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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Nicht-Systemamps - Macht das Sinn?

    • simonstpauli
    • 12. Juni 2016 um 22:01
    Zitat von "wora"


    na ja, das was du meinst sind wohl lautsprecher, die nur noch sehr rudimentäre frequenzweichen eingebaut haben. die boxen werden dadurch billiger (oder der gewinn des herstellers höher) und es liegen weniger leistungsfressende bauteile im signalweg. somit kommt man evt. mit etwas weniger leistung aus ;)
    warum sollte man eigentlich nicht so vorgehen? wie gesagt, wenn man sein material vermieten muss ist es doch ohnehin für alle beteiligten sinnvoll, die auf die systeme abgestimmten systemamps zu verwenden.
    ob dann in den jeweiligen systemamps grössere verbiegeaktionen stattfinden oder nur geschmacks-eq werkelt, spielt hier dann doch gar keine rolle. hauptsache das endergebnis, also das was aus den boxen rauskommt, stimmt.
    oder ?


    Das sehe ich genauso. Hinten kackt die Ente. Oder anders gesagt, mir ist in der Tat egal, wie ein Ergebnis erzielt wird, das Ergebnis zählt. Wenn das bedeutet, daß ein Systemamp zwingend ist, dann ist das so. Derweil genieße ich die Vorteile von guten Systemamps, nämlich die Konsistenz, die maximierte Effizienz, die teilweise sehr umfangreichen Steuerungs- und Überwachungsmöglichkeiten.

  • Der 'ipad Beauftragte'

    • simonstpauli
    • 10. Juni 2016 um 18:11

    Neulich war ich Wischer bei einem Dorfgig einer Soul-Band. (Ich weiß gar nicht, wer diesen Begriff Wischer statt Mischer eingeführt hat, ich finde ihn gut).

    Dabei sprach mich ein Gast an, er wäre ja Kartoffelbauer und bei ihm gäbe es auch immer mehr Technik mit Touchscreen und er fände das ja irgendwie indirekt. Er hat lieber Hardware (in seinem Fall Joysticks) unter den Fingern beim Arbeiten. Irgendwie beruhigend, daß es nicht nur mir so geht, sondern auch in anderen Branchen das Thema Hardware gegen Touchscreen präsent ist.

  • Blitzschutz auf Festivals

    • simonstpauli
    • 9. Juni 2016 um 12:04
    Zitat von "HenrySalayne"

    Im Vergleich zum Szenario, das falcocgn hier schildert, ist ein Festival aber um einiges komplizierter:
    - Es gibt keine Schutzräume (wie hier ein Stadion).
    - Es gibt kein Nahrverkehrsnetz (Bahnhöfe bzw. Haltestellen bieten zusätzliche Kapazitäten als Schutzräume)
    - Es gibt kein Verkehrsnetz - vor allem keines, das einer großen Menge gleichzeitig An- und Abreisender Personen gewachsen wäre
    - Es gibt kein Rohrleitungs- und Kabelnetz sowie Straßenlaternen und Gebäude die Blitze und die Ströme zuverlässig ableiten

    Darüber hinaus besteht ein Festivalgelände ja nicht nur aus der beschallten Fläche vor den Bühnen (die aber natürlich die größte Personendichte aufweist), sondern auch aus Lauf- und Verkehrswegen, dem Campingplatz, Wirtschaftswegen und -flächen, Unterhaltungs- und Fressmeile, Sanitärbereichen, etc.
    Ein allumfassender Schutz bei Blitzschlag ist damit um ein Vielfaches aufwendiger, wenn nicht sogar mit vertretbaren Maßnahmen ausgeschlossen.


    Wenn man Verkehrswege und die restlichen schutzbedürftigen Flächen hinzurechnet (ohne Campingplatz) kommt man bestimmt auf das drei- bis fünffache dieser Fläche. Davon abgesehen ist blanker Stahl oder blankes Alu zu rutschig um bei Regen und Schlamm als direkte Bodenschicht zu dienen. Man müsste also noch die komplette Fläche mit Kunstrasen o. a. Dingen abdecken.

