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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 12. März 2010 um 17:12
    Zitat von "uncelsam"

    Hallo,

    also entweder verstehe ich es falsch oder Ihr!

    Ich habe es so verstanden:
    Man meldet eine bestimmt Anzahl von Funkstrecken an, sagen wir 10 Stück.
    Dann bezahlt man beim ersten mal 250€ und in den folgenden Jahren dann 100€.

    Jetzt darf man sich selbst eine Frequenz im Bereich von 710 – 790 MHz aussuchen und damit deutschlandweit funken, so fern man nicht DVB-T stört...

    Quelle:http://www.sennheiser.com/sennheiser/hom…rofessional_uhf


    Nein.

    Es gibt meines Wissens keine deutschlandweit freie Frequenzen (Bundesnetzagentur, Außenstelle Kiel).

    Man wird je nach Belegung des Bandes verschiedene Frequenzen nutzen müssen. Die kosten deswegen nicht mehr, also 10 Strecken, 10 Hauptfrequenzen um 720 MHz, 2x 10 Ausweichfrequenzen um 735 MHZ und 740 MHz (als Beispiel).

    Reality check ;)

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 12. März 2010 um 16:18
    Zitat von "Schrumpeln"

    Warum muss man schnell sein?
    Gibt es jede Frequenz nur eine limitierte Anzahl an Lizenzen?

    Das ist doch komisch. Ich würde mir immer eine Deutschland-Weite Lizenz holen, auch wenn ich selten ausserhalb meines Heimatgebietes arbeite, aber es kommt vor. Nun habe ich die Lizenz hier in Bayern erworben und Du schaust deshalb in Hamburg in die Röhre? Das ist ja nicht ganz sinnig.


    Die DVB/T-Sender und die bestehenden Lizenzen im 710-790 MHz - Band verschwinden ja nicht einfach und legen einen Frequenz-Flickenteppich über Deutschland. Ich kann mir sogar vorstellen, daß es keine einzige Frequenz gibt, die in ganz Deutschland frei ist. Also müssen verschiedene Ausweichfrequenzen zusätzlich vergeben werden.

  • Konverter 110 auf 230V

    • simonstpauli
    • 12. März 2010 um 15:16

    230V auf 115V? Also Trafo in deutsche Steckdose stecken und hinten 115V rausbekommen?

    Wenn die 115V-Geräte keine 60Hz und keine Nullleitererdung benötigen (es gibt da einige alte Röhrenamps) kannst Du einen einfachen Step-Down (Autotransformer) nutzen, die unbedingt phasenrichtig anzuschließen sind (man kann es messen, zwischen Schutzleiter und Nullleiter darf kein 230V-Potential liegen sondern 0V).
    Die Dinger kosten nicht viel, mit Phasenüberwachung wird es wieder teurer, wenn man nicht immer messen will.

    Bei Iso-Transformatoren ist der Schutzleiter entweder auf den Sekundär-Mittenabgriff oder auf Null zu klemmen.
    Die Dinger kosten...

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 12. März 2010 um 15:11
    Zitat von "mringhoff"

    Das D-Band bei Sennheiser reicht von 786–822MHz
    Momentan darfst Du in Deutschland den Bereich von 790-814 MHz nutzen.
    Dies wurde mit eine allgemeinen, kostenfreien Zuteilung erlaubt, die bis Ende 2015 gültig ist.

    Dann erlischt diese Erlaubnis. Also ab 1.1.2016 darfst Du nicht mehr im Bereich 790-814MHz senden. (Ausnahme: mit besagter lokaler, kostenpflichtiger Einzelzuteilung)
    Es kann aber sein, daß Du bereits schon früher in diesem Frequenzbereich durch das neu aufzubauende Funkinternet gestört wirst. Das hängt aber von der lokalen Gegebenheit ab.
    Verboten ist die Nutzung in diesem Fall nicht solange Du niemanden störst, aber unbrauchbar....

