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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Schülerchor "laut" bekommen

    • simonstpauli
    • 10. Dezember 2012 um 19:47
    Zitat von "Audiowerk"

    Jetzt hört doch bitte mal auf, hier so mimosenhaft herumzuheulen. Seid ihr im wahren Leben auch so, dass ihr ein so dünnes Fell habt und so sensibel seid, dass ihr ständig das Gras wachsen hört und euch beim kleinsten Unterton im Gespräch gleich angemacht fühlt? Man muss doch wohl auch mal ein bisschen was aushalten können im Leben.


    Klar, kein Problem. Wenn wir unter uns sind. Sind wir aber nicht. Es ist nicht schön, in einem Forum, welches öffentlich zugänglich ist, verschiedene Meinungen gleich so zu kommentieren. Finde ich jedenfalls.

    Zitat


    Was gegen so viele Mikrofone spricht, haben andere Kollegen hier noch einmal klargestellt. Es fehlt an der Technik des Umgangs seitens der Sänger, an der langfristigen Disziplin über die Dauer des Auftritts und es sieht auch noch bescheuert aus (nicht aus meiner Sicht, sondern aus der des Chorleiters / des Vorsitzenden / von Friedrich-Wilhelm, dem blonden Bierbauchtenor Mitte 60). Da intervenieren Choristen wie Chorleiter vollkommen zurecht. In der Regel haben die Herrschaften sich fein angezogen und halten schwarze Mappen in den Händen. Ich habe noch keinen Chor gehabt, der nicht unter mindestens einen der genannten Fälle zu packen gewesen wäre. Oft gibt es schon Probleme, wenn man vier Stative stellt und man sich anhören muss, dass das im Fernsehen doch auch anders und unsichtbar geht. Und: zehn Mikrofone machen, so verteilt wie eins drüber angeregt, auch keinen besseren Sound als vier. Meist geht es dann mit Kammfiltereffekten, hohl-tonnigem, blechernen Sound etc. erst richtig los, v. a. wenn die Mikrofone nicht in einer Linie verteilt sind, sondern tiefengestaffelt mal weiter vorne, mal weiter hinten stehen. Und der nicht so Erfahrene wundert sich, wo er sich so viel Arbeit mit der ganzen Kirmes gemacht hat, dass es immer noch weder besonders laut, noch halbwegs passabel klingend gemacht werden kann.


    Komisch, daß es andere mit Nahmikrofonie hinbekommen, Perpetuum Jazzile z.B. treten nur so auf. Ich rede nicht davon, daß die Chorsänger und -sängerinnen die Mikrofone in der Hand halten sollen, dann gibt es wieder ganz andere Effekte (wie z.B. "ich bin unsicher, ich halte das mal weiter weg"). Man nimmt statt 4 Mikrofonen halt 10 und geht näher ran, da gibt es keine störenden Kammfiltereffekte, weil die 3:1-Regel genau so eingehalten wird wie man das mit z.B. 4 Mikrofonen in der Halbnahdistanz erreicht, oder mit 2 Mikrofonen aus der Ferne.

    Nur weil Du die Methode nicht gut findest muß sie nicht falsch sein.

    Grundsätzlich halte ich es bei Chören so: je weniger Pegel angeboten wird und je mehr Pegel in der Beschallung erwünscht ist, desto näher muß ich mit den Mikrofonen ran.

    Was richtig ist, es kann Kontroversen wegen der Optik geben. Die gibt es bei akustisch idealer Laustprecheraufstellung aber in der Regel auch.

