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Beiträge von simonstpauli

  • Visi

    • simonstpauli
    • 5. März 2016 um 01:53
    Zitat von "e-on"

    Visi 3.1.12 ist draußen

    Oton schrieb: voraussichtlich März 2016 für die "alten" VI1/4/6 .. und Herr Tepfer, sie sprachen auch von "Setup Buttons" ... :lol: :lol: :lol:

    Wora schrieb: Soundcraft hat angekündigt, noch in diesem frühjahr eine überarbeitete app zu präsentieren, mit steuermöglichkeiten der kompletten kanäle. und zwar tatsächlich auch für die Vi1 !

    Leider, leider, ist für die VI 1 - 6 nix mit dabei. Nur für die tausender Serie und das sieht ganz gut aus. Naja, mit ganz gut meine ich: besser als garnix :D


    Ich weiß nicht so recht, wie ich das bewerten soll. Am Ende kann man sicherlich die Hardware recyclen, die besagten Setup-Knöpfe sind ja bei allen einstelligen VIs quasi unbenutzt.

    Ich verlege mich auf realistischere Wünsche: Gibt es vielleicht das schicke 3D-UI am Ende auch für die einstelligen VIs? ;)

  • Waves Sub Align ?

    • simonstpauli
    • 1. März 2016 um 19:11

    Es geht nicht nur mit L/R.

    Schönes Spielzeug, am akustischen Crossover-Punkt bringt es genau nichts.

  • Als Gasttechniker im Club

    • simonstpauli
    • 29. Februar 2016 um 15:18

    Ich kenne beide Perspektiven.

    Grundsätzlich würde ich Mikrofone mitnehmen, je nach Budget und Komplexität auch ein Pult.

    Als Local freue ich mir immer wieder über focussierte Kollegen, die wissen was sie wollen und dafür auch das passende Werkzeug dabei haben. Und Konsistenz erreicht man eben genau mit den Komponenten, die sinnvoll mitzunehmen sind. Eine PA hängt man halt nicht mal eben in jeden Club auf der Tour.

    Wie sieht denn das Monitoring aus? Falls da In Ear am Start ist, ist ein eigenes Pult und ein kompletter Mikrofon / DI-Satz sowieso Pflicht.

    Bei konventionellem Monitoring und geringer Komplexität kann man auch gerne nur ein paar Schlüsselkanäle mit eigenen Mikrofonen und DIs bestücken und die lokalen Pulte nehmen.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 29. Februar 2016 um 10:23
    Zitat von "wora"

    bei NDB ist ein kopfhörermix aber auch nicht unbedingt das schlechteste, was man machen kann. dann stört das quietschen nicht mehr so sehr :D


    Das stimmt und ich habe es auch so gemacht. Aber 8 Stunden einen Kopfhörer auf der Murmel haben macht diese auch ein bißchen weich.

    Zitat von "madmax"

    In ähnlichen Fällen bin ich auch schonmal mit der Dose WD40 los...


    Das hatte ich leider nicht dabei. Auch sonst hat keiner bei diesem Gig an WD40 gedacht. Sowas ahnt man doch nicht bei einer hochpreisigen Online-Marketing-Messe...

  • VHF is back?

    • simonstpauli
    • 27. Februar 2016 um 22:46
    Zitat von "djvomght"

    Da vernünftige VHF- Geräte mit dem selben Frequenzhub arbeiten wie im UHF- Bereich, trifft das nicht zu. Der Frequenzgang des von dir erwähnten Dings dürfte wohl der der Mikrofonkapsel sein.

    Gruß Jörg


    Ist das so? Du hast Recht, das ist so, der Hub ist gleich.

    Ich meine mich aber zu erinnern, daß das Hintergrundrauschen im VHF-Bereich etwas höher ist.
    Diese Studie lässt auch darauf schließen (Link, pdf)
    http://www.its.bldrdoc.gov/publications/d…d/TR-02-390.pdf
    Wobei sich die "Verschmutzer" natürlich auch über die Dekaden ändern, aber ich denke, die grobe Tendenz wird sich seit 2001 nicht extrem verändert haben.
    Das sollte allerdings jetzt nichts am Inhalt ändern, eher an der Übertragungsreichweite. Und mit der hatten wir bei VHF ja eher weniger Probleme.

    Und ich erinnere mich daran, daß ich die UHF-Geräte mehr "hifi" fand. Daher meine im Rückblick eher gewagte Aussage. Vielleicht hatte sich die Sendetechnik allgemein verbessert und ich habe das Attribut dem UHF-Band zugeschrieben.