    Lt. obiger Bekanntmachung wird es demnächst Ersatzbereiche geben, die für Funkmikrofone zugelassen werden. (710 bis 790 MHz). Die Nutzung ist aber hier nur noch nach vorheriger Anmeldung (gegen Gebühr) zulässig.
    Nach Anmeldung kannst Du dann Dein IEM aber dann nur noch von 786 bis 790 MHz nutzen. Das ist nicht prickelnd, aber Du kannst froh sein, denn die Geräte der meisten anderen Hersteller gehen erst ab 790 MHz los. Diese Geräte sind nach 2015 gar nicht mehr verwendbar.


    Das ist eine sehr gute Ergänzung.

    Ab 791 MHz fängt das LTE an, 2MHz Abstand bedeutet dann 786 bis 789 MHz, dafür eine Deutschlandweite Lizenz zu bekommen heisst schnell sein. Wenn es überhaupt geht, evtl. müssen einige Gegenden wegen DVB/T ausgespart werden. Dafür kann man aber jetzt schon zweigleisig fahren und den neuen Lizenz-Bereich (786 - 789) und den alten allgemein zugeteilten Bereich (790,1 - 813,9) nutzen. (die 100 kHz kommen von der Maßgabe, an den Bandgrenzen eine Lücke zu lassen)
    Das ist eine gute Idee.
    Auf jeden Fall würde ich eine Lizenz nicht erst 2015 beantragen.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 12. März 2010 um 14:50

    Es gibt Neuigkeiten von der CeBIT, dort hat Vodafone einen schwachen (4W) Testsender betrieben und Sennheiser hat gemessen.
    Weiteres im Blog von Markus Sorger: http://www.tour-blog.de/?p=3189

    Wem es zu anstrengend ist, kurz zusammengefasst: Wenn mobiler Datenfunk sendet, packen wir unsere Funkstrecken ein und nehmen Kabel oder andere Frequenzbereiche. 2MHz Abstand vom kompletten Sende- und Empfangsband des mobilen Datenfunks sind Pflicht.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 12. März 2010 um 14:48
    Zitat von "der diak"

    ich bin ja kein so großer Freund von nicht enden wollendem Fachlatein, deswegen hätte ich mal die Bitte, daß mir mal jemand mit einfachen Worten erklärt, wann ich mit meinem D-Band in-Ear (Sennheiser GP3) nun was genau zu tun habe um nicht ein böööser Krimineller zu werden?


    Bis 2015 kannst Du das Gerät benutzen, wenn keine Störungen auftreten. Die Allgemeinzuteilung gilt weiterhin, also keine Anmeldung, keine Lizenzkosten.
    Störungen werden wohl in der Form auftreten, daß eine Nutzung nicht möglich ist, sobald ein LTE (mobiles Breitbandinternet) - Sender oder ein Endgerät in der Nähe sind. Das wirst Du in diesem Fall schnell merken und die Funkstrecke sowieso nicht nutzen wollen.
    Ab 2016 wird es die Möglichkeit von Einzelzuteilungen geben, allerdings nicht bundesweit. Dann kannst Du die In-Ear-Strecke lokal weiternutzen, wenn Du eine Lizenz bekommst und bezahlst und keine Störungen auftreten

  • Wie beschreibt/definiert man warmen Sound ???

    • simonstpauli
    • 12. März 2010 um 13:51
    Zitat von "discodude"


    Meintprint T-Comp - ( Röhre )


    Das was sich so bei 100Hz da Rumtummelt hatte mit meinem Stromnetz zu tun...... und nicht mit den Geräten!!!


    Bei den Kandidaten Werden die meisten Leute Dem Mindprint " wärme " zusprechen

    Alles anzeigen


    Absolut.

    Für Digitalpulte heisst das meiner Meinung nach:

    Wer dieses Bild haben möchte benutzt ein Plug-In (z.B. beim Digidesign Venue), ansonsten mag man es klirrfrei. So hat man alle Möglichkeiten.

    Früher war das eine Domäne von Preamps, die man je nach Geschmack und Pultmodell gezielt überfahren hat. Teilweise auch Busse...

  • Wie beschreibt/definiert man warmen Sound ???

    • simonstpauli
    • 11. März 2010 um 12:57
    Zitat von "klauston"

    Das würde dann bedeuten, das Mischpulte mit "warmen Sound " nicht neutral übertragen ???


