So formuliert darf aber als Gegensatz der Hinweis auf die Kanalfader auch nicht fehlen...
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Beiträge von audiobo
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sondern mich interessiert, ob es dabei Menschen gibt, die ein klares, nachvollziehbares und vernünftiges Konzept verfolgen,
Konzepte kann es da ein paar geben:
- Man nutzt den Analyzer, den man am besten kennt um zu vermeiden, dass man trotz 'gerade aus dem Flieger gefallen/Erkältung/belastender Umgebungslärm' über die Dauer des Konzertes zuviel von irgendwas rein dreht. Wenn dieser Zusatzfunktionen mitbringt, umso besser. (Wobei es für die Anwendung definitiv besseres gibt als den F6.)
- Man hat oft mit diversen interessanten Lautstärkebeschränkungen zu tun und möchte sich so die Möglichkeit verschaffen die Mitten in den lauteren Passagen ein wenig (oder auch mal stärker
)auszubremsen um trotzdem noch ein wenig "Schub" generieren zu können - oder umgekehrt bei den Bässen, wenn es um Probleme mit Anwohnern geht. - zum Bandsound gehörende Klangabstimmung
- Die Möglichkeit schmalbandig zu limitieren falls die PA vor Ort bei höheren Lautstärken eklige/anstrengend klingende Resonanz-/Klirrgeräusche erzeugt, unter einer nicht-dynamischen Entzerrung jedoch sonst die Verständlichkeit leidet. (Ist aber, wie ich finde, viel seltener geworden.)
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Das Durcheinander hat aber der Wolfgang erzeugt, indem er etwas von Steuersignal erklärt hat - das wird jedoch gar nicht angezeigt, sondern (wie er selber zwischendurch sagt) das lauteste* Audiosignal.
An solchen Beiträgen/Meinungen erkennt man ganz gut wer bereits mit der Funktion (reflektiert) gearbeitet hat und wer nicht.
Ich schätze Wolfgangs Meinung grundsätzlich ja sehr, aber manchmal täte ihm ein bewusster Sprung über den A&H Tellerrand m.E.n ganz gut.
(* Die vollständige Formulierung: Das (einzelne) Audiosignal, welches innerhalb der dem zugewiesenen DCA Kanalgruppierung den höchsten Pegel aufweist. Diese Formulierung ersetzt aber auch nicht die Erfahrungswerte im praktischen Umgang damit.)
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Ich beschreibe jetzt erst mal nicht, was ich gesehen und gehört habe, würde aber gerne wissen, was genau hierbei der Denkansatz, die 'Sience'-Seite dessen, was man macht und was die reproduzierbare Vorgehensweise ist.
Ich verstehe nicht ganz worauf du hinaus willst. Geht es dir um...
- das Plugin an sich (F6)
- den Sinn der Einbindung eines eigenen "Ökosystems" ins Pultsetup für dieses eine Plugin
- den grundsätzlichen Nutzen und die Idee der Nutzung eines pegelabhängig spektrumveränderndes Geräts/Plugins in der Summe
- oder darum, dass man trotz "Hightech" immer noch einen Scheiss-Sound generieren kann?
btw.: ich vermute mal es war in beiden Fällen der F6 RTA, bei dem man noch das lustige FFT-Gezappel im Hintergrund sehen kann... Das wäre eine Erklärung für "immer zu sehen", die andere, dass man so sehen kann wenn das Ding plötzlich aus irgendeinem Grund übertrieben stark eingreifen muss (zu hören soll das ja möglichst nicht sein).
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Was ist falscher? PFL oder AFL?
Die Kompetenz zu solchen Einordnungen sollte in der Pultklasse beim Benutzer liegen, nicht beim Pulthersteller.
Was ist daran falsch, wenn ich bei der wechselnden Einzelkanalzuweisung im Musical den Eingangspegel direkt am Fader sehe über den ich die Lautstärke regel? Was ist daran falsch wenn ich auf einen Blick sehen kann ob im Chor bei den Damen oder den Herren jemand ins Mikrofon klatscht? Was ist daran falsch wenn ich an meinen DCAs für die Zuspieler sofort sehen kann wenn der über den falschen Weg reinkommt?
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Ja es dauert lange, da bin ich bei dir.
Ja. Eigentlich ist unsere Grundsatzdiskussion Summierung ja/nein auch wurscht.
Fakt ist, dass diese Pro-Summierungshaltung zu einem massiv erhöhten Ressourcenaufwand führen würde (= 16 zusätzliche Summierungsbusse, womöglich noch in Stereo) und deswegen nicht davon auszugehen ist, dass man in absehbarer Zeit überhaupt etwas in diese Richtung bekommt.
Das andere programmiert sich ein ambitionierter "Kleinprogrammierer" (was überhaupt nicht abwertend gemeint ist) einfach noch mit in seine 3rd Party - Remoteapp welche selber überhaupt kein Audio verarbeitet...
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Das hatten wir doch schon!
Richtige Pegel, bedeutet richtiges summieren. Also Busse nur für die Anzeige.
Sonst hat man nie den richtigen Pegel (unkorreliertes Summieren).Alle anderen nehmen wahrscheinlich nur den Kanal mit dem höchsten Pegel und stellen den dann dar.
Das wollte ich hier eigentlich nicht diskutieren, aber bitte:
Summenpegel kann man sich in den Summierungsbussen anschauen oder im additiven Solomodus. (Einfach Solo am DCA drücken, bitteschön und dankesehr)
Der DCA hat keine Ahnung wo die Signale hingehen, weiss also nicht ob diese tatsächlich digital/elektrisch oder akustisch (das macht schon gerne 3dB Unterschied wenn man gesplittete Kanäle unterschiedlich routet aber mit einem Fader regeln will) oder mit irgendwelchen Offsets (Busse dazwischen) summiert werden.
DCA ist zur Kontrolle von Einzelkanalzügen da, ein Metering ist hilfreich um einzuschätzen ob da was kommt, ob es auf dem richtigen Weg kommt und ob ein einzelnes Signal evtl. über die Strenge schlägt. (Muss ja nicht immer gleich Clipping sein)
Summierungsanzeigen gehören dahin wo summiert wird.
Tatsächlich hatte ich den Punkt im Vorfeld gar nicht mehr so richtig auf dem Schirm, was mich jetzt für's Musical doch ein wenig nervt, weil es da sehr hilfreich wäre... hab's weiter oben nur deswegen nicht erwähnt weil es ja schon mal Thema war
Keith hatte mal erklärt, dass die Hauptarbeit bei solchen Änderungen das Testen der Implementierung ist.
k.A. wo das steht, suchen mag ich nicht. Meine letzte unbeantwortete Frage dazu ist von Nov 2020, also >4 Jahre her.
Das war dann der letzte Stand, dass man sich das anschaut.
In dem Fall war es März 2019...
Deswegen die Unlust, mich da weiter zu engagieren...
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Ein gewisses Maß an Geduld ist da aber durchaus gefragt