    Was den Frequenzgang des Dingens betrifft, keine Ahnung, beim Taschensender ist der auch so angegeben.

  • VHF is back?

    • simonstpauli
    • 27. Februar 2016 um 21:05
    Zitat von "madmax"

    Tja die niedrigen Frequenzen haben auch ihre Vorteile.
    Eigentlich viel mehr als Nachteile.
    Reichweiten über den ganzen Fußballplatz oder durch Wände.
    Kaum Sorgen mit viel "Fleisch" zwischen Sender & Empfänger. :wink:

    Professionelle alte Anlagen sollten keine Probleme mit Schaltnetzteilen haben.


    ...und man kann die ollen RG58-Kabel wieder benutzen...

    Allerdings kriegt man pro Kanal weniger Information übertragen, ich kann mir aber vorstellen, daß da mittelfristig interessante Produkte auf den Markt kommen werden. Beyerdynamic hat ja schon die TG100 im Programm. VHF - Einsteigerstrecke, mit 100 Hz - 16 kHz Übertragungsbereich angegeben.

  • CDJ 2000, was gibts zu beachten?

    • simonstpauli
    • 27. Februar 2016 um 20:50

    Ich hätte noch was beizutragen.

    Bei gebrauchten 2000ern (geht es wirklich um die erste Generation?) unbedingt auf den Teller achten. Teilweise werden die schwergängig und das ist mechanisch schon recht filigran und nicht ganz so einfach zu beheben.

    Nebengedanke:

    Wäre ich ein gut gebuchter, angesagter DJ, würde ich nur aktuelles Material in meinen Rider schreiben, um genau solche Probleme allein durch das Alter der gestellten Geräte zu minimieren. Oder gleich meine Arbeitsoberfläche selbst mitbringen. Wobei das sehr wahrscheinlich nicht 2 CD-Player und ein Pult wären.

    Das nur so am Rande.

    Durch diesen Fakt sind ja auch die Vermietpreise für aktuelle DJ-Geräte ziemlich hoch, die älteren Geräte werden dann entweder verkauft oder wandern auf die B- und C-Plätze, die dadurch ein Feature-Upgrade erhalten.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 27. Februar 2016 um 20:38

    idn:

    Mini-Riesenrad (oder heißt das dann Minirad?) in der Nähe der Bühne auf einer Messe. Mischen vom NDB-Platz. Das Riesenrad quietschte regelmäßig. Es ist extrem schwer, sie daran zu gewöhnen...

  • Welches Funkmikrofon würdet ihr empfehlen???

    • simonstpauli
    • 26. Februar 2016 um 21:46
    Zitat von "wora"

    mir egal, ob du das doof findest ;)

    Meine Doofheit fand ich doof. Nicht mehr und nicht weniger...

    Zitat

    vielen dank für die erklärung, was ein "Gleichwellennetz" sein soll.
    nu weiss ich auch beschaaid, was damit gemeint ist.

    den begriff "Gleichwellennetz" hatte ich aber in der tat noch nie gehört,. es handelt sich dabei meiner meinung nach erstmal um eine etwas verwirrende beschreibung - also zumindest für einen funktechniker ;)


    Ist das jetzt empfangstechnisch was ganz Tolles oder ist es einfach nur möglich und tut nicht so weh wie bei analoger Übertragung? Ich rätsele noch.

    Zitat


    e-on
    wie ging der spruch nochmal?
    "wenn man keine ahnung hat, sollte man ruhig mal..." ??
    ausserdem bin ich seit dieser woche auch "Soundcraft Vi Operator Advanced" :D:D


    Hast Du die Sidechain gefunden? ;)

  • Welches Funkmikrofon würdet ihr empfehlen???

    • simonstpauli
    • 26. Februar 2016 um 09:07
    Zitat von "e-on"

    Woooora, es gibt auch noch anderes außer dLive. Und das ist schon alt. Wenn du in deinem TV auf Einstellungen, Digital, Senderinfo gehst, siehst du das einige Sender immer auf der gleichen Frequenz sind. Wenn zum Beispiel ARD ausfällt, dann ist auch gleich Arte und Phönix mit weg und ich bin kein Funker. :D


    Das ist dann aber ein völlig anderes Thema, nämlich der Multiplex. Man kann mehrere SD-Kanäle (Inhalte) digital auf einem TV-Kanal (Frequenzkanal) unterbringen.