    Zitat


    Es ist ja auch das eingetroffen, was ich im ersten Post sagte: es wird seitenweise Diskussionen geben, jeder hat die allerbesten Erfahrungen mit seiner Art, den Job zu managen, gemacht, und jeder weiß es sowieso am besten. Das hat die Tontechnikergilde so an sich. Es muss aber doch auch ein durchaus kontroverser Austausch darüber möglich sein, warum man was empfiehlt bzw. warum man von anderen Vorgehensweisen abrät. Niemand hier wurde konkret angegangen, sondern ich (in meinem Falle) habe lediglich gesagt, dass ich es als Alberei empfinde, wenn Kollegen meinen, mit möglichst vielen Mikrofonen wird alles gut, besser und macht kewlen Sound. Die Gefahr, genau damit voll auf die Nase zu fliegen, halte ich für sehr viel größer als wenn man es mit vier Condensern probiert und schaut, was herauszuholen ist. Das basiert auf der eigenen Erfahrung einerseits und den vielen Shows andererseits, in denen ich Kollegen (z. B. SAE-ler *eg*) beobachten durfte, wie z. B. in einem kleinen Konzertsaal für 150 Zuhörer vier Kleincondenser und vier Großmembraner dem Chor überall im Weg herumstanden, das optische Bild erheblich störten, ständig von irgendeinem übergewichtigen Bass-Sänger am Stativfuß plattgelatscht wurden (da wird Trittschall zu Trampelschall), mit ständig schwebenden Mitteltonkopplungen eine sphärisch-galaktische Stimmung erzeugten und einen indiskutablen Sound produzierten. Aber solcher Budenzauber sieht immer oberwichtig aus und man kann ja auch allen zeigen, wie viele geile große Mikrofone man hat. Mir scheint, dass so manchem lokalen Verleiher diese Form des Exhibitionismus bei solchen Jobs wichtiger ist als andere Aspekte (nein, das geht nicht gegen irgendeinen der sensiblen Mitschreiber in diesem Thread, bevor gleich wieder einer heult). Da fällt der technikunaffine Chorleiter auch gerne drauf rein und vermutet genau das Erwünschte: jetzt *muss* es ja gut werden! Tja, und am Ende ist in der Regel heiße Luft und Desillusionierung.

    Ich bin gespannt, was der Initiator dieses Threads am Ende realisiert udn welche Erfahrungen er dabei gemacht hat. In diesem Sinne würde ich inständig um eine erschöpfende Rückmeldung bitten.


    Ich bin sicher, der Heiko wird genug aus diesem Thread mitnehmen und hoffentlich auch berichten, was er gemacht hat und welche Erfahrungen er damit gemacht hat.

    Trotzdem möchte ich noch ein Mal festhalten, daß es einen Unterschied zwischen "ich bevorzuge diese Methode aus folgenden Gründen nicht" und Worten wie "indiskutabel". Weil eben das Wort "indiskutabel" genau das Gegenteil von dem bedeutet, was wir hier machen wollen.

    So, und jetzt habe ich genug gemeckert, weitermachen.

    PS: Philipp, das geht nicht persönlich gegen Dich. Es fällt nur in diesem Tread mal wieder auf.

  • Schülerchor "laut" bekommen

    • simonstpauli
    • 10. Dezember 2012 um 18:15
    Zitat von "oton"

    ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber diese Nummer habe ich in jungen Jahren so oft praktiziert, ohne auch nur einmal den Vorwurf von "Mummenschanz" bekommen zu haben. Und warum mir der Chor einen "Vogel" zeigen soll ist mir auch nicht klar? Davon mal abgesehen lies sich so etwas mit ein paar Y-Kabeln auch schon in den 80ern mit einem kleinen 12er/16er Mackie locker abfrühstücken.
    ...


    Ich wollte auch erst darauf antworten aber es war mir zu peinlich.

    Nah-Mikrofonierung ist meiner Meinung nach nicht lächerlich sondern in bestimmten Situationen einfach das Mittel der Wahl.

    Das dann als lächerlich zu bezeichnen finde ich keinen guten Stil für dieses Forum. Ich gehe jetzt auf die technischen Details nicht weiter ein, das wurde hier neben dem Rauschen ausreichend beschrieben. Nur so viel: für 20 Chorsänger kann man z.B. 10 Mikrofone auf 5 Stativen mit Traversen benutzen und diese auf 5-6 Kanäle patchen. Wenn man keine Traversen bekommt, geht das auch mit 10 Stativen. Das ist günstig mietbares oder gar vorhandenes Standard-Material.

    Wie gesagt, ich bin peinlich berührt von dem Kommunikationsstil in diesem Thread.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 10. Dezember 2012 um 00:58
    Zitat von "zegi"

    IDN: Harddisc die im Einsatz abschmiert und die moderne Technik, die irgendwie den Datenmengen noch nicht so richtig gewachsen ist: man beachte die Zeit... :evil:


    2 externe Platten etwa?

