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SK212 vs. AZ CD12

  • joe7
  • 2. November 2006 um 13:25
  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 5. Dezember 2006 um 16:54
    • #21

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 22:40)

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 5. Dezember 2006 um 17:11
    • #22

    liegt unter anderem daran das SK in seinen Tops keine Mittelsenke mit einbaut. die Physikalischen hintergründe überlasse ich ihm.

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 5. Dezember 2006 um 18:31
    • #23

    Das Thema haben wir hier so oder in ähnlicher Form doch scon zigmal durchgekaut.
    Klang ist immer subjektiv und was auf dem Papier einwandfrei aussieht, muss dem speziellen Hörer in der Praxis nicht gefallen.
    Ich würde ein lineares Top anderen Konstrukten vorziehen, denn wie Manfred schon gesagt hat ist das Bedämpfen ("ruasziehen") von beider einzlnen Anwendung störenden Frequenzen sehr viel einfacher möglich, als der umgekehrte Fall.

    Auf der anderen Seite sollte man dennoch immer im Auge behalten, dass wir als Dienstleister für unsere Kunden - also den VA bzw. die Gäste - arbeiten. DENEN muss der Sound gefallen. Und wenn deren Hörgewohnheiten nun einmal an die Mainstream-Chartproduktionen angeglichen sind, dann muss ich diese bedienen (wie ich das technisch mache, sei dahin gestellt). Einem VA oder Gast ist es egal, wenn ich ihm einen blitzsauberen Messschrieb vorlege - wenn es ihm nicht gefallen hat, dann hat es ihm nicht gefallen.

  • databass.ch
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    1.197
    • 5. Dezember 2006 um 21:48
    • #24
    Zitat von "-Schrecki-"


    Komisch, exakt das interpretierst du bei der C1 als guten Klang .:wink:
    Was dich wahrscheinlich nervt ist nicht der Hochton-, sondern der Präsenzbereich. (Ein bisschen Gehörbildung / Musik kann nicht schaden).
    Und dieser ist von elemtarer Bedeutung für die Durchsetzungsfähigkeit und Sprachverständlichkeit.

    Trotzallem darf eine Box nicht nerven! Egal mit welchem Musik/Audiomaterial. Das ist für mich die Definition einer guten Box. Eine schlechte Box klingt bereits bei geringer Lautstärke unangenehm (und dadurch subjektiv lauter). Eine Gute bleibt sogar bei extremen Pegeln neutral. Ansonsten wären auch hochpreisige Systeme von amtlichen Herstellern schlecht: da nervt nämlich normalerweise nichts (auch ohne EQ).

    Diese Äusserung ist überigens nicht auf das SK-Top bezogen, welches ich nicht kenne.

  • Ravemaster
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    4.506
    • 5. Dezember 2006 um 22:03
    • #25

    nim dir mal ein paar richtig hoch oberamtliche Tops und höre die dir an wenn du da alleine stehst. du wirst den klang nicht mögen. wenn du dann den Saal voll hast klings angenehm wegen irgendwelcher überlagerungen / auslöschungen usw (kp was genau -.-)

    Bei "angenehm" abgestimmten System gibts genau den gleichen effekt --> man hört irgendwann die sängerin (,..) nicht mehr. d.h. jede menge bass, schöne höhen aber 0 gesang.

  • databass.ch
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    1.197
    • 5. Dezember 2006 um 22:07
    • #26
    Zitat von "Ravemaster"

    nim dir mal ein paar richtig hoch oberamtliche Tops und höre die dir an wenn du da alleine stehst. du wirst den klang nicht mögen. wenn du dann den Saal voll hast klings angenehm wegen irgendwelcher überlagerungen / auslöschungen usw (kp was genau -.-)

    Ich würde sagen umgekehrt wird ein Schuh draus: Der unangenehme Klang wird durch den Raum verursacht. Die Leute dämpfen dann diesen negativen Einfluss.

    Vielleicht sollte man noch definieren was mit "angenehm klingen" gemeint ist.

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 5. Dezember 2006 um 22:13
    • #27

    der unangenehme klan wird nicht durch den Raum verursacht. Das menschliche gehör reagiert am empfindlichsten im Sprachbereich. daher die mittensenke im sprachbereich. ist reine gewöhnungssache. Wenn man gegen die gewöhnung angeht indem mal eine lineare box einsetzt ist das klar das man dsa als ungewohnt ansieht / unangenehm empfindet.


    es ist besser warme getränke zu sich zu nehmen. aber würdest du warmes Bier trinken ;)

  • databass.ch
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    1.197
    • 5. Dezember 2006 um 22:21
    • #28
    Zitat von "Ravemaster"

    Das menschliche gehör reagiert am empfindlichsten im Sprachbereich.

