Ich hab gute Erfahrungen mit den billigsten Musikalienhändler-Fußtastern gemacht. Die sind schön leichtgängig...
Beiträge von simonstpauli
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Mich interessiert vorrangig, wie es mit Turbosound weitergeht. Grundsätzlich kann ja frisches Geld und Produktions- sowie Marketingpower nur gut sein.
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Zitat von "billbo"
Nein. Da gibt es keinen Diskussionsbedarf!

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Shit, ich habe die Ironie-Tags vergessen... -
Zitat von "klauston"
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Das Beispiel mit dem Foldback Monitoring ist ein schlechtes, weil man es ja wieder mit einem Pult löst und es genaugenommen eine Kompromisslösung für kleine Jobs ist.
Und selbst da gibt es genug Kollegen, die da wichtige Kanäle mittels XLR Y analog splitten für das Monitoring......
Und DA haben wir genau den Kernpunkt. Man will einfach zwei unabhängige analoge Gains für FOH/Mon. In dem Spezialfall "ein Pult" natürlich auch alle anderen Teile des Signalflusses. Ich dreh mir dabei z.B. zuerst den Monitor zurecht, EQ anpassen, Aux-Weg unity, Gain bis es passt. Dann erst widme ich mich der Front, auch hier wieder Gain bis es passt. Das können dann durchaus verschiedene Gains sein.Das Y-Split-Kabel ist ja der kleinste Analogsplit den ich kenne. Und er wird heute noch oft bei Jobs ohne Monitorpult verwendet. Was die Beliebtheit des Analogsplits noch verdeutlicht.
Aber ich denke, es ist soweit klar, daß nur ein Analogsplit die im OP geforderte Aufgabenstellung erfüllt.
Es scheint aber Bedarf für eine allgemeine Diskussion zu geben, wie ich in diesem Thread bemerke.
PS: wenn ich Analogsplit schreibe meine ich einen passiven Analogsplit.
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Im Auftrag suche ich selbiges, eine d&b B2 mit Amping.
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Zitat von "4Art"
Danke - aber für mich ist das Ganze nur logisch, wenn EIN Stagerack eingesetzt wird/würde.
Eigentlich erwarte ich, dass - wenn ich die Signale von der Master-Stagebox via Digital-Split zur Slave-Box mit vorhandenen Preamps schicke, dass ich dann das auch einzeln gainen kann. Also habe ich bei zwei Stageracks zwar zwei Preamps - kann aber nur einen nutzen. Irgendwie idiotisch das und für mich nur nachvollziehbar, wenn ich als Slave eine IDR16 oder sogar IDR0 einsetze, welche zu wenige oder gar keine Preamps haben.
Die Logik verstehe ich nicht.Unabhängige Gains hat man nur bei Analogsplit. Deshalb hat Midas den auch direkt in die großen Stageboxen eingebaut.
Bei Digitalsplit gibt es nur einen Gain. Nun gibt es Systeme, die dann Gain-Änderungen auf dem Split automatisch mit einem trim (Gain Training) kontern. Das iLive-System kann das nicht. Und es kann auch keinen Digitalsplit analog nach-gainen. Wie auch?
Natürlich kann man als Split-Empfänger eine kleinere iDR nehmen, wenn das dann mit den Ausgängen noch passt. Ist beim FOH ja inzwischen auch üblich, relativ viele Ausgänge zu benutzen.
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Zitat von "klauston"
Es gibt genug Situationen, da ist Gainsharing indiskutabel.
Das mag in Wahrheit gerade dafür gehen, wenn man mit einer Band auf Tour ist und beide Techniker sich kennen und einander vertrauen.
Alles Andere wie zB auch Festivalähnliche Situationen ist Rain Sharing ein No Go
Und eigentlich immer mit einem Analogsplit zu lösen.Beispiel:
Der Monitormann muß warten, bis der FOH Mann der Band den Gain setzt.
Der FOH Mann beschäftigt sich aber seit 5 Minuten mit der Kick, während die Sänger auf der Bühne ungeduldig werden, weil sie sich hören wollen.