    Ich habe sowieso im falschen Thread gepostet, das sollte eigentlich in den allgemeinen Funkthread. Doof.

  • Welches Funkmikrofon würdet ihr empfehlen???

    • simonstpauli
    • 25. Februar 2016 um 23:43
    Zitat von "wora"


    magst du das mal näher erläutern? ich verstehe da nämlich gerade nur "bahnhof", und das als ehemaliger funkelektroniker :shock:


    Warum und wie genau das funktioniert, weiß ich nicht. Aber es ist so:

    Analoge Aussendungen konnten nicht von benachbarten Sendern auf der selben Frequenz abgestrahlt werden, deshalb ließ man den entsprechenden Kanal beim benachbarten Sender frei und umgekehrt.

    DVB-T kann von mehreren benachbarten Sendern auf der gleichen Frequenz bzw. auf dem gleichen Kanal abgestrahlt werden. Dadurch sinkt der Spektrumsbedarf um Einiges. Was uns wieder zu Gute kommt.

    Ein Link dazu:
    http://www.itwissen.info/definition/lex…cy-network.html

    Und zum Einspareffekt:
    http://www.mabb.de/presse/pressem…eutschland.html

  • Welches Funkmikrofon würdet ihr empfehlen???

    • simonstpauli
    • 25. Februar 2016 um 12:54

    Total praktisch ist übrigens in diesem Zusammenhang, daß DVB-T als Gleichwellennetz aufgebaut ist. Das spart Einiges an Spektrum.

  • Funkstrecken Frequenzen, alles was man Wissen muss u. sollte

    • simonstpauli
    • 25. Februar 2016 um 11:42
    Zitat von "e-on"

    Warum wird dann genau dieser Bereich z. B. von Shure so gepuscht, man soll da kaufen obwohl der total unsicher ist Herr Ingenieur ???

    Was soll ich denn in einer Sportstätte installieren, H8E, K3E, oder was ? Soll ich mich von denen in einem halben Jahr totschlagen lassen, weil der zweite Satz Sendestrecken schon wieder nicht funktionieren, da sich laut Murphy genau dort DVB T2 niederlässt.


    1.
    Es ist ganz einfach, Fernsehsender wurden schon immer in den UHF-Bereichen betrieben, die wir nutzen. Wir sind Sekundärnutzer und dürfen dort funken, wo kein Primärnutzer gestört wird. Also ein TV-Konsument muß weiter Fernsehen empfangen können, wenn wir Funkstrecken betreiben.

    Am Anfang wurde Fernsehen analog übertragen, da konnte man sogar noch zwischen Bild- und Tonträger was unterbringen.
    DVB-T und DVB-T2 sind digitale Aussendungen, die in dem Block, der belegt ist, nichts mehr zulassen, wenn man zu nah am Sender ist. Über den Daumen stören wir also niemanden, wenn wir von den belegten Blöcken (TV-Kanälen) weg bleiben.

    Deshalb beachten wir beim UHF-Frequenzmanagement immer auch die lokalen Fernsehkanäle. Es bleibt ja Spektrum übrig.

    2.
    Natürlich wird es im Spektrum enger werden, wenn die DD2 kommt. Dadurch fällt ja auch Spektrum für das Fernsehen im 700MHz-Band weg. Diese TV-Kanäle müssen ja irgendwo hin. DVB-T2 verspricht eine stärkere Komprimierung, was dazu führen kann, daß es weniger Multiplexe gibt, die dann weniger Spektrum belegen, oder die Entwicklung wird durch mehr HD-Aussendungen aufgefangen und TV belegt genau so viel oder gar mehr Spektrum. In der Relation zum übrig bleibenden Spektrum wird es mehr TV. Trotzdem, ich schreibe es noch mal, es bleiben Lücken, die wir nutzen. So ist das gedacht und so funktioniert es auch.

    3.
    Du solltest herausfinden, auf welchen (TV)Kanälen am Ort der Installation lokal DVB-T2 geplant ist. Oft bleiben Kanäle einfach gleich, es sei denn, sie liegen im 700 MHz-Band, natürlich. Am Besten wendest Du dich an die zuständige ARD-Anstalt oder and die BNetzA. Mit den Leuten kann man reden. Und aufgrund der Informationen die Frequenzbereiche planen, die am sinnvollsten sind.

