Zitat von "Mechwerkandi"
Wie verhält sich die zugeführte Leistung, wenn bei gleichem Pegel a) eine Senke geboostet oder b) ein Peak abgesenkt wird?
Wenn man bei b) den Verlust aufholt ist die Leistung gleich. Und aufholen wird man müssen.
Zitat von "Mechwerkandi"
Wie verhält sich die zugeführte Leistung, wenn bei gleichem Pegel a) eine Senke geboostet oder b) ein Peak abgesenkt wird?
Wenn man bei b) den Verlust aufholt ist die Leistung gleich. Und aufholen wird man müssen.
Zitat von "Sëbastian"
Und das sind dann, wenn ich mich nicht täusche, die fehlenden 20 dB. Aber gerade das ist doch unschön. Salopp gesagt haben Störeinflüsse dann auch die zehnfache Chance, hörbar zu werden. Ist das den Anwendern passiver DIs einfach nicht so wichtig?
Das kommt darauf an. Bei 10:1 Untersetzung bekomme ich auch eine Impedanzanpassung von 100:1 mitgeliefert, das kann sehr hilfreich sein.
Wenn man das nicht braucht, nimmt man einen Line-Übertrager, der macht 1:1
Wenn ich z.B. mit einem schlappen Line-Ausgang längere Kabelstrecken überbrücken will, finde ich das schon gut und schalte meine MuTTI in den Buffer-Modus. Ansonsten ISO. Oder bei einer passiven DI-Box: gegen einen Line-Übertrager tauschen. Wie man es halt braucht. 20dB kann ein normaler Pult-Vorverstärker im Mikrofon-Eingang locker aufholen. Und durch die symmetrische Kabelführung sollten Störgeräusche auch nicht das Problem sein. Das wären sie ja sonst auch bei Mikrofonen, die relativ wenig Pegel liefern.
Aktive DIs können in Spezialfällen sehr hilfreich sein (siehe Billbos Ausführungen dazu), normalerweise überwiegen imho die Nachteile (weiterer Verstärker im Signalweg, weiterer SPoF im Signalweg). Es gibt ja sogar aktive DI-Boxen mit einem On-Off-Schalter (den ein ÖR gehobener Tonassistent in der Tat mal nach dem Soundcheck und vor dem Abendessen in die Off-Position brachte. Der Gig fing lustig an...).
EDIT: Zitat repariert
Zitat von "audiobo"Ich weiß, es sollte eher beispielhaft sein.
Spendengeschiss (ganz ehrlich - da geht ohne einen eigenen Nutzen daraus zu ziehen eh keiner hin) hin oder her, besondere Bedingungen erfordern besondere Lösungen und die kosten Geld.
Also entweder:
- Sound toll, Optik bei ungünstiger Kamerafahrt etwas getrübt = Geld
- Optik perfekt, Sound scheiße = Geld
- Optik perfekt, Sound auch dank guter FoH-Position = ein ganz klein bisschen mehr Geld, nämlich das was die Zumiete eines Repeaters oder Glaskonverters kostet - kaufen lohnt erst bei wiederkehrendem Einsatz - es gibt garantiert Positionen wo der Veranstalter mehr sparen könnte, aber da traut der sich net...
Das würde ich genau so unterschreiben.
Zitat von "skyper"es gab mal eine Kelly-Tour, da hatte Achim Schulze gar keinen FOH,
sondern hatte sich Backstage ein Paar Studioabhören hingestellt und quasi CTC
(Close to Catering)
die komplette Tour absolviert.
Die Band war damals wohl sowas von angesagt, dass man sich den toten Winkel
hinter dem FOH nicht leisten wollte...Soviel zum Thema ungewöhnliche FOH-Position
Er wollte wohl von den Fans weit weg sein ![]()
Das ist dann wieder ein abgeschlossener Raum, in dem man über eine gute, passende Abhöre durchaus einen guten Mix abliefern kann. Man hat dort nicht den störenden Bühnenlärm, der bei einem Platz neben der Bühne. Ähnlich wie aus einem Ü-Wagen. Wenn das PA-System stimmig ist, ist das für mich ein guter FOH (CTC/NTC)-Platz.
Zitat von "Jonnytrance"
Fragen Sie Ihren Arzt, oder Apotheker :roll:
Gruppenlaufzeit, Phasensauererei (im Signalweg um die Frequenz), Impuls, Rechneleistung, Peak-Limitierung...
