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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Soundcraft Vi an Yamaha digital ankoppeln

    • simonstpauli
    • 12. Januar 2012 um 18:35

    Ich meine Soundcraft hat auch SC an der MADI-Karte.

    Irgendwas Dickeres kann nur ein Patchfeld sein, evtl. mit 2 Neutrik-Buchsen. Das wäre jetzt nicht unüblich.

    Du kannst entweder ein SC Patchkabel nutzen oder ein SC auf das andere System oder auch Adapter. Ein solcher ist ja auch am Vi Stagerack verbaut.

    Wie lang ist denn die Strecke und sind Fiber-Kabel vorhanden und wenn ja, welche?

    Das liest sich so, dass Du am Besten am Local Rack an einer zweiten MADI-Karte abgreifst oder auf die Redundanz verzichtest.

  • Audioausfall Soundcraft Vi4

    • simonstpauli
    • 3. Januar 2012 um 16:34
    Zitat von "stepu"

    Moin,

    @Christian+Patrick: Verkabelt ihr das Soundcraft eigentlich immer redundant?!
    Ich frag das, weil ich es vom Rocknet kenne:
    Im Ring verkabeln, dann zeigt die Software an, wenn der Ring offen ist (= ein Fehler vorliegt).
    Sowas könnte ja helfen,

    a. Fehler zu entdecken, bevor er zu hören ist
    b. trotzdem alles ohne Mucken weiters am Start zu haben.

    Das soll hier keine Belehrungsfrage sein, sondern mal ne Frage in die Praxis, verkabelt ihr genrell redundant,
    garnicht oder nur ab und zu? Das wäre ja eine Idee, die Fehlersuche zu beschleunigen.
    Ein kaputtes Catkabel suchen braucht schon seine Zeit...

    Es könne auch gerne andere Antworten.


    mfg stefan

    Alles anzeigen


    Die Verbindung Local Rack - Stage Rack ist in 95% der Fälle redundant. Wenn jemand per MADI aufnehmen möchte verkabeln wir ohne Redundanz.
    Es gibt ein zweites Glasfaserkabel, welches im Notfall benutzt werden kann, aber nicht für die Redundanz genutzt wird, da es mit SC-Steckern konfektioniert ist.

    In beiden beschriebenen Fällen gab es keine Fehleranzeige in der Verbindung zum Stagerack.

    Einen Netzwerkkabel-Fehler zwischen Local Rack und Surface hatten wir schon, dann durch Tausch des Netzwerkkabels behoben.

  • Audioausfall Soundcraft Vi4

    • simonstpauli
    • 31. Dezember 2011 um 13:33
    Zitat von "wora"

    die frage hinter der ursprungsnachricht ist doch, WARUM das passiert ist. anscheinend wurde ja zwischen den beiden VAs kein firmware-update gemacht?
    ich meine ich weiss ja, das ihr dort sehr professionell arbeitet (verstecktes lob! :lol: ), deshalb gehe ich mal davon aus das ihr der sache von selbst auf den grund gehen werdet.

    es wäre dann schön wenn ihr nach dem erkennen der problemstelle, und sei es nur ein nicht richtig eingestecktes netzwerkkebel, die lösung hier reinschreiben könntet.


    Danke schön.

    Zunächst mal kommt die aktuelle Firmware als Vorsichtsmaßnahme auf den Pult-USB-Stick und alle Kollegen werden informiert.

    Durch den Einsatz der Kollegen und Zulieferer konnten alle drei Shows gefahren werden, das Vi-Netzwerk Hamburg hat funktioniert, plus Insel-Joker.
    Jetzt können wir in Ruhe Ursachen untersuchen und Lehren ziehen.

  • Audioausfall Soundcraft Vi4

    • simonstpauli
    • 31. Dezember 2011 um 07:46
    Zitat von "klauston"

    Ich kenne einen 2. Fall, wo die Firmware aufgespielt wurde und die hat Stress verursacht.
    neuerliches aufspielen der Firmware hat Abhilfe geschaffen.

    ich hatte beim ersten Mal die Firmware aufgespielt, von daher war ich auch sicher, das ich alles richtig gemacht habe, und trotzdem sind nachher Konflikte aufgetreten.

