Eine Möglichkeit: XPort von Lantronix
Der baut eine serielle Verbindung übers LAN auf, also:
Steuernder PC -> (W)LAN -> Access-Point/Switch im Rack
Daran ein XPort pro seriellem Gerät
Jeder XPort bekommt eine eigene IP-Adresse sowie einen eigenen virtuellen Com-Port.
Die Hardware gibts als Bastelpackung bei Segor in Berlin.
Ist aber nicht ganz billig - so an die 100 Euro je Gerät.
Ich benutz das eigentlich zur Programmierung von TK-Anlagen,
habs aber auch schon mal mit einem UD2496 ausprobiert.
Gruß
Claus
Beiträge von thc
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Nun, wenn es auf das Geld nicht ankommt
Das ist sehr relativ.
Als wir vor ein paar Jahren beschlossen haben, unsere Gottesdienste mitzuschneiden, haben wir mit einem Minidisc-Recorder angefangen.
Da gab es dann zwei Probleme: Überspielen in einen PC zum Vervielfältigen ging nur in Echtzeit und bei 74 Minuten war das Medium voll.
Das nächste Gerät war ein CD-Recorder von Philips.
Auch da gab es zwei Probleme: Es durften nur spezielle Audio-Medien sein und ab und an stürzte das Teil mitten in einer Aufnahme ab - natürlich nicht reproduzierbar.
Also habe ich nach einer günstigen Mehrspur-Harddisk-Recording-Lösung gesucht und bin bei einer gebrauchten RME HDSP 9636 mit der 9652-Erweiterung gelandet.
Und die tut heute noch ihren Dienst in der Festinstallation ohne ein einziges Problem.
Wir haben mehr als 60 Aufnahmen im Jahr - wenn ich die Anschaffungskosten der Hardware darauf umlege, ist das immer noch weniger als wir allein für den Blumenschmuck auf dem Altar ausgeben.Gruß
Claus -
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Ich habe das UA-25 gegen ein FA-101 getauscht
Das hab ich mir natürlich auch angesehen - und festgestellt, dass der Preisunterschied zum RME Fireface 400 meine Schmerzgrenze nicht übersteigt - dann lieber RME, allein schon wegen Digicheck.Zitatso "neu" ist das doch garnicht,
Wenn ich in die Dialoge der hinteren Ebenen schaue, erkenne ich doch viel Vertrautes wieder, z.B. bei der Priorisierung der Hintergrunddienste.
Aber ein wenig hat sich doch schon getan seit NT, z.B. die Unterstützung von USB und WLAN und öh, ähm...Meine Meinung: Wenn man auf die UAC und den Oberflächen-Schnickschnack verzichtet, tuts Vista genau so gut wie XP.
Kein Grund also, das vorinstallierte Betriebssystem mühsam wieder zurück zu drehen.
Mein Problem ist ja genau genommen nur der fehlende PCMCIA-Slot für die Multiface-Karte.Gruß
Claus -
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Ich hatte mit meinem Sony Vaio unter Vista mein RME Fireface 800, und ein Edirol UA25 ans laufen gebracht.
Das habe ich mal zum Anlass genommen, ein wenig weiter zu suchen und zu testen.
Meine Mindestanforderungen sind ein bis zwei XLR-Eingänge mit Phantomspeisung für Messmikros plus ein symmetrischer Line-Eingang für die Aufnahme plus ein Ausgang für die Abhöre plus ein Ausgang für Einspielungen von Playback oder Pausenmusik etc.1. Phonic Firefly 302: reicht dann aus, wenn man keinen Limiter braucht und mit einem XLR auskommt. Nachteil: Es funktionieren entweder die analogen oder die digitalen Schnittstellen, nicht beide gleichzeitig.
2. Edirol UA-25: fällt für mich aus, da nur USB 1.1 und deswegen nur zwei Kanäle nutzbar.
3. Edirol FA-66: fast gut. Der analoge = vor dem A/D-Wandler sitzende Limiter wirkt aber leider nur auf die Combo-Eingänge 1/2, an den die Messmikros kommen sollen, die Eingänge 3/4 sind nur Cinch. Ein digitales internes Durchschleifen für z.B. Aufnahmen von Streams geht auch nicht, da der Digitaleingang nicht auf den eigenen Digitalausgang synct.
Fazit bisher: da muss wohl doch die Edellösung RME Fireface 400 her.
Dann habe ich auch wieder eine Meterbridge für alle relevanten Einzelsignale - Atmo links, Atmo rechts, FoH, Aufnahmesumme sowie Control Room für den Frequenzschrieb.Gruß
Claus -
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Indoor ist irgendwann Schluß mit 6dB pro Entfernungsverdoppelung.
