irgendwie seit ihr euch nicht einig ... was denn nun. Und Marcoboy, ich will dir nicht zu nahe treten, aber deine Beiträge sind wirklich immer wieder höchst verwirrend ...
Beiträge von oton
-
-
jetzt noch einmal, mann keine Aux/Mixe auf das Behringer Aviom schicken, sondern nur Einzelkanäle? Bist du da sicher, das kann ich mir kaum vorstellen. Das würde einfach jedem "normalen" Arbeiten wiedersprechen.
Ich würde eh z.B. bei eine Big Band Beschallung NIEMALS den Musikern zugriff auf so viele Parameter & EQ´s geben, nach meinen Erfahrungen muss man schon beim Aviom genug erklären, wenn ich mir vorstelle das 35 Musiker einer Big Band wild mit Mittenparametrik herumfurwerken wird mir ehrlich gesagt schlecht ... aber vielleicht habe ich das Konzept nicht ganz verstanden, Werner klär doch mal auf.
P.S. natürlich ist so etwas wie SAC eine feine Sache, ändert aber nichts an dem Problem, das man schnell ein vernünftiges Monitoring für eine Big Band bereitstellen muss. Meiner Erfahrung nach heisst das entweder:
1. Fast gar kein Monitoring, die Jungs spielen im Prinzip wie sie sonst ohne Verstärkung auch spielen, nur Gesang o.Ä. für das Orchester, das funktioniert oft überraschend gut oder. Vielleicht ein paar Sidefills & Monitor für den Dirigenten.
2. Gleich ein Aviom oder Konsorten, dann aber mit Vorbereitung, Einweisung & viel Zeit. Aber auch da hilft es, schon einige "fertige" Mixe aufliegen zu haben.
-
Zitat
Der Uli hat sich das genau angeschaut. Die Klangreglung auf jeden Kanal ist sehr praktisch. Denn die Signale kommen Roh rein. Die blaue Kiste hatte bloß einen Klangreglung für alles. Es war nur verwendbar wenn die Signal schon Roh gut Vorlagen. Im Klassik Bereich mag das vielleicht auch ganz gut funktionieren auf einer lauten Bühne nicht mehr
was meinst du mir roh? Ein System wie das Aviom wird normalerweise mit fertigen Mixen und fertigen Einzelsignalen beschickt, die der Musiker dann selber kombinieren kann.
-
Zitat
mellotron hat geschrieben:
(und das schreckliche 602 gegen ein gebraucht nicht wesentlich teureres Beta52 einzutauschen)
Schrecklich??? Anders, aber auch Trommelabhängig. Das Beta52 ist halt ein typisches Shure - geht immer irgendwie, klingt immer nach `nem 52.das 602 ist ein schönes BD Mikro. Macht relativ wenig Sound, den aber gut, und lässt sich schön verbiegen. Das 52 klingt imho immer gleich, irgendwie kann ich das nicht mehr hören, auch wenn es objektiv nicht wirklich schlicht klingt.
Ich stimme Wora übrigens zu, das es Snares gibt, wo das 604 gut klingt ... gerade bei Snares ist es oft eine kleines Ratespiel, was heute wohl gut klingt, dazu noch die extreme Abhängigkeit vom Drummer ... obwohlich den aus GUMAS Beispiel kenne, der kann das ..

Manchmal passen auch seltsame Kombinationen ... ich habe hier im Studio eine uralte Ludwig BD, die entwickelt mit einem Sennheiser 902 (das mir sonst eher, gerade für Studio, wirklich zu "processed" ist) einen geradezu beängstigend guten Bassdrum-Sound ... von daher ist man nie gefeit, was nun wirklich die beste Kombi ist.
Fazit: auch ich schleppe immer einen veritablem Mikrokoffer mit ... erlebe aber auch immer wieder (positive) Überraschungen, was doch klingen kann was nicht klingen darf .. :wink:
-
naja, bis jetzt muss DANTE erst einmal beweisen, das es genauso unkompliziert und stabil läuft wie Rocknet ... hatte jemand schon in größerem Umfang mit DANTE zu tun? Als Audionetzwerk mit mehreren Pulten?
-
die DANTE gibt es ja dafür ...

