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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Ausgangsleistung Funkmikrophon-Sender

    • simonstpauli
    • 15. August 2014 um 18:26

    Jetzt wo Jürgen das auch noch mal schön zusammengefasst hat (Zusammenhang Sendeleistung/Reichweite/Intermodulationen bei gleichem Funksystem und bei ansonsten gleichen Bedingungen), fällt mir noch die Batterielaufzeit ein. Die sinkt natürlich auch mit Steigerung der Sendeleistung.

    Und der logarithmische Zusammenhang zwischen Sendeleistung in Watt und Empfangsstärke in dB ist natürlich auch sehr wichtig.

    Wie auch immer, andererseits und so, ob ein QLXD-Taschensender mit Stummelantenne nun die beste Wahl für eine Langstreckenanwendung ist oder nicht, probiert es aus, ich bin gespannt. Auf der Empfängerseite geht ja noch was, antennentechnisch, LPDA, YAGI, Helical...

  • schnittsoftware

    • simonstpauli
    • 15. August 2014 um 15:13

    Ich bin inzwischen von ProTools auf Audacity auf Reaper umgestiegen.

    Bei ProTools (seit Version 4 war ich dabei) hat mich irgendwann genervt, daß ich ständig neu investieren sollte und trotzdem einige Sachen einfach nicht möglich waren (z.B Bouncing schneller als Echtzeit, na gut, es war auch eine andere Zeit, aber andere DAWs konnten das schon...), Audacity ist mit vom UI zu "spröde", Reaper bietet eine super Leistung fürs Geld finde ich. Gerade das UI ist für meine Arbeitsweise super.

  • Ausgangsleistung Funkmikrophon-Sender

    • simonstpauli
    • 15. August 2014 um 11:52
    Zitat von "4Art"

    Das erklärt mir jetzt aber alles nicht, weshalb die neuen Shurefunken umschaltbar zwischen 1mW und 10mW sind.


    EDIT: Da hat das Telefon meine Antwort verschluckt.

    Grundsätzlich kann ich nichts Ungewöhnliches in der Sendeleistung 1/10mW feststellen. Shure hat sich mit Sicherheit etwas dabei gedacht. Weniger Sendeleistung bedeutet weniger Reichweite und mehr mögliche Kanäle bei ansonsten gleichen Bedingungen, man hat also hier sicher optimiert.

  • Festival FOH Management 2014

    • simonstpauli
    • 14. August 2014 um 14:29
    Zitat von "billbo"

    Es hat auch eine ganze Weile gedauert, bis multiple Mikrofon- und Stativsätze/ Rollriser/ Substageboxensets/ 'Festivalbacklines'/ separate Backdroptruss/ usw. zum ganz normalen Standard wurden. Und 20 Podestplatten mit Beinen/ Rollensets/ Verkleidung für unterschiedliche Riserhöhen sind ein ganz anderer logistischer Aufwand als eine zusätzliche Kiste 'Bedieneinheit B'.
    Die gesamte Arbeitsphilosophie eines Schnellwechselfestivals lautet "zum Changeover ist hinter den Kulissen alles fertig und muss nur noch umpositioniert/ umgestöpselt werden". Warum sollte da ausgerechnet der Arbeitsplatz Ton (FOH und Monitor) auf Dauer der neuralgische Flaschenhals bleiben? Weil 'das' FOHpult heilig ist? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Viele Dinge sind in Bezug auf Pultplätze komisch, unter Anderem, warum die Monitor-Bedieneinheit immer noch viel zu oft weniger Fader hat als die FOH-Bedieneinheit.

    Ich kann mir schon vorstellen, daß in ein paar Jahren die Tschechen dann auch mal 2 Bedieneinheiten hinstellen werden, dann wird ja wieder nennenswert am Personal gespart und es ist wieder etwas Budget übrig.

