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  2. Frank Uhlig

Beiträge von Frank Uhlig

  • Preise echt oder Verarsche??

    • Frank Uhlig
    • 7. April 2005 um 21:51

    Ich bin zwar auch nicht ganz firm in aktueller Rechtschreibung, aber ist "vollgende" nicht tatsächlich ein klein wenig, na, sagen wir mal nicht ganz richtig?

    Dafonn app isd 70,- fieleichd ain Hauch mer ahls hir in der Gehgent, aper 5,- vür ainen PAR64 Vlohr ist ok. Waß isd valsch am dem Breißen?

  • Steinigke over Germany - Von Raubkopien und dem Markt

    • Frank Uhlig
    • 6. April 2005 um 00:25
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Warum fragt sich eingentlich niemand bei einer konventionellen Cluster-PA, ob es "funktioniert" oder nicht?!


    Volle Zustimmung!!!

    Man nehme zu Testzwecken mal 2 Mittelklasse Tops und ordne sie mal über-, mal nebeneinander an, man höre, richte neu aus, höre, richte wieder aus, (.....) und man staune.
    Manche gehen sehr gut, manche gehen, manche gehen einfach gar nicht.

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Da phased es dann munter schon im Mitteltonbereich und keinen Menschen störts.


    Naja, es stört schon irgendwie, aber die Snare geht wie ein Nagel durch die Stirn: "es rockt"... :roll:. Ich entsinne mich an 2x 6 Stacks Limmer, die ersten 10m vor der Bühne war einfach nur der Hammer...... das war wie LSD, aber ohne LSD genommen zu haben.

  • Steinigke over Germany - Von Raubkopien und dem Markt

    • Frank Uhlig
    • 1. April 2005 um 21:54
    Zitat von "timotimo"

    Um es nochmal am Beispiel Auto festzumachen: Brauche ich den Mercedes-Stern? Um von a nach b zu kommen tut´s auch ein China-Auto.


    Jo, das mag sein das man keinen Stern braucht um von A nach B zu kommen. Es ist aber auch richtig, dass es zum zum Bedröhnen von 1000 Leuten auf einem Promillefest völlig latte íst welche PA da steht, das ist nunmal so.

    Generell gibt es nix dagegen zu sagen dass jemand den derzeitigen Stand der Technik nachahmt, so denn patentrechtliche Fragen berücksichtigt bleiben.

    Die ursprüngliche Frage war doch eher ob die Kopieenwut & -flut unseren Markt negativ beieinflussen wird. Dazu muss man natürlich auch dann Gleiches mit Gleichem vergleichen und man kommt zum Schluß dass es in professionellen Bereichen eben nicht dazu kommen wird. Selbst wenn das Zeug wunderbar funktioniert, es will einfach niemand haben. Ausser diejenigen die sich das -derzeit noch teure- Original nicht leisten könnten (& vielleicht auch nicht sollten).

    Zitat von "CGVS"

    überteuerten Materialpreisen


    Na, ganz so einfach ist das nun auch nicht. Viele der Firmen die derzeit mit dem hier teils verhassten, "viel zu teurem" Material den Markt anführen haben in diese Produkte teils Jahre an Entwicklungsarbeit reingesteckt, sie beschäftigen Ingeniuere, bauen zig Prototypen, unterhalten Labors, usw. Und wenn das Technische fertig ist beginnt für (die Guten) Hersteller erst wirklich der Support, dazu braucht man fähiges, fachkompetentes Personal, es braucht Marketing um das Produkt auf die Straße zu bekommen, die Anwender müssen nach dem Kauf weiter supported werden obwohl sie in dem Moment gar nichts kaufen, es sind sehr viele konstenintensive Faktoren die ein Produkt im professionellen Rahmen wirklich "brauchbar" machen. Wenn das dann alles erledigt & bezahlt, das Produkt am Markt eingeführt ist, ist es natürlich ein Leichtes dieses für ganz kleines Geld nachzubauen. Der Vorwurf "überteuert" ist m.E. nicht wirklich ganz korrekt. Zudem passiert all das in reichen Ländern, da verdienen die Leute auch entsprechend. Es gab auch mal eine Zeit wo Sachen aus Japan billig waren. Solange man das Wirtschaftsgefälle bewusst so hält Mr.Bush & co, gibt´s lecker T-Amps für alle. Aber wehe wenn die Chinesen & alle anderen sich aufraffen und auch Lebensstandard in unserem Stile haben wollen.

