Dokumentensammlung (Anhänge zum Gutachten, was unlängst veröffentlicht wurde):
http://www.xtranews.de/2010/08/11/lov…e-zum-download/
EDIT: ...und weiter geht's:
http://www.xtranews.de/2010/08/13/lov…raesentationen/
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Ich habe das mal in kleinerem Umfang (5 Strecken) mit einem Empfänger in der Garderobe realisiert. Channels durchsteppen, Kopfhörer dran. Damit kann man natürlich nur die Sender testen, nicht die ganze Strecke. Dafür ist die Lösung einfach und ohne Baumaßnahmen durchführbar.
Zitat von "DJheini"Wenn man bedenkt, das in dem AKG auch nicht viel mehr drin ist als die Schaltung in meinem Link,
dann ist der Preis aber schon enorm. (War der Preis nicht auch ein Kriterium? :wink: )
Da ist was dran, habs gerade gesehen.
Möchtest Du einen Hazer oder einen Fazer?
Das sollte erstmal klar sein, bevor wir über spezielle Modelle sprechen.
Zitat von "Volker Holtmeyer"Benutze ich seit Jahren. Tut einwandfrei und die Batterien halten ewig. Praktisch ist auch der Taster zum Batterie-Check mit LED.
Sieht gut aus, danke.
Zitat von "guma"Das ist sicher alles richtig ........wenn ich aber so an manche Kollegen denke, denen ich in den letzten Jahren so über die Schulter geschaut habe, scheint es doch so eine Art "low mid rauszieh Reflex" zu geben, sowohl für die Summe als auch für Kanal-EQs, obwohl die Quelle, das Mikro, das Sytem und der Raum das nicht zwingend erforderlich machen. So muß nicht jede Bassdrum in jeder Situation einen Anschlaglinkslowmidfilter haben.
Reflex, das trifft es.
Was ich meine ist, lieber mal das Mikrofon umstellen oder wechseln, als gleich am GEQ (!) reinholzen. Klar ist das anstrengend und manchmal nervig, zum Beispiel auf Festivals wo man wenig Zeit hat.
Am Kanal reflexartig rausziehen ist auch so eine Sache, immerhin stört der Dip in der Bassdrum dann nicht den Bass-Kanal. Das ist dann nur noch Geschmack nach Fast-Food-Rezept. "Das stört immer nur, das drehe ich schon mal weg, ohne es gehört zu haben. Dafür möchte ich Subs, die 35Hz können." (Schon erlebt, am Ende hatte die Vorband um Einiges mehr Druck, der Kollege Bandmischer ließ sich nicht beraten, weder von seinem Babysitter noch von mir. Der GEQ sah zum Heulen aus)
Moin,
ich suche eine einfache und bezahlbare Möglichkeit, ein Meßmikrofon mobil per Batterie bzw. Akkupack zu speisen.
Die Lösung muß nicht schön aussehen oder besonders klein sein, Fokus liegt auf Funktion und Preis.
Zitat von "gert"
...Ja das scheint auch nicht mehr modern zu sein. Die EQ Anwendung sollte ein Ergebnis aus Hören und Erfahrung sein. Präventives Filtern funktioniert fast nie.
Dazu kommt, daß ein EQ viele Probleme im Systemaufbau prinzipbedingt einfach nicht lösen kann. Man kann eine Problem an einem Ort lösen und an vielen anderen Orten dadurch neue Probleme schaffen.
Zitat von "toadie"Klar bei Monitoren ist alles vertreten
Diese sollten aber in der Dimension über einen eigenen EQ im weg verfügen, haben also mit der Front nichts zu tun...
Gruß
toadie
Ich meinte und meine Koppler aus der Front. Auf der Bühne habe ich inzwischen überwiegend mit In Ears zu tun, da koppelt fast nichts mehr.
Zitat von "toadie"ich denke da liegt jetzt ein Mißverständnis vor...
Ich bin von je 2 4er LA´s ausgegangen die nach außen gedreht sind. Beim Nachlesen gibt es wohle je 2 8er La´s für Front und je 2 4er nach außen...
Aber: Ich glaube kaum das die Bässe im Low-Mid noch tätig sind, in der Regel findet die Trennung irgendwo im Bereich um 100 Hz statt. Aus eigener Erfahrung kann ich Sagen das ich ganz selten Probleme mit koppeln im unteren Frequenzbereich habe...
Zu den Subs ja, gerne wenn sie unter der Bühne liegen und auch im bekannten Bereich 2,5 und 6,3 kHz...Gruß
toadie
Stimmt, Subs werden nicht zum Low-Mid-Dienst herangezogen. Ich merke es, wenn ich Monitore mische, da kommt von 100 bis 300 Hz alles immer mal wieder vor, man hört es auf der Bühne oft, am FOH selten.
Zitat von "toadie"ähm... Open Air, nach außen gedrehtes LA mit Rückkopplungen im Low-Mid ???
Gut, nichts ist unmöglich....
...aber eher unwahrscheinlich.Gruß
toadie
Wieso unwahrscheinlich? Was soll den sonst zuerst koppeln?
1. war da nach dem OP nichts nach außen gedreht, sondern es wird ein System (8er-Banane) mit zusätzlichen Outfills (4er Banane) beschrieben
2. koppelt es gerne mal:
2a: bei den Subs, weil die direkt an der Bühne stehen.
2b: da, wo die Richtwirkung der Linie nachlässt (je nach Länge halt dort, wo ich es beschrieben habe)
Dann wird untenrum gezogen und am Ende bei der Kick Drum wieder reingekellt. Und das fehlt dann anderswo. So beobachte ich es halt öfter.
