Wie sieht das eigentlich bei euch so mit Monitorplätzen aus? Bei uns gab‘s damals im Grunde bei jeder grösseren Stadtfestmucke einen Monitorplatz, in Zeiten mitreisender Pulte bzw. IEM-Racks mit Mischer wird so etwas vermutlich schnell als unnützer Kostenfaktor gesehen…
Beiträge von audiobo
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Man braucht das ja nur für Sondersachen.
Da muss ich widersprechen: Auch wenn man nur FoH mit dem Pult macht und mehr als 4 FX-Sends nutzen möchte muss man da hin. Hat ja immerhin 8 FX-Maschinen.
(Nebenbei ist das überhaupt kein schlüssiges Argument: Gerade wenn man als Gelegenheitsnutzer mal diese erweiterte Funktionalität braucht findet man sie nicht, weil man den Gedankengang des Entwicklers nicht verinnerlicht hat. Siehe Lisas Fall. Jaja, ich weiss, RTFM... )
Was man besser findet sei jedem selbst überlassen - ich mochte es noch nie, wenn ich mir gleiche Funktionen an unterschiedlichen Stellen zusammensuchen muss, weil ich es meistens zu einem bestimmten Zeitpunkt (Pulteinrichtung) brauche. Geht mir z.B. bei QL/CL genauso auf den Keks, da bin ich aber mehr dran gewöhnt und es gibt immer mehrere Optionen von denen mir eine dann jeweils besser passt..
Zentrales Routing/Patching mit anständiger, moderner Filterfunktion (ähnlich wie in gut funktionierenden Webshops), das wäre zumindest mein persönlicher Wunsch diesbezüglich.
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Ich finde das mit Front und Backpanel ganz gut ... kann man sich ja überlegen wo das zu Analogzeiten war.
Auf der Mischpultseite des Sideracklooms...

Oder sogar auf der Frontseite eines ordentlichen Patchfeldes...
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Diese "Front Panel" / "Back Panel" - Sache ist halt so'n Allen&Heath Anachronismus...

Hat mich damals an der ilive schon irritiert.
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IWMO: wenn der gleiche Job wie im Vorjahr mit einem neuen Auftraggeber viel entspannter wird.
Wo ich mich letztes Jahr noch in Personalunion um FoH, System und Intercom kümmern musste gab es dieses Jahr eine funktionierende Teamarbeit zu 2 1/2 (der Intercomspezi war nur am
1. Tag da und hat das Zepter dann an den Bereichsleiter/Systemer übergeben).
So kann man dann auch gemütlich über die verka…ten Cues hinwegsehen die mit 2 gleichzeitig agierenden, aneinander vorbei kommunizierenden Showcrews auftreten können 😁 (Fernsehen/lokal)
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Das ist auf einem Friedhof, was ist wenn ich aus versehen mit dem Kreuzerder eine Leiche treffe ?
Dann darfst du dich Eon van Helsing nennen.
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Hier ein Anfang - Thema "Group Delay":
http://audio.claub.net/GD_testing/GD_Testing_Main_Page.htm
(eine Diskussion dazu gibt es hier https://www.diyaudio.com/community/thre…t.416625/page-2)
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Es wird ja immer wieder gerne über Klangunterschiede von Mischpulten etc. philosophiert und deren Ursprung theoretisiert.
Das wird sich so vermutlich auch nicht klären, aber eine Sammlung von Webseiten o.ä., auf denen versucht wird Unterschiede in ihrer Hörbarkeit zu untersuchen wäre ja schon mal ganz nett.