    Es gibt Hersteller deren Systeme nach über 10 Jahren Tourbetrieb durch Komponentenaustausch auf eine zeitgemäße Ausführung upgedatet werden können. Wieviele Chinabilligstboxen würden nach 15 Jahren Roadbetrieb (nicht einmal die Woche ins Jugendheim) überhaupt noch physikalisch existieren?

    Zum Schluss kann man sich auch noch fragen ob man das denn überhaupt wirklich will, billig? Was würde sich denn verbessern wenn man ein ausgewachsenes geamptes LA für ein 5000er Open Air für 19.999,- beim Discounter Online kaufen kann? Das hätte dann einen Vermietpreis von rund 300,- bis 400,- €.... (in Wahrheit, weil es ja alle haben wären es realistische 149,99 bis 199,99), und dann? Wo ist da jetzt der Witz für uns Beschaller? Selbst wenn das Ding bezahlt wäre & man 5mal die Woche ein 5000er Open Air hätte, wow..... mit so einem Auskommen kann man beim Klassentreffen natürlich echten Eindruck schinden! Billig ist keine gute Idee, denn billiger ist immer jemand, immer. Aber besser (innovativer/anders/was auch immer) wäre doch vielleicht mal ein Gedanke?

  • Steinigke over Germany - Von Raubkopien und dem Markt

    • Frank Uhlig
    • 31. März 2005 um 23:42
    Zitat von "Partymucke"

    Denke da geht mehr ins Ausland, die sollen weniger auf große Marken abfahren.

    Das kann ich mir nicht vorstellen, Deutschland ist sicherlich ein Land in dem in gewissen Bereichen Markengewichse stattfindet (schickes Auto besitzen), aber Rider werden nicht extra für Deutschland umgeschrieben.

    Es geht nicht darum auf eine Marke abzufahren, sondern einen gewissen Standard zu benennen. Es gibt viele PAs die gut klingen, man kann aber nicht alle existierenden Systeme kennen. Daher bezieht man sich auf bekannte Systeme, wo man eben weiss was man erwarten kann & was nicht. Das ist völlig in Ordnung.

  • Steinigke over Germany - Von Raubkopien und dem Markt

    • Frank Uhlig
    • 31. März 2005 um 23:30

    Ich sehe da ehrlich gesagt keinen Markt, zumindest nicht im etwas professionelleren Bereich. Und ob ein Kulturamtsangestellter anhand fotografischen Materials technische Dienstleister für ein Stadtfest auswählt? Letztlich sagt ein Rider etwa eine Liga an. Wir müssen das dann wiederum kommunizieren. Kommt ein Mitbewerber mit einer "Hassenichgesehen" PA daher, muss dieser dem Kulturamtsangestellten gegenüber weismachen dass sein System diese Anforderung erfüllt, spätestens ein Telefonat mit dem Tech wird sowas schnell klären. Einer kleinen Top40Kapelle mag sowas egal sein, oder gar auf ein modisches T-LineArray reinfallen, sobald aber halbwegs professionellere Parteien involviert sind werden diese auch auf bekanntes & bewährtes Material zurückgreifen wollen, und im Rahmen ihrer Macht auch darauf bestehen.

    So bleibt für NoName Kopieen der LowestCost Bereich, wo eine Anforderung nicht existiert, oder aber ausser dem Budget nichts zählt. Und da wiederum sehe ich auch keinen Markt.

    Als Vermieter passt das Beispiel mit Autos gar nicht so schlecht: Wer von euch würde sich ein Auto mieten das er nicht kennt und das mit einem Billigimage behaftet ist? Jeder Klardenkende wird sich ein Auto mieten das er kennt, von dem er weiss was er zu erwarten hat und was nicht. Oder mietet sich hier jemand eine Auto nach dem Motto: "6 Zylinder, 180PS-Sticht!" ??

