Wobei man dazu sagen muss, dass sich mit geschickter Bearbeitung (Dynamics, Reverb, Binauralisierung) das InEar-Problem lindern lässt, da man so die fixe Kammfilterstruktur aufbrechen kann. Allerdings ist das auch nicht für jeden Künstler die gewünschte Option und beinhaltet ausserdem ein gewisses Mass an Sachkenntnis.
Beiträge von audiobo
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Andererseits kann man argumentieren, dass IEM bereits die Laufzeit um 3-x ms verkürzt, da es eben den Schall näher am Gehör erzeugt als jeder Monitor.
Genau das ist ein Trugschluss: Das Signal des IEM ersetzt in deinem Ohr quasi den Schall den du als Sänger selber emittierst - Wegstrecke ca. 15cm=0.45ms
Ein Monitor hingegen wird vom Gehirn durch weitere Klangeinflüsse etc. (Reflexionen, Lokalisation) immer als externe Quelle identifiziert.
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lisa f. Habt ihr Profis dann immer noch ein analoges System als Backup dabei? Bzw. packt es ein, wenn es auf dem Rider steht? Ich hatte den Eindruck das Shure zum Beispiel alle analogen Systeme abschafft. SLX-D hat ja auch das SLX ersetzt. Mit den Serien darüber sicherlich ähnlich.
Mittlerweile hat jeder namhafte Künstler sein eigenes Material dabei. Falls das nicht möglich ist (Übersee Einzelgig „fly-in gig“) wird eine explizit einzuhaltende Materialliste verschickt. Es gibt genügend grosse DryHire-Firmen bei denen man fehlendes Material im Eigenbestand hinzu mieten kann.
Alle anderen bekommen i.d.R. das was gerade da ist.
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Die meisten digitalen Funkstrecken machen ca. 2-3ms.
Mischpulte 0.6-3ms, mit Netzwerk (Dante o.ä.) dazwischen noch etwas mehr.
Bei Lautsprecherprozessoren, je nachdem ob FIR verwendet wird, bis 4ms glaube ich. Vorsicht auch bei Samplerate-Conversion.
Dann noch so Dinge wie Wavesserver oder analoges oder gar digitales Outboard mit zusätzlicher Wandlung.
usw.
Am Ende macht es die Summe, ob der Lautsprecher virtuell 10m weiter weg steht.
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Ich bin lediglich überrascht, dass man die Latenz so hoch bewertet, dass man sich lieber für ein analoges System entscheidet.
Es gibt tatsächlich namhafte Künstler die zumindest im Monitoring auf analoge Pulte bestehen und den Unterschied definitiv hören. Allerdings sind das eher Einzelfälle.
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Das scheint mit den spärlichen I/Os aber eher was für Mucker zu sein.
Im übrigen auch konzeptionell anders:Die seelake und Muse Research Kisten kommen mehr oder weniger wie gewöhnliche 19“-PCs daher, inkl. Bildschirmanschluss etc.
Die von Fourier hingegen werden wie WavesServer ausschliesslich über Remote bedient. Meine Vermutung ist, das hat den Vorteil, dass der eigentliche AudioPC sich nicht mit irgendeiner Grafikberechnung o.ä. auseinander setzen muss, da dies der Remoterechner übernimmt.
Weiterhin habe ich kürzlich (Vortrag über Livemixing in Pyramix) gelernt, dass es wohl in Windows möglich ist, fest definierte Prozessorkerne für bestimmte Aufgaben/Programme zu reservieren. Wenn es denn implementiert wurde (was wohl eher selten der Fall ist). Ich vermute demnach auch, dass das hier ebenfalls zur Anwendung kommt.
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es war vielleicht 1m aus der mitte versetzt.