    Ich bin ja grad am grübeln, ob es einen Unterschied macht, ob man sich die Firmware von einem MAC oder PC runterlässt und auf einen USB Stick spielt und ob ev. da was hängen kann.
    Wie habt Ihr die Firmware runtergelassen und auf USB gespielt?


    Moin Klaus,

    heruntergeladen habe ich mit einem WinXP Thinkpad, auf USB-Stick ohne Spezialsoftware, am Pult Update Updater und danach Firmware neu aufgespielt. Die Stagebox hing dabei mit dran. Das Ganze beim Ersatz-System.

    Gestern nachmittag spielte das System o.B., da ich danach nichts mehr gehört habe gehe ich davon aus, daß das jetzt stabil ist.

  • Audioausfall Soundcraft Vi4

    • simonstpauli
    • 30. Dezember 2011 um 11:14
    Zitat von "Patrick Krause"


    ...

    Da der Verdacht auf ein (wo-auch-immer) defektes Localrack lag, haben wir uns ein Ersatz shuttlen lassen.
    Siehe da: Noch mehr Fehler als vorher.. Die PegelLED spielten verrückt, 30 Sekunden später lag Audiosignal an, aber alle Inputs um 8 Kanäle versetzt.
    Sprich CH1 auf Fader 9 usw.
    Kein Softpatch-Fehler.

    ...


    Das besagte Ersatz-Local-Rack spielt jetzt in einer neuen Konfiguration (Stage Rack, Surface, Local Rack getauscht), der Fehler
    (Audio 8 Kanäle "später", Steuerung (Phantom, Gain, Pad) und Cue-Abgriff am Original-Kanal funktionstüchtig)
    ist nach einem erneuten Aufspielen der Firmware (gleiche, aktuelle Version) nicht wieder aufgetaucht.

  • Umfrage: Linearray Zonen Setups

    • simonstpauli
    • 16. Dezember 2011 um 13:07

    Ich nutze in aufgeteilten Arrays hauptsächlich Pegel und High Shelf, um die Zielfläche möglichst gleichmäßig zu beschallen.

    Heutzutage, mit ausreichend Processing an Bord, ist das einfach und zielgerichtet auszuführen, vor einiger Zeit habe ich mir oft mit Anhebung und Absenkung von einzelnen Wegen am Amping beholfen.

  • Bastel - FOH-Ampel

    • simonstpauli
    • 7. Dezember 2011 um 21:27
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    es würde wahrscheinlich mehr Sinn machen, sich die Daten aus einer Software schicken zu lassen, und dann über ein I/O interface (z.B. http://www.labjack.com) die Ampel anzusteuern.

    Tomy


    Wenn das Budget dafür da wäre, würde ich Levelcheck auf einem Minimal-Rechner laufen lassen. Das nutze ich gerne zur eigenen Disziplinierung, wenn vor Ort keine bessere Lösung (Ampel) vorhanden ist.

    Zitat von "docjordan"

    Das könnte man schon modifizieren, das die Pegel passen.
    Vermutlich ist das zeitverhalten undefiniert, von LEQ ganz zu schweigen
    Bewertungskurven sind auch fraglich

    Könnte man (bis auf LEQ) nachrüsten und kalibriert anbieten.

    Stellt sich aber die Frage für mich auf welchen Pegel man das fest einstellen sollte
    und wo es jemand hinstellen würde

    Was ich mit der Lösung verbessern möchte ist ein Schätzeisen vor der Nase des Mischers, welches weder gut ablesbar noch besonders aussagekräftig ist. Da haben wir Klasse 2 bis 3, "slow", dB(A). Wenn die Ampel annähernd so genau ist, reicht das.
    Es geht um FOH-Pegel und wenn die Ampel bei Publikumsgebrüll auf Rot geht ist das völlig in Ordnung.
    Der Pegel wäre der in dem Haus festgelegte, sagen wir mal 100 dB(A) für Rot, idealerweise zwischen 94 und 97 dB(A) für Gelb.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • simonstpauli
    • 4. Dezember 2011 um 21:22
    Zitat von "klauston"

    Ich bin sehr wohl der Meinung, das ein Tontechniker ohne einem musikalischen Verständnis sondern nur mit technischem Verständnis meist beim Mischen von Bands nicht den Sound hinbekommt, den sich eine Band so im Allgemeinen vorstellt :D:D :lol: :lol:

    technisches verstehen reicht zum Bedienen von Pulten, aber eben nicht zwingend zum Mischen von Bands