    Meines Erachtens ja. Eine neutrale Übertragung würde ich eher als "kalt" bezeichnen.

    Ich hab noch einen konkreten Fall, der mit Gain-Struktur zusammenhängt:

    Soundcraft SM20, Akustik-Gitarre auf In-Ear.
    Es gefällt nicht.
    Der Backliner gibt mir den heissen Tip: gib mal mehr Gain.
    Also Gain hoch, Send auf Aux runter, gleicher Pegel im Ausgang (gehört, nicht gemessen).
    Ergebnis: alles schön, warmer Gitarrensound, Künstler glücklich.
    Aber: mir gefiel die Gitarre vorher besser, also Geschmacks- und Gewohnheitssache.

    Die Empfindungsänderung wird also jetzt von einem bewusst übersteuerten Preamp, also Zerrung und Kompression verursacht.

    Zitat


    Kompr. auf der Snare ( als Beispiel ) wäre ja wieder eine Mix Geschichte.


    Prinzipiell ja, es sei denn ich nutzt wieder den Preamp als Stilmittel.

    Am Frequenzgang kann ich persönlich wenig festmachen, außer einzelne Frequenzen sind extrem überbetont ("englischer" Mix, USA-Boombox, "französischer" HiFi-Mix)

    Einen leichten Abfall oder eben nicht ab 8k z.B. kompensiert das Gehör locker. Also alles, was in sanften Verläufen abweicht.

    Wenn es zu viel wird bekomme ich Kopfschmerzen, ich sehe das als Zeichen dafür, daß das Gehör in diesem Fall zu viel DSP-Leistung vom Gehirn abfordert.

  • Wie beschreibt/definiert man warmen Sound ???

    • simonstpauli
    • 11. März 2010 um 11:58
    Zitat von "discodude"

    Leider kann ich selber auch keine genau definierte Aussage zu den begriffen Warm, Seidig oder andere Begriffe machen.

    aber @ wora
    ich denke, "warm" ( was hier jetzt auch immer für eine Definition bei raus kommt ) und dann noch Klirrarm passt da nicht ganz.
    Man schreibt doch, z.B. Röhrenschaltungen einen gewissen Warmen Sound zu, sowie FET Kompressoren wie der 1176 von Universal Audio, eine gewisse Wärme zu. Diese Geräte fügen dabei dem Signal gewisse Obertöne hinzu. Und das ist doch Klirr.......oder nicht?


    Ja, das ist klirr. Wie admin schrieb, muß man zwischen den Oberwellen unterscheiden (gradzahlig, ungradzahlig). THD ist da zu ungenau.
    Wenn kalt das Gegenteil von warm ist bedeutet das, die Abwesenheit von gradzahligen Oberwellen wird als kalt empfunden?
    Noch einen Schritt weiter: eine 1:1-Übertragung (theoretisch) ist nicht erstrebenswert, wenn das Gerät "warm" klingen soll.

    Hinter einer Bandmaschine klingt es für mich auch wärmer. Wie ist nun die Übertragungsfunktion einer (analogen) Bandmaschine?
    Frequenzgang fällt obenrum irgendwann ab, viel K3 (ungradzahlig) und Kompression, zu hohen Frequenzen stärker.

    Ich werfe also noch abgemilderte Transienten für "warm" in die Runde. Also z.B. die Snare stark komprimiert.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • simonstpauli
    • 11. März 2010 um 01:13
    Zitat von "Oliver Derks"

    Ich bin auch erschrocken.
    In diesem Forum wird diskutiert. Auf jetzt schon auf 50 Seiten!

    Ob das immer qualitativ hochwertig ist lasse ich mal offen. Jedenfalls ist schon interessant zu lesen wenn du Klaus nun schreibt, dass dir das jetzt alles zu viel wird und dir der Beitrag zu umfangreich wird nachdem du allein schon in diesem iLIVE Theat (und es gibt ja noch eine ganze Menge mehr ...leider) 28 Beiträge zum Besten gegeben hast.