  • Pufferbatterie im Behringer Shark

    • Frank Uhlig
    • 31. März 2005 um 22:58
    Zitat von "Manuela"

    die Kirchengemeinden sind der Fachberatung von Fachbetrieben fachgerecht ausgeliefert. Sie werden fachgerecht beraten, dann wird fachgereht geliefert, montiert und berechnet. Das war schon immer so...
    Da nun aber auch viele namhafte Hersteller gelabelte Chinaware mit ins Programm genommen haben ist das auch keine Garantie mehr für höhere Qualitäten.

    Ich finde es auch völlig in Ordnung, wenn ein qualifizierter Fachbetrieb hergeht und richtig gut plant, richtig gutes Material für richtig gutes Geld installiert und auch eine richtig gute Rechnung schreibt.

    Mir geht der Hut hoch wenn richtig Billigstteile verbaut wird, dann eine RICHTIG gute Rechnung geschrieben wird, und wenn dann -wie irgendwann zu erwarten- etwas schiefgeht als Krönung diese Spezis den Schneid nicht haben ihren eigenen Scheiss auszubaden.

    Zitat von "Manuela"

    Ich vermute mal die Gemeinde setzt jetzt auf dbX.


    Nee, dieser Chef hat´s Lenkrad rechts....

  • Pufferbatterie im Behringer Shark

    • Frank Uhlig
    • 31. März 2005 um 22:42

    Um das Thema abschliessend zu vervollständigen, folgende Antwort erreichte uns von der Firma Behringer:

    "das DSP110 hat keine Pufferbat. die Daten werden auf dem Ram gespeichert,es kann nicht sein das die Delayzeiten von alleine verstellt werden,wir bitten Sie das noch mal zu überprüfen.
    Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Informationen weiterhelfen konnten."

    Wenn die Sharks in einem Torx verschraubtem Blechgehäuse in einem verschlossenen Wandschaltschrank in einer Sakristei hinter einer verschlossenen Tür recht gut versteckt sind, ein versehentliches Verstellen der Parameter somit ausgeschlossen werden kann und ein böswilliger Zugriff Dritter zu 99,99% ebenfalls ausgeschlossen werden kann, und es keine Batterie gibt die leer sein könnte, und die Geräte in gar keinem Fall ihre Speicher verlieren können.... warum tun sie es dann?

    Ein Fall für Erich von Däniken?

    Zugegeben ist tatsächlich nicht 100%ig auszuschliessen dass der ob seines hohen Alters recht gebrechliche Küster -eines Torxdrehers bemächtigt- sich an seiner eigenen Tonanlage zu schaffen gemacht hat um mittels Mutlitap Delays die Gottesdienste innovativer, ja zeitgemäßer zu gestalten.

  • Pufferbatterie im Behringer Shark

    • Frank Uhlig
    • 31. März 2005 um 01:53

    Danke für den Hinweis:

    Äh, sorry: Erledigt! Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

    Der Ambach mit Zerlegen, womöglich messen & rumlöten lassen für ein neu 75,- / gebr. 45,- Gerät was u.U in einem Jahr wieder Stress machen könnte .... nääää, was sollte ich dem Kunden denn dann für die Instandsetzung berechnen, geschweige denn könnte ich das überhaupt verantworten.

    Ich finde es wirklich nur schade das Ultra-LowCost (um die Sprache des Herstellers zu gebrauchen) Geräte in seriösen Installationen verbaut werden. Wobei ich lieber nicht wissen möchte was dieser Kirchengemeinde damals für dieses "Spezial-Black-Box-4-fach-Delay-Gerät" in Rechnung gestellt worden ist.

    Die verantwortliche Firma ist lt. Kunde seit 5 Werktagen telefonisch nicht erreichbar, und für eine Kirche ist eine über Ostern ausgefallene Anlage kaum zu übertreffen, vielleicht noch wenn sie über Weichnachten ausfällt. Aber: Hauptsache Gewinn gemacht.

  • Pufferbatterie im Behringer Shark

    • Frank Uhlig
    • 30. März 2005 um 21:25
    Zitat von "Manuela"

    Wenn das Gerät alles merkt bis auf eine Sache liegts aber nicht an der Batterie sondern am Bediener, Handbuch lesen. Bei leeren Batterien ist alles weg.

    Ausser Delay ist da nix gesetzt was vom Gerät wieder vergessen werden könnte.


