Oberkörperfrei...
Habt ihr bemerkt, wie viel Platz um den Licht-FOH ist?
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Habt ihr bemerkt, wie viel Platz um den Licht-FOH ist?
Zitat von "binson"Eventide?
Klar, immer, wenn einer zur Hand ist. Ich habe wundervolle Momente mit dem H3000D/SE erlebt. Vor allem der "String Modelller" ist der Hammer, Resonatoren wie wenn man in ein Klavier reinsingt.
Nur um eine Stimme für live anzufetten braucht man ihn inzwischen nicht mehr aber für speziellere Effekte ist er immer noch meine erste Wahl.
Grundsätzlich funktioniert die evolution Wireless-Serie, also z.B. eW 300 IEM G2 (30mW) mit abgesetzter GPA und 100/300/500 G2 Empfänger mit LPDA. (Wenn man mehrere Empfänger in verschiedenen Richtungen beschicken will. Für nur eine Richtung nur LPDAs. Die Ausrichtung muß natürlich peinlich genau sein, sonst wird die Richtwirkung zum Nachteil. Noch mehr Richtwirkung bringt die Professional Wireless Helical-Antenne.
Sichtverbindung und Frequenzmanagement sind dabei Pflicht. So habe ich das mit HF-Booster auf 6W knapp 1km stabil betrieben.
Wenn man eine Stufe höher gehen will nimmt man die 3000er Serie. Wichtig ist: Sender auf mono, gleiche Kompandersysteme.
Zitat von "kirchmeier"Hi Leute,
ein LS9 kann man ja über den Laptop mit dem Studio-manager bedienen.
Ja
Zitat
Kann man das auch, wenn man an das LS9 einen Router dranhängt und über W-lan geht?
Ja
Zitat
Ich geh noch einen Schritt weiter: Kann ich einen DAW-Controller (z.b. den Faderport) am Laptop anschließen und damit einen Kanal, den ich im Studio-manager anwähle, steuern?
Nein, Studio Manager ist Stand Alone. Direkt am Pult geht aber was per MIDI.
Zitat
Möchte das Pult auf der Bühne lassen und von unten mit Laptop steuern. Nur Maus-Maus ist auch nicht so der hit.Vielen Dank schonmal
DANIEL
Zitat von "Oliver Derks"Servus Klaus.
Klar - hast recht. Darum sind wir ja alle hier. Wer nur seine eigene Meinung hören will sollte besser Selbstgespräche führen.Aber noch mal zu meinem Satz: Ich bin der Meinung, dass wenn ich mir das Gesamtpacket anschaue, also Features (Was kann das Pult), Ausstattung (Wandler auf der Bühne also inkl. Digitalcore) und Preis, das iLIVE als "Gesamtkonzept" vor dem 5D liegt.
Wie du schon festgestellt hast, gibt es aber wohl Fälle (16 Wege Festival Moni), in denen man mit einem 5D besser zurecht kommt.
By the Way: Ich bin schon gespannt wobin Yammi demnächt auf den Markt kommt!
In diesem Sinne....
Gruß
Oliver
Oliver, ich glaube nicht, daß ein Digicore Klaus für die angedachte Anwendung (Monitormix) hinter dem Ofen vorlockt.
Ich sehe ein Monitorpult eher als relativ einfache und übersichtliche Matrix. Also viele Inputs auf viele Outputs. Alle weiteren Features sind "nice to have". In ungefähr folgender Reihenfolge: Anständige Solo-Mimik (swap, input priority), AFL-Trim, PFL-Trim, Phantomspeisung, HPF bis min. 300 Hz, Polarity Reverse, Kanal-EQ.
Nehmen wir ein einfaches Soundcraft SM20. Für mich ist das eine 40 in 13 Matrix, ich von den 13 Mixen kann ich wahlweise bis zu 7 Mixe stereo fahren. Vermarktet wird es als 20-Mix-Pult, die 7 B-Mixe sind für mich nicht vollwertig, weil ich sie auf den Tandem-Potis nicht vollwertig nutzen kann. Als Panorama ist die untere Achse okay, als Send nicht.
Ähnliches gilt für Digitalpulte. Übersicht hat für mich die absolut höchste Priorität bei einem Monitorpult. Bei einer iLive bedeutet das: mehr Fader -> mehr Übersicht. Die T-Serie unterscheidet sich in diesem Punkt nicht signifikant von der Classic-Serie. Selbst die fehlenden XLR-Inputs an der T sind in diesem Fall Latte weil die Stagebox einen Meter neben dem Pult steht. Aber ein 144 hat durch die extra-Fader einen Riesen-Vorteil gegenüber einem 112 oder T112. Ein 176 sowieso.
