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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Ease Focus 2 .gll-Dateien für Punktquellen

    • simonstpauli
    • 8. Februar 2011 um 22:42

    Ich schaue mir gerade Ease Focus 2 an, sehr interessant, wie ich finde.

    Bis jetzt konnte ich nur Lautsprecherdefinitionen von Line-Array-Systemen finden. Sehr schade, wenn man mal eine konventionelle Delay-Line simulieren möchte.

    Kennt jemand eine Quelle für gll-Dateien von "normalen" Lautsprechern (12" 2" oder ähnlich), die in Ease Focus 2 funktionieren?

  • SENNHEISER MKE2-1053 an Funke

    • simonstpauli
    • 8. Februar 2011 um 13:53
    Zitat von "sascha kurpas"

    simonstpauli:
    ich habe es mit nem addapter von 3,5mm klinke auf XLR am xlr eingang am pult angeschlossen und da dann Phantompower eingeschaltet.

    Mit dem adapter: da muss ich dann von 3,5mm klinkebuchse auf mini xlr und dann im mini xlr eine brücke zwischen pol 2und 3 löten oder???
    siehe oben den link zu akg..

    gruß sascha


    Kannst Du bitte mal den Stecker am MKE öffnen und schreiben, wie er belegt ist?

    Bist Du sicher, daß es ein MKE2-1053 ist?
    Da die 1053 ursprünglich Koax-Lemo-Stecker gehabt hat, muß jemand zwischenzeitlich einen anderen Stecker angelötet haben.

    Es ist relativ wichtig, genau zu wissen, welches Modell MKE2 es ist, es gibt einige mit Vorverstärkern und/oder Impedanzkonvertern.

  • SENNHEISER MKE2-1053 an Funke

    • simonstpauli
    • 8. Februar 2011 um 11:25

    Das MKE2 braucht eine Speisespannung von 7,5V. Der Taschensender PT80 kann sie erzeugen (man spricht von ca. 7V, das sollte passen).

    Es muß lediglich der richtige Adapter her. Durch die Belegung des Mini-XLR legt man fest, ob es ein Line-Signal ist oder ein Mikrofonsignal (andere Vorverstärkung und Speisespannung).

    Sascha: wie hast Du denn das Mikrofon direkt an ein Pult angeschlossen, nebst Phantomspeisung? Dafür gibt es normalerweise Speiseteile.

  • In Ear mit neuer Idee ( Revolution ??? )

    • simonstpauli
    • 7. Februar 2011 um 17:40

    Die Idee ist super und ich hoffe, daß Lectro das System auch in Deutschland anbieten wird. Dazu muß ja zunächst ein sinnvolles Frequenzband gefunden werden.

  • Übertrager für Gitarren Signal

    • simonstpauli
    • 7. Februar 2011 um 16:19

    Ich würde aus dem Kalten einen Lehle Switcher (Little Dual oder ähnlich) mit 2 Eingängen und Trafo benutzen. (für 2 Gitarren auf den zweiten Amp). Damit ist die Umschaltung schick und die galvanische Trennung erfolgt.

    Ob man den Split auch noch durch einen Trafo jagen muß bleibt abzuwarten. Da würde ich erst mal ganz simpel splitten

    Alternativ P-Split und zum Switchen einen Little Lehle.

    Für mehr Ideen und Info verweise ich an meinen Gitarrenbackliner des Vertrauens.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • simonstpauli
    • 6. Februar 2011 um 15:06
    Zitat von "ThomasL"

    Ich finde die 80 Euro auch nicht überteuert. Wer sich dieses Extra-Feature nicht anschaffen will, ist dazu ja nicht gezwungen - Tweak und der Editor sind quasi beim Pult dabei. Dafür bekommt man bei der iPad-App eine neue Möglichkeit kleine Shows komplett mit einer Multitouch zu mischen, es macht das Leben einfacher, warum sollte man also nicht dafür bezahlen? Wer die 80 Euro dafür nicht über hat, braucht die Software eigentlich auch nicht.

    Viele Grüße,

    Thomas


    Das sehe ich ähnlich, konnte heute mal die App im Demo-Modus testen.
    Im Kontext des Gesamtpreises (iPad + App) sind die 80 Euro nicht zu teuer.

  • Funkmikro D-Band gekauft - und nun?