    Alle bisher hier vorgeschlagenen Maßnahmen kosten entweder horrende Summen oder haben eine so lange Vorlaufzeit, dass bei der kleinsten Wolke am Himmel schon der Notfallplan anlaufen müsste. Selbst wenn man nur die Kernbereiche sichert wird das ziemlich teuer und aufwendig und bietet nur nur einen eingeschränkten Schutz.
    Die seit zwei Wochen in Deutschland herrschende Wetterlage bietet eindeutig Grund zur Sorge bei solchen Veranstaltungen, im Allgemeinen sollte man die Gefahr durch Gewitter allerdings nicht überbewerten. Man ist eben nicht vor allen Eventualitäten sicher - allgemeines Lebensrisiko sozusagen. Da wird es wahrscheinlich besser sein alle paar Jahre mal eine Veranstaltung abzusagen (am besten mit Entschädigung) als für den Sonderfall gewappnet zu sein.

    Alles anzeigen


    Das ist ein wichtiger Punkt.

    Ich finde, diese Einzelheiten (eventuell schon vorhandene Schutzräume, Verkehrsnetze etc.) sollten bei der Auswahl eines Festivalgeländes eine größere Rolle spielen als bisher.

    Und den Campingplatz sollte man auch zwingend zur Festivalfläche zurechnen, mit allen Konsequenzen für Schutz- und Evakuierungskonzepte. Warum soll die Verantwortung am Festivalzaun enden, wenn Zeltplätze mit verkauft und organisiert werden? Evakuierung in die Zelte ist für mich bei Gewitter oder Starkregen ein No Go. Es gibt dort keinen Schutz und relativ früh auch teilweise keine Zelte mehr.

  • Blitzschutz auf Festivals

    • simonstpauli
    • 8. Juni 2016 um 13:12
    Zitat von "falcocgn"

    Zu diesem Thema kann ich aus meiner eigenen langjährigen Praxis einiges schreiben. Letztes Jahr bei AC/DC in Köln hatten wir darauf geeinigt, bei 80.000 Besuchern Open-Air eine entsprechende Reaktionszeit in in da Siko zu schreiben. Räumungsdauer Gelände 30 Minuten plus Reaktions- und Diskussionszeit im Koordinierungsgremium von 15 Minuten. Wir hätten also 45 Minuten vor Eintreffen einer Lage eine Entscheidung treffen müssen. Vorher wird das Wetter per DWD beobachtet. Sollte sich das Wetter verschlechtern, würden die Prüfintervalle verkürzt und noch die Blitzortungsdaten dazu genommen, um die Intensität und Zugrichtung einschätzen zu können. Das wäre Stand der Technik.


    Wie habt ihr die Räumungsdauer berechnet? Gelände leer? Und an welchem Punkt sind die Gäste dann nach 30 Minuten? Jeder in seinem Auto bzw. an einem sicheren Ort oder nur außerhalb des Veranstaltungsgeländes?

  • Geisterkanäle

    • simonstpauli
    • 8. Juni 2016 um 12:41
    Zitat von "audiobo"

    ah ok, 4 Position mit je 2 Mics

    Mir fehlt bei der doppelten Mikrofonierung für solche Veranstaltungen idR. der Mehrwert, dafür gibt es öfter noch ein paar Kanäle für Bläser, Percussion o.ä.


    Benutzt habe ich davon bei dem Festival max 3 Kanäle, davon max 2 gleichzeitig.

    Bläser, Percussion hatte ich wenig und das dann über Gesangs- oder Schlagzeug-Kanäle erledigt, aber es ist ein guter Gedanke, daraus auch eine logische Gruppe zu machen.

  • Geisterkanäle

    • simonstpauli
    • 8. Juni 2016 um 11:54
    Zitat von "audiobo"

    was sich so auch 1:1 auf eine CL5 übertragen lässt und ein klasse Feature ist - man darf bei dieser Arbeitsweise nur nicht aus Versehen einen aktivierten Kanal aus der VCA/DCA-Gruppe werfen, schon hätten wir ihn wieder den Geisterkanal.

    Aber mal so was deine Gruppenlogik angeht, also von der Kanalanzahl her - wie viele E-Gitarren hast du denn da... :D


    Ja, die Gruppenlogik muß strikt eingehalten werden.

    Ich war relativ großzügig mit den Kanälen:

    1-12 Drums (1-9 Standard-Set, 3 Kanäle für Extras, zweite Snare. weitere Floortom etc.)
    13-16 Bass (rechts, links, jeweils DI und Mic)
    17-24 Gitarren (links, rechts, max 2 Amps pro Seite doppelt mikrofoniert)
    25-40 DI-Kanäle, nach Bühnenpositionen gruppiert, später habe ich darin noch mal nach Instrumenten differenziert, also A-Git-Kanäle im Folgenden nur noch für A-Git verwendet.
    41-48 Vocals

  • Geisterkanäle

    • simonstpauli
    • 7. Juni 2016 um 20:07

    Konkret auf einer Pro2c, wildes Festival, speziell der mittlere Teil, 2 Tage, 20-25 Bands, feste Backline, diverse Extras pro Band. 30 Minuten spielen, 30 Minuten Umbau.
    Ich mache FOH, MON, PATCH. Es gibt noch einen allgemeinen Helfer und einen Backline-Helfer bei Bedarf.