    Dann kann es auch sein, daß die zufällig auf dem selben Host-Controller hängen, dann bremsen sich Schreib- und Lesevorgänge gegenseitig aus.

    Ich hab mal zu Zeiten, als Apple-Rechner noch in und SCSI schon out waren, ein paar interne Platten für Videoschnitt eingebaut, jede an einen Master, 3 für Zuspielung, eine für Aufnahme. Das war dann entsprechend flüssig.

    Ich denke heute sollte man auch immer an die Flaschenhälse denken, das kann Hardware sein, wie USB-Controller aber auch Software, wie die Kopier-Routine des Betriebssystems. Da gibt es oft massive Bremsen, die es sich für solche Datenmengen zu lösen lohnt. Auf einem Mac wäre dann Kopieren über das Terminal mehrfach schneller, ich hatte bei Windows noch nicht den Bedarf, aber auch da gibt es deutlich schnellere Kopier-Routinen als die hauseigenen.

  • Suche Hilfe I-Live T112 und T80

    • simonstpauli
    • 7. Dezember 2012 um 00:21
    Zitat von "jürgen bleekmann"

    Grundsätzlich hast du natürlich recht aber wolltest du mit ner T80 ne 30 Mann Kapelle mischen mit 12 Sängern und diversen Solisten.
    Da überlass ich dem FOH-Kollegen lieber das T112 und er macht nen besseren Hallensound..
    Da wird der Spass gemacht und das Geld verdient..

    JBL.


    Beim Geld gebe ich Dir Recht, es ist halt der Saalmix und das Publikum zahlt am Ende die Zeche. Trotzdem ist es ja auf der Bühne immer so, daß man mehr Überblick braucht als am FOH. Jedenfalls nach meiner Erfahrung.

    Egal, Du wirst auch mit der T80 gut klar kommen, mach Dir vorher Gedanken über eine sinnvolle Layer-Aufteilung, mit der Du intuitiv zurechtkommst und das passt.

    Das Processing ist bei der T-Serie und der Modular-Serie ab Rack Extra gleich. (Vorher gab es weniger Effektmaschinen).

  • Schülerchor "laut" bekommen

    • simonstpauli
    • 7. Dezember 2012 um 00:17

    Etwas Präsenz kannst Du dem Chor geben, "laut" muß er sich selbst machen. Und der Chor muß vom Chorleiter getreten werden, laut zu singen und auf gar keinen Fall wegen der Beschallung verhaltener zu sein. Dann geht das in die Hose. Die Band in ein Plexiglasaquarium zu packen ist keine Option, denke ich.

    Und ja, das geht auch mit C1000S, genau so, wie Audiowerk das beschrieben hat. Im Notfall geht es auch mit 3 "irgendwelchen" Condensern.
    Eine weitere relativ kostengünstige Lösung mit etwas mehr Kanälen: 1 SM58 pro 2 Chorsänger. Damit geht auch etwas mehr Verstärkung, aber auch in diesem Fall beginnt der Sound an der Quelle, d.h. der Chor muß singen

  • Suche Hilfe I-Live T112 und T80

    • simonstpauli
    • 7. Dezember 2012 um 00:01
    Zitat von "jürgen bleekmann"

    Die vorgegebene Kombination sieht wohl so aus:

    FOH T112 mit IDR32 und Monitor mit T80 mit iDR10.


    JBL.

    Sorry Karel, bin grad schwer im Stress, telefonieren morgen mal.. :)


    Wieso sollen es immer die kleineren Surfaces am Monitor sein, wenn man dort doch in der Summe mehr Kanäle (Input + Output) zu verwalten hat? Das werde ich nie verstehen. Egal.

    Wird auf jeden Fall etwas eng auf der 80er, ich würde noch einen Rechner mit Editor (+evtl. ein iPad) dranhängen, für mehr Übersicht.

