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DAP vs T-amp? bzw Ultradrive Dyn-EQ Frage u. LB-Top

  • chip1000
  • 21. November 2004 um 13:35
  • chip1000
    Beiträge
    811
    • 21. November 2004 um 13:35
    • #1

    HI

    gleich 3 wünsche äh ... fragen auf einmal ;)

    Ich möchte mit jetz noch einen weiteren amp zulegen.
    Es soll natürlich wie immer möglichst billig sein ;) und für 4 Arls als Amping herhalten.

    Was liegt da jetz näher als ein T-amp 2400 ...
    Nun ja dan gibts da aber noch bei prolighting das DAP Vintage 2000 teil was ja relativ bauglich ist für 280 Euro.
    Der T-amp würd mich ca 360 oder 370 kosten da ich aus AT bin.

    Für die Dap würde der günstige Preis sprechen.
    Für das große T der gute Service und der integrierte Limiter.

    Wobei ich hier jetz bei meiner 2ten Frage ins spiel kommt.
    Besitze jetz momentan einen Ultradrive von Behringer.
    Hab aber das Prob wenn ich nur die Limiter Benutze da dan ein Knacken in den Sub's auftritt. Ist laut Behringer normal und man sollte vorher Dyn Eq's verwenden.
    Wie funktionieren die jetz eigentlich? nehmen die ab einem gewissen pegel langsam die Laustärke zurück? bzw heben sie an?

    Somit wäre der Limiter im T-amp (k.a. wie gut er arbeitet?)
    BTW das es ein clip Limiter ist ist mir klar.

    So dan würd mich noch interessieren ob ihr glaub das 2 Low buget Top's
    die 2x10 Variante mit 8 Arls mitkommt?


    lg
    Stefan

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 21. November 2004 um 15:53
    • #2

    Moin,

    DAP baut Müll ( ohne weitere Erklärung )
    8 Arls/ 2 Stk. 2x10" LB, hm, gut für ein Bass-Massaker ohne HiMid- Aua. 2 Arls/1 LB 2x10" wird als ausgewogen beschrieben.
    Ich denke manchmal, lieber im Bass dick auftragen und dafür die Ohren schonen.

    Was willst Du damit machen?

    Limiterknacken: Ich empfehle die Limiter, egal welche, knapp unter Endstufenclipping einzustellen und die Musik unterhalb des Limits zu spielen. Dann knackt da nix. Warum quältst Du Material und Ohren ?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 21. November 2004 um 16:14
    • #3

    Naja, 3 ARLS dürfens schon sein, wenn basslastiges Material drüber gespielt wird. Das mit dem Dyn-EQ funktioniert nur blöderweise nicht, weil der IMMER eingreift, egal welcher Pegel. Irgendwie haben die nicht ganz verstanden, was der Anwender eigentlich gebraucht hätte (nämlich einen Compressor, meinetwegen auch mit parametrischem Frequenzgang...). Nur so seh ich keinen Sinn im DynEQ - ein nutzloses Feature in meinen Augen. Wenigstens funktioniert der Limiter brauchbar.

    Greets,
    N-Dee

    Edit: Ein Knacken kann ich leider nicht bestätigen - oder fährst du immer hart im Limit?

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • chip1000
    Beiträge
    811
    • 21. November 2004 um 17:00
    • #4

    Dap baut müll hmm?

    Nun ja ... das die 2 gennaten amps aus dem gleichen werk in china kommen und bis auf den Limiter und ein paar kleinigkeiten gleich sind neija ...

    Aber ich glaub es wird aus Servicegründen der Thomann amp werden.

    Das Limiter knacken ist mir dabei aufgefallen als ich den Limiter einfach mal testen wollte ... und ihn extrem niedrig eingestellt hab ...

    Bezüglich Dyn Eq ? wenn der immer arbeiten würde wärs dan nicht ein normaler Eq ? versteh das net ganz ?


    lg

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 21. November 2004 um 17:22
    • #5

