Ach du meintest das gesamtheitlich auf das Leben, das Universum und alles bezogen?
Ja, dagegen sind wir alle höchstens „a bissl deppert“ 😁
Ach du meintest das gesamtheitlich auf das Leben, das Universum und alles bezogen?
Ja, dagegen sind wir alle höchstens „a bissl deppert“ 😁
Was mich erschüttert liegt meist außerhalb der Veranstaltungstechnik und hat in der Regel mit Dummheit und Narzissmus der Mitmenschen zu tun, die die Freiheit oder gar die Unversehrtheit der anderen beeinträchtigen.
Du meinst damit sicher das hier:
der local promoter findet, dass der Kontakt zur Band nur über ihn laufen darf, Telefonate mit dem Bandtech nur über ihn laufen und rider nur noch kurz vor dem gig ausgegeben werden, damit keine veralteten rider in Umlauf sind …
Das sehe ich aber ganz anders. So wie ein Leslie klingt kein Keyboard. Und wenn man das richtig macht ist das auch eine echte Bereicherung. Bei mir immer herzlichst willkommen!
Vor allem wenn man noch eine gehörige Portion Direktschall und Reflexionen des Raumes abbekommt ![]()
Leere Mikroliste' aber detailierte 'Stative mit Klammer' Liste würde man so interpretieren, dass die Mikros mitgebracht werden.
Was noch dagegen spricht:
„No mics needed for the speaker.“
Also ein paar Mikrofone würde ich unbedingt vor Ort haben wollen. (Vor allem bleibt die Frage nach dem Umfeld: Festival? Sologig? Vorband?)
Das wäre nicht die erste Produktion bei der der Mikrokoffer irgendwo liegen geblieben ist.
Ich wollte jetzt keine allgemeine Rider-Diskussion entfachen sondern mal hören, wie ihr den oben fotographierten für eure kleinteilige Vorbereitung interpretieren würdet?
Übliches Club-Besteck vorrätig halten.
Fragen ob sie den Splitter selber stellen oder einen lokalen benötigen. (Für viele vermutlich der grösste potenzielle Stolperstein.)
Deswegen heisst es ja auch „Statiker“ und nicht „Dynamiker“… 
Ich hatte schon befürchtet, dass das nicht ohne zweite Leitung geht.
Ich bin zwar kein ausgewiesener AES50-Experte, aber wenn ihr Kupfer nutzt werden es vermutlich noch ein paar Leitungen mehr. (Hypermac: 24ch@96khz wenn ich mich nicht irre; zzgl. 1x Redundanzleitung)
Also wenn du mich fragst machen 2 D80 keinen Sinn, dann nimmt man in der Regel D20 oder D40
Doch, bei einer Gehörlosen-Party... ![]()
Es gibt zwischen sehr gut eingerichtet und falsch aufgebaut noch das sehr weite Feld des "schlecht oder nicht optimal eingerichtet", und da sind einige Hestsleller empfindlicher im Endergebnis als andere oder bieten um Vorfeld schon bessere Tools...
Dazu muss man aber auch sagen, dass es da draussen tatsächlich Menschen gibt die stumpf an die Marke glauben und deshalb unsinnige Setups einfach ignorieren. Wie bei einem Aufbau mit 10x8m Bühne und Meyer Leo oder so und etwas kleineres (Lina?) als Downfill.
Leider anderes Material geliefert als geplant und der Adapterframe hat das unterste LEO und oberste LINA auf 0°-Splaywinkel gezwungen.
Aussage des Beschallungsdienstleisters: Ist doch egal, das ist Meyer, da ist die Phase schon richtig. ![]()
Ist ungefähr so als wenn ein Wavesserver mit "einmal alles" von alleine den Sound besser machen soll. 
Den Hinweis mit der übersichtlichkeit der Website nehmen wir dankend an
freut mich wenn mein Meckern helfen kann...
![]()
Ernsthaft: ich denke, gerade wenn man auf Drittanbieter angewiesen ist (völlig legitimerweise), dann ist in einer doch manchmal recht hektischen und kurzfristigen Branche wie der unsrigen eine ordentlich aufbereiteter Informationsmöglichkeit (also auch zu Randzeiten und nicht nur "9to5") Gold wert.