    Wenn hier Tonmeister eingebracht werden:
    Ich kenne nur ganz wenige, die vernünftig eine Band mischen können.
    Das ist auch nicht das, was man als Tonmeister lernt.
    Sondern ein Tonmeister ist da und wirkt wie ein Aufnahmeleiter oder Berater .
    Wenn es um Klassik geht, sind das die, die zwischen Techniker und Orchester stehen um die wichtigen Dinge im Sinne des Orchesters anzusagen.
    Und ich habe schon gute Tonmeister am Mischpult kläglichst versagen sehen, auch bei großen und bekannten Veranstaltungen.
    Ich denke, Ihr habt da eine ganz falsche Vorsellung von der Ausbildung und dem Profil eines Tonmeisters.
    Abgesehen davon, lass sowen mal eine Band mischen :lol: :lol: :lol: :lol:

    Wie gesagt, gerade Tonmeister gibt es wenige, die mit der Praxis klarkommen, es gibt Ausnahmen, die sind dafür meist sehr gut aber eben Praktiker

    Alles anzeigen


    Ich habe noch nie einen Tonmeister getroffen, der ein Pult angefasst hat.

    Dafür gibt es dann die Toningenieure.

    Oder im Pop-Bereich Produzent und Mischer. Oder Manager und Mischer. Wie auch immer die Rollen verteilt sind, entweder hat man jemanden, der sagt, wie es musikalisch gedacht ist oder der Mischer ist beides in Personalunion.

    Deshalb bin ich ebenfalls der Meinung, daß beim FOH-Mix durchaus eine Prägung auf eine oder mehrere Stilrichtungen erfolgt.

    Ich lasse mich für "off"-Stilistiken ungern und nur mit Hinweis darauf buchen, daß es Kollegen gibt, die dafür besser geeignet sind. Im Kollegenkreis versuchen wir das auch mehr oder weniger sinnvoll zu verteilen.

    Beim Monitor-Mix empfinde ich diese Einschränkung weit weniger stark.

  • Bastel - FOH-Ampel

    • simonstpauli
    • 4. Dezember 2011 um 20:07

    Moin,

    hat schon mal jemand versucht, eine solche Lärmampel:

    http://www.paedboutique.de/laermampel.php

    für den FOH-Gebrauch anzupassen?

    Also:

    - Schwellenwerte für Gelb und Rot mit Hilfe eines Kalibrators einstellen
    - Einstellmöglichkeit von außen verhindern

  • Smaart 7, Festplatte partitionieren -Vorsicht

    • simonstpauli
    • 4. Dezember 2011 um 20:04

    Ich wünsche mir keinen Hardware-Dongle. Ich hasse diese Teile. Belegen einen USB-Platz, verbrauchen Strom und geben im ungünstigsten Zeitpunkt (nach Murphy) ihren Geist auf.

    Dennoch sehr vielen Dank für den Tip. Das mit dem Partitionieren ist eine Falle, in die man nicht unbedingt laufen muß.

  • Stromversorgung von großen Amps

    • simonstpauli
    • 28. November 2011 um 15:54
    Zitat von "Schwingspule"


    Richtig, jedoch genau darauf zielen meine Fragen ab. Crown gibt die I-Tech 8000 nunmal mit den oben genannten Strömen als Dauerleistung an. Spitzen ragen darüber noch hinaus. Nehme ich also das verwendete Rosa Rauschen unter Volllast, so zieht die 8000er also dauerhaft 56,1A bei 230V am Netzteil, jedenfalls in der Theorie.


    Die 56,1A kann ich beim besten Willen nicht im Datenblatt erkennen. Ich wage zu behaupten, daß die Leistung des Verstärkers so geregelt wird, daß nicht mehr als ca. 20A aus der Netzzuleitung entnommen werden (bei 230V AC).
    In den USA wird man die 208V-(3-phasen)- oder 220V-(split phase)-Variante bevorzugen, um die volle Leistung abrufen zu können.
    Für den 110/120V-Betrieb gehe ich von einer Zuleitung größer als 20A aus, bin mir aber nicht ganz sicher.