    Zitat von "Manuela"

    chips die die batterie, eine liziumstromquelle, fest eingebaut haben. sie funktionieren mind. 10 jahre lang und sehen meist aus wie ein etwas zu dickes IC.
    Daher muß man wenn man die "Batterie" sucht auch die Chips begutachten.
    Ebenso gibts EEPROMs, elektrisch schreib- und löschbare Festwertspeicher die ihre Daten nach dem rausziehen nicht vergessen. Im kleinsten Falle sind das serielle, 8Pin SMD, keine chance

    Na super.... das macht Mut! Aber wenn die Batterie min. 10 Jahre hält, die Geräte vor etwa 2,5 Jahren installiert wurden, und EEPROMs ihre Speicher nicht vergessen können, wieso vergessen diese Sharks ihre Einstellungen gelegentlich? Das tun sie lustigerweise nicht immer, daher der Verdacht eines Temperaturproblems in der geschlossenen Kiste...

    In diesem Falle kommt da jetzt ein amtliches Gerät rein & die Sharks gehen dahin wo sie m.E. hingehören.

  • Pufferbatterie im Behringer Shark

    • Frank Uhlig
    • 30. März 2005 um 18:08

    Derzeitiger Stand:
    Es ist scheinbar KEINE Batterie drin, zumindest ist optisch keine zu entdecken (ein Kollege war so nett seinen Shark aufzuschrauben).

    Die Daten werden bei PowerOff jedoch -normalerweise- definitiv gehalten, auch ohne diese zu bestätigen.

    Möglicherweise wird über Kondensatoren gepuffert, ist derzeit noch unklar. Behringer selbst antwortet bis jetzt leider noch nicht.

    Da die Kiste in der die 4 Sharks stecken wirklich eine geschlossene Blockbox ist, könnte es möglicherweise ein thermisches Problem sein, die Sharks werden im Betrieb recht heiß.

  • Pufferbatterie im Behringer Shark

    • Frank Uhlig
    • 29. März 2005 um 21:09

    In einer Kirche sind vor einigen Jahren von einer Kirchen-Spezi-Firma Sharks (Delay) in einer erstaunlich gut verschlossenen Blackbox-Kiste (!) installiert worden, diese "verstellen" ihre Delayzeiten nun von alleine (klingt nicht schlecht, Multitapdelay in der Kirche...). Da der Ausbau (+wiederzu+bestellen+wiederauf+Batterie rein+wiederzu) in diesem Fall einen gehörigen Aufwand bedeutet, & ich hier auf ein Versagen der Pufferbatterie tippe: Weiss jemand verlässlich welcher Batterietyp zum Puffern der Einstellungen im Behringer Shark verwendet wird?

  • Auch ich will mal wissen, wieviel Leute mit diesem System!

    • Frank Uhlig
    • 27. März 2005 um 08:08
    Zitat von "Ecto_Erwin"

    es geht um Rock,Laut,indoor, standard Halle

    Komme gerade aus einer 800er Nummer, wo es grob gesehen, in etwa um das oben genannte ging. Mir standen 4 Stacks Limmer (horngeladene 12/2 mit je 2x Doppelfuffzehn) gegenüber, und ich war nicht sehr traurig darüber.

    Wenn ich "Rock,laut" mal mit etwa 105db/a am FOH übersetzte (was sicherlich nicht als ultraheavy anzusehen ist), dann sehe ich für ein Top mit direktstrahlendem 12er schwarz. Als Infill für die ersten 5 Meter, ja

    Wenn ich anstelle von "Rock,laut" mal "Tanzband-Spielt-auch-mal-BryanAdams" setze, würde ich vielleicht Seven eher zustimmen, obwohl offengestanden mehr als 300-400pax kann ich mir auch dann nicht in akzeptabeler Qualität vorstellen. Das hat nichts mit dem HK Sticker zu tun.

    Insofern hat rockline nicht ganz unrecht, was ist eigentlich "Rock,Laut,indoor, standard Halle"?

  • HK Projektor

    • Frank Uhlig
    • 21. März 2005 um 00:35
    Zitat von "E10"

    Habe mit ihr etwa 25 Jobs gemacht.


    Wer ist "ihr"? Die Projektor? Die public adress? Gar die HK System?