Gerade so etwas kann auch nur positiv auf einen zurück fallen.
Auch z.B. der Hinweis mit Parallels - da ich es im Grunde für meine Arbeit nicht brauche, war mir auch nicht bewusst, dass die jetzt ARM-kompatibel sind. Ich dachte das geht garnicht...
Ansonsten danke für die Infos. Persönlich werde ich zwar vermutlich eh nicht in die Situation kommen (die einzigen HK-Kisten die mir bisweilen unterkommen sind ein paar Monitore an alten LABs), aber wer weiss.
Im falle von HK wird mit Ease Focus gearbeitet, das ist aber der Standard bei fast allen Herstellern.
Es geht nicht darum, dass Ease (Focus) eine schlechte Software wäre.
Danach geht es weiter mit den Einstellungen der Amps, das macht man mit der Software der Hersteller, in vielen Fällen ist es Powersoft, Lab oder bei TW inzwischen zusätzlich noch Dynacord.
Es geht darum, dass man sich überall die Informationen, Daten und Software zusammensuchen muss. Evtl. verschiedene Programme parallel benutzen.
Genau dann liegt nämlich kein einheitlicher Systemansatz mehr vor.
Das ist das nur für Windows gibt ist ärgerlich, aber kein Zeichen von Professionalität
Es geht auch nicht darum, ob man als Systemer oder Planer den passenden Computer hat, sondern ob man auch in "unprofessionellen" Situationen zum Ziel kommt.
"Get the job done."
(Und ganz ehrlich: Ich sehe seit geraumer zeit mehr Äpfel als Fenster da draussen.)
Coda, TW, HK, LA, DB etc. spielen alle in der Profiliga (Bei HK allerdings Serien abhängig) und Beherrschen alle die Hausaufgaben.
Wenn ich HK mal als Beispiel nehme ( karel noon korrigiere mich bitte, wenn ich da falsch liege):
(Erst mal vorab: Ich habe nur sehr wenig Ahnung von deren Portfolio.)
Wenn ich mich auf der Website umschaue, habe ich keinen Plan, für welche Lautsprecher ich Simulationsdateien zum Download vorfinde. Und wenn es die gibt, muss ich die einzeln herunterladen.
Dazu benötige ich als Software min. Ease Focus 3, wofür ich wiederum auf die Seite von AFMG wechseln muss. Diese gibt es nur als .exe, also brauche ich wiederum einen Windowsrechner.
(Für mich als Macbook-M1-Nutzer suboptimal, wenn man vllt. vor Ort noch etwas berechnen muss weil sich keiner darum gekümmert hat. Man wird ja nicht immer als Systemer gebucht)
Wenn ich dann meinen Aufbau geplant habe, geht es an die Systemsoftware. Gibt es eine globale für alle Lautsprecher? Welche Amps oder Controller gehören überhaupt dazu?
Wenn ich das dann in Erfahrung gebracht und mir die notwendige Software zusammengesucht habe, kann ich die Amps/Controller konfigurieren (geht das überhaupt offline?). Welche Filterkurven stehen mir da zur Verfügung, wie sind die Bandbreiten/Q-Werte beim EQ.?
...
Gegenbeispiel:
Bei d&b/LA (mein persönlicher daily work-Systemhorizont der letzten Jahre) lade ich einmal die aktuelle Software (Arraycalc/Soundvision sowie R1/Network Manager) herunter und habe bereits alle Lautsprecher des Herstellers mit drin. Mac/Win? Egal.
(Potenzieller Nachteil: Inkompatibel zu "veralteten" Rechnern.)
Nach der virtuellen Lautsprecherplatzierung und -einstellung (Pegel, HF-Compensation/Coupling, Delay,...) noch schnell passende Amps und Aufteilung sowie Input Routing auswählen .
Danach speichern und in der Ampremote öffnen. U.U. Layout für eine gute Übersicht anpassen und vor Ort einmal alles auf die Amps spielen.
