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Beiträge von simonstpauli

  • CSA Bässe

    • simonstpauli
    • 21. April 2016 um 19:41
    Zitat von "audiobo"

    Die Frequenz, bei welcher die Bautiefe s, respektive der Weg von Front LS zu back LS einem Viertel der Wellenlänge entspricht, erfährt maximale Unterstützung des Wiedergabe Pegels in Hauptabstrahlrichtung.


    Danke, Du hast es in einem kurzen, prägnanten Satz erklärt. Wobei maximal halt ca. 1dB bedeutet.

    Nehmen wir mal ein Beispiel: Der Sub ist 700mm tief. Das ist mal ein gängiger 2x18". Die Wellenlänge der maximal verstärkten Frequenz ist also 2,8m -> 122,5 Hz. In den meisten Fällen nicht sehr hilfreich, würde ich sagen.

    Ich sage es auch in einem einfachen Satz:

    Das CSA zielt auf die Auslöschung hinter dem Array, vorne ist egal. (Warum, wird weiter oben erklärt, Pegelverhältnisse, Subs sind nicht wirklich Omni)

  • CSA Bässe

    • simonstpauli
    • 21. April 2016 um 18:19
    Zitat von "guma"

    Das hört sich jetzt für Laien wie ein schlechtes Geschäft an, ist es aber nicht.
    Zum einen wird es durch die Richtwirkung tatsächlich nach vorne ein bisschen lauter, zum anderen werden meist nur Bassanteile ausgelöscht, die indoor ohne CSA eher Stör- als Nutzwert hätten, also in der gewünschten Beschallungsrichtung durch Reflektion ein Bassignal mit Laufzeitfehler schicken würden. ( Ausnahme: Die Musiker auf der Bühne beschweren sich über den Wegfall des Bassanteils auf der Bühne. ) :wink:


    Richtig. Bei der heutigen Materialschwemme schon gar nicht. Da kann man wirklich mal 150% Subs planen und hat dafür auf der Bühne weniger Probleme (es sei denn, der Künstler wünscht es, dann kann man die Sub-Stacks ja auch umdrehen)

    Zitat von "HenrySalayne"

    Aber warum wird bei dem verlinkten Bild die Schalllaufzeit um das Gehäuse (Delta S) und noch Lambda/4 hinzuaddiert? Das macht doch irgendwie keinen Sinn. Die Schallgeschwindigkeit ist ja unabhängig von der Frequenz, daher kommen alle vom Subwoofer abgestrahlten Frequenzen zum gleichen Zeitpunkt hinten an.

    Desweiteren gibt es im Schnitt keine Addition an der Front, da die Effekte durch Interferenz sich gegenseitig aufheben (man hat genauso viel Addition wie Auslöschung). Einzig unter Betrachtung der Bandbegrenzung kann es sein, dass mehr Maxima als Minima im Frequenzbereich liegen, der vom Subwoofer übernommen wird.


    In der Summe wollen wir vorne genau auf Lambda/2 kommen, um ein bißchen zu addieren. Und zwar Schalllaufzeit um das Gehäuse plus elektrisches Delay. Lambda/4 kann nur für eine bestimmte Gehäusetiefe in Relation zu einer bestimmten Centerfrequenz gelten. Ich denke, so ist es auch gemeint, es ist der Fall für die Frequenz, die vorne am meisten addiert wird.

    Jedenfalls ist es so, daß hinten kontrolliert alle Frequenzen gleich ausgelöscht werden (umgedrehter Sub in Polarität gedreht wird um die Schalllaufzeit der vorderen Subs verzögert. Somit kommt es genau zur Auslöschung.) Vorne herrscht Chaos. Abgesehen davon, daß wir dort nie eine Addition bei Phase 0° haben, sondern erst frühestens eine Wellenlänge später bei 360°, ist die Phasenlage vorne frequenzabhängig. Dort wird also nur eine Frequenz ideal verstärkt, manche nur wenig, manche nicht, manche abgeschwächt. Das ist aber nicht so schlimm, weil vorne die Pegelverhältnisse so günstig sind, daß die Verstärkung / Abschwächung in eng begrenzten Bereichen gehalten wird (im Normalfall +1 / -2 dB), also zu vernachlässigen ist.

