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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • simonstpauli
    • 2. März 2014 um 00:21

    Nebenbei bemerkt sieht man in SoundVision (wenn man die richtigen Parameter eingibt) sehr schön die Spatial Crossover Zone und kann entscheiden:

    1. Wo man diese Zone hinlegen will (Gain-Anpassung)
    und
    2. Welchen Teil dieser Zone man in Phase zum Hauptsystem bringen will (Wertigkeit der Plätze) und in welchem man Haasen möchte.

  • Wie prüft ihr die Phasenlage von Mikrofonen

    • simonstpauli
    • 2. März 2014 um 00:11
    Zitat von "e-on"

    ...


    wenn ich einen positiven Druck erzeuge dann soll auf 2 ein positives Signal kommen, dabei ist es egal in welchen Positionen die Mics stehen. Was du meinst ist die Zeit dazwischen. Dennoch empfangen alle die gleiche Welle und müssen erstmal auf 2 den + machen.

    Phasenschalter und so... ist mir alles bekannt. Ich will mich da aber 100% drauf verlassen können. Im Zweifelsfall Weiß ist Heiß, ist im Monitor dann nur mit massiven Equalizing in den Griff zu bekommen.

    Ich hab das früher mit einem Behringer Edison gemacht. Der hat einen schönen Korrelationsgradmesser. Den kann ich aber nicht mehr finden und es sind mittlerweile einige Mic Raritäten dazu gekommen. Kann man das auch mit einem 2 Kanal Ossi messen ? Und was ist ein Specht ?


    Das was Du meinst heisst Polarität. Phase ist Zeit über Frequenz. Also genau das, was ich oben meinte. Obwohl 2 Mikrofone die gleiche Polarität haben, müssen sie nicht in Phase zueinander sein. Ich finde solche Begrifflichkeiten schon wichtig, auch wenn auf Pulten oft der falsche Begriff (Phase reverse) steht.

    Ein Specht ist ein Polaritätsprüfer. Er besteht aus 2 Teilen: Einem Generator, der ein Knack-Geräusch abgibt (daher der Name) und einem Analysator, der die Polarität des Geräuschs checkt. Normaler Einsatz ist bei Lautsprechern, das Generator-Signal wird auf den zu testenden Lautsprecher gegeben und mit dem Analysator geprüft.

    Das mit dem Monitor-EQing habe ich nicht verstanden. Auch hier gibt es ja einen Zeitversatz, der natürlich die Feedback-Frequenzen mit bestimmt.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • simonstpauli
    • 1. März 2014 um 14:04
    Zitat von "marcoboy"

    ...
    Ich gehe immer noch davon aus das dass Mischprodukt durch Rückwirkungen im Mischer abgestrahlt wird.
    ...


    Du hast schon gelesen, daß da kein Empfänger auf f(sender) eingeschaltet war, um das Phänomen zu erzeugen? Das wurde hier nun schon mehrfach erwähnt.

    Ich denke, daß damit die Abstrahl-Theorie wegfällt, weil in der Versuchsanordnung (1 Sender, 1 Empfänger auf f(sender)-21,4MHz) kein Gerät existiert, welches diese Abstrahlung erzeugt.

  • Wie prüft ihr die Phasenlage von Mikrofonen

    • simonstpauli
    • 28. Februar 2014 um 17:39

    Polarität ist gemeint. Volker hat ja schon 2 Methoden erwähnt. Eine dritte wäre ein Specht, allerdings etwas holprig, weil der entweder einen extra Eingang haben müsste oder man einen extra Schritt über einen zweiten Lautsprecher gehen musste.

    Die Phasenlage ist ja hauptsächlich von der Position den Mikrofons zur Schallquelle abhängig. Das ist ein ungleich weiteres Feld.

  • bündelung line array - hornbox.....

    • simonstpauli
    • 28. Februar 2014 um 13:16
    Zitat von "wora"


    das sind dann aber sicher systembässe. das wäre ja sinnvoller als ein zweites, vollwertig bestücktes array nur als lomid-erweiterung laufen zu lassen.


    Genau.

  • bündelung line array - hornbox.....

    • simonstpauli
    • 28. Februar 2014 um 12:50
    Zitat von "wora"

    das habe ich bisher noch nicht beobachten können. in welcher gegend kommt das denn häufiger vor?

    ich kann mir nicht vorstellen, das die horizontale bündelung der grund dafür sein könnte.
    das nebeneinander fliegen mehrerer linearrays kann eingentlich nur dann gut funktionieren, wenn die beiden arrays mit unterschiedlichen signalen versorgt werden, also z.b einarray strahlt die vocals ab, das zweite die instrumente...