Zitat von "klauston"nene, die Stereo in Ear kämen dann dazu, bei 12 Wegen minimum dachte ich noch an konventionelles Monitoring
Ich dachte da auch an konventionelles stereo bzw. dual monitoring.
Es läuft bei der iLive am Ende immer auf die Fader-Anzahl hinaus. Deshalb auch die Idee mit den PL-Interfaces...
Klaus, bei Stereo-Mixen sieht die Sache etwas anders aus. Wenn Du dadurch auf 12 Mixe kommst, kann es mit dem T112 schon was werden. Dann bleiben 16 Fader für die Inputs.
Show-Szene kann dann ein Input Layer mit 28 Kanälen sein und dann 8 Wege über UDKs.
Was auch geht: eine oder mehrere PL-10 oder PL-6 dazu nehmen
http://www.idrseries.com/pl-series.asp
quasi als extension wing für die Mixe.
Einer aus der Musiker-Ecke vom Wochenende, Bandvorstellung:
"Ich hab meine Musiker aus den Gelben Seiten"
"Der einzige echte Hamburger in meiner Band - er kommt aus Spanien"
Zitat von "marce"das war ja nicht die Frage - es ging ja drum, ob die iLive etwas kann, was die PM5d kann, weil eben der Fragensteller überlegt, eine iLive anzuschaffen - vielleicht für die "wir bringen einen eigenen Monitorplatz mit" - über das warum und wieso soll ja gar nicht diskutiert werden.
Und Quintessenz ist wohl: das geforderte geht prinzipiell, aber nur mir Komfortverlust, da das zur Zeit größte verfügbare Surface aus der T-Serie nict genügend Fader hat, um z.B. mehr als 12 Auxe "entspannt parallel mit den Anfodernugen des Users" zu fahren.
Danke für die Zusammenfassung.
Wenn man meine provokante Anfangsfragestellung auf der ersten Seite beachtet ist klar, daß ich nicht auf das PM5D geschielt habe. Ich erinnere mich noch an die Vorstellung der PM5D (classic), das war damals ein ganz großer Wurf. Und Arbeitspunkte der Dynamics direkt im Kanal-Metering zu haben ist auch etwas, was ich in der 50k-Klasse einfach erwarte.
Wie gesagt, ich sehe die große Stärke der iLiveT (und hier wirklich speziell die T-Serie mit maximal 28 Fadern) bei Touring-Pulten für Bandtechniker. Hier ist die völlig freie Belegung der Fader Gold wert, jeder kann sich seine Oberfläche so bauen wie er will.
Wenn ich mit einer Band unterwegs bin kann ich locker mit einer T80 arbeiten, weil sich die Stellen an denen ich eingreifen muß deutlich reduzieren und ich mir für diese Szenarien Layer-Sets bauen kann. Für mich schlägt in diesem Fall eine T80 ein PM5D
Das kann ich bei einem Festival einfach nicht weil ich nicht weiß was kommt. Und dann kommen Bandtechniker und müssen sich schnell auf dem Pult zurechtfinden. Einer der grössten Vorteile der iLive wird hier zum Nachteil, es gibt eine völlig freie Oberfläche und freie Bus-Konfiguration und damit keine Konsistenz. Hier nehme ich lieber ein PM5D.
Zitat von "tonzwerg"Man hat die Mixe ja quasi auf dem Fader, sobald man MIX im Kanal anwählt, mutieren die Aux-Send Master zu Aux Sends des Kanals.
Das ist richtig - aber für jeden Send auf dem Surface verliert man einen Input.
Nehmen wir das Beispiel von Klaus, 16 Mixe (was relativ realistisch für Festivalmonitor ist), mir bleiben von 28 Fadern einer T112 nur noch 12 für Inputs übrig. Daher meine Einschätzung daß dort eher eine 144 oder 176 angesagt ist.
Zitat von "klauston"Wie gesagt, die Soundfragen interessieren mich jetzt mal noch nicht.
Primär geht es mir um die Bedienung.
Wenn die nicht meinen Wünschen gerecht wird, fällt es eh schon mal durch den Rost.
Dazu hätt ich gerne Antworten.
vergleiche zu anderen Pultherstellern sind da unerheblich.
Und wenn ja, dann nur insofern, ob sie das auch können, was woanders schon gut gelöst wurde.