Reicht ja schon 😉
(1m offcenter = ca. 2m Wegdifferenz (Mic>PA L / Mic>PA R) = halbe Wellenlänge @85Hz = Auslöschung @85,255,425,…)
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AudioStation’s mixer is the very first live mixing digital console with integrated VST technology.
wo nehmen diese ganzen Marketing-Schwurbler eigentlich immer die Selbstsicherheit her zu behaupten, sie wären die Ersten/Einzigen/Besten? („world leading“ ist z.B. immer super wenn es im gleichen Segment noch 10 Mitbewerber genauso formulieren)
Und insgesamt haben die mMn versucht zu viele Einsatzmöglichkeiten mit der Kiste abzudecken.
Wenn man selber DAWs etc. installieren kann, dann kann seelake wiederum auch nicht mehr für die Betriebssicherheit geradestehen.
Also einfach ein etwas optimierter AudioPC.
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Btw.: Lasst uns doch mal spekulieren, inwieweit der noch recht neue Besitzer von Fourier Audio einer künftigen Weiterentwicklung z.B. ala LV1, SAC „Pro“ ( 😉) förderlich oder doch eher hinderlich sein könnte.😁
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…Pfennigabsatz vs. sauber abgeklebte NF-Leitung…
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...wenn wir das mal in den Bestandteilen der Signalkette "Micro/NF-Kabel/Core/Pulteingang" betrachten:…
Guter Punkt. Man unterschätzt immer wieder welchen funktionellen Schaden ein Messebauer/Dekorateur mit einem Elektrotacker in den letzten Minuten vor Einlass verursachen kann 😡
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Mal schauen, was das an Performance benötigt
kommt vermutlich darauf an wieviele der 9 Millionen Nodes du in Anspruch nimmst 😁
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Und wenn das doch mal passieren sollte kann man immer noch ein Mikro leiser machen.
Pff das musste ich schon zu analogen Zeiten so machen, das langweilt mich ein wenig 😜
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Hast du dir mal die GR angeschaut?
Ja, schon oft. Und das Phasing beurteile ich immer noch mit meinen Ohren.
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Wobei das mit Dugan (bzw X32) wunderbar funktioniert.
finde ich nicht - im schlechtesten Fall hast du beide Kanäle trotz unterschiedlicher Laufzeiten gleich weit offen, wenn sich der Redner z.B. nach rechts lehnt aber den Kopf nach links dreht.
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Sowas gab es doch früher schon mal oder?
Also ein 19“ VST Host
Hier wäre dann zu hoffen das man es über das Pult steuern kann.
Ich glaube Creamware hatte da mal was entwickelt…
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Vllt für den ein oder anderen hier interessant:
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meine feedbackfrequenzen lagen alle im unteren mitteltonbereich, also dort wo das hornsystem nicht mehr so effizient richten kann.
Aus dem Grund bin ich idR lieber etwas offcenter, da hat man weniger Addition übers Spektrum verteilt.
Das DPA-Schwanenhalsmikro dürfte in der Situation auch gut funktionieren, da die Entwickler den Tieftonbereich als Superniere designt haben.
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Das höre ich immer wieder. Wie viele ME36 sind euch in eurer Karriere ausgefallen?
Bevor ich Ausrichtung und Kontrolle der Kapselverschraubung zur „Chefsache“ erklärt habe, gab es tatsächlich mehr als einmal ein Problem mit prasselnden Störgeräuschen wenn jemand das Ding angefasst hat.
Bei einem anderen Mikrofon, mit dem ich früher öfter zu tun hatte, waren die Schwanenhälse am Fuss gerne mal durch, was dann auch ab und an mit Wackelkontakten quittiert wurde.
Ach ja: Vorteil Nummer 3:
Mehr Stabilität
Ein Mikrofon links und eines rechts (das was sich viele Kunden eigentlich vorstellen) wäre ja auch eine gute Lösung für die Kopfverdreh-Fraktion, vorausgesetzt man hat den richtigen Automatikmischer dafür. Der heisst in dem Fall aber nicht Dugan und macht kein GainSharing, sondern wirklich immer nur 1 Mikro an.