    Bitte versteht mich nicht falsch. Das soll hier kein "Fisching for Enemies" von mir sein.
    Aber ihr könnt es doch jetzt nicht ernst meinen, sich wie der Zauberlehrling hier hin zu stellen und zu beklagen, dass ihr die Geister die ihr gerufen habt nicht mehr los werdet.


    Dann jetzt 29 Beiträge auf 52 Seiten.

    Ich wollte damit ausdrücken, daß ich hier den Faden verloren habe.

    Als ich den Tread startete gab es das Pult noch gar nicht und ich wollte wissen, was es wohl kann und wie die Kollegen darüber denken, auch weil die Arbeitsweise doch schon ziemlich anders ist, als es man von den Yamaha-Standards gewohnt ist.

    Jetzt gibt es das Pult, ich kenne die Grenzen inzwischen und reize sie aus.

    Daher ist meine Reise-Frage für mich erledigt.

    Der Rest meines zitierten Beitrags war eher an Klaus gerichtet, was zugegebenermassen sinnfrei ist, weil er den "Threat" ja ignoriert. Das ist dann eher ein Thema für einen Glühwein.

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • simonstpauli
    • 10. März 2010 um 22:40

    @klauston:

    ich denke auch, daß hier inzwischen alles gesagt ist.
    Ich hatte ursprünglich gefragt, ob das Pult ein LS9 übertreffen kann. Die Frage wurde für mich schon vor einiger Zeit beantwortet.

    Nun hatte ich den Titel geändert und schon werden es 50+ Seiten, bin selber erschrocken.

    Nein, stimmt nicht, was mich wirklich erschüttert ist, daß Themen wie Schlafmangel und Arbeitssicherheit nicht solche Dimensionen erreichen. Dazu ist wohl ein zu hohes Maß an Stripping nötig.

  • Adamson Line Array bei Ebay

    • simonstpauli
    • 9. März 2010 um 19:29
    Zitat von "tamaris-pa / mts"

    von der firma kaufen und privat weiterverkaufen. gängige praxis. wenn das gebucht wird ist das ja kein vergehen.


    Wie läuft das konkret? Erst abschreiben, dann sich selbst für 1 Euro abkaufen?

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 9. März 2010 um 14:27
    Zitat von "mringhoff"

    ja, das meine ich.
    also derzeit 50,- EUR
    und geplant 10,- EUR zukünftig
    (ich glaube wir reden grad aneinander vorbei...?)

    nichts anderes schrieb simonstpauli auch in seinem Blog....


    Nicht zu vergessen, daß die momentane Einzelzuteilung für Tourproduktionen pro Veranstaltungsort gilt, weil für jedes Venue neu koordiniert werden muß. Da kommen schnell immense Summen zusammen, die fast immer über Mietpreisen für Vor-Ort-Equipment liegen. Bei Tourmiete sowieso.

    Trotzdem wird es noch spannend werden, wann z.B. Lizenzen für Empfänger mit geringer Schaltbandbreite noch bundesweit erteilt werden können. Wer zuerst kommt mahlt zuerst würde ich mal sagen. Und die Außenstellen der BNetzA haben bald richtig Spaß, weil sie das auch untereinander koordinieren müssen.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 9. März 2010 um 11:02
    Zitat von "klauston"

    Wenn ich das richtig gelesen habe, ist es ja eigentlich gar nicht so schlimm, wie viele befürchtet hatten.
    #


    Moment, vielleicht doch.

    Es wird in jedem Fall ENG! Weil in 710 - 790 MHz ja noch DVB/T-Sender liegen. Dadurch wird die bundesweite Zuteilung in der Praxis eine lustige Angelegenheit und jetzt schon schwierig.

    Zitat von "derautor"

    710 - 790 MHz? Ist ja direkt in der Nachbarschaft! Und warum geht das drahtlose DSL da nicht hin? Ein Schelm, der Böses dabei denkt.......


    Noch eine Antwort: weil dort DVB/T-Sender stören würden...

