und eine neues, verschliessbares Lüftungsgitter im Bad (da zog es nämlich die kalten Tage wie SAU), schon spart man auch beim Heizen.
Im Übrigen sehe ich es eigentlich wie BillBo - wenn nonstop ein Server mit fast ausgelastetem 450W-Netzteil läuft um täglich die neuesten YouPorn-Videos (von mir aus auch andere Filme
) per BitTorrent runterzuladen (was übrigens heutzutage auch schon einfache Netzwerkplatten können), plus SuperMultimediaTralala-Anlage, bei der man einen Computer plus grossen Monitor braucht, um ein Lied abspielen zu können, MP3s mit ner PlayStation3 zu hören macht auch ganz schön warm - nicht zu vergessen die regelmässigen Batteriewechsel (wer benutzt schon Akkus) in Fernbedienungen, Tastaturen und Mäusen (ok, ich hab auch ne Bluetoothmaus) die bestimmt prima für die Umwelt sind... da sind die Glühbirnen bei weitem nicht das grösste Problem.
Btw.: Schaut euch mal aktuell die ganzen Balkone und Fenster an. Ein üblicher, billiger 9m-Lichtschlauch zieht laut Beschriftung 150W aus dem Netz und wenn ein Birnchen kaputt ist, funktioniert direkt ein ganzer Meter nicht mehr, also in die Tonne damit. Noch Fragen?
Aber eigentlich stehe ich ja gerade voll auf Kerzenlicht... ![]()
Vielleicht sollten wir´s mal von der (elektro-)akustischen Seite angehen.
Aus eurer Anlage schliesse ich dass ihr von der Grössenordnung her damit vornehmlich Kneipen-/kleinere Clubgigs bestreitet. D.h. die Räume werden auch nicht allzu gross sein.
Ein Lautsprechersystem für Bassgitarrenwiedergabe ist natürlich auch für solche optimiert (das geht übrigens über reinen Frequenzgang hinaus, im Tieftonbereich sind es die passenden Resonanzfrequenzen im Mittenbereich die harmonischeren Verzerrungen bei hohen Lautstärken), es gibt noch ein paar, die absolut flat sind und damit einer guten PA nahekommen. Auch ist die Kombination Amp/Box schon aufeinander abgestimmt (siehe Ampeg SVT mit 8x10") oder wird zumind. vom Bassisten entsprechend eingestellt (falls du dein Signal Post-EQ abgreifen solltest). Die Markbass-Kisten kenne ich leider nicht, kann sie daher nicht speziell beurteilen, aber du solltest mal schauen, wie laut euer Bassist den Tweeter an der oberen Box eingestellt hat, nur so als Anhaltspunkt.
EDIT: Was mir gerade einfällt - die Trennfrequenzen zum Hochtöner liegen z.B. wesentlich hörer, die Hochmitten werden daher durch vielmehr "Pappe" geformt und nicht, wie in einer PA, durch einen Blechdeckel. Nur um mal einen der "kleinen" Unterschiede aufzuzeigen.
Desweiteren muss eure PA ja noch weitaus mehr Signale (BD, Keyboards, wasweissich...) verarbeiten, d.h. sie unterliegt einer viel höheren Auslastung. Das kann man eigentlich wiederum nur durch Membranfläche wieder aufholen, also durch mehr/grössere Lautsprecher. Wenn man einen Lautsprecher mit nur einem Signal, also einem Instrument überlastet, klingt es noch einigermaßen harmonisch, kommen jedoch mehrere zusammen und überlasten den Speaker, dann bilden sich schon mal sehr unschöne Artefakte und es wird sehr undifferenziert.
Unschön sind auch oft die Überlagerungen und Auslöschungen der Basswellen vom linken und rechten PA-Stack, da gibt es hier im Forum auch mehrere Threads - hier ist ein einzelnes Bassstack auch erstmal wieder im Vorteil, es gibt halt nur eine Schallquelle, welche höchstens von den eigenen Reflektionen überlagert wird, die bei der Stereo-PA auch noch hinzukommen.
Wenn du wissen willst, ob´s wirklich an der PA liegt, dann leih dir einfach mal eine andere, vor allem leistungfähigere aus. Die sollte schon so 2 15er pro Seite haben, alles darunter ist für 250 Leute nicht wirklich prickelnd, es sei denn ihr macht nur Gala "zum-Essen-spiel"-Musik.
Wenn´s denn garnicht geht, dann häng doch einfach nen MIDI-Volume-Controller in den Sidechain vom Bassamp und steuer ihn so vom FoH aus ![]()
Ich glaube, er dachte dass sich dein Post auf die Anzahl der Schlaginstrumente an sich bezog und nicht auf die Anzahl Mikros pro Instrument... ![]()