Die haben wenig Verständnis auf sowas, und sehen nur Dich...
Deshalb setzt wenn überhaupt der Monitormann die Gains. FOH Gain (und auch Phantom) ist für mich ein No Go. Was mache ich, wenn eine DI-Box stirbt und ich direkt auf den Bassamp-XLR-Out stecken will? Erst Intercom zum FOH "Nimm mal Phantom von Kanal 13"? Unbrauchbar, der Kollege vorne soll gefälligst mischen und nicht mit der Bühnenlogistik beschäftigt sein.Ich hab das bei einem Punk-Festival so gemacht, 4 Bands, ich Mon, Kollege FOH mit Trim. Man muß schnell sein, dann merkt der Bandmischer am FOH nicht mal, daß er keinen echten Gain hat. Problematisch wird es, wenn auf der Bühne mehr Streß ist und man am Monitor noch schneller sein muß, dann ist die Umschaltung auf Trim (oder die Finger vom Gain lassen) ein Hindernis beim eigentlichen Job.
Und ja, es gibt Situationen, wo man das nicht haben will. Die sind in der Überzahl. Deshalb ist ein Analogsplit meine erste Wahl. Da genügt auch ein ganz einfacher ohne Trafos. Ich kenne z.B. Vi-Stageracks, wo das standardmäßig so gebaut ist, Analogsplit hinten, ein Abgang fest auf die Inputs des Stageracks verkabelt, ein Abgang HAN108. So sollte jedes Stagerack gebaut sein (bis auf die großen von Midas, die haben ja 2 Preamps drin)
PS: Rain sharing ist gut, da können sich beide Pultleute in den selben Regen stellen, das funktioniert immer

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Kurz gesagt: nein.
Eines der beiden Pulte muß zwingend den analogen Gain kontrollieren, damit ist das zweite Pult aus dem Thema raus.
Was ich machen würde:
1. Analogsplit oder
2. Digitalsplit mit Gain am Monitor, der Kollege setzt den analogen Gain mit genug Headroom und schaltet dann zügig auf Trim um. Am FOH-Pult gibt es nur den Trim, der sich dann fast wie ein Gain anfühlt. Während der Show bedienen dann beide Kollegen nur den Trim.
Zur Verkabelung: Jede iDR bekommt eine ACE-Karte in Port B (funktioniert auch mit Dante oder MADI aber ACE dürfte im Normalfall die einfachste und günstigste Lösung sein. Nur wenn bereits für Recording andere Karten vorhanden sind, kann man die auch nutzen). Die Surfaces werden über den festen ACE verbunden, der Digitalsplit dann über die beiden Port-B-Karten. Die ACE-Ethernet-Bridge ist dafür gedacht, eine über Port B angeschlossene iDR über das Haupt-Surface steuern zu können (Durchschliff der Steuerdaten zum Port B), also für die FOH/Mon-Split-Anwendung zu ignorieren. Auch die IP-Adressen-Verteilung ist nur innerhalb der Systeme interessant. Grundsätzlich macht es aber Sinn, alle vorhandenen Pulte mit verschiedenen IP-Bereichen zu versehen, man braucht ja immer 3 pro Pult und eine pro Editor-Laptop.
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Zitat von "Mechwerkandi"
Oh.
Dazu gibt's viele Gründe... :wink:
Ist unser Bildungssystem am Ende gar nicht so gut, wie es immer heisst?
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Ich kann mir nur einen Weg vorstellen, wie man eine solche Aufgabe sinnvoll erledigt:
1. Lernen, ein solches Projekt zu planen.
1a. Projekt planen.2. Die Mietpreise hinter die Materialliste schrieben (hier hilft auch sicherlich gerne ein Disponent einer Firma, wenn man ihn offen anspricht)
3. Personal-, Logistik und Nebenkosten dazuschreiben
4. fertig.
Wozu studiert dann eigentlich jemand, wenn er dabei seinen Job nicht lernt?
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Zitat von "sw474"
... und das wäre durchaus nicht unrealistisch...
