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Beiträge von oton

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • oton
    • 23. Juni 2008 um 22:41
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Hallo oTon!


    Ersteres habe ich nicht in Frage gestellt, letzteres ist fraglich. Die Qualität der Audio-Produktionen hat nachgelassen, ganz extrem im Matering-Bereich (> Loudness War). Dies sind direkte Auswirkungen der Digitalisierung. Aber da muss man nicht einer Meinung sein. Es gibt natürlich extrem gute aktuelle Produktionen, von Leuten, die wissen was sie tun.

    Ich kann nicht beobachten, das sich die Qualität der Musikproduktionen verschlechtert hat. Die Soundvorstellungen/Höhrgewohnheiten haben sich einfach nur geändert, so das man als alter Sack wie ich und du irgendwann "hängenbleibt" ... wie bei Klamottengeschmack etc. pp. ... und dann klingt es halt nicht mehr so wie man es mal "schön" fand ...

    Ich beobachte dagegen, das die Digitalisierung gerade die Recordingszene nach vorne gebracht hat und unglaubliche Sachen entstehen, die es nie gegeben hat, als sich kaum ein Musiker ein "richtiges" Studio leisten konnte.

    Und jetzt mal ganz offtopic und doch eigentlich genau zum Thema ... ab und zu schaue ich als Tonler mal unauffällig hinter mich und werfe einen Blick in die wunderbare Welt des Lichts ... also gegen eine ordentliche GrandMA ist doch so eine PM5D echt nur ein Taschenrechner !!

    Ich denke, mal ganz abgesehen von besseren Oberflächen etc. kommt da auch noch eine Menge Komplexität auf uns zu, wenn erst mal alles reingepackt wird was irgendwie für Audiobearbeitung nützlich sein kann. Da hilft nur dranbleiben ....

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • oton
    • 23. Juni 2008 um 22:01
    Zitat von "wora"


    trotzdem - der zweck heiligt die mittel. und so sehe ich nach wie vor einen vorteil von analog für festivals mit vielen gastmischern, so lange das mit den files nicht klappt.
    so, jetzt könnt ihr mich verhau´n...

    Im Augenblick würde ich dir noch knapp recht geben, für diesen speziellen Einsatzzweck. Allerdings wird sich das mit der Weiterbildung der Techniker nicht mehr lange so sein.
    Ich habe es schon mal geschrieben, inzwischen kenne ich viele jüngere Kollegen, die an einem grösseren Analogplatz sehr viel mehr Übersichtsprobleme haben als an einem PM5D, an dem sie auch noch nie standen, gesetzt den Fall sie haben Yamaha Erfahrung.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • oton
    • 23. Juni 2008 um 21:41
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Wir haben eine neue Generation von Tontechnikern vor uns, die bald nur noch digitale Simulationen kennen, ihre Files stumpf ins Pult laden und dann glauben, ihr Sound steht. Wer nicht mehr lernt, mit analogen Plätzen zu arbeiten und deren Vorzüge kennen lernt, der wird sich um viele Erfahrungsschätze aus der "guten alten Zeit" der (großen) Analog-Plätze nicht scheren, um das Hintergrundwissen was hinter den ganzen dann obsoleten Geräten steckt.
    Das ist nicht weit her geholt, in der Studioszene ist das lange so und eben solange leidet die Qualität deutlich, das liegt nicht an "Digital", denn Digital klingt richtig angewandt deutlich besser als analog, es liegt an Fließbandverfahren, die durch diese Technologie erst möglich wurde, und an den damit verbundenen stark reduzierten Budgets. Es fällt nicht schwer, hier aktuell Parallelen zu unserer Situation zu finden. Billig ist geil, und ein schnell hingestelltes Digipult ist eben...Billig.

    Da muss ich doch stark widersprechen .... ich komme aus dem Studiobereich, und da haben inzwischen 80% aller Techniker noch nie in ihrem Leben ein Analogpult oder eine Bandmaschine bedient. Und sie sind deswegen keinen Meter besser oder schlechter als ältere Techniker die noch analog gelernt haben.

    Das mit den Budgets haben wir in allen Bereichen, allerdings verstehe ich nicht ganz das dieses Argument prinzipiell immer negativ hingestellt wird .... natürlich ist ein Digitalpult so gut wie immer billiger als der entsprechende Analogplatz, vor allem wenn man noch Transport etc. hinein rechnet .... hilft also bei gleicher Qualität auch dem Verleiher Geld zu sparen. Oder sehe ich das falsch?

