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  4. Verstärker

verstärker bei ebay gesehen, mich interessiert eure meinung

  • MarcoGE
  • 24. August 2005 um 00:36
  • MarcoGE
    Beiträge
    41
    • 24. August 2005 um 00:36
    • #1

    hi,

    und zwar muss ich meine anlage um eine Endstufe erweitern oder gar die mackie weg und zwei neue ... jetzt habe ich bei ebay endstufen gesehn die ich auch wegen ihrer größe und ihres gewichtes sehr interessant fand ... könnt ihr anhand der daten erkennen ob das müll ist oder ist das so eine 50/50 variante ??

    evtl. hat gar wer schon erfahrungen damit gesammelt?

    link1
    link2
    link3

    mfg

    marco

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. August 2005 um 06:40
    • #2

    Die Stufen gehen aber über 1000 Euronen weg.
    Ich glaube nur wenige haben damit erfahrungen. Mehr Infos gibts hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=40584&highlight=powereasy
    Möchte selber mehr zu diesen Amps wissen.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. August 2005 um 07:14
    • #3

    Es handelt sich dabei um optische Vortex-Clones der Fa Regal Tech Co Ltd, Modell "LP 1000". Sie sind unter mindestens 6 verschiedenen "Herstellernamen" erhältlich. Die Geräte sind zwar auffallend ordentlich verarbeitet, wurden aber leider mit sehr geringwertigen zudem unselektierten Teilen bestückt, ebenso sind die verwenden Elkos nicht schaltfest und haben grausame ESR Werte was zu häufigen Reparaturen führt. LP1000 halten die angegebenen Leistungswerte zwar ein, allerdings ist das Signal dann bereits derart verzerrt daß man es kaum noch genießen kann.

    Marktwert der LP1000 neu: GRINS ! ihr würdet blaß vor Ärger
    ab 25 Stück mit deinem Logo :grin:

    Die hohen Verkaufserlöse in Ebay rühren daher daß die Geräte für No-Label-Serien von Camco gehalten werden was aber definitiv nicht so ist da diese Top-Firma sowas nicht macht.

    Regal bietet seinen Kunden auch chice Fakes im "Macrotech-Look" an. Inhaltlich identisch mit der "LP-Serie".

    Gerfertigt werden LP1000, LP1500 und LP2000

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

    Einmal editiert, zuletzt von Manuela (25. August 2005 um 10:06)

  • MarcoGE
    Beiträge
    41
    • 24. August 2005 um 08:36
    • #4

    danke manuela ... das ist doch mal ne hausnummer

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. August 2005 um 09:41
    • #5

    es muß nicht unbedingt schlecht sein wenn billig genug dann = OK.
    Allerdings Einwegtechnik, Weihnachten gibts immer das neueste Modell im Look des grade "amtlichen" Verstärkers am Markt. Ich finde das sehr amüsant.
    Solche Firmen haben Potenzial, wenn sie auf die Idee kommen bessere Teile zu verwenden kann das erschreckend gut werden. Chinesen sind bewundernswert, sie arbeiten einen Tag für 5 Euro, und Handarbeit ist, egal woher, etwas edles.
    Man hat im Reich der mitte derzeit noch Probleme damit gewisse wertige Teile zu besorgen was ich aber für eine Zeitfrage halte. Theoretisch könnte man den Amp recappen und selektierte Toshibas reinmachen, dann wäre er ein ernstzunehmendes Arbeitstier. :!:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. August 2005 um 09:52
    • #6

    Na dann brauche ich nicht mal über Service nachzufragen.

  • tamaris-pa / mts
    Verifiziert
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    3
    • 24. August 2005 um 09:57
    • #7

    die amps gehen meist bei knapp 1000 raus. wenn man noch etwas drauflegt, kann man sich auch ne digam leisten...

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. August 2005 um 10:20
    • #8

    zu Service kann ichauch was sagen 8)

    Amps sind im Grunde genommen recht simpel aufgebaute Systeme, und kaputt gehen immer oder besser fast immer - Teile die in der Laststrecke liegen, also Endstufen und Netzteilkomponenten.
    Diese sind auch bei Fremdherstellern sehr einfach austauschbar, insofern ist es eigentlich Wurst. Wenn durch Folgeschäden eines Ausfalls auch die Signalaufbereitung demoliert ist wird auch der beste Service den Wurf in die Tonne bevorzugen, aus Kostengründen.

    Was ich für besonders wichtig halte ist der Einbau selektierter Teile. Darüber wird quasi nie gesprochen, deswegen erklär ich das mal.