Natürlich nicht. Am Ende kommt vielleicht noch ein Dumper und macht es für 700000 glatt...Aber das ist nicht der Punkt.
Zitat von "andi.bt"also ich grins grad nur vor ich hin - das Projekt kommt mir bekannt vor. Es geht hier um eine Schulübung eines Veranstaltungskaufmanns der eine Produktpräsentation organisieren soll und dafür eben realistische Angebote benötigt. Das gleiche muss unser Azubi nämlich auch grad machen..
DAS macht mich nachdenklich.Ist das eine offizielle Aufgabe?
Inhouse kann ich das im Rahmen einer Ausbildung noch verstehen, so kann der Azubi im Rahmen der Angebotserstellung noch etwas lernen. Nur das fertige Angebot in der Hand zu halten hat in meinen Augen kaum einen Lerneffekt zur Folge. So züchten wir nur mehr gefährliches Halbwissen.
Das Erstellen eines Angebots dieser Klasse kostet Geld. Dieses Geld wird normalerweise mit realen Aufträgen verrechnet und teilweise quersubventioniert. In unserer Branche werden Angebote seltenst kostenpflichtig erstellt, wir leben davon, daß es am Ende auch Aufträge gibt.
Es geht ja hier nicht um ein Standard-Angebot wie "Festzelt-Paket, mittel" oder "Grundsteinlegung, klein" (die durchaus in den Schubladen liegen), sondern um Projektierung.Wer solche Aufgaben verteilt sollte sicherstellen, daß sie im Rahmen einer Ausbildung inhouse bearbeitet werden.
Oder im aktuellen Fall im Rahmen eines Studiums den Studenten vorher das Rüstzeug dafür geben, daß sie die Projektierung selbst machen können. So ist es Mumpitz. -
Zitat von "Patrick Krause"
Wenn das Angebot eh nur fiktiv ist, wird sich wohl keiner die Mühe machen und ein Angebot erstellen. Verschwendete Zeit.
Ich mach mir mal die Mühe:
ein Haufen Technik, Personal und Nerven -> Paketpreis 1000000 Euro
Der zuständige Produktionsleiter vor Ort wird über den Zeitpunkt informieren, an dem das Paket aufgebraucht ist. -
Bei OEM-Einzellizenz sollte Microsoft das aktivieren.
Sogar eine gebraucht gekaufte OEM-Version (in dem Fall Win XP Prof.) konnte ich am Telefon aktivieren lassen, indem ich glaubhaft nachweisen konnte, daß die Version auf dem Ursprungsrechner nicht mehr installiert war.
Hat Microsoft denn gesagt, was das für eine Lizenz war und warum die "nicht für den Handel" freigegeben war? Und sicherlich hat man sich bei MS auch für den Händler interessiert, das wäre die Standardprozedur. Also Händler ausfindig machen, Kunden kulant mit günstiger Austauschlizenz versorgen. Oder man hat die Prozedur geändert.
Eine Volumenlizenz ist eine Lizenz, die für viele installierte Programme gilt, z.B. an Schulen, in Firmen etc. Dann muß der Administrator nicht 1000 verschiedene Keys haben, sondern nur einen. Mit diesem kann er dann eine betimmte Anzahl Installationen aktivieren. Es soll schon vorgekommen sein, daß jemand einen solchen Key mit einem Original-Medium gekoppelt verkauft hat. Das funktioniert erst mal, wenn aber der eigentliche Lizenznehmer an die Grenze der erlaubten Installationen kommt oder ein Upgrade auf eine andere Version fährt, wird auch die Lizenznummer ungültig.
Und es ist natürlich hochgradig illegal, sowas als normale Version zu verkaufen.OEM-Versionen dagegen können meines Wissens nach einem EU-Gerichtsurteil frei verkauft werden.
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Man muß einfach lernen, Bewertungen zu bewerten und zwischen den Zeilen zu lesen.
In der Regel sind die dann hilfreich.
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Zitat von "wikinger"
In Deutschland gilt doch 99 dB leq... oder nicht?