    Das hat Dave Rat mal eine Zeit lang gemacht, ansonsten konnte ich Dual PA nicht in freier Wildbahn beobachten.

    Die Variante mit Lowmids neben dem eigentlichen Array dagegen kommt öfter vor.

  • iLive 176 + iDR10 erweitern

    • simonstpauli
    • 28. Februar 2014 um 11:38
    Zitat von "wora"

    es funktioniert also genau so, wie ich es beschrieben hatte.
    puhhh... was'n glück ;)


    Ich atme mit auf..

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • simonstpauli
    • 27. Februar 2014 um 09:23
    Zitat von "guma"

    Ein sehr gutes Argument, auf Herrn Haas verzichten zu wollen ! :D


    Ich setze noch einen drauf. Wir haben ja auch noch Direktschall von der Bühne.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • simonstpauli
    • 26. Februar 2014 um 19:58
    Zitat von "marcoboy"

    Das bestätigt die Annahme das Mischprodukte abgestrahlt werden. So ganz ohne ist das nicht, denn jeder weitere Empfänger erzeugt wieder einen Träger 21,4MHZ unter ihm mit zwei Seitenbändern. ...


    Eben nicht. Deshalb hatte ich ja dezidiert nachgefragt. Es muß kein Empfänger auf f(Sender) eingestellt sein, um den Empfang auf f(sender)-21.4MHz zu ermöglichen.

    Zitat von "erik"

    Kann das nicht auch bedeuten, dass die Störfrequenz durch den Mischer im Empfänger erzeugt wird? Somit wäre die Frequenz auch nicht "in der Luft". Kenn mich da aber auch nicht genauer aus...


    Das vermute ich mal, die Spiegelfrequenz aus dem Mischer wird nicht ausreichend unterdrückt. Das könnte man jetzt ziemlich einfach mit einem anderen Empfängersystem testen, welches den Shure-Compander ansatzweise versteht. Wobei selbst das egal wäre, UhmTss, hast Du vielleicht Lust, Winradio dafür anzuschmeißen? Das kann ja auch Audio.

  • vermeintliche Produktinnovation

    • simonstpauli
    • 26. Februar 2014 um 19:45

    Ich finde, hier werden verschiedene Dinge vermischt.

    1. Der Hype bei DJ-Equipment. Wenn ein DJ 2000er Nexus fordert und der hinter dem Rider auch genug Druck steckt, daß er die auch bekommt, super. Niemand wird gezwungen, DJ-Material zu vermieten, der Vermietpreis beinhaltet die kurzen Produktzyklen. Das ist geplante Obsoleszenz vom Feinsten und alle verdienen daran. Der Vermieter profitiert hier von den Zyklen, weil kaum ein A- DJ Lust hat, den Kram selbst abzuschaffen und mit zu schleppen. Niemand kauft 11 2000er Nexus, wenn sie sich nicht rentieren würden. Andersherum, wenn die Zyklen länger wären und der Kaufpreis geringer wäre auch der Vermietpreis geringer.

    2. Der Systemgedanke bei Line Arrays. Etwas völlig anderes. Gerade durch das Systemamping ist Zumiete weltweit einfacher geworden. Man bekommt überall gleiche Presets und Anschlüsse. Ich erinnere mich mit Grauen an frühe Systeme, für die jeder eigene Presets auf den verschiedensten Controllern programmiert hat. Die ersten Vertec sind ein gutes Beispiel. Jedes System klang anders, man konnte nur sehr schwer Systeme kombinieren.

    3. Natürlich konnte man mit einem analogen Midas-Platz mit 2x20HE anständigem Outboard jeden Bandmischer glücklich machen.
    Ich denke aber schon, daß gerade im Digitalpult-Sektor viel Innovationsdruck steckt. Viele Hersteller liefern Innovationen sogar kostenfrei über Firmware-Updates.

    Unter dem Strich ist der Artikel unausgegoren.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • simonstpauli
    • 25. Februar 2014 um 22:01
    Zitat von "UhmTss"

    ...
    So, zurück zum Thema: wie hier schon jemand vorgeschlagen hat, halte ich auch eine Implementierung in die Workbench für absolut sinnvoll. Und einfach. Und schnell.