  • CSA Bässe

    • simonstpauli
    • 21. April 2016 um 13:21
    Zitat von "gezz-abba"

    Hallo,
    ich habe das CSA auch mal testweise im garten aufgestellt. Das ganze hat wunderbar funktioniert. Das Delay habe ich nach Gehör eingestellt und kam dann zunächst ohne Berechnung auf einen Wert im Bereich Lamda/4 der Tuningfrequenz meiner Subs.
    Nun ein paar Fragen zum Delay das invertierten Subs: Ich müsste doch theoretisch den Abstand der Membran des umgedrehten Lautprechers zu den anderen beiden Membranen zu Lambda/4 hinzurechnen, in meinem fall also etwa 50cm. Zudem gilt das Delay nur für eine Frequenz und deren vielfachen, bei 50Hz also auch für 100Hz und 150. Die Ampituden der benachbarten Frequenzen werden dann nur teilweise ausgelöscht, oder habe ich das falsch verstanden?
    Wieviel Schallenergie wird durch den invertierten Bass im Idealfall trotzdem nach vorne abgestrahlt und zum Gesamtpegel addiert ? Ich hatte schon den Eindruck, dass durch Zuschaltung des Invertierten subs eine leichte Pegelerhöhung nach vorne festzustellen war. Jobsti schreibt in seinem pdf zu den Arrays was von immerhin 1,5dB. Ist das richtig?

    gruss,
    arnt


    Nach hinten wollen wir auslöschen, d.H. wir benötigen insgesamt eine Verzögerung um Lambda/2 der gewünschten Frequenz. Also beispielsweise die Centerfrequenz des Subs.
    Das Vorgehen ist bei Messung ganz einfach. Mikro dahinter, Vorwärts-Subs an, Kurve speichern.
    Rückwärts-Sub an. Pauschal schon mal Polarität drehen. Dazu so viel Delay, bis am Mikro das Signal mit genau 180° Phasenverschiebung ankommt.
    Fertig. Das Delay ist dabei aber abhängig von der Laufzeit der vorwärtsgerichteten Subs um das Gehäuse herum. Also nicht immer Lambda/4
    Die Meisten Hersteller haben das für ihre Subs schon in den Controller-Settings fertig gebaut, damit wir nicht ständig bei einer Standard-Aufstellung messen müssen.

    Wie viel nach vorne addiert wird, hängt von der Bauart und der Richtwirkung der Subs ab. Bei -6dB nach hinten kommt vom dritten Sub nicht mehr viel (unter 1dB) dazu. Bei weniger als -6dB ist es mehr, dann kommt es auf die Phase an, ob und wie viel addiert wird. Als Faustformel habe ich bei einem 3-er CSA-Stack: Sonderangebot! 2 Subs zum Preis von 3!

  • Mikrofon Halterung an Hihat Stativ - ratsam?

    • simonstpauli
    • 19. April 2016 um 16:26
    Zitat von "guma"

    Äh Männers, hier ging's um das direkte Anbringen an der Charleston Maschine, da hilft dann auch ein prima locut nix. :wink: Sonst hab ich überhaupt nichts gegen Montagen an Trommelstativen, wenn's klever gemacht ist, unten kein Pedal dran ist und das Mikro selbst oder die Halterung noch ein wenig Entkopplung macht. Dieser K&M Bügel, der hier empfohlen wurde, ist allerdings überhaupt nicht mein Freund. Immer wenn ich den probiere, zeigt er mit seinem dämlichen Sechskant irgendwo anders hin als ich möchte. :roll: :lol:


    Das war mir in der Tat entgangen. Mit dem Pedal könnte das tatsächlich eklig werden.

  • Mikrofon Halterung an Hihat Stativ - ratsam?

    • simonstpauli
    • 19. April 2016 um 12:26

    Also ich kann mir nicht vorstellen, daß bei einer HiHat Körperschall ein riesiges Problem ist, so hoch wie meine LowCut da immer ist. Das Selbe gilt für Snare Bottom und Ride.

    Bei der Snare Top und Floor Toms bin ich schon gerne bei Mikrofonstativen.

  • CSA Bässe

    • simonstpauli
    • 19. April 2016 um 10:09

    Kleiner Denkanstoß zur Abstrahlung:

    Die Grenzen der Abstrahlung werden durch den -6dB-Punkt definiert.
    Somit kann ein 360°-Sub nach hinten durchaus bis zu 6 dB verlieren. Und das ist beim CSA auch erwünscht.
    Man kann übrigens auch vorwärts, rückwärts, vorwärts stellen, das funktioniert auch. Mit ein bißchen Theorie ergibt sich das.

    EDIT:

    hinten: -6dB + -6dB = 0 dB, wird durch 0 dB rückwärtigen Sub möglichst komplett ausgelöscht

    vorne: 0 dB + 0 dB = 6 dB, die -6 dB vom rückwärtigen System können nicht so viel anrichten

    Man bekommt also 2 Subs zum Preis von 3 in Nutzrichtung und dafür eine recht kontrollierte Auslöschung nach hinten.