    Ganz ehrlich, so inflationär, wie auch in Deutschland Festivals veranstaltet werden, die immer wieder die gleichen Bands Back To Back durch die Republik jagen, sehe ich eher ein Festival-Sterben in den nächsten Jahren. Die Frage nach dem Einrichtungs-Surface stellt sich bei mir nach wie vor sehr sehr spät, wenn ich an Festivals denke. Ich denke eher daran, wer denn noch auf diese ganzen Festivals gehen und tagelang im Schlamm zelten und komisches Essen konsumieren soll. Aber das nur so am Rande.

    Technisch und organisatorisch ist es natürlich vollkommen richtig und wünschenswert, 2 Surfaces plus Summierungspult zu haben. Summierungspult deshalb, um Moderation, Trailer und Notfalldurchsagen unabhängig von den Misch-Oberflächen realisieren zu können.

  • Festival FOH Management 2014

    • simonstpauli
    • 13. August 2014 um 14:42
    Zitat von "billbo"

    Es muss nicht immer so sein; meine Betrachtungen sauge ich mir nicht aus den Fingern. Veranstalter bzw. deren technisch verantwortliche Produktionsmenschen haben oft eine ganz eigene Sicht auf die Dinge.

    Konkretes Beispiel aus den letzten Wochen: Rock Fest Barcelona. Gar nicht mal sooo groß und aufwendig; so an die 10.000 Zuschauer, 2 Tage, eine große Open Air Bühne, ein erheblich kleineres Zirkuszelt mit Partybühne, fertig. Festivals dieser Kategorie waren in Spanien jahrzehntelang dafür berüchtigt, dass Zeitpläne/ Running Orders/ Umbauzeiten reine Makulatur waren – schön gedacht, miserabel gemacht; irgendein (technisches) Problem gab’s immer.
    Ausstattung Hauptbühne FOH 2x D-Show, Monitor 2x SD8, jeweils im Wechselbetrieb.
    Auf der D-Show Oberfläche hatte ich zuvor vielleicht 3 mal im Leben gearbeitet, zuletzt vor 2 oder 3 Jahren; noch dazu war ich für 'meine' Band nur die FOH - Vertretung, das macht sonst jemand anderes. Trotzdem war es völlig entspanntes Arbeiten, allein aufgrund der Tatsache, dass genügend Zeit war, sich mit der weitgehend unbekannten Arbeitsumgebung bei laufendem Festival in Ruhe vertraut zu machen.
    Nachmittags gab’s ein nettes Gespräch im Produktionscontainer mit dem Veranstalter - den kenne ich (und der macht das schon) seit vielen Jahren - bei dem auch die vergleichsweise komfortable Ausstattung angesprochen wurde. Seine sinngemäße Aussage: vor einiger Zeit wurde er mal von einem unnachgiebigen Headliner dazu quasi gezwungen. Das war das erste Mal, dass es keinen Ärger, keinen Stress, keine Backstageschreiereien, keine Zeitplanverzögerungen gab. Seither macht er das auf allen seinen Festivals so – die paar Euro, die das mehr kostet, sind nichts gegen den dadurch ersparten Stress mit Bands, Technikern, Behörden (Curfew), seinen eigenen Leuten, und nicht zuletzt mit seinem persönlichen Nervenkostüm. Allein die Überstunden für die Security (bei Zeitplanüberschreitungen) waren in der Vergangenheit weitaus teurer. Und der seither gute Ruf bei den internationalen Bandagenturen, korrekte Arbeit abzuliefern, ist sowieso unbezahlbar.

    Es geht also – vorausgesetzt es finden sich Leute, die ein bisschen mehr Gesamtüberblick haben als nur den auf irgendwelche imaginären Tagesstückmietpreislisten. Und da Mischrechner eh von Jahr zu Jahr billiger werden, halte ich das für einen gangbaren und wahrscheinlichen Zukunftsweg.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Ich möchte so gerne glauben, daß diese Denke auch bei deutschen Festivals Einzug hält. Im Moment habe ich eher das Gefühl, daß man diesen Weitblick oft nicht hat.

