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Beiträge von simonstpauli

  • Neues Drahtlos-System von Shure

    • simonstpauli
    • 15. Januar 2011 um 11:43
    Zitat von "wora"


    das gibts alles schon: bei audio technica... ;)


    Der Ambience-Eingang ist großes Tennis, aber Personal Mixing leider nur in Mono mit 2 Eingängen.
    Bleibt noch die Remote-Steuerung des Pultes, um persönliche Stereo-Mixe zu realisieren. Das ist ja auch umweltschonender, was das Spektrum betrifft.

  • Neues Drahtlos-System von Shure

    • simonstpauli
    • 15. Januar 2011 um 11:13
    Zitat von "wora"

    na ja, zum thema "Überpfüfungsmöglichkeiten von InEar-Strecken" gibt es doch die menschlichen detektoren:
    fehlerphase1: :( ein wink des musikers (irgendwas ist nicht in ordnung)
    fehlerphase2: :shock: ein deutlicher wink ... (irgendwas ist nicht in ordnung)
    fehlerphase3: :cry: ein wütender blick, kombiniert mit einem deutlichen zeig auf sein ohr (irgendwas ist nicht in ordnung)
    fehlerphase4: :evil: ein wütender blick, kombiniert mit dem herausreissen der ohrstöpsel (irgendwas war nicht in ordnung)
    fehlerphase5: :twisted: :twisted: ein mit schwung richtung monitorpult fliegender InEar empfänger (wass´n jetzt los???), kombiniert mit der sich anschleichenden gewissheit, diesen job heute abend zum letzten male gemacht zu haben... 8)


    um die eben genannten probleme aus der welt zu schaffen, gibt es im moment ja nur die möglichkeit, das in-ear des musikers auf dem gleichen empfänger abzuhören.
    damit kann man zumindest mal die mixtechnischen problemstellen erfassen.
    - und ab hier wird die nachfrage von dir interessant: am monitorpult kann man überhaupt nicht nachvollziehen, wie es um die empfangseigenschaften des InEar empfängers bestellt ist!
    gerade wenn man also so wunderbare werkzeuge für die empfangsstrecken angeboten bekommt, wünscht man sich logischerweise sofort auch was für die sendewege!
    ich stehe da also voll hinter dir.

    Alles anzeigen


    Danke, wora.

    Mich wundert nur, daß bis jetzt noch kein Hersteller eine solche Möglichkeit bietet. Gerade bei non-Diversity-Empfängern ist doch eine Kontrolle der Empfangsstärke nicht gerade unwichtig. Oder gerade zu kriegsentscheidend. Wie auch die Frage: Wie gerichtet muss meine Antenne heute sein, damit ich Stereo ohne zu viele Swishes realisieren kann? Es gibt ja einige Künstler, die nur sehr schwer mit Mono, selbst im Notfall, leben können.

    Wahrscheinlich muß das erst ein Hersteller bauen, damit die Anderen nachziehen, ähnlich wie bei der Focus-Funktion. Die hat übrigens Lectrosonics verbessert mit dem neuen 4-Kanal-IEM-System. Somit gibt es Personal Mixing drahtlos jetzt auch in Stereo. Fehlt nur noch der Ambience-Eingang.

  • W Lan Router, Welche sind "road tested"

    • simonstpauli
    • 15. Januar 2011 um 10:35
    Zitat von "Freakpedda"

    Was meiner Meinung nach sehr praktisch ist, habe es jetzt mehrfach gehabt das zb. Gitarristen die mit den Line 6 Sendern auftauchten das W-lan damit abgeschossen haben.
    Laufen ja auch auf 2,4 GHz


    Ja, die Line6 machen ein ein bißchen Spaß im Spektrum. Mit einem Frequenzscan, Frequenzkoordination und einem sinnvollen Antennendesign ist aber auch möglich, sowohl diese Strecken als auch WLAN auf 2.4GHz parallel stabil laufen zu lassen. Tip dazu: Für Kurzstreckenanwendungen lassen sich sie Line6-Sender in den Low-Power-Modus schalten. Das verländert dann auch noch die Batterielaufzeit.
    Mit 5GHz ist man natürlich erstmal raus aus diesem Konflikt. Habe ich in der Tat noch nicht probiert, keine Ahnung, wie leer oder voll dieses Spektrum generell und im Speziellen ist.

  • Pro tools player

    • simonstpauli
    • 15. Januar 2011 um 10:09

    Habe ich was verpasst?