Prinzipiell ist es so wie bereits beschrieben, bei 16(+)-Mix-Festivalmonitor kann man mit der T-Serie nicht gegen ein 5D anstinken. Man muß ja die Mixe auf den Fadern haben um einen Kanal auf diese zu schicken. Beim 5D und M7 kann man das über dezidierte Potis erledigen. Hier kommen eher die großen Surfaces ins Spiel, die es ja nicht als T-Serie gibt. Ich würde hier eine 144er oder 176er hernehmen und dann wird auch alles gut, ich kann alle Mixe rechts und in der Mitte immer auf den Fadern haben und links die Inputs.
Ich sehe iLiveT eher als FOH-Pult und Monitorpult für Bands. Hier kann die völlig freie Konfigurierbarkeit ihre Vorteile voll ausspielen. Und hier kommt iLiveT für mich auch locker an ein 5D ran.
In einer Festivalsituation ist Konsistenz wichtiger, 5D hat hier den Vorteil, daß jeder (der in der entsprechenden Liga spielt) den Tisch kennt und sofort bedienen kann. Hier ist also ein PM5D vorne.
Zitat von "christopher hafer"Alles anzeigenMan kann Tobias letzte Behauptungen alle vollauf widerlegen, nein, sie SIND widerlegt und mir fehlt mittlerweile der Nerv andauernd solchen Pseudo-Wissenschaftlichen Voll-Mummpitz zu entlarven und mir dabei auch noch den Groll des großen PWVM-Clubs zuzuziehen... :lol:
Was nur besonders nervt ist sein Hinweis auf sein E-Technik-Nebenstudium und seine angeblichen Hörergebnisse. Tobias, Du hast es einfach immer noch nicht verstanden, Du willst es offenbar wie so viele einfach nicht verstehen:
1. Das Gehör ist kein Messinstrument.
2. Audiotechnik ist keine Voodoomachine sondern funktioniert nur durch trockene wissenschaftliche Grundlagen (so ist z.B. digitale Summierung nichts weiter als einfache Addition...).
E-Technik ist lang her, was?Soweit mein "auf's Dach hauen."
Zurück zur iLive: Hatte gestern überraschend das "Vergnügen" damit arbeiten zu MÜSSEN.
Da der Kollege mich nicht informiert hatte sah ich die Kiste (T112) also zum ersten Mal und hatte natürlich auch kein Pultfile.*Erster Eindruck: sehr schnelle Einarbeitung in die GRUNDLEGENDEN Funktionen. Der Channel-Strip ist recht genial.
*Schon leicht tiefere Funktionen sind nicht besonders schnell zu verstehen. Es geht schon los bei den Aux-Sends.
*Viele Features sind noch nicht ausgereift - Bsp: Tap-Delay nur auf T-Screen? - Version war irgendwas mit 1.5
* zu wenig Bedienelemente im Ganzen, zumindest einen dezidierten Master+Metering hätte ich mir gewünscht
*Von drei unterschiedlichen USB-Sticks war keiner Benutzbar zum simplen Scene-Transfer (konnte mein file nicht mitnehmen)
(Bei diesen Kritikpunkten beachten: Kurze Einarbeitungszeit, no Babysitter, keine UDKs)
Bei den Aux Sends gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder man hat die Aux Master auf den Fadern (schließlich muß man ja die Mix-Taste drücken) oder man benutzt den Schnellzugriff per UDK. Ich benutze fast nur die T80, da wird es bei etwas mehr Aux-Wegen mit den Fadern eng, dann weiche ich auf UDKs aus. (Was ja auch die altbekannte Arbeitsweise ist)
Ebenso das Tappen von Delays, auch das geht per UDK. Ohne Babysitter ist das natürlich ganz schlecht. Dafür kann allerdings Allen&Heath nichts.
Zitat*Haptik: nicht so toll, aber damit kann man leben - relativ zum Preis. Speziell die Skalierung der Parameter müßte feinfühliger sein
*Peinlich, aber war: die beschriftete Oberfläche reflektiert das Licht der Pultbeleuchtung... AUA!
*Noch Peinlicher: DAS SURFACE HAT KEINE XLR-ANSCHLÜSSE??? HALLO!! AUFWACHEN, Pult-Designer - ihr habt wohl den Schuß nicht gehört!? Doppel-AUA!!
