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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Das Festival-Digital-Core

    • simonstpauli
    • 12. Mai 2017 um 20:21
    Zitat von audiobo

    ...

    Layer 1: der LKW/Zug/Frachter, der von A nach B fährt, egal was hinten drin liegt

    Layer 2: das durchführende Speditionsunternehmen (welches das Transportmittel festlegt)

    Layer 3: der Adressaufkleber

    Layer 4: die Verpackung (welche Einfluss auf die Versendungsart haben kann - Markierung Priority/Zerbrechlich, Paketgrösse)

    Layer 5 (und darüber): Inhalt

    Die MADI-Verbindung ist dagegen eher so etwas wie die firmeninterne Kurierfahrt - mit dem Sprinter vom Lager direkt auf die Baustelle. Funktioniert also ausschliesslich auf Layer 1.

    Alles anzeigen

    Sehr gut.

    Ich möchte gerne Layer 1-Autobahnen von der Bühne zum FOH und zurück haben. So wie früher analog auch. Was dann auf den Autobahnen passiert, ist mir egal.

    Also einfach Layer 1-Medienkonverter auf beiden Seiten und fertig. Damit sollte auch AES50 funktionieren, oder? Gibt es irgendein Multicore-System, basierend auf Cat, das nicht Layer 1 ist?

  • Das Festival-Digital-Core

    • simonstpauli
    • 11. Mai 2017 um 14:05
    Zitat von ThoSchu

    Nein!

    Es geht genau nicht darum alles über ein IT Netzwerk zu regeln. Eher um eine Strippe für jeden.

    Der Switch ist ein super Beispiel dafür worauf ich mich nicht einlassen würde.

    Das sehe ich ähnlich. Ein IT-Netzwerk kann man bauen, wenn es seine Vorteile ausspielen kann. Bei einer A-B-Verbindung sehe ich das nicht.

    Mir ging es ja auch nur um die Situationen, in denen man die 110m-Grenze (oder welche Grenze auch immer ein Mischpulthersteller einzieht) reißt.

    Am liebsten ist mir natürlich ein direkter Weg von der Bühne zum FOH (hat sich in Deutschland meiner Beobachtung nach nicht so durchgesetzt), dann kann man völlig entspannt das Pult zum FOH schieben und sein Multicore legen. Wenn es diesen Weg aber nun aus welchen Gründen auch immer nicht gibt, kann es mit Kupfer eng werden. Im Festivalbetrieb möchte ich aber auch nicht in ein IT-Netzwerk stecken, der Bandmischer hat sein Gerät nicht im Griff und sagt mir "Dein IT-Netzwerk ist schuld". Also möglichst transparent eine A-B-Verbindung herstellen, die ein Bandmischer auch nach 3 Stunden Schlaf und mit Spuren der letzten Busparty versteht.

  • A&H dLive

    • simonstpauli
    • 10. Mai 2017 um 16:43
    Zitat von garry.winkel

    Das liest man ja immer wieder nur wie belegbar ist denn so eine sagen wir mal Halbverschwörungstheorie ?

    Noch ist juristisch nichts entschieden, in den USA wurde eine Sammelklage 2011 abgewiesen und eine ist gerade anhängig.

    Daß ältere Geräte mit neueren Betriebssystem-Versionen nicht schneller, sondern im Gegenteil eher langsamer werden, ist ja nichts Neues. Krass sind da immer A/B-Vergleiche.

    Nun drängt Apple aber auch immer darauf, daß immer die neueste Version installiert ist, im Zusammenhang mit dem App-Store ist es ja kaum noch anders möglich, wirklich Programme auf einem iPad laufen zu lassen.

  • Hilfe bei Line6 XD-V75 Fehlersuche erbeten

    • simonstpauli
    • 10. Mai 2017 um 16:21
    Zitat von LC2412

    ...

    JohannesN. Du schreibst, RF1 sei stabiler. Das habe ich dem Handbuch nicht unbedingt entnehmen können. Klärst Du mich auf?

    ...

    Ich mach mal. RF1 sendet 4 Signale, RF2 sendet weniger Signale, ich meine, es sind 2. Diese verteilen sich über das Spektrum. Hab das mal gemessen, das sind sehr schmalbandige, hochpeglige Signale, verglichen mit einem WLAN.

