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Autograph-Equalizer von Peavey - Taugt oder nicht?

  • StefanKrupop
  • 29. Juli 2003 um 16:16
  • StefanKrupop
    Profi
    Beiträge
    587
    • 29. Juli 2003 um 16:16
    • #1

    Hi!

    Ich hab mich mal wieder in's Ton-Brett verirrt :D
    Wir (=wieder mal die Schule) sind im Moment am überlegen 2 Equalizer von Peavey zu kaufen, die's günstig zu erstehen gibt. Bevor wir allerdings Murks kaufen frag ich doch lieber noch mal die Profis :)

    Folgende Daten haben die Geräte:
    - Peavey Modell Autograph
    - 28 bandig
    - oberes und unteres Band bieten "shelving filter"
    - eingebauter Rauschgenerator (Ausrauschen eines Raumes möglich mit anschließender Abspeicherung als Preset)
    - Echtzeitanalyse
    - 40x2 Zeichen Display
    - über Midi steuerbar
    - +/- 12 dB in 1dB Schritten
    - oder: +/- 6dB in 0,5 dB Schritten
    - 7 microphone-correction Programme
    - 128 EQ Programm Speicherplätze
    - Verzerrung: kleiner 0,01 % - typical 0,05 %
    - Filterbandbreite: 1/3 Oktave
    - Filterfrequenzen: 31.6, 40, 50, 63, 80, 100, 125, 160, 200, 250, 316, 400, 500, 630, 800, 1k, 1.25k, 1.6k, 2k, 2.5k, 3.16k, 4k, 5k, 6.3k, 8k, 10k, 12.5k, 16k

    Die Teile werden in einer Aula benutzt, also kommen da hauptsächlich Sprache, Theater/Musical oder auch Rockbands "durch".
    Was meint ihr dass die Wert sind? Oder lieber gleich vergessen? Eigentlich sollten Equalizer ja 32 Bänder haben, aber reichen 28 nicht auch?

    Danke,
    Stefan

    DMXControl - Meine Freeware-DMX-Software

  • Jan_N
    Beiträge
    223
    • 30. Juli 2003 um 20:00
    • #2

    Hallo Stefan,

    ich trau mich mal :

    Ich habe mit dem Autograph mal in einem Midi-Studio-Kontext gearbeitet- als EQ sind die per se ganz brauchbar, aber für live? Würde ich nichtso empfehlen, da man nicht "mal eben so" einen Fader schnappen und was rausziehen, z.B. im Falle von Feedbacks übers Haus. In dem Falle bräuchte es einfach zu lange, um sich durch Menüs zu (ver-)tippen und zu korrigieren. Als Preset-EQ der Marke "Einmal eingemessen und dann vergessen" sind die aber OK. Das automatische Einmessen mit den Geräten (und mit praktisch allen anderen einfachen RTA-Geräten) kann man aber vergessen, zumindest nicht in der Art : Messmikro hinstellen, Einrauschtastedrücken, fertig. Das wird höchstwahrscheinlich in die Hose gehen...

    Was man überprüfen sollte, sind maximale Ein- und Ausgangspegel, nicht dass das Gerät vor dem Mischpult zerrt... Um die +20 dBu sollten sie abkönnen.

    28 Bänder reichen dicke, die "verlorenen" beiden Bassbänder (20/25 Hz) und das 20k-Band liegen in Bereichen, in denen 90 % der PA-Anlagen sowieso nichts gut verwertbares mehr bringen.

    HTH,
    Jan

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