    Und Christoph, in die Schublade der "analogen Dinosaurier" steckst du dich vor allem selber mit deinen Posts ....

  • Kompressor Frage!

    • oton
    • 20. Juni 2008 um 21:41

    dann würde ich auch 30-40 ms Attack empfehlen, 100-150 ms Release, Ratio ca. 3:1. Allerdings reagiert jeder Kompressor anders, dewegen nicht nach Zahlen einstellen sondern nach Gehör.

    Im Prinzip hast du Recht, ist die Release zu langsam, senkt der Kompressor bei schnellen Schlägen dauerhaft ab. den Fehler hört man auch gerne mal bei Vocals. Da würde ich übrigens auch mal die "Auto" Funktion versuchen, bei BD eher nicht.

    Übrigens ist imho ein Kompressor eh nicht das ideale Gerät, um richtig Schub in eine BD zu bekommen, das finde eich z.B. einen Transient Designer + ein paar Extra-Subs besser .. ;)

    wenn dann schon lieber eine leichte Drum & Bass Gruppenkompression.

  • Kompressor Frage!

    • oton
    • 20. Juni 2008 um 15:51

    erst einmal ... was willst du denn mit der Kompression erreichen ?

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • oton
    • 17. Juni 2008 um 23:11

    das Problem ist auch, das viele Verleiher ihre älteren Analogpulte einfach überhaupt nicht mehr warten ... mal gehen zwei Kanäle nicht, mal ein Aux nicht usw. etc. pp.

    Erst vor Kurzem erst stand ich vor einem äusserst bedauernswerten MH4 (Der Besitzer will sich als nächstes ein M7cl kaufen ...), ein Kanalzug rausgerissen und mit Malerband zugeklebt, einige Kanäle kannten ihren Freund den Masterbus nicht mehr, teilweise seltsame Gain Einstellungen die ich lieber nicht näher hinterfragt habe ...

    ... das haben sie nicht verdient !!!!

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • oton
    • 17. Juni 2008 um 19:11
    Zitat von "rockline"


    Wer eine XL200 oder ähnlich ausgestattete FoH Plätze gegen etwas digitales ersetzen möchte wird mit einem LS9 nicht glücklicher werden. Ob ein M7 dieses Prestige ersetzt wage ich ebenfalls ganz schwer anzuzweifeln. Ein PM5 passt hier besser - aber aus welchem Grund soll der geneigte Inhaber einer kleinen Rentalfirma eine Menge Geld dabeitun, um sich ein PM5 oder ähnliches leisten zu können?
    Glaubt man euren Thesen ist der Analogmarkt tot. Demnach dürfte sich kein einziges Analogpult mehr verkaufen - weder neu noch gebraucht. Somit ist der erhoffte Erlös aus dem Gebrauchtverkauf analogen Hochpreisequipments auch hinfällig!

    bevor ich falsch verstanden werde ... ich habe überhaupt nichts gegen einen schönen Analogplatz. Ich glaube auch nicht das es für die meisten hier ein digitales Pult sein MUSS ... aber es steht ja eh immer öfter und ist so bequem .... :D

    Allerdings hat sich, jedenfalls hier im Süden, z.B. das M7CL unglaublich schnell verbreitet und den normalen kleinen Frontplatz bei vielen, auch kleineren Verleihern ersetzt. Wo die ganzen analogen Frontplätze hin sind kann ich dir nicht sagen.

    Die Gebrauchtpreise für analog sind vielleicht auch deswegen im Keller, gerade Midas kann sich noch einigermassen behaupten, alles andere, auch gute Pulte wie Soundcraft Series 5 oder Yamaha PM 3500/4000 sind teilweise unglaublich billig zu bekommen, von A&H gar nicht zu reden ... und trotzdem kennen ich (ausser Rockline) kaum jemanden der sich so eine Schüssel noch anschafft/hinstellt, obwohl es preislich ja sehr attraktiv wäre ... also scheint auch die Nachfrage nicht so extrem zu sein.

    Ich glaube auch, das gerade für kleinere Verleiher das Platz/Transportproblem ein wirklich entscheidender Faktor ist ... ein M7 oder sogar LS9 ist so extrem viel kompakter als ein entsprechender Analogplatz mit Siderack, da lohnt sich eine Investition schon wegen der gesparten Folgekosten schnell.