    Ich habe die Kanäle in logische Gruppen unterteilt:

    Schlagzeug + Bass
    E - Gitarren
    everything DI - Keyboards, A-Git, Sampler
    Vocals

    Das ist begründet im Patching, weil der Umbau nur jeweils 30 Minuten incl Line / Soundcheck dauern darf, habe ich alles, was wechselnde DI-Kanäle betrifft, in einer Gruppe.

    Nach einem Umbau checke ich in 4 VCA-Groups (VCA spill), welche Kanäle aktiv sind und entmute diese.

    Die entsprechenden POP-Groups (meist 2) für das Mischen des folgenden Gigs erstelle ich nach dem Umbau (wenn ich auch sicher weiß, welche Kanäle anliegen) on the fly.

  • Veranstaltungsabbruch - Wetter - Zuständigkeiten

    • simonstpauli
    • 7. Juni 2016 um 13:31
    Zitat von "Pfälzer"

    ...


    Die Band wurde von der Stadt gebucht und bezahlt. Die Verantwortlichen waren offenbar im Wochenende. Deshalb sprach ich die Beamten an, da ich hoffte das diese die Entscheidungsträger / Hirachie der Stadt kennen.

    Mein Fazit ist, das es offenbar keinerlei vorbereiteten Maßnahmen zur Kriesenbewältigung gab. Nicht mal ne Telefonliste in der Polizeidienststelle der Verantwortlichen.

    Es muss offenbar wie immer erst was passieren...


    Kracky, meinstest Du einen Verantwortlichen, wie er in der entspechenden Versammlungsstättenverordnung vorgeschrieben ist? Der hätte dann ja nicht im Wochenende sein dürfen, sondern auf der Veranstaltung. Nennen wir ihn mal einfach Meister, der Einfachheit halber.

    Also meiner Meinung nach wäre der Meister der korrekte Ansprechpartner gewesen. Wo war er?

  • Blitzschutz auf Festivals

    • simonstpauli
    • 5. Juni 2016 um 18:55

    Rock am Ring ist natürlich der Aufhänger.

    Ganz allgemein:

    Was gibt es für Strategien bei aufkommendem Gewitter?

    Autos?

    Schutzräume?

    Evakuierung?

    Das Publikum in die Zelte auf nassem Boden zu schicken kann ja nicht die Lösung sein. Autos auf den Zeltplatz zu lassen auch nicht.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 5. Juni 2016 um 18:44

    idn:

    Beim Abrollen einer Kabeltrommel einen XLR-Stecker an die Stirn bekommen. Das feste Ende war als 2m Kabel ausgelegt und hatte sich beim Abrollen gelöst. Aua. Einziger Vorteil, es war etwas angenehmer als den Stecker in die Klöten zu bekommen.

    Im Vergleich zu RaR natürlich Kleinkram. Dort hoffe ich mal, daß der Schwerstverletzte durchkommt.

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • simonstpauli
    • 1. Juni 2016 um 09:46
    Zitat von "kob1"

    Dreh mal das Handy quer, im Hochformat ist bei mir auch immer der "More-Me" Fader und sonst nichts.


    Das kann man in der Tat in den Einstellungen bestimmen, ob im Hochformat der "More Me" Fader erscheint oder nicht. Falls nicht, bekommt man weniger Fader, die dafür länger sind. Und keinen Channel Strip, wenn ich das richtig bemerkt habe.

  • GEQ vs PEQ

    • simonstpauli
    • 30. Mai 2016 um 19:12
    Zitat von "wora"


    aha, also doch nicht nur "system" 8)

    ich kann mich übrigens nicht erinnern, dass hier jemand die GEQs glorifiziert hat.
    die dinger sind eben ein kompromiss, das ist klar.
    aber verteufeln muss man sie deshalb genauso wenig.


    Das unterschreibe ich mal so.

    Zitat

    das ist ja immerhin ein gangbarer kompromiss.
    ich arbeite auch grundsätzlich mit matrix, lasse aber im master den PEQ in aller regel ausgeschaltet.