    • simonstpauli
    • 5. Februar 2011 um 19:20
    Zitat von "LC2412"

    Ist zu befürchten, dass ich 2015 keine Frequenzen mehr zugeteilt bekomme? Macht es also Sinn, jetzt schon welche zu beantragen? Wenn ich die jetzt schon zahlen würde, wäre das D-Band Argument dahin, verstehe ich das richtig? Dann wäre die Wahl schon der Schwenk auf C-Band.

    Danke für`s nicht-dumm-sterben-lassen.
    Carsten


    Gute Frage, an sich sollte die Bundesnetzagentur auch nach 2015 fleissig zuteilen. Frag die einfach mal.
    Das Band 710 - 790 MHz wird natürlich voller, man wird sehen, wie das mit der Koordination untereinander funktioniert.

  • Funkmikro D-Band gekauft - und nun?

    • simonstpauli
    • 5. Februar 2011 um 19:17
    Zitat von "elektrikus"

    Hallo Simonstpauli,

    mit der G3 hatte ich dieses Experiment noch nicht durchgeführt, aber mit der G2:
    Anlage 1: 789,000 MHz
    Anlage 2: 789,400 MHz

    Nun mit dem Sender 1 den Empfängern nähern. Bei Entfernung von etwa 3m oder weniger kann es passieren, daß der Sender 1 über den Empfänger 2 zu hören ist. Das liegt an der endlichen Großsignalfestigkeit.
    Je weiter die Frequenzen voneinander entfernt sind, desto besser.

    Gruß

    Elektrikus


    Ah, okay. Sowas geht natürlich an die Grenzen.
    Ich kann mir den Luxus von 1MHz Anfangs-Spacing selten leisten, weil ich so nicht meine Vorgaben erreichen kann, die Anzahl der Strecken betreffend.

    Grundsätzlich sind aber 2 Sender (wenn es keine weiteren Störsender gibt) ziemlich streßfrei.

  • Funkmikro D-Band gekauft - und nun?

    • simonstpauli
    • 5. Februar 2011 um 18:26
    Zitat von "LC2412"


    D-Band 780.000 - 822.000 MHz steht beim großen T. Von dem hatte ich mich eigentlich auch soweit beraten lassen, dass ich was amtliches und über 2015 hinaus einsetzbares suchte.


    Ich dachte nun, ich wüsste, was ich will. Mhmm.
    Danke für die anderen Tipps und Hinweise.


    Billig nenne ich was anderes. Festeinbau ist das nicht. Ist eine Jugendgeschichte, die ihre Einsätze in einem gesamten Landkreis hat.


    Okay, alles gut.

    Du kannst Dir im Bereich 780 - 790 MHz Frequenzen zuteilen lassen. Ruf einfach mal bei der zuständigen Aussenstelle der Bundesnetzagentur an, die helfen im Allgemeinen gerne und kompetent weiter. Die Formulare dafür sind einfach auszufüllen.

    Ohne Zuteilung kannst Du 790 - 814 MHz nutzen, so lange es störungsfrei möglich ist.

    Zitat von "elektrikus"

    Hallo LC2412,

    die Aussage von simonstpauli ist nur teilweise richtig:
    Das Sennheiser D-Band der G3-Serie hat einen einstellbaren Frequenzbereich (sog. Schaltbandbreite) von 42 MHz und reicht von 780 MHZ bis 822 MHz. Für die Zeit nach 2015 bleiben also immer noch 10 MHz übrig ( in der Realität weniger, da zum LTE-Band noch ein gewisser Schutzabstand eingehalten werden sollte).
    Für 2 Mikrofone reicht das aus, allerdings nur unter der Voraussetzung, daß nicht noch ein DVB-T Kanal in diesem Frequenzbereich dazukommt. Momentan ist das nicht der Fall, aber das DVB-T-Netz ist ja noch nicht komplett aufgebaut...

    Als Frequenzabstand würde ich mindestens 1 MHz anraten, 400 kHz ist zu wenig.

    Die Aussage, daß kirchliche Träger und gemeinnützige Organisationen von Beiträgen und Gebühren befreit sind, halte ich für ein Gerücht!. Es gilt §8 VwKostG und §2 FSBeitrV:
    http://www.gesetze-im-internet.de/vwkostg/__8.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/fsbeitrv/__2.html

    Das Formblatt für den Antrag gibt es bei der Bundesnetzagentur:
    http://www.bundesnetzagentur.de/cae/servlet/co…roId5710pdf.pdf

    Kosten: ca 130 EUR einmalig (beide Mikrofone in einen Antrag reinschreiben, sonst entstehen doppelte Kosten)
    Gebühren: momentan 9,30 EUR pro Funkstrecke und Jahr.