-
Zitat
Tja, das hatte ich auch gesehen .. und bei mehreren Internetshops kann man sie auch schon bewundern ..
... leider ist die Karte nie über den Betastatus hinausgekommen, und es wird sie definitiv nicht geben, offiziell laut A&H Deutschland & Riedel. -
nennen wir es doch einfach mal den persönlichen "Wohlfühlfaktor" ... auf dem Gebiet war Yamaha jahrelang kaum zu schlagen, weil man eigentlich nur die Pulte des Platzhirsches draufhaben musste, um durchs Berufsleben zu kommen ... ob da ein 01V, 02R, LS9, M7, DM2000 oder PM5D&PM1D stand war dann schon ziemlich egal .... man kam damit zurecht und konnte sich aufs Mischen konzentrieren, ohne ständig zu suchen, wo denn diese oder jene Funktion versteckt ist.
Das ist auch einer der größten Vorteile der CL Serie, es gab mal einen Thread hier, wo es um das "WunschM7" ging, und eigentlich fast alle Punkte, die damals genannt wurden, sind im M7 auch realisiert. Ich kann einfach in meinem gewohnten Workflow weiterarbeiten, ohne groß umdenken zu müssen, die neuen Features sind imho auch sehr logisch integriert, was ich an der halben Stunde auf der Messe und aus dem Manual herauslesen kann.
Inzwischen haben aber doch einige andere Hersteller einen Fuß in der Tür, ich kann mich heute nicht mehr einfach auf meinen "Yamaha"-Wissen ausruhen, sondern sollte inzwischen auch auf Soundcraft, Digico & Soundcraft zurechtkommen, jedenfalls hier im Süden. Und die machen halt nicht nur Dinge anders, sondern in vielen Fällen auch besser als Yamaha. Und damit auch genug Mischer, die sich inzwischen eher über ein Pult dieser Hersteller freuen als über ein Yamaha.
Ich denke, das Yamaha es auf jeden Fall schwerer als früher haben wird, eine neue Serie sofort als "DER" Standard zu etablieren, wie das früher der Fall war. Allerdings sehen wir ja auch gerade an der Diskussion hier, das Dinge wie Vernetzbarkeit etc. doch schnell so wichtig werden, das ein großer Hersteller wie Yamaha, der hier durchaus einen Entwicklungsvorsprung rausholen und auch schneller 3Party Hersteller gewinnen kann, doch wieder schnell zum "STANDARD" werden kann ... die Zukunft wird es zeigen.
Ich musst z.B. für zwei größere Geschichten in der Planung die iLive komplett rauslassen, weil es dafür keine Rocknet Karte gibt. Mir persönlich wäre also auch ein übergreifender Standard wie AVB sehr wichtig, um einfach jedem das Pult hinzustellen, das er gerne hätte / am besten bedienen kann. Geht aber, wie weiter oben angesprochen auch nur, wenn ich dann auch von allen Pulten ALLE Funktionen im Netzwerk nutzen/bedienen kann.
-
echt, ich wusste gar nicht das das iPad auch eine Grammatik-Korrektur hat ....
-
hier helfen imho auf die Schnelle nur zwei Dinge:
1. stoisches Aussitzen. Ich habe eine ähnliche Location, in der ich öfters mal mische, das trainiert durchaus das Vorstellungs/Abstraktionsvermögen ...

2. Aus der Ecke raus, vielleicht geht das platzmäßig. Und dann den Licht FOH an die Wand und den Ton davor. Die Kollegen sind Leiden gewöhnt ... die Variante lässt sich oft durchsetzen, da man nicht soooooo viel Platz verliert.
-
sieht in Realität aber ok aus und fasst sich auch gut an. Aus dieser Ecke gibt es imho nicht zu meckern.
-
achso ... hier ging es doch um Oliver Voges ... und der ist ja mit einem PM5D VERWACHSEN ...
... das H3000 wird doch jetzt schon eine Weile nicht mehr gebaut ... aber es gibt für Liebhaber ja noch genug Gebrauchte. -
-
also, ich habe jetzt schon so einige Skiopenings hinter mir .... und ich glaube die 108 dB an Skibars sofort. Sehr viele Skifahren haben ab ca. 2 Promille anscheinend ein sehr starkes Bedürfnis, mit möglichst viel Dezibel ihre Getränke zu genießen und modernen Gassenhauern zu lauschen ... das kann gar nicht laut & zerrend genug sein. Aber wem es gefällt .. ich hatte auf der letzten Hüttenparty Skiopening St.Anton ja immerhin das Glück, das sich der FOH HINTER der vollaufgerissenen C7 befand ... so musste ich das Elend nur sehen & meine Plomben gut festhalten ...



-
GERADE deshalb ein tolles Mikro ...

-
Um Geräte sinnvoll zu inserten braucht man leider zwingend eine analoge oder digitale MY Karte. Das geht mit den "internen" Anschlüssen nicht.
Effektgeräte lassen sich natürlich ganz normal über Aux-->Omni Out FXOut-->Kanal-IN Verkabeln. In der Not kann man sich so auch Insert-"Gruppen" basteln, aber das ist natürlich Bus/Kanalintensiv ...

-
obwohl der Threadstarter ja ursprünglich mal nach "Listenpreis" gefragt hat ... das gebe ich zu. Den hat er jetzt, und eine Einschätzung "wohin" er so verhandeln kann auch ...

-
Zitat von "reinhard lehmann"
du meinst die SD 9 Full, die kostet schon mal 27.000 €, 15-16.000 € kostet das einfache Surface schon alleine
also ich weiß ja das ich ganze gute Preise bekomme und das Berlin ein teures Pflaster ist, aber ich würde die Wahl deines Digico-Händlers noch einmal überdenken ...
... ich sprach übrigens von Netto ... -
Zitat
Man kann In und Output Bänke frei belegen.
ja schon, aber kann man auch ALLE Fader mit ALLEM belegen. Auf meiner kurzen Vorführung sah es sehr danach aus, das man nur Inputs auf die Input Fader und Gruppen/Aux/VCA etc. auf den Outputfadern mischen kann.
ZitatDas Pult hat Dante, die hardware ist aber schon AVB tauglich.
hoffen wir das sich AVB Standards wirklich durchsetzen oder noch besser gesagt das Yamaha die Markmacht hat, um so etwas durchzusetzen. Das ändert zwar nichts an der CL Serie wie sie im Augenblick dasteht, würde aber heissen das Yamaha OFFENSIV versucht der Marktführer zu bleiben ... obwohl ich immer noch skeptisch bin ob es die Hersteller hinbekommen, so etwas wie AVB zu verwirklichen, oder ob wir in 10 Jahren immer noch analog splitten ...
-
ok, klar, verstanden. Macht so natürlich Sinn.