    Wenn ich das hier richtig verstehe kann man ProTools jetzt ohne zertifizierte Hardware laufen lassen? Verrückt, wie sich die Zeiten geändert haben... Wobei, irgendwann kam ja auch die Windows-Unterstützung, da war die reine Lehre vom Kauf eines ProTools-Systems, welches im Prinzip per se stabil läuft, vorbei.

    Die Apogee-Lösung klingt schlüssig.

  • Fantasiename für Kleingewerbe Probleme

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2011 um 20:35
    Zitat von "julian knödler"

    Für Ausenstehende natürlich erst mal unklar aber beim zweiten Hinsehen ersichtich:

    JK Veranstaltungstechnik

    Auf gut deutsch: Julian Knödler Veranstaltungstechnik.

    Die Frage ist, wie Rechtssicher das wirklich ist, bzw. wie weit der Name des Inhabers vom Firmennamen entfernt stehen darf.
    Reicht der Inhaber im Impressum der Website oder muss er schon auf der Startseite der Website stehen.

    Auf dem Briefkopf ists klar.

    Gruß von dr Alb ra.

    Alles anzeigen


    Das ist bei einfachen Personen-Firmen und GbRs mehr als klar, der kompletter Nachname und mindestens ein kompletter Vorname (im Falle GbR die Namen aller Gesellschafter) ist der Firmenname, ein Zusatz ist erlaubt. Nicht erlaubt ist zum Beispiel das Kaufmanns-und: "&", auch nicht im Zusatz.

    http://www.existenzgruender.de/expertenforum/recht/antwort.php?frage=9671&archiv=146&rubrik=9

    http://www.frankfurt-main.ihk.de/finanzplatz_fo…ragen/idem/gbr/

    Ausname für Einzelunternehmungen: Wenn man nicht firmenähnlich im Geschäftsverkehr auftritt, kann man den Personen-Namen auch weglassen (MEG 2009)

  • Neues Drahtlos-System von Shure

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2011 um 16:43

    Es ist die logische Weiterentwicklung der R-Serie,

    - spezialisierter Empfänger zum Scannen (sonst musste man einen Empfänger "opfern" oder ein WinRadio dazustellen, um während der Show zu scannen). Und natürlich Breitband-Scan, den ein "normaler" Empfänger gar nicht kann.
    - optional 2 Sendefrequenzen (man kann ja z.B. nur die wichtigsten Sender und die Spares so programmieren, damit man das Band nicht völlig zumüllt, auf jeden Fall ist es gut, diese Option zu haben)
    - Remote für die Sender per WLAN-Datennetz

    Wie gesagt, die In-Ear-Abteilung fehlt mir in diesem System noch völlig.
    Dort sehe ich massive Defizite, was die Kontrolle der Empfangsqualität angeht, mit dem WLAN-Datennetz hätte man die Möglichkeit, In-Ear-Empfänger auf der Bühne zu kontrollieren und z.B. bei Problemen während des Gigs noch Antennenpositionen zu optimieren oder Empfänger zu tauschen oder umzuprogrammieren (z.B. im Notfall auf Mono wechseln, falls der Pilotton unter Multipath zusammenbricht etc.).
    Mit der PSM 900er Serie gibt es ja schon eine gute Grundlage (gute Übertragungsqualität, Engineer Mode etc.)

    Aber ich will mal nicht meckern. Vielleicht kommt es ja noch.

    Jürgen, falls Du mitliest, bei Interesse kannst Du das ja mal weiterleiten oder mich kontaktieren.

  • Surround/5.1/6.1/etc. Konzert

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2011 um 13:10
    Zitat von "sebastian knecht"

    Ich stell mir das auch ganz cool vor, gerade bei dieser A Capella Truppe, da bietet es sich an einzelne Stimmen in verschd. Stücken einfach mal "durch den Raum wandern" zu lassen.
    Das angesprochene Ortungsproblem bereitet mir auch Kopfschmerzen. D.h. umso mehr Lautsprecher (eben in Richtung dezentral) desto besserer Surround Ortungseffekt (das das in der Theorie so ist weiß ich, ich bezieh die Frage auf die Praxis)?


    Grundsätzlich ist das Ziel gleiche Lautstärke und gleiche Ankunftszeit an jedem Ort. Das ist quasi nicht erreichbar. Für den Effekt sollte es reichen, in einem großen Teil des Zuschauerraums gleiche Lautstärken zu erreichen. Der relative Effekt, daß eine Stimme nach hinten wandert, ist ja auf jeden Fall vorhanden. Er wird in den vorderen Reihen eher weniger stark ausgeprägt sein, die Störungen auf der Bühne sind evtl. relevant (klassisches Monitoring oder In-Ear?).
    Eine einfache Möglichkeit, eine Stimme indirekter zu machen, die auch relativ konsistent im kompletten Raum ist: Lautsprecher in die Decke strahlen lassen, also genau das Gegenteil von dem, was man normalerweise beim Systemdesign macht. Schon hat man einen Naturhall, der sehr effektiv ist. Man kann so Stimmen auf der imaginären Ortungsbühne nach hinten bekommen (also nicht in den Saal nach hinten sondern vom Zuhörer weg auf der Bühne nach hinten).