Messen dann für's Finetuning und Qualitätssicherung. Wenn ich das nicht mehr schaffen sollte wg. Bauverzug oder ähnlichem Blödsinn muss ich wenigstens nicht bei 0 anfangen und mir irgendetwas aus den Fingern saugen.
Ja aber ich bezog mich wiederum auf die Frage nach MLS/Sweep-Wiederholungen (MLS habe ich eh keine Ahnung von, ist an mir vorbei gegangen) als "bekannte" Signale.
Musik kommt da nicht vor... ![]()
Und für die Sache mit dem S/N-verhältnis habe ich ja eben den kurz den Durchlauf gemacht.
Ich finde, man sieht da schön, dass Wiederholungen ein paar dB bringen wenn man gerade im Grenzbereich ist, also das (statische) Störgeräusch noch nicht lauter als das Testsignal ist.
Der grösseren Teil vom Kuchen macht da eine passende Fensterung aus.
Bei dynamischen Störungen (z.B. Traversenaufbau) hingegen kann das schon wieder anders aussehen.
Das sind aber alles Punkte die eigentlich jeder hochwertige Hersteller erfüllt
Ein Hersteller der das nicht begriffen hat sollte sowieso im Professionellen Bereich kein Gehör finden.
Richtig. Aber wo ist jetzt der "Hype"?
Ich würde es komplett anders ausdrücken, es sind die Hersteller, deren Marketing am besten funktioniert.
gut, dann nenne mir bitte einen "noname"-Hersteller, der auf Planungs-, Zumietungs-, und Betriebssicherheitsebene mit Anbietern wie LA oder db mithalten kann.
Sowohl für grosse und komplexe Messeaufbauten mit vielen Pointsources wie auch Grossbeschallungsanlagen für mehrere 10 000, 100 000 oder gar 1 000 000 Nasen.
Die Klein- und mittelgrossen Beschallungen laufen dann mit Ware desselben Anbieters, weil das Material (/System) eh vorhanden ist bzw. man so man flexibel skalieren kann ohne sich mit unterschiedlichen Planungstools befassen zu müssen.
Ich behaupte mal, jeder internationale Hersteller, der das zu stemmen vermag, investiert auch das dazugehörige Kleingeld für's Marketing.
Ob man das als Regionalbeschaller wirklich braucht steht auf einem anderen Zettel. Und ob die heimische Dorfkapelle das für ihren jährlichen Selbstbeweihräucherungsauftritt auf die 20seitige Bühnenanweisung schreiben muss erst recht... ![]()
Ich weiss jetzt trotzdem noch nicht, auf welche vorhergehende Aussage du
Wobei gerade das, gerade bei der Dual-FFT auch sehr von den Einstellungen der 'Qualitätssicherung' abhängt, gerade, wenn man z.B. mit Musik misst und / oder der S/N sehr schlecht ist.
genau beziehst.
Das Gehype der genannten Marken hat den einfachen Grund, dass sie das beste sind, was es zur Zeit auf dem Markt gibt, das merkt man vielleicht eher, wenn man jeden Tag eine andere PA vor der Nase hat, als wenn man eher primär mit dem eigenen Equipment zu tun hat.
Ich würde es anders ausdrücken: Es sind die Hersteller, die den System- und Skalierungsgedanken am besten weiter entwickelt haben.
Was nutzt mir der bestklingenste Einzellautsprecher, wenn ich ihn bei der nächstgrösseren VA nicht im Rudel einsetzen kann? Wenn er nicht mit der nächstgrösseren Serie oder dem LA "matcht"? Wenn ich nicht weiss, ob ich hinzumieten kann, ohne mir Sorgen machen zu müssen ob Processing und Amping das gleiche machen wie bei meinen eigenen Setups? Wie sieht es mit den Limitersettings aus?
Dann noch: gibt es eine Planungssoftware in der alle Lautsprechertypen mit Polardaten (also von allen LS, nicht nur von ausgewiesenen Arraylautsprechern) zur Verfügung stehen? Kann ich mein Gesamtsystem vorab im Büro simulieren und konfigurieren, um es vor Ort auf die Amps laden zu können? usw.