    RF1 ist daher weniger anfällig, weil statistisch mehr passieren muß, um alle Signale zu stören. Aber auch andersherum, RF1 stört bei mehreren aktiven Sendern massiv WLAN bis zur Unbenutzbarkeit. Bei RF2 gibt es Setups, bei denen mehrere Line6 und ein bis zwei WLANs koexistieren können.

  • Das Festival-Digital-Core

    • simonstpauli
    • 10. Mai 2017 um 14:13
    Zitat von wora

    ich teile die einschätzung mit den 99,9% geräten mit RJ45.

    möglicherweise sogar noch etwas mehr ;)

    diese M12 verbindung habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

    M12 ist überall verbaut, wo es auf Betriebssicherheit ankommt. Eisenbahnen, Industrieanlagen und so weiter.

    Zitat von ThoSchu

    Kann sein das M12 ein Industriestandard ist, aber ich glaube 99,9% aller Ethernet Geräte auf der Welt haben einen RJ45.

    Und ja, so ein M12 kostet 2,50 Euro mehr als ein Ethercon. Martin Audio verbaut die.

    Stimmt, Martin Audio verbaut die. Die Pulthersteller haben es meiner Meinung nach verpennt, diesen Standard einzuführen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.

    Wie bereits erwähnt, RJ45 kann niemals Cat7-tauglich sein, weil die Kabelführung im Stecker zu viel Übersprechen erzeugt. Und mechanisch ist RJ45 grauenhaft.

    Nur weil viele Amateur-Geräte RJ45 verbaut haben, muß das ja nicht gut sein. Ein Klinkenstecker ist ja jetzt auch nicht die Krone der Schöpfung, obwohl er so weit verbreitet ist. Wir nehmen lieber die XLR-Verbindung.

    Aber gut, das ist ein Nebenkriegsschauplatz. Ist mir trotzdem wichtig, Betriebssicherheit ist ein wichtiger Faktor auch bei Festivals.

  • Exklusiv-Verträge in Hotels

    • simonstpauli
    • 10. Mai 2017 um 14:01

    Wie bereits geschrieben, Vertragsfreiheit.

    Niemand wird gezwungen, in einer Location einen Saal zu mieten und wenn jemand das tut, können durchaus solche Klauseln im Vertrag enthalten sein.

    Genausogut könnte die Saalmiete höher sein und die Preise der Haus-VT-Firma niedriger.

    Mit Korkgeld ist es intern wahrscheinlich besser abzurechnen.

  • Exklusiv-Verträge in Hotels

    • simonstpauli
    • 9. Mai 2017 um 21:59

    Normales Korkgeld würde ich sagen. Daran ist im Sinne der Vertragsfreiheit auch nichts auszusetzen. Warum soll man mit der technischen Ausstattung anders verfahren als mit dem Buffet oder dem Wein?

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 9. Mai 2017 um 20:29
    Zitat von rubicon

    Wenn man als Profitechniker einen Job annimmt, sollte der Job so gut wie möglich gemacht werden. Ist es z. B. eine Partei welche nicht verboten ist, dann ebenso.

    Wenn eine Band mal unsinnige Wünsche äußert kann man ruhig mal nein sagen - so nicht, wünscht euch etwas anderes, oder ich mache es so.

    Wenn man den Job angenommen hat und nicht über die politische Ausrichtung getäuscht wurde, zieht man den Job durch. Bei mir gibt es schon so 1-2 politische, nicht verbotene Partien, für die ich keine Beschallung machen würde.

  • Das Festival-Digital-Core

    • simonstpauli
    • 9. Mai 2017 um 20:20
    Zitat von ThoSchu

    Den Fiberfox Hermaphrodit gibt es von einigen Firmen.

    Linsenverbindungen haben viele Vorteile (Wartung und Robustheit) aber auch Nachteile (Dämpfung).

    Gut zusammengefasst. Ich mag Fiberfox, hab das oft in den Fingern und freue mich immer wieder, damit zu arbeiten.

  • Das Festival-Digital-Core

    • simonstpauli
    • 9. Mai 2017 um 20:18
    Zitat von ThoSchu

    Und um es noch einmal klar zu sagen:

    Standards sind:

    LWL: LC

    Cat: RJ45

    Alles andere hat Neutrik oder wer auch immer drumherum erfunden um es scheinbar robuster zu machen.

    Aber es gibt weit bessere Steckverbindungen, als die Schweiz sich so ausgedacht hat.

