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band einpegeln

  • bloodyhawk
  • 24. September 2005 um 11:46
  • bloodyhawk
    Beiträge
    232
    • 24. September 2005 um 11:46
    • #1

    zu halloween ist bei uns in der schule ne kleine party, bei der in paar schulbands spielen wollen. nun wollte ich mal fragen, wie ich die einpegeln soll, also erst einmal alle extra was spielen lassen und dann alle zusammen? und was sollen die spielen? irgendwas, oder was bestimmtes (akkorde oder so?).
    da wäre:
    e-gitarre
    schlagzeug
    e-bass
    e-geige
    sänger/-in(en)
    gitarre

    außerdem hab ich vor von einem mischpult die master-out in den stereokanal eines weiteren mischpults zu stöpseln, da eins nicht ausreicht. Geht sowas oder gibt'S da probleme?

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 24. September 2005 um 12:06
    • #2

    Also ne Livenband ordenlich abzumischen ist nicht ganz leicht, da solltest du dir drüber im klaren sein.
    Ansosnten ist es ohne weiteres möglich, zwei Pulte so zu verkabeln, wie du beschrieben hast.
    Ich handhabe es mit dem einpegeln immer so, dass erstmal jeder ein bisschen was spielt, um den Gain wenigstens grob einzustellen. Dann wird zusammen gespielt, und alle weiteren genauen Einstellungen gemacht. Vielleicht machen es die Profis noch anders, ich fahre mit dieser Methode immer recht gut.

    Gruß
    Thomas

  • bloodyhawk
    Beiträge
    232
    • 24. September 2005 um 12:12
    • #3

    Danke erst mal. Es sind auch nur Schulbands, wenn's mies klingt kann's auch an denen liegen [scherz].
    Sollen die was bestimmtes spielen? Weil auf einigen Konzerten wenn der Frontsänger die Bandmitglieder vorspielt kloppt der drummer meistens das selbe rein, wo halt alle "geräte" des schlagzeugs benutzt werden. wie heißt sowas, und ist sowas dazu geeignet?
    Und Frequenzen lass ich alle gleich, nix anheben oder senken, oder? also nur gain bis es auf +0 dB kommt ziehen.

  • outliner
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    3.031
    • 24. September 2005 um 13:27
    • #4
    Zitat von "bloodyhawk"

    Und Frequenzen lass ich alle gleich, nix anheben oder senken, oder? also nur gain bis es auf +0 dB kommt ziehen.


    oh weh :roll: ...du musst schon alle "geräte" auf der bühne klanglich einstellen,auch die sänger.was hast du denn noch so zur verfügung an "geräten"?
    achso:wenns gar nicht hinhaut,nimm nur den sänger über die front und lass den rest die restlichen bandmitglieder mit ihrer backline machen.man muss sich nat.in dem fall über eine ausgeglichene lautstärke der "geräte"einigen.

    Zitat

    Weil auf einigen Konzerten wenn der Frontsänger die Bandmitglieder vorspielt kloppt der drummer meistens das selbe rein, wo halt alle "geräte" des schlagzeugs benutzt werden.


    ein geiler satz... :grin:

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 24. September 2005 um 17:47
    • #5

    Wedges, Drummfill an,
    laß zuerst den Drummer ran und so leise wie nur machbar.
    Dann den Bass dazu, die beiden sind die Rhytmusabteilung.
    Sie geben da sie die lautesten sind den Pegel vor, wie ich schon schrieb, Bühnenlautstärke so leise wie nur machbar
    Wenn das sitzt, einen nach dem anderen dazu, bis die Band tight spielt.
    Dann dreh die PA auf und mach was draus für die Gäste 8)

    Es gibt 2 Arten für eine Band zu spielen:
    Über ihre Backline,
    d.h. sie spielen für die Gäste. Das wird recht laut auf der Bühne.

