das Verfahren an sich gibt es schon ewig ... da hat ihm nur jemand mal wieder einen neuen Namen gegeben ....
Beiträge von oton
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ja ist es ... und live auch wirklich nur bedingt nützlich ... vor allem was die BD angeht.
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aber aufs Klo kannst du selber, oder ?
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Falls es den meisten Forenmitgliedern entfallen ist ... Behringer baut seit ca. 20 Jahren extrem preiswerte und oft durchaus gute Geräte ... das hat andere Firmen bis jetzt nicht davon abgehalten, viel viel teurere Geräte zu bauen & zu verkaufen, sie seltsamerweise trotzdem ihren Platz gefunden haben.
So wie man heute erstaunliche gute und geradezu unfassbar billige Mikrofone bauen kann, kann man bestimmt auch ein ordentliches Digitalpult zum Preis des x32 bauen ... Trotzdem gibt es genug Schoeps, Neumann & Co. auf dieser Welt ...
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+1 auch mal als Overheads versuchen ... das macht das 102 ebenfalls einen schlanken Fuß, und geht sehr laut, ohne aggressiv zu werden.
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@offtoppic: Wenn es um Klangqualität geht, wäre es imho viel sinnvoller, das vorhandene Budget in die Bezahlung eines professionellen Tontechnikers und die Weiterbildung eines technisch vorbelasteten Vereinsmitgliedes zu stecken, die dann den Mix übernehmen. Das bringt einiges mehr als mehr/andere Mikros.
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Wenn das funktionieren würde wäre das klasse .... bis jetzt sind alle Lösungen über USB 2.0 daran gescheitert, das sich 48/96 Spuren einfach nicht ordentlich über USB verwalten lassen, nicht umsonst haben fast alle Hersteller ihre "großen" USB-Interfaces wieder eingestampft ... ich habe da auch einige sehr schlechte Erfahrungen gemacht, deswegen rate ich bei über 8-16 Spuren eigentlich immer zu Firewire. Das liegt nicht am Durchsatz, sondern anscheinend am grundsätzlichen Protokoll. Aber laut Digico scheint es zu gehen "DiGiCo provides a high performance, ultra-low-latency driver for both Windows and Macintosh.". Hoffen wir mal das es stimmt. Das man dazu eine schnelle Platte braucht ist ehr klar, egal ob Firewire/PCI/USB.
Was ich schade finde ist das kein optischer MADI Anschluss dran ist, würde viele Situationen doch vereinfachen. Aber dafür ist das Teil schön kompakt.
Bin auf jeden Fall sehr gespannt wie sich das Teil gegen das RME MADIface (http://www.rme-audio.de/products_hdspe_madiface.php) schlägt, damit gehen ja ohne Probleme 64 Kanäle hin/zurück, ist aber teurer und auf Express-Bus angewiesen, obwohl es für neue Macbooks mit Thunderbolt einen preiswerten Workaround gibt.
http://www.rme-audio.de/forum/viewtopic.php?id=12228
Aber wenn die Digico Lösung funktioniert wäre das eine super Sache, sehr unkompliziert und 48 Spuren würden mir für 90% aller Livemitschnitte locker langen.
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yeah !!! ... wurde auch Zeit ...

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poste doch noch mal wenn du wieder nüchtern bist, dann würde man auch verstehen was du meinst ....
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(Fast) konsequent durchgezogen ... wenn das Mackie Moppet jetzt noch speicherbare Gains hätte, wäre das der Hammer .. aber auch schon so ein echt witziges Teil !!!
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Touchscreen gibt es nicht und geht nicht .
Ablesbarkeit war gut, allerdings ist das wahrscheinlich genauso gut/schlecht wie bei allen anderen Pulten (ausser bei Midas laut Werbung, ich stand aber noch nie an einem Pro6 etc., deswegen keine Ahnung), allerdings kann man im Gegensatz zu anderen Pulten wie z.B. dem SD9 relativ viel ohne den Screen arbeiten, was die Grundfunktionen angeht.