    Korrekt.
    Allerdings möchte ich mal anmerken, dass es zwischen unangenehmem und HiFi-Badewannen Klang (ohne Mitten) auch noch etwas gibt. :arrow: Nämlich eine perfekt abgestimmte Box :wink:

    edit:

    Zitat von "Ravemaster"

    der unangenehme klan wird nicht durch den Raum verursacht.

    Durch änderungen am Raum (z.B. Personen darin, Molton an den Wänden, etc) kann man nicht den vom Lautsprecher ausgestrahlten Klang verändern. Lediglich den Einfluss des Raumes darauf.

  • Ravemaster
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    4.506
    • 5. Dezember 2006 um 22:58
    • #29

    dsa ist richtig. allerdings kann man dadurch den empfang für das Ohr abändern.

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 6. Dezember 2006 um 09:20
    • #30

    Janz jenau!
    Der Hörer in einem Raum befindet sich im Innern eines Resonators, also quasi innerhalb der Box. Wenn sich der Raum füllt hat das einen ähnlichen Effekt, wie ein Ausdämmen der Box. Da verändert sich durchaus was am Klang.
    Deswegen lässt sich der "Klang" eines Lautsprechers nur im Freifeld resp. im schalltoten Raum beurteilen.
    Das für die Vergleichbarkeit ein gutes Kriterium, hat aber leider mit der Praxis nur wenig zu tun. Da muss die Gesamtsituation (Raum, Besucher, Temperatur, Luftfeuchte) berücksichtigt werden. Der Lautsprecherentwickler kann dem Kunden lediglich ein Werkzeug an die Hand geben, was von Hause aus eibe möglichst neutrale Schallreproduktion bietet - nicht, weil das unbedingt dem entspricht, wie es nachher schlussendlich klingen soll, sondern weil man von der "Nulllinie" aus die besten und weitreichensten Regelmöglichkeiten hat.
    Wir sind uns ja alle einig, dass Beschallung nicht mit dem Hinpflanzen von 2-x schwarzen Kisten getan ist. Die großen Jungs leisten sich für das (Fein-)Tuning teures Messequipment und einen Sys-Tec, der Feld-Wald-und-Wiesen DJ darf auf sein hoffentlich gesundes Paar Ohren vertrauen - und erzielt damit bei richtigem Einsatz häufig beeinmdruckende Ergebnisse...

    Gruss

    Frank

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 6. Dezember 2006 um 11:55
    • #31
    Zitat von "databass.ch"

    Trotzallem darf eine Box nicht nerven! Egal mit welchem Musik/Audiomaterial. Das ist für mich die Definition einer guten Box.


    Es gibt allerdings schon "Musik/Audiomaterial", welches (nicht nur ... :roll: ) über mässige Soundkarten und Preiswertmixern wiedergegeben, ziemlich lästig klingen kann ... selbst über Studioabhörsysteme !

    Zitat von "databass.ch"

    Eine schlechte Box klingt bereits bei geringer Lautstärke unangenehm (und dadurch subjektiv lauter). Eine Gute bleibt sogar bei extremen Pegeln neutral.


    Die meisten käuflichen Billigboxen haben für einen leichteren Abverkauf eher eine Präsenzsenke als eine Anhebung (Ausnahmen bestätigen dann die Regel ...), wovon Du dich gerne bei diesen "Vorführungen" in Musikfachmärkten überzeugen kannst. :wink:

    Zitat von "databass.ch"

    Ansonsten wären auch hochpreisige Systeme von amtlichen Herstellern schlecht: da nervt nämlich normalerweise nichts (auch ohne EQ).


    ... sofern vernünftiges Programmmaterial z.B. über einen CD-Player mit ordentlichen Wandlern und - möglichst ohne dazwischengeschalteten "Preiswert"-Mixer (welche vereinzelt auch in EQ-Neutralstellung drastische Dinge fabrizieren :grin: ) - wiedergegeben wird.

    Ansonsten klingen neutrale System unspektakulär und - gerade in leiser Umgebung - tendenziell "direkt" bis aufdringlich.
    Gerade bei geringen Pegeln (und häufig bei Veranstaltungsbeginn) wird das Klangbild als "mittig" (bzw. "höhenschwach" ... "zu-wenig-Bässe") bewertet.
    Mit zunehmendem Veranstaltungs-/Umgebungslärms wird das Klangbild dann als gefälliger (auch durch Verdeckung im Sprachbereich !) empfunden. 8)

    Viele Tontechs, die beim Soundcheck im Bereich 2 ... 4 kHz leichte Absenkungen vorgenommen haben, nehmen diese dann im Verlauf der Veranstaltung wieder teilweise oder ganz 'raus (sonst klingt es "dumpf" ... "mulschig" ...).

    Wer die "Badewanne" jedoch drin läßt (sehr verbreitet bei Hobby-DJs), riskiert im Verlauf der Veranstaltung eine miserable Sprachverständlichkeit und eine tendenziell "mulschige" Musikwiedergabe.