  • Suche Hilfe I-Live T112 und T80

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 18:37

    Du musst die Fader anders belegen, weil Du ja weniger pro Bank hast (bzw. eine 8er-Bank weniger) und Du wirst Gate/Compressor/Limiter nicht auf dem Surface haben sondern nur auf dem Touchscreen. Die graphischen EQs passen nicht mehr auf alle Fader.
    Der Rest bleibt gleich.

  • Schaltnetzteile und Nulleiter Strom

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 18:30

    Wieso ist eigentlich mittelfristig eine Überdimensionierung nicht machbar? Das ist doch immer noch deutlich weniger Anschlußwert, verglichen mit älteren Geräten (vor Allem im Lichtbereich)? Vielleicht sollten wir einfach einen Faktor 3 vor die Anschlußwerte von derlei Geräten setzen und gut ist. (Ich mache das wenig wissenschaftlich schon jetzt intuitiv so, mit Faktor 2-3)

  • Neukauf Funkstrecken für Verein

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 16:33
    Zitat von "4Art"

    Noch nicht. Das werden wir mit diesem Monacor Dingens aber noch machen. Das kann ja auch Wireless Lan.


    Mach das mal, das interessiert mich sehr.

  • Schaltnetzteile und Nulleiter Strom

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 16:32
    Zitat von "klauston"

    Ist ein bekanntes Problem, was auch bei größerer Menge an Schaltnetzteil Endstufen auftritt.

    Da wird noch Einiges an geänderten Anforderungen auf die Energiebereitsteller zukommen ( Auch an Aggregate )


    Als Energieversorger würde ich sagen "geh mir weg mit dem Dreck" (also den Harmonischen) und PFC zur Pflicht machen.

    Wenigstens bei Endstufen und bei LED-Pars sollte es ja nun am Preis nicht scheitern, die sind billig genug (oder schon zu billig?). (und etwas branchenfremd bei PCs auch nicht).

    Oder heute schon: Geräte mit PFC kaufen.

  • Schaltnetzteile und Nulleiter Strom

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 16:07

    PFC ist in der Tat eine gute Lösung.

    Da es allerdings genügend Geräte ohne (oder mit geringer PFC) gibt, sind in der Tat Oberwellen auf dem Neutralleiter (man sagt mir, "Null" soll ich nicht mehr sagen...).

    Die Oberwellen 3., 6., 9. etc. Ordnung addieren sich auf dem Neutralleiter. Relevant ist nur die 3. Ordnung (150Hz), die erhebliche Stromflüsse auslösen kann.

    Die einzige praktische Lösung, die ich im Moment habe: Möglichst großzügige Überdimensionierung. Mit etwas Glück hat der Neutralleiter im Hausanschluß den gleichem Querschnitt wie die Phasen, dann kann man damit den "heißen" Bereich vermeiden.

  • Schaltnetzteile und Nulleiter Strom

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 15:29

    1. Mal rein theoretisch, wenn ich 3 Phasen mit gleichartigen Verbrauchern belaste, wo soll da ein Stromfluß auf dem Nullleiter herkommen?

    2. Mal ganz praktisch, gibt es Messungen vom Nullleiterstrom in verschiedenen Anwendungen?

  • Time/Delay/Crossover-Alignment für Dödel

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 12:57

    Problematisch beim akustischen Crossover ist, daß sich die Crossover-Frequenz spatial verschiebt, d.h. an verschiedenen Punkten im Raum gibt es verschiedene Crossover-Frequenzen, an denen die Laufzeit idealerweise stimmen sollte. Das ist natürlich bei räumlich getrennten Quellen nicht oder nur in engen Grenzen möglich. Also: Sub zu Top würde ich auf wichtige Hörpositionen designen und in Phase bringen. Eventuell kann man z.B. die Subs hinter die Tops bringen, je näher die beiden Systeme räumlich sind, desto größer wird der Bereich, in dem man sie in der Phase angleichen kann. Die elektrische Filterfunktion hat natürlich auch einen Einfluß, man könnte z.B. ein "Loch" lassen, vorzugsweise bei einer Frequenz, die man sowieso aus akustischen Gründen ziehen würde.