Von nix kommt eben nix!
Phasensauerei? Der Phasengang ist identisch, egal, ob man anhebt oder absenkt. Der Ziel-Frequenzgang ergibt den Ziel-Phasengang.
Außérdem wirkt sich die Phase immer nur bei Addition aus, also z.B. bei einer Frequenzweiche und der nachträglichen akustischen Addition ist die Phase wichtig.
Elektrisch in einem Kanal oder einer Summe nicht. Sonst müssten wir ja bei jedem EQ-Einsatz rechtfertigen, daß wir jetzt mit der Phase rumsauen. Macht aber kaum jemand in meinem Umfeld...
Wie Du richtig erkannt hast, ist die Gain-Struktur nicht zu vernachlässigen.
Ich habe mir die ml:1 mal als Testgerät schicken lassen (ich bin ja von Natur aus neugierig) und verschiedene Szenarien durchgespielt:
1. Verlegenheits-DI-Box. Beim ersten Einsatz hatte ich in der Tat keinen Bedarf an Wandlung, weil ich am Monitorplatz war. Als DI-Box war die ml:1 unauffällig, Gute passive DI, was man bei dem Gewicht erwarten konnte.
2. Mein Rechner für Pausenmusik. Ein Thinkpad T420 mit Windows 7. Die Box wurde ohne Treiber erkannt. Das USB-Kabel habe ich modifiziert (auf der Rechner-Seite die Kappe abgeschraubt), damit es passte. An der anderen Seite ist die Neutrik-Verriegelung praktisch.
3. Fremder Rechner. Ich habe sowohl USB als auch eine Miniklinke-2x Klinke-Lösung vorbereitet. Es sollte ein fremder Rechner Video mit Ton zuspielen. Wieder wurde die Box ohne Treiber erkannt (Win XP)
Daraufhin habe ich mich zum Kauf entschlossen, unter Anderem, um meine Fohhn-A1 fest in das Meß-Setup integrieren zu können.
Pluspunkte:
- stabiles Gerät, sowohl mechanisch als auch Firmware-seitig
- Gute Anschlußmöglichkeiten, DAC-Ausgang sowohl auf AES-EBU als auch analog in den DI-Box-Teil, analog auf DI-Box ebenfalls möglich
- Test-Ton. Ich habe ihn bei Test #3 benutzt, weil der fremde Rechner noch nicht da war.
Negativ:
- relativ hoher Preis (allerdings für die Features und die Qualität noch im Rahmen)
- Gewicht (persönliches Problem, daß der Koffer / Rucksack immer schwerer wird. Das ist bei der AdT-MuTTI ähnlich.)
Zitat von "Jonnytrance"
Eben. So simpel.
Anhebung und Absenkung per EQing funktioniert durch "unphasing" auf die Frequenz mit diesen ganzen Nebenwirkungen (die man per Gain nicht hat). Wobei ne Anhebung (Verstärkung) einem elektronischem Gerät schwerer fällt.P.S. was macht der Peak Limiter? Der "spührt" doch die Anhebung im Signalweg.
1. Welche Nebenwirkungen?
2. Nach wie vor: gleicher Zeilfrequenzgang = gleicher Phasengang, egal ob durch Anhebung oder Absenkung mit Gain-Aufholung. Und ob die Anhebung nun im EQ oder davor oder danach "anstrengend" ist, ist auch relativ egal. Es kann in der Tat einen negativen Einfluß auf die Gain-Struktur haben, zu früh oder zu spät anzuheben.
Ob und wie man jetzt dem konkreten Lautsprecher auf die "Sprach"-Beine hilft, ist sicherlich abhängig von dem, was abseits des schlichten Frequenzgangs möglich ist (erreichbarer Pegel im Sprachband, Directivity, etc.)
Zitat von "Kracky"Jain Jens, das kommt ganz darauf an warum dort eine Senke ist. Du kennst doch die Aussage, ein System ist nur so gut wie sein schwächstes Glied, wenn das in dem Fall eben der schwächste Punkt des Systems ist, ist es nicht unbedingt sinnvoll diesen zusätzlich zu belasten um das gewollte Ergebnis zu erreichen.