    Das Ganze gilt natürlich nur innerhalb eines eng begrenzten Frequenzbereiches.

    Den unteren Sub kann man übrigens nur sinnvoll drehen, wenn die Fläche, auf der der Stack steht, schallhart ist.

  • Endlich ist es da: das EIN-FADER Mischpult !

    • simonstpauli
    • 17. April 2016 um 00:09
    Zitat von "ERICH"

    Meistens sicher nicht, aber wirklich zeitgemäß ist es nicht.
    Es funktioniert nur bei einer Besetzung. Hat man mal
    einen anderen Aufbau, dann sind die Gains nicht gespeichert.
    Oder es kommen mal noch ein zwei Quellen dazu - schon
    darf man zum Pegeln auf die Bühne.

    Das ist einfach nicht Stand der Technik.
    Wenn schon so eine Minimischkiste auf der Bühne,
    dann aber mit vollzugriff.

    Alles anzeigen


    Je nach Zielgruppe kann das aber ganz gut sein, daß die Gains _nicht_ gespeichert werden. Ich denke, die Entwickler haben sich da schon was dabei gedacht.

  • Und noch ein praktisches Digitalpultetourallerlei

    • simonstpauli
    • 15. April 2016 um 18:21
    Zitat von "ERICH"

    Meines Erachtens sind das alles Argumente für ein eigenes Pult.
    Ja, das kann auch wegsterben.
    Aber: wenn das passiert ist immer noch das lokale Pult da
    und warscheinlich auch jemand, der es für einen einrichten kann,
    wenn man nicht so fit darauf ist.

    Sozusagen die gewohnte Umgebung und die Redundanz in einem.
    Bleibt der finanzielle Teil, der imho als einziger dagegen spricht.


    Der finanzielle Teil ist aber schon ein Teil mit hohem Gewicht, wie ich finde. Irgendwer muß das Pult bezahlen, finde ich.

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • simonstpauli
    • 10. April 2016 um 23:32
    Zitat von "hermste"

    Wird hier wirklich über Sequenza 8 gesprochen oder ist die Sequenza 10 gemeint?


    Das 5er ist gemeint.

  • Kling & Freitag Sequenza 8

    • simonstpauli
    • 10. April 2016 um 22:01
    Zitat von "masterprof"

    Mal das Thema aus der Versenkung holen. Wir hat den erfahren mit dem System gesammelt? Was gefällt und was nicht so.


    In der Größenordnung und Leistungsklasse ist das eins meiner Lieblingssysteme. Rigging, Prediction und Controlling sind durchdacht, akustisch spielt es gut, SPL-Reserven sind gut. Einzig Extem-Splays sind bei wenig Trim-Höhe aufgrund der Höhe der Tops nicht möglich.

  • Lärmpegelauflagen für kleines Stadtfest - was ist üblich?

    • simonstpauli
    • 10. April 2016 um 21:15
    Zitat von "soundworx"

    Laut ist einfach aber moderate Lautstärke und gut ist schwieriger, verlangt echte Kompetenz und kostet damit oft auch mehr Geld... = Problem!


    Ein Problem würde ich das nicht direkt nennen.
    Hier trennt sich die Spreu vom Weizen und einige Veranstalter sind bereit, für diese Leistung zu bezahlen.

    Wie gestern z.B. Ich mischte Monitor in einem sehr ehrwürdigen, sehr lebendigem Raum. Um dem FOH-Kollegen überhaupt eine Chance zu geben, musste ich mich natürlich zurückhalten. Und die technische Ausstattung wies einen gewissen Standard auf. Das Endergebnis war sowohl auf der Bühne als auch im Publikum durchaus gut.

  • PLS 2016 - der alternative Thread

    • simonstpauli
    • 10. April 2016 um 16:38
    Zitat von "wora"

    gute idee, das würde mich ehrlich gesagt auch interessieren.


    Ich denke, in Halle 3.0 und 3.1 hat das ganz gut funktioniert. Man konnte als Besucher mal an die Stände gehen und sich Produkte anschauen und mit Menschen reden. Das war nicht immer so im ProAudio-Bereich.

    Halle 4 war tot. Ich war nur in 4.1 und die Zusammensetzung der Stände war schon skurril. China neben Neumann und MG, dazwischen die In-Ear-Hersteller, die ich bedauert habe. Denen fehlten die Musiker definitiv.