    Zitat von "E10"

    Nur Konzerte, meistens Rock Geschichten. Grössenordnung bis 750 Personen (eher knapp), bei 4 Stacks bis 1000 Personen kein Problem.
    Geflogen (4 Stacks) habe ich es auch einige male benützt! Das klang dann einiges besser!!!
    Bis jetzt lief alles Perfekt! Klanglich voll in Ordnung! Hat sich noch niemand beschwert.

    Mal ganz im Ernst: 750 Leute mit 2 Stacks HK Projektor? In unseren Anfangstagen hatten wir auch mal 4 Stacks Projektor. Leider waren die Ergebnisse im Livebereich recht bescheiden, brauchbare Mitten sind einfach nicht möglich. Eine Rocknummer mit 1000 Pax kann ich mir mit egal wievielen Stacks Projektor überhaupt nicht in amtlich vorstellen. Das System ist eigentlich (in Anbetracht der Göße/Gewicht) schwierig, das Top zu schwach und dabei zu schwer, in der kurzen Zeit hatten wir einmal Stress (Ampmodul), was allerdings seitens HK sehr schnell behoben wurde. Vielleicht macht man es wie GETEC

    Zitat von "GETEC"

    6 Stacks für 550 Personen hingestellt haben

    .
    Das muss man sich mal vorstellen, 6 Stacks für 550 Pax..... Emil Bulls haben wir auch mal gemacht, kleines OpenAir mit ca. 1000 Pax, aber mit 4 Stacks eines anderen Fabrikats (zugegeben plus Infras). Lustig: 4 Stacks Projektor waren auch am Start, allerdings an der Skateboard"bahn" für Zuspielungen.

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • Frank Uhlig
    • 21. März 2005 um 00:05
    Zitat von "Jochen"

    Klar hat ein LA Vorteile ohne Frage, doch es hat ja auch wirtschaftlich gesehen Nachteile sonst wären sie mittlerweile stärker verbreitet.

    Ich finde es derzeit eher schwer irgendwo mal KEIN LA zu sehen..... über mangelnde Verbreitung können sich die Hersteller zZt wohl nicht beklagen.

    Zitat von "Jochen"

    Doch sind zb die Preise für zb Director mittlerweile so niedrig das man echt gegen rechnen muss, ob sich lohnt ein Line Array zukaufen.

    Das sehe ich als Milchmädchenrechnung: Ein innovatives Produkt eröffnet mir neuer Felder, oder aber zumindest kann ich meine Marktposition festigen. Und vor alledem: Nicht jeder Veranstalter freut sich wenn die Snare wie ein Nagel durch die Stirn schiesst.... manch einer freut sich auch über dezente Optik, "familientauglichen Sound", und über gleichmäßige Schallverteilung. Es geht nicht darum "was auch gereicht hätte", sondern um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis. Wenn es immer nur um das geht was auch gereicht hätte, dann bliebe nur der Preis als Kriterium, und in das Gespräch möchte -ich zumindest- gar nicht hin.

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • Frank Uhlig
    • 20. März 2005 um 23:46
    Zitat von "Toff"

    Nicht der generelle Einsatz von LAs bei kleinen Veranstaltungen scheint mir ein Problem zu sein, sondern da gibts was anderes, das LAs generell nicht so gut können: die gezielte Beschallung von großen Veranstaltungen in sehr langen und schmalen, unbedämpften Hallen.

    Das ist in der Tat wahr & die tatsächliche Grenze der Einsetzbarkeit (abgeshen von einer "Up-Skalierbarkeit": 25KPax geht auch nicht mit egal wievielen Elementen, irgenwann muss was größeres her). Fast alle kleinen "LAs" gehen mit 90-110° horizontal dran, was manchmal einfach nur zu viel ist. In akustisch engen Situationen (schmal, reflektionsreich) punktet ein geflogenes (!) engeres Hornsystem ungemein (etwa 35° + In- oder Frontfills). Bei aller Theorie: Kurioserweise war das KF730 in der Kölner LMH wirklich gut, obwohl eigentlich viel zu breit. Und lustigerweise wurde da das vorhandene, installierte (& weiss Gott sehr gute) KF750 (=35°) eben nicht genutzt, sondern auf Wunsch des Tonis das KF730 gestackt eingesetzt, mit sehr gutem Ergebnis. Oder: Corporate Event in einer größeren recht hohen Ausstellungshalle mit einer Vocals&Beats Formation aus England. Eine Seite komplett Glas, sonst glatte Steinwände, ca. 900PAX bestuhlt. Der Theorie nach nähme man enge geflogene Tops & dezentrale Fills + Delays. Mit tatsächlich nur 4 Elementen KF730 je Seite erzielte man eine sehr gute, direkte Beschallung ohne Delays. Selbst auf Infills wurde verzichtet. Theoretisch & physikalisch habe ich da jetzt keine Erklärung zur Hand.....