  • Line-Arrays mit fester Winkelung

    • simonstpauli
    • 28. November 2011 um 14:15
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Das mit der Frequenzabhängigkeit ist klar. Aber, dass sich der Öffnungswinkel mit der Entfernung ändert, wäre mir neu ...

    Abgesehen davon finde ich die Festlegung auf 80° horizontal auch ... naja ... gewagt.


    Wieso gewagt?

    Je nach Frequenz 80° bis 360°, nominell 80°. Das ist ja im Prinzip bei allen Lautsprecherboxen so, je nach Bauart wird die nominelle Abstrahlgüte mehr oder weniger weit in den Mittenbereich eingehalten.

  • Wie mikrofonieren

    • simonstpauli
    • 26. November 2011 um 15:48
    Zitat von "skyworker"

    - ich befürchte das Schlimmste...

    Anyway - recht gute Erfolge bekommt man meiner Meinung nach mit "semi-close-miking", also mit ein paar Mikros, sortiert nach Stimmlagen, ich stell die auch schon mal auf Stativen mitten rein in den Chor.

    Best

    SKY


    +1

    Stimmlagen nach 3:1-Regel mikrofonieren ist eine vielversprechende Lösung.

    Dazu:

    Zitat von "sebastian knecht"

    Das nicht, aber man sollte, je nach Raumgröße, dringend die Laufzeiten der Chorsignale anpassen. Also ich meine, das aufgenommene Signal an die Laufzeit des Direktsignals anpassen. Bei kleinen Räumen oder auch Röhrenartigen Zelten hab ich ohne diese Anpassung schon schlimme Sachen erlebt, vor allem die Sprachverständlichkeit leidet extrem.

    Und ganz wichtig:

    Der Chor muß trotz mikrofonierung "anbieten". Sonst geht im Zusammenhang mit einer Band gar nichts.

  • Proberaum in Hamburg gesucht

    • simonstpauli
    • 25. November 2011 um 20:59

    Moin moin,

    immer eine gute Adresse für Proberäume: Olli von der Spielraumverwaltung.

    Ansonsten ist Hamburg ja schon für die Wohnungssuche ein verrückter Markt...

  • Alternative zu D-Two

    • simonstpauli
    • 24. November 2011 um 10:18
    Zitat von "4711"

    Preiswerter als D-Two? Geht doch kaum.

    Hab ein gebrauchtes Yamaha D5000 abzugeben.


    Ich finde das Preis/Leistung-Verhältnis eines D5000 nach wie vor hervorragend. Wenn das in dem Anfangsbeitrag mit preiswert gemeint war: zuschlagen, wenn billig gemeint war: D2.

  • Controllersetup in Turnhalle erstellen?

    • simonstpauli
    • 15. November 2011 um 08:49

    Zum System-EQ:

    Man kann auch einfach die Raummoden ignorieren, bei Auslöschungen klappt das hervorragend anhand der Kohärenz. Bei Additionen muß man etwas genauer hinschauen.

  • Preisauszeichnung in Webshops

    • simonstpauli
    • 2. November 2011 um 11:02
    Zitat von "andi.bt"

    Ist ein bisschen ne Grauzone. Es ist möglich das so zu machen. Allerdings muss der Kunde dann vor Kauf darauf hingewiesen werden wie viel das Teil kostet. Also erst Kaufvertrag abschließen, dann Preis bekommen geht nicht.

    Pflicht ist es nur wenn ein Preis da steht dann auch über Zusatzkosten (MwSt., Versand, etc.) hinzuweisen. Desweiteren ist bei vielen Artikeln ein Grundpreis anzugeben = z. B. wie viel kostet 1 Liter bei Flüssigkeiten

    Auch wäre es möglich die Preise nur für registrierte Kunden freizugeben. Bei B2B gibt es dann nochmal andere Regelungen.


    Registrierte Kunden könnten dann z.B. Letztverbraucher sein, die die Ware zur Berufsausübung benutzen, eine Ausnahme in der Preisangabeverordnung. Dann müsste man als Händler eine solche Zugangsschranke errichten und z.B. nur an Kunden mit entsprechenden Gewerbescheinen verkaufen.

    Ob diese Ausnahme auch mit Hinweis auf die üblichen Verkehrskreise gelten kann, weiß ich nicht. Das dürfte etwas kompliziert werden.

