Zitat"Es ist illusorisch zu glauben, man könnte eine solche Institution ohne Verwaltungskosten führen."
Das ist klar, aber 120 Millionen...im Jahr
Nun ja, Verwaltungskosten sind eben hoch, es müssen ja auch die Spione ähm. Kontrolleure bezahlt werden.
Grundsätzlich macht die GemA ja eine sinnvolle Arbeit, nur die faire Verteilung gibt es schon seit dem "Pro"-Verteilungsschema nicht mehr.
Jede Newcomerband wird dort seit Jahren bedingungslos abgezockt, weil sie natürlich nicht über das ganze Jahr verteilt in allen GemA-Direktionen auftritt. D.H. von den Gebühren bekommt der Rechteinhaber (Texter, Komponist) nur einen Bruchteil, der Rest wird unter den Granden, die ständig gespielt werden, noch zusätzlich aufgeteilt.
Die meisten sind so desillusioniert, daß sich schon gar nicht in die GemA eintreten, was die Verteilung noch unfairer macht.
Auf Veranstalterseite kann man z.B. durch einen Gesamtvertrag (z.B. beim DRMV) 20% der Gebühren sparen, bei Tonträgern noch mehr. Das ist immerhin schon etwas. Die Verteilungsseite ist schieriger zu knacken, dafür müssten sich viele ordentliche Mitglieder der GemA zusammenfinden, die aber ihrerseits wenig Interesse an einer Änderung haben, da sie ja gut am jetzigen System verdienen...
zum Pro-Verfahren:
http://www.gema.de/de/der-verein-…echung/februar/
und sogar bis zum BGH:
http://www.recht-topaktuell.de/Rechtsrat/BGH-…rrecht-GEMA.htm