    Für Änderungen, von denen alle Ausspielwege profitieren, kann man tatsächlich im Master-PEQ was machen. So gewinnt man das eine oder andere EQ-Band.

  • Wordclock Distribution / Netzwerkform / Latenzen

    • simonstpauli
    • 28. Mai 2016 um 17:13

    Deine Fragen sind etwas unspezifisch.

    Ich hab gerade eine kleine Installation mit einer MRX7-D am Wickel, da ist es so:

    1. Dante-Netzwerk redundant, Stern, in der aktuellen Planung nur für Amping und Wartung. Die Clock wird hier primär von der Matrix erzeugt und überall sonst entnommen. Ich sehe da jetzt auch keine Veranlassung, über weitere Clock-Quellen nachzudenken. Wenn die Matrix keine Clock mehr ausgibt, wird auch sonst wenig kommen. Das wäre dann also ein Totalausfall.
    Sollte z.B. ein Mischpult dazu kommen, würde dieses Secondary Clock Master werden.

    2. YDIF-Netzwerk Ring. Für weitere Inputs, weit entfernte Inputs, weitere Outputs und weit entfernte Outputs. Die Outputs dienen hier als Fallback, falls Dante (bzw. AES/EBU bei nicht Dante-fähigen Amps) ausfällt.

    Insgesamt also ein extrem einfaches System. Komplexere Systeme habe ich gerade nicht in petto.

  • GEQ vs PEQ

    • simonstpauli
    • 28. Mai 2016 um 15:32
    Zitat von "billbo"

    Ordentliches, zeitgemäßes Pult benutzen!
    PM5 = 16x PEQ (8x Master, 8x Matrix) + 2x GEQ, sofern man mag.
    Scnr :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Jupp. Beim PM5D meckere ich überhaupt nicht. Wenn ich es beim Auf- und Abbau nicht anfassen muß ;)

  • GEQ vs PEQ

    • simonstpauli
    • 28. Mai 2016 um 14:59
    Zitat von "wora"

    es steht dir natürlich frei, so eine lösung für die zukunft zu wünschen. schaden würde es natürlich nicht.
    doch ebenso wenig schadet es, wenn man die im moment sehr verbreitete lösung "4fach PEQ plus GEQ" benutzt. also ich kam damit auf vielen hundert gigs stets zu einem guten ergebnis. wenn ich genügend zeit fürs setup hatte. aber diese zeit benötigt man für die von dir angesprochene lösung ja auch.

    abschliessend möchte ich nochmal zusammenfassen, dass ich mit den gegebenen lösungen gut zurecht komme, mich aber gegen z.b. 10band PEQ in den ausspielwegen ebenfalls nicht wirklich wehren würde. ;)


    Ich bin mit der Kombination 4 Band PEQ und GEQ inzwischen sehr unzufrieden. Gerade, wenn man System im Nebenjob mit macht, gibt es eben selten einen anständigen PA-Controller oder eine PA wie z.B. L'Acoustics, bei der man das Ganze in den Amps machen kann. Und dann muß man eben mit den Pultmitteln auskommen. Dabei sind mit 4 Bänder oft zu wenig. Und ber Behelf über den GEQ ist dann langsamer und ungenauer. Einen umschaltbaren PEQ/GEQ finde ich auch nur mäßig hilfreich, denn wenn ich einen GEQ haben möchte, fehlt ein PEQ komplett.

    Mit einem Meßsystem und einem PEQ ist man sehr schnell im System-EQ-Setup, wenn man weiß, was man tut. Auf einer SIM3 noch ein wenig schneller, weil man einen sehr schnellen und direkten Zugriff auf die 3 dafür relevanten Transferfunktionen hat. Aber auch mit Smaart geht das.

    Im Grunde ist das ja Meckern auf hohem Niveau, die Mittel waren in den 90ern doch deutlich begrenzter als heute.

    Dabei fällt mir eine Geschichte aus dieser Zeit ein, ein Monitorjob, ich bekam, was noch so da war, eine Ramsa-Konsole, EQs gemischt PEQ und verschiedene GEQ. Dazu die guten alten Turbosound-Trümmer. Und, ich hätte es kaum gedacht, die Wege mit PEQ waren am Ende lauter und klangen schöner. Und ich war auf dem PEQ nicht langsamer. Gut, es hat nicht spontan gekoppelt, aber selbst dann - Gain runter, Q ist schon von vornherein recht hoch, Frequenz auf die Koppelfrequenz stellen, Q anpassen, Gain anpassen, fertig. Und dann darf es auch bei 915 Hz koppeln und am Ende hat man nicht von 700 bis 1100 Hz alles rausgezogen. Gut, das ist jetzt nicht mehr System, aber vielleicht ein Ansatz, daß man den GEQ auch in anderen Bereichen nicht so glorifizieren sollte.