    Das Handbuch sollte das Ding eigentlich so funktionieren wie ein bandbegrenzter Compressor oder so. Leider funktioniert das kopieren des Textes nicht so recht, sonst hätt ich das mal schnell hier reinzitiert. Sinngemäß sollte der DynEQ folgendes machen. Man definiert einen parametrischen EQ (also High-, Low- oder Bandpass) mit Frequenz, Q und Amount. Man definiert dann wie bei einem Compressor einen Threshold-Wert und ein Ratio, bei dem der DynEQ eingreifen soll (je nachdem, ob abgesenkt oder angehoben werden soll). Bei einer Absenkung kann man sich das so vorstellen, das unterhalb des Threshold nicht eingegriffen wird, bei überschreiten wird dann je nach Ratio der Amount des EQs auf den vordefinierten Wert gesetzt. Soweit die Theorie.
    In der Praxis greift der DynEQ aber IMMER ein wenig ein, egal ob der Threshold bei -1dB ist und -40 dB Signal anliegt, unabhängig ob Ratio 1:1 oder 1:unendlich. Und genau darin seh ich keinen Sinn, weil unterhalb des Thresholds soll das Ding gefälligst nichts machen (so wies im Manual stehen würd...). -> unbrauchbar

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 21. November 2004 um 17:35
    • #6

    Moin,

    die Chinesen, und alle Anderen auch, bauen das was der Käufer bezahlt. Wenn also der Vertrieb Müll bestellt bekommt er den auch, gebaut auf der selben Fertigungsstraße. Dann noch den Service abschaffen, fertig ist das Katalogdumpingangebot. Das hast Du ja auch erkannt. Du wirst vom großen T zumindest nicht unverschämt übers Ohr gehauen.

    DAP nutzt die inkompetenz der Kunden betrügerisch aus. so baut DAP Bodenmonitore mit 15" der mit Unterbodenschutz eingepinselt ist und 2 Piezzos. 111 Euro. Ich hatte die auf einer Livebühne, Gesangsmonitoring können die garnicht. Geschätzter SPLmax zwischen 150 und 3000 Hz 70dB. Selbst 2 Eminence Alpha 12" in einer Kiste hätten den Sänger glücklicher gemacht. Ein LB 1x 10" wäre High End gewesen.
    Der Besitzer, immerhin gestandener Musiker mit 50 Jahren, war fassungslos. Schlecht hatte er inkaufgenommen, völlig unbrauchbar erhalten. Diese Firma DAP hat keinerlei Respekt vor Ihren Kunden. Und der Internetverkäufer verweigert die Rücknahme. 222 EURO Sondermüll !


    N-Dee: Klar sind auch 3 oder gar 4 Arls OK. Lieber mit fettem Bass Eindruck schinden als mit MidHi Auaistdaslaut.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 21. November 2004 um 18:35
    • #7

    aber auch auf dem Schrottplatz lassen sich brauchbare teile finden!! :D:!:
    wenn man weiß wie und wo man suchen muss!

    mfg Matthias Schoster

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 21. November 2004 um 20:05
    • #8

    Moin,

    @ MasterMatze:
    Klar, wenn der Schrottplatzwächter ein ehrlicher Mann ist und die mit Mühe ausgebaute, eingebaute, wieder ausgebaute und zurückgebrachte, falsche Lichtmaschine zurücknimmt. Lästig, aber ein ehrliches Geschäft !
    Das erkenne ich bei DAP nicht. Dort bekomme ich eine Bremstrommel als Lichtmaschine verkauft und wenn ichs dann gemerkt habe fragt der Mann frech, wo mein Problem wäre, hätte doch fast nichts gekostet.

    Und wenn irgendwas von DAP hier im Forum für gut befunden wird, woher soll ich wissen ob die nächste Charge "Irgendwas" nicht doch eine Bremstrommel ist. In der Zeit wo andere darüber nachdenken, verdiene ich Geld oder habe Freizeit.

    Gruß

    Nachtrag: Ich war undeutlich bezüglich des Verhältnisses ARLS/ LB- Top. Beides sind gute ganz normale Lautsprecher. Durchaus üblich ist ein Verhältnis 1x15"/1x10", bei doppelter realer Endstufenleistung im Bass, um den niedrigeren Wirkungsgrad der Basslautsprecher auszugleichen. In der Praxis wünsche ich mir oft mehr Bässe. Dann ist es leichter, einen machtvollen Sound zu erreichen, ohne die Ohren zu quälen.
    Da mir dieser Macht- und Vorführwunsch nicht fremd ist und ich diesen bei der Mehrzahl der Forumsmitglieder wiederfinde, rate ich allen, sich im Bassbereich auszutoben und die Ohren zu schonen. Wenn Vernunft waltet, dann reicht 1x15"/1x10", zum Austoben mehr Bass. Dann treten auch die 100dB leq/A Wächter nicht gleich auf den Plan.

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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