Zitat von "AlphaC"
Ganz genau! In Musik - egal welcher (!!!) - spielt sich unter 40Hz nichts mehr sinnvolles und musikalisch wertvolles ab. Der IMHO einzige Bereich wo eine Übertragung bis in die Gegend von Infraschall Sinn macht und auch bewusst verwendet wird (hier hat also der Ton-/Musikschaffende bewusst Signale in diesem Frequenzbereich eingebracht) ist der Kino-Ton. Hier werden Spezialeffekte verwandt welche den Filmeindruck verstärken sollen. Sehr tiefe Schwingungen erzeugen ein natürliches Angstgefühl. Die Natur gab uns dieses Gefühl ursprünglich einmal mit, um uns vor lebensbedrohlichen Gefahren zu warnen - wie herantrabende Säbelzahntiger oder Mammutherden... oder Erdbeben.Sollten sich in Musikaufnahmen Signale mit Frequenzen unter 40Hz befinden, so sind das in der Regel Störsignale und Fehler ... wie Netzteil-Brummen, DC-Offset (Gleichspannungsanteile im Signal), tieffrequentes Rauschen (auch "Rumpeln" genannt, entsteht gern durch das mechanische "Schleifen" der Tonabnehmernadel in der Vinylrille).
Ein vor allem in elektronisch erzeugten Musikstilen auftretendes Phänomen sind aus Versehen (!) aufgezeichnete Subharmonische, die von Synthesizern generiert werden. Viele Synthesizer verfügen über sogenannte LFO's - low frequency oscillator, welche verschiedene Steuerparameter des Synthesizers modulieren sollen. Diese können naturgemäß auch Frequenzen weit unter 1Hz erzeugen (zur Steuerung!) und nebenbei können auch sehr tiefe Audiosignale durch Amplituden und Frequenzmodulation entstehen. Oder es wurde ein Oscillator (unbewusst) viel zu tief gestimmt und erzeugt so Frequenzen weit unterhalb des Nutzsignals....
Diese Fehler werden von den Musikern bei der Aufnahme oft garnicht bemerkt, weil das ihre Studioabhöre nicht wiedergeben konnten. Das sieht man dann nur an der Membran des Monitors, welche aberwitzige Auslenkungen veranstaltet ohne dass man wirklich etwas "hört". All die vorgenannten Probleme sollte eigentlich der Mastering-Engineer - also der Tontechniker, der Musiktitel abschließend bearbeitet bevor sie in Pressung gehen - korrigiert haben. Sind diese Fehler dennoch vorhanden, dann ist das offenbar übersehen oder vergessen oder "eingespart" worden. Aber zusammenfassend noch einmal: Das hat nix mit MUSIK zu tun. Das sind rein signalverarbeitungstechnische Probleme.
Ja soweit richtig!
(Siehe auch den Track den ich vor ein Paar Seiten verlinkt habe)
Nur gibt es eben auch Tracks won sich noch "einiges" bei 45Hz abspielt. Und wenn der Sub jetzt schon bei 42Hz an seinen +/- 6db Punkt kommt hört man dann doch sehr deutlich einen Unterschied ob man jetzt einen Infra nutzt oder nicht. Was ich selber gehört habe (nicht halbbetrunken als Gast sondern als wirklicher Vergleich) waren 18" Hornbässe mit und ohne X1. Ok keine Überraschung das da mit X1 mehr "geht".
Aber F1 F218 mit und ohne Infra Horn (nicht nur Infrabass) war schon beachtlich. Und das obwohl die F218 wen sie alleine gesielt haben ein anderes Preset hatten.