Schon klar, aber wir haben ganz klassisch die Tops auf Ständern neben der Bühne in unter 3 Meter Höhe und maximal ebenfalls 3 Meter bis zur ersten Reihe - da passt das noch.ZitatMan widerspreche mir
Nö, stimmt schon. Aber die neue 15905-5 ist denke ich immer noch nicht in Kraft gesetzt - noch geht es also um ungelegte Eier.Zitatgeht es letztlich um einen rechtssicheren Nachweis
Das hatten wir doch schon mal.
Perfekt bekomme ich es eh nicht hin wegen der fehlenden Manipulationssicherheit bei aufgeständerten Boxen, also haben wir es im Ernstfall mit der freien Beweiswürdigung zu tun.
Da warte ich mal ziemlich entspannt auf die ersten Urteile nach der neuen 15905.
Im Augenblick geht es bei uns um die Informationspflicht bei Überschreiten der 85dB - die neue Allen-Orgel ist nämlich da und wird nächstes Wochenende erstmalig in Betrieb genommen.
Diese Orgel hat ganz normale Manuale und Register, erzeugt die Töne jedoch nicht über Pfeifen, sondern elektronisch über Lautsprecher - und sie ist transportabel, wenigstens in der Theorie.
Aber mit Powercon, Speakon und XLR scheinen die nichts am Hut zu haben - alle Kabel fest verdrahtet und Line-Out auf Cinch-Basis - da muss der Vertrieb wohl noch mal ran und ein Panel basteln.
Gruß
Claus -
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Der Korrekturpegel muss gemessen werden.
Das hab ich dann mal gemacht.
Messaufbau: Zwei ECM-8000 an einem ADA-8000 und von dort per ADAT an ein Multiface 2, ausgewertet mit Digicheck 4.5
Zuerst habe ich mit einem Kalibrator bei 94 dB ein Eingangspaar am ADA-8000 gesucht, das auf beiden Kanälen den gleichen Wert an Digicheck liefert.
Dann mit einem Laserdistometer das Messmikro auf 85 cm und das Korrekturmikro auf 170cm Entfernung vom Lautsprecher angebracht.
Dann Pink Noise auf den Lautsprecher gegeben - wegen aktiver Trennung ohne Bassanteil.
Und siehe da: 6 dB Unterschied
Dann das Korrekturmikro auf etwa 220 cm = Ohrhöhe erste Reihe.
Macht 2,6-fachen Abstand und laut Digicheck etwas über 9 dB Differenz.
Ergebnis für mich: Ich kann mit dem Messmikro unter einem Meter bleiben und auch dabei mit der 6 dB-Schätzung rechnen.
Gruß
Claus -
Hallo zusammen,
Vorab:
Ich bin mir im Klaren, dass meine derzeitige Messmethode nicht dem sog. Stand der Technik entspricht - das soll aber auch nicht Thema sein.
Sondern:
So weit ich das verstanden habe, gilt folgende Aussage:
Mit Verdoppelung der Entfernung nimmt der Pegel um etwa 6dB ab
Meine Frage dazu:
Welche Entfernung wird da als minimale Basis vorausgesetzt?
Sonst könnte ich ja in der Theorie das Mikro 10cm vor den Lautsprecher hängen und hätte in 3 Metern Entfernung 10-20-40-80-160-320 = 5*6 = 30dB Korrektur.
Konkret befindet sich das Messmikro 50cm vor dem Top.
Gruß
Claus -
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Media Player classic ist der Player der Wahl
Den nehme ich, um Videos auf den Beamer zu bringen.
Für Ton habe ich heute mal foobar2000 ausprobiert.
Der ist schon nahe am Optimum - das Einzige, was mir fehlt oder ich nur noch nicht gefunden habe, ist eine extragrosse Anzeige der (Rest-)Laufzeit des aktuellen Tracks.
Sonst gibts alles, was mein Herz begehrt:
ASIO
mehrere Playlisten gleichzeitig
frei wählbare Fonts für das Playlistenfenster
frei wählbare Hotkeys für die Playersteuerung
Gruß
Claus -
Ganz nett.
Was für mich fehlt: Ein großer Font für die Playlist und Tastaturkommandos für die Playersteuerung.
BTW: Gibts so einen Freeware-Player: ASIO, skalierbare Playlist und Hotkeys? Mehr brauche ich fürs Playback-Einspielen eigentlich nicht.
Winamp oder MS MediaPlayer sind dafür schon viel zu überdimensioniert.
Gruß
Claus -
Das mit dem Betastatus des Phonic-Treibers hat sich erledigt.