  • Festival FOH Management 2014

    • simonstpauli
    • 13. August 2014 um 08:43
    Zitat von "wora"

    beim von mir genannten festival (2500-3000 besucher), welches mit dem Vi6 ausgestattet war, hätte mir schon ein laptop genügt, um meine voreinstellungen hinsichtlich Kanalnamen, Hi-Locut, gates und kompressoren zu machen. eine zweite konsole benötige ich hierfür ja nicht unbedingt.

    vor vielen jahren, als ich in der schweiz zufällig auf einem ähnlich grossen (für machen kollegen auch "kleinen") openair unvermittelter dinge plötzlich auf eine Digidesign-konsole gestossen bin, hat das der FOH betreuer genau so eingerichtet. während die vorband spielte, konnte ich offline am PC meine kanaleinstellungen vorbereiten. das hat damals übrigens ziemlich gut geklappt!
    beim kurzen changeover hatte ich dann viel mehr zeit, mich an die bedienoberfläche zu gewöhnen.

    die bedienoberfläche der Vi ist mir in groben zügen ja schon bekannt, weil ich in den letzten jahren doch ein paar gigs darüber gemischt habe. dennoch fühle ich mich auf der konsole immer noch nicht richtig "zu hause", weil ich das pult fast nur von solchen festival-situationen kenne. deshalb bekomme ich bei jobs mit trägen babysittern immer wieder probleme (die meist vor allem zeitlicher natur sind).

    ich habe jetzt aber hoffentlich daraus gelernt und werde in zukunft definitiv eigene showfiles mitbringen. egal wie "gut" die vorhandenen angeblich sind...


    Es gibt bei der Vi6 ja leider noch keinen Online-Editor, auch finde ich den Editor deutlich langsamer als das Pult, gerade, was Beschriften angeht. Oder Moment, da geht was mit .csv glaube ich. Anyway, als guter Betreuer kann man schon die 2 gängigen Vi-Konzepte zum schnellen Arbeiten anbieten: 1. Gang. 2. selektives Copy-Paste. Da geht Einiges im Bereich Lo-Cut, Compressor etc.

  • Festival FOH Management 2014

    • simonstpauli
    • 13. August 2014 um 08:37
    Zitat von "billbo"

    Zu 1. reicht es, wenn der Headliner sagt "ich will das so - andernfalls mindestens 90min. Changeover". Die Miete fürs Zusatzpult dürfte um Größenordnungen günstiger sein als der Aufwand für seine Cateringextras. Der VA wird kaum zusammenzucken, wenn der Aufwand für Technik (Bühne-Ton-Licht-Personal) statt EUR 150.000,- plötzlich EUR 150.150,- beträgt. Außerdem ist seine Vereinbarung mit der ausführenden Firma in aller Regel eh eher dergestalt "Budget ist vorgegeben; sorgt dafür, dass es für alle Beteiligten möglichst stressfrei läuft".
    Zu 2. ein Provider, der dafür extra zumieten muss, ist auf einem großen(!) Festival eh überfordert und dort schlicht fehl am Platz.
    Zu 3. in dieser Größenordnung spielt man - anders als am FOH - als 'großer' Act inzwischen praktisch immer mit komplettem (von Mikro bis Ohrhörer/ Wedge) eigenen Monitorsetup. Und als kleiner Act mit dem Bühnensetup, welches man vorfindet. Daher laufen dort in der Praxis dann auch die Changeover - Checks komplett unter Regie des Monitorers/ des Chefbackliners; der FOHler macht dabei lediglich mit und stört nur, wenn's gar nicht anders geht.
    Ich habe aber auch schon 2 Festivalmonitorplätze Seite an Seite vorgefunden.