    Alles anzeigen

    Na ja, bei Cat wage ich da zu widersprechen, der Industriestandard ist da in der Tat nicht RJ45, sondern M12. Robust, spielt, Cat7-fähig. Für unsere Branche offenbar zu teuer.

  • A&H dLive

    • simonstpauli
    • 9. Mai 2017 um 19:24
    Zitat von 4Art

    Nicht nur das: Mindestens seit IOS8 ist das IpadII in Bezug auf die Performance (auch beim Surfen) kaum mehr zu gebrauchen - und schon gar nicht zum Mischen mit der App irgendeines Herstellers. Bei mir zu Hause liegt auch noch eins rum. Küchenuhr! Guter Tipp vom Wora für das Recycling des Apfelblechs. Leider geht ja das Downgraden nur mit gehackten Pad's. Seit IOS10.3 läuft im Uebrigen auch meinIPad AirII nicht mehr sauber... Herr Apfel sorgt offensichtlich dafür, dass wieder mal die Hardware ersetzt werden muss.

    Sonst würde es ja auch langsam keinen Grund mehr geben, neue Apfel-Wischplatten-Hardware zu kaufen. Das geht nur noch über die Betriebssystem-Bremse für ältere Modelle.

  • Das Festival-Digital-Core

    • simonstpauli
    • 7. Mai 2017 um 19:17
    Zitat von billbo

    Hmm. Wie kann die Steckertülle bei Midas/ Behringer Teil des Masse/ Schirmkonzeptes sein, wenn der Hersteller ungeschirmtes Belden 1305A für sein System empfiehlt/ verwendet/ verkauft? Mysteriös... :/

    Aus Erfahrung kann ich berichten, dass die Verwendung simpler RJ45 Patchcords bei keinem mir bekannten System automatisch zu Problemen führt; zumindest nicht so lange die Gesamtkabellänge erheblich unter dem erlaubten Maximum bleibt. Wenn nämlich der mit eigenem Pult reisende Gasttonler vor der Wahl steht 'entweder komplettes eigenes Multicore verlegen oder einfach Hausinstallation mit simplen RJ45 nutzen' wird er, was empfohlene Herstellerspezifikationen anbelangt, fast immer und auf der Stelle erstaunlich tolerant. :saint:

    Der Gedanke an einen 'Festival- Universalumsetzer' xyz>Glas>xyz (über das dann ggfs. sogar unterschiedliche Protokolle gleichzeitig laufen könnten?? Falls das jetzt Blödsinn ist - sorry, bin kein Netzwerker) hat Charme. Allerdings wäre das, etwa bei einem Festival mit vergrabener Lifeline zwischen Bühne und FOH, so etwas wie ein potentieller ultimativer S. P. o. F. – also immer und auf jeden Fall doppelt und dreifach vorzusehen.

    Mit freundlichem Gruß

    BillBo

    Ich würde auch Glas immer redundant verlegen, meine 4 Leitungen aus dem Beispiel könnten ja z.B. verschiedene Wege gehen.

    Und die Headliner- und anderen Band-Leitungen würden natürlich immer nur eine Kupferstrecke ersetzen.

    Ein einziges Glas für alles wäre ja ein Wahnsinn.

    Andererseits habe ich Festivals zu schätzen gelernt, bei denen der Weg von der Bühne zum FOH abgesperrt ist. Da laufen dann die lokalen Multicores, dazu kommen die Band-Cores und man kann auch die Pulte sehr entspannt zum FOH bringen. Und man kommt auch noch sehr elegant vom FOH zu anständigen sanitären Einrichtungen an der Bühne. Dafür gibt es weniger Plätze im Publikum mit Stereo. Irgendwas ist ja immer.

  • Hilfe bei Line6 XD-V75 Fehlersuche erbeten

    • simonstpauli
    • 7. Mai 2017 um 16:03

    Es kann jetzt am Empfänger oder am HF-Patchkabel liegen. Sowohl beim Durchschleifen als auch beim Verlegen der Antennen nach vorne werden ja Patchkabel benutzt.

    Mach bitte noch einen Test, wenn der Fehler wieder auftritt: Antennen direkt an beide Receiver, wenn dann einer besseren Empfang hat als der andere, ist am Empfänger was komisch.

    Ich habe nur 70er, terminiere also immer, kann daher zu der Terminierung bei den 75ern nichts sagen.