    Ich habe mal eine Zusammenfassung geschrieben, die ich erweitern möchte:
    http://klanggestaltung.wordpress.com/2010/03/03/neu…funkmikrofonen/

  • Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

    • simonstpauli
    • 9. März 2010 um 10:46
    Zitat von "klauston"

    Genau das ist es auch, was mich stört, weil es auch immer subjetive Empfindungen sind.
    A&H sagt, das Ihr Pult einen warmen und durchsichtigen Klang hat ( unabhängig davon, was ist ein warmer und durchsichtiger Klang ), bei Digico sagt man auch, das durch die FPGA die >Pulte wärmer klingen, ebenso bei Midas, und und und.

    Für jeden klingen seine Pulte ( Als Vertriebler oder Besitzer ) immer am Besten
    Komisch auch.

    Subkektiv mögen die Eindrücke ja stimmen.
    Deswegen kauft man sich das auch, weil es für einen selbst so ist.

    Und das passt ja auch.


    Hehe, das gute alte Problem der Subjektivität.

    Ich behaupte ja, daß die Bedienoberfläche einen höheren Anteil am Gesamtsound trägt als die technischen Werte, einfach dadurch, daß der Bediener seine Vorstellungen umsetzen kann.

  • Drahtlosanlage mit Taschensender u. Lavaliermikro gesucht..

    • simonstpauli
    • 8. März 2010 um 23:13

    Welcher Frequenzbereich darf es sein?`
    Sennheiser C-Band ist etwas rar, zukunftssicherer mit Lizenz zu betreiben, D- und E-Band liegen im allgemein zugeteilten Bereich und sind nur noch für kurze Zeit (maximal 2015, je nach Standort schon ab jetzt (Testbetrieb) bzw. 2011/12 (Regelbetrieb mobiler Datenfunk) betreibbar)

    Sennheiser evolution D- und E-Band gibt es in relevanten Mengen als G1 und G2 auf dem Markt.

  • Eingangsempfindlichkeit / Sensitivity

    • simonstpauli
    • 8. März 2010 um 19:33
    Zitat von "xyz"

    wora dat is ne super antwort! ;)
    freut mich das ich es in etwa verstanden habe!!

    das heißt also, das die endstufe mit 1,95V eingangssignal "genügsamer" und früher die 32dB Verstärkung erreicht als die andere Stufe mit 2,36V Eingangssignal - richtig ?
    Dann kann ich also folgern, dass die Stufe mit empfindlichere Stufe mit 1,95V Eingangssignal immer etwas lauter ist als die andere Endstufe, ist das richtig ?

    Folglich müsste ich das ja mit einer aktiven Frequenzweiche oder einem Digicontroller per Gain ausgleichen können ?! Was für db stelle ich denn da ein ? dBu ?

    Gruß!


    Nein.

    Bis 1,95V Eingangsspannung sind sie gleich laut, weil sie beide 32dB verstärken.
    Danach geht es nur noch um die maximale Spannung, die erzeugt werden kann, wie wora es schreibt.

  • Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

    • simonstpauli
    • 8. März 2010 um 12:18
    Zitat von "klauston"

    Genau das meinte ich damit :D

    Ein Tool ( und dazu zähle ich Boxen ) gehört richtig eingesetzt.
    Für falsche Einsätze ist nicht die PA schuld.

    Und ob 2 oder 3 Weg, auch das sind Glaubensfragen.
    Mir als User, wenn ich am Pult stehe, ist letztendlich völlig egal, wer diesen Glaubenskrieg gewinnt oder ob was 2 oder 3 Wege ist.
    Es zählt das, was soundmäßig ankommt und wie sich damit arbeiten läßt.

    Im konkreten geht es wirklich um Länge :D:D
    Und letztendlich bewegt Pappe Luft ( jaja, ich weiß, es sind Luftmoleküle, aber dann passt der Spruch nicht mehr )


    Das sehe ich ähnlich.

    Zur Länge hat man ja bisweilen auch das Problem, daß man nicht genug Platz dafür hat.

    Von unten an gerechnet: mindestens 2,50 über dem Boden soll das Array aufhören, ich möchte eine Array-Länge von mindestens 2 Metern haben, dazu kommen Flyware, Motoren, Pre-Rigg. Da ist man schnell auf 6m. Plus das Problem der Punktlast, das addiert sich auch ordentlich.
    Outdoor kein Problem, in manchen Hallen wird es schon eng, in kleineren Locations oder gar Zelten geht es einfach nicht.