  • Sennheiser IEM-Systeme verschiedener Generation kompatibel?

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2011 um 13:03

    Die erste und zweite Generation habe ich mehrfach in beide Richtungen gemischt. Z.B. benutze ich gerne G1-Empfänger zum Abhören, weil man dort die Kanäle schneller durchschalten kann.

    Bei G3 bin ich nicht ganz sicher.

  • Surround/5.1/6.1/etc. Konzert

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2011 um 12:50

    In meiner Theaterzeit habe ich viel in der Richtung gemacht, damals habe ich auf Analogpulten das Routing mit gesplitteten Kanälen auf Busse realisiert.

    Viel spannender als das Routing finde ich das Systemdesign. Mehr als 10% der Zuhörer mit Surround zu beschallen ist eine Herausforderung.
    Die Ortung ist ja schon bei klassischem Mono Exploded (PA rechts und links) für alle unterschiedlich, wer rechts steht, hört alle Quellen rechts, es sei denn, sie sind hart links gepannt, weil der rechte Stack/Hang einfach lauter und früher als der linke ist. Bei mehr Systemen gilt das natürlich mehrfach.
    Daher habe ich nie die klassischen Kinoformate benutzt sondern direkt/indirekt beschallt und mit Ortungen gearbeitet. Das war dann für alle Besucher einigermassen konsistent.

    Ein Mal hatte ich die Gelegenheit, eine bestehende Kino-Anlage nativ anzufahren, das war ein live-Soundtrack zu einem Stummfilm, auch hier wieder Routing analog. Mehr als Effekte habe ich nicht auf den Surround-Speakern realisiert, weil mir die Zeit fehlte. Das war aber auch schon eindrucksvoll.

  • Neues Drahtlos-System von Shure

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2011 um 11:02

    Das sieht mal interessant aus, wenn jetzt noch die IEM-Sender und Empfänger(!) in das Frequenzmanagement mit eingebunden werden, nenne ich das ein System.
    Dafür ist ein Daten-Rückkanal vom Taschenempfänger nötig, das Netzwerk dazu hat Shure schon geschaffen, kommt schon, es ist nur ein ganz kleiner Schritt.

    http://www.axient.net/

  • Wireless Remote-Software für digitale Mischpulte

    • simonstpauli
    • 13. Januar 2011 um 20:26
    Zitat von "guma"

    Klar, als Helfer für "ausgelagerte Arbeiten" speziell das Systemtuning aber auch das Monitormischen am realen Standort des Künstlers sowohl vor als auch während der shows ist so was super.

    Für FOH Mischen möchte ich das lieber doch nicht, vor allem nicht nur...


    Das kann ich auch nur unterstreichen.

    Allerdings, auch beim FOH-Mix, wenn das Pult mal nicht genau dort stehen kann, wo wir es gerne hätten, ist so eine Remote als Ergänzung sicher toll. Wie oft stand ich im Saal und dachte: "Jetzt einen langen Arm haben und eben kurz den Fader schieben oder am EQ drehen können wäre toll".

    Wie formuliert man das auf dem Rider?

    "ein sicherer Drahtloszugang für das Techniker-iPad muß bereitgestellt werden"

  • Wireless Remote-Software für digitale Mischpulte

    • simonstpauli
    • 13. Januar 2011 um 19:34
    Zitat von "guma"

    Mann so weit hab ich noch garnicht gedacht !!! Das Wegfallen des taktilen Reizes als Rückmeldung der Faderbewegung an das Gehirn ist tatsächlich ein riesen Rückschritt. Bedient man einen "software-fader" mit der Maus, bleibt der taktile Reiz auf eine gewisse Art durch die Mausbewegung erhalten, hat aber doch schon den "Fehler", dass man die optische Rückmeldung auf dem Schirm sucht. Das wird mit einer reinen "touchscreen-fader-Fahrt" logischerweise viel schlimmer, da das Gleiten des Fingers auf dem screen noch viel weniger taktile Information ans Gehirn gibt. Da werden sich die Entwickler noch einiges einfallen lassen müssen. Für ein emotionales, rechtshirniges Mischen möchte ich bitte weiter Fader haben. :wink:


    Stimmt.

