Ich hatte gute Ergebnisse mit einem BSS 901 Dynamic EQ. Das gefiel mir besser als eine grobschlächtige Breitbandkompression.
Alternativ kann man auch 2 Kanäle nutzen und die Frequenzbereiche unabhängig bearbeiten (der berüchtigte "Vertical Frequency Split").
Beiträge von simonstpauli
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Zitat von "Volker Holtmeyer"
Das ist doch mal eine coole App (wenn man sich denn auf der dunkelen Seite der Macht befindet...) -
Das kommt jetzt sehr auf Deine Definition von "günstig" an

Ich bin mit dem WinRadio WR-G33 WSM sehr zufrieden. Auch einfache Handscanner liegen ähnlich im oberen 3-stelligen Bereich, ich habe mich dennoch für die Laptop-gestützte Lösung entschieden, weil ich den sowieso immer dabei habe.
Eine Alternative sind Hersteller-Lösungen, die die sowieso vorhandenen Empfänger zum Scannen nutzen.
Bei Sennheiser z.B. ist das schon ab der Evolution-Serie möglich (G2 mit Net1 oder G3 und die WSM-Software), Shure hat die Wireless Workbench, Wisycom für die MKR-Serie und Audio Technica eine Software für die 5000er-Serie. Das sind die Software-Lösungen, die ich verwendet habe.
Es gibt auch Lösungen, die auf Palm-Handhelds aufsetzen, falls ein solcher vorhanden sein sollte wäre das finanziell auch interessant.
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Zitat von "rockline"
Aber das gehört doch zu den Grundlagen eines Tonmischers, oder? Da ist doch jetzt keine Eigenheit eines Mixers mit digitaler Oberfläche. Das meinte ich ja mit dem grundsätzlichen "bedienen" einer Kiste. Ich finde das nicht komplizierter als an einem analogen Mixerplatz.
Ist es meiner Meinung nach auch nicht.Verschiedene EQ- und Dynamics-Konzepte gab es ja auch schon analog.
wora: das Phänomen "Hauptsache der Kanal ist auf dem Master hörbar" beobachte ich auch immer noch auf Analoplätzen.
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Zitat von "marce"
damit vlans sauber laufen muss das, was übertragen wird aber auch dem entsprechenden Ethernetstandard entsprechen - und das bekommen die Hersteller von Switchen ja teilweise nicht mal untereinander hin. Wenn also da was dabei ist, was nicht 100% Ethernet ist - dürfte es nicht gehen.
Auf welchem Layer meinst Du? Layer 3 würde der Machbarkeit widersprechen. -
Hat eigentlich schon mal jemand ein VLAN im praktischen Einsatz benutzt?
Damit geht dann ja parallel zum ACE noch einiges mehr (Artnet/DMX, Remote-Software für Funkstrecken, Produktions-LAN...).
Mir juckt es ja immer in den Fingern und da die Glasfaser wohl 1000MBit schaffen dürfte liegt der Gedanke nahe.
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Um auf die Ursprungsfrage zu antworten: Können - Ja, wollen - nicht alle.
Wobei der Grad der Bedienung je nach Pult, Pultbekanntheit und Situation variieren kann. Stagetec wurde ja schon genannt, auf einer Lawo war ich auch froh, daß ich alles Wichtige zeitnah gefunden habe.
In der Analogwelt war es streckenweise auch nicht anders, die Bedienoberfläche setzte sich nur aus mehreren Geräten zusammen.
Nett auch meine erste Begegnung mit einer AMEK recall (unbekanntes Pult) an einer unbekannten PA (Bänchenhochtöner-Premiere) bei meinem ersten Gig für eine unbekannte Band. Dann konsequenterweise auch gleich mit 6 Wegen Monitor vom FOH - die 3 Sängerinnen über OE5 (50cm Abstand) an PS15. Brett bitte. Super. Aber es ging gut. Was war ich froh über den guten Betreuer. Am Ende hat es extrem viel Spaß gemacht, sogar ohne Harmonizer (den hatte ich über Mute-Szene versehentlich "weggemutet", was dem Betreuer einen schnippischen Spruch über mein damaliges Lieblingsgerät entlockte. Es war das Einzige, was ich in dieser Situation überhaupt kannte). Es war alles schon derbe anders. Mit der Gruppe habe ich über ein Jahr im Folgendem einige nette Gigs gemacht. -
Zitat von "jürgen bleekmann"
Einmal das und es ändert sich ja nichts am Globalen, sozusagen.
