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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Desk Dough - Das erste komplett digitale Fixture

    • simonstpauli
    • 19. April 2021 um 10:23
    Zitat von just-lights

    und wie kommt das Licht aus dem Projektor bis zur "Fläche"...

    ??

    Genau durch den Raum!!!

    und damit ist dein Lichtstrahl (engl. "Beam") dreidimensional.

    Wie wärs denn eigentlich mal mit Video auf der Desk Dough-Webseite ankucken, dann weisst du was gemeint ist..

    Danke.

    Jetzt hab Ich's geschnallt, nachdem ich das Mothergrid-Feature angeschaut habe.

    Ich kann also Beams erzeugen, die innerhalb der Abstrahlcharakteristik der Optik liegen. Cool. Allerdings muß ich dann mit dem Streulicht leben, kaum ein Problem, wenn ich Gegenlicht (in vielen Fällen das Frontlicht) habe. Und ich brauche mehr Leistung als bei einem bewegten Scheinwerfer, weil ich nur einen Teil des Licht-Outputs für den Beim nutzen kann.

    Software-technisch toll.

  • Desk Dough - Das erste komplett digitale Fixture

    • simonstpauli
    • 17. April 2021 um 14:37
    Zitat von floger

    Ein Beam ist immer dreidimensional. Erst wenn du damit auf eine Wand leuchtest entsteht ein flaches Bild.

    Ja, aber bei einer Videoprojektion fange ich ja auch der flachen Fläche an. Wobei, es muß ja kein Projektor sein, da fallen wir gerade Dinge ein, die eher "surround" sind.

  • Diskussionsanlagen und Videokonferenzsysteme

    • simonstpauli
    • 17. April 2021 um 11:26

    Bevor wir in Deutschland eine anständige Netzwerk-Infrastruktur haben, müssen wir über Videoconferencing "in gut" nicht nachdenken.

    Ich hab Einiges in dem Bereich erlebt und bin erschüttert.

    On Top kommt dann, daß selbst bei professionellen Konferenzen teilweise mit WLAN gearbeitet wird, obwohl eine Kabel-Anbindung möglich wäre. Die damit verbundenen Probleme kommen dann noch on top.

  • Desk Dough - Das erste komplett digitale Fixture

    • simonstpauli
    • 17. April 2021 um 11:17

    Mal ganz blöd gefragt:

    Ist der Plan bei Beams nicht, daß die 3-dimensional sind? Ein Videoprojektor projiziert ja nur auf eine Fläche.

    Die Idee, Video-Visuals intuitiver zu steuern, finde ich gut, aber es bleibt die Video-Ebene mit dem Video-Look. Eine Svoboda kann ich damit nicht ersetzen (als Beispiel)

  • Temperaturbereinigte Laufzeitkorrektur (Delay) im Systemcontroller automatisieren

    • simonstpauli
    • 7. März 2021 um 12:34

    Ich werfe einfach mal ein, daß die Temperatur keine feste Größe über die komplette Veranstaltungsfläche ist.
    Ein krasses Beispiel ist ein Konzert in einer Eishalle (in Hamburg war die Color Line Arena ein gutes Beispiel). Da hat man dann von unten nach oben: kalt - warm (Körperwärme) - kalt. Also unterschiedliche Laufzeiten, je nach Weg des Schalls. Ein gutes Beispiel sind hier gestellte und geflogene Subs.
    Auch kann es zu einer Refraktion an der oberen Temperaturgrenze kommen, wenn die obere Temperaturgrenze sehr stark ausgeprägt ist. Das Phänomen ist dann, daß gefühlt beim Start der Show alle Höhen weg sind. In Wirklichkeit sind die nicht weg, sondern woanders.

  • Karnevalswagen: Generelles, Systemerweiterung & -anordnung

    • simonstpauli
    • 20. Februar 2021 um 20:52
    Zitat von TrashSkill

    Beim Bier hattest du mich :saint:

    Ne aber Spaß beiseite, ich hatte wirklich nicht gedacht, dass ein vernünftiges Aggi so wichtig ist. Dachte eigentlich, dass die kleinen Nuckelpinnen ausreichen würden. Aber ich bin halt nicht vom Fach und daher frag ich ja.

    Daß ein gutes, stabiles Aggregat wichtig ist, kann ich bestätigen. Ordentlich dimensioniert ist gut, Grundlast ist gut.

    Denk auch an Abgase und Wärmeentwicklung.

  • Vollaktiv 4-Weg Lautstärke Regeln

    • simonstpauli
    • 9. Februar 2021 um 20:15
    Zitat von ERICH

    Das hier ist wohl zu einfach?