    Allerdings ist das drahtlose iPad zum Monitormischen (als Unterstützung zum klassischen Pult) bis jetzt die beste Möglichkeit, die Pultbarriere (Musiker auf der Bühne zu Monitormischer hinter dem Pult) zu umgehen. Das halte ich für bahnbrechend für diesen Job.

    Eine drahtlose programmierbare Fader-Remote sehe ich als den nächsten logischen Schritt an. Mal sehen, was da in den nächsten Jahren so kommt.

  • Neue Funkstrecken - welche Frequenzen?

    • simonstpauli
    • 11. Januar 2011 um 19:51
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Ohne "Fremdsender" sind vier Strecken kein Problem. Und die Anforderung von Martin sind ja auch nur drei. Es besteht also eine gewisse Sicherheit.


    Das kommt auf das System an, nicht alle schaffen mehr als 2 oder 3 Strecken. Und das auch nur, wenn sonst niemand auf diesem Band stört. Und da gibt es viel Potential für Störsender. Teilweise ist es dort okay, teilweise das nackte Grauen (sehr schön auf meinen Scans zu sehen).
    Also hat man keinerlei Betriebssicherheit, es sei denn, man möchte nur eine Strecke betreiben.

    Zitat

    Versteh ich nicht. Was hat die Trägerfrequenz mit der Qualität der Anlage zu tun? Fürs ISM-Band gibt es doch Anlagen in jeder Preisklasse.


    Ich denke aber auch, das liegt hauptsächlich daran, daß ich bis jetzt nur die ganz billigen (in jeglicher Hinsicht) ISM-Strecken gehört habe.
    Natürlich hat die Trägerfrequenz keinen Einfluss, sondern der Markt.

  • Neue Funkstrecken - welche Frequenzen?

    • simonstpauli
    • 11. Januar 2011 um 14:24
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Wennn ich das richtig verstehe, ist die Nutzergruppe "professioneller Verleiher" und die Anwendung "alles", inkl. "alle Stecken einzeln vermieten".

    Das würde im Bereich 710 - 790 MHz bedeuten, dass 4x (130, EUR + 9,10 EUR), fällig sind - sprich jede Strecke als einzelne "Funkstelle" angemeldet werden muss.

    Ich würde mich für ISM entscheiden und darauf achten, dass die Kanäle an den Geräten einfach (also ggf. auch von Laien) umgeschaltet werden können.


    Wie kommst Du auf das ISM-Band? Ich sehe das kritisch:
    1. Dort 4 Strecken unterzubringen ist schon nicht einfach, wenn niemand anderes dort sendet. Und die erlaubten Anwendungen für ISM sind vielfältig.
    2. Ich habe bis jetzt noch keine ISM-Funkstrecke gehört, die über das gefühlte Billigniveau hinausreichte.

    Ich würde die 130 Euro für die Urkunde als Teil der Investition sehen. Man könnte z.B. bei 4 Strecken 3 Urkunden ausfertigen lassen, zwei Einzelstrecken, eine Doppelstrecke.
    So kann man zwar nur 3 Einzelstrecken auf ein Mal vermieten, der Betrag sinkt aber auf unter 100 Euro pro Strecke.
    Die 9,10 Euro sind übrigens variabel, je nach Verwaltungsaufwand und werden regelmäßig neu festgelegt.

    Was andersherum wieder sinnvoll sein kann:
    Allgemein zugeteiltes Band und als Notreserve ISM-Band nutzen, also einen Frequenzbereich von unter 862 bis mindestens 865. Das sollte beim Kauf in diesem Frequenzbereich (oberes allgemein zugeteiltes Band) absolute Pflicht sein.

  • "Nicht mehr zeitgemäß"...

    • simonstpauli
    • 11. Januar 2011 um 00:38
    Zitat von "Michel"

    Lustig eigentlich unter der Überschrift "nicht mehr zeitgemäß..." so viele Auslassungen über die Ausbildung zur Fachkraft f VT zu lesen. Ein Schelm wer jetzt Böses dabei denkt. :D

    Gruß, Michel


    ...ein schlimmer Fall von Thread-Kaperung. Gibt es bald den nächsten Piraten-Prozess?
    Hamburg hat ja gerade einen, den ersten nach 400 Jahren.

  • Neue Funkfrequenzen - Entschädigung durch den Bund?