Es gibt immer x Kanäle, mit warscheinlich vollparametrischen EQ, mit x Auxwegen pre/post und mehr oder weniger guten eingebauten Effekten und EQs.
Und jetzt auch noch mit eingebautem ProTools.
Vielleicht demnachst von Roland auch noch mit eingebautem Sonar.
Und das Apple IPhone mit Logic Audio..
Ob das Pult selber rechnet oder die Intelligenz im Mixrack liegt is ja dem geneigten TonI erstmal wurst.
The Bleekman
Ich sehe es ähnlich pragmatisch bzw. bin dahingehend schmerzfrei. Es sind nur Pulte, keine Kernphysik oder Raketenwissenschaft.Bis jetzt habe ich alle Pulte mehr oder weniger "on the fly" gelernt. Natürlich mit Hausaufgaben (Anleitung, Editor) und je nach Job einem Babysitter.
Wenn ich mit einer Band unterwegs bin treffe ich auf den Linecheck-Festivals auf die verschiedensten Pulte, da freue ich mich natürlich über ein PM5D, Vi4 oder iLive, weil ich die Pulte gut kenne, M7CL geht auch gut. Digidesign, Digico oder völlig unbekannte Pulte werde ich nicht von der Bettkante stoßen, wenn sie für den Job grundlegend geeignet sind. Meistens sind dann auch gute Betreuer da, die Patching etc. handhaben. Bei Industrie-Jobs ist es noch einfacher, da hat man mehr Zeit. Da ist mir ein unbekanntes aktuelles Digitalpult inzwischen lieber als ein bekanntes Analogpult mit unbekannten Fehlern.
Soweit zur Lage als Bandmischer.
Als Betreuer ist mein Anspruch, immer mehr über das Pult zu wissen als der Betreute. Das bedeutet, daß ich weniger Pulte betreuen kann als darauf mischen.
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Zitat von "Loloverde"
Howdy
Wie sieht es bei den ilive-T Anwendern mit dem Saalkabel (Multicore paßt ja jetzt nicht ;-)) in der Praxis aus. Legt ihr drei einzelne Kabel für Cat5, Strom und DMX oder verwendet ihr Hybridkabel?
Oder habt ihr die drei Kabel zusammengebunden?Gruß
Rainer
Entweder Sommer Hybrid (2x Cat, 2x AES/EBU/DMX, 1x 3x2,5mm2 Strom, 70m) oder einzeln, Glasfaser und Strom, 100m oder 150m. -
Mein Highlight:
Smaart V7, sehr gute Interface-Vereinfachung bei mehr Features.
Well done, Rational

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Zitat von "bwaack"
Laufzeitstereofonie funktioniert gut mit Delays um 1ms (Laufzeit einer Kopfbreite). Allerdings nur dann, wenn dieser Laufzeitunterschied nicht durch Raumhallanteile verwaschen wird. In meinem 25 qm großen Büro geschieht das schon im letzten drittel des Raumes (- im Grunde sobald man sich hinter dem Stereo-Dreieck befindet). Obwohl ein Bewegen des Kopfes um 30cm in die richtige Richtung die generierten Laufzeitunterschiede ausgleichen sollte, funktioniert die Ortung in einem breiteren Bereich.
Habe in größeren Hallen mit 10 ms und sogar 40 - 60 ms(für Links/Rechts) erfolgreich experimentiert, Ziel war aber nicht exakte Ortung, sondern Hauptsache eine monströse Stereobreite. Das klappt gut.Exakte Ortung auf großen Bühnen halte ich aber mit Delays nicht für erreichbar, schon gar nicht indoor. Am besten fährst Du wahrscheinlich, wenn Du das Centercluster so dimensionierst, dass es eben auch die Randbereiche gut versorgt und im Prinzip auch am Rand versuchst, Intnsitäts-Ortung durchzuhalten. Am Rand ergeben sich dann sowieso schon Laufzeitprobleme genug und die Delays ergeben sich aus der Symmetrie der Bühne. Nach hinten raus greift dann der Haas Effekt und zieht dann die Ortung aufs bis zu 40 ms frühere Centercluster. Und: auch mit klanglichen Färbungen kann man die Ortungswirkung verstärken...
Grüße
B.
Das ist wirklich die beste Lösung, echtes LCR (oder auch echtes Stereo), dann erreicht man beste Ortung ohne wildes Routing. Allerdings kostet das richtig Budget und ist daher hier nur extrem selten anzutreffen. (siehe mein damaliger Beitrag mit dem whitepaper von Snow.)