    Die Fabrik ist ja eine Ausnahme, ein Saal dieser Größenordnung bietet selten eine Höhe, um sowas entspannt zu fliegen. Und weniger als 6 Tops wären da tödlich, mir sind jetzt schon zu viele LowMids auf der Bühne.

  • Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

    • simonstpauli
    • 8. März 2010 um 00:36
    Zitat von "Jueof"

    Hi
    Das leuchtet mir nicht ein. Wo soll da ein vorteil liegen? Die meisten line arrays haben feste horizontale winkel zwischen 70 - 120 grad wo ich beisspiels weise in zelten arge probleme haben kann.
    LG


    Das ist richtig. Zu breit abstrahlende Systeme sind manchmal nicht zielführend.
    Auf der anderen Seite kann man bei einem Line-Array, wenn die horizontale Coverage stimmt, den erwünschten Pegel und die vertikale Coverage mit Skalierung im vertikalen Bereich erzielen.
    So etwas ist mit konventionellen Systemen nicht möglich. Hier will man Interferenzen im Übergangsbereich zwischen den verschiedenen Tops eher vermeiden als sie, wie bei Line Arrays, zu nutzen. Zusätzlich fängt man sich auch in der Horizontalen noch unerwünschte Interferenzen ein. 402 (bzw. C4) hat ca. 35 Grad.
    Alles was man mit einem einzigen, in der Breite korrekt abstrahlenden, Horntop abdecken kann, wird kaum eine Domäne von Line Arrays werden, weil es kaum wirtschaftlich ist, eine wirklich funktionierende Banane zu hängen, wo man einfach ein konventionelles Topteil stellen kann. Also werden LA's für Arme gestellt, weil die Einheiten nun mal am Lager sind. Hier kann man dann sehr schön hören, wie sich eine zu kurze Länge beim Line Array auswirkt. Bei bestimmten Modellen auch noch der Verstoß gegen andere Line-Array-Prinzipien, wie der maximale Abstand der Schallquellen in den jeweiligen Wegen.

  • Eingangsempfindlichkeit / Sensitivity

    • simonstpauli
    • 7. März 2010 um 14:01
    Zitat von "xyz"

    Ja das könnte ich.

    Wenn beide Stufen auf 32dB Verstärkung eingestellt sind, heißt es aber doch noch nicht, dass sie gleich laut sind, oder?

    Schließlich braucht die...

    ...1. Stufe ja 1,95V um auf die 32dB Verstärkung zu kommen und
    ...die 2. Stufe 2,36V um auf die 32dB Verstärkung zu kommen.

    Oder ist diese Überlegung falsch ?

    Das würde heißen, das - bekämen beide Stufen gleiches Eingangsmaterial mit gleichem Pegel - würde die 2. Stufe immer etwas leiser sein. Korrekt?

    Gruß!

    Alles anzeigen


    32dB Verstärkung sind 32dB Verstärkung. Das ist erstmal unabhängig von anderen Daten der Endstufe.
    D.h. wenn die Verstärkungen gleich eingestellt sind liegt an den Endstufen-Ausgängen bei gleicher Eingangsspannung die gleiche Ausgangsspannung an (vorausgesetzt man befindet sich innerhalb des lineraren Bereichs).
    Der Wert ist also relativ, sprich: Ausgang = Eingang mal Verstärkung.
    Erst dann kommt die maximale Ausgangsspannung zum Tragen, die dann im Zusammenhang mit dem Verstärkungsfaktor eine definierte Eingangsspannung bei Vollaussteuerung bedingt.

    Wenn die Endstufen beide auf 32dB Verstärkung eingestellt sind, sind sie zunächst einmal gleich laut. Die Sensitivity kann man mit den Lautstärkereglern der Endstufen noch reduzieren, wenn das gewünscht ist. (hier könnte man also z.B. zwei Endstufen anpassen, deren Sensitivity unterschiedlich ist und sich nicht einstellen lässt.)

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