    Bei Delays bekommt man es etwas einfacher hin, einen Punkt im Raum zu finden, an dem die Lautstärke beider Systeme (Hauptsystem und Delay) gleich ist, das ist der Punkt, an dem man die Systeme in Phase bringt, an allen anderen Punkten wird eins der beiden Systeme lauter sein als das andere und somit die Phasenverschiebung weniger destruktiv.

  • Neukauf Funkstrecken für Verein

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 12:08
    Zitat von "4Art"

    Wir haben einen Kunden, der gerade kürzlich für eine Installation intensive Tests mit 2.4Ghz durchgeführt hat. Er hatte Dropouts ohne Ende, obwohl das WLan im Hause deaktiviert war. Allerdings führt am Gebäude eine Bahnstrecke vorbei und es ist ein EKZ in der Nähe. Das hat uns schon zu denken gegeben...

    ...


    Das ist interessant, gibt es einen Spektrum-Scan? Eventuell sogar über einen längeren Zeitraum, ganz eventuell sogar Site Survey?

    Ich habe bis jetzt überall wo ich wollte, auch mit vorhandenen WLANs, 4 Strecken hinbekommen. Teilweise mit Richtantennen, teilweise ohne.

  • Neukauf Funkstrecken für Verein

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 10:48
    Zitat von "norbert jersch"

    ...ist richtig, es sind etliche alte Geräte im Markt....

    Allerdings habe ich ein Problem mit 2,4 GHz. In Konferenzen, bei denen ich meistens 5 Drahtlosstrecken habe (Referenten, Saalmikros), setze ich auch einen WLAN-Projektorserver ein. Da die meisten Firmen-Laptops noch kein 5 GHz WLAN haben, musss ich damit im 2,4 GHz-Bereich funken. Ist zwar für Fasching nicht relevant - es wird zwar auch ein Beamer zur Erweiterung des Bühnenbildes eingesetzt, der hängt aber direkt neben mir am HDMI-Kabel. Aber ich möchte nicht zu viele nicht kompatible Systeme parallel betreiben.

    Norbert Jersch


    Ui, Video über WLAN? Das ist ja mal spannend, welche Auslösungen, Bildwiederholraten und Latenzen hat das System denn so?

    In dem Fall würde ich auch von Mikros auf 2.4GHz absehen.

    Beim Fasching ist es ja auch noch die Frage, wie weit man sich reduzieren kann, wenn Störungen auftreten, also schrittweise Reduzierung der Strecken bei Streß. Und vielleicht eine Notfall-Mietsituation. Dann kann man schon mit relativ einfachen Strecken in der Duplexlücke arbeiten.

    Und grundsätzlich jeweils Kabel-Backup bereithalten.

  • Neukauf Funkstrecken für Verein

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2012 um 01:43
    Zitat von "norbert jersch"

    ...im Prinzip richtig, nur wird sich das wohl auf Dauer im E- und 1800er Band verteilen...Aktuell werden wohl hauptsächlich C-Band Systeme gekauft, die beiden anderen Bereiche werden von vielen Herstellern noch gar nicht angeboten. Der 1800er Bereich ist für den Verein einfach (noch) zu teuer.

    Gruß N. Jersch


    Das ist auch nicht verwunderlich, denn im C-Band gibt es Spektrum, welches legal nutzbar ist. Für die Duplexlücke gibt es ziemlich viele Altgeräte, die natürlich auch von Verleihern gerne noch betrieben werden, weil die Investition eben schon mal getätigt wurde.

    Wie voll ist eigentlich der 2.4GHz-Bereich im Vereinsumfeld? Falls da relativ wenig los ist, kann das eine Alternative sein. Mit den kleinen Line6-Systemen gehen ja auch 6 Strecken und die dürften in das Budget passen.

  • Digitale Dividende Teil 2: 698-790 Mhz in Gefahr?

    • simonstpauli
    • 5. Dezember 2012 um 11:07
    Zitat von "mringhoff"


    das finde ich immer eine unbefriedigende Antwort.

    Erstens weiß man ja nicht so ganz genau, ob man im Abschreibunszeitraum die nötigen Jobs dafür hat. Außerdem möchte man ja nicht nur die Abschreibungen verdienen, sondern auch noch einen guten Teil darüber hinaus, sonst macht der Job keinen Sinn.