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2011 um 22:35
    Zitat von "mringhoff"


    Darum hab ich es auch in Anführungsstriche geschrieben.
    Das Argument mit der Lizenzierung finde ich übrigens überholt. Wir haben seit 1.1.2006 eine kostenlose Allgemeinzuteilung in diesem Frequenzband gehabt und seit dem hat sich hier enorm etwas getan. Gerade weil es umsonst war, haben sich viele Privatanwender, Mobil-DJs etc. Geräte gekauft. Hersteller warben damals auch mit der Allgemeinzuteilung, die Geräte wurden preiswerter und besser. Wer aus den Nutzerzahlen von 2005 und früher den derzeitigen Stand beurteilen möchte, liegt weit daneben.


    Das stimmt allerdings. Andererseits wurde die Allgemeinzuteilung zu einer Zeit eingeführt, als in den internationalen Gremien wild über die Digitale Dividende diskutiert wurde. Das kam nur beim Käufer nicht an. Und jetzt lässt sich ein solches Spektrum viel einfacher entvölkern. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Zitat


    natürlich nur. Wenn wir ein durchsetzbares Recht dafür hätten, hätte auch so eine Versteigerung nicht stattgefunden.
    Moralisch sehe ich das vor allem unter dem Gesichtspunkt, weil mit den Versteigerungserlösen große Einnahmen erzielt wurden. Es wäre also Geld zur Entschädigung der Altnutzer vorhanden.


    So groß waren die Einnahmen nun auch nicht, verglichen mit der UMTS-Auktion. Und dieses Geld floss noch mal wo hin? Ach ja, "unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden"

    Zitat


    Nun, es gibt ja jetzt aktuell diese konkrete Entschliessung des Bundesrats an den Bundestag. Dabei geht es nicht mehr um eine Zustimmung etc., sondern um die Erweiterung der Entschädigung.
    Bisher war ja nur von der von Dir zitierten Nutzergruppe die Rede. Nun sollte wohl jeder Nutzer entschädigt werden (so die Meinung des Bundesrats).
    Schon allein dieser Gedankenansatz zeigt doch, daß hier manche Politiker doch hier eine moralische Ungerechtigkeit sehen und diese etwas entschädigen möchten.
    Ob das politisch umsetzbar sein wird, steht auf einem anderen Blatt....


    Dann verstehe ich das Vogehen des Bundesrates nicht. Erst blockieren, um eine Forderung durchzusetzen (in meinen Augen durchaus legitim, man kann ein Gesetz nachbessern, Entschädigungen festschreiben etc.), dann doch kuschen und jetzt versuchen, zu betteln? Unlogisch, das alles. Wofür dann der ganze Aufriss im Bundesrat, das hätten wir Wochen früher auch so haben können?

  • Neue Funkstrecken - welche Frequenzen?

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2011 um 22:24
    Zitat von "günter berthold"

    Von Mipro gibt es eine Serie (ACT700) im Frequenzbereich von 774 bis 798MHz. Nutzbar jetzt anmeldefrei im oberen Frequenzbereich ab 790MHz. Wenn LTE dann zuschlägt dann unterhalb von 790MHz. Was ist davon zu halten?

    Gruß Günter


    Grundsätzlich viel. Man kann allein durch Lizensierung, ohne Hardware-Wechsel, in das neue Band kommen.

    Solche Überschneidungen gibt es ja auch bei Sennheiser eW, in diesem Fall 786-790MHz. Oder eben hoch in die Duplexlücke (wobei da noch Einiges vorher zu klären ist, technisch und regulatorisch).

  • Behringer Aviom Clone irgendjemand?

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2011 um 20:42
    Zitat von "4Art"

    Kein Problem: Künftig müssen Stagemanager einfach noch wissen, wie beim IPhone der Flugmodus aktiviert wird :D


    Bleibt das WLAN dabei an?

  • Neue Funkstrecken - welche Frequenzen?

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2011 um 20:36
    Zitat von "maaatin"

    Hallo.
    Also Nutzergruppe ist queerbeet:
    Ab und zu Privatpersonen (Vermietung Geburtstag usw. - da wird das Mikro vorher eingestellt)

    Sonst kleine Konzerte für Stadtfeste usw. mit meist nur 3 Funken.

    Außerdem noch ab und zu Präsentationen.


    mfg Martin


    Bei Privatparty-Nutzung ohne Betreuung im ländlichen Gebiet würde ich von der Allgemeinzuteilung abraten. Sowohl Digitale Dividende als auch ISM.

  • Ohne Worte... Sylvesterparty mit den öffentlich rechtlichen

    • simonstpauli
    • 10. Januar 2011 um 19:07

    Autsch.

pro-silentium.de

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