Ich würde im Augenblick in Deutschland, was die VERMIETBARKEIT und den Bekannheitsgrad angeht auf VI1 oder SD9 setzen, bei vielen Fremdmischern dann eher auf die VI1, aber da der Threadstarter ja schon geschrieben hat das das Pult HAUPTSÄCHLICH für ihn und seine Crew ist würde ich einfach meinem Bauch folgen ... ist andererseits in Deutschland dann schon wieder ein Alleinstellungsmerkmal, es gibt ja relativ wenig Digidesign Livepulte hier.
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nein, keine Touchscreensteuerung. Pro Tool Erfahrung hilft, aber vor allem was die Plug-Ins angeht, das GUI ist gut gemacht und lässt sich relativ schnell durchschauen. Am Anfang ist ein guter Babysitter aber auch hier sehr hilfreich.
Und wo der Screen jetzt hin kommt ist doch vollkommen egal. Einerseits ist das etwas mehr Arbeit, andererseits bekommt auch etwas mehr Info als auf anderen Digipulten.
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die SC49 und Profile, die ich benutzt habe, hatten den LCD im Deckel.
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Ich meine es sind keine regelrechten Kopien aber schon sehr dreist.
Um Gottes Willen, Behringer kopiert .... ruft die Uno, wo sind die Blauhelme, Skandal .... aber danke, das du uns aufgeklärt hast .. !!!
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- Primär aber für Gigs an denen ich selber oder einer meiner Tonleute selber schraubt
dann würde ich ganz klar auch meinen Bauch hören und das Digi nehmen. Ich hatte vor über einem Jahr mehrere Male das Vergnügen drüben in Amiland, da steht das SC48 öfter als das M7. Das einzige Problem sind die Plug-Ins für Fremdtechniker, der eine mag dies, der andere mag das ... aber wenn man sich eine eigenen Präferenzen vorhalten kann ist doch alles gut.
Ich persönlich mochte das Pult gerne, auch gerade wg. den vertrauten Plug-Ins, allerdings fand ich die Oberfläche nicht so 100% gelungen, da finde ich persönlich Soundcraft besser, aber das ist ja immer sehr stark persönlicher Geschmack. Ansonsten gab es nicht zu meckern, die Grundfunktionen sind relativ leicht zu lernen, LPF gibt es, allerdings leider nur bei der großen VENUE Ausführung als physikalischer Regler, beim Profile & SC kommt man nur über die Software dran.
Und ganz ehrlich, als Fremdtechniker, der nur zum Mischen kommt und das Pult eingerichtet bekommt ist es mir doch egal, was ich vor mir stehen habe, das reine profane Mischen einer Band geht doch auf allen Kandidaten ohne Probleme. Und auch ohne die Pulte im einzelnen bis ins Detail zu kennen.
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der unterschied vom live- zum studiomischer besteht wahrscheinlich lediglich darin, das sich erstgenannter im laufe des abends damit abfinden kann, das heute eben ein scheiss tag ist
du meinst Livemischer sind einfach fatalistischer ... da ist was dran .. :wink:
Ein guter Livetechniker hat aber gerade bei schlechter Akustik / miesen Räumen & PA ein paar Workarounds, um doch noch ein befriedigendes Ergebnis rauszuholen, das ist etwas was in meiner Erfahrung reinen Studiomischern komplett fehlt ... eben weil man es auch nur durch eigene Erfahrung lernen kann, und das dauert halt eine Weile und viele beschissene Shows ... :lol:
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200-400 Euro, mehr wirst du dafür nicht mehr bekommen.
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na weil es schneller geht, wäre doch eine gute Lösung .. Wolfgang, du bist doch Digitalpultfanatiker, sach ich doch, alles nur noch Touchscreen ...



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@drums: ich nehme die OH Live auch fast immer sehr tief, um hauptsächlich die Becken abzunehmen, incl. harter Filterung. Ausser für Jazz etc. funktioniert das imho sehr gut, klingt halt nicht so natürlich.