  • GEQ vs PEQ

    • simonstpauli
    • 28. Mai 2016 um 03:49
    Zitat von "wora"

    na, das hättest du aber schon erwähnen dürfen ;)


    Sorry, da war ich nicht klar genug. Ich dachte, das Unterforum "Systeme" gibt den entscheidenden Hinweis. Offenbar schaut man da aber nicht so richtig hin.

    Zitat

    ...

    da sehe ich jetzt eigentlich keine nennenswerten vorteile. wenn ich zeit habe und mit messystem arbeiten kann, bleibt das parametrische filter die erste wahl.


    Das ergibt Sinn.
    Ich würde mir grundsätzlich in Matrix-Bussen einen 8-fach PEQ wünschen, gerne auch mehr. Das ist für meine System-Tunings ausreichend, wenn ich mal keinen dezidierten PA-Prozessor zur Verfügung habe. Oder die Möglichkeit, aus einem GEQ einen Paragraphic zu machen. Die Rechenleistung des DSP sollte nicht anders sein, nur weil man Frequenzen und den Q-Faktor verändert.

  • GEQ vs PEQ

    • simonstpauli
    • 27. Mai 2016 um 20:10

    Noch mal kurz: Wir reden vom System-EQ.

    Daß der FOHler und der Monitorer einen GEQ für schnelle Korrekturen haben, ist ja völlig cool.

    Nur beim System hat man doch in der Regel etwas mehr Zeit und evtl. auch einen DualFFT, da ist doch die Anforderung eine etwas andere, finde ich.

    Wie wäre es eigentlich mal mit einem Paragraphic EQ, wo wie der Q10 von Waves? Nur als 31-Bänder. Schnell Frequenz ziehen, dann Frequenz und Q anpassen.

  • GEQ vs PEQ

    • simonstpauli
    • 26. Mai 2016 um 19:22

    Jetzt mal Butter bei die Fische.

    Warum sehe ich immer noch so viele GEQ(Emulationen) im Einsatz? Die Vorteile des Hardware-Grafik-Equalizers war ja 1. das visuelle Feedback und 2. die schnelle Erreichbarkeit. Beides ist auf Digitalpulten etwas in den Hintergrund getreten. Dafür kommen die Nachteile zur Geltung: 1. Festlegung auf ISO-Frequenzen und 2. Q-Faktor (entweder zu eng oder zu breit). Die Transferfunktion eines GEQ entspricht eben nicht dem visuellen Feedback.

    Parametrische EQs hingegen sind das Skalpell der EQs, man kann die Probleme an der genauen Frequenz mit der notwendigen Güte angehen.

    Ich rede hier explizit nicht vom Geschmacks-EQ, sondern von tonalen Korrekturen an PA und Monitoren.

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • simonstpauli
    • 23. Mai 2016 um 13:41

    Mal zurück zur Arbeitsweise, es hängt vieles von der schnellen Belegbarkeit der User Layer ab.

    Ein Beispiel:

    Die Soundcraft Vi finde ich da nicht sehr schnell. Trotzdem habe ich bei Festival-Patch lieber User Layer für die Mischkollegen bereitgestellt, als den Input Patch angepasst. Das war der schnellen Fehlersuche geschuldet, die Vi hat ja ein komplettes Metering, so daß man sehr schnell sehen kann, auf welchen Kanälen Signal anliegt.
    Bei Mischern mit Files dagegen wurde der Input-Patch angepasst. Hier ist die Vi ordentlich ausgerüstet, man kann Shows ohne ISO laden und somit Output-Patch und Zuspieler- und Moderations-Kanäle behalten. Es sei denn, auf den entsprechenden Kanälen und Bussen ist in dem File etwas anderes. Dann muß man kreativ werden, wenn man kein Extra-Pult für Zuspieler und Moderation hat. Was ich übrigens dringend empfehle. Und natürlich die genaue Kenntnis des Arbeitsgerätes in Bezug auf schnellen, sinnvollen Workflow in der speziellen Situation. Der kann situationsbedingt nämlich teilweise drastisch abweichen.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 23. Mai 2016 um 10:25
    Zitat von "Karel Noon"

    ...

    Don't dream it, be it!

    ...


    Na toll!

    IDN: Ohrwurm

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