    Mal Hand auf´s Herz: Wie oft stellen wir alle zwei 60° Tops nebeneinander? Das ist schon eher sehr oft, und da ist ein breiteres LA Element durchaus ok. Womit der Wirtschaftlichkeit insofern genüge Getan wird, als daß das "LA" halt nicht nur zu größeren Shows raus geht.

    Zitat von "rockline"

    Mein Fazit: man braucht beides!


    Natürlich! Man versucht derzeit oft einem kleinem LA als Nachteil anzukrieden dass es nicht jede erdenkliche Beschallungssituation meistern kann, das kann es tatsächlich nicht. Wohl aber kann man mit einem vertikal 10°-15° System in vielen Situationen sehr beachtliche Ergebnisse erzielen, somit das System wirtschaftlich für viele Aufgaben einsetzen. Das ändert nichts daran dass eine 500PAX Promille Nummer mit 2 Stacks 60° schnell, & billig abgefeiert ist....


    Toff: Ich wünschte ich hätte die Zeit gehabt mal an deinem Comp zu drehen... das Teil sah sooo lecker aus! Aber irgendwann kommt der Tag wo wir beide mal anwesend sind & Zeit haben. Dann gibt´s hinterher auch bestimmt goldenen Tequila, Orangen & Zimt....

  • Rockline testet Line Array, wer möchte kommt vorbei!

    • Frank Uhlig
    • 11. März 2005 um 00:54

    Zum Thema kleinere LAs & Wirtschaftlichkeit:

    Zitat von "Jochen"

    Ein weiterer Kritikpunkt ist eindeutig das man das CLA2 oder auch andere LAs nur mit meheren Dosen auf einmal einsetzten kann. Es geht nicht mal eben ein CLA2 auf ein Sub mit Stativ oder auf 2 Bässe und einen Clubgig beschallt.

    Warum sollte das nicht gehen? Dein Besipiel ein Top, knapp über die Köpfe der Leute hinweggezielt, warum nicht? Natürlich ist der HF dann zuviel, aber den bremse ich auf die Mids runter & gut. Und etwas größer gedacht, wenn ich davon ausgehe dass man sonst konventionelle enge Systeme einsetzen würde, sind immer meherere Tops involviert. Ich kann ohne Probleme 2-4 Tops auf 2-4 Subs stellen und was Kleineres -in sehr hochwertig- beschallen. Es geht also eben doch sehr wohl 2 (zB) 12° Elemente auf 2 Subs zu stacken, und eben das "LA" in kleinere PAs zu zerteilen.


    Zitat von "Jochen"

    ...aber geht damit auch ein RnR Gig in der 800 Mann Klasse? Ich war ja abends auf der VA vom WW die auch Rockline betreut wurde und da stand ein Doppelstack Director pro Seite das ist schon ordentlich RnR Zeug was gut klingt und gut laut ist. Ich denke eine Box wird erst wirtschaftlich durch die Menge ihrer Einsatzmöglichkeiten.

    Ein Doppelstack Director je Seite ist in Geld gerechnet durchaus erwachsen, in der Liga da darf ich ruhig auch 3-5 Tops eines kleineren LAs gegenüberstellen, und das ist dann auch "gut laut", anders, im Vergleich GAE zurückhaltender, aber auch "gut laut", oder sagen wir runde 110 dB/a/fast am FOH in 20m (5Tops KF730 ,4Subs LA400, Hearsafe Schätzeisen), was für meine Begriffe durchaus "gut laut" ist. Geht es jedoch darum mal eben schnell stacken-rocken-wiederweg ist man natürlich mit einem System alá Director uU besser bedient, die Frage war aber ob es auch mit nem kleinen LA geht: Ja, es geht.