    Tatsächlich würde ich spontan in dieser Situation meinen TC Volume Knob nutzen.

    Also auch von mir der Tip: Lautstärke vor den Controllern regeln, in welcher Form auch immer die die 4-Wege trennen.

  • Corona-Virus und seine Auswirkung auf unsere Branche

    • simonstpauli
    • 8. Februar 2021 um 20:15
    Zitat von TomyN

    Eine Impfungen in Arztpraxen halte ich aktuell für nicht sinnvoll, gerade weil der Impfstoff eine sehr begrenzet Haltbarkeit hat.

    BioNTech ist meiner Meinung nach für Arztpraxen eher weniger geeignet.

    Eine Ampulle enthält ca. 6 Dosen. Sobald die vorbereitet ist (Verdünnung), ist die 30 Minuten haltbar, in den Spritzen 15 Minuten.
    Wir brauchen also ein Crowd Management vor Ort, das zuverlässig Impflinge zuführen kann, so daß keine Dosen verworfen werden müssen. Im Moment ist das in Pflegeheimen und in Impfzentren gut möglich. Normalerweise ist auch Personal aus der ersten Impf-Kohorte alarmierbar, falls Dosen übrig sind und schnell verimpft werden müssen. Das ist ein bißchen tricky, weil das Personal nicht im Dienst sein sollte.

    Aber: Die Impfstoffe von AZ und J&J dürften durchaus tauglich für Arztpraxen sein. Auch Betriebsärzte könnten impfen und so für noch mehr Durchsatz sorgen.

    Zitat von treibsand

    ...meine Betonung lag auf "noch mehr"...

    In S-H haben mittlerweile zwei Kliniken 'mal eben' den Betrieb einstellen müssen. Gerade die Chirurgie das hiesigen zweitgrößten KKH hat es mit 81 Peronen erwischt.

    Die benachbarte psych. Klinik schafft es auch nicht, alle Mitarbeiter durchzuimpfen, weil kein Stoff da ist. Ärzte aller großen Kliniken sollen aber in den Impfzentren aktiv werden - sobald diese stärker anlaufen können. Bis dahin sollten aber wenigstens diese Ärzte BEIDE Impfungen bekommen haben, sonst bricht das System doch schneller wieder zusammen, als wir bis eins zählen können...

    Autsch. Da beißt sich die Katze ja in den Schwanz.
    Wobei die Impfung von BioNTec und wahrscheinlich auch alle anderen derzeit zugelassenen grundsätzlich keine Ansteckungen verhindern können, vermindern hoffentlich schon.
    Generell wird im Moment gefühlt mehr Personal als Risikogruppe geimpft, es kann sich also nur noch um Wochen handeln.

  • RIP Studer oder kommt eine Auferstehung?

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2021 um 14:36
    Zitat von wora

    diese tendenz ist ja schon seit ein paar jahren deutlich erkennbar.

    woher hast du deine glaskugel? :)

    In dem Fall aus Südkorea...

  • RIP Studer oder kommt eine Auferstehung?

    • simonstpauli
    • 14. Januar 2021 um 09:56
    Zitat von ThoSchu

    Studer wechselt seinen Besitzer (der wievielte ist das jetzt eigentlich?)!

    Evertz Technologies übernimmt Studer von Harman › ProMediaNews

    Was denkt Ihr und was bedeutet das wohl für Soundcraft?

    Also ich denke, es wird gut für Studer sein. Die Absichtserklärung, neue Produkte entwickeln zu wollen, klingt plausibel. Meine Erwartung ist: stärkere Integration von Video, weiterhin eine relativ hochpreisige Live-Audio-Serie aber klarer Fokus auf Broadcast und Streaming.

    Für Soundcraft kann das bedeuten, daß die Entwicklungs-Partnerschaft mit Studer nicht mehr weitergeht. Die Vi-Serie von Soundcraft wäre ja in der Form ohne die Studer Vista nicht entstanden.
    Meine Glaskugel sagt, daß wir Soundcraft in 10 Jahren eher im Car-Hifi und im Musikerbedarf finden und daß die Rolle im Pro-Audio-Bereich kleiner wird.

  • Solide Monitore

    • simonstpauli
    • 11. Januar 2021 um 16:09
    Zitat von wora

    für einen gasttechniker sind gleiche wedges ein segen!

    dann kann er sich einen richtig vornehmen und die für ihn richtigen einstellungen als arbeitsgrundlage auf die anderen wege übertragen.

    Absolut.

    Das haben wir auf einer Zwillingsbühne sogar mal über beide Bühnen hinweg gemacht.