    Wenn es möglich ist, die Funkstrecken zurückzugeben und dafür C-Band zu erhalten, ist das auf jeden Fall anzuraten.

    Gruß

    Elektrikus

    Alles anzeigen


    Daß die G3 inzwischen so weit runtergehen hatte ich verdrängt. Das ist ja an sich sehr zu begrüßen, man kann im Moment anmeldefrei nutzen und sich später Frequenzen zuteilen lassen.

    Wieso sollen 400kHz zu wenig sein? Die Kanalbandbreite der G3 lässt 400kHz Spacing locker zu.

  • Funkmikro D-Band gekauft - und nun?

    • simonstpauli
    • 5. Februar 2011 um 15:11

    Moin,

    Zitat von "LC2412"

    Hallo, die Damen und Herren,
    Wir haben uns als Jugend mit kirchlichem Träger zwei Funkstrecken
    SENNHEISER EW 145 G3 / D-BAND UHF Wireless System gekauft.
    Nun ergeben sich mir div. Fragen /ich gebe zu, dass ich den 26-seitigen Thread nur ansatzweise verstanden und gelesen habe).
    1. Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann brauchen wir als kirchliche Einrichtung keine Jahresgebühr bezahlen, müssen die Frequenzen aber registrieren lassen.


    Nein. Im D-Band gibt es (derzeit) keine Frequenzen, die man sich zuteilen lassen kann. Diese sind (im Falle Sennheiser D- Band: 790 - 814 MHz) allgemein bis 2015 zur Sekundärnutzung zugeteilt. D.h., so lange man keinen Primärnutzer stört (LTE, teilweise noch DBV-T) und sich untereinander einigt, darf man die Funkstrecken betreiben. Für Outdoor-Anwendungen gibt es noch ein Frequenzraster (Spot-Frequenzen), welches einzuhalten ist.
    Eventuell gibt es die Möglichkeit, sich in der Duplexlücke Frequenzen zuteilen zu lassen, das ist aber sowohl technisch als auch regulatorisch noch ein ungelegtes Ei.

    Zitat


    2. welche Frequenzen lasse ich denn da registrieren? Wie suche ich die aus oder werden die mir vorgegeben?


    Im D-Band (s.o.) derzeit keine. Unser neues Kernspektrum (wieder als Sekundärnutzer, mit DVB-T als Primärnutzer) ist 710 - 790 MHz.
    Bei Sennheiser eW ist das C-Band.
    Generell sollte man wissen, was man kaufen möchte und welches Frequenzraster möglich ist und mit dieser Information zur Bundesnetzagentur und die Anzahl der Funkstrecken mit einer entsprechenden Anzahl Frequenzen (incl Ausweichfrequenzen) zuteilen lassen.

    Zitat


    3. was mache ich bei zwei Funkstrecken, damit ich keine Inteferenzen bekomme? Weit auseinander die Funkfrequenzen festlegen?

    Ehrlich gesagt, will ich die Dinger einsetzen und anwenden, keine Funkerausbildung machen. Heißt, ich arbeite mich gerne in die Materie ein, wenn mir jemand normalverständliche Infos anbieten kann. Will aber letzten Endes nicht mehr darüber wissen, als ich wissen muss.

    Danke vorab schon für Hilfen,
    Carsten


    Ehrlich gesagt musst Du rein rechtlich eine gewisse Fachkunde haben, um die Funkstrecken einsetzen zu dürfen. Und zwar mindestens so viel Sachkunde, um mit anderen Sekundärnutzern eine Koordinierung durchführen zu können. Aber vergiß das gleich wieder, das ist die graue Theorie, für eine Frequenzzuteilung hingegen wird das auch schriftlich festgehalten (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeits-Erklärung). Ich kann mir vorstellen, daß das auch bei kirchlichen Trägern verlangt wird, selbst wenn dort keine Gebühren anfallen sollten.