    Die HBLOCKX Tour wurde mit 6-8x KF730 je Seite (meist im Groundstack) gefahren, einer der Zusatztermine bei uns um die Ecke war zB eine mit knapp besetzte 1400er Halle mit 6x KF730 je Seite im Groundstack. Da waren an den Amps (PL9) gerade mal die zwote grüne LED unwillig am flackern, der Sound war einfach nur sehr gut. Also: Mit 6 Tops je Seite kann mann durchaus ne 1400er Nummer in "amtlich" machen, mit 4-5 Tops je Seite sicherlich auch eine 800er Nummer.

    Zitat von "Seven"

    Gefordert ist also maximale Skalierbarkeit um möglichst das teuer gekaufte Material auch oft einsetzen zu können und eben nicht nur dann wenn mindestens 2000 Paxe vor Ort sind und optimale Flugmöglichkeiten vorhanden sind.


    Sehe ich bei solchen Systemen durchaus als erfüllt an. Ob es NÖTIG ist teures Mat für eine 400er Nummer hinzustellen mag streitbar sein, aber es geht, es geht sehr gut, es geht im Groundstack, mit allen Nachteilen des Groundstackens, aber natürlich geht es. Ob jedoch ein Kunde das teuere System bezahlen will ist was anderes. Man wird uU gelegentlich nicht umherkommen für ein hochwertiges System bei kleinen Jobs etwas weniger zu berechnen. Dafür muss man wiederum weniger Systeme auf Lager halten. Die kleinste Nummer bis dato waren 2 Tops KF730 auf 2 Subs LA400 im Groundstack, kleiner Firmenevent mit nur ca 300 Pax, aber gute Band mit Druck und anspruchsvollem, aber auch gutem Tonmann, -grüß- (dem gibt man´s dann auch gern). Um auf vergleichbare Breite zu kommen hätte es sonst 4 Stacks Director (oder gar an die 6 Stacks KF750 ... ) gebraucht, das hätte dem Kunden optisch kaum gefallen.... und meiner Bandscheibe auch nicht. Wenn ich ehrlich bin hätte ein 90° System alá KF695z auch gereicht, aber das habe ich nunmal nicht, also konnte das freie 730er eingesetzt werden.

    Zitat von "Jochen"

    Und der Vorteil bei den größeren Horntops ist das sie auch alleine spielen und dadurch effizienter und wirtschaftlicher sind.

    Wenn ich "größeres Horntop" mal mit 35° Systemen alá KF750 oder Alpha usw gleichsetzte muss ich sagen: Nein, das geht alleine eben nicht. Für spezi-Sachen, oder enge Hallen gehen 2, aber oft werden daraus auch drei. Mach mir mal vor wie Du eine kleine Nummer mit 1x 35° Top je Seite machen willst.

    Ich will keinesfalls einem Alpha/C4/KF750/usw die Daseinsberechtigung wegreden, das wäre Unsinn. Man wird für viele Bereiche immer ein System finden was als Spezialist eben für diesen Bereich punktet, aber wir suchen doch eben ein System was möglichst viele Bereiche abdeckt. Das hat man mit einem System alá KF730/Q. Wir haben die Investition bisher keinesfalls bereut.

  • Yamaha SPX90II Schaltplan gesucht

    • Frank Uhlig
    • 8. März 2005 um 17:21

    Der Schaltungsdienst Lange in Berlin kann helfen:

    http://www.schaltungsdienst.de

  • Alternative zu Seeburg TSE-Infra...?

    • Frank Uhlig
    • 28. Februar 2005 um 23:17

    Ich möchte sachsensound zustimmen: Eine durch Infras ergänzte kleine PA klingt einfach ein ganzes Stück erwachsener & größer.