    Alle 4 Monitorbetreuer (2 Bühnen, Früh- und Spätschicht) haben sich auf einer Bühne auf einen Kaffee getroffen, ein Pultfile erstellt und die Wegdes einzeln und als Paar anständig vorbereitet. Das File ging dann direkt so auf die andere Bühne. So hätten wir auch blind Schichten tauschen können.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 1. Januar 2021 um 19:36
    Zitat von ThoSchu

    Ich kann aus Berlin nur berichten: Gibt's nix an Knaller in der Stadt zu kaufen fährt man halt nach Polen.

    Glückwunsch, der Plan die Notaufnahme zu entlasten geht maximal schief fürchte ich.

    Mal sehen, was meine neuen Kollegen in den nächsten Tagen so berichten.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • simonstpauli
    • 30. Dezember 2020 um 22:15
    Zitat von treibsand

    Es gibt da eine gewisse 'Varianz', je nach Stäbchenbediener.

    Ich hatte bisher in der Nase:

    a) Die Heuschnupfenvariante.

    Es juckt ca. 10 Minuten an einer Stelle, wo man sich nicht kratzen oder mit der Zunge belecken kann.

    b) Die Homer-Simpson-Prinzip.

    "Halt die Klappe Hirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen"

    c) Brenner-Basistunnelversion.

    Wir sind gleich am anderen Ende wieder raus...

    Spätestens bei c) hat man nicht das Gefühl, daß der Tupfer klein und/oder flexibel ist.

    Alles anzeigen

    Ja, da ist Varianz drin. Auch am anderen Ende des Stäbchens.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • simonstpauli
    • 29. Dezember 2020 um 23:03
    Zitat von wora

    ich habe vor ein paar tagen einen schnelltest gemacht. dazu bekommt man so ein stäbchen durch die nase geschoben, gefühlt bis kurz vor dem gehirn. das ist wirklich unangenehm, und das will sicher niemand oft erleben.

    insofern werde ich mich lieber impfen lassen.

    das leben ist niemals ohne risiko. ich hatte in meinem eigenen leben schon mehrere OPs unter vollnarkose... da gibt es ebenfalls keine 100%ige garantie, dass man wieder aufwacht. also hier gibt es ebenfalls ein risiko. ich hätte die vollnarkose sicher ablehnen können... aber zu welchem preis?

    ich werde mich jedenfalls impfen lassen, sobald ich dran bin.

    Durch die Nase bis zum Rachen. Das ist bei vielen Schnelltests die Abstrich-Methode. Es gibt aber auch Schnelltests, die für entspanntere Methoden zugelassen sind.
    Wobei ich das jetzt nicht soo schlimm fand. Der Tupfer dafür ist ja sehr klein und flexibel.

    Impfen lassen, wenn möglich, ist aber grundsätzlich eine gute Idee.

  • Groundlift an einer D.I. in der Praxis

    • simonstpauli
    • 16. Dezember 2020 um 21:46
    Zitat von TomyN

    Wenn Du die mit 2*XLR (müssten wohl NA2 M-F-TX (oder NA2 F-M-TX) heißen), dann lass es mich wissen. Sowas suche ich schön länger (in genau dieser Bauform).

    Ich bin ja ein Snob und nutze gerne die AdT ISO-BOX HR.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • simonstpauli
    • 14. Dezember 2020 um 01:48
    Zitat von Hanseat

    "So wie es aussieht..."? Und das schließt du aus welchen dir zur Verfügung stehenden Daten? Gab es flächendeckende Reihentestungen? Zwei Studien aus Großbritannien und aus Österreich kamen laut Christian Drosten zuletzt zu anderen Ergebnissen. Zwei meiner Kollegen haben sich allem Anschein nach in der Schule angesteckt, zeitweise war rund die Hälfte des Kollegiums in Quarantäne.

    Die heute bekanntgegebene Lösung für Hamburg: Aufhebung der Schulpflicht - d.h. die Eltern entscheiden individuell darüber, ob ihre Kinder in die Schule gehen sollen oder nicht. Der Bürgermeister bittet aber darum, Verantwortung dafür zu übernehmen, die Kontakte zu reduzieren, wo es nur immer geht. Damit schiebt man die Verantwortung für die gewünschte Reduktion von Kontakten an die Eltern ab.

    Ich hab das unklar geschrieben, es sollte: "So wie es für mich persönlich aussieht" heißen. Es sind ausschließlich persönliche Beobachtungen, keine Studien und auch keine Daten. Die darf ich aus Datenschutzgründen ja gar nicht haben. Und schon gar nicht auswerten.