@stereo: ich panne auch sehr wenig und bin dazu übergegangen, wenn immer es geht, Panning über Laufzeit zu machen. Leider gibt es so etwas integriert bis jetzt nur in Studer Pulten, aber man kann sich mit Stereo-Subgruppen für einzelne Instrumente behelfen, von denen man im Digitalpultzeitalter ja oft ein paar übrig hat. Nur ist das wieder eine Sache, die ein bisschen Vorbereitung erfordert, also nichts für den schnellen Soundcheck.
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my 2 cent als alter Studio/Livezwitter:
- Im Studio arbeite ich an Feinheiten. Oft brauchen Entscheidungen, wie etwas klingen soll, mehrere Stunden und viele Versuche. Live dagegen arbeite ich grober, und vor allem plakativer. Die Soli sind lauter, die Sounds extremer, die Effekte extremer. An Feinheiten zu arbeiten ist mit Einschränkungen möglich, aber immer von der Situation abhängig. Und es muss auch ohne gehen, ohne das das für den Zuhörer zu auffällig ist.
- Bei einem Studiomix versuche ich eine Balance zu finden, die jemanden anspricht, der das Lied auf seiner Stereoanlage / Autoradio etc. hört. Es ist sehr schwierig, Feeling & Emotion da hineinzupacken, das es dich bei den Eiern packt. Bei einem Livemix mache ich zwar das Gleiche, allerdings muss ich viel mehr auf die Stimmung der Band, der Zuschauer, der Location, auf das Licht etc. eingehen ... beide Dinge/Situationen sind etwas, das man lernen muss und Erfahrungen sammeln muss bevor man es im Griff hat.
- Live arbeite ich viel mehr mit Lautstärken als mit EQ & Effekten, um Dinge zu betonen oder in den Hintergrund zu schieben. Im Studio versuche ich oft mehr mit dem EQ, Dinge zu trennen / staffeln.
- Im Studio muss ich beim Aufnehmen abschätzen können, welche Sounds / Mikrokombinationen etc. hinter am besten im Mix funktionieren, um die gewünschte Klangästhetik zu erreichen. Man muss den Sound für den fertigen Mix quasi schon "im Kopf" haben. Live dagegen muss ich ständig die Raumeinflüsse / PA Klang im Hinterkopf behalten, gerade wenn ich hektisch unter dem Kopfhörer einen schnellen Linecheck mache ... das ist z.B. für eine Studiomischer meistens der Untergang, da das einfach eine Menge Erfahrung braucht ... die Studiosituation umgekehrt natürlich genauso..
- Extreme Kompression, wie sie im Studio oft normal ist, ist Live imho eher kontraproduktiv ... ich benutze Live oft eher Limiter als Kompressoren, oder Kompressoren mit hoher Ratio und hohem Threshold.
- Um gegen Raumeinflüsse etc. anzugehen mische ich Live viel trockener & perkussiver, mehr Attack auf den Drums etc. Auch was EQ angeht beginne ich oft eher "dünn", um dann im Laufe des Konzert langsam etwas "dicker" zu werden ... oft geht das besser, wenn sich Band, Mischer & Publikum eingegrooved haben.
- Im Studio organisiere ich mir größere Mischung mit vielen Kanälen nach Instrumentalgruppen / Funktionen auf dem Pult, beim Livemischen geht alles um Schnelligkeit und das ich die wichtigen Kanäle möglichst ohne Umwege sofort nachregeln kann.
Allgemein kann man sagen, das man einfach mit Vorsicht vorgehen sollte, wenn man Dinge, die im Studio gut funktionieren, 1:1 auf eine Livesituation übertragen will, oft geht das nicht oder nur mit Einschränkungen. Allerdings gibt es schon Situationen (z.B. Open Air mit guter PA), die dem Studio schon nahe kommen. Wenn man jetzt noch Zeit für einen schönen langen Soundcheck hätte ...

Und was definitiv Live einfacher ist mal richtig auf dicke Hose zu machen ... ordentliche Subs & Akustik vorausgesetzt. das ist bei Zimmerlautstärke einfach nicht zu machen, ordentlich bewegte Luft macht eine Menge Adrenalin & Emotionen.