    Zum Thema Hörtest auf dem Außengelände: Ich bin froh, daß ich mich für Ignoranz entschieden habe.

  • PLS 2016 - der alternative Thread

    • simonstpauli
    • 7. April 2016 um 20:03

    Für mich war Folgendes spannend:

    Noiz Calc von d&b. Völlig logische Weiterführung des Systemgedankens. Überhaupt ist das Wort System für mich ein Schlüsselwort für Lautsprecherhersteller. Wer es schafft, ein schlüssiges und gut zu bedienendes System aufzubauen, der kann in der oberen Liga mitspielen. Wer das nicht schafft, kann auch Geld verdienen, aber eben woanders. Oft findet man diese Hersteller dann auf dem Freigelände. Welches ich wie die Pest gemieden habe. Weil es ja sowieso nichts bringt, einen Systemer zu hören. Über das System kann ich so nicht sehr viel erfahren, in Ansätzen Coverage, Frequenzgang nur, wenn etwas wirklich fehlt (ansonsten höre ich den Frequenzgang des Systemers), ich weiß (hoffentlich) nicht, wie das System sich im Leistungsgrenzfall verhält etc. pp. Also keine Eindrücke vom Außengelände, außer dem regelmäßigen Fluchtreflex.

    Noch einmal zum System. Dazu zähle ich:

    1. ein sinnvoll aufeinander abgestimmtes Sortiment an Lautsprechern.
    2. ein Verkabelungskonzept, sinnvolle Rigging-Hardware, Transport-Konzepte.
    3. ein zentral zu verwaltendes Predicting und Controlling
    4. Schulungen
    5. Support im Havariefall

    Zu 2. hat Meyer Sound eine sehr gut aussehende Strom- und Signalverteilung gebaut.

    Zu 1. Kling&Freitag Vida, sehr gute Rückwärtsdämpfung, gutes Steering.

    L'Acoustics: Wieder Produktpflege, 2 neue Produkte sind natürlich überschaubar, aber es ergeben beide zusammen Sinn für die Veranstaltungen mit erhöhtem Sub-Bedarf.

    Zu Pulten, ich hab nur sehr kurz geschaut, spannend finde ich in der Tat:

    DiGiCo S21. Und das, wo ich sonst mit der Philosophie von DiGiCo so recht wenig anfangen konnte. Die kleine Kiste ist für ihr Preissegment ziemlich gut, finde ich. Wahrscheinlich muß man sich ein wenig an die etwas lahme Geschwindigkeit des GUI anpassen, damit man keinen Quatsch fabriziert, aber ansonsten, gut gemacht.

    dLive. Endlich konnte ich die Kiste mal sehen und kurz befummeln. Ist gut geworden, finde ich.

    Bei Yamaha fand ich das Software-Upgrade bei QL und CL spannender als die PM10, da ich an ersteren wohl eher arbeiten werde als am Dickschiff.

  • Forenstammtisch auf der PLS 2016

    • simonstpauli
    • 2. April 2016 um 19:55
    Zitat von "mringhoff"


    dann sehen wir uns halt am Mittwoch ;)


    Gebongt!

  • PLS 2016 - der alternative Thread

    • simonstpauli
    • 2. April 2016 um 13:55
    Zitat von "Pfälzer"

    Also mich interessiert so ein M-Force Bass ja auch.
    ABER: Der gesunde Menschenverstand sagt mir als Pfälzer=> Ufbasse! Do schdimmd was net!
    Mal ehrlich, 25 kW ist ja ganz klar die nächste durchbrochene Leistungswahnisnnsschwelle.
    Wenn man die Leistung wirklich auf ein Pappmembran loslässt, könnte man auch mit ner Schrotflinte draufschießen. Käme wohl auf das gleiche raus.

    Früher als noch alles in ordnung war, musste man immer beim Licht mit dem Strom haushalten. Jetzt hat man LEDs.
    Dafür gehen bei die PA die Leistungen exponentiell nach oben. Bin schon auf den ersten 100 kW Amp mit Schukostecker gespannt. :roll:

    Gruß Wolf


    Hab neulich mal in der d&b-Software nachgeschaut, an dem Abend haben wir auf 8 Scheiben T pro Seite und 4 V-Subs so bummelig 30 Watt gegeben. War jetzt nicht so mega-laut, aber angenehme Tanz-Lautstärke...

  • Forenstammtisch auf der PLS 2016

    • simonstpauli
    • 2. April 2016 um 13:07

    Cool, das Mittagessen für Mittwoch ist geritzt!