    Dennoch: Mir ist kein Cluster aus einer Hamburger Schule bekannt. In anderen Locations gab es Cluster.

    Und es gibt diverse Sequenztestungen an Hamburger Schulen. Mir ist bis jetzt nur eine Reihentestung bekannt.

    Zitat von TomyN

    Abschieben klingt wieder so negativ. Ich denke, nur die Eltern können dafür sorgen, dass es eben auch auf dem Schulweg nicht zu Infektionen kommen kann. Wie sollte das der Staat/die Schule selbst sicherstellen?

    Der Staat bzw. die Länder, den sowohl die Pandemiebekämpfung als auch das Schulwesen sind Ländersache, könnte den Präsenzunterricht aussetzen. Dazu gehört aber auch ein brauchbares Homeschooling-Konzept. Das scheint es bis heute nicht zu geben, weder organisatorisch, noch auf der Software-Seite.
    Damit würde man klar die Verantwortung übernehmen, daß Schulwege vermieden werden. Und somit auch die Ansteckungsgefahr.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • simonstpauli
    • 12. Dezember 2020 um 20:30
    Zitat von Hanseat

    Der Hamburger Schulsenator hat Mitte November eine "Studie" präsentiert, die zeigen sollte, dass das Infektionsrisiko in Schulen geringer sei als außerhalb (LINK). Es hätten sich "78 Prozent der mit Corona infizierten Kinder und Jugendlichen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in der Schule, sondern woanders infiziert."

    Was man wissen muss: Als Basis der Studie wurden Zahlen aus der Zeit zwischen Sommer- und Herbstferien genutzt - d.h. maximal bis zum 16.10. - also aus einer Zeit, wo es nur geringe Infektionsraten gab. Und Ansteckungen auf dem Schulweg sind gar nicht untersucht worden.

    Eine Frechheit, diese Nachricht Mitte November zu veröffentlichen, als die Zahlen schon ganz andere Dimensionen erreicht hatten!

    Ich bin ja beruflich jetzt oft in Schulen, so wie es aussieht, passieren die Ansteckungen tatsächlich sehr selten in der Schule. Der Schulweg und die generell höhere Mobilität der Schüler und Lehrer bei vollem (Präsenz-)Schulbetrieb sind aber sehr schwer zu erfassen. Das Risiko eines Clusters ist da, aber kaum zu beziffern. Eben, weil wir in Hamburg noch keine großen Schul-Cluster gefunden haben. In anderen Ländern gab es wohl bereits Cluster, daher ist die Studie durchaus mit großer Vorsicht zu genießen. Daß unser Schulsenator sich damit ins Schaufenster stellt, ist aber durchaus typisch für ihn.

  • Erfahrungen mit OpticalCon Quad

    • simonstpauli
    • 8. Dezember 2020 um 19:59
    Zitat von niggles

    An dieser Stelle würde ich OCON BU in solchen, nach unten geneigten Panels verbauen lassen (vorausgesetzt der Kabelschacht/Bodentank ist gross genug): https://www.neutrik.com/de/neutrik/produkte/zubehoer/panel

    Staubkappen werden meiner Erfahrung nach in der Praxis nicht zuverlässig wieder aufgesetzt, vor allem nicht beim oft fluchtartigen Abbau nach Einzelevents (Konzert, Firmenfeier) oder Konferenzen.

    Genau diese Panels würde ich explizit nicht benutzen, das Gewicht eines OpticalCon-Steckers ist eine Achillesferse, weil es die Verriegelung schwächt. Genau diese Bauweise hat mir fast mal eine Musical-Show gestoppt. Hab es gerade noch rechtzeitig gemerkt und mit Gaffa nachgeholfen.

    Und Staubkappen sind wirklich, wirklich Pflicht. In Bodentanks um so mehr. Staubkappen nicht aufzusetzen ist ungefähr damit gleichzusetzen, mit einem Stapler über den Fanout eines Multicores zu fahren. Wirklich ein No-Go.

    Entschuldigung, wenn ich da so streng bin, aber unsere Branche nimmt in Anspruch, mit Fachpersonal zu arbeiten. Da erwarte ich ein Mindestmaß an technischem Verständnis bei Details, die Material zerstören. Andernfalls reden wir von einem Hobby. Wer jetzt konkret für den korrekten Einsatz von Schutzkappen sorgt ist eine organisatorische Frage, aber daß die sofort nach Benutzung des Anschlusses aufgesetzt werden müssen, ist für mich in einem professionellen Umfeld nicht diskutabel.