Ich habe heute die aktuelle Version 2.44.0 installiert und mit Samplitude V8 SE unseren Erntedankgottesdienst über das Firefly aufgenommen - ging ohne Probleme - das ist doch mal eine gute Nachricht zu Vista - ach so, alles natürlich ohne UAC.
Sicherheitshalber war aber heute noch ein zweites Notebook mit dem Multiface unter XP am Start.
Jetzt fehlt nur noch der Limiter, also FoH über die beiden Line-Eingänge und Atmo über den Mic-Eingang rein, Limiter in den Signalweg, über SPDIF sowohl raus als auch direkt wieder rein und das dann aufzeichnen.
Gruß
Claus -
Hallo zusammen,
mein neues Notebook hat
- nur noch einen ExpressCard-Slot und
- Vista vorinstalliertDas bedeutet, dass ich das RME Multiface bis zum Erscheinen einer ExpressCard erstmal nicht mehr fürs Recording nutzen kann.
Deshalb die Frage im Titel.
Der Anschluss ans Notebook sollte idealerweise per Firewire, zur Not per USB erfolgen.
Da das Ganze nur eine Übergangslösung ist, sollte der Preis natürlich auch nicht zu hoch sein.
Ich habe bereits ein Phonic Firefly 302 ausprobiert, aber dessen Treiber ist zu Recht eine Betaversion.
Einfach XP zu installieren wird wahrscheinlich schwierig wegen der dafür erforderlichen Treiber - angefangen vom SATA-Controller, der nicht direkt von der XP-CD unterstützt wird.Gruß
Claus -
Eine Frage doch noch:
Wie schaffst Du es, 6 Strecken (was für welche eigentlich) mit zwei Antennen zu betreiben?
Wir haben dafür kaskadierte ASP, was Du hast, kann ich leider gerade nicht sehen, da ich meine Kristallkugel im Büro vergessen habe.
Gruß
Claus -
Wir haben eine ähnliche Installation: 10 Kanäle auf 25*16 Metern.
Alles Sennheiser EW-100 G2, Frequenzen mit SIFM ermittelt.
Dabei haben wir festgestellt, dass es ab 20 Metern bei den ersten Strecken zu Verbindungsabbrüchen gekommen ist.
Zwei Maßnahmen haben Abhilfe geschaffen:
1. Eine Rundstrahl- plus eine Richtantenne am ASP
2. Freie Sicht der Antennen auf die Bühne
Als Kabel haben wir ca. 5 Meter ganz normales RG58.
Gruß
Claus -
Wandaufbau:
2 cm Tischlerplatte
dahinter Dachlatten mit Steinwolle dazwischen
dahinter Holzplatten
dahinter dicke Dämmung
dahinter nochmal Holz
dahinter Luft bis zum Waldrand
Gruß
Claus -
So detailliert benötige ich es gar nicht.
Maßgeblich für die Reflexion ist doch wohl hauptsächlich der für die erste Front verwendete Werkstoff und nicht so sehr der Aufbau dahinter.
Also anders gefragt:
Gibt es irgendwo eine sinnvolle deutsche Übersetzung der verwendeten Möglichkeiten?
Die Voreinstellung "rigid" oder übersetzt "starr, steif" trifft ohne Erläuterung ja auf nahezu alle im Innenausbau verwendeten Materialien zu: Holz, Beton, Stahl, Glas usw.
Gruß
Claus -
Hallo zusammen,
ich habe mal ein wenig mit dem Tool herumgespielt und dabei festgestellt, dass sich die Beschaffenheit der Wände doch ziemlich auf das Ergebnis auswirkt.
Und jetzt stehe ich vor der Frage: Welche der vorgeschlagenen Möglichkeiten kommt einer glatten Weichholzwand am nächsten?
Gruß
Claus -
Jetzt habe ich die G2 auch mal gemessen, genauer einen Taschensender SK 100 mit angeschraubtem MKE2. Die Stromaufnahme liegt bei 175mA@1,2V, also 175 * 1,2 * 2 = 420mW. Da lag ich mit der Schätzung ja schon ganz gut.
Und noch die Stromkosten fürs Laden: Der Lader verbraucht im Leerlauf und beim Entladen gar nix. Beim Laden mit vier Zellen im gleichzeitigen Ladebetrieb knapp 10W sowie 7W, wenn mindestens eine Zelle gerade entladen wird - intelligentes Management. Ein Testzyklus mit Laden-Entladen-Laden dauert ca. 48 Stunden. Davon entfallen grob geschätzt 32 Stunden aufs Laden, also vereinfacht gerechnet 32 * 10 / 4 = 80Wh, damit weniger als 2 Cent.