    Über die PA,
    d.h. sie spielen für sich selbst ! auf ihren Wedges, und den Sound für die Gäste macht man im FOH. Hierbei ist ratsam die Bühnenlautstärke so gering wie möglich zu halten da sie nichts mit dem Pegel fürs Publikum zu tun hat. Da der Drummer der lauteste ist, fängt er an, s.o.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 26. September 2005 um 10:04
    • #6

    Wedges? Drumfill? Backline? FOH?
    Liebe Manuela, ich glaube der arme Threadstarter wird von Deiner Antwort schlichtweg nix verstehen...
    bloodyhawk:
    Ein PA Forum Mitglied (vsvo82, Gruß Jörg!!) hat vor längerer Zeit mal eine Stage Aid Reihe veröffentlicht.
    Eine gut verständliche Anleitung für einen Soundcheck war auch dabei:

    http://www.stageaid.de/stageaid/stage2.html

    Meine Vermutung: das wird wahrscheinlich ganz fürchterlich in die Hose gehen, aber lass Dich dadurch nicht entmutigen. Irgendwie muss man ja mal anfangen!

    Lass uns wissen, wie es gelaufen ist!

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • bloodyhawk
    Beiträge
    232
    • 26. September 2005 um 14:42
    • #7

    OK, vielen dank @ soundworx, dein link hilft mir schon weiter.

    ich berichte dann wie's gelaufen ist.

  • bloodyhawk
    Beiträge
    232
    • 2. November 2005 um 19:13
    • #8

    So, also am Freitag war's dann soweit. Waren sogar 3 Bands statt nur einer.

    Drum hab ich nicht abgenommen, ich hatte direkt am Pult
    2* e-gitarre
    1* e-bass
    1* e-geige
    3* mikrofon


    Ich muss sagen... ich war selber überrascht wie gut das doch geklungen hat, zwar hat man hier und da mal gehört das es von anfängern abgenommen wird, aber im großem und ganzem doch recht gut, fanden auch viele andere anwesenden.
    Ich hab auch keinen Unterschied zwischen e-gitarre in e-gitarren amp und e-gitarre ins Mischpult und dann durch meine Anlage gehört...

    Nun aber noch eine Frage:

    Was kann ich tun, damit meine Amps nicht gleich clippen wenn der Leadsänger wieder seine linken Parolen derart ins Mirko schreit, dass sogar das Pult clippt?

  • outliner
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    3.031
    • 2. November 2005 um 23:32
    • #9
    Zitat von "bloodyhawk"

    Nun aber noch eine Frage:

    Was kann ich tun, damit meine Amps nicht gleich clippen wenn der Leadsänger wieder seine linken Parolen derart ins Mirko schreit, dass sogar das Pult clippt?


    wenn der sänger viel grösser ist als du würde ich dir einen limiter empfehlen.
    wenn er deine grösse hat,schraub ihm sofort ein fettes feedback auf den monitor.
    ist er kleiner....... :grin:

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • bloodyhawk
    Beiträge
    232
    • 3. November 2005 um 19:28
    • #10
    Zitat von "Outliner"


    wenn der sänger viel grösser ist als du würde ich dir einen limiter empfehlen.


    limiter zwischen welchen teilen? amp und boxen oder mic und pult?

  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 3. November 2005 um 20:08
    • #11

    Limiter zwischen Mischpult und Amps.

    Aber ich denke besser wär ein Kompressor (also zwischen Mic und Mischpult) , nur ist die Frage, ob es mehr nützt als es schadet, denn man muss es gut bedienen können, sonst kann man mehr kaputt (im Sound) machen, als hervorheben.


    MfG.

    Benni.

  • bloodyhawk
    Beiträge
    232
    • 3. November 2005 um 20:26
    • #12

    Ja, ich dachte auch eher an etwas zwischen Amp und Mic.

    Warum ist es denn so komplziert mit so einem Teil umzugehen, bzw. was macht dieses Teil?

  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 3. November 2005 um 21:05
    • #13

    Das Teil ist sowas, wie nen kleiner schneller Tontechniker, der den Fader hochzieht, wenn das Eingangssignal leiser wird, und ihn runter zieht, wenn es sehr laut wird.

    Also der Sound wird halt komprimiert. (so das du keinen Peak mehr hast, wenn der Sänger rein schreit, und so , das du ihn auch noch verstehst, wenn er mal zuweit vom mikro weg steht)

    Damit das so funktioniert, muss man halt es richtig einstellen. (is ja klar)

    Kannst dir einfach auch das mal durchlesen.

    http://www.thomann.de/mspecial3-2.html

    http://www.thomann.de/mspecial3-4.html

    http://www.thomann.de/mspecial3-3.html


    MfG.

    Benni.

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