Jeder von uns der mischt und der sich sowohl mit Stimme als auch mit Instrumenten auseinander gesetzt hat der weiß eigentlich sehr gut in welchen Frequenzbereichen was genau passiert. Wo er anpacken kann um ohne die einzelne Stimme einfach noch lauter zu machen diese doch entsprechend in der Vordergrund zu bekommen. Alles was wir verwenden um das eingehende Signal möglichst 1:1 wieder zu geben sollte neutral sein. Es sollte keine Präsenzen haben, aber auch keine Schwächen. Wenn ich das schon einmal habe liegt er Rest im Ermessensspielraum des ausführenden Technikers. So erleichtert es die Arbeit, das andere ist dann der Kampf gegen Windmühlen. Man arbeitet gegen die Eigenschaften des Systems um am Ende hoffentlich zu einem befriedigendem Ergebnis zu kommen. Wenn ich aber Bereiche mit bis zu -10db habe und diese nun 13-14 db pushen muss um z.B. zwischen 1,5-3,5 Khz den Sprachgehalt der Stimme in den Vordergrund zu stellen kann sich jeder vorstellen das kommt nicht gut und ist auch nicht gut für das Material. Und hier Jens, setzt es an, die wohl einfachere Methode wäre breitbandig links und rechts dieser Frequenz ab zu senken um in einen Bereich zu kommen wo ich mit 3-4db Anhebung des Sprachgehalts das gleiche schaffe. Und, höchstwahrscheinlich habe ich damit auch erreicht das ich meine Bauteile des Lautsprechers nicht unnötig an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bewege.
Ist ein kleine wenig wie im Rennsport, wenn ich möchte kann ich alles erreichen aber es geht entweder auf die Leistung oder aufs Material. Wenn ich auf Leistung nicht verzichten kann, das Material es aber nicht mit macht sollte ich überlegen ob ich mir nicht Material zulege das eben für die geforderte Leistung auch ausgelegt ist.
Hm... Es ist immer noch egal, ob die Ziel-EQ-Kurve mit Absenkung oder Anhebung erreicht wird. Was durch subtraktiven EQ an Leistung weggenommen wird, schiebt man vorher und/oder nachher durch Gain wieder rein. Der erreichbare Schalldruck im gewünschten Frequenzbereich bleibt auch gleich.
Der Haupt-Unterschied im EQing ist die Herangehensweise, manchmal ist der eine Weg logischer und schneller, manchmal der andere. Technisch macht es nach wie vor keinen Unterschied.
Interessant wird es bei einem Mehrkanalmix, das ist aber hier nicht das Thema. Hier geht es um ein System und darauf aufbauend um System-EQing.
Zitat von "Jonnytrance"Jens
als erstes würde ich beim Entwickler nachfragen warum in den Bereich ne Senke ist. Kann das System Konstruktionsbediengt schlecht, würde ich auf keinen Fall in dem Bereich boosten, ich werde es einfach sein lassen. Um deine Frage konkrett zu beantworten soll ich mehr wissen, z.B. wie stark die Senke ist, wie steil fällt jede Flanke ab, wo liegt die Trennung, wie sieht es mit benachbarten Frequenzen...
Generell booste ich ungern und sehr selten, aber manchmal tu ich es trotzdem, kommt IMMER auf den Fall an. In deinem Beispiel liegen wir unter eine Oktave und womöglich noch im unkritischem Bereich. Es kommt drauf an, aber evtl. kann ich hier auch Boost gut vorstellen.
In dem Beispiel von klauston ist ein Boost für mich NoGo. Ob du mir jetzt glauben schenkst, oder nicht, aber mit nur einem einzigen EQ Punkt bekommst du solche Senke nicht linearisiert. Ich tippe auf etwa 3 EQ Punkte als Boost um den Bereich einigermaßen in Griff zu bekommen. Oder man tut es mit 2 Shelf-Filtern zum senken (bzw. ein Shelf und ein PEQ).
Jeder macht so wie er mag und es gibt viele Wege nach Rom. Warum soll ich mich für meine Vorgehensweise noch rechtfertigen?
Was hast Du gewonnen, wenn Du subtraktiven EQ benutzt und dann den Gain erhöhst? Gain ist Gain.
Die Anzahl der EQ-Bänder sehe ich ein, aber das ist je nach Controller auch nicht unbedingt ein Problem.
Niemand muß sich für eine Vorgehensweise rechtfertigen, nur die Aussage, daß man nicht boosten soll, weil das schlecht ist, stört mich, weil sie einfach falsch ist. Ansonsten finde ich es immer gut, von mehreren Seiten auf ein Problem und dessen Lösung zu schauen.