    Und noch eine kleine, aber ernst gemeinte Anmerkung: das absolute 'Materialgeizen' ist derzeit vor allem Mode in Deutschland. Anderswo geht's da (zumindest bei den größeren Festivals) inzwischen sehr oft um einiges großzügiger zu.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Zu 1. Möglich ist es, daß es so läuft, Headliner kriegen so einiges, aber nicht alles. Und möglicherweise möchte der Headliner auch nicht unbedingt das Festivalpult, sondern ein ganz anderes. Oder einfach Geld für den selbst mitgebrachten FOH-Platz. Dann haben wir keine Doppel-Oberfläche. Und was sind schon 90 Minuten Changeover, wenn noch 2-3 andere Bühnen spielen?
    150 Euro Miete für eine Pultoberfläche für 4 Einsatztage? Ich weiß nicht... Und unter dem Strich bleibt meine Aussage, der Veranstalter wird es nicht bezahlen.
    Zu 2. Wie groß muß für Dich ein Provider sein? Ich rechne mal kurz: Mittelgroßes Festival, 4 Bühnen FOH + Monitor: 8 Pultplätze, das Ganze auf dem Schwesterfestival (Back To Back ist ja sehr beliebt) nochmal, dann sind wir bei 16. Du meinst also, 24 Pultplätze sollte ein Provider schon im Stall haben, sonst darf er in der Festival-Liga nicht mitspielen? Und ich bleibe dabei, der Provider wird es nicht bezahlen.
    Zu 3. Es gibt halt nicht nur große Acts, die kleinen und mittleren nehmen mit dem Vorlieb, was da ist. Meine Erfahrung ist, daß zwischen 10% und 50% der Acts am Ende mit dem Festivalpult spielen. An der unteren Grenze kann es wirklich egal sein, was da steht, an der oberen tut ein Surface ohne Dopplung schon weh.
    Ich will eigentlich auf diesen Reflex hinaus: nehmen wir an, es gibt ein Vi4 und ein Vi6, welches Pult kommt an den FOH und welches zum Monitor-Platz? Und wie viel hat der FOHler zu verwalten, wie viel der Monitorer? Es ist einfach immer wieder so, daß im Schnitt der Monitorer mit zu kleinen Oberflächen arbeiten muß. Finde ich.

    Das Materialgeizen ist eine Folge der Budgets, das ist wieder ein IDN, aber so läuft es nun mal im Kapitalismus, es wird am Einkauf gespart, was das Zeug hält. Ich bin ja nicht auf vielen und schon gar nicht auf allen Festivals, aber das eine oder andere habe ich als Bandmischer oder Local über die Jahre erlebt. Im Grunde mag ich dieses Format weder musikalisch noch technisch. Ich finde es lieblos auf vielen Ebenen. Ausgenommen vielleicht den Baltic Soul Weekender, den fand ich ganz fein. Dort braucht man dann wieder keine zweite Oberfläche, weil es eine Hausband gibt, die (fast) alle Acts begleitet.

    Und merke an, daß ich bei ausländischen Festivals vor Allem beim Catering deutliche Vorteile gegenüber deutschen sehe. Es ist irgendwie - liebevoller. Daß sie technisch besser ausgestattet sind - weiß nicht, beim Blue Balls fand ich es ganz gut, aber das ist jetzt nicht das Format, von dem wir reden, oder? Und dort braucht man auch keine Übungs-Oberfläche, weil man eh den ganzen Tag Zeit hat, um sich auf dem Pult einzuleben...

  • Festival FOH Management 2014

    • simonstpauli
    • 12. August 2014 um 22:04
    Zitat von "billbo"

    An keine außer die von dir aufgeführten.
    Bei einer Bühnen-/ Licht-/ Toninstallation im reinen Materialwert von ein paar Millionen Euro, also ohne die damit verbundenen Personalleistungen - welchen Unterschied macht es da in der Gesamtkalkulation, ob dort eine oder zwei CL5 (oder was auch immer) am FOH stehen?

    Und welchen Unterschied bedeutet das für die Summe aller FOH Sounds des gesamten Festivals? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Ich denke schon, daß das in der Kalkulation etwas ausmacht:

    1. möchte das der Veranstalter mit Sicherheit nicht bezahlen (läuft doch auch so und die Hälfte der Bands bringt sowieso eigene Pulte mit oder mietet beim Provider Pulte an).
    2. möchte der Provider mit Sicherheit nicht noch extra Pulte anmieten, um die Doppelbelegung am FOH zu realisieren. Schon ein Vi4 auf Vi6-Upgrade könnte den Rahmen sprengen.
    3. was ist eigentlich mit Monitor? Da finde ich das ja noch viel spannender. Immer wird die Monitorwelt so stiefmütterlich behandelt...