Unter dem Strich also maximal 7 Cent je Einsatz.
Ich denke, für unser Anwendungsprofil haben wir die richtige Entscheidung getroffen.
Gruß
Claus -
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zum Raster bei den o.g. Taschensendern.
Wir haben bei uns jetzt sechs Stück davon sowie vier Handfunken - alles D-Band.
Bei neun Sendern lässt sich die Frequenz in den üblichen 25kHz-Schritten einstellen.
Bei einem Taschensender geht es in 5kHz-Schritten durchs Band, was ich ziemlich lästig finde.
Was habe ich da für ein Gerät erwischt und lässt sich das auf 25kHz umstellen und wenn ja, wie?
Gruß
Claus -
Zitat
Das Rack steht meistens am Bühnenaufgang oder Backstage und so kann sich jeder Musiker seinen geladenen Empfänger entnehmen und wieder zum Laden reinstellen.
Für Tourbetrieb sicher eine Alternative.
Aber ich arbeite in einer Kirchengemeinde mit, also HKS.
Das bedeutet: stationärer Betrieb ohne die Erfordernis von Rackfähigkeit.
Und das bedeutet auch, dass unser Material kein Geld einspielt, höchstens sehr indirekt über das allgemeine Spendenaufkommen als Resonanz auf unsere Veranstaltungen.
Zur Finanzsituation habe ich in dem Orgel-Thread schon was geschrieben.
Im Ergebnis müssen wir sehr genau darauf achten, ob wir für eine Ausgabe einen angemessenen Gegenwert erhalten.
Die Sennheiser-Station kostet mit einem der erforderlichen Akkupacks etwa 200 Euro - das ist mir für die gebotene Leistung zu teuer.ZitatWarum eigentlich nicht gleich Batterien?
Dann rechne ich mal:
Wir haben grob geschätzt 100 Einsätze der Funkstrecken im Jahr.
Dabei werden zwischen drei und 10 davon benutzt, im Schnitt fünf.
Macht also 1.000 Akku-Verwendungen.
Bei einer fünfjährigen Nutzungsdauer der Ladegeräte bedeutet das etwa 3 Cent je Ladevorgang ohne Stromkosten.
Ein Akku kostet etwa 2 Euro und hält konservativ geschätzt 100 Einsätze, macht 2 Cent je Einsatz, zusammen 5 Cent.
Das ist nur die Kostenseite, der anfallende Batteriemüll ist bei den Mengen aber auch schon eine Berücksichtigung wert.Zitathier ein Zitat aus dem Manual
Ja, das haben die wirklich schön geschrieben.
Bei den G1 habe ich mal nachgemessen: Die nehmen etwa 35mA auf. Mit 150mAh aus einem 9V-Block komme ich also in der Theorie gut 4 Stunden hin, in der inzwischen sechsjährigen Praxis auch.
Die G2 habe ich noch nicht gemessen, gehe aber davon aus, dass die auch nicht viel mehr verbrauchen, also z.B. 400mWh. Zwei AA-Akkus haben 2 * 1,2V * 2.000mAh = 4.800mWh. Das sollte also für 12 Stunden reichen, auch ganz ohne Blick auf die Anzeige im Display.
Nach jedem Einsatz kommen die Akkus ins Ladegerät, wenn die gemessene Kapazität unter 2.000mAh sinkt, werden sie ausgesondert.
Deshalb wollte ich auch unbedingt ein Ladegerät mit numerischem Display.
Gruß
Claus -
Zitat
Ich bin erstaunt, daß diese amreikanischen Orgeln so teuer sind.
Zu den marktüblichen Preisen von Orgeln und deren Ausstattungsdetails kann ich mangels Wissen keine fundierte Stellungnahme abgeben. Da kennt sich unser Organist erheblich besser aus - schließlich beschäftigt er sich seit einem Jahr intensiv mit dem Thema.
Seine Argumente für Allen waren die für ihn gute Spielbarkeit (Haptik und so) sowie die wohl existierende extrem langfristige Bereitstellung von Ersatzteilen durch den Hersteller.
Aus der Diskussion über die konkrete Anschaffung halte ich mich bei uns deshalb auch heraus, da ich erst dann ins Spiel komme, wenn die Lautstärke nicht reicht - und da reicht mir dann im Grunde das Vorhandensein irgendeiner Buchse, an der ich ein Linesignal abgreifen kann.
Gruß
ClausP.S.: Könnte wohl einer der Admins den Thread mal zu den Signalquellen verschieben, weil sich imho das Thema doch eher dorthin bewegt hat?