    Anekdote dazu:
    Mit Kollegen hatten wir vergangenen Sommer mal ein Stack Alpha (S2/B1/M8 ) mit einem Stack K2 (TSEInfra/B1801/K2) verglichen, draussen nah aneinander gestellt. Keiner wusste was wann an war, bei leisen Pegeln war erstaunlich (oder für die Franzosen erschreckend) wenig Unterschied. Einer der Kollegen war beim Bengener LA Vergleich dabei, und hatte dort "verbrieft" stets das gleiche System gleich bewertet, womit ich seine Urteilsfähigkeit unterstreichen möchte. Und bevor hier einer was zum Thema K2 kontra Alpha was sagt: JA, es war ein Unterschied, aber halt nicht im entferntesten das was der Preisunterschied vermuten ließe (bei leisen Pegeln wohlgemerkt, laut war´s deutlich). So gesehen macht der Infra (TSE) schon Sinn: Er ermöglicht es dem K2 mit dem Alpha bis zu einem gewissen Pegel recht gut mitzuhalten.

    Sound-Klinik
    Mag sein dass es nicht "nötig" ist einen Infra einzusetzen, aber diese pauschal abzulehnen sehe ich nicht ein: Damit lässt sich ein kleineres PA System preiswert BIG machen, zumindest bei gemäßigten Pegeln. Desweiteren: Was ist schon "nötig"? Gewiß "geht" eine kleine Top40 Kapelle auf nem Stadtfest auch irgendwie mit einem 16er Wizard, einem MPX500 & anhängerfreundlicher XYZ PA, aber "schöner" wäre doch ....

    Und damit back on topic:
    Mir persönlich ist keine preisliche Alternative zum TSE Infra bekannt. Dass andere Infras anders/mehr drücken ist erkennbar; die Rechtfertigung für den Kauf-Mehrpreis kann mE aber nur durch den Job/Anforderung bezahlt (das "richtige" Schild), aber nur schwer sachlich argumentiert werden.

  • Aufnahme Mischpult-Laptop mit einfachsten Mitteln

    • Frank Uhlig
    • 28. Februar 2005 um 20:50
    Zitat von "bassix"

    hört sich an, als ob ich ein Konzert in 1000Metern Entfernung mit meinem Handy aufgenommen habe.

    Richtiger, aktueller Treiber für den Soundchip vorrausgesetzt:

    Ist vielleicht eine dumme Frage, aber ist denn sichergestellt dass ihr am Laptop nicht "zufällig" über das eingebaute Mic aufgenommen habt?

    Doppelklick auf den Lautsprecher rechts in der Start/Menüleiste->Optionen->Eigenschaften->"Aufnahme" anwählen, "OK" bestätigen. Hier ist öfters die Mikrofon Checkbox angewählt und dessen Pegel hoch, der Line In eben nicht angewählt & dessen Pegel runter, oder aber auch eine Mischung aus beiden.

  • Tau?

    • Frank Uhlig
    • 28. Februar 2005 um 20:23
    Zitat von "pm-acustics"

    Am besten nichts ausschalten und schön auf Betriebstemperatur halten.

    OT....

    Lustigerweise erntete ich mir mit diesem -richtigen Vorgehen- vergangenen Sommer einen Hammeranschiß von einem BandTech ein der (in meiner Abwesenheit, von uns kam nur PA, Aufbau den Tag morgens & Abbau tags drauf) in die eingeschalteten Amps ein offenes Pult (und ja: mit dabei eingesteckten & mit offenen Mics) einsteckte :shock: :shock: ...das muss ein totales Inferno gegeben haben. Das bekam der Veranstalter auch mit & ich hatte tags drauf meine liebe Müh dies soweit gerade zurücken dass ICH nicht als Depp da stand..... und ich musste immerzu lachen dabei (von wegen welcher "!%$§" steckt schon ein faderoffenes, mit offenen Mikros versehenes Pult in ein unbekanntes, leuchtendes Amprack ein....). Best Guess wie´s war: Munter alles aufgebaut, Soundcheck, hmm kommt nix, Gain hoch, Fader alle hoch.... hmmmm... ! aha: Amps sind nicht angeschlossen, einer rennt eben einstecken (Fader schön oben gelassen)... instant-Katastrophe! Nachher konnten Veranstalter & ich zumindest schmunzeln, der Tech war richtig sauer...

    Back to topic: Draussen Elektronik anlassen.

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    28. September 2026 um 17:06
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    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
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    27. September 2026 um 10:16
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    23. September 2026 um 10:33
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    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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