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Der Taschenrechner sagt, der Tabelle nach gibt es bei 30° und 2kHz den ersten Kammfiltereinbruch mit knapp -5dB.
Akzeptabel hinsichtlich der Monokompatibilität sind m.E.n. <= -3dB, die erreicht man bei einem Zumischpegel der Verzögerung von -10dB und entspricht rechnerisch auch der 3:1-Regel beim Mikrofonieren. https://sengpielaudio.com/Die3zu1Regel.pdf
HRTF ist auch nicht unbedingt zielführend wenn es um Lautsprecherwiedergabe geht, sonst müssten wir uns die Lautsprecher mit Spanngurten an den Kopf binden.
https://sengpielaudio.com/StereoFuerLautsprUndKopfhoerer1.pdf
Ich kenne die Werte von Carsten Kümmel nicht (mag mir auch gerade nicht das Video anschauen), aber ich denke, dass er da sehr praxisbezogene und empirisch ermittelte Werte nutzt.
Die Frage ist: Wo platziert man seinen Kompromiss zwischen Monokopatibilität, Hörbarkeit des gegenüberliegenden Kanals an den Extrempositionen und optimaler Stereowiedergabe in der MItte?
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Wie immer: es kommt drauf an. Wenn du eine digitale Quelle hast und die nachfolgende Kette sich auf diese Quelle synchronisieren kann, dann ist die durchgängig digitale Übertragung grundsätzlich verlustfrei. Die einzige „Gefahr“ wäre Jitter oder: zu lange Leitung.
Wenn jedoch eines der nachfolgenden Geräte nur nach seiner eigenen Clock arbeiten möchte oder mehrere digitale Quellen zusammengemischt werden sollen, dann braucht man Samplerateconverter. Auch diese beeinträchtigen grundsätzlich die Signalqualität. Es gibt z.B. Kollegen, die im Mastering einer DA/AD-Wandlung den Vorzug geben, wenn sie auf ein anderes Ausgabeformat konvertieren müssen (48>44.1). Da kommt es aber schon sehr auf die Wandler bzw. SRC-Algorithmen an.
Analoges, symmetrisches Audio hat vor allem aber den Vorteil, dass es stabil ist, kompatibel und im Grunde von jedem anwendbar der ein Kabel irgendwo einstecken kann.
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Zitat
- Remote Control of Cue List on Mixing Station App: Remotely scroll, recall, create, delete, and rename Cues within the Vi’s Cue List, using the 3rd party Mixing Station app.
😂
Gibt es die Dinger eigentlich noch irgendwo bei den grossen nennenswert im Einsatz/DryHire?
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Ich finde es ja bemerkenswert wie einfach sich das viele Menschen vorstellen und wie wenig Achtung man vor Kompromissen hat.
Koalitionen hatten in DE schon immer einen schweren Stand, politisches Handeln beschränkt sich meist auf Jeder gegen jeden, links gegen rechts, Opposition gegen Regierung.
Der Ampel muss man schon eingestehen, dass sie diesbezüglich Neuland betreten hat, was auch im Handeln einzelner sehr deutlich hervorgetreten ist. Aber wer kann sich von solch "eingebrannten" Denkmustern freisprechen? Die "Basis" der 3 Parteien hat es ihnen ja auch nicht leicht gemacht - jeder mm, den man vom eigenen Kurs abweichen musste, wurde auf die Goldwaage gelegt.
Und ja, sie haben viel Bullshit fabriziert. Aber wenn man einen Schrotthaufen erbt kann man den auch nicht in 2 Wochen wieder zu einer Hochglanzyacht restaurieren - vor allem nicht wenn plötzlich neben der Werkstatt ein Krieg ausbricht. Da haben die Menschen m.E.n. ganz seltsame Erwartungshaltungen.
Der "eine starke Mann" oder "die eine Partei" jedenfalls wird's auch nicht richten können, egal was da versprochen wird. Vor allem dann nicht wenn Ausgrenzung als Allheilmittel herhalten soll.
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Wie würdest Du das lösen, wirklich jeden Bus doppelt anlegen? Müsste ich checken, könnte klappen aber evtl. auch knapp werden mit Comms etc. und etwas spare. Oder gibt es da einen coolen Workaround den ich noch nicht kenne?
Es ist wie immer: Kommt drauf an was man macht. Wenn am Ende eh alles nur auf die Stereosumme zusammengemischt wird reicht ein Havariebus. Wenn du die Signale unterschiedlich weiterverteilen musst wird das eher nix. In dem Fall könnte man auch "einfach" die Inserts ausschalten.
"Einfach" ist deswegen nicht ganz so einfach/toll, weil man sich das nicht auf einen Softkey legen kann. Ich habe das für wichtige Streams schon so gelöst, dass ich 2 Szenen gespeichert habe, "Insert An" und "Insert Aus". Allerdings wird dazu dazu bei den Recall-Filtermöglichkeiten immer der ganze Prozessorblock ALLER Mixe bzw. Kanäle geladen. Das lässt sich nur über die globalen Safes ein wenig einschränken.
Hat hier jemand schon mal mit SQ+ Dante-Karte + Interaface gleichzeitig recorded und auf dem gleichen Rechner mittels zB Liveprofessor ein paar Fx'e gehostet?
Keine Probleme bisher damit gehabt. Meist aber über einfach USB und nicht so viele Kanäle. Da haben andere sicher mehr Erfahrung, ist aber letzten Endes etwas, was jeder für sich mit seinem Setup evaluieren muss.
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die Mutelogik, bei der sich ein einzelner Kanal nicht mal eben einschalten lässt wenn die ganze Gruppe gemutet ist
Ich dachte gerade, ich hätte vllt. noch einen Workaround dafür gefunden, indem man Solo-In-Place nutzt: Leider nein, Mutes sind da immer noch übergeordnet

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So gesehen ist die ganze Auswahl schon ein Luxusproblem 😉
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Es ist die Kombination aus einem Abhängig vom Grad des Panning stärker werdenden und sich leicht in der Frequenzverschiebenden Shelvingfilter oberhalb von ca. 1000 Hz und einem minimalen Delay von bis zu 0,7 Millisekunden, ebenfalls Abhängig vom Grad des Pannings. Eben sehr(!) vereinfacht das, was beim Verschieben einer Schallquelle auf der Azimuthebene vor einem Kopf passiert.
In manchen DAWs kann man so eine Art „Macro-Poti“ basteln, das einzelne Parameter von verschiedenen Plugins mit unterschiedlichen Kennlinien steuert. 😉
Sollte also auch für einen Hersteller machbar sein. Die Werte hat man schnell evaluiert, HRTF ist ja keine Marsmission.
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Für mich ein Paradebeispiel, wie‘s gut gemacht werden kann ist der fabfilter Pro-C2: dort wird ausschliesslich der Algorithmus geändert, wenn bestimmte Parameter darin nicht vorkommen werden diese ausgegraut.
Allerdings muss man sich schon einlesen welcher Algorithmus was macht - einfach dem Bildchen nach einen 1176 oder SSL rein laden geht nicht. Die Unterschiede sind je nach Ausgangssignal auch fast nicht greifbar.
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Bei den DCAs ist’s aber genauso. Mutegruppen nutze ich tatsächlich höchst selten, egal an welchem Pult.
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Das geht auch über den Routing Screen, dann auch bei aktiviertem Spill.
Das ist sogar sehr übersichtlich.danke, ich weiss, dass das so geht. Ändert aber nichts daran, dass ich es auch in dem Fall gerne über die "Allen & Heath-Methode" machen würde. Ist halt das klassische Dilemma von Doppelbelegung eines Tasters - entweder Zuweisung ODER Spill.