  • Festivalpulte analog oder digital 2008

    • oton
    • 16. Juni 2008 um 23:36
    Zitat von "Christopher Hafer"

    D
    Ich vermisse immer noch seriöse Argumente, die sich von der üblichen "billiger" / "alles wird digital" -Schiene lösen! Auch Vergleiche wie "Vinyl-CD" sind absolut lächerlich.
    Was für einen Vorteil hat denn bitte ein Digi-Pult auf einem LineCheck-Festival, außer dass man sich mit entsprechend unbezahlter (!) Mehrarbeit vorher ein Setup basteln kann, was hinterher evt. nur sehr bedingt funktioniert - wenn es sich denn überhaupt laden lässt...?

    Ich habe für die meisten Bands die ich betreue ein festes File für M7CL/PM5D, das immer wieder leicht verfeinert wird, aber ansonsten nur einmal Arbeit gemacht hat. Dauert ca. 1-2 Minuten zu laden, funktioniert einwandfrei und lässt sich leicht anpassen. Alle Feinheiten sind drin, incl. Effekten & Kompressor & Gate Einstellungen.

    Dagegen brauche ich, um z.B. bei grösseren Festivals auf dem "Linecheck H3000" eine schnelle Einstellung hinzuschrauben, incl. Compressoren & Outboard, ca. 10-15 Minuten, WENN das Pult nicht schon verkurbelt ist. Und dann noch die ersten 2-3 Songs, um wirklich ungefähr da zu sein wo ich hin will.

    Mir ist also ein PM5D um einiges lieber, und das steht inzwischen auch auf vielen Baustellen, und zwar oft als einziges Pult. Und ich würde behaupten, auch ohne File wäre ich nicht langsamer als auf dem Analogpult, das ist imho eine reine Übungssache.

    Ich betreue ein Mal im Jahr ein grössere Veranstaltung, wo "traditionsgemäß" ein H3000 in der Front steht, für 3-4 Bands. Die meisten Mischer von jüngeren aufstrebenden Bands brauchen an diesem Pult genau so einen Babysitter wie an einem grossen Digitalpult, und ich werde dieses Jahr ernsthaft vorschlagen, dort eher ein M7CL hinzustellen, da es den Mischern eher entgegenkommt. Groß & Lila macht weder besseren Sound noch einfachere Bedienung ....

  • Anwenderfrage: wie viele Q-Sub für Q10?

    • oton
    • 10. Juni 2008 um 21:52
    Zitat von "gogu"


    Das Problem liegt für mich auch nicht im Tiefbassbereich. Mir der fehlt der mittige Kick der BD. Genau so wie wora es beschrieben hat.
    Den hatten wir vorher, aber seit Q haben wir ihn nicht mehr.

    Wenn oTon dann noch den weichen Bass des Q-Sub für Jazz empfiehlt, wird mir ganz schlecht. Da kommt so ein Gefühl von vollkommener Fehlentscheidung hoch. Weil in weicher Bass ist so ziemlich das letzte, was man in rockiger Mucke braucht, gelle? ;)

    ich verwende die QSubs genauso für schmeichelnden Loungejazz wie für wüsten Rock´n Roll. Nimm einfach den EQ und stelle die Subs so ein wie du sie haben willst, wie guma schon bemerkt hat ist das ohne Probleme möglich. Die CSA hat auch übrigens noch andere Vorteile ausser Sound.

    Ich hatte auch schon kleinere Clubgigs mit 2x QSub pro Seite + Q7, dann musste ich die Bässe halt eq´en, habe vorher nachgesehen, 43 Hz +3dB, 80Hz +4dB und 100 Hz -3dB, dann machte das auch Hallo. Trennnung bei 100 Hz.

    Alternativ wenn es geht lege ich die 4 Bässe als Monocluster vor/unter die Bühne, dann muss ich meistens ausser der kleinen Dip bei 100 Hz nichts mehr verbiegen. Dann noch die 2 äussersten ganz leicht delayed, dann stimmt auch die Abstrahlung.

    und für die BD habe ich ja auch immer noch einen Kanal EQ ...

  • Funktionen, die niemand braucht...

    • oton
    • 5. Juni 2008 um 21:08
    Zitat von "klickverbot"


    Was ich noch nie gebraucht habe: Den Surround-Pan-Joystick vom DM1000/2000. Was könnte man live damit wohl kreatives anstellen?

    Eine mit 8 DPA´s mikrofonierte Harley Davidson bei einer SAP Hauptversammlung akustisch einmal rund durchs CCH in Hamburg fahren lassen .... ein Mordsspaß !!! :D:D:D

  • Anwenderfrage: wie viele Q-Sub für Q10?