Geduld ist nicht das Problem. Aber bei manchen Themen hat man von der Kommunikation her schon ein wenig das Gefühl mit britischer Dickköpfigkeit einfach stehengelassen zu werden:
- Thema PFL-Metering im Kanal beim Einsatz vom AMM: Mixingstation macht es richtig, die entsprechende Information ist also vorhanden. Da kam zuletzt einfach nix mehr.
- Thema DCA-Metering: laut A&H sinnlos, solange man nicht extra Summierungsbusse dafür bereitstellt (m.E.n. ein ganz grosser Denkfehler) - alle anderen machen es, Mixingstation stellt die Funktion ebenfalls für A&H-Pulte zur Verfügung
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Wg dem Touchscreen habe ich natürlich den Vertrieb kontaktiert.
Für den Rest (A&H Forum oder wo? Fand ich bis jetzt durchwachsen…) habe ich gerade nicht den Gemütszustand.
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Was mich vor allem an Deiner Arbeitserfahrung auffällt, ist, dass es Hersteller für Produkte jenseits der 10.000 € Grenze HEUTE nicht hinkriegen, den workflow für szenische Abläufe besser zu unterstützen.
Ach so, jein...
Wenn man die interne "Go + Next"-Funktion (oder wie das da heissen mag) nutzt, dann funktioniert es ja mit dem Autostore / Store wie gewünscht.
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Deswegen ja der Ironieemoji.
Wenn man jedoch das Entwicklungs-/Verkaufsalter des jeweiligen Produktes anschaut liegen SD von damals und Avantis heute in einem ähnlichen Bereich.
LS9 bekomme ich übrigens in der letzten Firmwareversion immer noch zuverlässig zum Oberflächenkomplettabsturz… 😉
Viel mehr Nerven hat mich jetzt aber die Tage meine DAW gekostet, die beim exportieren meinte, sie könne einfach mal vereinzelt Automationen unter den Tisch fallen lassen.
Also, es ist alles relativ. Und da rede ich noch gar nicht von Produkten des digitalen Alltags… 🤮
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Ne, da hatte ich noch kein Smartphone...

Ausserdem: So ein ein Screenneustart ist ja nicht gleich ein Weltuntergang - dann kann man halt mal ne Minute lang nicht am Kompressor herumfummeln oder so...
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Uiuiuih

sagt der Digico-Kunde...