    Intermodulationsprodukte liegen bei nur 2 aktiven Funkstrecken immer außerhalb der beiden Trägerfrquenzen. Also: Mindestabstand beachten (zu Sicherheit bei eW 400 kHz) und los. Antennenpositionierung, Sichtlinien etc. sind natürlich zu beachten.
    Interessant wird es aber, wenn weitere Nutzer hinzukommen. Dann ist eine Frequenzkoordination nötig, ab einem gewissen Punkt alternativlos.

    Wie sieht es denn konkret bei Dir aus, ist das ein Festeinbau, falls ja, wo (wichtig für die Nutzung), wieso kauft ihr Funkstrecken, die im LTE-Band liegen? Waren die billig? Wenn ja, dann wisst ihr jetzt warum.

    Also wenn möglich: D-Band-Strecken zurückgeben, Bundesnetzagentur anfragen, C-Band-Strecken kaufen, Zuteilung und gut.
    Oder: Deal für Umfrequentierung der D-Band-Strecken, wieder mit Zuteilung von Frequenzen im C-Band.

  • Stromaggregat

    • simonstpauli
    • 31. Januar 2011 um 12:23

    Ich kann nur unterstreichen, was die Kollegen schon geschrieben haben:

    Hol Dir ein Aggregat welches für den Anwendungszweck geeignet ist, also Spannungs- und Frequenzreguliert. Das kostet gut 2-stellig oder knapp 3-stellig bei den Verleihern, die sich auf genau diese Anwendung spezialisiert haben. Also Event- und Filmverleiher.

    Deine USV wird schon recht haben, wenn sie meckert: "Dieser Strom stinkt".

  • www.usedful.eu Neuer Gebrauchtmarkt!!!!!!!

    • simonstpauli
    • 31. Januar 2011 um 12:09

    Ich kauf so selten was aus dieser Kategorie. Von daher kann ich nicht viel dazu sagen.

  • www.usedful.eu Neuer Gebrauchtmarkt!!!!!!!

    • simonstpauli
    • 31. Januar 2011 um 11:13

    Klemmt das Ausrufezeichen?

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 30. Januar 2011 um 19:12
    Zitat von "mischpultschorsch"

    Auf meinen Windowsbüchsen hab ich jetzt überall MS Security Essentials installiert. Macht bislang einen vernünftigen Eindruck. Leistungsverluste konnte ich im Gegensatz zu Avira & Co bisher keine feststellen...


    Da bin ich für 2 Rechner auch inzwischen gelandet.

  • BETA Tester für neue native LiveMix-Software gesucht!

    • simonstpauli
    • 30. Januar 2011 um 15:15
    Zitat von "ovinas"

    Schau doch mal hier:
    http://www.ssei-online.de/index.html

    Keine Ahnung warum das so geheimnisvoll behandelt wird.....


    Vielleicht, weil es eine Alpha-Version ist?

    Daß solche Versionen nicht in die breite Anwender-Öffentlichkeit gelangen, ist Tradition bei so ziemlich allen Digitalpultherstellern. ;)

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 29. Januar 2011 um 12:49
    Zitat von "andi.bt"

    Die nimmt man aber auch ned.. Des weiß man(n) doch..


    Als Scanner ist AntiVir ganz nützlich. Ich jag die Bootversion im Turnus über die Rechner.
    Für Echtzeitschutz habe ich noch nichts gefunden, was brauchbaren Schutz bei annehmbarer Performance bietet. "There's no such thing as a free lunch" stimmt auch hier wohl...

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 27. Januar 2011 um 15:17
    Zitat von "Uew"

    Daß die Physik ein höheres Rechtsgut als eine Verordnung ist, ist mir schon klar :D

    Aber ich hoffe doch einfach mal, daß schon ein bischen Fachkompetenz unterwegs war, als das ganze so wie es jetzt ist, beschlossen wurde. Wie gesagt: Auf Kanal 60 gibt es teilweise DVB-T. Und der darf ja von LTE nicht gestört werden. Wenn es so wäre, daß das eine MHz Schutzband nicht ausreicht, würde ja O2 nur einen Teil des ersteigerten Bandes nutzen dürfen. Ich schätze mal, daß das daher schon jemand geprüft hat. Zumindest könnte ich mir vorstellen, daß ein Konzern, der eine Milliarde auf den Tisch legt, da mal jemanden drüber schauen lässt, der sich damit auskennt. Oder?!?