    Wie einfach das zu implementieren ist, weiß ich allerdings nicht, Software-Entwicklung ist seit den 80ern nicht mehr so mein Ding. Und seitdem hat sich Einiges getan. Ich würde mit einer solchen Lösung erst mal gut klar kommen.

    Zum Scan mit Winradio in der Workbench: Es scheint da eine Verschiebung um die 100 kHz zu geben, die nicht gefixt ist. Ich scanne daher grundsätzlich nur noch mit der Winradio-Software und trage die Frequenzen dann händisch ein.

    Beim Thema zu bleiben ist oft schwer, wir sind aber noch nicht zu weit weg, ich hoffe, Du bleibst stark und dabei:
    Vielleicht kannst Du mir noch die Frage nach dem Empfänger beantworten, tritt das Phänomen auf, wenn nur ein Empfänger auf F - 21,4MHz eingestellt ist oder nur, wenn ein weiterer Empfänger auf der genauen Frequenz empfängt? Das kam ja hier zwischendrin auf.

  • Wie man sich als Band garantiert beim Techniker unbeliebt ..

    • simonstpauli
    • 25. Februar 2014 um 21:38
    Zitat von "Teddytaste"

    hihi

    hatte ich schon ca. 300x erlebt, immer wieder ein Highlight dies erklären zu dürfen.
    Hilfreich: Ruhig bleiben und gaaaaanz entspannt alles erklären!
    Wenn es etwas gibt das ich dem Nachwuchs auf dem Weg geben kann: Bleibt immer entspannt und tut so als ob alles normal wäre, egal was passiert. Löst die Probleme ohne laut und hektisch zu werden. Bewegt euch nicht hektisch aber agil, sprecht nicht laut aber klar hörbar, geht methodisch und strukturiert vor. Dem Erfolg kann nun nichts mehr im Wege stehen, versprochen!!! ;)

    LG peter


    +1

    Wer in dieser Situation Technik und Zwischenmenschliches gut zusammenbekommt und erklärt, was technisch möglich ist (positiver Ansatz), ist ganz weit vorne und wird wieder gebucht.

    Sicherlich ist ohne Künstler unser Job einfacher, die Kür ist es, zusammen mit dem Künstler ein gutes Ergebnis zu erzielen und diesen dabei auch zu beachten und glücklich zu machen. Sonst könnte es ja jeder ;)

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • simonstpauli
    • 25. Februar 2014 um 19:39

    Ich zitiere nur den letzten Satz, als Aufhänger, der Übersicht wegen. Den Beitrag habe ich gerne gelesen und er unterstreicht noch das interessante Umfeld, in dem wir arbeiten, schon ohne psychologische Betrachtungen im Umgang mit Künstlern, Management, Betreibern etc.

    Zitat von "bernd häusler"

    ...

    Nur, was definiert denn den Ort gleichen Pegels als Meßpunkt? Da fehlt mir die Erklärung, woher kommt das Huhn, woher das Ei?


    Das ist in der Tat eine wichtige Frage, wenn nicht gar die wichtigste. Wie kommt man auf sinnvolle Pegelverhältnisse. Das fängt beim Design schon an und ist bei mir auch in der Ausführung ein teilweise fließender Prozeß. Es kann vorkommen, daß ich "fertig" bin und feststelle, daß ich hinten doch noch etwas mehr Pegel haben möchte. Insofern kann sowohl die Henne ein Ei legen als auch eine aus dem Ei schlüpfen.

  • iLive 176 + iDR10 erweitern

    • simonstpauli
    • 25. Februar 2014 um 10:54

    Du brauchst eine ACE-Karte in der iDR10 und keine weitere Karte an der iDR32.

    Kabel-technisch kommt es auf die Länge, die Verbinder und die Tauglichkeit der Leitung an.

    Und Du bindest die iDR32 an die iDR10 an, nicht an das Surface.

  • Populäre Audio-Mythen - heute: Der Haas-Effekt und Delayline

    • simonstpauli
    • 25. Februar 2014 um 10:49

    Es gibt noch einen Punkt zu beachten. Nehmen wir an, wir konnten die Delays auf Achse der PA fliegen.

    1. mein Meßpunkt liegt auf Achse der PA, aber nicht auf der vertikalen Achse des Delaylautsprechers.
    2. an diesem Punkt sollten die Pegel gleich sein, aber die Frequenzgänge sind es nicht. Die PA hat an diesem Punkt bereits ordentlich Höhenabfall, der Delaylautsprecher ist nach unten beschnitten. Zusätzlich befinden wir uns wahrscheinlich noch innerhalb der nominalen vertikalen Abstrahlung des Delaylautsprechers, aber wir werden trotzdem Abfall gegenüber der Hauptachse erleben.