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=51&t=74403
Interessant finde ich, daß man schon damals (ohne ansatzweise über die technischen Möglichkeiten dafür zu verfügen) über Amplituden- und Laufzeitanpassung der PA-Seiten nachgedacht hat, mit der Maßgabe, daß der Schall der beiden Seiten an jedem Platz im Publikum möglichst zeit- und pegelgleich ankommen soll. Hat halt nur niemanden interessiert, wahrscheinlich aufgrund der Praxisferne.Bei "normalen" PAs, also im obigen Beispiel wahrscheinlich "exploded", 3 Mono-Cluster, ist es nur möglich, über Delays in einem möglichst großen Bereich eine gute Ortung herzustellen, also Center-Cluster = 0, L/R zum Beschallen der vom Centercluster nicht abgedeckten Bereiche = Delay (je nach Platz im Publikum mindestens Laufzeit + geschmackvolle Haas-Komponente). Das ergibt für andere Plätze z.T. eklige Effekte (zu viel Delay bei gleichem Abstand zu C und L oder R) oder eine Ortung über die äußeren Lautsprecher (Randbereiche). Es wird immer ein fauler Kompromiss bleiben und ein korrektes LCR-Systemdesign nicht ersetzen können.
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Zitat von "bertz"
Moin,
ich habe intensiv mit dem Thema SD9 auseinandergesetzt. Mal kurz zu den hier diskutierten Sachen:
Es sind 40 Kanäle verwaltbar. Diese sind wahlweise Mono oder Stereo.
Man kann bis zu zwei D-Racks (32/8 oder 32/16) an die Konsole anschließen (erfordert zweites CAT5e von der Konsole bis zum zweiten Rack)
Eine Monitor/FOH Anwendung mit einem D-Rack und zwei Konsolen ist nicht möglich. Geht aber z.Bsp. in Kombination mit einer SD8 und dem Digirack der SD8. Dann aber über MADI.
Es gibt verschiedene Packages zu kaufen. Die zweiten PSU's für Pult und D-Rack, die 19" Ohren für's D-Rack, das offizielle SD9-Case und die zweite 8er Outputkarte für das D-Rack sind optional zur Minimalstausstattung. Es gibt aber auch in all-in-one Paket, wo alles dabei ist. Immer dabei ist ein 75m CAT5e Kabel auf Trommel. Dadurch variieren die Preisauskünfte hier auch...
Die Preise kann sich jeder bei atlantic audio erfragen.Auch Digico ist derzeit am werkeln, dass man bald die Files von SD7, SD8 und SD9 untereinander in die anderen Konsolen kriegt.
soweit...
Bertram
Bertram
Grüße nach Hang-Over 
Also nehmen wir mal die eine klassische Anwendung, Festival, kleine Bühne, 32 Inputs auf der Bühne, PA und max. 6 Monitorwege. Das wäre dann das kleinste Paket, D-Rack 32/8, Konsole, Cat5e dazwischen und fertig.
Sind in den 40 Kanälen die Effektreturns enthalten oder gibt es die zusätzlich?
Volles Processing in allen Kanälen und Bussen finde ich super (sollte eigentlich so langsam zur Pflichtübung werden, Rechenleistung kostet ja nicht mehr so viel), hast Du den Dynamic-EQ schon hören können? -
Ich brauche nur unbedingt Fußschalter, weil die Hände belegt sind... Eigentlich brauche ich einen Praktikanten...

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Zitat von "mathias81"
Die VI1 hat die Preamps am Pult und wird in der Standartausführung mit einem analogen Core betrieben, ehrlichgesagt frage ich mich wie man auf das schiefe Brett kommt und 2010 noch so eine Lösung vorstellen kann.
Man kann es aber auch mit den Stageracks der großen VIs also 4 und 6 betreiben. Wobei ich vermute dass dafü dann +/- 15k€ nicht mehr ganz reichen werden.