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So, morgen ist GP mit Avantis am FoH, hier mal ein Update:
Vorab: Ich nutze das Pult in Kombination mit Theatremix, da gibt es auch ein paar spannende Punkte die ich aber später lieber im passenden Tread erörtern möchte. Allerdings fallen in der Kombination an paar Punkte auf, die man sonst vllt. nicht so bemerkt.
Firmwarestand ist 1.30, in den letzten beiden ReleaseNotes gab es für mich keinen relevanten Eintrag.
- Grundsätzliche Bedienung ist immer angenehm und intuitiv
- Ausnahme bilden teilweise Einstellungen, die über die Optionstaste getätigt werden müssen (z.B. die DirectOut FollowFader-Einstellung)
- Die Platzverschwendung im Routingfenster der Kanäle ist immens - das scrollen braucht viel zu viel Zeit, und nein, ich will nicht immer alles über UserKeys/Faderlayer und Mixtaster erledigen, ich will Gruppen in einem Kanal zackig im Screen zuweisen können.
- die Tatsache, dass im Routingfenster der Busse kein "Send to" sondern nur ""Receive from" angezeigt wird, ist etwas woran ich mich nie gewöhnen werde und ehrlich gesagt auch gar nicht gewöhnen will. So ein Anzeigetab mehr oder weniger dürfte jetzt vom Aufwand her auch nicht die Erdachse verschieben... (mein Setup ist etwas komplexer aufgrund verschiedener Ortungssituationen mithilfe von Delays)
- Stereokanäle sind nicht so richtig "stereo" - im Hintergrund werkeln da scheinbar immer noch 2 Monokanäle die einfach auf der Oberfläche zusammengefasst werden - wenn man nämlich per theatremix die Ortung ändert macht das nur der linke Kanal, der rechte bleibt auf dem Standardrouting, auch wenn man den rechten Kanal (weil er in theatremix angezeigt wird) mit ins Setting reinnimmt. Hat meinen Kopf ziemlich ins rotieren gebracht, weil es ja nicht dargestellt wird.
- Delays einstellen ist mit der Beschleunigungsfunktion des Encoder teilweise echt schwierig - erinnert an die alten Yamahapulte (z.B. DM2000) - insgesamt finde ich es schwierig über den Encoder genau reproduzierbare Werte (z.B. 0dB bei einem Send) einzustellen, manchmal hat man aus irgendeinem Grund eine Verschiebung drin und muss zum Ausgleich erst wieder auf die Extremwerte runter/hoch regeln. Vllt. kennt aber jemand noch einen Trick. (Reset und Copy/Paste funktioniert leider nicht bei jedem Parameter)
- Gerade echt nervig: Wenn man die Szenen per Softkey-DirectRecall oder von einem externen Programm aufruft, dann wandert die Selektierung der Szene nicht mit.
So funktioniert kein AutoStore und beim manuellen Store muss man jedes Mal ZUSÄTZLICH die passende Szene in der Liste selektieren um keine falsche zu überschreiben.
(Der Plan ist, als Havarielösung für einen Computerausfall alle Szenen noch ins Pult zu speichern - aber so dauert das halt und braucht echt keine Ablenkung zwischendurch) - Wenn ich Szenen mit Routingsänderung in theatermix abfeuere, dann braucht das Routing länger als die DCA-Zuweisung - könnte aber auch an theatremix liegen, wird wohl eher schwierig das herauszufinden
Für mich jetzt nicht soooo relevant, aber trotzdem interessant ist dieses reproduzierbare Verhalten:
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Die ist aber aktiv ohne Trafo - habe noch eine hier herumliegen
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Bezüglich „invertierter“ Faltung: bei einem statischen Nachhall denkbar, aber bei einem bewegten Mikrofon mit sich ständig ändernden Abständen zu den Lautsprechern und Reflexionsmustern zzgl. Luftbewegung? Hmm…
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Also die Cedar DNS-Serie (steht für Dialogue NOISE Suppression, nix mit Reverb oder Feedback) kann mir ehrlich gesagt am Live-FoH für die genannte Anwendung weg bleiben - wenn die Gestalt am Rednerpult z.B. meint auf 2m Entfernung mehr ins Mikrofon denken als reden zu müssen klingt das einfach nicht schön, wenn z.B. nur das Hochtonband öffnet. Hatte da schon so lustige Effekte, die dann mehr nach Snareteppich als nach Sprache klangen.
Solange es keine adaptive Thresholdanpassung gibt wird das alles, nur nix schönes…
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Die melden sich doch eh erst dann, wenn sie Geld von einem haben wollen...
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2:16: "Today we proudly introduces the CCL: Compact Cardioid Linarray."
Verdammt, hab ich guten Kaffee...

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Ach weisst du Gunther - ich habe jetzt schon einiges an verqueren Situationen in dem seltsamen Universum "beschallende Zunft" durch und deswegen sag ich ja: "wer hat, der hat"

(Und ja, 16 reichen vermutlich in 98% der Fälle auch aus. 8x I/O ist in meiner Praxis aber oft sehr knapp bemessen, ab 12 bin ich grundsätzlich entspannt.)