    • oton
    • 4. Juni 2008 um 14:11
    Zitat von "4Art"

    Ein befreundeter Verleiher von uns aus Deiner Ecke fährt wenn immer möglich auch bei kleinen Setups (auch wenn's manchmal nicht bezahlt wird) mit drei Subs pro Seite und CSA-Setup. Das kickt und rumst dann eigentlich anständig...

    Mache ich bei kleineren Setups auch so, CSA klingt einfach um einiges "knackiger". Dann am D12 noch ein wenig Bässe unten rein, dann speilt das einwandfrei. Obwohl für viele kleinere Sachen wie Jazz etc. der weichere Sound des QSubs auch durchaus passend sein kann.

  • Pulteinstellungen abgleichen LS9 - M7

    • oton
    • 3. Juni 2008 um 22:45
    Zitat von "oops"

    mich nervts einfach, dass man für jede drexkonsole ein rehearsal machen muss, um sein file zu kriegen...

    1. früher analog war halt doch alles besser

    2. kann man das ganze bequem zuhause auf dem Sofa vorbereiten

    3. mach ich komischerweise auch wenn ich ein Pultfile habe immer einen Soundcheck, irgendwie habe ich das mal so gelernt ... :D

    4. Augen auf bei der Berufswahl ...


    stefankoch: Die Idee mit MIDI ist nicht schlecht, allerdings sind das ja Sysex Daten, ob die sich übertragen lassen weiss ich nicht ... oder sind auch die Controller etc. identisch?

  • LS9 Line Eingänge

    • oton
    • 3. Juni 2008 um 21:42
    Zitat von "Micromann"


    defakto kann man den unterschied nicht nur mit dem gain regler ausgleichen .

    Doch kann man, der Gain Regler kann ohne Probleme genug absenken. Das einzige was du brauchst, sind Adapter oder bei unsymetrischen Signalen idealerweise auch noch eine DI Box

  • Pulteinstellungen abgleichen LS9 - M7

    • oton
    • 3. Juni 2008 um 21:33
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Marcus, solcherlei Anmaßungen kannst Du Dir in Zukunft gerne sparen.

    Christopher, wenn man Scheisse schreibt sollte man es wenigstens zugeben oder die Klappe halten. Ich weiss nicht was du wieder für ein seltsamer Troll bist, aber das nimmt hier schon wieder seltsame Zustände an.

    Gezielte Fehlinformation hatten wir doch gerade erst, anscheinend ist das Problem aber immer noch nicht gelöst.

    sonst können wir uns jeden Thread über das LS9 sparen.

  • Pulteinstellungen abgleichen LS9 - M7

    • oton
    • 3. Juni 2008 um 17:55
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Das Dingen hat tatsächlich Key Filter. Hätte ich sie wirklich gebraucht (und das ist selten) ...

    Zitat

    Zumindest hat das LS9 z.B. schon keine Key-Filter mehr, die vermisst man bei kritischen Gate-Situationen schnell.

    ich glaube man nennt das einen schlechten Verlierer ... und damit du es ein Mal im Leben siehst:


  • Unworte der VT-Branche

    • oton
    • 1. Juni 2008 um 10:06
    Zitat von "klauston"


    Ja, vor allem, wenn man schon mal mit Ihr gearbeitet hat
    :D

    wieso, das Mädel das ihr immer die Jacke an-/auszieht ist doch ganz nett ...

  • Frage zu EQ

    • oton
    • 28. Mai 2008 um 00:12

    Man sollte bei jedem EQ prinzipiell die Augen zumachen und die Ohren auf ... :D

  • mal was zum lachen :)

    • oton
    • 18. Mai 2008 um 22:01
    Zitat von "Eliminator"


    Aber vielleicht kann man sich ja auch Boxen schönsaufen :)

    Davon lebt doch unsere ganze Branche ....

  • ein weiterer LS9-Thread

    • oton
    • 18. Mai 2008 um 14:34

    also, ich würde erst mal die Suche bemühen mit "Preamps", da ist schon eine Menge geschrieben worden.

    Was deinen speziellen Fall angeht, wenn der Rest (vor allem PA/Mikro) schon ausgereizt ist, kann man darüber nachdenken, groß wird der Unterschied aber kaum sein, eher Nuancen. Ich würde auf jeden Fall vor einem Kauf testen, ob das Ergebnis das ist was ihr euch vorstellt.

    Wie kommst du speziell auf den Goldmike, schon mal gehört, Studio etc. ?

  • mein projekt

    • oton
    • 15. Mai 2008 um 00:14

    http://www.party-pa.de

    auch wenn es schmerzt ...

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