Das wiederum finde ich gar nicht verkehrt. Nicht jeder muß ein Digicore haben. Gerade Clubs, die ein bestehendes Multicore-System haben und auch weiterhin brauchen, um flexibel zu bleiben (z.B. bei Tourproduktionen mit eigenen Pulten) wollen kein Geld für eine Digicore-Lösung bezahlen, ein Pult welches Show-Files von größeren Brüdern "schluckt" ist dagegen sehr willkommen. Auch wenn dann hier und da Abstriche gemacht werden müssen kann doch der Mischer sein Setup erstmal mitnehmen und schnell und gut arbeiten. Das habe ich bei Yamaha immer vermisst, ein PM5D-File bringt mir auf einem M7CL nichts und umgekehrt. Jedenfalls nicht mit Bordmitteln. -
Zitat von "Jueof"
Hi, dann hätten die den knall nicht gehört. Das i-live hatte ein jahr schon frist aber nun sollten sie gas geben und den vorteil nicht ver spielen. Soundcraft hat da ganz schon zu gelangt
LG
Ich denke das geht jeder Firma so. Programmierer sind keine unendliche Ressource und man muß Prioritäten setzen. Auch Soundcraft hat einige Zeit gebraucht, um endlich die User Layer fertig zu haben. Man darf auch nicht vergessen, daß Updates nicht nur programmiert sondern auch getestet werden müssen.
Jeder hat andere Wünsche, ich hätte gerne eine Palm Pré App, Notch-EQs, Personal Monitoring Mixer. Andere wollen möglicherweise mit 2 Surfaces auf 1 Mixrack zugreifen, ich finde die Möglichkeit von 2 Mixracks an einem Surface toll.Ich für meinen Teil lasse die Kirche einfach im Dorf und kann mit der iLive so wie sie jetzt ist gut arbeiten, genau so wie auf der Vi-Serie, damals noch ohne User Layer.
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Genau, winradio.
Falls jemand am Kauf interessiert ist: Shure Deutschland hat das im Vertrieb.
Kurze Erklärung: gelb ist der aktuelle Zustand, rot ist der Maximalwert.
Zuerst hatte ich Geräte aus meinem FOH vermutet, die einstreuen, da die Scans dann aber unterschiedlich waren (teilweise keine Probleme im 800er-Bereich, unterschiedliche Bilder, wie oben zu sehen) schied das aus. Es waren immer die gleichen Geräte am FOH:
01V96
Amprack, Sennheiser eW Empfangsrack, 2 Lenovo-Laptops mit o2 Surfstick, 1 Sony Vaio Laptop.
Die Surfsticks konnte ich ausschließen (wäre auch unerhört, wenn dabei derartige Nebenbandaussendungen passieren würden).Am Ende komme ich nur auf fremde Geräte.
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DVB-T scheidet aus weil 1. die Blöcke dafür zu schmal sind und 2. nicht ständig Träger vorhanden war. In München waren die beiden "Flügel" alternierenend, in Ingolstadt war der ganze Block gepulst.
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Neulich bin ich beim Scannen des UHF-Bereichs auf eigenartige Interferenzen / Signale gestoßen. Es scheinen digitale Aussendungen zu sein, die dort meines Erachtens nicht hingehören:
München
Ingolstadt
Wie man im Scan schön sieht, habe ich meine Mikrofonträger in die Außenbereiche des Bandes verschoben und wurde daraufhin auch von Interferenzen verschont. Ein Träger im markierten Bereich wäre in den beiden Fällen nicht gut empfangen worden.
Ich würde gerne wissen, was das für Signale sind.
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Zitat von "klauston"
habe ich soeben in einer Ladeliste gefunden :
( Stand gleich nach "Rigging " )
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Standardisierte Techniker? Interessante Entwicklung. Dann müssen korpulente Kollegen mit Hemden zusammen arbeiten, damit die Zuladung passt.Ernsthaft, wie oft wird bei einer LKW-Zuladung auch der Beifahrer berücksichtigt? Wenn 3 Kollegen in einem 7,5-Tonner fahren kommt da auch schon wieder Einiges zusammen. Mit Gepäck sogar noch mehr.
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Da ich beide Hände zum Mischen frei haben möchte suche ich einen Fußschalter für Powerpoint und andere Aufgaben.
Ein 4-fach-Schalter wird wohl ausreichend sein, ich benötige:
Powerpoint vor und zurück
Programmwechsel
idealerweise im Programmkontext weitere Shortcuts.Gefunden habe ich Folgendes:
http://www.millisoft.de/multiswitchbox_de.html
Hat jemand Erfahrung mit der Soft- und Hardware?
Benutzt noch jemand hier Powerpoint oder gar andere Programme, um sich Cues anzeigen zu lassen? Wenn ja, welche anderen Programme? (Bin mit Powerpoint für diese Anwendung nicht glücklich, wenn sich Setlisten ändern wird das Setup schnell holprig)