    Am Dienstag komme ich erst an, weiß nicht, ob das zeitlich passt.

  • Sennheiser Pilotmodus

    • simonstpauli
    • 28. März 2016 um 19:18

    Der Pilotton ist ein Ton, der zusätzlich zum zu übertragenden Signal übertragen wird und im Empfänger ausgewertet wird. Ohne erkannten Pilotton wird am Empfänger kein Audio ausgegeben. Dadurch können Störungen effektiver ausgeblendet werden. Bei G1-Mischbetrieb (G1 Sender mit G2-Empfänger z.B.) muß am Empfänger die Pilottonauswertung ausgeschaltet werden (und für den reinen Pilot-Betrieb wieder angeschaltet).

  • innovatives Wurfmikrofon!

    • simonstpauli
    • 26. März 2016 um 18:25
    Zitat von "mringhoff"

    Gibt es denn niemanden, der das Mikro schon mal im Einsatz gehabt hat?
    Wir haben grade eine Kundenanfrage vorliegen, die genau das Ding wünschen. Nun interessiert mich natürlich etwas Praxiserfahrung...
    Welcher Kollege hat so etwas in Gebrauch?

    Ist das mehr ein Gag, bei den eine Agentur beim Kunden wieder punkten will oder ist das auch technisch interessant?
    Jetzt ist dieses Styropor-Stoff-Böxlein mit einem halben Tausender nicht gerade das, was man mal so eben schnell kauft wie andere Gag-Spielzeuge aber vielleicht dennoch so kurzlebig sind wie ebendiese, weil der Spaß daran schnell wieder verfliegt...


    Ich hatte neulich 2 davon im Einsatz. Die Pro-Version mit 2000er Taschensender versehen.

    Klanglich, na ja, Sprachverständlichkeit war gegeben, mehr aber auch nicht.

    Da die Konferenz mit Getränken auf den Tischen bestückt war, ging auch das Spiel-Element irgendwie verloren.

    Ich bin noch unentschlossen, ob ich die Dinger cool finden soll oder nicht.

  • Eierlegende Wollmilchsau Lautsprecher Management/Controller

    • simonstpauli
    • 24. März 2016 um 13:09
    Zitat von "audiobo"

    Leider nicht genau, ich kann dir nur sagen dass da ein Gleitsinus verwendet wird.

    Was die Sache mit den 1HE angeht - einen Router und ein ipad (mini) bekommt man überall noch untergebracht (letzteres haben die meisten ja heutzutage sowieso immer dabei).

    Ein zusätzlicher PC/Laptop plus Soundkarte sowie der zusätzliche Verkabelungsaufwand kostet mehr Platz und Zeit, ausserdem müssen die Daten idR noch händisch in den zur Entzerrung vorgesehenen Prozessor übertragen werden.


    Ich finde es ganz gut, daß Daten händisch in einen Controller übertragen werden müssen, das sorgt für den nötigen Reality Check. Einen Laptop habe ich sowieso dabei, die Soundkarte ist jetzt nicht so der mega-Zusatzaufwand, finde ich.

  • Neutrik xirium Erfahrungen?

    • simonstpauli
    • 18. März 2016 um 11:39
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Wir haben "gerne" mal Ideen einiger Regisseure und/oder Dirigenten, die ob erwähnter "kraftvoll, aber entfernt" Vorstellung Sänger, Orgelspieler, was auch immer tuten kann, auf Hinterbühnen (vollgestopft mit Kulissen mangels Lagermöglichkeiten), auf dem Dachboden (kraftvoll entfernt und von oben), im Magazin (nur entfernt) auftreten lassen.

    Nebst Unterbühne und anderen ööhh ungewöhnlichen Orten und da ist ein Kabel meist kontraproduktiv.

    Liegt im Weg, die Feuerwehr mault wegen Brandabschnitt und die Tür muss GÄNZLICH (nein kein Spalt) geschlossen sein, normgerechte Kabeldurchführungen durch Wände gibt es nicht (zu teuer) usw.

    Aber wenn das auch nur auf Consumer WLAN aufsetzt, scheint das nicht so hilfreich zu sein, schade.

    3ms und "plug&play" klang schon verführerisch. :wink:


    Jain. Rein technisch ist das mit dem Xirium Pro evtl. möglich, je nach Antenne können die mit 2 W senden. Da ginge schon was. Ich habe nur keine Ahnung, ob das genehmigungsfähig ist.

    Auf der anderen Seite: was spricht gegen analog UHF? Oder vielleicht Hybrid (Lectrosonics)?

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