*Sound:Zu den zwei relevanten Sound-Faktoren eines D-Pultes:
1. Kompressor: Funktioniert, aber auch nicht "schöner" als bei Yamaha.
2. Hall: Klar, die "480"-Emulation klingt gut, aber auch nicht im Längen besser als "X-Hall", anders, reine Geschmacksfrage.Fazit bis hierhin: Leicht enttäuschend. Zu dem Preis immer noch unglaublich gut, aber keine Konkurrenz zu den +25k€- Pulten der Mitbewerber, wohl aber zum M7. Das Verwundert auch nicht weiter. :wink:
Den Kompressor finde ich auch deshalb gut weil ich dort eine "History" habe.
Die Haptik und die fehlenden XLR-Anschlüsse (bis auf Talkback) sind sicherlich dem aggressiven Preispunkt geschuldet, bei der klassischen Serie ist das ja anders.
Ich bin mal gespannt, was firmware-seitig noch nachgeschoben wird, die Wunschliste ist ja groß...
Zitat von "binson"Der Bereich 863-865 MHz ist europaweit gültig und von daher "relativ" zukunftssicher.
Da jeder Hans und Franz mit Allem was ihm so einfällt auf dem Bereich herumfunken darf sehe ich das ISM-Band als Notbehelf. Wenn eine Strecke bis dort reicht und die maximale ERP nicht überschreitet / umschaltbare Sendeleistungen hat dann ist das als Pluspunkt zu sehen. Meines Wissens gibt es keine Strecke, die das kann, die Bänder werden eher getrennt vermarktet und bedient. Also "Profi-UHF" und "Amateur-ISM-UHF".
Sicher ist jedenfalls, daß man dort maximal 4 Strecken unterbringen kann, die alle per Kabel abgesichert werden sollten weil der Betrieb nicht gesichert ist. Für In Ear ist das mMn völlig indiskutabel. Einem Aerobictrainer würde ich so eine Strecke noch in die Hand drücken.
idn:
-listen wedges die bei runtergezogenem Fader (und auch bei abgezogener Zuleitung) einen netten Pianomix auf dem Horn wiedergeben. (-25dB ist ein schlechter Crosstalk-Wert möchte ich meinen)
-eine Band später ein plötzlich totes horn am Piano-Wedge.
Wenn das mal nicht das selbe Problem war...
Die Zugabe hat versöhnt. Nils Landgren und Roland Peil in einer Band machen extrem Spaß... Nur der Pianist mochte mich heute nicht.
Zitat von "4Art"...und jetzt kommt dann gleich der C. H. und haut uns eins auf's Dach :lol:
Schade, dass das immer wieder mal angedachte Shootout zwischen verschiedenen Digipulten nie wirklich stattgefunden hat.
Wir können das ja noch mal probieren. Die Idee muß ja nicht sterben nur weil wir es beim ersten Mal nicht geschafft haben.
Zitat von "F.A.Bi.A.N."...hinzu kommt, dass sehr viele anwender (und auch "profis") keine so richtige vorstellung pegeln haben. ich mache das ab und zu, wenn ich PA´s einstelle, dass ich auf ca. 105db (LAF) am hörplatz einpegele und bekannte konservenmusik zuspiele. auf die frage, welchen pegel man wohl grade hört, habe ich schon die dollsten antworten gehört (+/- 25db).
das selbe gilt für tatsächlich zugeführte endstufenleistungen...
Nette Übung ![]()
Zitat von "F.A.Bi.A.N."ein wahres wort, gelassen ausgesprochen.
Absolut +1
Selbst dieser Meßwert sagt nicht unbedingt aus wie "laut" man einen Lautsprecher in der entsprechenden Anwendung reell bekommt (GBF, Frequenzgang, Crest-Faktor, vertretbare THD etc.).
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
der rechnerische maximalwert (ausgehend von der 1W-empfindlichkeit) ist rein theoretisch und wird praktisch niemals über das volle frequenzspektrum erreicht. daher wäre eine solche angabe, üblich oder nicht, nicht sinnvoll.
Sie wäre es nicht, sie ist es oft.
Hierzu ein Mitbewerber:
http://www.mackie.com/products/hdseries/pdf/HD_REAL_SPL.pdf
Ist es nicht auch üblich, max-SPL-Werte von 1W/1m bzw. 10W/1m aus hochzurechnen?
Zur K12: ich habe sie einer Sängerin empfohlen, sie nutzt sie (2 Stück) als Monitore im Probenraum, gegen eine recht laute Rock-Band und Tracks halten sie sich wacker.
Zitat von "klauston"Wie gesagt, so viel Arbeit wie schon lange nicht mehr
dito.