  • Funkstrecken Frequenzen, alles was man Wissen muss u. sollte

    • simonstpauli
    • 24. Februar 2016 um 12:10
    Zitat von "e-on"

    Was ist denn jetzt mit DVB T2, gibt's da schon was, weis jemand auf welche Frequenzen das genau hinkommt ? Bei der BNetzA hab ich nix gefunden. 470 bis 690 MHz.... Und wo genau ?
    das ist doch genau der Bereich der gerade propagiert wird und in dem sich fast alle eingedeckt haben.


    Die Antwort steckt in der Frage. Der Frequenzbereich stimmt. Exklusiv dem Radioastronomie-Band.

    Die Kanalbelegung ist lokal unterschiedlich, es bleiben Lücken die uns.

    Wir sind dort nur Sekundärnutzer, wie immer.

  • 8 Sennheiser Funken umrüsten

    • simonstpauli
    • 21. Februar 2016 um 20:16
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Nein so meinte ich das nicht.
    Es ist ja kein Hexenwerk eine gesteckte Platine auszutauschen. Aber man bekommt die ja gar nicht, ohne die "Dienstleistung" von Sennheiser.

    "Abgleich der technischen Parameter gemäß Herstellerspezifikationen" aber was sich dahinter verbirgt konnte mir bisher niemand schlüssig erklären. Die Platine sebst kostet mit Sicherheit ein bruchteil dessen, was da berechnet wird.


    Es gibt durchaus Möglichkeiten, komplette Platinen zu bekommen, nämlich in den entsprechenden Geräten. Dann wäre es allerdings Quatsch, diese auszubauen und in ein anderes Gerät einzubauen. Zumal dann noch die Feinabstimmung hinzukommt.

    Es ist einfach mal so, daß G2-Platinen inzwischen fast nicht mehr zu bekommen sind. Sie sind aufgebraucht und werden auch nicht mehr nachproduziert. Daher ist der Umrüstpreis völlig egal, weil es nicht mehr wirklich eine Option ist. Man bekommt eher auf dem Gebrauchtmarkt Geräte im passenden Frequenzbereich als Platinen. Und Sennheiser kann nichts herausgeben, was sie selbst nicht haben. Da wurden wirklich aus allen Ecken die G2-Platinen zusammengekratzt.

    Zitat von "madmax"

    Naja welcher Hersteller rückt schon ganze Platinen raus...
    Hat in dem Falls sicher auch mit der Garantie zu tun.

    Eventuell gibts aber einen Feinabgleich; welchen natürlich auch jeder bessere Rundfunkmechaniker machen könnte.
    Vielleicht gäbe es da aber auch irgendwelche rechtliche Probleme, wenn Ottonormaltechnikus einfachso im HF rumpfuscht.

    Und billig war Sennheiser noch nie...


    Völlig richtig, alles davon.

  • Hall auf Snare

    • simonstpauli
    • 18. Februar 2016 um 13:47
    Zitat von "Karel Noon"

    Oh ja, das ist eine Sache die ich mit dem MPX damals gelernt hab, das Predelay passend zum Songtempo, ich hatte mich erst gewundert warum man auch bei Hall Effekten den Tap Knopf aktiv gelassen hatte... Die Lexicon Jungs waren damals eben schlauer als ich mit deutlich unter 20 :lol:

    Ich glaube deswegen mochte ich das Gerät auch so, schneller Zugriff auf ausgewählte Parameter. Teilweise mit einem Dreh direkt mehrere Dinge beeinflussen. Das war schon cool.

    Auch cool ist das es sogar das manual noch online gibt, vorbildlich Harmann:
    http://rdn.harmanpro.com/product_docume…v1_original.pdf

    Seite 23 sind z.b. die Plate Effekte gelistet.


    Das fehlt mir übrigens bei vielen pultinternen Effekten: Tap für Predelay!

  • Toms EQ

    • simonstpauli
    • 17. Februar 2016 um 20:56
    Zitat von "stb"

    ...
    Grundsätzlich würde ich als Drummer auch sagen: Gute Trommeln, gute Felle, gutes Tuning UND guter Drummer - da muß man sich schon anstrengen um einen schlechten Sound zu machen. Hat man das alles nicht, muß man sich noch mehr anstrengen und kurbeln (ggf. auch selbst Hand anlegen und nachstimmen - aber auch das ist ein gesondertes Thema).