  • MAP Preis

    • simonstpauli
    • 27. Oktober 2011 um 02:01

    Ich kann die Abkürzung mal auflösen:

    MAP = minimum advertised price.

    kommt aus dem angloamerikanischen Raum.

    d.h., es kann durchaus zu einem niedrigeren Preis verkauft werden, aber bitte nicht öffentlich, so daß es jeder merkt.
    Das Procedere, Straßenpreise in Deutschland zu halten, wurde ja bereits beschrieben. Eine weitere Maßnahme wäre die "Justierung" von Lieferzeiten je nach VK des jeweiligen Händlers.

    interessanterweise gibt es dann hier wieder sowas wie eine Buchpreisbindung, die ja diametral zu einem normalerweise freien Preismarkt steht.

  • HELP: Suche Songs zum Thema Atomkraft

    • simonstpauli
    • 27. Oktober 2011 um 01:36

    HRK - Insel

  • Halloween 2011 kein Tanz!

    • simonstpauli
    • 29. September 2011 um 22:21
    Zitat von "mringhoff"


    Und es geht um einen gewissen Lebensstil. Nicht nur die Gastronomen finden ein allzufrühes Tanzverbot doof, sondern auch die abertausende Gäste, die sich in den zig Lokalen tummeln und eigentlich nur feiern wollen.
    Und es geht darum, daß der Staat einer Mehrheit von Menschen ein Verbot aufdrückt, daß - vor allem wenn es ab 0.00 Uhr bereits beginnt - einen nicht ganz nachzuvollziehenden Hintergrund hat. Denn bis 5.00 Uhr / 6.00 Uhr morgens interessiert das nämlich niemanden.

    Mit einem Tanzverbot ab 5.00 Uhr hätte ich kein Problem. Wenn der Tag zu dämmern beginnt und die ersten Menschen vielleicht schon mal das Grab für Allerheiligen hübsch machen, sind die Tanzenden ins Bett gegangen und keinen hats gestört.

    Es kommt dann auch auf den Feiertag an. Allerheiligen ist jetzt kein besonders wichtiger Feiertag im Christentum, die Andachten finden meist am Abend statt, da kann man doch in der Nacht davor die Leute feiern lassen. Was anderes wäre dann Karfreitag bis Ostersonntag.

    Schau mal unter
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzverbot (dort die Tabelle der "stillen Tage")
    wie unterschiedlich das Tanzverbot gehandhabt wird. Von strikten Ganztagsverboten (also ab 0.00 Uhr) bis zu Uhrzeitbeschränkungen. Von den verschiedenen Feiertagen mal ganz abzusehen. Während in Bayern das Tanzverbot vor Allerheiligen ganz wichtig ist, interessiert es zur Weihnachtszeit wohl grad mal am 24.12. von 14.00 bis 24.00 Uhr

    Für mich ist das Eigenbrötlerei der Landespolitik, das hat kaum was mit der Kirche zu tun...


    Ich gebe mal zu bedenken, wie alt die Gesetze zu den Tanzverboten sind, 1957 (der aktuelle Fassung der Feiertagsschutzverordnung Hamburg) war 2 Uhr morgens am Karfreitag sowieso nichts mehr los, wenn man den harten Kiez mal auslässt. Daß Menschen sich zum Feiern erst treffen, wenn die letzte Bahn fährt und dann mit der ersten nach Hause fahren ist ja doch eher eine neuzeitliche Entwicklung, die in den Gesetzen nicht korrigiert wird, weil die Feier-Generation eher nicht am Gesetzgebungsprozeß beteiligt ist. Also an dem konkreten Beispiel hat eine Gruppe ein Problem mit 2 Uhr morgens und die andere kann es aufgrund ihrer Jugendzeit überhaupt nicht nachvollziehen und sieht keinen Änderungsbedarf.
    Die letzte Bahn ist hier metaphorisch gemeint, in Hamburg fahren die Bahnen ja inzwischen durch. Die Verkehrsbetriebe haben da etwas flexibler auf die Veränderung der Party-Zeiten reagiert.
    Ob Tanzverbote sinnvoll und nützlich sind ist wieder eine ganz andere Frage, eine grundsätzliche. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, ein paar Stille Tage im Jahr zu haben.

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