    Endstufen-Ts werden hergestellt mit Kennlinientoleranzen von oft mehr als 20%, das ist völlig normal. Schaltet man nun 2 Stück parallel die nicht gleich sind dann wird der der zuerst aufsteuert einen Großteil der Last mitnehmen und der andere recht kühl hinterherzockeln. Folge davon ist:
    1. Überlastung: Die Verzerrung nimmt zu
    2. Überhitzung des Teil
    3. Kürzere Lebensdauer durch thermischen Verschleiß

    Der Weg:
    Man kauft eine große Menge davon ein und mißt alle aus, sortiert sie dann zu identischen Paarchen und Gruppen. Diese Gruppen verteilen die Last absolut gleichmäßig untereinander und der Amp spielt obere Liga !
    Da solche Gruppen nicht gehandelt werden sortieren die Hersteller selber.
    Und ein guter Service macht das auch, oder bezieht selektierte Gruppensätze irgendwoher ! Genau da kann und soll man das Kriterium ansetzen wer das gut macht und wer nicht :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • databass.ch
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    1.197
    • 24. August 2005 um 10:59
    • #9
    Zitat von "Manuela"

    Endstufen-Ts werden hergestellt mit Kennlinientoleranzen von oft mehr als 20%, das ist völlig normal. Schaltet man nun 2 Stück parallel die nicht gleich sind dann wird der der zuerst aufsteuert einen Großteil der Last mitnehmen und der andere recht kühl hinterherzockeln.

    Das Problem sollte aber bei einem Digital Amp nicht auftretten, da dessen Transistoren eh nur zwei Zustände kennen: ein und aus. Und da sollten die Differenzen minimal sein. Oder irr' ich mich da :?:

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. August 2005 um 11:09
    • #10

    dann zeig mir mal einen Digital-Amp der linealgrade Rechtecksignale mit gut spitzen Ecken vor seiner Ringspule liegen hat bei über 200kHz Systemtakt. Theoretisch hast du allerdings Recht, und in dem Falle dürfte man auch gleich die beiden Lüfter weglassen.
    Und was ist mit Feedbackstrom aus induktiver Last? Wird der digitalisiert oder in den Endstufen abgewärmt?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • druid314
    Beiträge
    902
    • 24. August 2005 um 18:43
    • #11

    Aber fürs grobe Selektieren reicht doch hfe, oder ? Kennlinienmessen ist doch ganz schön öd....

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 24. August 2005 um 20:43
    • #12

    Öh mit dem Selektieren soll manns aber nicht übertreiben.

    Geht immer:
    Jedem End-Transi (unselektiert) 0,22Ohm Emitterwiderstand verpassen.

    Da bei großen Leistungen die Verluste aber doch ein bissl groß werden können:
    Jedem End-Transi (unselektiert) 0,1Ohm Emitterwiderstand und 1Ohm Basiswiderstand verpassen.

    Wer dann die 1Ohm Basis-R sparen will und die 0,1Ohm auch noch kleiner haben will kann sollte nach hfe selektieren.

    (MOSFETS müssen bei Parallelschaltung immer nach ihrer GS-Schwellspannung sortiert werden, außer sie dienen als reine Schalter)

    Die Emitterwiderstände sind bei der Parallelschaltung zwingend erforderlich, selbst wenn alle Transis wirklich völlig identisch sein sollten. Man kriegt es nämlich nie hin, dass Transis die gleiche Temperatur haben. Wo der Lüfter in einen Kühltunnel bläst ists halt ein wenig kühler als am anderen Ende.
    Und desto wärmer der Transistor, desto geringer wird der Spannungsabfall an der BE-Strecke. Das führt dazu dass der Transi bereits bei geringen Temperaturunterschieden gegenüber seinen Kollegen viel mehr Strom ziehen wird, wenn kein Emitterwiderstand als Gegenkopplung wirkt.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. August 2005 um 23:18
    • #13

    Deine Kunst in Ehren aber diese Sache mit dem Basisvorwiderstand ist Teil1 von 5 ... und da kannst du auch nicht pauschal "1 Ohm" sagen, das richtet sich nach dem Strom der auf der Strecke überhaupt laufen wird.

    Der richtige Weg: wir steuern ihn über einen FET der ebenso selektiert wurde und einen temperaturnegativen ß aufweist, zudem wird der kleine neben dem großen thermisch gekoppelt montiert. Das führt zu einer "Kontrolle" ohne lästige R-Geschichten.

    wir montieren Endstufen ringförmig um den Kühlkanal, auf der ersten Ebene alle N mit ihren Treibern, auf der zweiten Ebene alle P mit ihren Treibern.

    und das wird hier ziemlich OT grade... 8)

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