    UWE


    Ich habe erstmal vorrangig von Endgeräten geredet, die liegen "oben" und danach kommt ISM, ich denke, das juckt soweit niemanden, da das Band allgemein vogelfrei zugeteilt ist (außer die ISM 865-Nutzer).

    Im downstream sieht es ganz anders aus, eine Basisstation mit anständigen Filtern auszurüsten ist wesentlich einfacher als ein miniaturisiertes Endgerät (im Volksmund: HF-Schleuder). Und die Basisstation kommt nicht auf ein paar Meter an einen DVB-T-Empfänger ran.

    Trotzdem auch hier: abwarten. Man ist ja noch mehr oder weniger in der Erprobungsphase.

    Und noch einmal meine persönliche Einschätzung: Nur weil es politisch gewünscht ist, daß sich LTE, DVB-T und Kabelfernsehen nicht stören, wird dies noch lange nicht Realität. Das ist ein längerer Prozess in der technischen und regulatorischen Entwicklung.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 27. Januar 2011 um 13:52
    Zitat von "Uew"

    ... auf der anderen Seite ist es doch so, daß sich an das Spektrum von LTE oben und unten nur 1MHz Schutzband anschließen. Und unten gehts dann in einigen Regionen direkt mit DVB-T auf Kanal 60 weiter, oben kommt der ja für uns oder vielleicht eher für die Mucker der Bereich 863-865 MHz, der ja anscheinend auch europäsch harmonisiert ziemlich garantiert nutzbar sein soll.

    Ich kenn mich mit Hochfrequenztechnik nun gar nicht aus, aber wieso soll der Sender der Endgeräte, der oben in einem MHz keinen Müll mehr produzieren darf, das unten nicht können? Gleiches gilt natürlich auch für die Sender. Oder bin ich da völlig auf dem Holzweg?

    Gruß UWE


    Daß da nur 1MHz Schutzband nach oben besteht heisst nicht, daß da nicht Müll von den Endgeräten außerhalb des Schutzbandes existiert. HF-Wellen kümmern sich nicht ernsthaft um Vorschriften sondern folgen nur der Physik.

    Das war eine frühe technische Einschätzung, als noch nicht klar war, ob eine Duplexlücke ausgewiesen wird und wie diese aussieht:
    http://www.apwpt.org/downloads/expe…uplexluecke.pdf

    Daraus wird klar, wie solche Signale in etwa aussehen. Man darf nicht vergessen, daß die Sendeleistungen der Endgeräte unsere Sendeleistungen um Größenordnungen überschreiten. Je näher nun diese Endgeräte an unsere Empfänger kommen, desto weiter reichen die Störungen in andere Frequenzbander herein.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 27. Januar 2011 um 11:24
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Leute,

    was ich bezüglich des Themas vermisse, ist eine Aussage oder Quelle, die beschreibt, was die LT Handys tun. Beispiel: Das LTE Handy pingt regelmäßig auf allen LTE Bändern um den nächsten verfügbaren Turm zu finden. Wenn das so wäre, dann gut Nacht. Dann gibt es kein freies Spectrum innerhalb kürzester Zeit. Weiß da jemand was zur Technik?

    Mit besten Grüßen
    Tobias Kammerer


    Die Quelle gibt es noch nicht, weil da noch wild diskutiert wird hinter den Kulissen. Es geht da auch um die Steilheit der Filter, weil man auch den Fall nicht vergessen darf, daß ein LTE-Endgerät in einem Haushalt benutzt wird, wo Kabelfernsehen oder DVB-T benutzt werden.

    Deshalb ja auch mein Aufruf, ich möchte mal so ein Endgerät in die Finger bekommen, um das Spektrum mal zu messen.

    Ansonsten gilt: downstream 791-821 MHz, upstream 832 -862 MHz.

    Eine Ahnung der Filtergüte bekommt man, wenn man aus einer Studie entnimmt, daß man in der Duplexlücke 821-832 wohl ca. 3-4 MHz Spektrum sinnvoll nutzen können wird.

    Das wird noch lustig.

  • Wenn die regionale CSU mal wieder eine Idee hat..

    • simonstpauli
    • 26. Januar 2011 um 17:39
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Dabei sollte nicht übersehen werden, das die Syntax "Bayreuth" und "Wagner" ohnehin jede Investition rechtfertigt.


    Stimmt. Und das schon seit den 30er Jahren... ;)

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