  • Das Festival-Digital-Core

    • simonstpauli
    • 7. Mai 2017 um 15:52
    Zitat von bemi

    Glas + _passender_ Medienconverter (gehört zu Pult/Stagebox) = safe

    Nehmen wir mal das Beispiel, ich stelle Multicore-Logistik, dann lege ich ma sagen 4 Glas-Strecken und sage an "alle bitte Medienconverter mitbringen". Dann kann man die Verdindung vom Headliner stehen lassen und die anderen Gäste wechseln sich entsprechend ab.

    Also Glas 1: Lokales Pult

    Glas 2: Headliner
    Glas 3 und 4: alle anderen Bands

    Dann bleibt für 2-4 noch die Frage, welcher Stecker. Bzw. dann mit Patchkabeln weiter.

  • Das Festival-Digital-Core

    • simonstpauli
    • 6. Mai 2017 um 21:03

    EDIT MOD: Ich mach da mal einen neuen Faden draus:)

    Nur noch kurz zum Multicore, das gehört für mich schon auch irgendwie zum Thema, was machen wir, wenn die 110 Meter überschritten werden? Das kann je nach Festival-Location mal ganz schön knapp werden. Ich hatte schon Situationen, in denen ich dem Monitormann sagen musste: Dein Split steht genau hier, weil genau hier die Leitung vom FOH endet. Andere Bühnenseite heute mal nicht.
    Wie sind die Pultsysteme da aufgestellt?

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • simonstpauli
    • 6. Mai 2017 um 17:23
    Zitat von guma

    Passt nur dann nicht, wenn die Ethercon Tülle wie bei drei mir bekannten Marken Teil des Masse/Schirm-Konzepts ist.

    Tja, das ist dann suboptimal. Geht dann gar nix mehr?

    In der Tat legen bei den Festivals, auf denen ich arbeite, die Band-Crews ihre Multicores selbst. Bzw. sie lassen legen. Ausnahme: Wacken, da will niemand Multicores legen. Es muß alles vorher im Schacht sein, was man am Festival-Wochenende braucht. Cat-Leitungen haben dann natürlich dann auch Tüllen.

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • simonstpauli
    • 6. Mai 2017 um 13:18
    Zitat von wora

    genau das hatte ich auch schon oft.

    manchmal auch gute kabel, aber meist eben ohne ethercon.

    wenn du das anders haben möchtest, muss das wohl im Rider genauer spezifiziert werden.

    Mir ist im Zweifelsfall ein funktionierendes Kabel wichtiger als die Ethercon-Tülle.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 5. Mai 2017 um 18:55
    Zitat von e-on

    jo, sie scanner an den Funkstrecken sind eigentlich nutzlos.

    Richtig cool ist der von den Beyerdynamic 1000ern. Die machen einen Langzeitscan, der aber trotzdem nur einen Durchlauf macht. Hätte man auch weglassen können, das Feature.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 5. Mai 2017 um 16:12
    Zitat von e-on

    simonstpauli

    Aha, Einzel und Mehrfach = Kurzzeitscan und Langzeitscan, sagt mir mehr. Wundert mich das du Anfagns nichtsausagende Kurzzeitscans gemacht hast.

    Wir hatten ja nichts. Und ein Scan mit einer evolution G2-Strecke ist besser als nichts. Deshalb ja auch externe Scanner, damit sind solche Langzeitscans deutlich besser zu machen.

  • Welcher Pfad für das Gast-Pult ? -> Multi-Pulti 2017

    • simonstpauli
    • 5. Mai 2017 um 16:09

    Meine Erfahrungen als Festival-Systemer sind Folgende:

    Es gibt immer ein lokales Pult.

    Die Summe aus den Gastpulten wird meistens per Lake verarbeitet. Da in den üblichen Varianten Analog oder AES-EBU, L/R, L/R/Sub oder L/R/Sub/Nearfills

    Am Monitorplatz ist es ähnlich, da werden die Feeds direkt gesteckt und die Sidefills laufen über das Festivalpult, um immer einen Talkback-Weg hat und Einspieler auf der Bühne laut machen kann.

    Im Prinzip hätte ich auf meinen letzten 10 Festival-Baustellen den Ausfall eines Band-FOH-Pultes völlig entspannt abfedern können. Beim Monitor hätte man ggf. Abstriche machen müssen, das wäre etwas ruppig geworden, aber die Basics wären ohne Probleme möglich gewesen.

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