  • Erfahrungen mit OpticalCon Quad

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2020 um 21:33
    Zitat von niggles

    Das blöde an normalen LC-Einbaudurchführungen ist ihre Staubempfindlichkeit. Das ist vor allem in Bodendosen ein Quell ständigen Ärgernisses weil kein Mensch da zuverlässig die Kappen drauf macht. Da ist die Neutrik OCON BU erheblich besser, selbst wenn man dann doch nur LC vorne rein steckt.

    Ob man dann seine eigene Hausverkabelung in OC ausführt ist Geschmacksache. Klar ist die Push-Pull-Verriegelung Bajonett- oder Schraubsystemen mechanisch unterlegen; Ob sich das in der Praxis auswirkt hat aber auch viel mit dem Handling und der Wartung zu tun. Die Verriegelungseinheit am Stecker ist ja im Zweifelsfall innerhalb von Sekunden werkzeuglos ausgetauscht.

    Wenn ich Personal habe, was die Schutzkappen nicht SOFORT wieder auf LC-Buchsen und Stecker draufmacht, habe ich das falsche Personal. Da habe ich keinerlei Verständnis, das ist Grundkurs Glasfaser. Und wer das nicht versteht, sollte die Finger davon lassen.

    Ich finde, das Push-Pull des OC ist viel zu schnell zu schwach verriegelnd und das Steckergewicht tut sein Übriges. In vielen Fällen hält ein LC-Duplex sicherer in einer OC-Buchse. Dafür brauche ich so ein teures System nicht. Richtig haarig wird es mit nach unten geneigt eingebauten Buchsen, dann zieht der Stecker mit seinem Gewicht an der Verbindung und das kann sehr schnell zum Show-Stopper werden.

    Im Übrigen habe ich den Eindruck, daß Nicht-Fach-Personal (auf Glasfaser bezogen) mit LC & Co besser umgeht als mit OC, FF und MHA. Da kommt anscheinend das Gefühl "ist doch robust" auf. Was aber gerade für die Steckverbindungen nicht gilt. Schutzkappe vergessen kann schon bedeuten, daß die Verbindung massiv Pegel verliert. Und irgendwann ist Schluß. Mit Glück kriegt man das mit einem Putzset wieder hin aber irgendwann ist dann auch endgültig Schluß. Und in dem Fall ist dann natürlich die Frage, ob ich mit IT-Standard-Ware (LC) nicht besser fahre.

    Ach ja, Bodendosen empfehle ich tatsächlich auch nicht. Wenn dann aufrecht montiert und in staubarmer Umgebung. Versteht sich ja eigentlich auch von selbst.

  • COVID-19 (Corona) - Abgesagte Veranstaltungen / Messen - wie finanziell mit umgehen?

    • simonstpauli
    • 6. Dezember 2020 um 21:16
    Zitat von HenrySalayne

    Ich glaube, wir reden ein bisschen aneinander vorbei. Ich hatte dich so verstanden, dass eine Impfung nicht bedeutet, dass die Person sich nicht mehr anstecken kann oder die Viren weiterverbreiten kann.

    Ich vermute allerdings, dass man die Wirksamkeit bei den Probanden und Probandinnen dadurch untersucht, dass man routinemäßig oder zumindest Stichprobenartig PCR-Tests durchführt. Wenn diese nicht positiv sind, also keine Viren in den Atemwegen nachweisbar sind, bedeutet das aber im Umkehrschluss auch, dass eine Person nicht ansteckend ist, zumindest nicht durch Tröpfchen bzw. Aerosole.

    Daher meine etwas provokante Frage, wie man denn die Wirksamkeit nachweist. ;)

    Auf Veranstaltungen bezogen würde das bedeuten, dass nicht nur die Menschen auf der Veranstaltung geschützt sind, sondern auch keine Infektionen über die Veranstaltung nach außen getragen werden können. Oder um das in Zahlen auszudrücken: Bei einer Wirksamkeit von 90% würde sich in einer vollständig geimpften Gruppe das Risiko einer Ansteckung um 99% (nur 10% der Personen können infiziert sein und nur 10% der Personen sind für Infektionen empfänglich, also 10%²) reduzieren.

    Die ethischen Bedenken bei Placebos für die Vergleichsgruppe teile ich.

    Die in den Studien (bzw. den Vorveröffentlichungen laufender Studien) geht es bis jetzt alleine um die Krankheitsentwicklung bei den geimpften Menschen vs. den nicht geimpften.

    Später kann man vielleicht untersuchen, ob diese Wirksamkeit auch dazu führt, daß Menschen generell weniger infektiös sind, weil sie die Viren schon früh effektiv bekämpfen können.

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