    Wie war das noch gleich: Drumsound wird überbewertet und Drumsoundchecks dienen nur dem Ego des Tonmanns...:-)

    Ich hatte in letzter Zeit mehrfach das Glück, Schlagzeuger zu betonen, die ihr Tuning wirklich im Griff hatten. Da gab es dann Lowcut zwischen 70 und 150 Hz, hier und da mal eine störende Resonanz weg, nach Geschmack "Smack" dazu oder auch nicht, fertig.
    Gates nutze ich ungern. In der Tat nutzte ich zu Analog-Zeiten gerne das Symetrix 544 im Expander-Modus. Traumhaft. Digital dann auch gerne einen Expander, der dezent nach unten wegzieht. Dann hat man bei gewollten oder ungewollten Deadnotes keine Probleme mehr. Wo wir gerade dabei sind, vor dem Einsatz von Dynamics rede ich mit dem Drummer.

    Zum Thema Drumsoundchecks: Wer 30 Minuten Kickdrum checkt, will entweder den Schlagzeuger ärgern und fußlahm machen oder hat keine Ahnung. Ich untermauere diese Aussage auch: Nur die Kick, ohne Bass-Gitarre, gibt keine Idee, wie die beiden zusammen spielen. Ich checke daher die Einzeltrommeln nicht sehr ausgiebig und mache die Feinheiten im Verbund (Drums + Bass + eventuelle andere tieffrequente Instrumente), erst dann kann ich beurteilen, wie die Kick klingen muß.

    Und wie heißt es so schön? "Nobody walks home from a concert humming the kick drum"

  • Hall auf Snare

    • simonstpauli
    • 17. Februar 2016 um 20:41

    Dann noch etwas mehr von mir:

    Es gibt bei mir 2 Arten von Snare-Hall.

    1. natürlicher Grundhall, am Besten gerade so nicht hörbar. Diesen passe ich an das Set, die Musikrichtung und die Location an. Meistens Ambience- oder Room-Programme. Mit Pre-Delay. Raumgröße an Location angepasst.

    Hier kommt es auch sehr darauf an, welches Set, welcher Raum, wie laut ist die Snare im Mix vs. Naturklang. Deshalb gebe ich keine Parameter an, schon gar nicht für das MPX500, welches ich in den 90ern zum letzten Mal in den Fingern hatte

    2. Effekt-Hall. Hier wird es potentiell wild. Plate und Arena/Hall-Programme sind hoch im Kurs. Und alles, was der Song gerade braucht. Oder der Song-Anfang.

    Beispiel: Coverband spielt von den Stones - Start Me Up. Grundhall steht. Am Anfang fahre ich eine lange Plate rein, laut, als Effekt. Sobald der Gesang einsetzt, geht der Effekt-Anteil stark zurück, bleibt aber vorhanden. Der Grundhall ist in dem Fall überflüssig und wird gemuted.
    Es geht mir hierbei darum, daß der Song, die Band erkannt werden. Daher auch der starke Effekt. Wenn der Song läuft, gibt es andere Anker, man braucht den Snare-Effekt nicht mehr (so stark) bzw. er würde stören.

    Gegenbeispiel: Jazz. Ich mache nix mit Effekten oder Dynamics.

  • Hall auf Snare

    • simonstpauli
    • 17. Februar 2016 um 15:02

    Ich halte es bezüglich der Parameter ähnlich wie wora. DEN Snare-Hall gibt es nicht. Punkt.

    Wobei ich immer seltener einen wirklich wahrnehmbaren Hall auf der Snare habe. In der Fabrik z.B. braucht man oft einfach keinen, weil das Dach völlig ausreichend ist. Bei den Toms sieht es da anders aus.

    Und stilistisch kommt es häufiger vor, daß ich trockenere und auch weniger komprimiertere Snare-Drums mischen darf. Was ich sehr cool finde, Abwechslung mag ich sehr.

    Wo ich gerade bei Kompression bin, eine stark komprimierte Snare klingt auch recht "ambient". Vielleicht einfach mal ausprobieren, je nach Stilrichtung.

  • Toms EQ

    • simonstpauli
    • 16. Februar 2016 um 13:38

    Gute Tips bis jetzt.

    Einen habe ich noch: Stimmen. Die Unterschiede im Tom-Sound sind massiv. Neulich hatte ich ein Set mit 4 Toms, von denen 2 super waren, das kleinste und das größte habe ich mit EQ nur mäßig hinbekommen. Der Schlagzeuger sagte mir später, es wäre nicht sein Set und er wäre mit den beiden Sorgenkindern auf der ganzen Tour nicht klargekommen. Er hat sie dann auch weniger oft gespielt. Dafür klang die Kick im Raum super, auch was wert.

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