    Mal zum Ausprobieren:
    -----------------------------

    Nimm zwei (anerkannt) gute LS-Systeme von zwei verschiedenen Herstellern/Anbietern, die jeweils (von Profis) erfolgreich auf Veranstaltungen eingesetzt werden.

    Dann mache mit den beiden Systemen einen Hörvergleich (mit vielen Zuhörern :grin: ).

    Ihr werdet zu folgendem Ergebnis kommen:

    1. Beide Systeme klingen NICHT GLEICH - z.T. sogar erschreckend unterschiedlich.
    2. Einige Zuhörer werden System A ... andere System B "besser" finden.
    3. Die Reihenfolge und Auswahl der Musikstücke hat Einfluß auf Punkt 2.
    4. Ob zuerst System A oder B gehört wird, hat Einfluß auf Punkt 2.
    5. Die Erwartungshaltung (welche "Marke" ist besser/amtlicher ...) hat Einfluß auf Punkt 2.

    Jetzt stellt eine preiswerte Box, die aus einen Hörvergleich in einem Musikfachmarkt als "Sieger" hervorgegangen ist, dazu.

    Ihr werdet zu folgendem Ergebnis kommen:

    80 ... 90 % der Anwesenden werden den Musikfachmarkt-"Sieger" klanglich als "besser" empfinden ... aber die wenigsten werden dies gegenüber den anderen Anwesenden zugeben. :grin:

    Einige werden sich den Musikfachmarkt-"Sieger" dann kaufen ... und hinterher völlig fassungslos feststellen, daß diese "tolle Box" auf einer Krawallveranstaltung (mit grölenden Gästen) eine mieserable Sprachverständlichkeit und ein mulschiges Klangbild abliefert.

    Einige werden dann nach einigen weiteren Wochen die Startseite von ebay aufrufen (... "erst wenig gebraucht" ... "wegen Systemwechsels" oder "umständehalber" ...) ... :grin:

    Abschließend möchte ich nochmal auf meinen Lesetipp auf der ersten Seite dieses Threads hinweisen. :wink:

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 11. Dezember 2006 um 23:50
    • #32

    Tach zusammen,

    also vorneweg ich kenne die CD12 nicht. Habe aber nach langem hin und her und viel lesem im PA Forum mich für die SK212 entschieden.
    Dabei ging es mir auf keinen Fall um das Datenblatt, sondern WER WAS WIE geschrieben hat. Ich habe die Gehäuse dann gebraucht aus dem Forum gekauft, weil derjenige mit 4 Boxen geplant hatte, 2 aber nie brauchte und auch nicht bestückt hatte. Das soll bedeuten, das 2 Boxen laut genug waren!!! Es kommt auch bei solchen Sachen immer darauf an was für ein AMP die Box treibt. Das ist wie bei einem Auto oder Moped, es gibt drehfreudige und träge. Nur weil es sich um kleine Elektronen handelt, heißt das nicht, das eine Endstufe impulsfreudig ist.

    Fazit: Die SK wird mit je 2x18er FANE BR eingesetzt und die "übliche" Kombi ist eine RAM S4004 für die 18er und eine AP6040 für die Tops oder eben 2 AP6040. Die RAM in Brücke finde ich besser für die Subs als die AP6040 - fragt nciht warum ist völlig subjektiver Soundeindruck (Schönheit liegt ja auch im Auge des Betrachters).

    Diese Kombi habe ich mit einem Tonmeister in einem leeren Saal mal eingemessen. Nicht optimal aber besser als mancher HKS hier je gesehen hat. Der Tonmeister war von dem Klangbild der SK sehr angetan und auch das "Messergebnis" war recht "gerade". Wir haben dann die vorgeschlagenen Werte von der Soundklinik im Controller benutzt und hatten ein ausgewogenes System.

    Werd a mal Dire Straits oder Tina Turner gehört hat, der weiß was ich meine. Das einzige was ich als negativ empfinde sind die dominanten Höhen. Aber das spricht ja nur für den 18Sound Treiber. Das bedeutet doch im Umkehrschluß, dass die 18er nicht im Pegel mithalten können. Ich spiele ausschließlich Konserve und habe den kauf bis heute nicht bereut, zumal das Top nur 40kg wiegt und ich gewisse Jobs jetzt mit weniger Personal abwickeln kann.

    Ach ja: neulich hatte ich einen Job und habe die Anlage aufgebaut eingestellt. Da ich nicht selber auflegen konnte. Als ich Nachts zum abbauen kam, da klang die Anlage "echt scheiße"!!!! Das lag daran, dass der DJ am Mixer die Mitten und die Höhen auf "9 Uhr" zurückgedreht hatte. Er fand den Sound so besser - noch Fragen????

    Detto

    PS Ich gehe im Verlauf der VA immer mal über die TAnzfläche um evtl. die Höhen zu korrigieren - Unterschied leerer Raum voller Raum :grin:

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

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