Im vorliegenden Fall sogar von 3 Seiten: additiver EQ, subtraktiver EQ, Systemtausch. Wobei mir die dritte Variante am besten gefällt.
Zitat von "Jonnytrance"Eine lineare Box ist nur linear für Messmic. Menschliches Ohr empfindet aber verschiedene Frequenzen auch unterschiedlich und das ändert sich sogar ständig. Auch Frequenzen die mehr Klirranteile enthalten wirken lauter, obwohl F-Gang linear ist. Selbst ein linearster Box wird in jedem Raum sofort unlinear.
Sicherlich kann man eine lineare Box auf Umgebung leichter anpassen. Aber wenn man schon die Anpassung machen soll, warum dann unbediengt lineare Box einsetzen?
Das lineare Ohr gibt es nicht, da gebe ich Dir Recht. Und auch die Anpassung des Gehörs an "verbogene" Frequenzgänge ist Fakt.
Daraus leite ich aber nicht ab, daß man eine von Anfang an für eine Sprachübertragung nicht gut geeignete Box zu verwenden. (Also nach dem Motto "wenn ich sowieso schon in den EQ greifen muß, kann ich ja gleich noch die paar dB mit ausgleichen).
Der Frequenzgang ist längst nicht alles, was eine Lautsprecherbox ausmacht. Aber er ist hier (neben der Anwendung) alles, was wir zum Diskutieren haben.
Und ich würde solch eine Box für die Anwendung selbst nicht empfehlen / installieren.
Interessant wäre noch der Grund für die Senke im Frequenzgang. Design? Designfehler?
Zitat
OT
Boosten vs. absenken... Man schaue über Oszi was ein EQ bei Boost und was bei Senkung macht (Sprungantwort z.B.). Was passiert denn mit Gruppenlaufzeit...
Was sollen wir mit diesen Brocken anfangen?
Ich wiederhole: Bei identischem Ziel-Frequenzgang des EQs ist auch der Phasengang identisch, egal ob abgesenkt, angehoben oder beides wird.
Zitat von "Jonnytrance"...
ABER! Warum denkst du dass man diesen Bereich boosten soll (ich persönlich booste nur selten, sehr selten)??? Man kann drumherrum absenken. Natürlich wird man leiser, aber es geht und kein Unfug!
Auch wenn es OT ist: ob ich einen identischen Zielfrequenzgang durch Anheben oder Andenken erziele ist ziemlich egal. Frequenz- und Phasengang sind gleich.
Zitat von "klauston"ALC 161 Ladegerät mit den Blauen Akkus
Wenn sie jetzt noch die Verriegelung anständig bauen, wird das meine bevorzugte Kombination. Ich hasse es, wenn die Schubladen an einer Seite rausspringen und dann nur 3 Akkus geladen werden.
Zitat von "klauston"Kann ich inzwischen auch bestätigen.
In einer der Locations die ich betreue sind nun Fischer Amps Ladegeräte mit entsprechenden Akkus angeschafft worden.
Ich war positiv überrascht, nach 11 Stunden durchlaufen waren die weniger als Halbvoll…
Das hätten normale Duracell nie gemacht…...
Welche Ladegeräte hast Du denn?
Ich stehe mit den Fischer Amps Geräten auf Kriegsfuß, die alten AA laden nur im 2er Paket seriell, ganz schlecht für die Lebensdauer und Kapazität, beide Serien sind mechanisch eine Frechheit, die Akkuhalter verriegeln nicht gut. Der 161er AA Lader lädt immerhin anständig.
Ich nutze ansonsten gerne und stressfrei die blauen Fisher Amps AA Akkus in Sennheiser 2000, evo und Wisycom
Zitat von "skyworker"- echt jetzt? Na ich weiß ja nicht...
Ich auch nicht.
In Ear scheint mir da eher der Weg zu sein.
Die Frage ist, welche Ausgangskonfiguration Du brauchst.
Soll heißen Mischpult oder Matrixmischer? In 1 HE gibt es z.B. Soundweb, Yamaha MTX... oder "echte" Mischpulte mit mehr als 1 HE.