    Grundsätzlich dürften die meisten Festivals inzwischen knallhart kalkuliert sein, da ist für unsere Traumwelten kein Platz.Also genug Futter für weitere IDNs...

    Ich hoffe, daß ich am Wochenende fitte Babysitter für meine kleine Rutsche haben werde (bin da guten Mutes...)

  • Y-Kabel, billiger Splitter oder hochwertigen Split mieten?

    • simonstpauli
    • 12. August 2014 um 00:21
    Zitat von "julian knödler"


    Lediglich gut lesbar.


    Allgemein wird Capslock als Brüllen gedeutet. Nur mal so...

  • Ausgangsleistung Funkmikrophon-Sender

    • simonstpauli
    • 11. August 2014 um 21:43
    Zitat von "4Art"

    ...
    2. Was ist überhaupt an Ausgangsleistung erlaubt?
    ...


    In Deutschland UHF und 1.8G - 50mW
    ISM - 10mW

    In anderen Ländern wird teilweise bei Bodypacks mehr Sendeleistung erlaubt als bei Handsendern.

  • Festival FOH Management 2014

    • simonstpauli
    • 11. August 2014 um 12:28

    Vi6 ist doch für Anfänger, spannend wird es für einen Vi4-Betreuer, wenn leicht verstrahlte Bandmischer die 8 DI-Kanäle suchen... Das Konzept User Layer ist da nicht wirklich jedem geläufig. Und ich versuche immer, das Pult mundgerecht zu übergeben...

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 8. August 2014 um 20:03
    Zitat von "azelle78"

    Ich würde von grober Fahrlässigkeit sprechen wenn Sennheiser beim Frequenzsetup die Frequenzen anderer LTE Anbieter nicht berücksichtigt hätte. Zumal bei dem Aufwand der damals betrieben wurde.
    Werd das aber auch nochmal kontrollieren.
    Die Netzabdeckung bei O2 hab ich unter dem Link nachgesehen. LTE bei uns gar nicht, 3G eingeschränkt.
    In einer LTE Gesamtübersichtskarte sind auch nur Vodafone Sender in unserer Gegend verzeichnet.
    Das mag sich ändern, aber wie gesagt.... Sollten bei uns noch Frequenzen anderer Anbieter drin sein wäre das natürlich zu sofort ändern.


    Der Hintergrund beim Uplink ist der, daß die Endgeräte einen Träger suchen, also auch die Uplink-Blöcke der nicht aktiven LTE-Anbieter bei Veranstaltungsbeginn "verseucht" werden (nicht so stark, als wenn Daten übertragen werden, aber trotzdem merklich, da wird ja mit maximal 2 Watt gesendet, verglichen mit unseren <=50mW ein ganz schönes Brett). Der Downlink bleibt natürlich frei.

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 8. August 2014 um 08:41
    Zitat von &quot;kob1&quot;

    Auf der Homepage steht "Als Antennenkabel empfiehlt sich das dämpfungsarme GZL 5000, das in diversen Längen zur Verfügung steht."
    Schon klar, sie wollens ja auch verkaufen, aber wenn mir der Hersteller schon ein Kabel anbietet, warum sollt ich dann was anderes nehmen? Um mir ggf den Booster zu ersparen? [OT] Stell dir vor jemand würde bei einer Pult<->SB Verkabelung auf die Idee kommen 200m Cat ohne Extender zu legen, weil das verwendete Kabel auf dem Papier bessere Werte hat als das vom Hersteller empfohlene und es eigentlich gehen müsste. Da wird ihm gesagt: Mach das was der Hersteller sagt, sonst gehts nicht! Fertig, ohne Argumente, einfach so!


    Ganz einfach: GZL 5000 ist dämpfungsärmer als RG58, von einer niedrigen Dämpfung aber weit entfernt. Ich meine, wir liegen da bei 20-30dB/100m für UHF. Natürlich möchte Sennheiser das verkaufen, aber der Funkwelle ist es egal, was auf dem Kabel steht, nur die Werte zählen. Weiterhin gilt zu beachten, daß es sich hier um eine Festinstallation handelt.
    Und natürlich möchte man sich, wenn möglich, einen Booster ersparen, weil der Intermodulationem erzeugt. Gerade im obigen Fall, in dem man einen breitbandigen Booster benötigt, holt man sich damit wirklich unnötige Probleme.