    Zweites Szenario:

    Wenn ich Delays von der Seite kommen lassen muß (Fliegen nicht möglich oder nicht praktikabel), ist der Punkt horizontal weder auf Achse der PA noch auf Achse des Delaylautsprechers. Ich hatte letzte Woche einen solchen Fall, die Methode [Pegel bestimmen - EQ setzen - einen sinnvollen Punkt gleicher Lautstärke bestimmen (sinnvollerweise im Publikumsbereich, den Rest der Zone gleicher Lautstärke auf Fluchtwege legen) - Time Align - die anderen Punkte der Zone gleicher Lautstärke, die noch im Publikumsbereich liegen checken] hat gut funktioniert.

  • iLive 176 + iDR10 erweitern

    • simonstpauli
    • 24. Februar 2014 um 20:44

    Ich fände ja ACE sinnvoller bzw. kostengünstiger, da die Schnittstelle an einer iDR 32 bereits vorhanden ist.

  • Aktive Abhörmonitore beim Live mischen.

    • simonstpauli
    • 24. Februar 2014 um 17:06

    Es ist ja schon mehrfach erwähnt worden: geschlossene Kopfhörer, am besten ohrumschließend und gekapselt oder angepasste InEar-Hörer sind für solche Zwecke hervorragend, weil man sich so den Bühnenlärm ausblenden kann und die Ohren schont. Abstraktionsvermögen gehört dazu, mit etwas Übung kriegt man das ganz ordentlich hin.

  • Aktive Abhörmonitore beim Live mischen.

    • simonstpauli
    • 24. Februar 2014 um 15:11
    Zitat von "wora"


    das ist aus meiner erfahrung heraus ein sehr ernst zu nehmender beitrag!
    denn wenn die PA ganz anders performt als die abhöre, dann kann man sich das sparen.

    solche aufgaben löse ich persönlich meistens mit kopfhörer, weil ich damit den bühnenlärm ein bisschen ausblenden kann.
    erst wenn ich das mischpult in sinnvoller entfernung zur bühne aufstellen kann, arbeite ich mit abhören.

    das es bei solchen arbeitsbedingungen vorne raus nicht optimal sein kann, sollte man dem veranstalter vorher schriftlich mitteilen. letztlich liegt das ergebnis also in seiner verantwortung.


    Das kann ich nur unterstreichen. Wenn eine Abhöre, dann bitte eine, die mit der PA etwas gemeinsam hat. Also im besten Fall identische Hoch- und Mittentoneinheiten.

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • simonstpauli
    • 24. Februar 2014 um 14:38
    Zitat von "marcoboy"

    Kannst du mit Winradio mal schauen? Mich interessiert wie groß das signal in Bezug auf den Träger ist. Hast du dich nie gewundert das um 21, 4MHZ versetzt ein weiteres Signal auftaucht?


    Das Signal würde im Scan ja nur auftreten, wenn die Spiegelfrequenz tatsächlich über die Empfangsantenne wieder abgestrahlt wird. Bis jetzt konnte ich noch nicht herauslesen, daß das tatsächlich so ist. Hier mal kurz eingehakt: Tritt das Problem nur auf, wenn ein Empfänger auf die Sendefrequenz eingestellt ist und ein weiterer 21,4MHz tiefer oder auch, wenn nur ein Empfänger 21,4MHz tiefer empfängt?

  • DANGER in da house! Shure Q2 Nutzer aufgepasst

    • simonstpauli
    • 24. Februar 2014 um 11:01
    Zitat von "wora"

    hallo jürgen,
    als funkelektroniker würde mich interessieren, wo das problem denn genau steckt und wie die lösung aussieht.
    wirklich rein interessehalber.
    gerne auch per pn.


    Ich denke, es interessiert potentiell alle Anwender der ULX-Serie, daher fände ich die PN-Lösung nicht so gut. Lieber gesicherte Informationen hier im Forum für alle posten.

    Grundsätzlich finde ich es super, daß Jürgen auch hier im Forum aktiv Informationen weitergibt.

    Sehe ich es richtig, daß man als Fix zunächst einfach alle relevanten Spiegelfrequenzen auslässt?

    Könnte man diesen Fix in die Wireless Workbench integrieren?

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