Zitat von "kob1"Meine Erfahrungen mit Wireless Remote:
-) Dieser technische "Vorschritt" hat sich schon bis zu den Veranstaltern rumgesprochen. Komm gerade von einer Begehung: "Du brauchst ja eh keinen Foh Platz mehr im Publikum, oder? Wir reservieren dir einfach einen Sitzplatz in der Mitte des Saals"
-) Musiker die vergeblich Richtung Foh blicken und niemanden finden, weil man grad irgendwo am anderen Ende der Halle ist.+) Monitorsound auf der Bühne machen! Die Band spielt eine Nummer und ich steh mit ipad neben ihnen, das funktioniert hervorragend.
+) Die zu Fuß zurückgelegten (Kilo)Meter reduzieren sich drastisch, gerade bei der Einrichtung einer dezentralen Beschallung.Grüße
Du triffst die Vor- und Nachteile ziemlich genau.
Nach wie vor mag ich selbst die unvollkommenen Arbeitsoberflächen aktueller digitaler Pulte. Fader und Potis sind taktil einfach deutlich gegenüber einem Touchscreen im Vorteil. Ein zusätzlicher Touchscreen hingegen ist toll.
Ein weiterer Nachteil, wenn man sich auf die Fernsteuerung zu sehr verlässt: Entweder die WLAN-Verbindung bricht genau im Feedback-Moment ab, oder es fängt an, zu regnen. Auf Murphy ist halt Verlaß. Dann ist es eben doch gut, an einem NDB ("neben der Bühne" klassischer Monitorplatz) oder NTC (mein Favorit: "near to Catering" ,mit Sichtverbindung zur Bühne) -Platz eine "normale" Arbeitsoberfläche und anständige Kopfhörer zu haben.
Kollegen, mal was völlig Anderes: Gehört der Apostroph dort in die Überschrift? Ich meine nicht. Siehe auch hier:
Zitat von "billbo"Ich kann oft genau dann nicht oder schlecht einschlafen wenn ich (z. B. nach der Show) sehr spät ins Bett komme und weiß, dass ich am nächsten Morgen ganz früh raus muss (weil ein Reisetag mit 06:30 Abflug droht o. ä.). Also der Klassiker 04:30 letzter Blick auf die Uhr, 05:15 Wecker/ Weckruf direkt aus dem Tiefstschlaf.
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Früher habe ich mich deswegen gerne selbst fertig gemacht; heute seh’ ich das gelassener und zieh das einfach komplett durch sobald ich merke 'oha, das wird heut’ Nacht nichts mehr'. Der Mensch ist ja durchaus lernfähig: am nächsten Abend klappt das zur Belohnung dann nämlich ganz sicher.Mit freundlichem Gruß
BillBo
Gute Taktik. Ich habe auch bemerkt, daß das Einschlafen schwieriger wird, wenn man sich mit "Oh, nur noch xx Stunden Schlaf, jetzt _musst_ Du aber mal einschlafen" stresst. Also entweder klappt das oder halt nicht. So lange ich beim Lobby-Call noch vor dem Management da bin, ist Alles gut ![]()
Zitat von "Audiowerk"...
Hat eigentlich einer hier schon mal selber Kontakt mit dieser Abnahmetechnik über die Hände des Percussionisten (zwei kleine, an der Handoberfläche aufgeklebte Kugel-Mikes) gemacht? Es gibt doch da diesen Typen, der für alle möglichen Szenemusiker live mit dabei ist und das iirc mit der Perc-Abnahme so managed. Ich kann das mangels Möglichkeiten leider nicht selbst realisieren, würde mich aber dafür interessieren, wie praxistauglich das ist. Oder ob es sich bloß um eine extrem schräge Marotte handelt - ich kann mir nicht gut vorstellen, dass das solide funktioniert.
Das funktioniert bei diesem Percussionisten (ich nehme jetzt mal an, daß wir von Roland Peil reden) super. Ich hatte ihn schon mehrere Male vor dem Pult, sowohl FOHals auch Monitor. Das entstehende extreme und ständig wechselnde Stereobild ist dann aber auch gewollt, wenn man ihn bucht. Auf eigene Faust würde ich nicht ohne Absprache so mikrofonieren.
Zitat von "Kracky"Ja, das kommt schon vor. Oft ist es aber auch nur der Kopf der nicht aufhört zu denken. Ablenken hilft da ganz gut, leise Musik oder leiser Fernseher um den Kopf mit anderem zu beschäftigen. Bei mir funktioniert das zum großen Teil.
So etwa?
Zitat von "nojunk"willkommen im club der alten männer
So sieht es wohl aus. :o)