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 7. August 2014 um 22:37
    Zitat von &quot;kob1&quot;

    Guter Punkt, was spricht somit gegen die "originalen" Sennheiser GZL5000 Kabel?
    ...


    Die hohe Dämpfung. Das geht für das gleiche Geld heutzutage deutlich besser. Ein Betrieb ohne Booster ist immer zu bevorzugen. Mit GZL5000 wäre das nicht möglich. Die Dämpfung ist zwar deutlich geringer als bei RG58, aber das reicht nur für knapp über 10m ohne Booster. Realistisch setze ich GZL5000 nicht für Längen über 5m ein.

    Aber prinzipiell ist eine Herstellerspezifikation schon mal viel wert, schlechter sollte man nicht sein. Und wir sind uns ja einig, daß RG59 diese _nicht_ erfüllt.

  • Funktioniert Mittenlücke für UHF Funk zuverlässig in München

    • simonstpauli
    • 7. August 2014 um 20:21

    Ich fürchte, daß ich meinen München-Scan von der letzten Tour durch Deutschland nicht mehr finden werden, ich kann mich aber erinnern, daß dort um 790 und um 800 MHz eigenartige Störungen in der Luft waren.

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 7. August 2014 um 16:56
    Zitat von &quot;lisa f.&quot;


    Viel Erfolg, wäre schön, wenn Du dann berichtest.

    Wie gesagt, parallel auch unbedingt überprüfen, was sich in den letzten 3 Jahren in Deinem Fquenzbereich in Sachen dvbt und lte geändert hat!


    Mit den G3-Empfängern kann man super scannen. Laptop mit WSM dran und mal den Bereich abklopfen.

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 7. August 2014 um 16:54
    Zitat von &quot;azelle78&quot;

    Ja, er besteht aber auf RG59 weils das ja eine geringere Dämpfung hat als RG58.
    Ich hab mir jetzt 2x 20m fertig konfektioniertes Aircell 7 bestellt und werde das dann unabhängig von seinem Testergebnis einfach verlegen.
    Wenns geholfen hat, wars dann halt ne "Wunderheilung".


    2x20m um flexibel zu sein? Die eine Leitung konnte doch kürzer sein, oder?

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 6. August 2014 um 21:58
    Zitat von &quot;stb&quot;

    ...ich sach ja:

    Vielleicht war ja ANALOG doch irgendwie besser!?!? :wink:


    Scherz!!! :D:D:D


    Na ja, analog ging halt noch sowas:

    http://www.accountingweb.com/blogs/briggsie…nd-embezzlement

    Herrliche Filmszene zum Thema Buchhaltung finde ich.

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 6. August 2014 um 17:55
    Zitat von &quot;Volker Holtmeyer&quot;

    ...
    (Auf keinen Fall unterschiedlich lange Kabel nehmen! Weiß nicht, warum Christian das empfiehlt ...?)


    Weil wir nicht die Antennengleichstellungsbeauftragten sind. Und weil es einfach sinnvoll ist.

    Wenn ein Kabel kürzer sein kann, sollte man das auf jeden Fall kürzer machen. Dieser Antennenkanal wird dann in der Diversity öfter/länger aufgeschaltet, weil er durch die geringere Dämpfung einfach besser ist. Ein gleich langes (längeres) Kabel verringert die Empfangsreichweite unnötig.

  • Empfangsprobleme Drahtlosanlage

    • simonstpauli
    • 6. August 2014 um 17:08
    Zitat von &quot;nojunk&quot;

    so wie ich christian verstanden habe, meinte er die antennen VERTIKAL auseinander drehen - die linke zb um -15° aus dem lot, die recht um +15° (nur so ein beispiel)
    die HORIZONTALE ausrichtung würde ich in etwas so belassen...
    hth


    Genau so war es gemeint, wegen der Polarisation. Die Ausrichtung an sich kann erst mal so bleiben...

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