    Zweitens wären viele VT-Unternehmen längst pleite, wenn sie Ihr Equipment nach dem Abschreibungszeitraum in die Tonne werfen müssten. Gerade die Vielzahl der Geräte, die bereits abgeschrieben sind und noch weiterhin Geld verdienen, machen einen großen Ertrag aus.

    Die steuerliche Seite (Abschreibungen fürs Finanzamt) ist das eine, der wirtschaftliche Ertrag eine ganz andere Größe.

    Zudem kommt dazu, daß selbst wenn man Geräte immer zeitnah verkauft, um aktuelles Equipment zu haben, immer noch einen annehmbaren Gebrauchtpreis bekommt, auch wenn die Geräte auf 1,- EUR abgeschrieben wurden.

    All diese wirtschaftlichen Vorteile würde man dann nicht mehr haben, wenn die Geräte nach 4-6 Jahren annähernd nichts mehr wert sind. Dann kaufe ich doch lieber etwas anderes? Oder ich warte erstmal ab, welche neuen Ersatzfrequenzen in Aussicht stehen.

    Nur wenn ich ganz sicher weiß, daß sich die Anschaffung aufgrund eines (oder mehrer) lukrativen Jobs kurzfristig amortisiert, kann man investieren. Dann hat man die Gewissheit, in den weiteren Jahren wenigstens einen Gewinn einzufahren.

    Alles anzeigen


    Natürlich ist daß unbefriedigend, aber bei Funkstrecken nun mal die Realität. Abwarten ist keine Option, man kann nur rechnen, ob sich Kauf oder Zumiete lohnt.

    Bei Video-Equipment sind die Zyklen teilweise noch kürzer.

  • Neukauf Funkstrecken für Verein

    • simonstpauli
    • 4. Dezember 2012 um 23:09

    In der Duplexlücke werden sich einige Nutzer tummeln, weil die auch mit Altgeräten bespielt werden kann. Also vorher abchecken wer räumlich in der Nähe eventuell auch Funkstrecken nutzt.

    Weiterhin wird es von Vorteil sein, qualitativ hochwertige (hoch selektive) Funkstrecken zu nutzen, um eine möglichst hohe Anzahl an Strecken bei hoher Betriebssicherheit nutzen zu können. Ich würde da mindestens die eW G2 empfehlen, auch gebraucht, damit die ins Budget passen. Besser G3.

  • Digitale Dividende Teil 2: 698-790 Mhz in Gefahr?

    • simonstpauli
    • 4. Dezember 2012 um 22:14
    Zitat von "Pfälzer"

    Oha!
    Da verstehen es ein paar aber wirklich mich zu verunsichern.
    Im Moment bin ich dabei mein Funkgedöns zu verticken (bei mir lassen sie sich mit LTE zeit, so das es nicht so eilt) um auf der nächsten Messe in Frankfurt in neue Mikros zu investieren und jetzt das!
    Keine Ahnung was jetzt zu tun ist, vieleicht woras Idee weiterspinnen und versuchen möglichst viele Funkstrecken einzusparen. Zum Preis einer durchschnittlichen Funkstrecke bekommt man ja schließlich richtig feine oldstyle Kabelmikros.

    Ohman was für ein Mist :(

    Wolf


    Ma sagn, kalkuliere auf den Abschreibungszeitraum und Alles wird gut.

    Wenn wir die Stecken noch ein wenig länger nutzen können: um so besser.

  • Digitale Dividende Teil 2: 698-790 Mhz in Gefahr?

    • simonstpauli
    • 4. Dezember 2012 um 21:17
    Zitat von "thebassbox"

    da wir auch gerade umstellen wollen und wir eigentlich auf 740 bis 790 mhz gehen wollten, wäre es doch gleich besser auf unter 700mhz zu gehen?
    oder wie lange wird es mit den 740 bis 790 mhz noch laufen?


    Unter 710 können wir derzeit nicht gehen.
    Und das ist genau die Digitale Dividende zwo.
    Bis die kommt sind die heute neuen Geräte allerdings auch wieder abgeschrieben.
    Gewöhnt euch einfach dran.

    (wir = mobile Beschallung)

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