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Ganz so einfach ist es nicht.Es gelten
1. das Bundes-Immissionsschutzgesetz (mit der TA Lärm) zum Anwohnerschutz und
2. die Lärm- und Vibrationsschutzverordnung zum Schutz der Beschäftigten
und man kann
3. nach DIN 15905-5 messen zum Schutz vor Klagen aus dem PublikumAußerdem kann bei der Genehmigung einer Veranstaltung ein mehr oder weniger willkürlicher Wert bestimmt werden.
Und natürlich können auch Amtspersonen einfach ohne Messung ansagen, daß es zu laut ist.
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Ich habe schon erfolgreich Kinder mit Nieren gestützt, man darf keine Wunder erwarten, es ist wirklich nur eine Anhebung der Sprachverständlichkeit, keine Verstärkung wie bei Headsets. Ich fahre bei einer solchen Misch-Mikrofonierung die Headsets gerne leiser als gewohnt und möglich, damit der Unterschied nicht zu stark ist.
Die NTG-2 sind für meinen Geschmack zu gerichtet. Beachte, daß bei der Richtcharackteristik die größte Dämpfung auf +/- 90 Grad erzielt wird. Nach hinten sind die NTG-2 wieder sehr offen. Und außerhalb des Hallradius werden sie (wie jedes Richtmikrofon) zur Kugel.
-> besser zwei NT5 nehmen -
Zitat von "wora"
bei einer last von 200-300W (inclusive FOH-Laptop) wäre 1,5mm² trotzdem kein nennenswertes problem

aber ich verstehe den sicherheitsgedanken durchaus.
Aber auch nur dann, wenn keine längere Zuleitung vor dem Multicore hängt.
Sicherlich ist die Belastung einer solchen FOH-Leitung im Normalfall gering, aber denkt man immer daran, wenn man etwas mehr draufhängt? Das muß ja nicht unbedingt der Verfolger sein. Hier noch mal ein paar Laptops, da noch mal ein Delay-Amp, schon ist man bei 1000W und dann reicht 1,5qmm nicht mehr, um auf der sicheren Seite zu sein.
Ich kann SC da durchaus verstehen, daß sie mit 2,5qmm auf der halbwegs sicheren Seite sein wollen. Und selbst dieser Querschnitt ist für 16A Last nicht annährend tauglich. Da müsste man theoretisch auf 6-10qmm gehen. Am Ende ist 2,5qmm ein guter Kompromiss, auch wenn man im Digitalzeitalter über dicke Kabel flucht. -
Es ist schon alleine aus der Berechnung des Spannungsfalls sinnvoll, 2,5qmm zu benutzen.
Das Dilemma ist das Gleiche wie bei Lautsprecherkabeln: Je länger die Leitung desto höher der nötige Querschnitt. Die Unhandlichkeit steigt im Quadrat.
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Zitat von "wora"
eben.für meine anwendungen ist jedenfalls schon das 212er core ein segen, obwohl ich seine möglichkeiten noch nie voll ausgenutzt habe.
zuvor habe ich jahrelang eine strom- eine netzwerk und manchmal noch eine analoge strippe parallel zur bühne gezogen. das ist beim aufbau natürlich kein problem.
beim abbau allerdings kam es beim aufwickeln öfter mal zu leichtem kabelsalat - und wenn man eigentlich nach hause möchte, nervt das kolossal!
jetzt nehme ich am schluss meine grosse trommel, klappe den aufwickelhebel aus und wickle ein einziges kabel in windeseile auf... das war schon immer mein traum
wie gesagt: das muss einfach jeder für sich selbst entscheiden.
Das 212er ist gut, allerdings wirklich unhandlich. Ich habe es aber auch schon ausgereizt, iLive-Netzwerk, Kontroll-Netzwerk für Funkstrecken etc., DMX.Die 2,5qmm sind korrekt für die Länge, tragen aber natürlich etwas auf...
Der nächste Schritt ist Glasfaser, ich liebe es, 2x Netzwerk per Fiberfox zu realisieren. Strom kann man dann am FOH lokal beziehen, was in vielen Locations sowieso streßfrei möglich ist.