Was mir in dem Zusammenhang auffällt sind gezogene Lo-Mids / Lows am graphischen EQ weil es auf dem einen oder anderen Kanal koppelte. Ist halt der einfachste Weg. Und das fehlt dann im Gesamtklangbild.
Phase Reverse ist ja von der Sprach-Logik her nicht falsch, man darf es nur nicht mit Phase Shift verwechseln.
Zitat von "wora"nur für die ratlosen mitleser:
wenn man die phase um 180° schiebt, hat man die polarität auch gedreht...
Bei reinen Sinus-Tönen stimmt das.
Bei einer Sägezahn-Schwingung ist 180 Grad schieben bei Weitem nicht das Gleiche wie Polarität umdrehen.
Und auch starke Transienten zeigen deutlich den Unterschied zwischen Polaritätsumkehr und 180 Grad Phase schieben.
Die Begriffe "Phase reverse", "phase inverse", "Phasendreher" bzw. "Phasenumkehr" ist oft anzutreffen, ich bin fast geneigt, sie als gebräuchlich zu akzeptieren. Irritierend ist eben die Nähe zur Phasenlage, was genau diese Denkfehler produziert. Deshalb ist es eben besser, sich anzugewöhnen von Polarität zu reden, auch wenn das Wort länger ist.
Gerne.
Ich meine mal jemanden getroffen zu haben, der sich einen HD25 derart umgebaut hat.
Aber vielleicht sind die verfügbaren Hörer ja auch schon passend.
Ich hab die Dinger schon öfter gesehen, meinst Du sowas?
http://www.google.de/search?sourceid=chrome&ie=UTF-8&q=dj+kopfh%C3%B6rer+mono
Zitat von "Mister.Lange"Sehr interessant zu lesen. Es war wirklich eine Verkettung unendlich vieler kleiner Fehler.
Ich erinnere mich an die Sendung Anne Will kurz nach dem Unglück. Da saß ein Herr von der Gewerkschaft der Polizei und hat mit für meinen Begriff zu großen Worten die Verantwortung auf alle verteilt. Die Polizei hat natürlich alles richtig gemacht. Damals habe ich mich schon gefragt wie er das zu dem Zeitpunkt so sagen kann.
Wenn die Polizei schon vorher erhebliche Sicherheitsbedenken hat, aber von politischer Seite her ignoriert wird. Steht sie dann nicht in der Verantwortung in Ihrem Zuständigkeitsbereich, also vor dem Gelände, geeignete Maßnahmen gegen eine Übeefüllung zu unternehmen? Das Frage ich mich schon die Ganze Zeit. Wenn Sie das vorher schon so eingeschätzt haben, haben Sie dann nicht die Verantwortung dafür und die Pflicht innerhalb ihrer Möglichkeiten "Schlimmeres" zu verhindern.
Z.B. Absperrung vor den Zugängen zum Gelände?
Hier sieht man auch ganz deutlich den Unterschied zwischen Verantwortlichkeit und Verantwortung, zwischen Verantwortung tragen und Verantwortung übernehmen.
Nach dem Interview stellt sich mir die Frage, wer denn nun wem gegenüber weisungsbefugt war. Anscheinend hat jeder jedem Weisungen erteilt und diese wurden dann mehr oder weniger gut oder schlecht umgesetzt. Eine klare Verantwortlichkeitsstruktur kann ich nicht erkennen.
Zitat von "elch"Ich hatte mal den Fall der kurzfristigen Ersatzlieferung eines Beamers in die Schweiz an nem Sonntag nachmittag, natürlich ohne Carnet...
Hab an der Grenze per Kreditkarte 15% des Warenwertes als Kaution hinterlegt und bei der Ausfuhr wieder gutgeschrieben bekommen.
Ob das allerdings die Regel ist, das auch so handeln zu können?
Das ist die Regel, dieses Vorgehen gab es und gibt es. Der Normalfall sozusagen.
Jetzt hat jemand Schlaues Carnet ATA erfunden, um das Leben einfacher zu machen.
Das Carnet ATA vereinfacht das Hinterlegen der Kaution insoweit, daß man diese nicht selbst hinterlegen muß und daß sie an der Grenze nicht berechnet werden muß. Das spart Zeit und Nerven, auch kann man mit einem Carnet ATA zum Teil zu Zeiten einreisen, zu denen man sonst nicht am Zoll abgefertigt wird. Weiterhin ist es einfacher, an anderen Zollstellen wieder auszureisen.
Dafür muß natürlich jemand eine Bürgschaft übernehmen für den Fall, daß die Waren aus der Schweiz nicht wieder ausgeführt werden (in Höhe des dann anfallenden Zolls). Dafür steht die IHK gerade und deshalb kostet das Verfahren Geld. Und die Waren müssen am besten entspannt in Deutschland (bei einem früheren Gig?) von einem Zöllner begutachtet werden, damit die Nämlichkeit festgestellt werden kann.
EDIT: Hermes war der Bürge...
http://www.hk24.de/produktmarken/…/carnet_ata.jsp
Hier ein Interview mit dem Crowd Manager:
Gibt es eigentlich schon Erkenntnisse, wie die Duplexlücke (820 - 832 MHz) genutzt wird?
Ich habe bis jetzt zurückhaltende Antworten bekommen, was wohl auch damit zusammenhängt, daß die Pilotprojekte der Mobilfunker noch laufen und somit technisch noch nicht alles klar ist.
Sollte die Duplexlücke für drahtlose Mikrofone zur Sekundärnutzung auch über 2015 hinaus freigegeben werden, könnte man dort noch einige Strecken mit vorhandener Geräteausstattung realisieren.